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Archiv für die Kategorie „Internet“

schwebendes magnettbett II

Der erste Artikel zu diesem Thema rangiert auf Platz 8 der am meisten besuchten Artikel auf gizm{e}o.eu. Aller Zeiten.

Doch wie sieht es heute um die Umsetzung solch eines schwebenden Magnetbetts aus?

Am Status und horrenden Preis des dort vorgestellten schwebenden Betts hat sich bis heute leider nichts geändert.

Doch die Zeiten sind wohl kreativer geworden, fand ich jüngst zum selben Thema drüben bei reddit einen Maker, der sich sein eigenes magnetisch schwebendes Bett einfach selbst gebaut hat, hier die Slideshow:

Construction of a levitating bed

Im Gegensatz zu den 1,34 Millionen Euro aus 2006 auch ein echtes Schnäppchen: Materialwert liegt unter 1.000€ hier.

Klar, erstmal handwerklich begabt sein und Gedöns! Aber DIY: mit Geduld und Liebe läuft das und am Ende hat man es selbst gebaut! <3 Oder eben versucht...

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beam me up cause I can’t breathe

20 Jahre zurück.

Bist du zufrieden mit dem Leben, das du gerade lebst?

Interne und externe Faktoren in Ordnung?

Faschisten auch tot und so?

Wetter und Temperaturen wie immer?

Guckst noch fern?

Was sagen deine Kinder dazu?

Ja, ich bin auch ein Arschloch. Immer diese subjektive Scheiße. Meine Eltern waren eben auch nicht ganz dicht. Eigentlich wie überall. Was unterscheidet mich eigentlich von den stupiden Selfie- und Hashtag-Süchtigen heute?

Ach, wisst ihr. Als es in unserem Leben nicht mal ein @ gab. So um 1998. Aus der Zeit, aus der auch dieses Musikvideo stammt. Dachten wir dummen Teenies, alles sei möglich.

Bis heute hat nur leider auch kein Mensch einen Fuß auf den Mars gesetzt. Außer vielleicht in „Doom“ oder so. Virtuell. Ist doch eh viel mehr wert.

Jetzt sind wir 7,6 Milliarden. 1998 noch 5,9 Milliarden. Und so um die Zeit meinten unsere Biologie-Lehrer, vier Milliarden wäre die Grenze für sustainable Earth und so.

War ja eh alles Bullshit. Wir sind echt die letzten Idioten und haben keine Ahnung.

Ruhe in Frieden Musikfernsehen! Und Levi’s! Und Weltraumerkundung! Weil, Instagram, Makeup und YOLO und so!

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itty bitty: weblogs-zukunft?

Kommerzielle Gleichmacher wie Analbook und T(z)witter nahmen der weltweiten Blogging-Bewegung den seit 2003 aufkommenden Wind heftig aus den Segeln. Dabei ist die Technik selbst heute komplett ausgereift und kann jederfrau/jedermann innerhalb von Minuten zum eigenen Medium verwandeln.

Eine Revolution, die nicht mal im Entferntesten antizipiert werden konnte und zeigt, zu welchen Höhenflügen und Freiheiten die Ende der 80er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts vom CERN entwickelte und schnell der Allgemeinheit zur Verfügung gestellte Schöpfung WWW führen kann. Weblogs sind definitiv eine der besten und schönsten Erscheinungen im weltweiten Webstuhl.

Innovationen auf diesem Gebiet sind eher rar. Für eine junge Plattform zum Publizieren von lebenden Dokumenten ist das eher schlecht.

Doch mir begegnete heute eine vielversprechende Idee, die sich itty bitty nennt. Die Features dieser schlauen neuen Plattform fasst folgender Screenshot zusammen:

itty bitty: Zusammenfassung

Ihr seht schnell, was mir hier gefällt:

* rante nicht bloß, erschaffe neue Poesie!
* erstelle doch gleichzeitig eine App für deinen Shit!
* Zeichenbegrenzung!? Wer lässt sich solche Krankheiten einfallen, bitte!?
* verknüpf‘ das Ganze mit einem QR-Code, damit Cyborgs und Maschinenmenschen das Zeug ebenfalls lesen können!
* wenn du Hacker bist, mach‘ doch gleich in ASCII-Art!
* du brauchst keine Kohle für eigenen Serverplatz ausgeben
* wir speichern bei uns nix

HarHar! Hätte von mir stammen können! Tut es aber leider nicht. T_T

Legt doch gleich mal los, hier le lien:

https://itty.bitty.site/edit

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Hoffentlich ist das alles legit, ich habe es nicht geprüft/kann es nicht prüfen, aber YOLO.

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gentoo: quellcode in der cloud kompromittiert

Keine Ahnung wer so etwas macht. Und die Motivation dahinter verstehe ich auch nicht. Darüber nachzudenken ist eigentlich komplett sinnlos.

Die GitHub-Cloud, wo der Quellcode der Linux-Distribution Gentoo abgelegt wird, wurde kompromittiert. Kom-plett.

Tasse mit Logo von Gentoo Linux
Oben: Gentoo-Logo auf einer Tasse

Es geschah am 28. Juni und nicht nur der Code an sich wurde bösartig modifiziert, auch die Seiten der Organisation und weitere Repositories.

Gentoo hatte ein Riesenglück: die GitHub-Code-Cloud war lediglich ein Mirror.

In Nutzerkreisen spekuliert man auch, dass die Massen der User den Code wohl eher über rsync, als über git abrufen. Wirklich betroffen ist also „nur“, wer ausschließlich auf den Code über GitHub setzte.

Es stinkt gewaltig. Könnten wir bitte diesen Wahnsinn, der sich marketingverhunzt „Social Coding“ schimpft, endgültig an den Nagel hängen!? Das ist doch Blödsinn.

Die Tools für die weltweite Zusammenarbeit gibt es doch dank den Linux-Entwicklern schon längst, in meinen Augen ist nicht nur GitHub im Arsch, eigentlich ist das gesamte Web im Arsch.

Das hatte mal alles riesiges Potenzial. Ende 1999 hatte Google z.B. auch noch relevante Suchergebnisse. -.-

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dreieckige panzerbereifung

Wir präsentieren stolz.
Aus der erfolgreichen Reihe „Dinge, die die Welt nicht braucht“.
Sowie „Wir benutzen ab jetzt einfach Backslash statt Slash für Verzeichnisstrukturen“.
Und: „Damit lässt sich bestimmt irgendwie Geld verdienen“.
„Sag‘ Ja zu Drogen, Teil 5723“.
Endlich. Das wurde aber auch mal Zeit. Dreieckige Panzerreifen:

DARPA: dreieckige Reifen...
(DARPA-Bild: dreieckige Panzerreifen)

[via]

„God’s Own Country“.

„God’s Own Army“.

Jetzt erhaeltlich: Illuminati-Panzerreifen!

„God’s Own Disease“.

Gizm{e}o.eu - Anti-Militär. Anti-Religion. Anti-Schwachsinn.

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intel: defective by design III

Computer lassen sich nicht verarschen. Kunden lassen sich verarschen.

Die wohl erfolgreichste CPU-Serie aller Zeiten ist die „(Core) i“-Serie von Intel, basierend auf der sogenannten „Nehalem“-CPU-Mikroarchitektur, die die bekannten „Core“-CPUs irgendwann 2010 ablöste.

Ab „i“ passierte etwas ganz Merkwürdiges: Intel versuchte PCs zu verarschen und verkaufte Prozessoren mit nur zwei Kernen, die aber dem Betriebssystem hintenrum vorgaukelten, diese haben vier. Dieses Konzept nannte man im Marketing-Sprech „Hyperthreading“ und es war ein gigantischer kommerzieller Erfolg.

Defekte Intel-CPU, CC0 Fritzchens Fritz via flickr.com
(Defekte Intel-CPU, CC0 Fritzchens Fritz via Flickr)

IT-Experten ist so ein Blödsinn nie zu verkaufen gewesen: wieso sollte ich eine CPU als Quad-Core ansehen, wenn real nur zwei Cores verbaut sind? Was schlägt die Realität hier, Fakten oder Marketing? Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

CPU-Design, sowie Herstellung und Verkauf ist ein gigantisches Geschäft. Allerwelts-Ware, die in Massen hergestellt wird, die man sich nicht mehr vorstellen kann und die Unmengen an Ressourcen verschwendet, menschliche wie natürliche. Tatsächlich hat es diese harte Industrie geschafft Prozessoren zu entwickeln, die heute nicht mehr schon nach zwei, sondern erst nach sieben Jahren (oder noch mehr, wenn man Linux nutzt) im Schnitt ausgetauscht werden müssen, weil sich Software so rasant weiterentwickelt, dass keine Hardware länger mithalten kann. Eigentlich ist das ganz gut so. Doch diese Entwicklung hatte einen verdammt hohen Preis.

Die US-amerikanische Mentalität schlägt sich auch auf CPU-Design nieder. Ohne irrsinnig viele US-amerikanische Dollars wird sich kein Hersteller auf dem weltweiten CPU-Markt durchsetzen können. Das hat zu einem gefährlichen Oligopol im CPU-Bereich geführt, wo mittlerweile lediglich drei Hersteller ihre Kämpfe austragen: Intel, AMD und ARM. Selbst „Big Blue“, also IBM, einst eine CPU-Koryphäe und Vorreiter brachial guter und mächtiger CPU-Konzepte, mischt auf diesem Markt nicht mehr mit. Fragt euch mal wieso.

Dieser Markt ist scheiße wahnsinnig, er bringt die düstersten IT-Blüten hervor, es geht überhaupt nicht mehr um Fortschritt oder möglichst viele Konzepte in dem Bereich. Es geht nur noch darum, wie man dem „dummen Konsumenten“ möglichst im Monatstakt eine neuere Version der CPU, die sie/er bereits hat, andrehen kann. Man geht über Leichen dafür, im In- und Ausland. Man spart stolz an der Sicherheit, das wichtigste Kriterium, für nur noch ein Hauptaugenmerk: Speed. Speed. Und nochmal Speed. Koste es was es wolle.

Genau hier kommt „Hyperthreading“ ins Spiel. Die allergrößte und schäbigste Verarsche, seit es CPUs gibt.

Ich spare mir hier wie „Hyperthreading“ genau funktioniert, der Wikipedia-Eintrag ist oben auch bereits verlinkt, doch dieses Konzept, diese gequirlte Werbescheiße aus dem Hause Intel, hat direkt in die CPU-Apokalypse geführt, die vorerst im Januar in „Meltdown“ und „Spectre“ gipfelte.

„Hyperthreading“ ist das Eingeständnis und die Kapitulation gleichermaßen, sich einen Dreck um den wirklichen Fortschritt von Computer-Prozessoren zu scheren getreu nach dem Motto: „wir können zwar derzeit keine Quadcores oder Octacores bauen, weil alles viel zu teuer und würde viel zu lange dauern, wir bauen lieber einen Wrapper(!) und lügen dem Konsumenten ins Gesicht, merkt keine Sau!“

Und bei Intel im sonnigen Santa Clara regnete es ab diesem Zeitpunkt Dollars vom Himmel.

Von einem technischen Standpunkt aus gesehen ist das unter aller Sau.

Es ist shady, durch und durch. Und dürfte von keinem CPU-Hersteller propagiert werden, der seriös in diesem Zukunftsfeld aktiv ist.

Intel hat aber genau das gemacht. Und sie wollten einfach. Nicht. Stoppen.

Mit „Hyperthreading“ startete ein komplett neues Paradigma, es war mehr als eine Idee, und dieses Paradigma bricht CPU-Käufern seit Januar weltweit Genicke und bereitet Betriebssystemherstellern Kopfzerbrechen: OoOE. Out-of-Order-Execution.

Mit OoOE war es endgültig vorbei mit der wahrheitsgemäßen Abarbeitung von Programm-Code.

Die Spekulation wurde hoffähig und verkaufbar gemacht: die CPU „spekuliert“, welche Anweisung als Nächstes kommt, sie ist sich nicht mehr 100% sicher. Man pfeift auf die Sicherheit und holt ein paar Prozentpunkte mehr Speed. Alles wie gehabt. Es war klar, dass dieser grandiose Marketing-Schachzug, der kein technischer war, nur aus einem Hause so konsequent durchgepeitscht werden konnte.

Und das bei dem wichtigsten Hardware-Bauteil unserer Zeit: dem Gehirn der Maschine.

Bei all der panischen (und dennoch gerechtfertigten) Berichterstattung zu „Meltdown“ und „Spectre“ kommt mir immer eine Frage zu kurz: wie ändern wir das jetzt? Wie macht man diesen kapitalen Fehler rückgängig und vertraut doch wieder dem Von-Neumann-Zyklus, kehrt zurück zur klassischen IOE? Die Antwort ist auch leider hier sehr unbefriedigend: wahrscheinlich gar nicht mehr. Weil es schlicht mehr geht.

Für alle, die dennoch ebenso diese Frage interessiert und umtreibt, dem sei folgende Web-Diskussion empfohlen, die seit vor schon fünf Monaten zumeist sachlich geführt wurde: https://news.ycombinator.com/item?id=16070465. Die Ausdauer und der Informationsgehalt verdienen großes Lob, leider ist das zumindest was ich fand textlich und online im letzten halben Jahr, dann auch schon alles gewesen. Und es wurde auch schon lange gar nicht mehr aktualisiert.

Ich persönlich denke, CPUs sind „fertig designt“ und das schon seit Jahrzehnten(!). Echte Quadcores und Octacores und WeißIchsWieVieleCPUsAufEinemDie wären sowieso gekommen. Was Intel hier gemacht hat ist schon wieder so typisch für Intel. Man kann sie zu Recht hassen und verabscheuen dafür. Das bringen wirklich nur die hin. Das ist Wahnsinn. Und eine Lüge gewesen von Beginn an.

Diesen Gehirnschmalz, diese Expertise im Bereich des Verkaufs hätten sie lieber in die wirkliche Entwicklung, den wirklichen technischen Fortschritt von CPUs gesteckt. Doch um so etwas ging es Intel nie.

Intel ist mal wieder so eines der perfektesten Beispiele für unsere Zeit: „was kümmert mich die Substanz, ich will die optisch geilste Bitch auf dem Fotzenmarkt und werde diese mit Dollars zuscheißen, bis sie erstickt, die drecksgeile Sau!“ Gerne könnt ihr mir hier jetzt bitte seitenweise versuchen zu erklären, was das mit Computern zu tun haben soll.

BNW.

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microsoft 2018

Auch wenn die schlimmste Softwareklitsche der Welt seit 2014 von einem Inder regiert wird: Microsoft wird sich niemals ändern. Mit über 114.000 Mitarbeitern weltweit (Stand: 2016) ist das schlicht nicht mehr möglich.

Es waren menschenfeindliche Horror-Gestalten wie Steve Ballmer und Billy Gates, die das Unternehmen in den 80er und 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts prägten, die gefährliche Richtung wiesen und Fakten schufen. Man musste auch über Jahrzehnte daran gar nichts ändern, konnte faul werden und sich reich fressen. Dann kam das Web. Und Microsoft hatte sich verschätzt. Und selbst diese doch eher offensichtliche Richtung, in die sich die PC- und Digital-Welt seit Mitte der 90er-Jahre entwickeln würde, wurde bis heute mental nicht verstanden.

Deshalb kaufen sie auch fleißig Icons: ein babyblaues S-Icon 2011 für 8,5 Milliarden US-Dollar. Ein blauweißes in-Icon haben sie sich im Sommer 2016 26,2 Milliarden US-Dollar kosten lassen. Ein schwarzweißes Octokatzen-Icon kam 2018 für 6,4 Milliarden Euro dazu. Microsoft hat sich eben nicht geändert. Sie denken im 21. Jahrhundert immer noch, Liebe und Loyalität sei käuflich, und Icons „irgendwie relevant“. Das ist eine dieser prägenden Firmenphilosophien. Und eine, die außerhalb der USA niemals funktionieren kann, niemals funktionieren darf.

Erst im Januar verkündete die Firma stolz, sie habe nun einen Deal abgeschlossen mit dem US ICE (US Immigration and Customs Enforcement). In den USA ist natürlich auch Politik käuflich, man schwärmte großzüngig vom „Azure Government“, einem verschrobenen Softwarekonzept von „Diensten der US-Bundesbehören in Microsoft-Clouds“. Am 18. Juni nahmen sie das Posting offline. Die Separierung von Eltern und Kindern an den US-Grenzen durch die rechtspopulistische Trump-Administration wurde durch die Behörde ICE durchgeführt. Die sozial-mediale Entrüstung der 99% entlud sich in massenhaft Shitstorm-Beiträgen. Zu viel der Masse, selbst für die Redmonder.

In den USA überdachte mittlerweile ein geschminkter, gelbgesichtiger rassistischer Toupet-Träger seine Entscheidung zum Auseinanderreißen von Familien: Kinder dürfen ab jetzt mit ins Gefängnis. Zu ihren Eltern. Call it progress.

What a fucked up world we live in ♪.

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cyberpunk-klamotten

Cyberpunk-Kleidung zu finden ist mega-schwer.

Ich würde gerne jeden Tag so rumlaufen wie Adam Jensen aus „Deus Ex“, doch ich habe die falsche Zeit erwischt. Mir fehlen mindestens noch 100 Jahre technologische Entwicklung auf dem Planeten, damit ich das auch draußen repräsentieren kann.

Ein paar kleine Lichtblicke gibt es heutzutage aber doch, man muss nur sehr lange und sehr genau danach suchen.

Das Label ZOLNAR aus Lettland ist so ein hervorragendes Beispiel:

Cyberpunk-Kleidung von ZOLNAR

Lasst euch von dem Keyword goth da nicht abschrecken, so laufen nur deren Models herum. Das ist tatsächlich Avantgarde-Cyberpunk-Kleidung für die Straße, was die dort verkaufen:

https://etsy.com/shop/ZOLNAR.

Zwar sind die Sachen nicht ganz umsonst, dafür ist das ein Shop aus Europa.

Cyberpunk: CHECK. Avantgarde: CHECK. Europa: CHECK.

Viel besser kannst du es in 50 Jahren auch nicht machen, bigups und fettes kudos nach Lettland! Danke, Ihr Mutigen von ZOLNAR!

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github, geh bitte sterben II

Alternativtitel: Die alte Gier Microsofts

Just. Say. NO. To. Microsoft!

Was M$ mit dem GitHub-Milliarden-Deal versucht ist schon wieder so typisch Micro$hit:

so ziemlich jede Kryptowährung da draußen hostet irgendwie bei GitHub. Dieses Wissen ist allgemein zugänglich, in der Liste auf CoinMarketCap zum Beispiel gibt es auf jeder eigenen Kryptowährungs-Website einen Button „Source Code“. Wer da drauf klickt, findet den Code wo gehostet? Na!? Eben! Auf GitHub!

Hier nur mal die derzeitige(!) Top10-Liste mit URLs zum Quellcode:

1. Bitcoin: https://github.com/bitcoin/
2. Ethereum: https://github.com/ethereum
3. Ripple: https://github.com/ripple
4. Bitcoin Cash (boooo!): https://github.com/bitcoincashorg/
5. EOS: https://github.com/eosio
6. Litecoin: https://github.com/litecoin-project/litecoin
7. Cardano: https://github.com/input-output-hk/cardano-sl/
8. Stellar: https://github.com/stellar
9. IOTA: https://github.com/iotaledger
10. TRON: https://github.com/tronprotocol

Verstehsch!?

Das ist einfach wie MultipleSklerose aus Redmond, Brainwashington, „funktioniert“, so haben die schon immer funktioniert! Das ist nichts Neues. Und die Arschmaden, die GitHub gebaut haben, die wussten das genauso.

Wenn’s wirklich um C.R.E.A.M. geht verstehen die USA einfach keinen Spaß, die führen Kriege wegen dem Scheiß.

Was wir hier Zeuge werden ist nichts anderes als Krieg, ist eben eine weitere künstlich hinzugefügte Ebene (danke, Internet!). Die ejakulieren auf diesen Scheiß, die gehen über Leichen dafür. Das ist ein offenes Spiel, was die spielen, das konnten die irgendwann nicht mehr verbergen, dafür steht dieses Land. Und M$ ist eine PROTOTYP-FIRMA für dieses Land.

Das wird sich nie ändern, egal, wie viel Pappe die fressen (oder ihr fresst). Das weiß man auch und das schluckt jeder für sich, wenn er mit diesen Bastarden von M$ sympathisiert. Oder welcher „IT-Firma“ auch immer von da. Oder dem ganzen anderen kranken Müll, der von dort kommt und den gesamten Planeten überschwemmt.

Unternehmen werden nicht übernommen, damit diese weiterexistieren können. Unternehmen werden übernommen, weil sie gefährlich geworden sind. Es gibt sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag nur für diese schöne Firma Micro$hit und deren Verhalten: Embrace, extend, and extinguish. Hat auch Facebook gemacht, als man Snapchat nicht übernehmen konnte.

Auf der Straße nennt man das, ohne IT-Bezug, consume, adapt, execute. EXECUTE. Der wirklich wertvolle Zyklus der einen weiter bringt lautet eigentlich so: consume, adapt, create. CREATE. Wirkliche Individuen wissen wovon wir hier sprechen. Die Masse nicht.

Wer IT-Spezialist ist, hasst Micro$oft. Wie ich bereits erwähnt habe früher hat dieses Unternehmen in einer fairen, gerechten Welt, nichts verloren. Natürlich läuft das alles nicht mehr seit 17 Jahren. Doch wir 80er-Kinder sind tatsächlich in einer Welt aufgewachsen, in der genau das noch möglich erschien. Und jede noch so stümperhaft zusammengesetzte Statistik wird beweisen, dass sich in einer friedlichen Welt mehr Geld verdienen lässt. Durch den Raubtier-Kapitalismus, der sich seit Jahrzehnten selbst frisst, fickt sich die Wirtschaft in ihr eigenes Knie. Und die Gesellschaften des Planeten Erde gleich mit.

Irgendwann wird auch uns Indies nichts mehr einfallen. Und es wird wieder Kriege geben. Die, wenn man nur genau hinhört, schon längst laufen. Noch denken wir allerdings, und da weiß ich gar nicht ob wir nicht komplett falsch liegen, alles ließe sich „irgendwie regeln“.

„Are you ready to head into the future like this? Look back!“ – Orko Eloheim

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github, geh bitte sterben

Was ist 2018 aus IT-Sicht für ein schreckliches Jahr, bitte!? Meltdown. Spectre. Cambridge Analytica & Facebook. Und jetzt kauft Microsoft für 7,5 Milliarden US-Dollar, derzeit 6,415 Milliarden Euro, auch noch die Programmierer-Plattform GitHub. Es ist nichtmal Juni, nicht mal die Hälfte des Jahres geschafft!

Microsoft kauft GitHub.

Das ist so, als würde VW plötzlich Lego übernehmen. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun! Also nicht mal entfernt!

Microsoft kauft GitHub.

GitHub war ein Stern am Web-Startup-Himmel. Abgefickt. Durch die schlechtesten Coder der Welt aus Redmond. Eine Firma, die von Innovation und gutem Code, best practices und Open-Source nie die geringste Peilung hatte. Eine Firma, die in diesem Jahrtausend aufgrund eklatanter Fehler und ekelhaftestem Unternehmertum in ihrer Vergangenheit rein gar nichts mehr verloren hat.

Microsoft
kauf GitHub.

Ich weiß nicht, was ich noch dazu sagen soll. In Worte lässt sich das kaum fassen. Es macht einfach wütend und ratlos zugleich. Ihr seid solche Pfosten bei GitHub, geht bitte sterben! Und sagt niemandem, dass ihr mal eine Web-Plattform für Coder gemacht habt! .:.

Einfach nur peinlich.

Erst kürzlich las ich in der Onlineausgabe vom Economist, dass die Annahme, die USA seien der beste Nährboden für Startups, dieses Geschwätz seit Jahrzehnten, purer Schwachsinn ist. Hier haben wir das perfekteste aller Beispiele zur Untermauerung dieser These.

GitHub
nicht zu verkaufen wäre simpler Menschenverstand gewesen. Am Ende war alles, wie immer aus den Staaten, einfach nur cleveres Marketing.

„Mimimi, wir haben seit Monaten keinen CEO, mimimi!“ Alter. Das soll ein Grund für den Verkauf sein!?
Geh‘ bitte sterben, GitHub!
Aber zackig!
.:.

Ab zu GitLab.

GitLab official logo

Die Mädels & Jungs von GNOME sind seit kurzem auch dort. Und es gibt schon seit einiger Zeit einen Importer für GitHub-Repositories. Alles kein Problem mehr heutzutage, aber was ein Aufwand plötzlich.

Nee, 2018 wird mir wegen einer Sache in Erinnerung bleiben: ich verabschiede mich seit Januar innerlich von IT. Läuft schon eine Weile, dieses Gefühl keinen wirklichen Sinn mehr in dem Bereich zu sehen. 2014 und Snowden ziehen weiter ihre Kreise. Vielleicht ist das ganz gut so, kann aber hier auch nur für mich sprechen.

Und überhaupt:

Git is not GitHub
[via]

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und was ist mit javascript??

Seit die DSGVO (aka GDPR) in Kraft ist, werde ich von jeglicher Website angeschissen, ich soll ihre dämlichen Cookies akzeptieren. Dabei waren Cookies nie das Problem.

Cookies waren ein niedliches Hilfsmittel, als das Web noch in den Kinderschuhen steckte. Mit diesem Workaround konnte man Mini-Informationen speichern, die zum Verwenden von Meta-Informationen benötigt wurden. Zum Beispiel Postleitzahlen zum Weiterverarbeiten in Formularen. Wer auch nur ein bisschen Wert auf Sicherheit legte streute ein bisschen Salz über die eigentliche Zahl, man hashte diese, und sie wurde bei der Übertragung unkenntlich. Cookies waren auch nie böse per se. Das zeigt schon die Bezeichnung.

Wirklich böse ist bis heute einzig und allein JavaScript.

Einen in eine HTML-Seite hinzugefügten JavaScript-Code erkennt man immer im Quelltext einer Website am öffnenden und schließenden script-Tag. „Hinzugefügt“ klingt schön verharmlosend, denn eigentlich handelt es sich um eine Injection, eine Injektion. Injektionen bringt man immer in Verbindung mit Spritzen und damit lässt sich so ziemlich alles transportieren, was der Mensch an Bösem erfunden hat. Durch Injektionen bringt man Gifte in die Blutbahnen von biologischen Systemen.

Was genau in eine HTML-Seite injiziert wird lässt sich nicht einmal herausfinden, wenn man JavaScript-Code selbst untersucht. Das wirklich Allermeiste davon ist selbst für Programmierer nichtssagend, Unternehmen und Hacker schreiben JavaScript-Code häufig zudem so, dass man an die eigentliche Funktion gar nicht mehr herankommt. Ich weiß nicht genau, wer sich das ausgedacht hat, ich habe es auch nicht recherchiert vorher. Doch man muss schon ausrangiert im Geiste sein, um so etwas öffentlich zur Weiterverwendung zu publizieren.

Klar, auch ich selbst nutze JavaScript-Code auf vielen meiner Webseiten. Aber nicht, weil ich das will: mir wird einfach von den Anbietern einer bestimmten Funktion keine Alternative zur Verfügung gestellt. Schaut man sich die Evolution des Webs an, v.a. während der Zeit 2000-2010, sind erweiterte Techniken wie AJAX unerlässlich geworden. Auch nicht, weil es so schon einfach oder toll wäre, sondern einfach, weil es keine Alternative gab.

Dass das Web Fehler hat im Design liegt in der Natur in der Sache: es ist ein lebendes Medium. Um fatal errors wie „Flash“ von Adobe ein für allemal auszumerzen aus der Geschichte des Web, brauchte es gar zwei Mega-Player im Onlinegeschäft: YouTube, die verstanden hatten, dass man auch Videos im Web ohne Flash anbieten kann. Und Steve Jobs von Apple, der in einem Move aus Eigensinn und Technik-Verstand den Rotz im Alleingang von seinen Geräten bannte. Beide Unternehmen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass kleinere Unternehmen und Individuen der (intelligenten) Anweisung folgten.

Etwas Gleichwertiges bräuchten wir leider auch bei JavaScript. Zugegebenermaßen bin ich hier jedoch nicht optimistisch.

Mir würde es eigentlich schon reichen, wenn mir diese nervige DSGVO auch die Möglichkeit gegeben hätte, JavaScript zu verweigern. Ich wäre gezwungen gewesen, bei bestimmten Angeboten mich mit dem dort verwendeten JavaScript-Code näher zu befassen. Millionen Programmierer und Coder hätten das Selbe gemacht. Diese Chance wurde vertan.

Was wiederum zeigt, dass wir IT-technisch in Europa zwar auf guten Wegen sind, aber leider dauernd die richtige Ausfahrt verpassen. Auf lange Sicht wird das leider nicht gut gehen.

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tokyo. 1992. in 1035i.

Die Experimente für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) begannen in Europa wie in Japan in den 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Kommerzielle Fernsehsender in Deutschland brachten erst von 2005 bis 2008 ein Zusatzangebot in 1080i heraus, ARD und ZDF folgten standardmäßig sogar erst Anfang 2010 mit 720p.

Das Angebot war anfangs unpopulär, weil auf der einen Seite kaum ein Hersteller Geräte zum Aufnehmen von hochauflösenden Bewegtbildern anbieten konnte. Zum anderen gab es in den Haushalten keine entsprechenden Empfangsgeräte. Hinzu kam die fehlende Infrastruktur, die über Jahrzehnte erst mühsam aufgebaut werden musste.

Aus der Zeit des Experimentierens, genauer aus 1992, stammt auch folgendes Video:

Es zeigt Tokyo. In 1035i. 12 Minuten lang.

Japan hatte dem Rest der Welt etwas Kompliziertes voraus: dort konnte man dank einer Technik namens Hi-Vision analog(!) solche hochauflösenden Fernsehbilder übertragen. Der Standard, der das möglich machte, nannte sich MUSE und wurde am staatlichen Institut NHK in den 80er Jahren entwickelt.

Japan backt seit jeher eigene Technik-Brötchen und so verwundert es am Ende nicht, dass es auch nur einen einzigen Hersteller gab, der solche Bilder festhalten konnte: Sony. Ähnlich wie in Europa allerdings sah man darin zumindest für die Massen keine Weiterentwicklung auf kurze Zeit: Empfangsgeräte für solche Bilder kosteten so viel wie heute Neuwagen.

Dass ein HD-Fernseher heute in keinem Haushalt mehr fehlen darf haben wir am Ende auch der Videospielindustrie zu verdanken: mit der PS3 (2006) und XBOX360 (2005) kamen in den Nullerjahren das erste Mal HD-fähige Spielekonsolen auf den Markt. „Standardmäßiges HD“ wurde dort allerdings noch ähnlich wie bei den öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsendern verkauft: 720p ein Muss, 1080p optional. Der HD-Fortschritt war teuer erkauft: viele meist kleine und unabhängige Spielehersteller trieb es aufgrund gestiegener Entwicklungskosten faktisch in den finanziellen Ruin.

Während in Japan 1992 einige Wenige bereits (fast) 1080i genießen durften, war ich in der dritten Klasse der Grundschule, musste im Musikunterricht „Die Gedanken sind frei…“ mitsingen, hatte seit zwei Jahren neue MitschülerInnen aus der Ex-DDR und spielte „Tetris“ auf einem GameBoy mit monochromem Display. Es war die selbe Zeit auf dem selben kleinen Planeten. Und doch befinden wir uns ein Leben lang in unterschiedlichen Welten.

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google wird soldatisch

Google Is Evil

Stillgestanden:

Bei Google bekommen Neulinge ab jetzt keine blöde bunte Noogler-Mütze mehr, wenn diese beim Suchmaschinentitanen eine neue Stelle antreten, sondern eine Pickelhaube!

Hintergrund:

Den Slogan „don’t be evil“ hat das Unternehmen hinterrücks und ohne Statement aus seinem Verhaltenskodex gestrichen. Und zwar irgendwann um Anfang April, wie die gute alte Wayback Machine zeigt.

US-Medien versuchen jetzt verzweifelt rauszufinden, was der ganze Scheiß soll, doch bisher vergebens. Seit Google allerdings ein Produkt von Alphabet ist, also erst seit einigen Jahren, lautet der Leitspruch ohnehin anders, nämlich „do the right thing“.

Wenn man beide Leitlinien wörtlich nimmt lässt dieser Schwenk nichts Gutes erahnen.

Sarkasmus beiseite und Wahrheit gesprochen: dieses kleine Sprüchlein war in IT-Kreisen doch immer etwas, auf das man sich berufen konnte. Es wirkte spektakulär psychologisch und der Mensch verzieh dem Unternehmen aus 1600 Amphitheatre Parkway Mountain View Kalifornien doch so Einiges; sei es die Involvierung in den PRISM-Skandal (hingen sie eben irgendwie mit drin), die Kontroversen um Google Glass (die Probleme wurden erkannt und das System nie veröffentlicht), oder die jüngste Protestaktion gegen das Militärprojekt MAVEN.

Genau solche Projekte sind aber wohl daran Schuld, dass jetzt Schluss ist mit nett.

Man will irgendwie mal wieder was für das Militär machen, steckt ja auch Geld drinne. Und unter einem Präsidenten Trump lassen sich viele schwachsinnigen Projekte verkaufen. Oder KI, also künstliche Intelligenz? Es forscht sich einfacher ohne solch ein gutgemeintes Motto!

Ganz ehrlich: als US-amerikanisches Unternehmen war mir der Leitspruch schon immer suspekt. Aber ich mochte ihn. Es gab ihn, seit es Google gab. Viele Jahre vor 9/11. Google hatte daher zumindest mit diesem Tag nichts zu tun. Und hielt sich wohl auch aus diverser anderer heißer Kacke heraus.

Das war einmal. Jetzt wird umgeschwenkt.

Wundert euch also nicht, wenn zukünftig vollautomatisierte Drohnen oder Panzer mit Google-Schriftzug in euer Land einfallen. Schweden z.B. gibt schon das erste Mal seit 1943 wieder eine Broschüre heraus, wie sich seine Bevölkerung im Fall von „Krieg und Krise“ verhalten soll.

Ich bin aufgewachsen in einer friedlichen, geeinten, potentiell toleranten Welt. Das war 1989-2001. 2018 sollte auch der Letzte geblickt haben, dass das nie wieder zurückkommen wird. Dieser Herr oder diese werte Dame macht das Licht bitte selbst aus. Ruhe in Frieden, Google. Moment of silence.

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blicke in die zukunft: 2020-2030

Wollen wir mal einen Blick in die Glaskugel wagen? Manche denken nämlich, dass das Internet langweilig geworden ist.

So bin ich auf der Suche nach Gegenbeweisen in mein Ninja-Link-Archiv abgetaucht, um das Gegenteil zu untermauern. Nachfolgend was die Jahre 2020-2030 auf uns zukommt. Also, eventuell. Sehr wahrscheinlich. Oder so.

2020:

* es wird ein gutes Jahr für das CERNer „Abfallprodukt“ WWW werden: Adobe Flash dankt endgültig ab. Daran ist ein gewisser Apfel-Heiland namens Steve Jobs nicht ganz unschuldig, verbannte er das Plugin doch kurzerhand in Eigenregie von seinen populären iPhones.

* ferner erwartet Al-Kaida seinen „Endsieg“

* die Olympischen Spiele in Tokyo, die dann stattfinden, wurden übrigens vom Anime „Akira“ vorhergesagt. Noch ein Grund mehr Animes zu gucken!

2022:

* der internationale Markt für militärische Drohnen soll 82 Milliarden US-Dollar, oder fast 70 Milliarden Euro wert sein. Mich deucht, diese Meldung aus 2014 wird dank der derzeitigen weltpolitischen Entwicklungen weit übertroffen werden.

* Japan streamt 3D-Hologramme von Fußballspielen auf leere Fußballplätze dieser Welt. Yosh!

2024:

* die ESA startet das Projekt PLATO: 34 Teleskope für eine Million Sterne. Man erhofft sich so weitere Exoplaneten zu finden, also Planeten, die unserer Erde sehr ähnlich sind. Vielleicht auch erst 2224. So genau weiß man das bei der ESA ja nie…

* die NASA hat es da aber auch nicht einfacher: zuerst machte ein Sonnensturm die Cygnus-Mission zunichte. Dann wollte man das Projekt in eben dieses Jahr vertagen. Das Weiße Haus hatte damals keinen Bock auf die Mission, war alles zu teuer bei der NASA.

2025:

* Dieselmotoren sind ab diesem Jahr illegal in folgenden Städten: Paris (Frankreich), Madrid (Spanien), Athen (Griechenland) und Mexiko-Stadt (Mexiko). Es wird das selbe Jahr sein, in dem sich ein gewisser Dieter Zetsche erhängt und Martin Winterkorn aus dem US-Gefängnis auf Kaution frei kommt.

* Gähhn: die EU will in diesem Jahr 100Mbit/s und 5G in allen EU-Haushalten haben. In Südkorea werden die Europäer zeitgleich ausgelacht, hat man dort schon 25G und 10.000Mbit/s. In jedem Kuhstahl. Und unter jeder Hühnerleiter.

* die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostizierte, dass zu diesem Zeitpunkt 20% der Weltbevölkerung fettleibig sein werden. Ich schätze wir werden hier eher bei 33% liegen.

2028:

* die ESA startet das Projekt „Athene“: die griechische Göttin des Krieges soll den Menschen dabei helfen, Schwarze Löcher zu verstehen. Sie beobachtet dafür Röntgenstrahlung direkt vor dem Kollaps in solch ein Schwarzes Loch. Deep Shit, sag‘ ich da bloß zu!

2030:

* laut UN gibt es nun 1,8 Milliarden Touristen. Dank AirBnB und ähnlicher Apps aber leider keine sehenswerten Städte wie Barcelona oder Venedig mehr. Machen wir eben Urlaub in Bayern! War schon immer schöner dort: überall nur Kreuze mit toten, hängenden, weißhäutigen Männerkörpern!!

* Indien ist die erste Nation weltweit mit 100% Elektro-KFZs. In Deutschland hingegen hat man nun alle Grundfarben für Plaketten durch und braucht eine goldene 100, um seinen Diesel überhaupt starten zu dürfen. Leider wurde der Motor bis zu diesem Zeitpunkt nicht sauberer. In den Augen der deutschen Politik war Indien einfach immer fürchterlich weit weg und ohnehin „völliger Schwachsinn“ mit ihren Vishnus, Punkten auf der Stirn und Gedöns.

Joa. So viel dazu „the Internet is boring“. Auch ich bin mittlerweile Mittdreißiger und auch ich kenne das Problem mit den Gleichmachern von Analbook und T(z)witter. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich immer noch schreibe, wenn auch nur für wenige Dutzend (wie immer eigentlich) und nicht mehr so häufig. Es liegt an einem selbst, was man daraus macht!? Themen wie Kryptowährungen gab es damals genauso wenig wie Android. Jetzt mal Butter bei die Fische, „boring“. Du bist boring, fauler Sack! Krieg‘ deinen Arsch hoch und schreib‘ wieder dieses dumme LiveJournal voller Schreibfehler! Für die Vielfalt! Für die Zukunft! Für bedrohte Tierarten!

Lesen Sie im nächsten Beitrag: die Jahre 2030-2040. Wenn mich bis dahin nicht der Blitz getroffen hat. Oder ähnliche Wetterkapriolen uns nicht den Garaus gemacht haben. Der Scheiß war nämlich man-made. Zu viele faule, dumme weiße Säcke in SUVs. Und auf T(z)witter und Analbook.

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wasserbetriebene computer

Die WIRED hat jüngst einen Artikel zum Thema wasserbetriebene Computer publiziert. Könnt ihr euch sparen, das zu lesen, denn steht alles auch im offiziellen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/MONIAC. Nee, echt jetzt, im WIRED-Artikel sind keinerlei wertvollere oder nützlicher Informationen enthalten. Ist ja auch sehr heiß derzeit.

Tatsächlich wurden insgesamt 14 dieser Wassermonster gebaut, zwei sind heute noch in funktionierendem Zustand: in einem Museum in Neuseeland und ein weiterer auf dem Campus der Universität Cambridge.

Obwohl aus 1949, hat es die Funktion in sich: der MONIAC simulierte durch Wassertanks Haushalte, Wirtschaft, Staat, Export und Import.

Die erste Wirtschaftssimulation der Menschheit vielleicht. Allerdings voll-analog. Nichts mit 1 und 0, wie wir es heute gewohnt sind.

Ja, ich weiß, der Titel war irreführend. Ging mir genauso.

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