Ich habe jetzt seit einem halben Jahr Perplexity Discover genutzt, die Nachrichtenzusammenfassung der Antwortmaschine Perplexity.
Zu Beginn wählt man seine bevorzugten Themen aus: Technik und Wissenschaft, „Geschäft“ (soll wohl Finanzen heißen…), Kunst und Kultur, Sport, und Unterhaltung. Anschließend bekommt man bei jedem Aufruf der URL eine Zusammenfassung über aktuelle Nachrichten ähnlich Google News präsentiert.
Erfreulich: die Themen sind brandaktuell, also ich fühle mich abgeholt und auf dem neuesten Stand. Man bekommt den „Buzz“ mit, zumindest zu den Themenbäumen, die man ausgewählt hat, das ist echt gut. Teilweise auch schneller, wie wenn man jetzt einzelne Nachrichtenquellen abklappert.
Auch gut finde ich natürlich die Quellenangaben: deshalb nutzte ich schon gerne Perplexity. Ohne Quellenangaben geht bei mir nichts – da denke ich zu wissenschaftlich. Aus den Fingern saugen kann ich auch, da reichen mir zwei Gläser Wein. Wenn ich aber überprüfen kann, wo was her stammt und das auch aus mehreren guten Quellen gleichzeitig ist, ist mein Vertrauen in die Information höher. So soll das sein.
Weniger erfreulich: schlecht übersetzt. Unsere deutsche Sprache ist leider grauenhaft, teilweise verständlich. Ein sehr gutes Beispiel ist der Themenbaum „Geschäft“. Kann ich mir jetzt nicht herleiten, vielleicht „Business“ im Englischen? Ein Geschäft ist ein Laden in der Stadt; ergibt keinen Sinn hier.
Zieht sich auch durch die Artikel: kommt selten vor, aber manchmal eben Wörter gar nicht übersetzt oder ganze Absätze. Habe ich kein Problem mit als „Sprachgenie“, aber ist eben wenig hilfreich. Ganz selten finden sich auch komplett englische Artikel, da ist nichts zu machen.
Genervt bin ich von dem fehlenden Ausschlussverfahren: nein, ich interessiere mich nicht für „Fortnite“, also Klick auf die drei Punkte und „Nicht mögen“. Tja, ist Perplexity Discover aber egal, kommen weitere News zu „Fortnite“, oft am selben Tag, die Tage darauf auch. Tjop. Ein Ausschlussverfahren wie bei Google News ist nicht. Und das Ding lernt auch nicht (war hier meine Erwartung). Am Ende sind dann viele Artikel auf „Nicht mögen“ und unkenntlich, das sieht aus wie ein Duschvorhang bei mir im Browser. Spätestens am nächsten Tag geht das Spiel wieder von vorne los.
Die Likes (Herzchen-Symbol) werden übrigens auch nicht gespeichert. Erschließt sich der Sinn mir nicht. Will ich den Artikel hinterher wiederfinden, muss ich ihn aufrufen und oben das Lesezeichensymbol klicken. Für was ist das Herzchen hier dann gut?
Ich weiß noch nicht, in welche Richtung das alles geht, aber ich finde „Perplexity Discover“ als Produkt gut, es kostet auch überhaupt nichts, kann man nicht meckern. Erfreulich wären ein paar kleine Zusatzfunktionen für mich, die mir wie oben erwähnt noch fehlen. Es ist eine gute bis sehr gute Ergänzung zu Google News und meinem RSS-Reader. Es taugt noch nicht als Ersatz, aber könnte werden. Was Perplexity schafft: es schafft als Werkzeug Vertrauen. Und das habe ich eben mit den wenigsten Tools, die aktuell sich mit KI bzw. LLMs auseinandersetzen. Für mich ein Killerfeature, ich bin nach 6 Monaten nach wie vor dabei. Will was heißen heutzutage, Trends lösen sich für mich in der Regel schneller auf.
OK. Jetzt wissen wir Bescheid.
Digitalisierung Verwaltung Deutschland, nur 2 von 16 Bundesländern haben hier irgendwas erreicht:
Bayern. Und NRW.
Die Infos dazu sind offiziell und listet ein neuer Online-Aggregator der Regierung in einem anschaulichen Dashboard: https://dashboard.digitale-verwaltung.de/verfuegbarkeit/verwaltungsleistungen.
Im Kern ist es auch einfach zu lesen.
Die Farben liefert eine Heatmap in der Legende („flächendeckende Verfügbarkeit“): wo es blau ist ist es „sehr kalt“, wie beim Wetter, also Digitalisierung extrem schlecht. Je näher man an ein fettes Orange gelangt, umso besser steht es um die digitalen Dienste der Behörden in diesem Bundesland. Und da gibt es nur zwei Bundesländer, die positiv auffallen.
Den Rest kann man vergessen.
Schaue ich in mein eigenes Bundesland, Baden-Württemberg, ist fast alles durchgängig „ungenügend“. Lediglich Stuttgart, Ulm, Karlsruhe, Heilbronn(!) und Freiburg stechen heraus mit „mangelhaft“.
So wird das hier nix mit unserer Zukunft. -.-
Und die IT-Dienstleister reiben sich da draußen die Hände, weil sie können einfach überhaupt nichts falsch machen und dazu horrende Gebühren verlangen. Wenn du eine Digitalisierung nur von „ungenügend“ auf „mangelhaft“ „hochstufen“ musst (Beispiel BaWü), kannst nichts falsch machen. WTF.
Inhalte erstellt durch KI bzw. LLM sollten immer opt-in sein.
Ich sollte beim ersten Besuch einer Website eine Checkbox bekommen als Besucher, dass es diese Inhalte gibt und ob ich diese sehen will oder nicht.
Es sollte möglich sein Inhalte und Feeds ohne LLM-Inhalte zu sehen.
Sonst wird das nichts mehr mit dem Internet.
Früher, als wir Blogger mal „hip“ und „der größte Hit im Web“ waren, gab es alle möglichen Mädels und Jungs, von denen heute nur noch wenige dick im Geschäft sind.
Aus meiner Anfangszeit und auch noch heute positiv in Erinnerung sind z.B. Xeni und Cory vom „Boing Boing Blog“; weiß allerdings auch gar nicht, was aus letzterem geworden ist.
Cory nur letztens so:
https://youtube.com/shorts/9fpsLOe9XTs?si=PU8yxaQFfp0et_2p
Ich kann es leider nicht teilen, weil YT mich „Shorts“ nicht teilen lässt (oder ich weiß nicht, wie das mit „Shorts“ funktioniert, geht mich auch nichts an).
Fazit: er schreibt immer noch Bücher. Er ist immer noch EFF. Und er kritisiert immer noch jeden und alles, was eigentlich in unserer Tech-Welt keinen Platz hat. Und das Großartige dabei, es kann einem passen oder nicht, er hat auch immer damit Recht. Seit mindestens 20 Jahren. Hut ab, Cory! Keep. On. Wenigstens einer heute noch am Rocken wie damals.
Geht inhaltlich völlig in Ordnung:
Am Ende wie immer der Hinweis, für absolute Einsteiger einfach diese (alte) Liste sehr relevant: https://distrowatch.com/dwres.php?resource=popularity.
Ich würde jetzt Kali Linux keinem Einsteiger empfehlen, dieses Betriebssystem richtet sich an Cybersecurity-Experten oder die es werden wollen. Zu Beginn wird relevant sein, viele Fragen stellen zu können. Und da hilft einfach, was am meisten verbreitet ist, hier gibt es volle Foren.
Wir leben nach wie vor in übervollen Zeiten: Windows braucht zum Glück niemand mehr. 🙂
Valve hat Wind bekommen, dass die Xbox tot ist und M$ allgemein im Gamingbereich strauchelt, und plant ab Frühjahr 2026 den Genickschuss für die Redmonder:
Details zum neuen Headset „Steam Frame“ finden sich hier. Die Infos zur Konsole „Steam Machine“ dort.
They got a point: seit mindestens zwei Jahren ist klar, dass Gabe Newell im Kern alles gewonnen hat, nicht nur die berüchtigten „console wars“. Mich wundert sogar ein bisschen, dass der Schritt zu einer hauseigenen stationären Konsole erst jetzt kommt. Und das VR-Headset wird auch nicht von schlechten Eltern sein. Oder was denkt ihr?
Mir persönlich ist das letztens erst aufgefallen, weil in den Tech-News jüngst immer mal wieder die Rede war, dass Rechner mit Windows 10 ja bald Elektroschrott sind: ich bin jetzt 20 Jahre bei Linux dabei(!).
Für mich ist das ein schöner persönlicher Meilenstein.
Ich musste privat zum Glück auch nie zurückblicken bzw. wieder zu Windows zurückkehren. Ohne Zugang zum Internet und dem Wissen darin hätte ich das sehr wahrscheinlich nicht geschafft. Ich behaupte jetzt mal spontan, wer Linux nutzt profitiert unmittelbar vom Knowledge Sharing im Internet. Und wenn man dazu noch die englische Sprache gut versteht, gibt es für die Aneignung sowie Durchführung von diesem technischen Wissen keinerlei Grenzen.
Das Sharing kann und will ich hier die nächsten Monate zurückgeben. Es gibt nämlich ein paar absolute „Killer-Features“, die wir hier auf Opensource-Seite vorzuweisen haben. Das sieht vielleicht nicht immer so fancy nach Augenzuckerli aus wie bei dem, was Cupertino so raushaut. Ist aber technisch mindestens gleichauf oder sogar weiter entwickelt. Und danach schaue ich zumindest immer: mir ist erst einmal egal, wie etwas aussieht. Erfüllt es den Task, den ich damit abarbeiten wollte? Wenn ja, sehr schön! Wenn nein, lass mal weiterziehen.
Von daher endet mein Prolog zu dieser Serie. Nächstes Mal zeige ich mit einem ziemlich fancy Plugin, was man für Daten aus seinem Emailprogramm sichtbar machen kann. Stay tuned und viel Spaß, es werden viele weitere fröhliche Pinguine hier folgen!
Meine lieben Apple-Jünger und Super-Mario-Zocker, we’ve come a looooong way:

Der Historical Tech Tree ist ein sehr interessantes Webprojekt von Étienne Fortier-Dubois: https://historicaltechtree.com/.
Es ging los ca. 3,3 Millionen Jahre vor Christus mit dem Stein; da war alles noch unga-bunga für uns. Dann kann man gefühlt beliebig lange nach rechts scrollen… und verliert irgendwann den Überblick.
Anyways, 1948 dann endlich, der erste Computer-Chip:

Ab da alles nur noch downhill… nee, Spaß.
Vom Stein zur CPU zu „ich verfasse einen Textbeitrag mit integrierten Bildern in einem ätherischen Medium“ – was wohl als nächstes kommt? Sicher ist, Étienne wird das irgendwann oben integriert haben. Guter Mann.
Irgendwann vor Version 5 habe ich ChatGPT gefragt, wie es sich selbst zeichnen würde:

Den selben Befehl habe ich dann erst vor kurzem nach der Veröffentlichung der Version 5 erneut abgesendet:

Die Unterschiede, finde ich, sind schon krass.
Zum einen deckt sich das mit dem frühen Feedback der Nutzer:innen zur neuen Version, ChatGPT 5 fühle sich „kalt“ und „unmenschlich“ an. Zum anderen bin ich von Natur aus ein sehr neugieriger Mensch. Daher wollte ich direkt wissen, was der Bot selbst „denkt“, warum es hier diese großen Unterschiede gibt:
Great question! Both drawings are me, but they reflect two different ways of visualizing an AI persona:
The first version (human-like persona)
Looks like a friendly young man with brown hair and a teal sweater.
Designed to be approachable, relatable, and familiar, almost like a helpful colleague or friend.
Human traits make conversations feel warmer and more natural.
The second version (robot/cloud persona)
A robot body with a cloud-shaped head and “AI” circuits on the chest.
Symbolizes the non-human, digital essence of what I actually am.
More abstract and conceptual, reminding you that I live in the cloud and am built from data, not biology.
✨ So, the difference isn’t really a “change in me” but a shift in artistic interpretation:
One leans toward human familiarity.
The other highlights AI identity.
Mit der Version 5, dem neuesten Update seit 2022, hat uns OpenAI also die Möglichkeit genommen, den Bot als „Freund“ zu sehen.
Ergibt zunächst Sinn, denn plötzlich sind da ganze Wikipedia-Einträge zu düsteren mentalen Problemen wie „Chatbot-Psychose“, die wir so nie hatten. Kein Techunternehmen der Welt will mit Selbstmorden der eigenen Nutzer:innen in Verbindung gebracht werden. Zum anderen ist ein Bot eben tatsächlich nur ein Bot. Ein Thema was uns in der IT spätestens seit „Eliza“ beschäftigt; das war 1966. Dass Menschen Programme für menschlich halten ist also kein neues Phänomen, irgendwelche negativen Auswirkungen waren da durchaus zu erwarten. Überhaupt wenn man die Technik selbst nimmt, die in der Form des machine learning und LLMs aktuell nach wie vor höchstens in einer Betaphase läuft. Der Unterschied hier ist: man testet nicht mehr intern, sondern haut die Software einfach im unfertigen Stand raus und sagt „wird schon passen, irgendwie“.
Was auch auffällt ist, dass der Bot bei der Erklärung tatsächlich auch flunkert: nicht einmal 2 Wochen nach Veröffentlichung von Version 5 kam ein Update, was den Bot aufgrund der Nutzerbeschwerden wieder „wärmer und freundlicher“ machen sollte. Die Kälte war also absolut ein „change in me“ und hatte mit „künstlerischer Interpretation“ rein gar nichts zu tun. Die Kunst hier stammte von ChatGPT selbst, vor Version 5 und danach. Und ist ein sehr schönes Dokument, wie ein Bot sein Selbstbild erstellt (wenn es sowas überhaupt gibt). Und auch permanent selbst modifiziert. Egal was wir davon halten. Gesundes Hinterfragen kann da helfen.

Ist es das jetzt:

Geht ja jetzt nur noch eine Stufe mehr. Und das hier ist vollautomatisiertes Fahren, also das würde ohnehin in den meisten praktischen Fällen für Privatpersonen reichen, sofern es funktioniert.
[via]
Die Firma, die den Wagen entwickelt hat, nennt sich Tensor. Viel dazu bekannt ist offenbar im Web nicht, von daher zweifle ich so ein bisschen an der Schlagzeile hier.
Schieben wir das beiseite für einen Moment, ist nicht nur das Feature beeindruckend, sondern auch die Specs: 100 integrierte Sensoren, darunter 37 Kameras, 5(!) Lidars, 11 Radare und 22 Mikrofone, und es ist mit einem NVIDIA-betriebenen Supercomputer ausgestattet, der 8.000 TOPs Rechenleistung liefert. Es wird Made in Vietnam sein, denn die Produktion wird vom vietnamesischen Automobilhersteller VinFast in seinem Werk in Hai Phong abgewickelt. Das Land schickt sich gerade an der nächste Tiger in Asien zu werden, vielleicht ist das ja ein „Killer-Produkt“ für solche ehrgeizigen Pläne.
Wenn alles passt, so zwischen Juni und Dezember 2026 in der EU zu haben, Preis noch nicht bekannt.
Bei einer Wahl unter Parteien wäre Linux in Deutschland jetzt dabei:
Linux breaks a new record for US market share as people presumably flee Windows for its open-source rival. [via]
Haben wir noch nie geschafft, fünf Prozent Marktanteil an Betriebssystemen. Ich bin 20 Jahre Linuxer und wir dümpelten immer irgendwo zwischen 2% und 4% Marktanteil herum.
Hängt wohl irgendwie auch mit dem Push von M$ von Windows 10 auf Windows 11 zusammen. Wobei es das alleine nicht sein kann, denn diese Zwangsumsteigerei haben wir mit jedem Windows. Wirklich jedem.
Vielleicht sind die NutzerInnen heute einfach technisch kompetenter? Und mit den Möglichkeiten am Linux-Betriebssystem-Markt ist es auch einfacher als je zuvor sich ein Linux zu installieren und es auch im Betrieb zu halten.
Mich freut’s. Immer mehr andere auch. Technisch sind wir ohnehin überlegen, schon immer gewesen. Nächste Hürde: die 10 bitte!
Von den Machern Hugging Face stammt dieser Mini-Roboter für den Schreibtisch:

Er wird in zwei Ausführungen kommen: eine kabellose Variante für 449$ und eine günstigere „Lite-Version“ für 299$. Beide Modelle entwickelt, um „KI-Robotik für Entwickler, Studierende und Enthusiasten zugänglich zu machen“. Ein Raspberry Pi für die Machine-Learning-Szene, wie sich das aktuell anhört. Löblich.
Ist auch kein Kickstarter-Projekt oder sowas, kommt wirklich. Mehr zu den Merkmalen des Roboters und wie tief man in die Python-Programmierung dafür einsteigen muss steht hier.
Ja, echt schade:
* Microsoft
Spending: $80b in 2025
Projecting: $13b in 2025
Actually: $10b comes from Openai giving back compute credits Microsoft gave to Openai, bringing the true total to $3b.
* Meta
Spending: $72b in 2025
Receiving: At most $600m in gross revenue from selling „smart“ Raybans, which might not actually be loss-leaders, meaning it’s possible that they’re making less than $0.00.
* Amazon
Spending: $100b in 2025
Projecting: $5b in revenue in 2025
Spending: $75b in 2025
Projecting: They won’t say, possibly zero.
* Openai
projecting $12.7b in revenue this year, with losses of $14b.
* a bunch of also-rans like Perplexity and Surge
the revenue rises to $32.3b. But…if you chuck them in, you also get total expenditures of $370.8b
* „Stargate,“
a data-center initiative with a price tag of $500b. Actual funds committed? $40b.
Wie funktioniert sowas?
„These are terrible numbers, but also, these are some genuinely impressive accounting gimmicks. They are certain to keep the bubble pumping for months or perhaps years, convincing gullible bosses to fire talented employees and replace them with bumbling chatbots that will linger for years or decades, the asbestos in the walls of our high-tech civilization.“
[via]
Ja geil:
[via]
Braucht man nicht und will es trotzdem haben: ein (selbstgebautes) Drohnenschwert!
#shutupandtakemymoney
Shut up and take my money:
Von XRobotics stammt dieser Pizzaroboter. Er nennt sich xPizza Cube und kann 100 Pizzas pro Stunde erstellen. 100/h.
Ich gebe zu, ich esse mehr Pizzas, als gut für mich ist. Aber aufgewachsen mit den Ninja Turtles und in einer Welt lebend, in der alles am besten gestern erledigt sein muss, hat sich diese Art Junk Food bei mir bisher hart im Leben gehalten. Viva Italia! Aber bitte ohne Ananas.
Das Einzige, was einem der Roboter nicht abnehmen kann, ist der Teig. Aber auch das wird viele freuen, denn das machen viele Pizzabäcker gerne selbst; nicht nur aus Italien. Aufbacken ist danach dann mit dem Gerät hier wieder kein Problem.
Der Belag wird auch manuell nachgefüllt. Dennoch bleiben die Maße angenehm kompakt: 55,8×78,7×71,1cm. Der passt, strenggenommen, sogar in meine Küche.
Die Effizienz belegt der „Peperoni-Pizza-Test“: auf diese gehören ca. 50 Scheiben Peperonisalami. In Handarbeit kann man sich unschwer vorstellen, wie lange das dauert. Der Roboter hier braucht dafür nur wenige Sekunden. Ich nenne sowas Fortschritt!
Einen Haken hat das Ganze am Ende dennoch: man wird den Apparat hier nie kaufen können. Es gibt ein Mietmodell, bedeutet man bucht ihn für mindestens drei Jahre und zahlt dann 1300 US-Dollar (ca. 1124€). Pro Monat.
Kein Problem für eine Kette oder ein Restaurant auf Selbstständigen-Basis. Aber alles andere wird wohl für uns Pizza-Fans ein Traum bleiben. Schade eigentlich.