…vom großen Google erdacht, für uns zum Ausprobieren, läuft im Browser:

Da hatte wohl jemand zu viel Freizeit.
Was er kann: Wird mit der GPU betrieben, es sollen so 22 Qubits zum Schreiben, Debuggen und Teilen von eigenen Programmen zur Verfügung stehen.
Probiert es aus, hier hat noch niemand einen Plan, vielleicht habt ihr ja einen Geistesblitz:
http://chromeexperiments.com/detail/quantum-computing-playground/. [via]
Nehmt das mit dem „Experiment“ dort bitte wörtlich, mehr ist es leider nicht.
Eye-Candy gibt es aber umsonst: Es stehen Visualisierungen für eure Berechnungen in 2D und sogar 3D zur Verfügung. Das hat sich mit der GPU also bezahlt gemacht.
Und das Coolste, wovon ich bisher nie etwas gehört habe: Führt euren Code rückwärts aus! Yeah, githcir neseleg. I like!
Für mich ging eine lange und oftmals auch unstete Reise zu Ende. Und als Autor dieser Werke muss ich einfach explizit darauf hinweisen: Meine Hexalogie ist fertig.
Ein paar werden es vielleicht wissen: Ich war von November 2001 bis Ende Oktober 2010 der einzige Hardcore-„Blogger“ drüben beim cipha.net*.
Ich betone auch so ein bisschen diesen merkwürdigen Begriff, da es zu der Zeit einfach noch nicht die Regel war Internet-Autoren so zu nennen. Der Hype brach hier „erst“ ab 2003 über uns herein. Und leider, meiner bescheidenen Meinung nach, hat sich das bis heute so gehalten. Es ist halt mittlerweile auch international gegangen, vielleicht war das am Ende einfach nötig. Ich will das so jedoch nicht unterschreiben. Egal jetzt.
Ich habe das in der 13. Klasse gestartet. Auf einem 133MHz-PC im hintersten Kuhkaff Baden-Württembergs. Zum einen war daran dieser ominöse Tag in jenem September des selben Jahres Schuld. Zum anderen war ich durch HipHop und PlayStation dermaßen medial geprägt, dass ich einfach was machen musste. Mir gefiel auch TV nie wirklich. Und das Web hatte damals auch noch Potenzial und wurde nicht durch bescheuerte Hashtags und Fischkopf-Selfies überflutet.
Und, vielleicht der wichtigste Punkt: Ich lese und schreibe sehr viel und sehr gerne seit ich denken kann.
Das war’s eigentlich, cipha.de war am Start. Der Rest ist Geschichte. Geschriebene Geschichte in dem Fall.
Wir hatten mal einen Englisch-Lehrer, der Herr Iwan hieß. Dieser Mensch kam in der 5. in der ersten Stunde zu uns rein und rief in den Raum „Ich bin Iwan, der Schreckliche!“ Alle haben herzlich gelacht. Er hatte aber noch einen anderen Lieblingsspruch: „Wer schreibt, der bleibt!“ Bis heute weiß ich nicht zu 100%, was das bedeutet hat. Ich habe das umgemünzt, Nas hatte da schon länger die LP „It was written“ draußen. Das gilt also ebenso für viele wichtige Bücher und sind wir mal ehrlich: Was überdauern wird, ist die Schrift.
Das beste Beispiel hierfür ist wohl der Stein von Rosetta. Ohne Klugscheißen zu wollen: Wir könnten eine der ältesten Schriften der Menschheit, die Hieroglyphen, ohne die drei dort angebrachten Texte in drei unterschiedlichen Sprachen bis heute nicht lesen.
Okay, also habe ich alles richtig gemacht? Mitnichten. Es war ehrlich gesagt nicht von Anfang an so ausgelegt, dass nur ich dafür Texte bereitstelle. Aber in DE funktionieren neue Medienideen nicht richtig. Das wusste ich damals nicht. Und: Im Laufe der Zeit ist mir bestimmt das Eine oder Andere dort daneben gegangen. Aber soll ich euch was sagen?
Wenn ich so 60 bin. Und ich denke so über meinen kleines verkorkstes Leben nach. Und was ich so getan habe (Stichwort Kreativität). Und was ich so während einer der größten Krisen der Moderne so getrieben habe (dagegen angeschrieben). Und wie durch und aktiv ich in meinen Zwanzigern war, während alle anderen nur damit beschäftigt waren panisch durch die Gegend zu rennen und ihr extrem kurzes Leben zu verplanen, damit alles wieder so schön 0815 abläuft, wie sie es von irgendeinem degenerierten Scheißdreck vorgekaut gekriegt haben. Dann werde ich mit dem Spliff in der Hand an irgendeinem Sandstrand stehen. Und mir ganz laut in die Faust lachen. Posers.
R.I.P. cipha.net.
*Die Bücher, sowie rudimentäre Informationen zu den einzelnen Bänden sind direkt dort erhältlich
Es gibt zwei gute Gründe für eine Oculus „Made in China“:
1) Die Specs sind allgemein bekannt für so ein Gerät und es existiert bereits. Ergo: Man kann es sehr gut nachbauen.
2) Ca$h.
Auch die Plattform, um das nötige Geld einzutreiben ist, wie könnte es anders sein, die selbe:
Für die Backer steht eine Summe von nur 200.000$ zum Pledgen aus, das sind 50.000$ weniger, die die Oculus Rift damals nötig hatte. Und: Am Ende konnte man 91 _Millionen_ US-Dollar einfahren, zumindest ist es der Betrag, den Oculus VR eingenommen hat, als man noch eine unabhängige und sympathische Klitsche mit Vision war. Ka-Ching! Ca$h!
Für die Chinaschnitzel-Version sind bereits jetzt 166.000$ drin. Und die Aktion läuft noch 33(!) Tage. Das zeigt, welcher Buzz in dem ganzen Thema VR neuerdings liegt. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich vor dem Facebook-Deal keine Sau für so eine Brille interessiert hat; außer die, die ein wenig Ahnung von der Materie haben versteht sich.
Der Name der „Firma“ nennt sich ANTVR. Ihr dürft nun Wetten abschließen, welche Vollidioten-Company sich die unter den Nagel reißen wird.
Ich tippe auf: Academi, ehemals Blackwater. Warum? Ganz einfach: Um chinesische VR-Cyber-Soldaten zu verhindern! Und: Weil das eine Firma ist, die mit der Materie so viel am Hut hat wie Facebook mit Oculus.
Verabschieden wir uns von der Einzigartigkeit des DNS-Code:

Die Moleküle, die Leben erschaffen, sind nun nichts Besonderes mehr.
Erschien in meinem Lieblings-Blatt: http://theguardian.com/world/2014/may/07/living-organism-pass-down-artificial-dna-us-scientists.
Die zwei Basenpaare die das Leben ausmachen sind im Normalfall G-C und T-A. Dann kommen ein paar Amerikaner und klatschen X und Y dazu, 100% synthetisch, die auch vererbt werden. Funktion: Derzeit? Überhaupt. Keine.
War bestimmt superst wichtig, dieser Job, gerade in der heutigen Zeit. Ich sehe ein paar Skelette in die Hände klatschen.
Auch interessant ist, was es für Anwendungsgebiete geben _soll_, wenn dieses X-Y Basenpaar doch mal mit Funktion(en) gefüttert wird:
DRUGS.
Drugs, drugs, drugs, all we need is drugs! More of them! Now! Die Pharmaindustrie braucht Geld, nein, G.e.l.d., noch mehr, noch viel mehr!! Yeah, wer würde diese Vorstellung nicht lieben!? Ernsthaft: In dem Artikel kommt _kein einziges_ weiteres Anwendungsgebiet mehr vor. Kein. Einziges.
Dafür, es ist der Guardian, wenigstens kritische Stimmen:
„…concerns that scientists could create artificial organisms which could then escape from laboratories and spark an environmental or health disaster„
Halb so wild! Oder:
„…organisms carrying his „unnatural“ DNA code had a built-in safety mechanism. The modified bugs could only survive if they were fed the chemicals they needed to replicate the synthetic DNA…“
Die Gesellschaft ist gefordert, aber wie immer wahrscheinlich komplett über-fordert:
„Society needs to understand what it is [synthetic biology] and make rational decisions about what it wants.“
Nett: Geht auf die Straße und fragt die Leute, für was die Abkürzung DNS steht! Es wird ein trauriges Umfrageergebnis geben.
Die dümmste Idee, die die Natur je gemacht hat? Der Mensch. Da fällt mir noch ein Zitat von Neil deGrasse Tyson ein:
„One of the best pieces of evidence for why we haven’t been visited by aliens is that they have actually observed us and concluded there is no intelligent sign of life on earth.“
Der Punkt ist, man bräuchte keinerlei synthetischen Schwachsinn, nicht mal die Vorstellung davon, wenn wir im Einklang mit der Natur leben würden und/oder diese wirklich verstanden hätten.
Perfekt! Wir sind dem Krieg als Videospiel wieder ein entscheidendes Stück näher gekommen! What a wonderful fucked up world…
Und diesmal sind es nicht die üblichen Verdächtigen, sondern mit Norwegen sogar ein europäischer Staat. Ein Kontinent der sich gerne als „Friedensmacht“ sieht, was aber in aktueller Hinsicht auch vom letzten Trottel als Heuchelei interpretiert werden wird, wenn sich die Geschichtler in 100 Jahren die Krisen der Gegenwart näher zu Gemüte führen. Wenn sie es denn noch können vorausgesetzt, natürlichst.
Fakt ist: Die norwegische Armee bekommt die Oculus Rift. So ein Panzer ist schweres Gerät und auch gefährlich, aber man sieht halt schlecht. Also packen die 4 VR-Kameras auf dieses Teil und sorgen so für eine 360-Grad-Rundumsicht. Das wirklich Abgefahrene kommt aber erst: Diese Kameras ermöglichen wohl auch eine Art „Röntgenblick“, also man wird in das Innere von Fahrzeugen mit diesen Kameras schauen können. Seriously: W.T.F.
[via]
Solche Systeme sind beim Militär eigentlich nichts Neues: Der US-Kriegskonzern Lockheed Martin benutzt ein ähnliches System in seinen F35-Helmen. Nur kosten die Tausende, während eine gebrauchte Oculus Rift derzeit schon für 275€ weg geht.
Die Entwicklung mit den Panzern wird aber hier natürlich _nicht_ stoppen. Wenn einer mal anfängt, andere sind schnell dabei, Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Doch man darf nie vergessen: Erstens war die Rift ein Community-Projekt (Kickstarter). Zweitens war sie für Videospiele gedacht, das sieht man auch an den Ambitionen von ID-Head John Carmack. Drittens, das war schon extrem schlimm für alle Fans und Nerds, sie gehört nicht nur Facebook, der Vollhorst dort wird sie primär wohl vollpumpen mit degenerierten „Social Games“ und massenhaft stupider Werbung. Viertens: GAME OVER. Es gibt hier nichts mehr zu tun, die Oculus Rift wird am Ende als eine Erfindung dastehen, die man lieber nicht gemacht hätte. Dieses Teil hat Potenzial die neue Trinity zu werden. EOL.

Nehmen wir an du arbeitest an einem heißen Thema und willst wissen wie heiß es ist. Das geht dann eine Weile lang gut, bis sich irgendjemand bei dir meldet. In diesem Fall ist es dann von Vorteil, wenn sich das Gegenüber auch zu erkennen gibt.
Nehmen wir an, du arbeitest mit Bitcoins. Spätestens seit Mitte 2013 ist die Kryptowährung heißer Scheiß. Doch ab jetzt ist die Schwelle der anonymen Coolness endgültig vorbei:
„The US Department of Defense is investigating whether Bitcoin and other virtual currencies are a potential terrorist threat.“
OF COURSE!
Der Artikel erschien u.a. hier: „Bitcoin A Terrorist Threat? Counterterrorism Program Names Virtual Currencies As Area Of Interest“, via ibtimes.com.
Wer sich ein wenig mit Spins auskennt, der sollte hellhörig werden. Hier sind auf kompakteste Weise, das ist schon mehr als bedenklich, Schlüsselwörter verbaut worden, die in gefährliche Kombination gebracht wurden:
1) US Department of Defense -> Pentagon
2) Bitcoin
3) Terrorist Threat
4) Counterterrorism Program
Das war klar, dass Bitcoins irgendwann so betrachtet werden, es ist aber mehr als bedenklich, in welcher Intensität dies nun geschieht.
Machen wir uns nichts draus, es war absehbar. Vier Jahre lang ohne jegliche Regulierung sind einfach zu lang. Wo kommen wir auch hin mit dieser Anonymität überall!1 Un-mög-lich!
„Go back to bed, America. Your government is in control again. Watch this, shut up. You are free to do what we tell you! You are free to do what we tell you!“ – Bill Hicks

Bradley Wright aus Nordirland ist der Mensch hinter dem Animations-Projekt „Obsidian Reverie“.
Seine persönliche Website ist definitiv einen Besuch wert: http://bradleywright.wordpress.com/. Dort findet sich nicht nur Konzeptkunst zu Fahrzeugen, sondern auch zu Charakteren, Umgebungen und vielen Sketchbook-Eskapaden.
Der Link ist für den Einstieg mehr als ausreichend: Links im Menü findet man sein Tumblr-Blog, seinen Facebook- und LinkedIn-Account, sowie ihn bei CGHub.
Was aus dem Filmprojekt geworden ist lässt sich nicht sagen: Es war mir nicht möglich diesen irgendwo zu finden. Da er zwischenzeitlich auch an anderen Projekten (mit)arbeitet und auch sonst nicht sehr redselig ist, wird das wohl so schnell nichts werden. Leider, leider.
P.S.: Ich weiß nicht wie er das gemacht hat, aber viele Teile des oben eingebundenen Enforcement Vehicles gibt es schon „in echt“. Mich würde wirklich interessieren, was der genau vor hat.

2015, also in ein paar Monaten schon, ist jenes Jahr Realität, in welches Marty McFly in „Zurück in die Zukunft II“ gereist ist. Das allein ist dann schon den Mindfuck-Award des Jahres wert, ein Toast an dieser Stelle. Und wir werden alt.
Was mit Sicherheit kommen soll ist dieser abgespacte Schuh mit dem Schriftzug einer römischen Göttin, der sich selbst schnürt. Wenn auch nur in einer krass limitierten Auflage und in keinstem Falle erschwinglich für Normalsterbliche.
Was mit Sicherheit _nicht_ kommen wird, und das ist bis heute für niemanden von uns zumutbar, ist das HOVERBOARD. T_T
Es gibt viele Gründe dafür, ein Showstopper par excellence waren jedoch diese gottverdammten Magneten:
„[Mag-lev] systems have a stabilizing structure that keeps trains in place as they hover and move forward in only one direction. That couldn’t quite translate into an open floor plan of magnets that keep a hoverboard steadily aloft and free to move in any direction. One problem, as Piponi explains, is that magnets tend to keep shifting polarities, so your hoverboard would constantly flip over as you floated around moving from a state of repulsion to attraction with the magnets. Any skateboarder could tell you what that means: Your hoverboard would suck.“
[via]
Danke. Ist dieser Traum auch für die Katz‘. La haine.
Irgendwie ist mir das leicht peinlich, dass ich den Release verpasst habe. Aber nach neun(!) Jahren harter Arbeit es ist tatsächlich erschienen:

Bereits Ende September letzten Jahres, wohlgemerkt.
Deltron 3030 ist das Gespann um den Rapper Del the funky Homosapien von den Hieroglyphics und den DJs/Produzenten Kid Koala und Dan the Automator, die 2000 mit ihrem Debüt Deltron 3030 eines der legendärsten und zeitlosesten Alben der Genres Rap/Hiphop, Cyberpunk und Science-Fiction geschaffen haben.
Tracks wie „Virus“, „Mastermind“, „Turbulence“ und das epochale „3030“ sind mir selbst heute noch in sehr guter Erinnerung und sorgen nach der langen Zeit noch für Gänsehaut, wenn die Scheibe in meinem Player rotiert.
Event 2 soll erzählerisch genau dort weitermachen, wo sich der Vorgänger nach 60 fantastischen Minuten ausgeklinkt hat.
Bereits das Cover erinnert stark an „Bioshock“, zumindest aber an den wiederbelebten Art déco-Stil. Hier die Tracklist in der Übersicht inklusive Gästeensemble:
1. „Stardate“ (featuring Joseph Gordon-Levitt) 1:23
2. „The Return“ 6:40
3. „Pay The Price“ 4:23
4. „Nobody Can“ (featuring Aaron Bruno of Awolnation) 4:35
5. „Lawnchair Quarterback Part 1“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 0:57
6. „Melding of the Minds“ (featuring Zack De La Rocha) 4:04
7. „The Agony“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 3:21
8. „Back in the Day“ (featuring The Lonely Island) 1:28
9. „Talent Supercedes [sic][22]“ (featuring Black Rob) 3:38
10. „Look Across the Sky“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 4:40
11. „The Future of Food“ (featuring David Chang) 1:18
12. „What is This Loneliness“ (featuring Damon Albarn and Casual) 3:51
13. „My Only Love“ (featuring Emily Wells) 3:49
14. „Lawnchair Quarterback Part 2“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 1:09
15. „City Rising From The Ashes“ (featuring Mike Patton) 3:32
16. „Do You Remember“ (featuring Jamie Cullum) 5:22
Mir sind noch keine Inhalte bekannt, das Album gerade erst bestellt, ich kann und will darauf nicht weiter eingehen. Wie der Vorgänger so wird sich auch dieser Langspieler erst entfalten müssen, das kann also ein Weilchen dauern und ist auch gut so.
Was ich aber machen kann ist ein wenig zu den Hintergründen erzählen:
Die Produktionen hier begannen schon 2004, Mitte 2006 waren die Turntable-Einlagen von Kid Koala bereits abgeschlossen. Im selben Jahr fand die Aufnahme der ersten vier Tracks statt, es sah sogar offiziell danach aus, als könnte man die Platte noch im selben Jahr herausbringen. Einen Titel gab es dafür allerdings noch nicht. Es war daraufhin zwei volle Jahre komplett still, bis Del in einem Interview zugegeben hat, dass es wohl an ihm liegt, da er die Raps noch nicht fertigstellen konnte. Schließlich hat der gute Mann zwischenzeitlich diverse Projekte solo und auch mit seiner kalifornischen Hiero-Kombo am Laufen gehabt. Spätestens ab da wusste man, dass es für dieses Indie-Projekt keinen definitiven Termin geben wird. Das war völlig normal, nimmt man hin. 2010 und 2011 leistete er den nötigen Feinschliff, Mitte 2012 musste das Projekt wieder zu Dan the Automator, für September 2012 war schließlich der Release geplant.
Es dauerte aber ab da noch ein volles Jahr, bis die LP erhältlich war. Komischerweise komplett und eine Woche vorher bei einem Streaming-Dienst namens Pitchfork, der sich auf „Independent, Elektronische Musik, Singer-Songwriter und Hip Hop“ spezialisiert hat. Beim Debüt konnte Event 2 in der ersten Woche bereits 8.000 Abnehmer finden und landete auf Platz 41 der Billboard 200-Charts. Das ist schon eine Hausnummer nach 13 Jahren und als Indie-Vertreter, ferner war das Album 2.000 Einheiten beliebter als das eines gewissen Kendrick Lamar „good kid, m.A.A.d. city“, was seit der Zeit dermaßen durch die Decke gegangen ist, dass man es innerhalb unserer Heimatgalaxie gar nicht mehr findet.
Ich kann Event 2 nur jedem Musik-Liebhaber wärmstens ans Herz legen. Das wird hier wie bei 3030 völlig egal sein, ob jemand etwas mit Rap anfangen kann oder nicht, hier wird seit 2000 Musik-Geschichte geschrieben.
In 100-200 Jahren wird man die Platten in Museen hören können, weil hier Dinge & Themen antizipiert und umgesetzt wurden, die einfach zu visionär waren, um sie zu der Zeit komplett verstanden haben zu können. Das betrifft die gesamte Präsentation, der Einsatz der Instrumente, die verwendeten (DJ-)Techniken; und nicht nur die Texte.
Da ich bereits 2000 zu dieser Nische gehörte, die dieses 3030-Projekt komplett anspricht und wo man denkt, es sei wie für einen gemacht (was ein Glück damals), habe ich von 2001 bis 2009, als ich noch Hardcore-Blogger drüben beim cipha.net war, immer mal wieder bei anderen Autoren online darüber gelesen. Darunter waren Menschen unterschiedlichster Couleur; Schriftsteller, Künstler, Programmierer, Geeks, Nerds, Cyberpunks, Musiker oder einfach irgendwelche freiberuflichen Studenten. Und für fast jeden bedeutete das Album irgendwas anderes, ein jeder entdeckte eine neue Facette, die man nicht beachtet hat oder nicht in Erwägung zog. Worin sich am Ende aber alle einig waren, abgesehen dass man 3030 über Jahre spielen lassen kann, ohne das sie einem auf die Nerven geht oder gar langweilt: Dass das hier eine ganz besondere. Und sehr wertvolle. Rotierende Scheibe ist.
Beim Thema Drohnen ist es glaube ich bereits zu spät was dran zu ändern. Das merkst du bei solch einem Projekt:

Was wir sehen ist die Graffiti-Drohne von KATSU. Der New Yorker gilt als sehr produktiver Vertreter in diesem Bereich, Schwerpunkt Tagging. Da er den Vandalismus im Zuge von Kommerz und Technisierung entsprechend gebraucht, und somit wohl auch viel Geld verdient, ist er jedoch alles andere als unumstritten.
Den massiven Artikel zu seinem Drohnen-Projekt, sowie auch ein Video dieses Fluggeräts in Aktion, findet man dort:
http://motherboard.vice.com/read/the-graffiti-drone-an-interview-with-katsu. [via]
Im Kern hat er einfach einen Quadcopter mit einer Graffiti-Dose ausgestattet. Diese Spielzeuge bekommt man im Internet bereits ab 50€. Anschließend besprüht er Leinwände damit.
Das steckt alles noch in den Kinderschuhen, für die Zukunft will er ein Opensource-Paket für das Projekt im Internet bereitstellen. Das dürfte dann auch polizeiliche Berhörden brennend interessieren.
Wie man es dreht und wendet: Das ist eben nicht. Cool. Die Idee selbst ist nicht revolutionär, KATSU dürfte damit einfach seine Gier nach Aufmerksamkeit befriedigt haben. Und der Glaubwürdigkeit schadet es zusätzlich: Was bringt dir ein Piece an einer unmöglichen Stelle, wenn nur eine Drohne dort hin kommt und für den Künstler keinerlei Risiko bestand?? Eben.
Fazit: Vollpfosten-Idee mit Vollpfosten-Logik. Konsequenzen noch überhaupt nicht absehbar. Und was fast noch schlimmer ist: Liegt voll im Trend.
„Rendering in SketchUp“ ist ein Buch von Daniel Tal. Er zeigt darin wie man mit dem 3D-Programm SketchUp atemberaubende und photorealistische Architektur erstellen kann:

Das Buch zählt zum einen als Wegweiser für Einsteiger, kann aber auch beim Arbeiten, wie jedes andere Buch auch, als Referenz hinzugezogen werden. Es finden sich darin ebenfalls zahlreiche Anleitungen. Hier sind einige der Schwerpunkte:
* Rendering process: Learn a step-by-step process focused on workflow within SketchUp’s familiar workspace.
* Universal method: Understand how the process can be used to work with a variety of different integrated rendering programs, including Shaderlight, SU Podium and Twilight Render**. These programs are easy to learn and function in SketchUp.
* Textures and materials: Discover how to obtain, apply and edit texture images representing surfaces.
* Component details: Learn how to acquire and organize model details to allow for rich, expressive settings while maintaining computer and SketchUp performance.
* Exterior and simulated lighting: Learn to set exterior lighting with the SketchUp’s Shadow menu or illuminate a scene with simulated lights, lamps, and bulbs.
* Render settings: Use specific settings for various rendering programs to quickly set texture character, image quality, and graphic output.
* Computer specifications: Find out how computers produce renders and the type of computer hardware required to streamline the process.
* Photoshop post-processing: Learn how to further refine rendered images in Photoshop.
* Free online chapters: The book reviews specific settings for SketchUp and the rendering plug-in Shaderlight. Given the ever-changing nature of technology, free, online accompanying chapters detail settings for additional integrated rendering programs including SU Podium, Twilight Render, and more.
SketchUp ist proprietär und leider nicht ganz billig: Die aktuelle Pro-Version kostet 451€, ein Update ~87€. Die besten Chancen hat man als Student, hier zahlt man ca. 45€. Die Software ist für Windows und Mac erhältlich.
Mit dem Buch hat man es hingegen leichter: Da es schon ein paar Monate auf dem Markt ist findet man es im Internet bereits ab 25€. Hinzu kommen 3€ Versand und eine Wartezeit von 7 oder mehr Tagen; bisher wurde diese Edition auschließlich für den englischsprachigen Raum veröffentlicht.
Eine Kaufempfehlung gibt es dennoch: Laut den bisherigen Rezensionen gibt es keinen schnelleren Weg zu professionellen Ergebnissen im Architektur-Bereich zu kommen. Da auch Innenarchitektur damit abgedeckt wird, lohnt sich eine Anschaffung für Interessierte ebenso. Und nicht zuletzt kann man es auch einfach kaufen, wenn man ein Artwork-Freund ist.
Einen Feuerwehrhelm mit Augmentierter-Realität-Funktion braucht der Planet:

Das Design des C-Thru Smoke Diving Helmet stammt von Omer Haciomeroglu.
Eine der Kernfunktionen des Helms besteht darin eine visuelle Karte von Innenräumen bereitzustellen. Dadurch wird es für einen Feuerwehrmann leichter Opfer in Gebäuden aufzuspüren.
Es finden sich aber eine Mehrzahl weiterer Goodies in diesem Device:
* ein Display mit Projektionen im Sichtfeld
* 3D-Grafiken in diesem Display, ähnlich wie in Computerspielen (Anwendungsbeispiel siehe oben)
* optische Wärmekamera
* Cloud-Computing-Fähigkeiten
* Lärmunterdrückung
* Vernetzung der Feuerwehrleute untereinander
* integrierte CPU für die Datenberechnungen
[via]
Der Link oben liefert weitere Bilder.
Ich selbst kann nicht sagen, ob dieser Helm bereits Anwendung findet. Es handelt sich um ein Projekt der Umeå Universität aus Schweden, bei dem 70 Menschen 12 Wochen Zeit hatten sich um so etwas Gedanken zu machen. Das ist wohl schon ein paar Jahre her.
Die Informationen dazu befinden sich dort: http://dh.umu.se/en/news/archived-news/2010/fire-fighter-project/. Zur Durchführung noch mehr Hintergründe und die Diaschau hier.

Luke Robus studiert noch und zwar in Coventry (UK) Transportation Design.
Sein Traum ist es mal Konzeptkünstler für Fahrzeuge zu werden. Kann ich nicht nachvollziehen, denn wie sich aus seiner Galerie leicht entnehmen lässt ist er das schon:
http://luke-robus.deviantart.com/gallery/. [via]
Zu sehen sind 78 Werke, hauptsächlich futuristische Automobile, aber auch Motorräder. So zum Spaß sind nebenher ebenfalls ganz wenige Porträts und ein paar gerenderte Fantasy-Umgebungen zu sehen.
Im Web finden sich noch weitere Profile von ihm: Etwa bei Coroflot, Tumblr oder ein Design-Wettbewerb aus 2012, wo er sich durch einen Entwurf eines abgefahrenen Ultra.Large.Scientific.Exploration.Vehicle (U.L.S.E.V.) durchgesetzt hat.
Alles sehr feines Zeugs, hoffentlich verdient der Mann bald Geld damit.
… von Miguel Chevalier:

Natürlich ausschließlich mit LEDs in Zusammenarbeit mit den Franzosen von trafik und dem Komponisten Michel Redolfi.
Die Erscheinungsbilder kennt man eigentlich aus Computer-Games: Die Grafiken der Wände fließen hier der Musik entsprechend durch diverse Hallen in Paris. Und das 40 Meter lang, sowie 4 Meter hoch. Und alles begehbar.
Das sieht schön und edel gleichzeitig aus:
http://designboom.com/art/the-pixels-crossing-sensory-tunnel-by-miguel-chevalier/.
Eventuell nicht das aktuelleste Thema, aber ich denke hier an „Final Fantasy XIII“ bzw. die Megapolis hier drin, sowie an „Deus Ex: Human Revolution“ und erinnere mich da an diese gute Zeit.
Solltet ihr auch tun, Chevalier baute hier Zukunft. Viele Städte werden bald entsprechend so ausgestattet werden können und bei Musik und Licht wird es nicht bleiben. Siehe Seoul schon heute, Tokyo, Shanghai, …
W.T.F.:

Das freut mich natürlich besonders: The Tantrum Project stammt von Dennis A. Hoppe und ist hier erreichbar: http://the-tantrum-project.de/. Also eine hiesige Domain. Und dennoch: Mehr als diese Grafik gibt es (oberflächlich) dort nicht. Mit einem Verweis „under construction“, der dort schon Jahre angebracht sein muss.
Mich würde zu gerne interessieren, was er sich bei dem Ungetüm oben gedacht hat. Das sieht fies aus, aber so richtig. Ich hoffe, der kocht nur Kaffee.
Wenngleich zu diesem Mecha/Kriegsgerät keinerlei weitere Informationen zu finden sind, Dennis ist ein Member der CGSociety. Und als solcher kündigt er unter dem Alias Banshee Fortschritte seiner Arbeiten auch gerne über diese Plattform an. Es findet sich ein Thread mit weiteren Werken im Archiv aus 2010:
http://forums.cgsociety.org/archive/index.php/t-851078.html.
Mit Fahrzeugen hat er’s, die sind allerdings nicht von dieser Welt.
Der Begriff Tantrum bezeichnet eigentlich einen Wutanfall. Aber einen ziemlich ordentlichen. Inwieweit das nun auf das konkrete dargestellte Gefährt zutrifft lässt sich nicht sagen. Aber man will das lieber nicht beim Ausrasten beobachten.
Wer noch mehr Material findet, v.a. Informationen zu Werken & Künstler, einfach kurz melden, ich würde das gerne hier mit rein nehmen. Ich bin hier leider recht pessimisitsch, habe aber nur die ersten Suchergebnisse überhaupt abgesurft. Meinen verbindlichsten Dank im Voraus.