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Archiv für die Kategorie „Artwork“

g2 vs. sgra*

Im Herzen unserer Galaxie gibt es ein wenig hungriges und doch massives Schwarzes Loch namens Sagittarius A* (SgrA*). Dort in der Umgebung ist kürzlich etwas Merkwürdiges passiert, was so noch nie beobachtet wurde: Ein Objekt mit der Bezeichnung G2 passierte dieses Loch und kam lebend wieder heraus, als sei Nichts passiert.

Man beobachtete das sehr genau mit 10-Meter-Keck-Teleskopen auf Hawaii. Man nahm an, G2 sei eine Gaswolke. Da der Artikel, wo diese Geschichte vorkommt, aber sehr gut geschrieben ist, will ich hier nichts vorwegnehmen. Hier zum selbst Nachlesen:

http://heise.de/tp/artikel/43/43291/1.html.

Das war echt nett! Also von beiden, dem schwarzen Planetenfresser und diesem Dingens. Von so etwas träumen Astronomen nicht mal. Der Weltraum ist halt auch nicht immer und ausschließlich feindlich gesinnt.

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hendo hoverboard

Ich esse eine meiner Caps, wenn das hier funktioniert am Ende:

hendo hoverboard

Ist natürlich wieder ein Kickstarter-Projekt: https://kickstarter.com/projects/142464853/hendo-hoverboards-worlds-first-real-hoverboard.

Doch für so ein Projekt läuft es noch ewig: 53 Tage. Und die brauchen auch komischerweise relativ wenig Geld: 250.000$. Und da sind bereits über 230.000$ drin. o.O

Ich bin hier absolut nicht sicher. Die Concept-Zeichnungen sind überragend und auch die Idee, das pünktlich zum 21. Oktober 2015 anbieten zu können. Aber: Ich raffe das Prinzip nicht. Es funktioniert nicht mal in meinem Kopf. Ich traue diesen Sekunden-Videos nicht. Und das ist alles schon extrem heftig.

Nun gut, wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und hier werden wir mitbekommen, wann: http://hendohover.com/.

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die tastatur der vereinsamung

the keyboard of isolation

Unwichtig ist dieses Kunstprojekt hier keinesfalls, doch am Ende hängt es doch an jedem Menschen selbst, was er aus seinen Möglichkeiten macht:

http://fubiz.net/2014/10/15/the-keyboard-of-isolation/.

Der Slogan erinnert so ein bisschen an Kriegszeiten: „Go online and family is isolated“. Wisst ihr, wie auf diesen Retro-Propaganda-Postern.

Die Beschreibung darunter lautet im Original:

„What you see is 36 real-life families isolated in 115 keys. In reality, there are many more isolated families. With half a billion netizens in China, many are unaware of how being online can alienate their family members. This installation features 115 9cm-tall human figurines – crafted in the likeness of 36 real-life families – each isolated in various glass jars arranged in the form of a keyboard. Through this installation, we encourage everyone to spend less online time and more family time.“

Leider wurzelt das Problem viel tiefer und ist nicht nur auf die eigene Familie beschränkt. Oder wann wart ihr das letzte Mal in einem Wald oder einem Museum? Eben.

Am Ende, da wiederhole ich mich gerne, macht es selbst besser! Denn:

„Do you wanna get isolated? Because that’s how you get isolated!“

Beweg‘ deinen Arsch, Nutte!

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rhombendodekaeder-skulpturen

Feiern wir noch ein wenig die Modularität:

rhombendodekaeder-skulpturen

Es gibt da diesen pfiffigen Felix Luque Sanchez, von dem das Konzept der Rhombendodekaeder-Skulpturen stammt.

Er hat sich diesen Skulpturen aus einem bestimmten Antrieb gewidmet und der war folgender: Im Rahmen des Different-Ways-To-Infinity-Projekts.

Die untersuchten Konzepte um sich der Unendlichkeit zu nähern. Diese Rhombendodekaeder, eigentlich sind es Cyberpunk-Rhombendodekaeder, da sie vollgepackt mit Technik und LEDs sind, stehen für Strategie 1: Raumgeometrie (Space/Volume Geometry). Theoretisch lassen sich diese Skulpturen in unendlichen Formen anordnen; zusammengehalten werden diese durch Magnete.

Hier findet sich noch eine Einführung, dort ein Interview mit Felix Luque Sanchez. Bei beiden Links findet man auch Vimeo-Videos.

Faszinierend.

Ich persönlich denke wirklich bei Modularität handelt es sich um ein Zukunftskonzept. Und ausnahmsweise kann ich nichts Nachteiliges hier erkennen in dem was mir bisher begegnet ist. Das ist schön und macht Laune, bitte mehr davon!

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syd mead im interview

Ich habe mal seit Langem etwas sehr Gescheites bei boing² gefunden, bin da nur noch extrem selten unterwegs. Und zwar ist das ein aktuelles Interview mit keinem Geringeren als Syd Mead. Artwork-Genie und seines Zeichens für Konzeptkunst zu u.a. „Blade Runner“ verantwortlich.

Er lässt sich dort zu diversen Themen aus, aber ein entscheidender Teil dreht sich um „Wearables“ oder Konsumgüter dieser Technik. Kommt nicht gut weg bei ihm:

http://fastcodesign.com/3036532/wearables-week/the-problem-with-wearable-technology-according-to-blade-runner-designer-syd-m. [via]

Pflichtlektüre für Cyberpunks und Futuristen gleichermaßen.

Ich muss weg; keine Zeit, keine Zeit, der Kaninchenbau wartet…

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project christine

Hardware-Modularität ist das Konzept der Stunde. Das sieht dann im besten Fall so aus wie Project Ara von Google. Doch hier ist noch ein Spieler, der weiß, wie es richtig geht:

razer project christine

Christine bezieht sich auf das hebräische Wort Messias. Und nichts anderes braucht es eigentlich, will der PC-Markt noch gerettet werden. Denn die Masse hat sich von ihm abgewendet und kleineren, handlicheren Geräten mit oft fragwürdiger Software zugewandt, die ähnlich leistungsfähig sind.

Razer kennt sich aus mit PC-Hardware, da wird man nicht zweifeln müssen. Und auch das Versprechen alles so einfach wie möglich zu halten, man brauche keinerlei Plan von Computern; das ist jetzt nicht, was ich hören will. Doch man könnte, tatsächlich, durch diesen Ansatz ein paar sinkende Schiffe retten.

Leider, mehr als ein schnittiges Konzept isses bisher nicht:

http://razerzone.com/christine.

Und trotzdem sieht es geil aus! Und trotzdem will ich es haben! Und doch interessiert es mich morgen schon nicht mehr.

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lotus c-01

lotus c-01

Würde ich ein britisches Fahrzeug fahren, es wäre ein Lotus. Und Daniel Simon ist für mich ein alter Bekannter. Insofern war der Beitrag hier zur Lotus C-01 ein absoluter No-Brainer.

Was als aufregendes Konzept gedacht war, und Simon ist Experte in solchen Dingen, schließlich hat er auch das neuere Bike von Tron designt, wird Realität. Die Maschine soll 181kg wiegen, 151kw mitbringen, die Hülle besteht aus Monocoque-Karbon; aber eigentlich können wir den offiziellen Leitspruch hier nehmen, der lautet:

„la science-fiction rejoint la réalité“

Die offizielle Galerie schauen wir uns bei Lotus diesmal ganz offiziell an:

http://lotus-motorcycles.com/gallery-lotus-c01/.

Tausende Vorbestellungen sprechen eine eindeutige Sprache. Lotus hat es sich verdient! Ich kann kaum erwarten das Monster auf den Straßen zu sehen. So geht Motorrad! Zumindest für mich.

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mho: gegen smartwatch-hype

Fuck yeah:

c1ph4 gegen smartwatch-hype!

Beaux-Arts de enginerring. Construit pour durer. Aucune matière plastique. Niquez-vous. Merci. Au revoir.

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die chemische zusammensetzung von edelsteinen

Nerdy-nerdy, aber einfach zu cool, um es unerwähnt zu lassen:

die chemische zusammensetzung von edelsteinen

[via]

Die chemische Zusammensetzung von Edelsteinen, werte Damen und Herren!

Für die Alchemisten da draußen. Kochen! Jetzt!

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geometrische bienenstock-skulpturen

Ich kann gar nicht genau sagen was mich daran fasziniert:

bienenstock-skulpturen von ren ri

Denn im Prinzip hat Ren Ri die Bienen ja zu diesen geometrischen Formen gezwungen. Kann denn nicht einer mal an die Bienen denken!111

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich gerade in KDE Honeycomb als Farbschema nutze. o.O Ach, was weiß ich.

Ist tatsächlich Kunst! Also ich platziere das unter Kunst. Ist mir jetzt egal, wie ihr das seht. Ist sogar Naturkunst. So die Richtung. Wird Zeit für Urlaub, aber mein Verlag steht mir auf den Pantoffeln, dafuq.

Kolossal ist das alles in jedem Fall, checkt es aus:

http://thisiscolossal.com/2014/07/geometric-beehive-sculptures-by-ren-ri/. [via]

Sind übrigens Polyeder, für unsere Geometrie-Freunde da draußen. Zu finden in Kristallen (Natur!), Pyramiden, Spielwürfeln. Jeder Magic-Zocker weiß dies ausführlichst.

Jetzt mal ganz unter uns: Der Typ hier ist auch nebenher Bienenzüchter. Der wird wohl dafür gesorgt haben, dass diese Bauarbeiter-Bienen auch immer genügend zum Quarzen haben. Von Letzterem muss Ren Ri reichlich auf Tasche haben, im „Naturzustand“ kommt ein Mensch nämlich seltenst auf solche Ideen. Und wenn, dann scheitert das meist an der Sorgfältigkeit der Ausführung. Mindestens.

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cho-mini bonsai

Hey hey:

cho-mini bonsai

Bonsai ist eine japanische Kunstform Miniatur-Bäume in Miniaturgefäßen zu züchten. Doch in den letzten Jahren hat sich das in eine weitere Extreme entwickelt: Cho-Mini-Bonsai, oder Ultra-Mini-Mini-Bonsai.

In der Industrie gilt das Kreieren von Bonsai unter 3cm als extremst schwierig. Deshalb bleibt das, was wir hier sehen, meist talentierten Künstlern überlassen. Die haben eben dafür die nötige Zeit…

Viele weitere Bilder finden sich hier:

11 Photos von Cho-Mini-Bonsai-Kreationen, via thisiscolossal.com.

Auch wenn das jetzt auf den ersten Blick neuzeitlich und hipster-like anmuten mag, das ist es gar nicht: Die Japaner lieben die kleinen Dinge, das beweist schon das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shōnagon aus dem Jahr 1000.

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dealer

don’t do drugs:

Regisseur Ben Dawkins hat hier was Interessantes kreiert: Und zwar hat er sich von der „Rival Dealer EP“ des Dubstep-Königs Burial zu dieser Kurzfilm-Ballade aus der Sicht eines Londoner(?) Drogendealers inspirieren lassen.

Die Musik läuft die gesamte Zeit im Hintergrund und auch im Abspann wird Hyperdub, eines meiner Lieblings-Labels und wahre Koryphäen im Dubstep-Bereich seit vielen Jahren, erwähnt.

Für die Einen ist es ein interessantes Musikvideo in Überlänge, für Andere mit gewisser künstlerischer Affinität ein außergewöhnliches Projekt und zwar in dieser Hinsicht: Burial ist bekannt dafür den Soundtrack der Untergrundrealität Großbritanniens abbilden zu können. Was mit Dealer gemacht wurde ist der Versuch, dies auf ein Echtwelt-Szenario zu übertragen. Da Burial großen Wert auf Anonymität legt und auch keine Musikvideos veröffentlicht (mir sind zumindest keine bekannt), kommt dieser Film den eigentlichen Ereignissen, die seine Musik inspirieren, wohl bisher am nächsten.

Mich wundert nur, dass das so lange gedauert hat; schließlich produziert der Gute bereits seit 2006 seine Ausnahme-Tracks. War mal Zeit!

Quellen: http://thesweetshop.tv/, http://hyperdub.net/releases/view/258/HDB080.

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intergalaktischer musikpilot

Ich habe da mal wieder was bei ein paar meiner Lieblings-Distributoren entdeckt, was mich einfach umgehauen hat:

intergalactic music pilot, Iintergalactic music pilot, II

Das ist Konzeptkunst von Charakter-Designer Oleg Memukhin. Er nennt das vielsagend

Intergalaktischer Musikpilot

und was das Beste ist: Es wurde _komplett_ mit der 3D-Open-Source-Modelling-Software Blender geformt!

Generell kann das jeder mit seiner Linux-Maschine machen, Blender gehört in 95% der Fälle zum Standard bei sämtlichen Repositories, die es gibt. Und wenn man das oben sieht, weiß man spätestens warum.

Hier präsentiert er sein Werk in Gänze und man sollte es auch direkt dort liken:

http://artstation.com/artwork/pilot-b.

Inspirationen hat er sich geholt bei Range Murata, Vitalii Bulgarov, Robocop und „anderen“.

Am Ende ganz verzichten auf proprietäre Software konnte aber auch Oleg nicht: Das Sculpting wurde mit ZBrush durchgeführt, das Rendering übernahm Vray; zwar ebenfalls proprietär, gibt es aber auch für Linux und wird durch Blender unterstützt.

Nice. One.

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die cipha.net-chroniken I-VI

Für mich ging eine lange und oftmals auch unstete Reise zu Ende. Und als Autor dieser Werke muss ich einfach explizit darauf hinweisen: Meine Hexalogie ist fertig.

Ein paar werden es vielleicht wissen: Ich war von November 2001 bis Ende Oktober 2010 der einzige Hardcore-„Blogger“ drüben beim cipha.net*.

Ich betone auch so ein bisschen diesen merkwürdigen Begriff, da es zu der Zeit einfach noch nicht die Regel war Internet-Autoren so zu nennen. Der Hype brach hier „erst“ ab 2003 über uns herein. Und leider, meiner bescheidenen Meinung nach, hat sich das bis heute so gehalten. Es ist halt mittlerweile auch international gegangen, vielleicht war das am Ende einfach nötig. Ich will das so jedoch nicht unterschreiben. Egal jetzt.

Ich habe das in der 13. Klasse gestartet. Auf einem 133MHz-PC im hintersten Kuhkaff Baden-Württembergs. Zum einen war daran dieser ominöse Tag in jenem September des selben Jahres Schuld. Zum anderen war ich durch HipHop und PlayStation dermaßen medial geprägt, dass ich einfach was machen musste. Mir gefiel auch TV nie wirklich. Und das Web hatte damals auch noch Potenzial und wurde nicht durch bescheuerte Hashtags und Fischkopf-Selfies überflutet.

Und, vielleicht der wichtigste Punkt: Ich lese und schreibe sehr viel und sehr gerne seit ich denken kann.

Das war’s eigentlich, cipha.de war am Start. Der Rest ist Geschichte. Geschriebene Geschichte in dem Fall.

Wir hatten mal einen Englisch-Lehrer, der Herr Iwan hieß. Dieser Mensch kam in der 5. in der ersten Stunde zu uns rein und rief in den Raum „Ich bin Iwan, der Schreckliche!“ Alle haben herzlich gelacht. Er hatte aber noch einen anderen Lieblingsspruch: „Wer schreibt, der bleibt!“ Bis heute weiß ich nicht zu 100%, was das bedeutet hat. Ich habe das umgemünzt, Nas hatte da schon länger die LP „It was written“ draußen. Das gilt also ebenso für viele wichtige Bücher und sind wir mal ehrlich: Was überdauern wird, ist die Schrift.

Das beste Beispiel hierfür ist wohl der Stein von Rosetta. Ohne Klugscheißen zu wollen: Wir könnten eine der ältesten Schriften der Menschheit, die Hieroglyphen, ohne die drei dort angebrachten Texte in drei unterschiedlichen Sprachen bis heute nicht lesen.

Okay, also habe ich alles richtig gemacht? Mitnichten. Es war ehrlich gesagt nicht von Anfang an so ausgelegt, dass nur ich dafür Texte bereitstelle. Aber in DE funktionieren neue Medienideen nicht richtig. Das wusste ich damals nicht. Und: Im Laufe der Zeit ist mir bestimmt das Eine oder Andere dort daneben gegangen. Aber soll ich euch was sagen?

Wenn ich so 60 bin. Und ich denke so über meinen kleines verkorkstes Leben nach. Und was ich so getan habe (Stichwort Kreativität). Und was ich so während einer der größten Krisen der Moderne so getrieben habe (dagegen angeschrieben). Und wie durch und aktiv ich in meinen Zwanzigern war, während alle anderen nur damit beschäftigt waren panisch durch die Gegend zu rennen und ihr extrem kurzes Leben zu verplanen, damit alles wieder so schön 0815 abläuft, wie sie es von irgendeinem degenerierten Scheißdreck vorgekaut gekriegt haben. Dann werde ich mit dem Spliff in der Hand an irgendeinem Sandstrand stehen. Und mir ganz laut in die Faust lachen. Posers.

R.I.P. cipha.net.

*Die Bücher, sowie rudimentäre Informationen zu den einzelnen Bänden sind direkt dort erhältlich

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giger-tarot online selbst legen

Ich war gestern wie sehr viele ein paar Mal drüben beim HR Giger Museum unterwegs, einfach, um zu schauen, was dort an Gelegenheiten angeboten werden. Der Shop war verständlicherweise fast nie erreichbar und wenn man sich mal eine schöne Kategorie ausgesucht hatte, brach wieder alles zusammen.

Es gibt legendäres Zeug dort, allerdings auch zu legendären Preisen versteht sich. Das fiel für mich flach, ich fand dann allerdings was Mega-Interessantes, das sich umsonst dort online spielen lässt:

„Das Baphomet-Tarot von HR Giger (Bild) und Akron (Text) wurde erstmals 1992 vom Urania Verlag veröffentlicht und erschien im Jahr 2000 beim Taschen Verlag.
Albert America, ein guter Freund von uns, kreierte und schenkte uns 1999 das Computer-Tarot-Spiel“

Man kann sofort loslegen, einfach auf die Grafik klicken:

giger-tarot online legen

Komplett auf Deutsch übrigens, auch das Interface.

Eine Kurzanleitung findet sich ebenso:

„Schreibe Deine Frage ins untere Feld. Enter.
Klicke auf ‚Eingabe’ unten links.
Klicke auf ‚Karten mischen’ im selben Feld.
Wenn fertig gemischt, klicke nochmals.
Ziehe eine Karte nach der anderen und führe sie ins blaue Kartenfeld.
Auswertung: Klicke auf die gezogenen Karten, um die Texte zu lesen.“

[via]

Gezockt wird mit den 22 großen Arkana, die Giger Anfang der 90er extra für dieses Deck ausgesucht hat.

Das Original ist unter normalen Umständen nicht mehr erhältlich, bei ebay sah ich ein gebrauchtes Deck für 60€, und bei Abebooks hier gibt es drei Angebote, die mit 28$ starten. Da ist dann auch ein Buch dabei, die Karten haben übrigens Übergröße.

Schöner Zeitvertreib, ein paar der Regeln des Tarot sollte man aber bereits kennen. Eine sehr informative Seite zum Thema hat z.B. Susanne Schöfer im Angebot: http://tarotwelten.de/index.html.

[Update I, 22.05.14]

Die Angebote sind alle von der „Neuauflage“ aus dem Jahr 2000. Das Buch hier hat nur 200 Seiten, während das Original von 1993 500 Seiten hat. An den Karten selbst hat sich nichts geändert, doch die erste Auflage ist mittlerweile wohl 90€ wert. Gebraucht. Wenn ihr es noch findet.

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