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Archiv für die Kategorie „Artwork“

wegen autoindustrie: pedelec-werbevideo verboten

Zur Abwechslung mal Werbung.

In Frankreich verbotene Werbung.

Für ein Fahrrad.

Ja, 2020 und Europa und so, nicht Mittelalter und nicht China:

Dieser nur 45 Sekunden kurze Werbespot der niederländischen Elektrofahrradschmiede VanMoof darf im französischen Fernsehen nicht mehr gezeigt werden, denn er „verunglimpfe die Automobilindustrie“.

Nein, leider kein Scherz. Ist auch Juli und nicht April, wir leben immer noch in einer weltweiten Viruspandemie und wir haben auch erst die Hälfte des Jahres geschafft.

Fakt ist nach wie vor, dass wir eine Mobilitätswende brauchen, ob nun mit oder ohne Frankreich, ob nun in Europa oder außerhalb. Sonst gibt es nämlich zur Hälfte dieses Jahrhunderts kein [insert transportation object here] mehr, was auf irgendeiner Straße rollt, weil der Planet uns alle gegrillt und erstickt hat. Aus gutem Grund, nicht zu vergessen.

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rtj4

Wegen der rassistischen Unruhen in den USA haben Killer Mike und El-P ihr neuestes Album kurzerhand direkt und verfrüht ins Internet gedropt:

RTJ4

Es ist sogar komplett umsonst, wenn ihr euch entscheidet, einen kleinen Betrag beim Checkout zu spenden! Dafür folgt ihr einfach diesem Link hier und füllt das Formular entsprechend aus. Alle Spenden über diese Zahlungsweise kommen dem Mass Defense Program zugute.

Separat gibt es auch einen Link, der euch das Booklet in digitaler Form als PDF nachliefert.

Tracklist:

01. Yankee And The Brave
02. Ooh LALA (Feat. Greg Nice and DJ Premier)
03. Out Of Sight (Ft. 2 Chainz)
04. Holy Calamafuck
05. Goonies Vs. ET
06. Walking In The Snow
07. Ju$t (Feat. Pharrell Williams and Zack De La Rocha)
08. Never Look Back
09. The Ground Below
10. Pulling The Pin (Feat. Mavis Staples and Josh Homme)
11. A Few Words For The Firing Squad (Radiation)

Bequemer und eleganter für wütenden, zeitgemäßen & perfekten US-Rap geht nicht! ^^

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google aphex twin

Logo von Aphex Twin (populärer irischer Electronica-Musikant) seit 1991:

Aphex Twin Logo

Logo von Google Ads (vormals Adwords) seit 2018:

Google Ads Logo

Can’t be the only one seeing this. o.O

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eric geusz

Eric Geusz ist ein Fuchs! Seine Kunst besteht in dem Erstellen von sagenhafter Space Art aus ordinären Alltagsgegenständen:

Eric Geusz: Spaceart aus Alltagsgegenstaenden

Wie oben zu sehen die zwei Beispiele, ein Schneebesen und ein Eisportionierer. 🙂

Er hat noch sehr viele Dinge mehr so abgespacet verwandelt, orientiert sich dabei gerne an Künstlern wie Moebius, Peter Elson und Chris Foss. Und 50er-/60er-Spaceart, natürlich. Eine große Auswahl findet sich hier:

https://mymodernmet.com/digital-art-spaceship-designs-eric-geusz/.

Ein elektronischer Rasierer, Controller der PS4, alten Xbox und Dreamcast, Eierbecher, Chillisaucenspender, Fieberthermometer, Würfel, Schampusflaschen, Radierer, Allzweckwerkzeug, Shampooflaschen, Kugelschreiber. Hammers!

Ganz ehrlich: würde man die Vorbilder nicht sehen, man würde glauben, man hätte es mit Konzeptkunst einer neuen Zeichentrickserie zu tun. Ein unfassbares Ausnahmetalent! Mit eigenem T-Shirt-Shop!

„Sometimes the object instantly screams an idea.“ – Eric Geusz

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stop plastic pollution

Zum Tode von Florian Schneider-Esleben, einer der zwei Gründer der Musikgruppe Organisation, aus der zwei Jahre später die legendäre Elektro-Band Kraftwerk hervor ging, hier sein letztes Stück, das er 2015 veröffentlicht hat:

Mach‘ es gut, Florian, alter Haudegen weltweit agierender Elektro-Kamikaze-Avantgarde ausgehend von der Düsseldorfer Schule!

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dein pod – deine daten

Stell‘ dir vor, Datenkraken wie Facebook, Twitter und Co. würde deine persönlichen Daten nicht exploiten und daraus resultierenden Cashflow nicht in die eigenen Taschen abführen, sondern müssten um Erlaubnis fragen, um diese Daten aus eurem eigenen Daten-Container (hier genannt POD – Personal Online Data) erhalten zu können.

Das ist das Grundkonzept von SOLID:

SOLID - Gateway fuer deine Daten

SOLID wurde bereits 2018 kurz hier vorgestellt. Da sich das Problem mit der Verwertung oft gegen den Willen der Nutzer aber in der Zwischenzeit nicht verbessert, sondern noch eher verschlimmert hat, hat Hackaday erst Ende März und dann noch Anfang April das Projekt erneut breiter ausgeleuchtet.

Das sind Link-Tipps und Must-Reads gleichzeitig, denn wenn bisher eines seit Erfindung des WWW Anfang der 90er nicht funktioniert hat, dann dass die Menschen gelernt haben, damit umzugehen. Man muss ihnen weiter helfen.

Vom WWW-Erfinder höchstselbst stammt die Idee zu SOLID: Tim Berners-Lee. Sie schießt ins selbe Kraut wie die seit Monaten andauernden Diskussionen, dass wir das WWW an Mega-Konzerne mit zwielichtigen Visionen verloren und uns sogar gopher zurückwünschen: es läuft was schief mit dem Web, schon seit Jahren, wie biegen wir das jetzt wieder gerade?

Ist eine Riesen-Herausforderung.

Schließlich lässt sich Zeit nicht zurückdrehen, Facebook beispielsweise nicht wieder zurückcoden, WhatsApp oder Instagram für Milliarden zurückkaufen: „Was mit Zucky zusammen den Bach runterging war die Illusion einer zentralen Wahrung der persönlichen digitalen Identität, die er mitkreierte. Eine Generation von unheilbaren Web-Krüppeln; gescheiterten Nutzern, die niemals den essentiellen revolutionären Hintergedanken eines dezentralen Informationsdienstes verstanden hatten. Die verzweifelte Annahme, dass jemand, oder zumindest irgendeine Kraft, sich um die Daten nach dem Klick auf den Button kümmert.“

Auch Hackaday spricht denn auch von „Glück“, sollte SOLID funktionieren: in dem Fall gäbe es Wettbewerb in diesem Bereich, da NutzerInnen ihre Daten einfach mitnehmen könnten, wie bei einem Umzug. Wohl im Konjunktiv.

Wenn SOLID, ein OpenSource-Projekt vom Erfinder des Web selbst Glück braucht, und noch viel mehr Zeit, um Perspektive zu geben, was bleibt in der Zwischenzeit?

Nun, es liegt zum einen an einem selbst: PODs nämlich, wenn auch nicht für SOLID, kann man heute schon selbst aufsetzen, dezentrale soziale Netzwerke gibt es bereits in recht ausgereifter Form. Friendica, diaspora* und Mastodon sind solche, recht bekannten Beispiele. Zum anderen: nee, da gibbet nichts mehr an Alternativen. Wir sind Schuld daran. Wir sollten nicht stolz darauf sein.

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probleme von zeitreisenden

traveling
Traveling, von begemot_dr via flickr.com

Schlechte Nachrichten für alle Zeitreisende oder die, die es noch werden wollen: eine aktuelle Physikstudie fand heraus, wenn sich drei oder mehr Objekte gegenseitig beeinflussen, lässt sich die Zeit bzw. die Geschichte nicht mehr zurückdrehen. Damit sei die Unmöglichkeit der Zeitumkehrung fest in der Natur verankert.

Getestet wurde das Modell im Computer anhand von Schwarzen Löchern. Das Phänomen lässt sich wohl bis auf die atomare Ebene zurückverfolgen. Bedeutet konkret, es spielt offenbar keine Rolle, ob das drei Schwarze Löcher, drei Planeten oder drei Atome sind.

Also Obacht: ab drei oder mehr Personen kennt die Zeitachse naturgegeben nur noch eine Richtung und alles endet im Chaos!11

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requiescat in pace, syd mead

Es gibt Todesfälle von Künstlern, die will man nicht (wahr) haben.

Einfach, weil es absolute Ausnahmetalente ihres Fachs waren.

Oder weil sie einen selbst geprägt haben wie kaum weitere.

Für mich war Syd Mead beides.

Ein Genie, der „meine“ Cyberpunk-Welten so visualisieren konnte, wie ich sie am liebsten hatte: realistisch, düster, farbenfroh & kraftvoll.

Schnappschuss von heute der Website sydmead.com
Schnappschuss von heute, 3.2.20, der offiziellen Website sydmead.com.

Syd Mead verstarb bereits am 30. Dezember 2019 im Alter von 86 Jahren. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: „Ich bin hier fertig. Sie kommen und holen mich zurück.“

Syd, wherever you went, farewell! You’ll surely be missed! Thanks for your patience in creating those worlds. And also for your courage in publishing those. I don’t think your place will be replaced easily. Requiescat In Pace, dear old cyberpunk friend!

Empfohlene Links:
http://sydmead.com/ – offizielle Website
„The Movie Art of Syd Mead: Visual Futurist“ (Englisch) – Gebundenes Buch, 28,99€, amazon.de
Meldung des Todes von Syd Maed – über dezeen.com, 02.01.20
„In Memory of Syd Mead: The Grandfather of Concept Design“ – via artstation.com
„The Art of Syd Mead“, via iamag.co

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makrophotos von insekten

Makrophotos von Insekten ist sicher kein ganz einfaches Hobby. Doch der Inder Sasi Kumar macht daraus auch noch eine kleine Kunstform.

Alle seine Photos entstanden mit seinen Smartphones(!), hier ein sensationelles Beispiel:

Makrophotos von Insekten

Eine Ameise in einer Bar!

Sein Porträt, viele weitere Beispiele, sowie Hintergrundinformationen findet man hier:

https://petapixel.com/2020/01/15/indian-photographer-shoots-stunning-macro-photos-using-his-phone/.

Technisches: im Einsatz sind bei ihm das OnePlus 6T (16 Megapixel-Frontkamera, sowie 20MP-Rückkamera), sowie das Redmi Note 3 (16MP-Rückkamera). Die eigentlichen Superstars hier sind jedoch seine speziellen Linsen, die er im Einsatz hat, allesamt von Apexel.

Echt schön bzw. bitte mehr davon! Stop posting your hackfressen – make art instead!

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vorschau: asus rog zephyrus g14 mit amd ryzen 7 4800h

Im Normalfall bin ich kein großer Liebhaber von Laptops unter einer Displaygröße von 15“, doch für das ASUS ROG Zephyrus G14 kann ich gleich mehrere Ausnahmen auf einmal machen:

Vorschau: ASUS ROG Zephyrus G14 mit AMD Ryzen 7 4800H

Zum einen bin ich CPU-N3rd sondergleichen und auch schon jahrelanger „Fanboy“ der Underdog-CPU-Schmiede AMD. Einen entsprechenden 80×15-Button aus Anno dazumal findet sich noch heute deswegen in meiner Sidebar. Und erst am 23. Dezember, also kurz vor Weihnachten, geisterte die Meldung durch das Web, Veröffentlichungen erster Laptops mit AMDs Ryzen 4xxx-er-Prozessorserie stünden kurz bevor, sowohl von ASUS, als auch HP. Die passenden Links lieferte ein spanischer Onlinehändler und machte diese Gerüchte dann „wahr“. Was fehlten, waren Fotos entsprechender Hardware. Komischerweise sind die Links heute auch nicht mehr erhältlich.

Im Zuge der Konsumentenmesse CES in Las Vegas hat zumindest ASUS das Geheimnis dann gelüftet. Deren subtiles Meisterwerk ist ein Laptop-Powerhouse im 14“-Format, das in zwei Farben ab dem 2. Quartal für ca. 1.299€-1.499€ erhältlich sein soll.

Was zuallererst dabei auffällt ist der ungewöhnliche Laptop-Deckel (siehe oben): es gibt nämlich ein Modell extra für G33ks, das 1.200(!) programmierbare(!) Mini-LEDs auf der Außenhülle mitbringt! Die Möglichkeiten zur Visualisierung scheinen hier unbegrenzt, auf der Messe selbst konnten sich schon diverse Hacker austoben, man findet viele Fotos wenn man in Suchmaschinen die Bildsuche anwirft und nach „AniMe Matrix“ sucht – so heißt dieses Feature nämlich offiziell im Sprech des Herstellers aus Taiwan.

Von der Optik wieder weg zum eigentlichen Novum: das leistungsfähige Maschinengehirn wird ein AMD Ryzen 4800H sein. Nicht nur die Typbezeichnung wurde inzwischen konkretisiert, diese SoC („SystemOnAChip“) bringt diesmal acht Zen2-Kerne mit. Höchste Taktung wird bei schönen 4,2GHz liegen. Pro Kern. Gepaart mit der zuletzt Anfang 2018 in die Schlagzeilen geratenen „Hyperthreading“-Technologie (Meltdown und Spectre und Konsorten, wir erinnern uns), stehen dem Betriebssystem hier also satte 16 Threads zur Verfügung. Und das bei nur 45W Leistungsaufnahme, möglichgemacht durch eine 7nm-Herstellungstechnologie, u.a. Weitere Daten zur CPU findet man direkt bei AMD oder z.B. Notebookcheck.

Ich selbst wäre hier bereits bedient gewesen.

Auch mache ich mir nichts aus den mitgelieferten Grafikeinheiten dieser SoCs.

Doch eine weitere Eigenart dieses Modells ist, dass man in einem G15 z.B. nicht finden wird: die Nvidia GeForce RTX 2060 Max-Q.

Jep, richtig gelesen: ASUS ist einer der wenigen Hersteller weltweit, der Highendgrafikkarten von Nvidia in AMD-Laptops verbaut (leider). Ich war schon immer großer Fan und auch Anwender dieser Kombo, weil Linux halt und Treibergedönsen; wissen schon. Für mich ist solche exotische Hardware daher sehr, sehr, sehr sehr attraktiv…

Diese Leistung wird hier einmalig sein. Selbst der 15“-Bruder wird prozessor- und grafikkartenseitig diesem Gerät hier unterlegen sein, zumindest auf dem Papier. Ob das merklich in der Praxis etwas ausmachen wird, darüber kann man bereits streiten und wird das auch erst herausfinden können, wenn beide Notebooks ausgiebig kurz vor dem 2. Quartal zur Verfügung stehen und getestet werden können.

Wer das G14 noch etwas detaillierter als lebendes Objekt sehen will, dem empfehle ich auch hier die Fotos von Notebookcheck: https://notebookcheck.com/Asus-ROG-Zephyrus-G14-Das-leistungsstaerkste-14-Zoll-Gaming-Notebook-der-Welt.449298.0.html. Die meisten anderen Quellen liefern nämlich lediglich Standardbildmaterial, z.B. von ASUS-Webseiten. Ist jedoch verständlich, schließlich hat nicht jedes Onlinemedium zum Thema Gadgets die Ressourcen mal schnell nach Las Vegas für Gadget-Pr0n zu fliegen. Schade eigentlich.

Ob das Teil seinen Platz in meine h4x0r-Stuben finden wird steht in den Sternen. Für die angebotene Leistung ist der Preis nicht mal „zu hoch“, aber doch ordentlich für einen kommerziell wenig erfolgreichen Indie-Autoren wie mich. Da bräuchte ich schon zigtausende Flattr-Spenden, das wird nicht funktionieren. Zudem ärgert mich irgendwie immer noch die 14“-Zoll-Displaygröße. Ich kann nichts dafür, ich bin fast so groß wie ein Zollstock, das sähe bei mir wie Kinderspielzeug aus!11 Witzig finde ich auch, dass mir diese AniMe Matrix nicht mehr aus dem Kopf geht – was ich damit alles programmieren könnte! Und wie viel Zeit es verschwenden würde!1 Und wie sinnlos es sein würde!11 Und wie unwichtig auf lange Sicht!111 Muhahaha! Ach, wir dummen Männer: sabbern und hecheln und träumen von PC-Hardware statt vom anderen, attraktiven, natürlich perfekten Geschlecht! Zum Glück, phew, war ich in der Vergangenheit so schlau und habe diese Art von Porno zum Beruf gemacht, haha! 😀

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cyberpunk: bitte was!? teil II

Das Jahr 2020 beginnt für dieses Underground-Blög mit einem schockierenden Fakt: Cyberpunks lesen Mangas!

No shit:

Masmaune Shirow: Ghost In The Shell - Deluxe Complete Box Set

Was wir hier sehen ist eine Art „offizielles Unboxing“ der Deluxe Complete Box Set-Edition aus dem japanischen Verlagshaus Kodansha zu Ghost In The Shell!

Den Direktlink zur Galerie findet ihr hier, könnt euch das direkt anschauen oder auch herunterladen: https://cloud.aethyx.eu/index.php/apps/gallery/s/xY5C3nzX6GWMmdm.

Diese Komplettausgabe aus 2017 ist die erste überhaupt des Ende der 80er Jahre erschienene Kult-Mangas, der eine sagenhafte Franchise nach sich zog, die man im japanischen Original, also von rechts nach links, lesen darf.

Auf 864 Seiten erfährt man in englischer Sprache alles zu den Hintergründen des „Ghost In The Shell“-Kosmos und woher der Stoff für die ersten Animes und auch die Anreize zu den Anime-Serien stammt. Die Box enthält alle drei GITS-Bände, also „Ghost in the Shell“ (1989 – 1991), „Ghost in the Shell 2 – Man-Machine Interface“ (1997), „Ghost in the Shell 1.5 Human-Error Processor“ (2003).

Wer sich Cyberpunk nennt, der kommt daran nicht vorbei! 🙂

Einziger Wermutstropfen: da es nicht die Ausgaben der 2nd Edition von Dark Horse aus dem Jahr 2004 sind, sondern eben die westlichen, und Herr Shirow damals auch von anderen Verlegern zu viel Druck hatte, enthält die Box die berüchtigten Sexszenen des dritten Hefts Schrottdschungel nicht. Das macht aber überhaupt nix: da es sich durchgängig um Seinen-Mangas handelt, sind, v.a. die farbigen Seiten, pervers geil genug!

Interessant und zum Schießen sind auch immer wieder die Originalkommentare des Autors: damit hätte man ganze Bücher füllen können! 😀 Man findet die meist an den Rändern der Seiten, wo viel über Shirows Philosophie, Waffenkenntnis, Meinung zu Politik und Technik, und v.w.m. vermerkt wurde. Absolute Highlights, immer wieder! Oft sind das auch einfach nur Rants oder Meinungen zu einzelnen Panels; zum Wegwerfen manchmal! ^^

Die Box ist im Internet zum Preis zwischen 60€ und 90€ zu haben (ohne Versand) und kommt in einem dicken, hochwertigen Pappschuber, sowie mit einer kleinen Lithografie.

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mein schwarzweiss

Stell‘ dir vor, die Göttin Hera gäbe es wirklich.

Und sie hätte vor, einen Drum’n’Bass-Track aufzunehmen, zu dem sie die Lyrics beisteuert.

Es gäbe nur einen Titel für diesen Track: My Black & White.

Es gäbe nur einen Produzenten dafür: Klute aus UK, Tom Withers.

Und nur einen einzigen Verrückten auf dem gesamten Planeten, der die Eier und die Skills dazu hat, daraus auch noch einen Remix zu machen: Calibre.

Hört sich gut an! Hört sich so an:

März 2014. Commercial Suicide Records. Ein zeitloses Meisterwerk. Willkommen in meiner Welt!

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cyberpunk: bitte was!? teil I

Wer online über mich recherchiert, findet schnell heraus, dass ich mich als Cyberpunk bezeichne. In der Folge und weiteren guten Gesprächen, meist in der Realität, erläutere ich sehr gerne, was das ist und wie ich dazu kam.

Selbst heute kann mit dem Begriff allein nämlich nicht jede/r etwas anfangen, obwohl wir mittlerweile von Cyberpunk-Themen im Alltag durchdrungen sind.

Mit der neuen exklusiven Reihe Cyberpunk: bitte was!? will ich erzählen, was ich persönlich zum Thema beizutragen habe. Folge 1 der Serie widmet sich meinen jugendlichen Anfängen.

Keine Sorge, geht in dem Fall ganz schnell. 🙂

Wir schreiben das Jahr 1997 oder 1998. Ich war 14 oder 15. Der Musiksender MTV läuft in meiner kleinen Röhrenglotze. Und zwar mit folgendem Video:

Der Titel des Songs war „King of my castle“, Künstler war eine Band namens Wamdue Project. In Zeiten ohne Internet musste das einfach an Informationen reichen damals.

Und mit Kraftwerk in meinen Genen war ich nicht nur wie automatisch gehooket auf einem superben Electronica-Track. Sondern das erste Mal in meinem Leben wohl auch auf einem Anime.

Internet und Anime, oder gar Mangas, kamen erst Jahre später in mein Leben.

Im zweiten Teil widme ich mich erneut der hier im Musikvideo vorgestellten Bewegtbild-Koryphäe „Ghost In The Shell“, wenn auch in anderer Form. Stay tuned! Das Thema „G.I.T.S.“ sollte mich nämlich bis heute, spät in die 30er, einfach nicht los lassen…

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gpt-2

The Fields of Artificial Intelligence. Infographic @Fisher85M via @antgrasso #AI #NeuralNetworks #ML
(Oben: Forschungsbereiche der künstlichen Intelligenz, CC0 Paula Piccard)

Den Spezifikationen nach hat man bei der KI-Text-Software GPT-2 alles richtig gemacht:

* 1,5 Milliarden Parameter
* Datensatz von 8 Millionen Webseiten als Grundlage
* einfach gestecktes Ziel: Vorhersage des nächsten Worts in einem 40GB-großen Internet-Text

Entstanden ist so „das Modell einer unbeaufsichtigten Sprache, das allgemeinverständliche Textpassagen mit einer guten Performanz und einem rudimentären Leseverständnis, sowie Maschinenübersetzung, Fragestellung und Zusammenfassung“ (Quelle: https://openai.com/blog/better-language-models/) in sich vereint.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Planeten Erde ein „Hut ab!“ von mir und Respekt, dass es im Jahr 2019 solch eine Software gibt! Das war eine News im Februar.

Daraus entstanden ist ein regelrechter „Shitstorm“. Denn paranoide Zeitgenossen und Skeptiker witterten darin „ein bereits einsetzbares Programm zur Verbreitung von Fake News, Spam und Desinformation“ (via).

Mittlerweile haben sich die Gemüter wohl beruhigt. Und OpenAI, ein gerade mal vier Jährchen junges Startup aus San Francisco, war die Sache dann zu blöd, die haben die Vollversion der Software letzte Woche kurzerhand öffentlich gemacht.

Von nun an sollten wir alle in der Lage sein, theoretisch, z.B. durch die Eingabe einer beliebigen Überschrift, uns einen entsprechend sinnvollen Text generieren zu lassen. Oder umgekehrt. Und noch viel mehr.

Um zu verstehen, wie das System funktioniert, muss man der englischen Sprache mächtig sein und kann dann mal live hier ausprobieren, worum es geht:

https://talktotransformer.com/.

Einziger Wermutstropfen: die Dropdown ist bereits vorausgefüllt. Trotzdem: nettes Web-Gimmick mit Potenzial!

„The Verge“ hat in einem entsprechenden Artikel natürlich allerlei Nachteile entdeckt: die Verwendung von Namen durchgängig im Text sei nicht kohärent; das System bleibe in einem Nachrichtenartikel nicht beim Thema; solche Sachen. Doch ganz ehrlich: das machen Menschen auch und irgendwo kamen ja auch die Millionen Texte her. Das kann durchaus auch erlernt sein, bleibt aber natürlich Spekulation.

„The Verge“ war auch eines von vielen US-Onlinemedien, denen gar nicht so wirklich wichtig war, was hier genau Revolutionäres passiert. Viele Passagen im Artikel dort widmen sich einer laufenden US-Debatte, ob KI-Forscher Schaden anrichten oder nicht und ob denen das bewusst ist. Ich will da auch nicht weiter darauf eingehen, weil da sind auch wieder so hässliche Themen dabei. Kurzes Fazit: in ~95% der Fälle wissen die OpenAI-Mitarbeiter wohl selbst, ob ein Text ein GPT-2-erstellter ist.

Für mich hingegen ist eigentlich nur wichtig: wann geht denn jetzt Eliza Cassan endlich auf Sendung in meiner Glotze!?

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keine leckerlis mehr für androiden

Vergangenheit, Schluss, Aus und Vorbei:

Android cupcakes

Mit der aktuellen Version 10 des Smartphone-Betriebssystems Android aus dem Hause Google ist es nun endgültig vorbei mit Beinamen bestimmter Leckereien bei einer Neuveröffentlichung.

Wir werden uns also damit anfreunden müssen, dass die letzte süße Version uns ewiglich an eine Hollywood-Klamotte zu Stifler’s Mum aus den 90ern erinnern wird, solange es das freie Betriebssystem gibt.

Übrigens: auch die offizielle Schriftart hat sich geändert und somit das Logo der Marke. Es ist schlanker, langweiliger geworden und erinnert nun an 0815-TTF-Schriftarten, die standardmäßig mit 0815-PCs ausgeliefert werden.

Was da los? Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht. Das wäre früher vom „großen G“ anders, offener kommuniziert worden. Schade.

Meine persönliche Vermutung ist, denen war das einfach zu blöd mit Diskussionen und Kritik an Süßigkeiten-Marken (Stichwort Internet-Shitstorms), wie bei Kitkat™ (2013) und Oreo™ (2017) der Fall. Dazu mag auch ich selbst beigetragen haben in der Vergangenheit. Boah, was eine Macht und Reichweite mit 10 Lesern pro Tag!11

Wenn ihr mich nun bitte entschuldigen würdet, es ist Zeit meine eigene Klamottenmarke zu gründen, ich bitch bin leider famous

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