Meine Stadt hat einen neuen Bahnhof tatsächlich absolut mega-verkackt.
Ich fand jüngst auf LinkedIn eine Grafik, die die bisherigen Kosten in einen Vergleich stellt und am Ende kamen zwei Projekte, Stuttgart21 und Starlink, bei 11,5 Milliarden Euro raus.
Das eine ist nur ein Bahnhof, der nicht mal komplett neu gebaut wird, sondern modernisiert. Das andere ist ein global agierendes, komplett neues Satellitennetzwerk.
Die Realität ist aber offenbar schlimmer.
Ich habe das ein LLM gefragt, weil ich das fast nicht glauben konnte. Stand Sommer 2026 steht Stuttgart21 bei 14,5 Milliarden Euro. Starlink wohl irgendwo bei 11,4 Milliarden, wobei man sich die Zahl hier vom grünen Bereich herleitet, in den das Satellitennetzwerk jüngst gerutscht ist. Und das Starship darf man hier auch nicht mit einrechnen, aber selbst dann wäre man bei 12-15 Milliarden gewesen – also plus einem komplett neuen Raumschiff kommst irgendwo dann bei der selben Summe raus(!).
Mir persönlich ist das sehr peinlich und ärgert mich wie Sau. Und mein Bauchgefühl sagt mir, hier ging es auch nicht mit rechten Dingen zu. Ich hoffe dass am Ende hier Köpfe rollen werden.
Ich habe mir am Freitag Abend extra den Wecker gestellt und bin raus: man sollte sieben Planeten in einer Reihe am Himmel sehen können.
Das hiesige Wetter und die deutschen Industrieschlote wollten es anders. So musste ich zu einem kleinen Helferlein, Stellarium, greifen und mich mit einem Screenshot begnügen:
So wie ich das sehe war ich ohnehin zu früh draußen. Naja egal, 2161 klappt es dann bestimmt!
Wegen Olympia in Paris dieses Jahr definitiv im Nachrichtenstrom untergegangen, aber dass Sunita Williams und Butch Wilmore gerade aus dem All wegen einem mangelhaftem Boeing-Raumschiff (dem CST-100 Starliner) nicht mehr zurückkommen können, ist ein extrem hartes Brot!
Aus 7 Tagen sind inzwischen 70 geworden und die neueste Meldung dazu besagt: die werden vor Februar 2025 überhaupt nicht wieder zurückkommen!
Was da los bei Boeing!?
Herausfliegende Türen bei Flugzeugen, plötzlich verstorbene Whistleblower, das Desaster der 737 Max 2019/2020 – da passieren die letzten vier Jahre etwas zu häufig „seltsame Zufälle“, findet ihr nicht? Arbeitet da überhaupt noch jemand ernsthaft!?
„Daten, Daten, schöne fremde Daten!“ – Ed, Cowboy Bebop
Ich habe ChatGPT jüngst gefragt, was aufgrund seiner Datenlage das frühstmögliche Jahr ist, in dem alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sein werden. Der Bot meinte dazu, wohl um 2050 herum.
Öl: beim aktuellen weltweiten Konsum 2050. Quelle: IEA World Energy Outlook und BP Statistical Review of World Energy
Gas: ca. 2070. Quelle: https://www.eia.gov/
Kohle: Ende 21. Jahrhundert. Quelle: https://www.worldcoal.org/
Kupfer: 2070. https://www.usgs.gov/
Phosphor: wenn sich die Praktiken in der Landwirtschaft nicht ändern ca. 2050. Quelle: https://phosphorusfutures.net/
Seltene Erden: 2040. https://www.energy.gov/
Gold: 2044-2054. Quelle: https://usgs.gov/
Silber: 2040-2050. Quelle: https://silverinstitute.org/
Lithium: 2044-2054. Quelle: https://iea.org/
Helium: ca. 2044. Quelle: https://nationalacademies.org/
Uran: Ende 21. Jahrhundert. Quelle: https://world-nuclear.org/
Müssen wir uns jetzt Sorgen machen, dass es nach 2040 keine iPhones mehr gibt? Ach was, NASA regelt:
Browser auf Vollbild (F11) und Headset auf die Ohren:

Oben: zufälliger Screenshot mit dem typischen Aufbau der Website
Wir begeben uns per Mausklick auf eine Raumstation (wahrscheinlich die ISS) und hören tiefgründige Zitate von Wissenschaftlern, Philosophen und weiteren Denkerinnen und Denkern, die uns daran erinnern, dass wir Menschen alle Teil der selben blauen Wunderkugel und biologischen Perle des Universums sind.
Wer mit „Space Night“ auf BR Alpha aufgewachsen ist, dem muss man dieses Konzept hier nicht näher erklären. Für alle anderen gilt: wenn du wissen willst, wie klein du als Mensch wirklich bist und wie wichtig es ist, uns weltweit als eine Einheit zu sehen (Spezies Homo sapiens), hier unbedingt reinhören!
Zum Ende des Jahres noch eine traurige Meldung aus dem Bereich Technologie: für uns wird es leider nicht möglich sein, den Warp-Antrieb zu erfinden.

Oben: Warpantrieb nach Alcubierre
Wir erinnern uns: DER Weltraumantrieb der Wahl in der Space Opera „Star Trek“ – geht aber noch weiter zurück auf den Roman „Islands of Space“ von John W. Campbell aus dem Jahr 1957.
Nur warum?
Ist bisschen doof jetzt: für Antimaterie gilt Gravitation ebenso, fanden die Forscher vom CERN heraus.
Während die Meldung vom CERN dieses Jahr durchaus in den Medien war, war es der Zusammenhang mit der Warp-Technologie eher weniger. Wir bräuchten Antimaterie für den Warp, die „nach oben fällt“, statt nach unten. Tja, das Leben ist nicht fair, Schwerkraft kann ein ziemliches A****loch sein, wie hier.
Welche Optionen für interstellare Raumfahrt mit „Überlichtgeschwindigkeit“ bleiben uns dann noch? Ich weiß es nicht. Aber Warp wird es nicht.
Just loving these kind of remix culture videos of science facts which we can find all over the Internet these days. Reminds me of the good old „Curiosity Show“ days:
Funny, entertaining, and hard facts. Mr. Newton and other pioneers here, we truly owe you!

Wie meine Grafikkarte sich Femdom im Weltall vorstellt – dank Stable Diffusion
Sollte es irgendwann mal darum gehen ernsthaft fremde Planeten und Sternsysteme zu besiedeln, ist die Frau die bessere Wahl für Crews im Weltall, fand die ESA heraus: sie verbrauchen weniger Kalorien. Weniger Sauerstoff. Und weniger Wasser als Männer. Außerdem setzen sie weniger Kohlendioxid und Wärme frei. Körpergröße spielt darüberhinaus keine Rolle, selbst bei identischen Körpermaßen hat die Frau den effizienteren Stoffwechsel.
Quantifizieren lässt sich das alles auch: eine Weltraummission über drei Jahre mit vier Astronautinnen spart alleine 1,7t an Nahrung. Man hätte 2,3 Kubikmeter mehr Platz. Und spart 158 Millionen US-Dollar bzw. 141,5 Millionen Euro bei der Mission. Zu hart, das!
Wer hätte das gedacht: Ellen Ripley ist doch realistischer als man(n) denkt! EZ!
Das allererste Foto des „Hubble“-Nachfolgers James Webb (Weltraumteleskop) wurde veröffentlicht:
Es handelt sich um den Galaxienhaufen SMACS 0723, fast genau so alt wie die Erde selbst und 4,6 Milliarden Lichtjahre entfernt. Der untersuchte Abschnitt war so groß wie ein Reiskorn. Es ist das hochauflösendste Foto das wir Menschen von der „Frühgeschichte“ des Universums aktuell zur Verfügung haben. Zum Vergleich: das Universum selbst war da bereits 9,1 Milliarden Jahre alt.
Viele weitere sollen folgen. Merkt euch die Abkürzung JWST. Entweder für Google oder als Keyword/“Hashtag“, es ist neben schlicht Webb das wohl bekannteste Kürzel seit heute, wenn man direkt an die neuesten Foto-Entdeckungen des erst kürzlich in Betrieb genommenen Weltraumteleskops kommen will. Und bei 9,7 Milliarden US-Dollar Kosten, Stand Dezember 2021, werden das sehr, sehr viele sein müssen. Das Ding ist zum Erfolg verdammt.
Wer die Schulter des Orion am Nachthimmel kennt, der kennt Beteigeuze, den roten Überriesen, der nachts sogar bis zur Erde rötlich funkelt.
Der Stern war Ende 2019 in die Schlagzeilen geraten. Man fragte sich, ob er schließlich explodiert sei, denn er war aus unerklärlichen Gründen ungemein dunkel. Sogar über eine sehr lange Zeit.
Die Japaner haben nun zufällig herausgefunden, warum er sich verdunkelt hat: er hat gefurzt!
„Inzwischen gilt als gesichert, dass der Stern eine „mächtige Gasblase“ ausgestoßen hatte, die sich von ihm entfernte. Als sich ein Teil der Sternenoberfläche danach abkühlte – wie das bei Beteigeuze nicht ungewöhnlich ist – hatte dies ausgereicht, um das Gas zu festem Staub kondensieren zu lassen“
Das Universum! Unendliche Weiten! Wo selbst Sterne manchmal zu sagen scheinen „scheiß was drauf!“ ¯_(ツ)_/¯
Nehmen wir mal einen Moment die fantastische Sichtweise eines außerirdischen Beobachters ein, der oder die (oder das) es geschafft hat, Milliarden Kilometer durch das All zu reisen. Um dann solch eine Schlagzeile hier zu finden:
„Scientists rename human genes to stop Microsoft Excel from misreading them as dates“, via The Verge.
Er oder sie (oder das) würde direkt wieder abdrehen: kein intelligentes Leben vorhanden.
Statt echte Datenbanken zu nutzen, halten die Menschen ihr eigenes Erbgut, das höchste natürliche Gut, das sie haben, der Code des Lebens, in einer Tabellenkalkulation von M$ fest. Und müssen diese Fachbezeichnungen auch noch abändern, weil das beschränkte proprietäre Programm alles in Datumsangaben umwandelt. m(
Zeitgeist im Jahr 2022 „n. Chr.“ auf den Punkt gebracht. Wir sind im Arsch.
It’s a phenomenon of this century that humanity got a shitload of technology around them but don’t know how to make use of it.
Let’s take satellites, for example.
You can use them to watch stupid TV and make your mind go numb. Or you could use them to observe the weather and warn people of coming floods. Humanity this year chose the first and hundreds of people in Germany and Belgium are now dead, their houses and existences destroyed.
It’s ridiculous.
In Europe we got the EFAS which is the abbrevation for European Flood Awareness System. According to this satellite system, read up what they had to say around 9th and 10th of July:
„On 9 and 10 July, flood forecasts by the European Flood Awareness System (EFAS) of the Copernicus Emergency Management Service indicated a high probability of flooding for the Rhine River basin, affecting Switzerland and Germany.
Subsequent forecasts also indicated a high risk of flooding for the Meuse River basin, affecting Belgium. The magnitude of the floods forecasted for the Rhine River basin increased significantly in this period. The first EFAS warnings were sent to the relevant national authorities starting on 10 July and, with the continuously updated forecasts, more than 25 warnings were sent for specific regions of the Rhine and Meuse River basins in the following days until 14 July.“
This is a quote taken directly from their website, bold markings by me. Such occassions, satellites here and an appropriate agency as example, happen oftentimes which makes me wonder what is so advanced regarding our species. It’s beyond words. Humans are stupid fucks.
Software.
Hardware.
Made in USA.
Nothing they create is Excellent.
Most of it is Good.
Sometimes even Very Good.
In any case, good is best.
Never try to be excellent. You will fail.
Never stop reaching for the stars.
Never stop being you.
Consume.
Adapt.
Create.
Feel good.
It sounds simple.
It’s incredibly difficult.
Just like life.
Just create. And never stop.
Never.
You’re good.
2021.
Wer noch den ultimativen Beweis sucht, wie beschissen aktuell die Zeiten sind: die US-Regierung hat zugegeben, dass es UFOs wirklich gibt. Und niemand interessiert’s. o.O
Um sich abzuheben von Aluhutträgern soll das Volk nur nicht mehr UFOs als Begriff dafür nehmen, also „unidentifizierte Flugobjekte“, sondern bitte UAPs, „Unidentified Aerial Phenomenon“, übersetzt so viel wie „unidentifizierte Luftphänomene“.
Tjop.
Ob das jetzt der Wahrheit entspricht oder einfach ein zusätzliches Verkaufsargument für F-18-Kampfflugzeuge ist, mit denen die als authentisch klassifizierten Aufnahmen gemacht wurden; man weiß es nicht. Wo sind eigentlich Mulder und Scully, wenn man sie mal wirklich braucht!?
Wer mag sie nicht, unsere kreativen US-amerikanischen „Nachbarn“: „The U.S. Is One Step Closer to Establishing a Research Program to Block the Sun“, via gizmodo.
Die feiern das: das ist McDonalds gegen den Klimawandel; das in asiatischen Ländern von Kinderhänden gefertigte Nike für das CO2-Problem der Erde; die Killer-Smartphone-App, die alles kann gegen die Schmelze der Arktis. Das funktioniert ganz bestimmt!11
Ironie der Geschichte, dass selbst Hollywood, also das US-eigene Propagandaministerium für die vividen Träume der westlichen Welt, das nicht nur 2003 bereits vorwegnahm, sondern auch das Scheitern des selben. Wir präsentieren, Operation Dark Storm, animiertes Geoengineering, wenn auch zu einem anderweitigen Zweck:
Quelle: „Animatrix“, (C) WarnerBros, 2003
We solved it, now clap your skully hands, suckers!
¯\_(ツ)_/¯