S{o}cial
Gizmeo.eu RSS-Feed c1 auf LinkedIn c1 auf Google+ c1 bei YouTube Gizmeo.eu als Android-App
Komm{e}ntare
{A}rchiv

Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Internet.

Lef{t}overs
GET FIREFOX!
GET THUNDERBIRD!
www . cipha . net

www . cipha . net
Please use an AMD CPU!
cell processor rox, fuck INTEL
KDE - the Ueber-Desktop-Environment!
STOP FACEBOOK!
msn user die!
aol sucks cock!
FUCK MYSPACE!
explicit content
NEIN zu Softwarepatenten
save the net! net-neutrality is important!
Aktion UBERWACH!
Cred{i}ts
Created, Made & Maintained by AETHYX.EU

Archiv für die Kategorie „Internet“

ps4-controller mit ps3

Diese Woche erst irgendwo online gelesen, dass man den PS4-Controller auch mit der PS3 verwenden kann.

Meine PS3 ist 12 Jahre alt.

Die PS-Taste funktioniert leider nicht. By design.

Hat leider deshalb etwas Fötales:

Mein PS4-Controller an meiner PS3

Konsole ein- und ausschalten ist mit dem nicht. Und auch in die PS3-Menüs kommt man nicht rein. Bummer.

Da ich das dennoch eine sehr coole Idee fand und auch ein Workaround für langwierige Retro-Gaming-Sessions, teile ich hier die Einrichtung:

1. PS3-Konsole sollte ausgeschaltet sein
2. PS4-Controller über USB-Kabel mit der Konsole verbinden
3. Konsole einschalten
4. in „Einstellungen“ wechseln, hier Menüpunkt „Zubehör“
5. „Bluetooth-Einstellungen“ öffnen
6. Scan-Vorgang starten
7. PS4-Controller vom Kabel trennen
8. PS-Taste und „Share“-Taste am PS4-Controller gleichzeitig drücken (wichtig)
9. der PS4-Controller sollte nun mehrfach hektisch blinken (wichtig)
10. erneut den PS4-Controller mit Kabel wieder anschließen (wichtig)
11. hier dann „Wireless-Controller“ auswählen (wichtig)
12. PS4-Controller vom USB-Kabel trennen und verwenden
Hinweis: Controller ist nun an der PS3 angemeldet. Wollt ihr diesen erneut an der PS4 verwenden, müsst ihr ihn neu einrichten, mit USB-Kabel

Junger Jedi, egal wie sinnlos dual oder triple use von Gadgets auch auf den ersten Blick erscheinen möge, huldige das Gadget, denn dem Gadget gehört das gesamte Universum!11

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

androiden, elfte generation

Weltweit soll es über 2,5 Milliarden (Stand Mitte 2019) Nutzer des auf Linux basierenden Android-Betriebssystems geben. Die Kontrolle über dieses Betriebssystem hat eine US-amerikanische Technologiefirma, die aktuell fast 324 Milliarden US-Dollar wert sein soll. Man sollte also meinen, die Veröffentlichung einer neuen Hauptversion dieses Betriebssystems, dem Kernstück auf Milliarden Geräten für Hosentaschen, muss ja faktisch mit großem Tamtam der Weltöffentlichkeit präsentiert werden.

Android & Androidesse

Was macht Google stattdessen?

Spielt Indie und veröffentlicht, auch noch auf der eigenen Blogger-Plattform, lediglich einen ranzigen Blogpost: https://germany.googleblog.com/2020/09/unkompliziert-ubersichtlich-und.html.

W00t!

Nee, ist geil! Ehrlich gemeint! Wie selbstbewusst! Und mutig.

In Coronazeiten solche Meldungen an die Konsumenten des Planeten zu bringen ist schwerer als früher. Selbst der Megakonzern Apple, größter Konkurrent auf Smartphone- und Tablet-Gebiet, musste sich dieses Jahr etwas einfallen lassen, verschickte mysteriösere Nachrichten als sonst, hält noch Events ab _und_ versteckt Easter Eggs in Form Augmentierter-Realität-Goodies. DAS ist genau die selbe Richtung, allerdings um 180 Grad versetzt. Der eigene Charakter bestimmt hier, zu welcher Seite man gehören mag und welche einem besser gefällt. Der Kapitalismus neoliberaler Prägung ist doch etwas Wundervolles!

Jüngst kam auch auch heraus, dass entwicklerintern die Süßigkeiten-Codenames weiterhin verwendet werden: Android 11 heißt dort Red Velvet Cake. Die offizielle Meldung geht eigentlich anders, hier werden seit Version 10 keine süßen Aliase mehr benutzt.

Doch was soll eigentlich nun genau neu sein in Version 11?

Wenn ich das wissen will, lese ich keine News oder Blogposts, ich schaue in die Versionshistorie auf Wikipedia. Dort steht, Neuerungen seien diese hier:

* Temporäre App-Berechtigungen
* Unterstützung von 5G-Mobilfunknetzen
* Chats bekommen einen eigenen Bereich im Benachrichtigungsmenü
* Bluetooth bleibt im Flugmodus aktiviert
* Native Bildschirmaufnahme
* Stummschalten von Benachrichtigungen bei Videoaufnahmen
* Benachrichtigungsverlauf
* Rückgängigmachen von kürzlich gestoppten Apps
* Aktueller Sicherheitspatch-Stand: September 2020

Wirklich viel ist es nicht und wirklich revolutionär Neues kann ich hier nicht entnehmen. Das ist seit Jahren auch nicht mehr zu erwarten in dem Bereich. Wenigstens keine Liste mit „Updates für Emojis“ (oje…).

Mein persönlicher Eindruck ist sowieso: mit jeder neuen Hauptversion macht es Google unabhängigen Entwicklern schwerer 1) eigene ROMs zu bauen und 2) eigene Geräte auf dem neuesten Stand zu halten. Auch fliegen mittlerweile alle Apps, die älter als 1 Jahr sind, automatisch aus dem hauseigenen App-Store, aktualisiert man hier nicht mindestens die Version, auf der diese lauffähig sein sollen.

Die Hochzeit der Smartphones ist vorbei. Dann halt wieder LEGO.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

tesla-aktien kaufen jetze!

Man kann von Tesla halten was man will: US-amerikanische Marke; Verarbeitung nicht so gut wie bei deutschen oder japanischen Modellen; Akku brennt; der Gründer ist ein (Cov-)Idiot; Markennamen von einem bedeutenden europäischen Erfinder geklaut; etc. pp. You name it.

Aber eines kann man ihnen nicht vorwerfen: der Wille zur Innovation.

Bei Tesla träumt man Innovationen nicht nur oder zeichnet diese. Sie werden in Realität gesetzt. Und dabei haben sie anderen Firmen auf dem Planeten manches voraus. So z.B. ein fahrbares und nutzbares E-Automobil. Und ein zukunftsfähiges Konzept insgesamt. Ja, wahrscheinlich DAS Zukunftskonzept der Mobilität überhaupt für die nächsten Jahrhunderte. Und das „schon jetzt“.

Tesla model 3 già andata a ruba

Deshalb lohnt es sich genau jetzt in Tesla-Aktien zu investieren: durch den Split ging der Preis pro Aktie nämlich fast über Nacht von über 2.200$ runter auf aktuell 360€. Wer also ein paar Hunderter übrig hat, das sollten einige Menschen sein seit März, auch unter meinen Leserinnen und Lesern, der sollte sich (ein Depot eröffnen und) Aktien dieser Firma kaufen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die 1.000€ wieder schnell geknackt sein werden. Dann hätte man alleine durch eine Beteiligung fast das Dreifache wieder drin. Ende ist hier übrigens nach oben offen.

Man kann das Geld schnell mitnehmen oder halten. Ich würde halten. Einfach aus „Prinzip Zukunft“. Und es gibt da noch etwas, was ich bemerkenswert fand, die Meldung ist aber schon ein paar Monate her.

Wie wir alle wissen sind oder waren die Japaner mal das technologisch am weitesten fortgeschrittene Völkchen der Erde. So stark und so mächtig und sehr weit fortgeschritten, sie galten als „Schwan“ und flogen in Gesamtasien voraus, während andere Länder wie Südkorea, sogar Taiwan und China, hinterher wackeln mussten. Irgendwann in den 80ern war das so. Es mag sich mittlerweile gewandelt haben, ich bin auch der Meinung, insgesamt haben wir „alles schon erfunden“, also da wird kaum noch was Neues kommen für die Menschheit. Und das wechselt sich da unten nun munter ab, wer in der Parabel voraus fliegt. Ich tippe ja aktuell auf Südkorea, China braucht noch ein paar Jahre, vielleicht Jahrzehnte. Wobei man Taiwan mit dem Chipfertiger TSMC hier auch nicht vergessen darf.

Ich schweife ein bisschen ab, denn was ich eigentlich erzählen will kann man auch ohne dieses Wissen und die Vogelzug-Parabel faszinierend finden.

Die Japaner haben nämlich vor wenigen Monaten den Tesla Model 3 komplett zerlegt, die Ergebnisse wurden im Februar der Weltöffentlichkeit präsentiert. Denn was machst du als Hacker erst einmal, wenn du neue Technik verstehen willst oder schauen möchtest, ob die Technik wirklich neu ist? Na klar, du baust sie auseinander!

Das Wichtigste und das Unbekannteste, das sie fanden, waren zwei individuell designte KI-Chips, von Tesla komplett selbst entwickelt(!), mit entsprechend inhouse-entwickelter Software:

der KI-Chip und das Mainboard des Tesla Model 3
Oben: der Computer des „Model 3“ – ein KI-Chip regelt das autonome Fahren, der andere das gesamte Infotainment-System

Im Kern fanden die Japaner heraus, „ja gut, das Hardware-Ensemble ist eben dafür gut, dass dieses Auto sich selbst steuern kann und die massive Infotainment-Anlage“. Und das stimmte dann auch. Doch was noch viel bedrückender war aus der Sicht der japanischen Ingenieure:

Die Hardware, die oben zu sehen ist, ist 6 Jahre ihrer Zeit voraus!

Tesla ist damit nicht nur Konkurrenten zeitlich enteilt, Tesla ist mit dieser Hardware einer kompletten Industrie enteilt.

„But technological hurdles are not the reason for the delay, according to the Japanese engineer who said „we cannot do it.““

Einer Industrie, die in Europa alleine 3,65 Millionen Menschen beschäftigt – bei Tesla arbeiten aktuell nur 48.000 (Stand 2019)…

Das ist „Alien-Sh*t“, was wir hier sehen. Solche Technik dürfte es aktuell gar nicht geben.

2019 nicht.
Dieses Jahr nicht.
Nächstes Jahr nicht.
2022 nicht.
2023 nicht.
2024 leider auch nicht.
Maximal „irgendwann 2025“, sagen Industrie-Insider. Denn auch wenn der Bericht Ende Februar publik wurde, auseinandergenommen wurde der Tesla wohl irgendwann Ende 2019.

Ganz ehrlich: WAS haben die da gebaut!? und WIE!? Ich bin kein reiner Ingenieur, aber ein kleiner CPU-Head. Vor solch einer Leistung habe ich irre Respekt. Und leider auch Angst.

Und sehen wir es realistisch, selbst wenn sie mit Autos als Konzept komplett sich zerlegen würden, sie hätten immer noch diese Chips, also konkrete Hardware, sowie maßgeschneiderte Software dazu im Angebot. Mir würden spontan mindestens ein Dutzend Anwendungsfälle dazu einfallen, „I, Robot“ wäre Kindergeburtstag dagegen.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

aldi-highend in 2020

Heute gesehen bei heise.de, ein „Highend-Notebook“ mit „300Hz“ vom Gemüse-Discounter unseres Vertrauens:

ALDI Highend-Laptop in 2020: 300Hz!

Ich musste heftig suchen, in welchem PC-Jahr wir hier wirklich angekommen sind.

Der Z3 von Zuse hatte 4 bis 5 Hz, irgendwann um 1941. Der ENIAC vier Jahre später, 1945, schon wuchtige 5kHz. Also irgendwo dazwischen.

Nur wurden leider keine weiteren Computer „dazwischen“ gebaut. Vielleicht fehlen hier auch Einträge in der westlichen Literatur. Die Technik war in jedem Fall noch zu neu und füllte Hallen, alleine die Z3 wog über eine Tonne.

Mit der Headline habe ich noch ein weiteres riesiges Problem neben der Unvollständigkeit (falls das überhaupt jemandem auffiel): ich gehe hier von der Taktfrequenz eines Prozessors aus und halte das für „normal“. Im Text aber geht es um das Display.

Sind Displays heute wichtiger als CPUs!? Sind CPU-Infos nicht mehr relevant für Technikmagazine?? Und: wer kauft eigentlich PCs bei ALDI!? Hakt’s?

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

achilles hat ein smartphone…

…mit Hardware von Qualcomm!

Der wichtigste Chip in einem Smartphone oder Tablet nennt sich SoC, System on (a) Chip. In der Bezeichnung steckt eigentlich bereits alles drin, was man darüber wissen muss: die CPU, Grafikeinheit, GPS, sowie allerlei Kladeradatsch, um mobile Kommunikation möglich zu machen, sowie vieles andere mehr (z.B. für Multimedia wie Filme und Musik) werden in einem einzigen Chip vereinigt. Ingenieurstechnisch ist das eine Spitzenleistung und aller Ehren wert. Sicherheitsaspekttechnisch die reinste Katastrophe.

Ein Beispiel für den schematischen Aufbau eines Snapdragon-SoC, technisch Highend und aus dem Hause Qualcomm, liefert die folgende Grafik:

Qualcomm Snapdragon: DSP-Chips und ihre Ort in einem Beispiel

Man beachte die rot markierten Elemente mit dem Zusatz DSP (Digital Signal Processor). Forscher von Check Point wollen für diese untergeordneten Chips nicht ein Sicherheitsleck, nicht zwei, sondern sage und schreibe 400 Stück entdeckt haben:

https://blog.checkpoint.com/2020/08/06/achilles-small-chip-big-peril/. via

Was Meltdown für Intel und Spectre für AMD, könnte Achilles, so haben die Forscher die Sammlung an Schwachstellen hier getauft, nun für Qualcomm werden: der absolute Supergau.

Betroffen sind die besten Geräte der namhaftesten Hersteller des Planeten: Google, Samsung, LG, Xiaomi, OnePlus – alle dabei und viele mehr. Potenziell bis zu 40% der aktuell drei Millarden Smartphonenutzer weltweit.

Achilles heel

Auch die CVEs wurden bereits in die Datenbank aufgenommen, aktuell lauten diese CVE-2020-11201, CVE-2020-11202, CVE-2020-11206, CVE-2020-11207, CVE-2020-11208 und CVE-2020-11209.

Checkpoint hat keinerlei Details zu praktischen Anwendungen veröffentlicht und auch den Hersteller Qualcomm mustergültig informiert. Reagiert dieser nicht, will man mit den Ergebnissen zu den 400 Angriffsvektoren in drei Monaten an die Öffentlichkeit gehen. Spätestens dann sollte man sich wieder ein Dumbphone als Alternative zugelegt haben, so munkelt man.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

2020: alles wird kurzweil

Keine Panik! Sieht alles schlimmer aus, als es ist! Ende 2020 wird für uns alle doch noch alles gut!

Ray Kurzweil
Turntable-Rocker mit Grüßen aus 2006: US-Futurist Ray Kurzweil

Aus Langeweile seit Ewigkeiten mal wieder in einem meiner eigenen Ebooks geschmöckert. Dort habe ich mit Datum 23.11.06 einen interessanten Text entdeckt, betitelt sick shit II. Er dreht sich um Blicke in die Gegenwart einer noch 14 Menschenjahre entfernten Welt.

Spätestens Ende 2020 wird alles gut für die Menschen sein, aus medizinischer Sicht. Denn dann „flitzen Nanobots umher in unserer Blutbahn und werden uns gesund und jung halten“. Sind doch nur noch wenige Monate! Wird schon schiefgehen!

Natürlich gibt es die Onlinequelle dieser kurzweiligen, optimistischen Vorhersagen heute nicht mehr. Ich fand jedoch im Internet Archive noch einen Schnappschuss der Website, wo diese und mehr Prognosen online publiziert wurden. Und dann war da noch…

…“2020 werde die Lebensdauer eines Menschen wesentlich größer als heute sein“. Gut, das war jetzt nicht ganz so schwer, trifft seit 2014 allerdings auf die USA nicht mehr zu.

Oder „2020 werden wir uns komplett in virtuellen Umgebungen bewegen. Anstatt jemanden anzurufen werden wir unser Gegenüber irgendwo virtuell treffen, können virtuelle Strandspaziergänge machen und uns dort unterhalten. Meetings werden in beruhigenden Örtlichkeiten nur noch virtuell stattfinden.“ Möp! Meetings finden im Jahr 2020 wie Ende der 90er-Jahre weiterhin in ranzigen Chat-Applikationen statt und kommen öfter mal direkt aus dem Big-Brother-Ministerium Chinas. Gut, statt nur zu schreiben kann man sein Gegenüber mittlerweile auch direkt anrufen (will niemand wirklich) und man kann es auch in Echtzeit sehen, wenngleich in mieser Handykameraqualität (wenn deutsches Internet einen guten Tag hat). „Virtuelle Strandspaziergänge“ hätten uns in Lockdownzeiten sicherlich mental ein bisschen geholfen, doch in der Realität sehen wir nur wechselnde Standbilder als auswählbare Hintergründe in „Microsoft Teams“. Tja, so unterscheiden sich Begrifflichkeiten früher und heute in Bezug auf „virtuelle Welten“. Hätte man extra dazusagen müssen, klar.

„Innerhalb der nächsten zehn Jahre“, also aus Sicht des Textes um 2016 herum, „müsse sich kein Mensch mehr mit Erkältungen rumschlagen.“ Allerweltskrankheiten wie die Influenza, die aktuell weltweit Zehntausende Tote fordert pro Jahr, ließen sich durch „die Nanotechnologie komplett ausrotten“. Nanotechnologie versus COVID-19 FTW! Läuft doch!

Zu seiner Verteidigung will ich am Ende anmerken, bei manchen Prognosen aus dem Text hat man ihn auch gnadenlos geschnitten.

Augmentierte Realität durch Brillen zum Beispiel – Google Glass wurde 2014 für den Massenmarkt aus moralischen und ethischen Bedenken von Google selbst aus dem Verkehr gezogen. Oder der Verbreitung von Viren durch Terroristen – offenbar nichts im Vergleich zu Zoonosen. Anderes Zeug, Themen wie „Züchten von Organen“ und „Metamorphosen von Hautzellen“, erspare ich uns jetzt, es ist kurz vor halb Acht und draußen hat es 30+°C. Seit Freitag.

Ja. Wahrsagerei ist auch kein Zuckerschlecken mehr. 2020 – wir packen das!

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

spectre: es ist immer noch hier

Weihnachten 2017: Kernel-Entwickler arbeiten durch. Neujahr 2018 ebenso. Der Grund: eklatante Hardwarefehler in Computerprozessoren, dem Gehirn unserer PCs. Die Wissenschaftler taufen diese „Meltdown“ und „Spectre“, „Kernschmelze“ und „Schreckgespenst“.

Spectre

Sommer 2020. Inzwischen sind wir in Monat #32 nach Bekanntwerden dieser Hardwarelücken. Was der aktuelle Stand?

Folgender:

SUMMARY: CVE-2017-5753, CVE-2017-5715, CVE-2017-5754, CVE-2018-3640, CVE-2018-3639, CVE-2018-3615, CVE-2018-3620, CVE-2018-3646, CVE-2018-12126, CVE-2018-12130, CVE-2018-12127, CVE-2019-11091, CVE-2019-11135, CVE-2018-12207

Oben: Zusammenfassung aktueller CPU-Lücken des Tools spectre-meltdown-checker, Stand August 2020

Aus drei Lücken (CVE-2017-5753, CVE-2017-5715, CVE-2017-5754) wurden 14. In Worten: Vierzehn.

Selbst AMD scheint auch 2020 nicht in der Lage zu sein Prozessoren zu bauen, die alle Fehler ausschließen können.

Unterziehe ich meinen neuesten AMD-Prozessor, den 4800HS, einem Test mit dem kostenlosen OpenSource-Tool spectre-meltdown-checker, wird klar, dass besonders ein Bug hardwaretechnisch bisher unmöglich zu beseitigen scheint.

Es ist jener mit den Kennungen CVE-2017-5753 aka ‚Spectre Variant 1, bounds check bypass‘, CVE-2017-5715 aka ‚Spectre Variant 2, branch target injection‘ und CVE-2018-3639 aka ‚Variant 4, speculative store bypass‘, bekannt als „Spectre“, das „Schreckgespenst“.

Ohne die pausenlose Arbeit zum Jahreswechsel 2017/2018 der weltweiten Entwickler-Community, wären selbst AMD-CPUs des Jahres 2020 hier verwundbar. Die gelisteten drei Varianten von Spectre sind ledliglich softwareseitig gepatcht und damit seit über 2,5 Jahren auf keinem aktuelleren Stand als damals.

Mir ist das zu lange. Als Entwickler, wie als Anwender.

Von 14 Hardwarefehlern sind 11 aus der Welt und drei nach wie vor vorhanden. Willkommen in der neuen Realität der 78,57%-PC-Hardware für 100% hardverdientes Geld! Was ein Scheißdreck.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

luckysheet

In einer digitalen Welt voll mit kostenlos erhältlichen Datenbanksystemen setzen nur noch IT-Steinzeitmenschen auf reine Tabellenkalkulationen.

Sei’s drum, denn: wer braucht heute noch ein Gehirn!? Richtig!?

Luckysheet möchte selbst kommerziellen Tabellenkalkulationsprogrammen Konkurrenz machen und man muss zugeben, zumindest geschwindigkeitstechnisch und optisch macht es absolut etwas her:

Luckysheet GitHub-Demo

Für eilige Ex-Excel-Junkies lässt sich die Demo auch gleich direkt ausprobieren: https://mengshukeji.github.io/LuckysheetDemo/.

Wer etwas mehr Zeit erübrigen kann, der braucht nur Node.js in Version 6 oder höher und kann das Programm lokal auf dem PC mit nur wenigen Zeilen installieren:

npm install
npm install gulp -g

Luckysheet wird von einer kleinen chinesischen Community entwickelt und basiert auf einer MIT-OpenSource-Lizenz. Vielleicht der einzige Wermutstropfen, doch was ist heutzutage nicht aus China? Richtig!?

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

shenzhen

Shenzhen liegt irgendwo in China/
Shenzhen hat VR, die brauchen dort kein Fielmann/
Shenzhen kennt man seit Ming-Dynastien/
Shenzhen bedeutet so viel wie „die Gräben sind tief“/
Shenzhen ist Cyberpunk-Hauptstadt/
Shenzhen steht für Neonsonnen in der Nacht/
Shenzhen ist technologisch Weltmacht/
Shenzhen hat selbst im Winter 20 Grad/
Shenzhen Shen-Chuen Shum-Chun Neunzehnelf/
Shenzhen wächst so schnell wie keine Stadt der Welt/
Shenzhen und du verstehst nur Bahnhof/
Shenzhen vertickt dir Bitcoin auf dem Pausenhof/
Shenzhen glitzert im Delta des Perlfluss/
Shenzhen rollt durch diesen Text wie Linienbus/
Shenzhen raucht keine Zigaretten/
Shenzhen dampft OLED-Devices. Auf USB. In Ketten:

Mein iStick Pico von Eleaf - Made in Shenzhen

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

sexy: kde slimbook

Whoa! KDE macht offenbar in Ultrabooks:

KDE Slimbook 2020
Direkt der Slimbook-Website entnommen

Und die Dinger sehen auch noch hardwaretechnisch supersexy aus! Passend zur Desktopumgebung! 🙂

Mit 899€ auch zu einem sehr humanen Preis, wie ich finde: dafür erhält man ein 14“-HD-IPS-LED-Display mit leistungsstarkem AMD Ryzen 4800H-Prozessor (8 Kerne, 16 Threads, integrierte Radeon-Grafikkarte mit 1,43 T(!)FLOPS), der erst im Januar auf der CES öffentlich vorgestellt wurde (hier nochmal der Bericht). Eine bisschen mickrige 250GB-SSD, sowie 8GB RAM ebenso.

Wer will, kann über den Onlineshop das Setup jedoch noch nach Belieben (oder was der eigene Geldbeutel hergibt) aufstocken. Im Kurzbesuch konnte ich bis zu 64GB RAM und eine 2TB Samsung-SSD ohne Probleme finden, siehe: https://slimbook.es/en/store/slimbook-kde/kde-slimbook-14-comprar.

Das Geilste aber ist natürlich: KDE Neon vorinstalliert!

Die auf Debian bzw. Ubuntu LTS basierende Linux-Distribution gilt als bleeding edge und liefert immer das Neueste und Feinste von KDE frei Haus. Und das noch gar nicht lange: sie ist erst vier Jahre alt, wurde 2016 ins Leben gerufen. Aktuell ist sie mit Platz 11 locker in den TOP20 von distrowatch.com zu finden. Sehr populär also.

Wem 14“ zu klein sind, kein Problem: für nur 30€ mehr erhält man das 15“-Modell.

Fazit: hardwaretechnisch und von Betriebssystemseite erste Sahne und wenn die Verarbeitung nur halb so geil ist, wie sie aussieht, für mich ein Anwärter auf das Gadget des Jahres!

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

edex-ui: ein deluxe scifi-terminal-emulator

Schon extremst geil und wirklich heftigst eye candy plus cyberpunk:

eDEX-UI: ein Scifi-Terminal-Emulator

eDEX-UI ist ein Terminalemulator, wie man ihn von PC-Interfaces aus Scifi-Filmen wie „Tron“ und „Alien“ kennt. Er läuft auf allen gängigen Plattformen, Linux bevorzugt, aber auch Mac oder sogar Windows mit wenigen Einschränkungen.

Das Programm aus der Zukunft ist frei hier erhältlich: https://github.com/GitSquared/edex-ui.

Nach der Installation erwartet einen ein Echtzeitmonitor für CPU, RAM, Swap und laufende Prozesse, sowie das Netzwerk. Für Touchscreens liefert er eine entsprechende Tastatur mit, die sich bei Nichtbedarf auch ausblenden lässt. In jedem Interface ist ein Verzeichnis-Browser eingebaut. Und: natürlich enthält er immer auch die entsprechende Konsole zum Arbeiten oder Experimentieren.

Das Customising kann man selbst übernehmen, braucht dafür allerdings das Wiki. Das sind schon erweiterte Konfigurationen, die man hier durchführen muss, nicht jeder kennt sich beispielsweise mit CSS-Injections aus.

Wer möchte, kann sich auch zum Konsolen-Skin entsprechende Sounds einblenden lassen.

Oben zu sehen ist der Skin neofetch mit eDEX-UI 2.2 und dem Standard-„Tron“-Thema. Ein Stückchen weiter unten das Thema „interstellar“ mit den geöffneten Grafikeinstellungen der Applikation.

Fettestes Projekt, absolute Empfehlung! Viel Spaß beim Ausprobieren!

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

canon tr 8550 – arch-basiert

Was Unterstützung für Linux betrifft, so ist Canon aus Japan beileibe kein A****loch-Hersteller: für meinen Drucker TR 8550 aus 2017/2018 gibt es wenigstens Treiber für Debian Linux und RPM-basierte wie z.B. Fedora. Wenngleich die seit Ende 2017 auch nie mehr einem Update unterzogen wurden…

AKIRA A.D.2019 TOKYO
Wie Canon in den 80ern Populärkultur wurde: dank „Akira“!

Nur was mit Arch oder auf Arch basierenden Derivaten? Viel Spaß mit der Installation über den Sourcecode!

Nee, das funktioniert nicht. Ehrlich jetzt.

Ich hatte noch ein funktionierendes Setup auf einem anderen Linux-Rechner, aber selbst meine manuell kopierten Dateien (cmdtocanonij2, cmdtocanonij3, rastertocanonij) nach /usr/lib/cups/filter/ brachten das Mistding nicht ans Laufen. Ich bekam beim Druckversuch einer Testseite nur immer wieder die Meldung „Filter failed“.

In einer Onlinerecherche kam irgendwo (ich spare mir Links, keine Zeit, hier auch unnötig), das bedeute „eine Vielzahl von Fehlern“, ich solle debuggen.

Nee, das funktioniert heute nicht. Nicht heute. Und morgen auch nicht. Und auch nicht irgendwann nächstes Jahr.

Phew, was tun?

Wir werden pervers! Aber so richtig! Wir konvertieren das erhältliche *.deb-Paket in eine Arch-Installationsdatei, die pacman dann essen muss! Völlig egal, ob es funktioniert oder nicht danach! Muhahahaha!

Das Tool, das dies erledigt, nennt sich debtap und ist über offizielle Quellen nicht erhältlich, man muss das inoffizielle AUR anzapfen. Doch selbst dann läuft es nicht einfach von selbst, man muss indizieren lassen, aber wie das alles genau geht steht hier, denn den Link share ich gerne weiter: https://ostechnix.com/convert-deb-packages-arch-linux-packages/.

Der Befehl, der die Konvertierung durchführt, lautet schließlich so:

debtap cnijfilter2_5.50-1_amd64.deb

Der hat wahrscheinlich eine halbe Ewigkeit Gültigkeit, denn der Treiber wird von Canon für Pinguinnutzer ja eh nie geupdatet.

Man kann übrigens die Fragen, die sich hier stellen, nach Belieben ausfüllen, das ist nicht wichtig. Heraus kommt eine cnijfilter2-5.50-1-x86_64.pkg.tar.zst, die man nur noch mit sudo pacman -U installieren muss. DONE!

Gestern, nach 22:00, end-lich funktioniert’s!

Gut, bei mir schlug die Installation erst einmal fehl, denn meine manuell kopierten Dateien waren ja noch da, worüber sich pacman beschwert hat. Doch nach dem Löschen dieser war dann eine Installation ohne Fehlermeldung möglich. Danke debtap, danke pacman, danke TCP/IP!

Mit diesem Tutorial wollte ich mehrere Dinge auf einmal zeigen:

1) die erfolgreiche Installation des Druckers TR 8550 von Canon unter Arch Linux bzw. einem der vielen Derivate
2) dass eine manuelle Installation fehl schlägt (verschwendete Lebenszeit!)
3) was das Tool debtap ist und warum wir hier pervers werden müssen
4) warum Versuch manchmal kluch macht
5) get it running or die tryin‘!

Wenn diese Exkursion in die Tiefen der Linux-Druckertreiber-Höllen bei euch auch zum Erfolg geführt hat, klickt doch auf einen der Buttons und spendet bitte! KTHXBYE! <3

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

wegen autoindustrie: pedelec-werbevideo verboten

Zur Abwechslung mal Werbung.

In Frankreich verbotene Werbung.

Für ein Fahrrad.

Ja, 2020 und Europa und so, nicht Mittelalter und nicht China:

Dieser nur 45 Sekunden kurze Werbespot der niederländischen Elektrofahrradschmiede VanMoof darf im französischen Fernsehen nicht mehr gezeigt werden, denn er „verunglimpfe die Automobilindustrie“.

Nein, leider kein Scherz. Ist auch Juli und nicht April, wir leben immer noch in einer weltweiten Viruspandemie und wir haben auch erst die Hälfte des Jahres geschafft.

Fakt ist nach wie vor, dass wir eine Mobilitätswende brauchen, ob nun mit oder ohne Frankreich, ob nun in Europa oder außerhalb. Sonst gibt es nämlich zur Hälfte dieses Jahrhunderts kein [insert transportation object here] mehr, was auf irgendeiner Straße rollt, weil der Planet uns alle gegrillt und erstickt hat. Aus gutem Grund, nicht zu vergessen.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

rtj4

Wegen der rassistischen Unruhen in den USA haben Killer Mike und El-P ihr neuestes Album kurzerhand direkt und verfrüht ins Internet gedropt:

RTJ4

Es ist sogar komplett umsonst, wenn ihr euch entscheidet, einen kleinen Betrag beim Checkout zu spenden! Dafür folgt ihr einfach diesem Link hier und füllt das Formular entsprechend aus. Alle Spenden über diese Zahlungsweise kommen dem Mass Defense Program zugute.

Separat gibt es auch einen Link, der euch das Booklet in digitaler Form als PDF nachliefert.

Tracklist:

01. Yankee And The Brave
02. Ooh LALA (Feat. Greg Nice and DJ Premier)
03. Out Of Sight (Ft. 2 Chainz)
04. Holy Calamafuck
05. Goonies Vs. ET
06. Walking In The Snow
07. Ju$t (Feat. Pharrell Williams and Zack De La Rocha)
08. Never Look Back
09. The Ground Below
10. Pulling The Pin (Feat. Mavis Staples and Josh Homme)
11. A Few Words For The Firing Squad (Radiation)

Bequemer und eleganter für wütenden, zeitgemäßen & perfekten US-Rap geht nicht! ^^

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

DIE dating-revolution

I'm there for you -  toy digital sillinesss

Im Januar erzählte mir ein Kollege, ich solle „Tinder“ versuchen.
Es sei „der ideale Weg um Bräute abzuchecken“.
Also habe ich mich dort angemeldet.
Über mein eigenes Smartphone, ist Risiko, klar.
Ich durfte mir das einfach nicht entgehen lassen.
Woche für Woche schaue ich mal rein.
Irgendwie posten alle Honeys nur noch ihr „Instagram“-Profil.
Oder Zwei-Sekunden-Infinite-Loop-GIFs.
Das war aber gar nicht mein Problem, weil:
ich habe gemerkt, ich bin hässlich.
Und habe nur vier Likes. Pardon: „Matches“.
Und das auch noch während weltweiter Pandemiezeiten!
Um Depressionen zu vermeiden kam mir nur eine Lösung:
Ich lasse mir Titten machen.
Nächste Woche habe ich Termin.
#Zeitgeist

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^