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Archiv für die Kategorie „Intern“

freude in einer box

Wenn wir ehrlich sind hatte es sich bereits abgezeichnet: die PlayStation, wie wir sie mal kannten, gibt es nicht mehr.

Fairerweise muss man gleich zu Beginn sagen, der Niedergang kam nicht über Nacht. Und wie das so ist mit unserer modernen Zeit war es auch nicht nur eine Krise sondern gleich mehrere und über einen relativ langen Zeitraum hinweg, die hier zuschlugen. Ein paar sowie allgemein was in der Gaming-Industrie quer läuft seit vielen vielen Jahren wurden auch von mir bereits in der Vergangenheit abgehandelt.

Und dennoch: was die Japaner hier bei mir persönlich erreicht haben mit einem Stück Hardware war beeindruckend und seltsam zugleich.

Gut, ich bin Coder von Beruf – vielleicht habe ich selbst auch einen anderen, tiefergehenden Bezug zu Hardware und Software im Allgemeinen. Ich war schon immer fasziniert, was ein Mensch (oder mehrere im Kollektiv) aus Nullen und Einsen bauen kann. Und was sie damit aus der ihnen zur Verfügung stehenden Hardware herauskitzeln können. Sofern sie sich wirklich dafür interessieren, aber da ging es Entwickler:innen wie uns allen mit unseren vielen Themen im Leben.

In Japan kam die PlayStation 1994 auf den Markt, satte 32 Jahre ist das jetzt her. Zu mir nach Hause kam die Konsole erst im Herbst 1998: stolz wie Oskar holte ich mir die PS1 damals zusammen mit „Gran Turismo“ bezahlt aus eigenen Taschen aus meinem lokalen Elektronikmarkt. Ich habe heute noch irgendwo in der OVP im Keller den Kassenzettel dazu.

Bedanken können wir uns dafür zunächst bei Nintendo, die kein CD-ROM-Laufwerk für das SNES wollten und diesem Herrn hier:

Kutaragi 250px
Ken Kutaragi, geb. 2.8.50

Kutaragi entwickelte zuvor den Sound-Chip des SNES (SPC700), war leitender Hardwarearchitekt bei Sony und gilt als „Vater der PlayStation“. Jede Generation der Konsole von 1994 bis 2007 (respektive 2013) verdanken wir irgendwie ihm. Er hat es geschafft, dass die Marke und auch der berühmte „Third Place“ im Spiel blieb, fast 20 Jahre lang am Stück.

Die komplexe Architektur der PS3 wurde ihm leider zum Verhängnis (siehe unten) – das Paradigma, dass die Hardware vorgeben sollte, was Entwickler daraus machen können, wurde mit seiner unternehmensinternen Ausbootung aufgelöst. Ich war davon nie ein Freund, wie sehr wahrscheinlich viele PlayStation-Fans damals auch. Doch am Ende ist Sony auch nur ein weiterer global agierender Konzern; die PlayStation nur ein Produkt; was zählt nur die Bilanz und welcher Wert für den Aktienmarkt geschaffen werden kann. Faszinierend wie unsere Welt manchmal ist, nichts hat Bestand. Vielleicht kann man es im Nachhinein sogar als kleines Wunder sehen, dass es PlayStation-Technik so lange gab.

Kutaragi PSX Debug 250px
Kutaragi-san mit einer Debug-PS1 in blau in den 90ern

Sony kam in den Markt für Videospiele ohne Vorwissen. Das vergisst man heute leicht, in einem Megakonzern braucht jedes Technik-Genie jedoch seine entsprechenden mächtigen Unterstützer. In dem Falle hier war das Norio Ohga:

Ohga 250px
Norio Ohga, 29.1.30-23.4.11

Ohga stärkte nicht nur Ken Kutaragi damals den Rücken als die Zusammenarbeit mit Nintendo aufflog, er glaubte intern an das neue Projekt PlayStation. Wie viele japanische Unternehmen ist Sony tief konservativ verwurzelt, zu Beginn hatte die PlayStation mit vielen Widerständen zu kämpfen. Ohne Ohga als Sony-Boss wäre das nichts geworden. Während andere Bosse intern durchaus skeptisch waren, Ohga hatte den Weitblick damals und vielleicht auch den entsprechenden Durchblick.

Wer PlayStation spielt, der kennt den Schriftzug und vielleicht sogar das orange-gelbe Logo hier sehr gut: Sony Computer Entertainment. Spiele die so starten waren meist von außerordentlicher Qualität, oder: neu und fresh. Alles nicht möglich gewesen ohne diesen Herrn hier, Shigeo Maruyama:

Shigeo Maruyama 250pixel
Shigeo Maruyama, geb. 8.8.41

Damals einer der Bosse von Sony Music, half er zum einen mit diesen Bereich komplett neu aufzubauen. Zum anderen sollten Videospiele auch immer unterhaltsam sein. Das Gesicht hinter Sonys Computer-Entertainment, hier ist es.

Damit war der Grundstein gelegt für eine japanische Hardware-Legende: die originale PS1 verkaufte sich weltweit über 102 Millionen mal (Stand 2011). Seit 1973 gab es dreistellige Absätze bisher nur sieben Mal, die PS1 landet all-time heute auf Platz 6. In den ewigen Top10 ist Stand 2026 Sony 5 Mal vertreten, Nintendo 4 Mal und Microsoft 1 Mal. Eine Nachfolge-Konsole war da nur ein logischer Schritt.

Im März 2000 war es dann so weit, die PS2 erblickte das Licht der Welt. Neben Ken Kutaragi und Norio Ohga, die einfach weitermachen sollten wie bisher, sei hier noch zusätzlich Shuhei Yoshida erwähnt:

Yoshida 250px
„Shu“, geb. 11.2.64

Er war weniger involviert in das Design der Hardware, sondern mehr in die Organisation zwischen Software und der Plattform selbst. Drei Gesichter aus alten Tagen, sowie „Shu“: sie standen hinter dem „Konsolen-Champion“ PS2, bis heute mit über 160 Millionen Einheiten die meistverkaufte Konsole der Welt.

Kutaragi PS2 250px
Oben: der „Vater der PlayStation“ mit „seiner“ PS2

Der durchschlagende kommerzielle Erfolg hatte eine Kehrseite, wie so oft: aus dem Gerät von Tüftlern ist eine Unternehmensstruktur geworden. Durch diese Unternehmensstruktur ergab sich ein neuer Unternehmensdruck, die PlayStation war mittlerweile ein wichtiges kommerzielles Standbein der Japaner. Es gab interne Querelen, als auch Machtspiele zwischen SCEI und SCEA (Sony Computer Entertainment America). Mit Mark Cerny betritt jetzt ein „Nicht-Japaner“ die weltweite Bühne und agiert als wichtigster „technischer Berater“:

Cerny 250px
Mark Cerny, geb. 24.8.64

Plötzlich fällt auch Konkurrenzdruck von Microsoft mit der Xbox auf die Japaner zurück, was vorher kein wirkliches Problem darstellte. Das Resultat war die mächtigste und komplexeste PlayStation aller Zeiten, die PS3: alleine die Entwicklung der CPU, dem Prozessor Cell/B.E., verschlang 400 Millionen US-Dollar. Mit Sony, Toshiba und IBM waren gleich drei Weltkonzerne an der Entwicklung beteiligt. Zu Beginn wurde die neue Hardware hunderte Euro unter Wert verkauft, Sony machte mit jeder Konsole ein Verlustgeschäft. Alleine die Software bzw. die nahe Zukunft sollte das alles wieder reinholen.

Kutaragi PS3 250px
Oben: Ken Kutaragi präsentiert der Welt die PS3

Deren verkorkster Start, fehlende Dokumentationen und Entwickler-Unterstützung, sowie fehlende Unterstützung und der Wille von Sony selbst (gemeistert wurde die Hardware von den Entwickler:innen gegen Ende ihrer Lebenszeit. Eventuell hätte es gereicht, die Lebenszeit der komplexen Architektur einfach zu verlängern. Eigentlich ergaben sich durch die Neuartigkeit der PS3-Hardware neue Regeln, die allerdings aus kommerziellen Gründen nicht angewendet wurden) führte schon extrem früh, spätestens 2007, zur Absetzung und Ausbootung von Ken Kutaragi. Wie sich später zeigen sollte verlor die Hardware damit ihren wichtigsten Visionär und Unterstützer und auch nach und nach mehr ihre (PlayStation-)Seele. 87,4 Millionen verkaufte Einheiten hieven die PS3 am Ende dennoch in der ewigen Liste immer noch auf Platz 9. Zu wenig für Sony.

Dafür kam nun der große Auftritt von Mark Cerny, ohne den es die PS4 nicht gegeben hätte.

Mark Cerny mit dem Controller der PS4
Mark Cerny präsentiert den Controller der PS4

Die PS4 gilt heute mit ihrer x86-Architektur unter PlayStation-Fans nicht als Upgrade, sondern scherzhaft als „Sidegrade“. Spiele von der PS1 bis PS3 waren hier nicht mehr nativ abspielbar, weil sich die Architektur grundlegend geändert hatte – ein Novum, wie sich hinterher zeigen sollte wohl ein geschickter Schachzug eines multinationalen Konzerns für eine „digital-only“-Firmenstrategie. Von den alten Sony-Granden blieb nur noch „Shu“ übrig. Im Kern war die PS4 plötzlich „ein PC in einem anderen Gehäuse“. Die PlayStation als einzigartige Hardware war hier spätestens Geschichte, was blieb waren die bis dahin entwickelten Spiele-Franchises, u.a. von SCE. Auf die Sony heute noch setzt und wie wir mittlerweile wissen, auch die gesamte PlayStation-Zukunft. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, bleibt aktuell abzuwarten. Auf dem Papier blieb auch die PS4 ein kommerzieller Erfolg: mit 117 Millionen Einheiten Platz 5 in der ewigen Verkaufsliste. An die Erfolge der PS2 konnte man hingegen nicht mehr anknüpfen. Konnte keine Konsole mehr, jemals.

Es gab auch noch einen anderen großen Change, der zeitgleich nebenher lief, der nicht unbedingt vorteilhaft für die Gamer war: das PSN, das PlayStation Network, wurde zum Zwang. Spielstände, die man auf der PS3 bis auf wenige Ausnahmen noch auf USB speichern konnte, waren nur noch über die Cloud verwaltbar. Experimente wie „Gran Turismo Sport“, eigentlich ein hervorragender Racer, wurden streng an Onlinedienste gekoppelt – heute nicht mehr 100% abschließbar, weil es für bestimmte Trophäen nur online geht. Events und zeitlich begrenzte Aktionen, für die ein PSN-Abo verpflichtend war. Netzwerkfunktionen wie Multiplayer, die einfach ohne Abo wegfielen. Und natürlich die „plötzliche digitale Verwertbarkeit“ von PS1-PS3-„Classic“-Titeln, als Nur-Digital-Download, der Geld kostet; ganz egal, ob man das Original im Besitz hatte oder nicht. Heute wissen wir, in welche Richtung es geht ab 2028. Aber der Grundstein, geschäftlich wie technisch, war hierfür spätestens 2013 gelegt. Da wird eine Unterschriftenaktion auch nichts mehr helfen, das Kind ist hier schon vor gefühlten Ewigkeiten in den Brunnen gefallen.

Zur PS5 gab es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Gut, durch den Start während einer weltweiten Pandemie hatte die es auch überhaupt nicht einfach. Außer einer SSD als Festplatte und einem etwas überarbeiteten Controller gibt es hier jedoch hardwareseitig im Vergleich zur PS4 eigentlich kaum Unterschiede. Während der Pandemie war auch zu Beginn nicht klar, für was man eine PS5 braucht: neben eines temporären Wegfalls von Exklusivtiteln (jahrelang wurden neue PlayStation-Spiele auch für den PC veröffentlicht) wurden viele Games einfach zeitgleich für beide Konsolen herausgebracht. Die Pandemie war auch Schuld daran, dass die PS4 die am längsten offiziell unterstützte PlayStation aller Zeiten wurde. Erneut zeigte sich als treibender Kopf Mark Cerny verantwortlich. Spätestens hier dann ohne Bezahlung der PSN-Cloud geht nichts mehr.

Cerny mit der PS5

Während dieser Zeit fielen zudem fehlende technische Weiterentwicklungen aus, gefühlt wurde alles bereits in der Vergangenheit ausprobiert und umgesetzt. Vom Gefühl her gab es auch keine wirklichen Techniksprünge mehr. Immerhin hatte man währenddessen noch die Xbox zerfleischt (oder besser: die hatte sich selbst zerfleischt, weil sie ein „Netflix des Gaming“ sein wollte). Allgemein aber herrscht große Krise in der Gamingindustrie.

Kultstudios wie JapanStudio wurden dichtgemacht oder sind aufgelöst. Seit Jahren geht das Sterben weiter, selbst renommierte Entwicklerinnen und Entwickler landen auf der Straße. Irgendwie hat Sony auch mittlerweile selbst den Faden verloren. Experimente mit „Liveservice-Games“, wo man versuchte Erfolge von Epic Games zu kopieren sind krachend gescheitert. Auch andere Studios und Hersteller struggeln, siehe das Desaster von „Cyberpunk 2077“ oder SquareEnix. EA gibt es seit kurzem überhaupt nicht mehr und wurde an die Saudis verscherbelt. Neue IPs sind Mangelware. Videogames sind teuer wie nie, sowohl in der Herstellung, als auch im Handel. Und ohne Abonnements und Gigabytes an Downloads, oft zum Start, auch überhaupt nicht mehr 100% spielbar (siehe oben). Es ist diese Vielzahl an Krisen gleichzeitig und das seit vielen Jahren, die dazu führten, dass man sich als Gamer eigentlich nur noch Steam hingezogen fühlen kann. Irgendwie eine logische Konsequenz, wenn du seit 2013 nur noch PCs mit PlayStation-Logo verkaufst.

Es gibt im Internet dieses Meme, wo sich alle Strichmännchen mit einer Schrotflinte ins Gesicht schießen, außer das mit dem Steam-Logo über dem Kopf und das schaut auch noch völlig verdutzt, weil es nicht verstehen kann, warum das alle machen. Irgendwie sind wir genau hier angekommen. Irgendwie ist noch nicht vollständig klar, warum eigentlich (so ein bisschen habe ich das weiter oben versucht, viel mehr wird erst in der Zukunft klar dazu sein). Irgendwie ist aber genau das auch stellvertretend für unsere Zeit: alles nur noch ein Meme, alles irgendwie konfus. Ich meine klar, die Zeiten sind komplex! Die Herausforderungen sind riesig, das gilt für einzelne Entwickler wie für diese junge Industrie selbst.

Aber seltsamerweise, auch in 2026, ich schalte meine alte PS3 an und weiß einfach wieder, warum ich überhaupt zocke. Die PlayStation war nie perfekt, die PlayStation war einfach anders, sie machte Dinge anders. Man hat hier als Gamer einfach Bock drauf. Und man legt ein Spiel ein aus 1998-2013 und man merkt, die Entwicklerinnen und Entwickler hatten einfach auch Bock drauf.

Es ist diese perfekte Symbiose von Produzent und Konsument. Ich gehe in einen Elektronikmarkt, lege ein paar Hundert Euro auf die Theke und kaufe mir Freude in einer Box, die mich jahrelang begleitet. Ist mein Tag auch noch so öde, 2-3 Stunden PlayStation am Abend gleichen alles wieder aus. Ich danke Ken Kutaragi & Co. aufrichtig und verneige mich:

bye bye PlayStation 250pixel removebg

War eine schöne Zeit!

Mit dem Wegfall des physischen Mediums endet für mich persönlich eine Ära des Gaming, ja vielleicht sogar Gaming selbst. Meiner Sammlerseele wird der Sinn fehlen. Vorbei die Zeiten wo ich lokal in Märkten oder auf Flohmärkten nach Schnäppchen schauen konnte. Online wird uns das selbe Schicksal auf den entsprechenden Marktplätzen drohen (Achtung, FOMO rollt an…). Persönlicher Besitz fällt weg oder wird schlecht gemacht (warum eigentlich!?), dabei ist es das wirklich Einzige, was wir haben. Wenn alles nur noch Plattform ist, unterstehen die Preise dort Plattformdiktaten. Nicht nur die PlayStation ist seit 13 Jahren von Auflösung ergriffen, seit einigen Jahren betrifft das den gesamten Industriezweig der Videospiele. Ende aktuell nicht in Sicht.

Manches davon war selbstverschuldet, klar. Anderes einfach auch fahrlässig kaputtgemacht worden von Leuten, die keine Ahnung von der Materie hatten (betrifft nicht nur die PlayStation. Wer Interesse z.B. am Niedergang von Blizzard und „Diablo“ hat, dem seien die beiden Bücher „Stay awhile and listen“ von David L. Craddock wärmstens empfohlen). Ich will nichts schwarzmalen, aber die Zeit kann weder zurückgedreht, noch Entwicklungen aufgehalten werden. Und auch wenn Steam aktuell wie der lachende Gewinner von allem aussieht, der am Ende stehen bleibt, das wird irgendwann auch hierhin kommen, weil die Probleme systemisch sind. Die entsprechende Hardware mit dem Steam Deck und der Steam Machine, sowie dem separaten Steam-Controller existiert bereits. Und spätestens wenn Gabe irgendwann mal das Zeitliche segnen muss (ich persönlich mag Gabe, er hat sehr viel getan für die Industrie und die Gamer), war es das komplett. In einer (Videospiel-)Welt ohne Wagnisse und Innovationen, übervollen Spreadsheets mit Umsätzen und Gewinnen, „Fortnites“, „Soulslikes“, „Metroidvanias“, endlosen Unreal-Engine-Derivaten und Gambling mit Lootboxen plus immer neuen unsinnigen und sündhaft teuren Abomodellen lohnt es einen Schritt herauszutreten und mal die alten Kisten anzuwerfen, um herauszufinden, was uns richtig Spaß gemacht hat bei Videospielen. Weil zwischenzeitlich wurde das einfach vergessen. Und der Mensch hinter dem Controller gleich mit.

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monoblock-dauerbetrieb

Ich kam am 19.06. aus meinem verdienten Urlaub zurück.

Seit dem 20.06. läuft mein Monoblock im Dauerbetrieb.

Ich hatte 10 Grad Unterschied zu meinem Urlaubsland, als ich wieder in Schland war. Ich verließ den Strand bei 24-27 Grad und bekam ein Brett von 34-37 Grad. Ende nicht in Sicht.

Ich besitze ein recht antikes Gerät, den „PROGRESS 9.000 Eco R290“ von Suntec. Mein Arbeitspreis liegt seit 16.05. bei 35,62ct/kWh. Die Grundgebühr beträgt aktuell 6€ pro Monat. Ein LLM sagt, mich kostet das 8,75€ pro Tag.

Jetzt ist der 24. Tag. Mich hat ein Beitrag zu meiner Gesundheit diesen Sommer bisher 210€ gekostet. Auch hier: Ende nicht in Sicht.

Und ich hab’s noch gut: meine Landsleute finden Klimaanlagen voll doof. Auch doof: seit 2018 haben wir hier Sommer mit teilweise 34 Tagen über 30 Grad (2023, bisheriger Negativrekord). Auch nach acht Jahren Hitzestress: immer diese doofen Klimaanlagen!11

Mein Nachbar sagt, das Klima, das wir heute haben, ist wegen den Abgasen aus den 70er-Jahren. Ich frage anschließend ein LLM erneut und lese, er hat wohl Recht.

Wie es wohl in 50 Jahren sein wird, wenn meine eigenen Abgase auf die Menschheit treffen?
Und die von 7.999.999.999 anderen?
Ach, sagt der und winkt nur ab. Er sei jetzt 78. Das erlebe er sowieso nicht mehr.

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freizeitmusik

Ich, abends in meiner Freizeit, vom Balkon aus:

F***ing legends.

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skriptkiddie-skit

Na na na:

le script kid

Wer von euch Skript-Kiddie-Zombies war das!?

Lernt lieber was Richtiges. JavaScript ist eh tot.

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20 jahre linux: teil 0

Penguins

Mir persönlich ist das letztens erst aufgefallen, weil in den Tech-News jüngst immer mal wieder die Rede war, dass Rechner mit Windows 10 ja bald Elektroschrott sind: ich bin jetzt 20 Jahre bei Linux dabei(!).

Für mich ist das ein schöner persönlicher Meilenstein.

Ich musste privat zum Glück auch nie zurückblicken bzw. wieder zu Windows zurückkehren. Ohne Zugang zum Internet und dem Wissen darin hätte ich das sehr wahrscheinlich nicht geschafft. Ich behaupte jetzt mal spontan, wer Linux nutzt profitiert unmittelbar vom Knowledge Sharing im Internet. Und wenn man dazu noch die englische Sprache gut versteht, gibt es für die Aneignung sowie Durchführung von diesem technischen Wissen keinerlei Grenzen.

Das Sharing kann und will ich hier die nächsten Monate zurückgeben. Es gibt nämlich ein paar absolute „Killer-Features“, die wir hier auf Opensource-Seite vorzuweisen haben. Das sieht vielleicht nicht immer so fancy nach Augenzuckerli aus wie bei dem, was Cupertino so raushaut. Ist aber technisch mindestens gleichauf oder sogar weiter entwickelt. Und danach schaue ich zumindest immer: mir ist erst einmal egal, wie etwas aussieht. Erfüllt es den Task, den ich damit abarbeiten wollte? Wenn ja, sehr schön! Wenn nein, lass mal weiterziehen.

Von daher endet mein Prolog zu dieser Serie. Nächstes Mal zeige ich mit einem ziemlich fancy Plugin, was man für Daten aus seinem Emailprogramm sichtbar machen kann. Stay tuned und viel Spaß, es werden viele weitere fröhliche Pinguine hier folgen!

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welcome back brotkasten!

Er ist zurück, wahlweise diesmal sogar in fancy colours:

Der Computer, mit dem ich mit 4 Jahren IT erlernte.

Ein ikonisches Gerät der 80er Jahre.

Eines der hässlichsten Stücke Hardware aller Zeiten.

Und dennoch: wie geil ist das denn bitte!?

Ich hätte mit so etwas niemals gerechnet. Und ich denke damit stehe ich nicht alleine. Was man allerdings auch nicht unterschätzen darf: es gibt eine riesige Modding-Szene, die selbst heute noch stolz und sehr beachtenswert für die Originalhardware programmiert. Und auch darüberhinaus dürften sich interessierte Abnehmer finden, wenn sie mindestens 250€ locker machen können.

Doch was wird dieses Mal anders sein?

Nun, unter der Haube arbeitet ein Xilinx Artix-7 von AMD. Er bringt 128MB Arbeitspeicher mit und arbeitet mit Field Programmable Gate Arrays (FPGA) mit niedriger Latenz; das sind „programmierbare Schaltstrukturen“. Der Cloud dabei: keine Software-Emulation nötig. Auch alte Hardware und Kassetten soll man nutzen können, man geht von 99% Kompatibilität aus. Einzige Voraussetzung: die jahrzehntealte Hardware muss natürlich auch heute noch funktionieren, was nicht einfach werden dürfte.

Was auch noch wichtig ist: die Firma gibt es eigentlich nicht mehr. Es handelt sich hierbei um das Projekt des YouTubers Christian Simpson, der sich kürzlich für einen niedrigen siebenstelligen Betrag die Rechte an der Marke gesichert hat. Seine Vision scheint bei den alten Hasen der C64-Programmierung gut angekommen zu sein, denn mittlerweile hat er sich die auch gleich mit ins Boot geholt. Man arbeitet also an einer gemeinsamen Umsetzung, gab aber auch zu bedenken, dass man aktuell keine Vorstellung hat, ob die Rechnung am Ende aufgeht. Den Mut und v.a. die Schnelligkeit hatten sie hier in jedem Fall, kann gerne so weitergehen. Ich bin gespannt.

Vorbestellungen und weitere Infos zu dem neuen alten Brotkasten kann man hier machen: https://commodore.net/.

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planetentanz

Ich habe mir am Freitag Abend extra den Wecker gestellt und bin raus: man sollte sieben Planeten in einer Reihe am Himmel sehen können.

Das hiesige Wetter und die deutschen Industrieschlote wollten es anders. So musste ich zu einem kleinen Helferlein, Stellarium, greifen und mich mit einem Screenshot begnügen:

So wie ich das sehe war ich ohnehin zu früh draußen. Naja egal, 2161 klappt es dann bestimmt!

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30 jahre playstation

PlayStation

Wer seine PlayStation dieser Tage einschaltet, der bekommt ein nostalgisches Update: man wird nicht nur zum 30. Geburtstag der PlayStation begrüßt, sondern auch verabschiedet, wenn man die Konsole ausschaltet. Außerdem kann man aus fünf zusätzlichen Designs wählen: 30. Geburtstag; PS1; PS2; PS3 oder PS4. Bei mir strahlt gerade die allererste graue Box über den Bildschirm.

Wenn ich die letzten 30 Jahre Revue passieren lasse, merke ich, ich war gar nicht von Anfang dabei: meine PS1 habe ich mir Ende 1998 von geschenktem Geld zu Weihnachten geholt. Die PS2 bekam ich erst überhaupt nicht mit bzw. nicht in meinen Haushaltsplan eingefädelt. Als ich sie dann doch hatte, kam drei Jahre später schon die PS3 auf den Markt. Und 2008 erst hatte ich mir dann die PS3 holen können. Die PS4 und PS5 waren beides bei mir Launch-Versionen; wobei ich die PS4 noch mit Konsumentenkredit (WTF) abbezahlt hatte. Und die PS5 kam über Zufall und Vitamin B in der Pandemie dann zu mir. Hardwaretechnisch war ich immer versorgt, wie man sieht, wenngleich nicht immer von Beginn an. Und irgendwo im Keller liegen bestimmt auch noch eine PSP und eine PSVITA herum. Nennt es Luxus, für mich ist es Lifestyle tatsächlich.

Softwaretechnisch hatte Sonys Konsole für mich alles verändert. Von der PS1 bis zur PS3 sowieso. Bei der PS4 war das schon schwieriger, gab aber auch ein paar echte Highlights für mich. Und die PS5 muss noch überzeugen, gab aber auch hier schon ein paar Kracher. Es wird schwer hier Schlaglichter zu setzen, ein paar will ich aber erwähnen, da persönlich relevant bzw. es läuft eigentlich immer so: „hätte nicht gedacht, dass das Game so gut ist!“ Wird aber natürlich nicht vollständig sein, ist einfach zu lange her.

Für die PS1 war das „Tekken 3“. „Gran Turismo“. FFVII, FFVIII und FFIX. „Metal Gear Solid“. „Vagrant Story“. „Tony Hawk“. Vielleicht noch „Silent Hill“.

Für die PS2 God of War I und II, „Zone of the Enders“, GTAIII.

Für die PS3 bis hoch zur PS5 habe ich es leichter: hier lassen sich die Trophies tracken, bei mir schon satte 16 Jahre. Hier kam dann irgendwie heraus, ich. bin. Speed! Also alles mit Geschwindigkeit sind meine härtesten Trophies. Der Rest ist GTA, RPGs oder Action-RPGs. Kommt hin, gehe ich voll d’accord mit.

Als die PS1 damals auf dem Markt war, wussten wir, das ist heiße Hardware. Dass sich das Konzept 30 Jahre halten würde, wussten wir nicht. Und geglaubt hätte ich das auch nicht. Dass selbst Sony das nicht mehr ganz glaubt, sieht man daran, dass es schon Versionen der Konsole ohne Laufwerk gibt. Und auch wenn sich die Architektur von der PS4 zur PS5 fast nicht geändert hat, sie ist immer noch hier. In der Regel alle 5-7 Jahre outdatet, aber dann wird eben nachgeschossen. Eigentlich ist das ganz witzig: eine Konstante, die es in unserer chaotischen und sehr fluiden Welt eigentlich nicht geben kann. Ist doch schön!

Alles Gute, liebe Playsi!
Auf die nächsten 30! Glauben kann ich das nicht, aber ich lag schon einmal falsch. Kann hier wieder sehr gut sein. 🙂

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shenmue. glücksdosen. ich gewinne einen plattenspieler.

Shenmue war damals schon der Kracher. 1999. Auf der Dreamcast.

Leider kam ich 1999 nicht zum Zocken: hatte keine Dreamcast. Das war’s dann mit dem populärsten und teuersten Videogame aller Zeiten für mich.

But behold! Es kam zurück!

Und zwar auf der PS4. Und so landete ich im Juli 2022 meinen großen Deal: „Shenmue I+II“ in einer Shopaktion für 7,50€. Und da lag es dann auf der Festplatte herum. Bis Februar 2024.

Inzwischen bin ich durch alle drei Teile durch und kann sagen: interessantes Konzept!

Was Shenmue von anderen Videospielen unterscheidet ist die Tatsache, dass man aktiv anderen Menschen in der Hauptgeschichte helfen muss. Abseits von virtuellen Kampfsport-Erfahrungen und -Trainings gibt es dort auch ein wiederkehrendes Symbol aus des 80ern (wie so viele), was ich ebenso aus meiner eigenen Kindheit gut kenne: Glücksdosen! Im Spiel selbst kann man diese in drei bestimmten Shops gegen Krimskrams eintauschen. In der Realität haben wir damals irgendwas bei einem Gewinnspiel gewinnen können. Ab und zu kommen diese Gewinnspiele zurück, wie z.B. „50 Jahre Mezzo Mix“ dieses Jahr kurz vor der Fußball-Europameisterschaft. Hier musste man Codes aus der Lasche in eine Mezzomix-App eingeben und konnte Hifi-Hardware von JBL (gehört heute zu Samsung) gewinnen.

Dieser Text ist neben einer kleinen Ode an Shenmue (solche Spiele werden heute nicht mehr entwickelt) auch eine kleine an das Glück und an die menschliche Kreativität selbst (wenn man so will). Denn das Prinzip Glücksdose aus Shenmue hat mich dazu gebracht bei dem blöden Mezzomix-Gewinnspiel oben mitzumachen. Und siehe da: ich habe gewonnen! Einen nagelneuen Plattenspieler!

Das Teil kam Ende August und ist echt schick:

Wer mich kennt, der kennt meinen alten Vestax-Plattenspieler. Bisher hat es der immer getan, er hat ja auch den entscheidenden Vorteil, dass er mit Batterien betrieben werden kann und überall aufstellbar ist. Nur der hier, der ist fast viermal so teuer (um die 380€). Und natürlich ist die Qualität auch besser. Da der neue auch einen Bluetooth-Sender hat, kann ich ihn zudem einfach per Knopfdruck an jede x-beliebige Bluetooth-Box senden.

Was sagt uns das? Mehr Shenmue zocken! Und sich inspirieren lassen. Meine Glücksdosen können das Martial-Arts-Training für den nächsten Olympiasieger sein. Oder irgendwas. In meinem Fall hat es funktioniert, das muss kein Einzelfall bleiben. Am Ende danke ich Suzuki Yu und dem Shenmue-Team für einen würdigen virtuellen Abstecher in die 80er – und natürlich meinen nagelneuen Plattenspieler. 🙂

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the darker the shadow the brighter the light

Outside of the nightclub I don’t know what to do – inside of the night club it’s too dark to care

The Streets höre ich bereits seit 2002. Für mich hat es Let’s push things forward schon alleine gebracht, ich kaufte mir die Platte auf CD und das war für mich Album des Jahres. Die Mischung aus Rap, Garage, Electronica und dieser krasse LDN-Slang mit dem übergenialen Storytelling (die Hoooks von den diversen weiteren Indie-KünstlerInnen als schöner Bonus) – joa, das war Rap für mich! Kann gerne so weitergehen!

Ja das ging dann bis 2011 und dann war Schluss, mit Computers and Blues. Geht, wir werden alle alt, was sollte man auch noch erzählen.

Ich war umso erfreuter (und erstaunter), dass ich seit Ewigkeiten dann mit einem alten Newsletter wieder auf den neuesten Stand gebracht wurde: der Skinner-Typ hat ein neues Album gemacht! Rotzfrech, mit Ü40! Aber immer noch am bangen, wie auf Troubled waters eindeutig unter Beweis gestellt.

Fuck yeah, The Streets is back!

Ich konnte daraufhin nicht anders und begab mich auf Shoppingtour:


Klicken zum Vergrößern

You found love in a hate group!

Das ist das massivste Bundle, was ich je gekauft habe, das TDTSTBTL Ultimate Bundle für 176€ ohne Import und Zoll. Massiv! Geilomat!

Der Inhalt:

• The Darker The Shadow The Brighter The Light (Signed Clear Vinyl)
• The Darker The Shadow The Brighter The Light (Cassette)
• The Darker The Shadow The Brighter The Light (Deluxe CD)
• T-Shirt
• Lighter Pocket Print Black Hoodie
• Playing Cards
• Lighter Slipmat

Feuerzeug hat mir noch gefehlt, haha!

Läuft bei mir rauf und runter seit wenigen Wochen, meine Favs bisher:

1 Too Much Yayo
2 Money Isn’t Everything (feat. Teef)
5 Shake Hands with Shadows
6 Not a Good Idea
7 Bright Sunny Day
9 Funny Dream
12 Each Day Gives
14 Troubled Waters
15 Good Old Daze
17 Don’t Judge The Book
22 We All Need An Enemy

Wobei das auch hart ist, was ich hier mache, ne: Tracks herauspicken bei einem neuen The-Streets-Album, das es nicht geben sollte und 12 Jahre in der Entwicklung war. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass er schon immer Tracks auf Alben gepackt hat, mit denen ich nicht sofort mitgerockt und mitgerappt habe. Ist wahrscheinlich auch normal. Und die nicht erwähnten sind ja jetzt nicht schlecht oder qualitativ minderwertiger oder so. Aber die oben – woohoo!

Someone just met your ex thinking they met someone special

Klare Kaufempfehlung! Schade, dass UK nicht mehr zu Europa gehört, hier vermisse ich meine lieben Inselaffen dann doch irgendwie. Musik konnten die. :‘-(

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tape wird 60

Alles Gute dem Tape!

Die ersten Tapes meines Lebens: Mask. Basil, der Mäusedetektiv. Flitze Feuerzahn.

Bis heute hat ein Original-Tape überlebt: Akhenaton – Sol Invictus.

Dazu unzählige Bootlegs, insgesamt 24 besitze ich noch.

Und eine originale, leere Sony HF-90, die nicht mehr zum Einsatz kam.

Mein erster Sony-Walkman: 1997.

Mein erstes Auto 2000 hatte ein Tapedeck.

Die zwei einzigen Stereoanlagen, die ich besaß, ebenfalls.

Ich werde es vermissen, egal ob die Qualität grottig war: zu unserer Subkultur damals gehörte das Tape wie der Käse zu Käsespätzle. Ein bisschen Angst macht mir nur, wie es sich aus meinem Leben ausgephased hat: leise. Unbemerkt. In irgendeinem Jahr zwischen 2000 und 2009 wegen MP3.

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tabaksteuermodernisierungsgesetz

Fick‘ den deutschen Staat!

Mit dem „Tabaksteuermodernisierungsgesetz“ sind aktuell Liquids teurer als eine reguläre Schachtel der Premiummarke (Beispiel egal) Gauloises: 8€ für die Schachtel am Automaten, 8,13€ oder 8,90€ für das Liquid, je nachdem wo du kaufst. Eventuell mehr.

Wir werden bestraft, obwohl wir vom ekligen, süchtigmachenden und krebserregenden Tabak in Eigenregie wegkommen wollen und das ist der Dank dafür! Die Alternative ist seit Monaten teurer, als der echte Tod vom Automaten.

Der Clou kommt aber noch: wenn euer lokaler Liquid-Shop die selben Liquids mit den neuen, supertollen Banderolen zu dem neuen teuren Preis verkauft, steht darauf stolz neben dem plattgedrückten Bundesadler „Tabakwarensubstitut“. Hahaha!

Hey, ihr schweißigen Hemden von den Bundesämtern:

Das hier ist Tabak.

Das hier sind Liquids.

Die Liquids haben mit Tabak so viel zu tun wie deine Mutter mit Durex, nämlich gar nichts! Neben einem Haufen chemischem Schwachsinn ist die einzige Komponente, die sie sich mit Tabak teilen, das Gift, das Nikotin, und selbst das ist optional. Ihr habt kein Plan, keinen Bock und ihr macht Umsteigern wie mir unnötig das Leben schwer, von dem Gift wegzukommen. Eine meiner Hauptargumentationen, „Liquids sind eh billiger“, auch gegenüber Umsteigern, ist damit hinfällig. Danke, Deutschland!

Das sind zwei wichtige Euro, die für einen Ex-Raucher, der gerade erst mit Liquids anfängt, ein kritischer Punkt sein können: 1,60€ plus Mehrwertsteuer, Tendenz steigend. Wie bei echten Zigaretten eben auch (ich kenne noch 5-Mark-Zigaretten).

Nee mir ist schon klar, dass der deutsche Staat mit dem Krebstod der Menschen Geld verdienen will: wo kämen wir sonst hin, ist kein Utopia hier. Ihr Spasten. Allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Transparenz gewünscht. Und auch das Wissen ist hier völlig verkackt: ihr habt keine Ahnung. So wie Scholz von Cum-Ex. Also ändert den Begriff wenigstens. Kommt schon, mir zu liebe! Ich habe 22 Jahre geraucht und selbst mit eisernem Willen und findiger Shop-Aufspürungstechnik (gibt’s eben nicht an jeder Ecke so wie eure tollen Zigarettenautomaten) es bisher nicht geschafft davon zu wegzukommen. Ist wohl mein Endgame. So wie Corona für die Welt.

Fick‘ den deutschen Staat! „Tabakwarensubstitut“. Deine Mutter Substitut, komm‘ geh‘ nach Hause! Zu altes Pack hier.

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text iq calculation

Algorithms are „cool“ and run anything these days: from your smartwatch to the chatbot you are asking about stock trading options online.

From time to time we find useful algorithms for usage in a specific field; if you do what I do here, measurements about your key performance indicators (KPIs) is all around your texts. So of course this cool text iq calculator (or estimator, as it’s officially called) was of utmost interest to me:

https://writingtoiq.com/

Basically what it does: you input your (preferably English written) text with at least 50 words into the text field and hit the button „Estimate IQ of text author“. The result should be pretty self-explanatory.

For the light-package travelers, here is what to make up of the results by the author of the webapp:

„As accurate as one would expect such an algorithm to be. As „proof“ I have run the algorithm on a few examples, and you can see that the results aren’t surprising (nor should they be).
* Stephen Hawking, using his last paper as the sample, achieves an IQ of 151.
* Alexander Hamilton, using Federalist paper number 6 as the written sample, achieves an IQ of 166.
* Testing different CNN reporters using their articles, I got IQs ranging from 102 to 127.
* Testing different 5G-coronavirus conspiracy theorists using posts from one of their Facebook groups, I got IQs ranging from 75 to 89.“

Let’s run it and see how I’m doing there, shall we? My last five English language contributions here:

https://gizmeo.eu/banksy-in-lisbon/ – Estimated IQ: 102 (above average)
https://gizmeo.eu/armageddon-sounds/ – Estimated IQ: 110 (above average)
https://gizmeo.eu/review-stray/ – Estimated IQ: 107 (above average)
https://gizmeo.eu/neuromancer-vs-my-gpu/ – Estimated IQ: 135 (genius) (hint: I had quotes in here from Cyberpunk mastermind himself in my text, William Gibson…)
https://gizmeo.eu/cpu-dreams/ – Estimated IQ: 101 (above average)

Not bad for a gadget weblog! And English isn’t even my primary language. Take that, CNN, harhar!

Final verdict: if you want to have a quick check if what you are reading in English is not done by a full retard, https://writingtoiq.com/ could be very useful. I didn’t find a source code reference and could do a quick check of the algorithm but the app does what it promises. I can recommend it.

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banksy in lisbon

I was lucky to see Banksy in beautiful Lisbon. It’s the irony of life that although he had some public screenings already in my German home region, I needed a trip to a foreign country to be able to see his work personally.

So without further ado, here what could be seen for 12€ in Capsule Gallery Rua Viriato, 25-B1050-234 Lisboa:

The exhibition was on two floors, I arranged the uploads here like you would encounter them when you start it yourself. So the targeted peace pigeon is really what you could see at the end. Shortly before you could leave to the left or shop the merchandise to your right. The exhibition there will last until the end of December.

Although I feel a certain outdated spirit when regarding his stuff today, I still think a lot of messages still hold a high relevancy. Like when you think „you were told about before, so don’t say you didn’t know“. This is important. And invaluable. But will vanish, probably without any trace, over time.

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armageddon sounds

In Germany there were country wide tests for catastrophic events messaging this morning:

At age 40, I finally know how the start of armageddon will sound. I’m unsure if I really wanted to know this sound and according message during my lifetime.

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