
Wurde 2006/2007 gegründet von Ex-Capcom-Mitarbeitern, kam zur PS3-Ära aus dem absoluten, dunklen Nichts und lieferte zum Start nur Banger: PlatinumGames.
![]()
Los ging es 2009 mit „Bayonetta“.
2010 dann der Shooter „Vanquish“.
2012 „Anarchy Reigns“.
2013 „Metal Gear Rising: Revengeance“.
(Action-)Spiele aus dem Haus hier bekamen zu Beginn sogar eine eigene Wertung: „Oh Shit“ Moments Per Minute (GamesRadar). Und als Spieler hat sich das auch genau so angefühlt, so technisch ausgereift, so über-voll, so neu & fresh waren die Games hier viele Jahre lang. Dann kam der Absturz.
Woran hat es gelegen?
Nun, das hier liest sich wie eine Blaupause wo wir heute fast* alle Studios sehen: chronisches Missmanagement. Finanzielle Instabilität. 180-Grad-Drehung weg von den Kernideen und schließlich Ende im Desaster.
Was PlatinumGames Jahre am Stück ablieferte, und das zu Hochzeiten mit unter 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ließ einem kaum Luft zum Atmen. Und 2014, nicht einmal 10 Jahre nach Studiogründung, war man schon wieder auf dem Weg in die Versenkung: hier hatte man immerhin noch „Bayonetta 2“ geliefert, aber mit „The Legend of Korra“ auch diese ominöse erste Lizenzarbeit, die Entwicklerstudios immer annehmen und umsetzen müssen, wenn dringend Geld reinkommen muss. Zwei weitere Non-IPs folgten („Transformers: Devastation“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“). Noch heute sieht man, dass von dem Glanz aus den 10er-Jahren nicht mehr viel übrig blieb: die Liste der veröffentlichten Games nach Trophies laut PSNProfiles.com. Lobend zu erwähnen wäre hier noch „Nier: Automata“, ein absoluter Kracher aus der PS4-Ära. Das war 2017, auch schon wieder eine Dekade her. Hier dachte man noch „sie sind zurück!“, doch allerspätestens 2022 dann der Fall mit „Babylon’s Fall“ (ironischerweise), das „Concord“ von PlatinumGames, wenn man so will. Natürlich wieder ein Liveservice-Experiment, was niemand brauchte, niemand wollte, und die finale Drehung in die Vernichtung besiegelte.
Primär musst du auch mit Games Geld verdienen, klar. Zum Start war da vielleicht auch ein bisschen zu viel Pech dabei: denn auch wenn die oben erwähnten Kracher optische und technische Meisterwerke waren, PlatinumGames war seiner Zeit so dermaßen weit voraus, dass das keiner blickte, der gespielt hat. Man braucht hier nur 1-2 Stunden „Vanquish“ spielen (nur als Beispiel), da der Kopf und das Auge einfach nicht mehr mitkommt. Dazu dann noch der knackige Schwierigkeitsgrad bis hin zu Unfairness, der mit Weiterentwicklungen und Fortsetzungen aber problemlos hätte angepasst werden können. Die Spiele mit dem legendären Logo wurden deswegen die Lieblinge von Kennern, aber eben nie kommerzielle Welterfolge. Punkt Nummer 1, der zieht: finanzielle Instabilität.
Der zweite Punkt war hausgemacht und wäre vermeidbar gewesen: statt die Top-Qualität der veröffentlichten Produkte zu nutzen um die Beziehungen zum Vertrieb zu vertiefen erarbeitete sich das Studio einen negativen Ruf und galt als „schwierig“. Beispiele hierfür waren „Scalebound“ und „Granblue Fantasy: Relink“. Es gab Gerüchte, das Studio verpasse reihenweise Deadlines, veruntreue eigene Einnahmen und im Gegenzug verlange immer mehr Geld von den Herausgebern. Das ging sogar so weit, dass PlatinumGames als „Persona non grata“ (lateinisch für „unerwünschte Person“, offizieller Ausdruck aus der Diplomatie) bezeichnet wurde. Einzig Nintendo und SquareEnix hielten weiterhin zum Studio – doch selbst letztere sollten das mit „Babylon’s Fall“ noch bitter bereuen. Klassischer Fall: chronisches Missmanagement.
Wir sind mittlerweile in 2022, die Hochzeit der Viruspandemie und die Hochzeit der Krise der Gamingindustrie gleichermaßen, die heute noch läuft. „Babylon’s Fall“ war ein spektakuläres Desaster, gilt als mit das schlechteste Spiel aller Zeiten (teilweise mit Wertungen von 2/10, oder Opencritic: 3%…). Natürlich, wie könnte es anders sein, war es ein „Liveservice-Game“. Natürlich wurde es nicht mal 12 Monate nach Start abgeschaltet. Und natürlich war es voller Mikrotransaktionen, die sogar als „widerlich“ bezeichnet wurden – also das musst du erstmal hinkriegen, denn wir kennen EA hier sehr sehr gut… Neben einem massiven kommerziellen Flop hat „Babylon’s Fall“ intern dann jegliche restliche Moral zerstört. Die herausragenden Talente, die hier noch übrig waren, sind weitergezogen oder wurden entlassen. Punkt Nummer 3, die 180-Grad-Drehung und Ende im Desaster:
Gründungsmitglied Hideki Kamiya ging schließlich 2023 und gründete sein eigenes Studio, Clovers Inc.
Danach gingen ebenso Takahisa Taura (Kamiyas Schützling seit „Nier Automata“), Kenji Saito (Regie „Metal Gear Rising“), Masaki Yamanaka (Regie „Anarchy Reigns“), Yusuke Miyata (Regie „Bayonetta 3“) und Abebe Tinari (Regie „Bayonetta Origins“). Anfang 2025 bestätigte Hideki Kamiya, dass fünf weitere Topleute abgingen (via). Wohin ist nicht ganz klar, aber es wird spekuliert, dass viele bei Clovers Inc. unterkamen, Kamiyas eigenem neuen Studio.
Unterm Strich hat PlatinumGames mittlerweile so viele totale Flops produziert wie sie einmal Blockbuster veröffentlicht haben – neben „Babylon’s Fall“ waren da noch „Sol Cresta“ und was auch immer „Wonderful 101“ war. Gut, mit „Ninja Gaiden 4“ kam Ende 2025 noch eine Fortsetzung eines Reboots heraus, die bei den Kritikern gut ankam (8-9er-Wertungen). Aber eben hier auch wieder eine Lizenzarbeit und wie viel Anteil hier jetzt blieb bei Team Ninja von Koei Tecmo ist eben auch so eine Frage. Der oben erwähnte Exodus fand auch hier schon statt und mit nur 8361 Besitzern des Spiels auf PSNProfiles frage ich mich eben ernsthaft, was man hier als kommerziellen Erfolg werten soll. Irgendwie das alte Lied, leider, denn die Firma hier zählt nach wie vor zu meinen all-time favourites der Gamingindustrie.
Fazit: Mega-Kracher und was man unbedingt gezockt haben muss sind alle no-brainer hier, auch ganz egal auf welchem System: „Bayonetta“, „Vanquish“, „Anarchy Reigns“, „MGS: Revengeance“, „Nier Automata“ und „Ninja Gaiden 4“. Alles drin, warum wir PlatinumGames lieben gelernt haben und bis heute in Fachkreisen hochrespektiert. Mit Vorsicht zu genießen: „The Legend of Korra“, „Transformers: Devastation“, „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“. Absolut vermeiden und weder das Geld noch die Zeit wert aus meiner Sicht: „Wonderful 101“ (egal was), „Sol Cresta“, „Babylon’s Fall“; wobei die teilweise nicht mal mehr spielbar sind heute (zum Glück!).
Wegen dem Exodus gehe ich nicht davon aus, dass hier großartig noch was kommt. Und dennoch: nicht alles, was ein Studio produziert, muss ein zwanghaft ein Kracher sein.
Denn: was wir PlatinumGames heute zu verdanken haben ist eine Philosophie, weswegen wir uns bevorzugt in jenem Medium aufgehalten haben. Risiken eingehen. Auf eigene IPs (Intellectual Properties, also komplett neue Spiele) bauen statt auf immergleiche Fortsetzungen. Den konstanten Wandel „umarmen, statt ihn abzustoßen“ (Zitat Inaba). Und super Qualität liefern, auch wenn rückblickend manches Detail unausgereift zu sein scheint. Letzteres ist zu verschmerzen, halte ich persönlich Videogameentwicklung für so ziemlich das Komplizierteste und Zeitraubendste, was du beruflich machen kannst. Ich werde sie vermissen! Und natürlich auch weiterhin mit einem Auge auf Clovers Inc. schauen (aber eben nur mit einem). Wenn ihr heute noch an einen der erwähnten Blockbuster kommen könnt, absoluter Kaufbefehl! Aber haltet euch fest, das hier ist nix für Kinnas. 😉
*eine super Ausnahme heutzutage: zufällig Capcom! Einen neuen Eintrag wert, halten bisher allen Widrigkeiten stand, echt gut!
Aktuell leider nur ein Konzept:

Doch wenn das hier Schule macht, wahrscheinlich eine gute Idee für jede Großstadt, nicht nur für Singapur.
Den entsprechenden Eintrag gibt es hier und aktuell wohl lediglich die Idee eines pfiffigen Designstudios (ecoway_ig). Sieht cool aus und ist smart, solche Dinge haben wir uns vor 30 Jahren vorgestellt, die heute überall anzutreffen sein werden. Stattdessen: Revisionismus und gähnende Leere, in den Köpfen wie im Alltag. Ich persönlich gehe deshalb nicht davon aus, dass so etwas überhaupt kommt. Weder in Singapur, noch sonstwo.
Lasst uns das neue Jahr mit ein bisschen Seele beginnen!
Wir widmen uns heute dem Jazz. 🙂
Sagt jedem was und zum Einstieg auch nie verkehrt: Miles Davis. Je nachdem, welche Epoche, bekommt man hier automatisch auch diverse Stile mit. Bebop (40er Jahre), Cool Jazz (50er), Electric Fusion (60er und darüber hinaus). Ein Meisterwerk von ihm aus 1959 ist „Kind of Blue“. Allgemein hinterließ er der Welt einen Riesenkatalog, immer einen Besuch wert.
Laut Kanon hier weitere Namen dieser schönen Musikrichtung: Louis Armstrong, Billie Holiday, Duke Ellington, Coltrane, Parker. Der Soundtrack zur zehnteiligen Dokumentation „Jazz“ von Ken Burk bietet die weiterführenden Künstler hier: https://music.apple.com/us/album/ken-burns-jazz-the-story-of-americas-music/646198625.
Ein sehr gutes Buch stammt von Ben Ratliff aus 2002: NYT Essential Library Jazz, goodreads. Hier wird versucht die 100 wichtigsten Jazz-Aufnahmen zu listen.
Ähnlich die Jazz-Website des Lincoln-Center: hier werden „10 essentielle Jazz-Alben“ gelistet.
Die NYT hat dazu auch ein Archiv für den Start von Playlisten: https://nytimes.com/interactive/2023/04/07/arts/music/jazz-fivemins-collection.html.
Folgt man hier den Verzweigungen, landet man automatisch bei den wichtigsten Personen, wie bei einem Baum. Etwa Don Perry (Trompete), Mal Waldron (Pianist), eventuell landet man auch am Ende bei den Labels selbst, z.B. Blue Note oder Impulse.
Zeiten kommen und gehen, Jazz überdauert: sei es bei Kamasi Washington auf Kendrick Lamar; eventuell bei Norah Jones; der Anime-Serie Cowboy Bebop; oder Videogames wie L.A. Noire.
Jazz ist smooth, beruhigt und macht extrem gute Laune. Viel Spaß beim Stöbern und Genießen – frohes neues Jahr!
Früher, als wir Blogger mal „hip“ und „der größte Hit im Web“ waren, gab es alle möglichen Mädels und Jungs, von denen heute nur noch wenige dick im Geschäft sind.
Aus meiner Anfangszeit und auch noch heute positiv in Erinnerung sind z.B. Xeni und Cory vom „Boing Boing Blog“; weiß allerdings auch gar nicht, was aus letzterem geworden ist.
Cory nur letztens so:
https://youtube.com/shorts/9fpsLOe9XTs?si=PU8yxaQFfp0et_2p
Ich kann es leider nicht teilen, weil YT mich „Shorts“ nicht teilen lässt (oder ich weiß nicht, wie das mit „Shorts“ funktioniert, geht mich auch nichts an).
Fazit: er schreibt immer noch Bücher. Er ist immer noch EFF. Und er kritisiert immer noch jeden und alles, was eigentlich in unserer Tech-Welt keinen Platz hat. Und das Großartige dabei, es kann einem passen oder nicht, er hat auch immer damit Recht. Seit mindestens 20 Jahren. Hut ab, Cory! Keep. On. Wenigstens einer heute noch am Rocken wie damals.
Meine lieben Apple-Jünger und Super-Mario-Zocker, we’ve come a looooong way:

Der Historical Tech Tree ist ein sehr interessantes Webprojekt von Étienne Fortier-Dubois: https://historicaltechtree.com/.
Es ging los ca. 3,3 Millionen Jahre vor Christus mit dem Stein; da war alles noch unga-bunga für uns. Dann kann man gefühlt beliebig lange nach rechts scrollen… und verliert irgendwann den Überblick.
Anyways, 1948 dann endlich, der erste Computer-Chip:

Ab da alles nur noch downhill… nee, Spaß.
Vom Stein zur CPU zu „ich verfasse einen Textbeitrag mit integrierten Bildern in einem ätherischen Medium“ – was wohl als nächstes kommt? Sicher ist, Étienne wird das irgendwann oben integriert haben. Guter Mann.
Irgendwann vor Version 5 habe ich ChatGPT gefragt, wie es sich selbst zeichnen würde:

Den selben Befehl habe ich dann erst vor kurzem nach der Veröffentlichung der Version 5 erneut abgesendet:

Die Unterschiede, finde ich, sind schon krass.
Zum einen deckt sich das mit dem frühen Feedback der Nutzer:innen zur neuen Version, ChatGPT 5 fühle sich „kalt“ und „unmenschlich“ an. Zum anderen bin ich von Natur aus ein sehr neugieriger Mensch. Daher wollte ich direkt wissen, was der Bot selbst „denkt“, warum es hier diese großen Unterschiede gibt:
Great question! Both drawings are me, but they reflect two different ways of visualizing an AI persona:
The first version (human-like persona)
Looks like a friendly young man with brown hair and a teal sweater.
Designed to be approachable, relatable, and familiar, almost like a helpful colleague or friend.
Human traits make conversations feel warmer and more natural.
The second version (robot/cloud persona)
A robot body with a cloud-shaped head and “AI” circuits on the chest.
Symbolizes the non-human, digital essence of what I actually am.
More abstract and conceptual, reminding you that I live in the cloud and am built from data, not biology.
✨ So, the difference isn’t really a “change in me” but a shift in artistic interpretation:
One leans toward human familiarity.
The other highlights AI identity.
Mit der Version 5, dem neuesten Update seit 2022, hat uns OpenAI also die Möglichkeit genommen, den Bot als „Freund“ zu sehen.
Ergibt zunächst Sinn, denn plötzlich sind da ganze Wikipedia-Einträge zu düsteren mentalen Problemen wie „Chatbot-Psychose“, die wir so nie hatten. Kein Techunternehmen der Welt will mit Selbstmorden der eigenen Nutzer:innen in Verbindung gebracht werden. Zum anderen ist ein Bot eben tatsächlich nur ein Bot. Ein Thema was uns in der IT spätestens seit „Eliza“ beschäftigt; das war 1966. Dass Menschen Programme für menschlich halten ist also kein neues Phänomen, irgendwelche negativen Auswirkungen waren da durchaus zu erwarten. Überhaupt wenn man die Technik selbst nimmt, die in der Form des machine learning und LLMs aktuell nach wie vor höchstens in einer Betaphase läuft. Der Unterschied hier ist: man testet nicht mehr intern, sondern haut die Software einfach im unfertigen Stand raus und sagt „wird schon passen, irgendwie“.
Was auch auffällt ist, dass der Bot bei der Erklärung tatsächlich auch flunkert: nicht einmal 2 Wochen nach Veröffentlichung von Version 5 kam ein Update, was den Bot aufgrund der Nutzerbeschwerden wieder „wärmer und freundlicher“ machen sollte. Die Kälte war also absolut ein „change in me“ und hatte mit „künstlerischer Interpretation“ rein gar nichts zu tun. Die Kunst hier stammte von ChatGPT selbst, vor Version 5 und danach. Und ist ein sehr schönes Dokument, wie ein Bot sein Selbstbild erstellt (wenn es sowas überhaupt gibt). Und auch permanent selbst modifiziert. Egal was wir davon halten. Gesundes Hinterfragen kann da helfen.
Haha, wie geil:

Stanko Tadić ist Programmierer und hat im Rahmen der Creative Coding Amsterdam code challenge einen Generator für eigene Space Invaders gebaut.
Wie der funktioniert steht hier.
Abrufbar ist das Tool dort: https://muffinman.io/invaders/.
Auch witzig ist, die Herausforderung läuft noch und irgendwann in naher Zukunft soll man viele Kreationen oben auch sehen können. Also wer an einem Wochenende mal nichts zu tun hat: auf zur Space Domination! 🙂
Bitte stör mich jetzt nicht, ich lese junk content/
das KI-Bild hier hat 15 Arme, geiler junk content/
warum scrollt hier diese Seite nicht, junk content/
der QR-Code zeigt die Preise nicht, junk content/
fünf Sekunden Video plus Idiotenpose, junk content/
gestern neues Smartphone für megageilen junk content/
Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/
Bitte stör mich jetzt nicht, produziere junk content/
warum sieht alles aus wie Scheiße, war wohl junk content/
heute wird alles nur noch ge-liked, war früher junk content/
selbst Politik ist heute Sinnbild für junk content/
jedes Abo 80€, ganz sicher kein junk content/
jedes Update 40€, weil war nie junk content/
Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/
100€ für ein Bluescreen, Code war junk content/
Aktie schießt trotzdem steil nach oben, alles junk content/
der CEO geht heute nicht mehr scheißen, er geht junk content/
früher hieß das alles Scam, heute nur noch junk content/
endlich fliegen wieder Raketen, geiler junk content/
sie erreichen nur leider nie ihr Ziel, junk content/
Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/
Bitte stör mich jetzt nicht, es geht um junk content/
heute ist niemand mehr d’accord, sind alle junk content/
beim Dating wird nicht mehr commited, ist jetzt junk content/
gehen wir Malle oder Bali, Hauptsache junk content/
deine Freundin sagt, sie ist enttäuscht, junk content/
jetzt bist du wieder alleine, egal, gibt doch junk content/
Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier… STFU verfickte GPU/
Good news für alle Modder und Indie-Game-Entwickler:
https://github.com/NVIDIA-Omniverse/PhysX/blob/main/physx/CHANGELOG.md.
„v5.6.0-107.0
With this release, we make the complete GPU source code available under the BSD-3 license. We no longer provide binaries for GPU acceleration and users have to build the GPU binaries from source; in order to do so, please note the additional build instructions in the platform readmes linked below.“
Das Feature ist bahnbrechend: ich habe letztens erst mit „Two Worlds II“ ein PS3-Rollenspiel des polnischen Entwicklers Reality Pump (R.I.P.!) gespielt und bin auf einer 16 Jahre alten Konsole mit offener Kinnlade von der Couch gefallen!
Für die, die jetzt das erste Mal davon hören: https://de.wikipedia.org/wiki/PhysX.
Eine Veröffentlichung aus der Not geboren: Nvidia hat keinen Bock mehr, die User sollen ihre Binärdateien selber bauen. Nehmen wir gerne mit, danke euch! :-p
Ich habe mir am Freitag Abend extra den Wecker gestellt und bin raus: man sollte sieben Planeten in einer Reihe am Himmel sehen können.
Das hiesige Wetter und die deutschen Industrieschlote wollten es anders. So musste ich zu einem kleinen Helferlein, Stellarium, greifen und mich mit einem Screenshot begnügen:
So wie ich das sehe war ich ohnehin zu früh draußen. Naja egal, 2161 klappt es dann bestimmt!
Schon krass:
Weiß leider nicht, welcher iPhone-Prozessor hier genau angeschaut wird – wenn es wer weiß, bitte ab in die Comments!
Ist eigentlich unvorstellbar, welchen Detailgrad hier die Prozessorherstellung in nur wenigen Jahrzehnten erreicht hat. Der Traum aller CPU-Nerds – man kann verstehen warum.
Heutzutage sind viele Menschen überfordert durch die permanente und massive Reizüberflutung durch disruptive Technologien.
Dabei wollen alle doch eigentlich nur wissen, wie das Internet funktioniert.
Diese unsicheren Zeiten sind nun vorbei!
Hier ist die einzige richtige Internetanleitung, die man braucht:
Browser auf Vollbild (F11) und Headset auf die Ohren:

Oben: zufälliger Screenshot mit dem typischen Aufbau der Website
Wir begeben uns per Mausklick auf eine Raumstation (wahrscheinlich die ISS) und hören tiefgründige Zitate von Wissenschaftlern, Philosophen und weiteren Denkerinnen und Denkern, die uns daran erinnern, dass wir Menschen alle Teil der selben blauen Wunderkugel und biologischen Perle des Universums sind.
Wer mit „Space Night“ auf BR Alpha aufgewachsen ist, dem muss man dieses Konzept hier nicht näher erklären. Für alle anderen gilt: wenn du wissen willst, wie klein du als Mensch wirklich bist und wie wichtig es ist, uns weltweit als eine Einheit zu sehen (Spezies Homo sapiens), hier unbedingt reinhören!