Wenn wir ehrlich sind hatte es sich bereits abgezeichnet: die PlayStation, wie wir sie mal kannten, gibt es nicht mehr.
Fairerweise muss man gleich zu Beginn sagen, der Niedergang kam nicht über Nacht. Und wie das so ist mit unserer modernen Zeit war es auch nicht nur eine Krise sondern gleich mehrere und über einen relativ langen Zeitraum hinweg, die hier zuschlugen. Ein paar sowie allgemein was in der Gaming-Industrie quer läuft seit vielen vielen Jahren wurden auch von mir bereits in der Vergangenheit abgehandelt.
Und dennoch: was die Japaner hier bei mir persönlich erreicht haben mit einem Stück Hardware war beeindruckend und seltsam zugleich.
Gut, ich bin Coder von Beruf – vielleicht habe ich selbst auch einen anderen, tiefergehenden Bezug zu Hardware und Software im Allgemeinen. Ich war schon immer fasziniert, was ein Mensch (oder mehrere im Kollektiv) aus Nullen und Einsen bauen kann. Und was sie damit aus der ihnen zur Verfügung stehenden Hardware herauskitzeln können. Sofern sie sich wirklich dafür interessieren, aber da ging es Entwickler:innen wie uns allen mit unseren vielen Themen im Leben.
In Japan kam die PlayStation 1994 auf den Markt, satte 32 Jahre ist das jetzt her. Zu mir nach Hause kam die Konsole erst im Herbst 1998: stolz wie Oskar holte ich mir die PS1 damals zusammen mit „Gran Turismo“ bezahlt aus eigenen Taschen aus meinem lokalen Elektronikmarkt. Ich habe heute noch irgendwo in der OVP im Keller den Kassenzettel dazu.
Bedanken können wir uns dafür zunächst bei Nintendo, die kein CD-ROM-Laufwerk für das SNES wollten und diesem Herrn hier:

Ken Kutaragi, geb. 2.8.50
Kutaragi entwickelte zuvor den Sound-Chip des SNES (SPC700), war leitender Hardwarearchitekt bei Sony und gilt als „Vater der PlayStation“. Jede Generation der Konsole von 1994 bis 2007 (respektive 2013) verdanken wir irgendwie ihm. Er hat es geschafft, dass die Marke und auch der berühmte „Third Place“ im Spiel blieb, fast 20 Jahre lang am Stück.
Die komplexe Architektur der PS3 wurde ihm leider zum Verhängnis (siehe unten) – das Paradigma, dass die Hardware vorgeben sollte, was Entwickler daraus machen können, wurde mit seiner unternehmensinternen Ausbootung aufgelöst. Ich war davon nie ein Freund, wie sehr wahrscheinlich viele PlayStation-Fans damals auch. Doch am Ende ist Sony auch nur ein weiterer global agierender Konzern; die PlayStation nur ein Produkt; was zählt nur die Bilanz und welcher Wert für den Aktienmarkt geschaffen werden kann. Faszinierend wie unsere Welt manchmal ist, nichts hat Bestand. Vielleicht kann man es im Nachhinein sogar als kleines Wunder sehen, dass es PlayStation-Technik so lange gab.

Kutaragi-san mit einer Debug-PS1 in blau in den 90ern
Sony kam in den Markt für Videospiele ohne Vorwissen. Das vergisst man heute leicht, in einem Megakonzern braucht jedes Technik-Genie jedoch seine entsprechenden mächtigen Unterstützer. In dem Falle hier war das Norio Ohga:

Norio Ohga, 29.1.30-23.4.11
Ohga stärkte nicht nur Ken Kutaragi damals den Rücken als die Zusammenarbeit mit Nintendo aufflog, er glaubte intern an das neue Projekt PlayStation. Wie viele japanische Unternehmen ist Sony tief konservativ verwurzelt, zu Beginn hatte die PlayStation mit vielen Widerständen zu kämpfen. Ohne Ohga als Sony-Boss wäre das nichts geworden. Während andere Bosse intern durchaus skeptisch waren, Ohga hatte den Weitblick damals und vielleicht auch den entsprechenden Durchblick.
Wer PlayStation spielt, der kennt den Schriftzug und vielleicht sogar das orange-gelbe Logo hier sehr gut: Sony Computer Entertainment. Spiele die so starten waren meist von außerordentlicher Qualität, oder: neu und fresh. Alles nicht möglich gewesen ohne diesen Herrn hier, Shigeo Maruyama:

Shigeo Maruyama, geb. 8.8.41
Damals einer der Bosse von Sony Music, half er zum einen mit diesen Bereich komplett neu aufzubauen. Zum anderen sollten Videospiele auch immer unterhaltsam sein. Das Gesicht hinter Sonys Computer-Entertainment, hier ist es.
Damit war der Grundstein gelegt für eine japanische Hardware-Legende: die originale PS1 verkaufte sich weltweit über 102 Millionen mal (Stand 2011). Seit 1973 gab es dreistellige Absätze bisher nur sieben Mal, die PS1 landet all-time heute auf Platz 6. In den ewigen Top10 ist Stand 2026 Sony 5 Mal vertreten, Nintendo 4 Mal und Microsoft 1 Mal. Eine Nachfolge-Konsole war da nur ein logischer Schritt.
Im März 2000 war es dann so weit, die PS2 erblickte das Licht der Welt. Neben Ken Kutaragi und Norio Ohga, die einfach weitermachen sollten wie bisher, sei hier noch zusätzlich Shuhei Yoshida erwähnt:

„Shu“, geb. 11.2.64
Er war weniger involviert in das Design der Hardware, sondern mehr in die Organisation zwischen Software und der Plattform selbst. Drei Gesichter aus alten Tagen, sowie „Shu“: sie standen hinter dem „Konsolen-Champion“ PS2, bis heute mit über 160 Millionen Einheiten die meistverkaufte Konsole der Welt.

Oben: der „Vater der PlayStation“ mit „seiner“ PS2
Der durchschlagende kommerzielle Erfolg hatte eine Kehrseite, wie so oft: aus dem Gerät von Tüftlern ist eine Unternehmensstruktur geworden. Durch diese Unternehmensstruktur ergab sich ein neuer Unternehmensdruck, die PlayStation war mittlerweile ein wichtiges kommerzielles Standbein der Japaner. Es gab interne Querelen, als auch Machtspiele zwischen SCEI und SCEA (Sony Computer Entertainment America). Mit Mark Cerny betritt jetzt ein „Nicht-Japaner“ die weltweite Bühne und agiert als wichtigster „technischer Berater“:

Mark Cerny, geb. 24.8.64
Plötzlich fällt auch Konkurrenzdruck von Microsoft mit der Xbox auf die Japaner zurück, was vorher kein wirkliches Problem darstellte. Das Resultat war die mächtigste und komplexeste PlayStation aller Zeiten, die PS3: alleine die Entwicklung der CPU, dem Prozessor Cell/B.E., verschlang 400 Millionen US-Dollar. Mit Sony, Toshiba und IBM waren gleich drei Weltkonzerne an der Entwicklung beteiligt. Zu Beginn wurde die neue Hardware hunderte Euro unter Wert verkauft, Sony machte mit jeder Konsole ein Verlustgeschäft. Alleine die Software bzw. die nahe Zukunft sollte das alles wieder reinholen.

Oben: Ken Kutaragi präsentiert der Welt die PS3
Deren verkorkster Start, fehlende Dokumentationen und Entwickler-Unterstützung, sowie fehlende Unterstützung und der Wille von Sony selbst (gemeistert wurde die Hardware von den Entwickler:innen gegen Ende ihrer Lebenszeit. Eventuell hätte es gereicht, die Lebenszeit der komplexen Architektur einfach zu verlängern. Eigentlich ergaben sich durch die Neuartigkeit der PS3-Hardware neue Regeln, die allerdings aus kommerziellen Gründen nicht angewendet wurden) führte schon extrem früh, spätestens 2007, zur Absetzung und Ausbootung von Ken Kutaragi. Wie sich später zeigen sollte verlor die Hardware damit ihren wichtigsten Visionär und Unterstützer und auch nach und nach mehr ihre (PlayStation-)Seele. 87,4 Millionen verkaufte Einheiten hieven die PS3 am Ende dennoch in der ewigen Liste immer noch auf Platz 9. Zu wenig für Sony.
Dafür kam nun der große Auftritt von Mark Cerny, ohne den es die PS4 nicht gegeben hätte.

Mark Cerny präsentiert den Controller der PS4
Die PS4 gilt heute mit ihrer x86-Architektur unter PlayStation-Fans nicht als Upgrade, sondern scherzhaft als „Sidegrade“. Spiele von der PS1 bis PS3 waren hier nicht mehr nativ abspielbar, weil sich die Architektur grundlegend geändert hatte – ein Novum, wie sich hinterher zeigen sollte wohl ein geschickter Schachzug eines multinationalen Konzerns für eine „digital-only“-Firmenstrategie. Von den alten Sony-Granden blieb nur noch „Shu“ übrig. Im Kern war die PS4 plötzlich „ein PC in einem anderen Gehäuse“. Die PlayStation als einzigartige Hardware war hier spätestens Geschichte, was blieb waren die bis dahin entwickelten Spiele-Franchises, u.a. von SCE. Auf die Sony heute noch setzt und wie wir mittlerweile wissen, auch die gesamte PlayStation-Zukunft. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, bleibt aktuell abzuwarten. Auf dem Papier blieb auch die PS4 ein kommerzieller Erfolg: mit 117 Millionen Einheiten Platz 5 in der ewigen Verkaufsliste. An die Erfolge der PS2 konnte man hingegen nicht mehr anknüpfen. Konnte keine Konsole mehr, jemals.
Es gab auch noch einen anderen großen Change, der zeitgleich nebenher lief, der nicht unbedingt vorteilhaft für die Gamer war: das PSN, das PlayStation Network, wurde zum Zwang. Spielstände, die man auf der PS3 bis auf wenige Ausnahmen noch auf USB speichern konnte, waren nur noch über die Cloud verwaltbar. Experimente wie „Gran Turismo Sport“, eigentlich ein hervorragender Racer, wurden streng an Onlinedienste gekoppelt – heute nicht mehr 100% abschließbar, weil es für bestimmte Trophäen nur online geht. Events und zeitlich begrenzte Aktionen, für die ein PSN-Abo verpflichtend war. Netzwerkfunktionen wie Multiplayer, die einfach ohne Abo wegfielen. Und natürlich die „plötzliche digitale Verwertbarkeit“ von PS1-PS3-„Classic“-Titeln, als Nur-Digital-Download, der Geld kostet; ganz egal, ob man das Original im Besitz hatte oder nicht. Heute wissen wir, in welche Richtung es geht ab 2028. Aber der Grundstein, geschäftlich wie technisch, war hierfür spätestens 2013 gelegt. Da wird eine Unterschriftenaktion auch nichts mehr helfen, das Kind ist hier schon vor gefühlten Ewigkeiten in den Brunnen gefallen.
Zur PS5 gab es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Gut, durch den Start während einer weltweiten Pandemie hatte die es auch überhaupt nicht einfach. Außer einer SSD als Festplatte und einem etwas überarbeiteten Controller gibt es hier jedoch hardwareseitig im Vergleich zur PS4 eigentlich kaum Unterschiede. Während der Pandemie war auch zu Beginn nicht klar, für was man eine PS5 braucht: neben eines temporären Wegfalls von Exklusivtiteln (jahrelang wurden neue PlayStation-Spiele auch für den PC veröffentlicht) wurden viele Games einfach zeitgleich für beide Konsolen herausgebracht. Die Pandemie war auch Schuld daran, dass die PS4 die am längsten offiziell unterstützte PlayStation aller Zeiten wurde. Erneut zeigte sich als treibender Kopf Mark Cerny verantwortlich. Spätestens hier dann ohne Bezahlung der PSN-Cloud geht nichts mehr.

Während dieser Zeit fielen zudem fehlende technische Weiterentwicklungen aus, gefühlt wurde alles bereits in der Vergangenheit ausprobiert und umgesetzt. Vom Gefühl her gab es auch keine wirklichen Techniksprünge mehr. Immerhin hatte man währenddessen noch die Xbox zerfleischt (oder besser: die hatte sich selbst zerfleischt, weil sie ein „Netflix des Gaming“ sein wollte). Allgemein aber herrscht große Krise in der Gamingindustrie.
Kultstudios wie JapanStudio wurden dichtgemacht oder sind aufgelöst. Seit Jahren geht das Sterben weiter, selbst renommierte Entwicklerinnen und Entwickler landen auf der Straße. Irgendwie hat Sony auch mittlerweile selbst den Faden verloren. Experimente mit „Liveservice-Games“, wo man versuchte Erfolge von Epic Games zu kopieren sind krachend gescheitert. Auch andere Studios und Hersteller struggeln, siehe das Desaster von „Cyberpunk 2077“ oder SquareEnix. EA gibt es seit kurzem überhaupt nicht mehr und wurde an die Saudis verscherbelt. Neue IPs sind Mangelware. Videogames sind teuer wie nie, sowohl in der Herstellung, als auch im Handel. Und ohne Abonnements und Gigabytes an Downloads, oft zum Start, auch überhaupt nicht mehr 100% spielbar (siehe oben). Es ist diese Vielzahl an Krisen gleichzeitig und das seit vielen Jahren, die dazu führten, dass man sich als Gamer eigentlich nur noch Steam hingezogen fühlen kann. Irgendwie eine logische Konsequenz, wenn du seit 2013 nur noch PCs mit PlayStation-Logo verkaufst.
Es gibt im Internet dieses Meme, wo sich alle Strichmännchen mit einer Schrotflinte ins Gesicht schießen, außer das mit dem Steam-Logo über dem Kopf und das schaut auch noch völlig verdutzt, weil es nicht verstehen kann, warum das alle machen. Irgendwie sind wir genau hier angekommen. Irgendwie ist noch nicht vollständig klar, warum eigentlich (so ein bisschen habe ich das weiter oben versucht, viel mehr wird erst in der Zukunft klar dazu sein). Irgendwie ist aber genau das auch stellvertretend für unsere Zeit: alles nur noch ein Meme, alles irgendwie konfus. Ich meine klar, die Zeiten sind komplex! Die Herausforderungen sind riesig, das gilt für einzelne Entwickler wie für diese junge Industrie selbst.
Aber seltsamerweise, auch in 2026, ich schalte meine alte PS3 an und weiß einfach wieder, warum ich überhaupt zocke. Die PlayStation war nie perfekt, die PlayStation war einfach anders, sie machte Dinge anders. Man hat hier als Gamer einfach Bock drauf. Und man legt ein Spiel ein aus 1998-2013 und man merkt, die Entwicklerinnen und Entwickler hatten einfach auch Bock drauf.
Es ist diese perfekte Symbiose von Produzent und Konsument. Ich gehe in einen Elektronikmarkt, lege ein paar Hundert Euro auf die Theke und kaufe mir Freude in einer Box, die mich jahrelang begleitet. Ist mein Tag auch noch so öde, 2-3 Stunden PlayStation am Abend gleichen alles wieder aus. Ich danke Ken Kutaragi & Co. aufrichtig und verneige mich:

War eine schöne Zeit!
Mit dem Wegfall des physischen Mediums endet für mich persönlich eine Ära des Gaming, ja vielleicht sogar Gaming selbst. Meiner Sammlerseele wird der Sinn fehlen. Vorbei die Zeiten wo ich lokal in Märkten oder auf Flohmärkten nach Schnäppchen schauen konnte. Online wird uns das selbe Schicksal auf den entsprechenden Marktplätzen drohen (Achtung, FOMO rollt an…). Persönlicher Besitz fällt weg oder wird schlecht gemacht (warum eigentlich!?), dabei ist es das wirklich Einzige, was wir haben. Wenn alles nur noch Plattform ist, unterstehen die Preise dort Plattformdiktaten. Nicht nur die PlayStation ist seit 13 Jahren von Auflösung ergriffen, seit einigen Jahren betrifft das den gesamten Industriezweig der Videospiele. Ende aktuell nicht in Sicht.
Manches davon war selbstverschuldet, klar. Anderes einfach auch fahrlässig kaputtgemacht worden von Leuten, die keine Ahnung von der Materie hatten (betrifft nicht nur die PlayStation. Wer Interesse z.B. am Niedergang von Blizzard und „Diablo“ hat, dem seien die beiden Bücher „Stay awhile and listen“ von David L. Craddock wärmstens empfohlen). Ich will nichts schwarzmalen, aber die Zeit kann weder zurückgedreht, noch Entwicklungen aufgehalten werden. Und auch wenn Steam aktuell wie der lachende Gewinner von allem aussieht, der am Ende stehen bleibt, das wird irgendwann auch hierhin kommen, weil die Probleme systemisch sind. Die entsprechende Hardware mit dem Steam Deck und der Steam Machine, sowie dem separaten Steam-Controller existiert bereits. Und spätestens wenn Gabe irgendwann mal das Zeitliche segnen muss (ich persönlich mag Gabe, er hat sehr viel getan für die Industrie und die Gamer), war es das komplett. In einer (Videospiel-)Welt ohne Wagnisse und Innovationen, übervollen Spreadsheets mit Umsätzen und Gewinnen, „Fortnites“, „Soulslikes“, „Metroidvanias“, endlosen Unreal-Engine-Derivaten und Gambling mit Lootboxen plus immer neuen unsinnigen und sündhaft teuren Abomodellen lohnt es einen Schritt herauszutreten und mal die alten Kisten anzuwerfen, um herauszufinden, was uns richtig Spaß gemacht hat bei Videospielen. Weil zwischenzeitlich wurde das einfach vergessen. Und der Mensch hinter dem Controller gleich mit.
Ein Produkt, das es eigentlich nicht geben sollte:


Das ist der Gaminja P48. Made in China. Für 11€ bei Alibaba oder 19€ bei der Bucht erhältlich.
Ich habe ihn zum Ausprobieren gekauft. Für die PS3 bei mir.
Aber was China hier abliefert ist schon dummdreist.
Aussehen. Haptik. LED. Das Teil ist eine 1:1-PS4-Controller-Kopie!
Wäre Sony Nintendo, die hätten das Ding schon längst vom Markt nehmen lassen.
Mei, selbst der Hersteller liefert die eigene Adresse auf der Rückseite im Sticker mit! Shenzen YLW Technology Co. Ltd., Address No 139 Furui Road, Fuhai Street, Bao’an District, Shenzen, China. Kein Scherz!
Was arbeiten die Anwälte in Tokyo eigentlich!? Post aus dem Sony-HQ, die Deppen liefern sogar die Adresse mit!11
Das ist eben genau was wir meinen seit 2013: PlayStation, wie wir es kannten, gibt es nicht mehr.
Gamer oder Technikfreunde, die nicht schon seit den 90ern dabei sind, können das nicht verstehen. Wie auch? Man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Sie haben das Wissen nicht, ebenso nicht die Erfahrung.
Wir nicht. Wir zocken seit der ersten Stunde, haben gesehen, wie mehr und mehr es egal war, was die PlayStation anders gemacht hat als alle anderen Spielesysteme. Es ist schwer zu simulieren, auch mit digitalen Games nicht (außer: man kann PS1, PS2, PS3 sich holen und anfangen ein paar Games durchzuspielen, Serien wie „Metal Gear“, „Final Fantasy“ oder „God of War“, auf Originalhardware. Es würde Augen öffnen. Nur macht natürlich niemand).
Wir sehen keine Visionen mehr bei Sony. Keinen Fortschritt. Die PS5 ist identisch mit der PS4. Würde Sony das nicht irgendwann selber dichtmachen mit der PS4, es gäbe kaum Incentives ein Upgrade durchzuführen.
Das ist auch nicht Wahnsinn. Ich denke, es ist einfach Realität. Alles wurde schon ausprobiert, alles wurde schon gemacht. Wir sehen kaum noch neue IPs – und wenn, dann nicht von Sony (oder sie crashen, oder sind Liveservice-Games, oder sind irgendwie anders verkorkst).
Sie glaubten an „PC-ähnliche Hardware“.
An „mehr Indiegames“, die ich aber mir auch für weniger Geld in Steam holen kann.
An „Multiplayer nur gegen Bezahlung“ (ging und geht alles teilweise heute noch kostenlos bei PS3).
An „bessere Controller“ und lassen dann trotzdem bei Foxconn herstellen. Foxconn: die China-Fabrik, wo sich Mitarbeiter vom Dach stürzten, wegen zu harter Arbeitsbedingungen.
Am Ende kommt ein Bastardprodukt wie der Gaminja P48 dabei raus.
Und Sony? Interessiert es nicht. Zumindest nicht mehr.
Vielleicht ist es Zeit für einen PlayStation-Abgesang. War schön mit dir, bis zu dem Sidegrade, damals 2013! Was ein Scheißdreck.
Und unser Held, der „Godfather of Playstation“, Ken Kutaragi, ausgebootet und macht heute in keine Ahnung.
Im Kern war der Abstieg so: PS3 lief kommerziell nicht wie sie soll (PS3 war die letzte richtige PlayStation, Mega-Hardware!) -> Kutaragi schiebt man die Schuld in die Schuhe -> Kutaragi ist weg, PS4 wird ein Sidegrade (maximal) und kein wirkliches Upgrade -> Kommerz, Kommerz, Kommerz -> …und: downhill.
Wer etwas dazu wusste, hat es bereits 2013 gesagt. Online, heute noch recherchierbar. Am Ende ist es schade für echte Gamer und auch die echten PlayStation-Fans, keine Frage. Aber genau die Realität, die unsere abgefuckte Zeitleiste verdient.
P.S.: ich bin zu alt und schon lange keine Zielgruppe mehr. Ignoriert die Zeilen oben einfach. Posers.
Was ein Armutszeugnis: Alle Playstation-Spiele ab 2028 nur noch per Download.
Ausgerechnet Sony.
Der Konzern, der einen seiner Slogans mal nannte „this is for the players“.
Ja, schade war’s, 2016 ist leider auch schon wieder ewig her.
Also in nicht mal 2 Jahren: bye bye physische Games!
WTF. Seriously.
Ich habe Zahlen rausfinden wollen. ChatGPT meint aktuell nutzen noch 22% physische Games, bereits 78% laden die Games nur noch herunter. 2014 war es noch genau umgekehrt: 77/23. Auch schon wieder ewig her. Die Pandemie hat es dann in die aktuelle Verteilung gedrückt.
Natürlich muss das nicht so bleiben. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Und so finden sich aktuell nicht nur unzählige YouTube-Videos, warum das, was Sony hier macht, für Videogamer absolut nicht gut ist. Es gibt auch schon entsprechende Petitionen, denen man sich anschließen kann:
https://c.org/YD9j8ZW5t4 – „Save physical games“ zum Beispiel, via change.org.
Mitmachen!
Wir als Kundinnen und Kunden haben es selbst in der Hand!
Wir werden den Besitz an den Spielen komplett verlieren, wenn wir das hier nicht mehr drehen. Und ehrlich gesagt bleiben bis 2028 nicht mal mehr 18 Monate Zeit. Let’s go, gamers unite!
[Update I, 06.07.26]
Bereits 100.000 Unterschriften! Weiter so!
Privat nutze ich MS Teams eigentlich fast nicht. Mir stand ein (Zwangs-)Update eben damals kostenlos zur Verfügung, als man in Redmond Skype abgewickelt hat (RIP Skype!). Das habe ich wahrgenommen. Offenbar war das ein Fehler.
An Aktivität kann da von mir in knapp einem Jahr so gut wie nichts angekommen sein. Und dennoch, ich werde bombardiert von Scammern, zieht es euch rein:
Bedenkt man dass im Mai 2025 erst die Skype-Abschaltung war, sind hier in nur 11 Monaten 72+ Scammer reingekommen, die direkt auf die Blockliste gesetzt werden mussten. Jeder manuell.
Was ein Schwachsinn. Was ein unnötiger manueller Aufwand.
Was auffällt: alles Love-Scammer. Entweder gar kein Profilbild oder wenn dann ein weibliches, wahrscheinlich irgendwo geklaut aus (a)sozialen Medienprofilen wie Instagram & Co.
MS Teams – voller Love-Scammer? Habe ich irgendwas nicht mitgekriegt?
Wie gesagt, privat nutze ich das Tool so gut wie nie. Beruflich sieht es schon anders aus, seit der Pandemie hat sich das in den Betrieben verändert: wer MS Office im Einsatz hat, der nutzt meist auch Teams, es ist mittlerweile fast Standard. Traurig aber wahr, nur im Business-Kontext behältst du deine persönlichen Präferenzen lieber für dich. Also geht kein Weg daran vorbei. Die Problematik hier kenne ich von dort auch bisher nicht.
Und ja, ich habe versucht mit ein oder zwei Frauen vor dem Setzen auf die Blockliste dort zu chatten. Wie hoch der Wahrheitsgewalt ist, wenn es dann heißt ich habe zufällig den selben Vornamen wie ihr Onkel, kann sich jeder selbst zusammenreimen. Echt harter Zufall! Schreibe ich an! Ergibt voll Sinn!
Nee, nee. Das Ding hier ist nicht sicher. Ich halte es für private Kommunikation absolut ungeeignet. Unsere Zeiten erfordern mehrere Messenger auf unseren Geräten (Schwachsinn für sich, anderes Thema), aber so wie es dort zugeht, das finde ich anderswo nie. Und ernsthaft, ich hätte auch andere Messenger wie Whatsapp & Co. eher mit solch einer Problematik vermutet. Ich will die auch nicht in Schutz nehmen, ähnlich asoziale Mega-Corporations, die dahinter stehen. Aber das hier gibt es dort eben nicht, also geht!
Bei mir war mal wieder eine Reparatur für einen PlayStation-Controller fällig:
Wie bei der PS3: habe hier noch den Original-Controller, der bei der Konsole dabei war. Mittlerweile fast 18 Jahre alt: 2 mal Akku erneuern müssen, plus einmal die Dualsticks.
Wie bei der PS4: auch hier Original-Controller der Konsole, neue Dualsticks nach fünf Jahren. Der hat fast 13 Jahre auf dem Buckel heute.
Und nach vier Jahren, plus eins wo es mir egal war (also fünf…) auch bei dem PS5-Controller der Konsole hier: Dualsticks.
Man könnte meinen, das sei irgendwem in Japan mittlerweile aufgefallen, dass es immer das selbe Problem zu sein scheint!? Offenbar nö.
Wie beim PS4-Controller verlor der linke Dualstick die Kappe. Der ist danach nicht mehr zu gebrauchen, das wollte ich hier gar nicht riskieren. Und der rechts hatte sogar den berüchtigten Drift: der kam manchmal einfach nicht mehr in seine Position zurück. Wenn es um dein virtuelles Leben geht absolute Katastrophe.
Ich habe mich dieses Mal für Alu-Sticks entschieden, mal schauen, was die taugen. Kostenpunkt: 7€.
Gebrauchte Controller gehen bei der Bucht für 40-50€ weg, macht eine Ersparnis von: 33-43€.
Arbeitszeit: 20-30 Minuten.
Sieht gut aus, funktioniert. Wieder ein paar Jahre Ruhe. ^
Seit dem Wochenende blockiert Micro$oft auf seinen Discord-Servern den Begriff „Microslop“.
Jede Nachricht, die diesen Begiff enthält, wird automatisch wegzensiert und eine Moderations-Warnung bekommt man auch.
Menschen sind Menschen. Die wollen spielen, und so entstand ein interner Wettbewerb, welche Variationen nicht weggeblockt werden. Am Anfang war es „microsl0p“. Dann weitere. Am Ende wurde der komplette Server gesperrt.
Hahaha!
Das sind genau die Geschichten, die Leute wie ich immer hören wollen. 😀
Eben weil wenn die aktiv werden, zumal öffentlich, irgendwas dran ist. Eben weil sie immer rumdrucksen.
Hier geht es gar nicht darum, dass M$ aktiv zensiert, das wäre schon eine Untersuchung wert, würde man demokratische Werte ernst nehmen. Die Redmonder waren schon immer Profis darin rumzudrucksen, sich wegzuducken vor der Wahrheit. Wer weiß wie viele Bugs so gar nicht erst ans Licht kamen, wie viel potenzieller Schaden nie publik wurde. Wenn M$, sogar öffentlich, meint, etwas soll nicht, ist zu 100% irgendwas dran. M$ ist die firmengewordene Parole „bad news are good news“.
So auch bei dem Begriff hier.
Mir gefällt der Begriff. Klar, ich bin halber Linguist. Was mich überrascht ist, dass wir über 40 Jahre gebraucht haben den zu erfinden. M$ ist der größte IT-Slop der Menschheit. Der Software-Zonk, der es irgendwie über unsere aller Computer geschafft hat die Welt zu regieren. Einer der Gründe, weshalb wir heute in so einem Mist stecken. Technologie hätte man auch für die Menschen machen können. Hätte hätte, Fahrradkette.
For reasons diametrically to how business operates (no, we don’t have enough time here), the business network LinkedIn implemented a slow scroll feature (I made this feature up. credit me when credit is due) which compared to any other website out there let’s you scroll through less content when using the mouse wheel.
You can’t make this up.
I don’t know for how long but for me it has been a couple of weeks now.
I hate such nonsense.
It’s not how the web works and never did. When even your neighbour’s website about pineapple salad works faster than a multi-billion dollar website. Zeitgeist par excellence.
On Reddit, they shared workarounds. In essence we should add a custom rule to our adblocker uBlock Origin and I can confirm this works:
www.linkedin.com##main:style(font-size: 16px !important;)
Add the rule. Reload your stream, and forget about this bullshit.
Ungetestet, aber gebe ich gerne mal weiter:
Öffentliche Playlisten, z.B. nur Sport: iptv-org.github.io/iptv/
TV (News, Filme, Kids, Musik): github.com/Free-TV/IPTV
VLC öffnen -> Netzwerk Stream -> URL einfügen -> Abspielen
Mit der Playlist-Ansicht kann man die Kanäle wechseln. Ladezeiten von ein paar Sekunden einplanen. Manche Kanäle können blockiert sein, hier ein VPN nutzen.
Hat das schon mal jemand gemacht? Ist das empfehlenswert?
Ich habe jetzt seit einem halben Jahr Perplexity Discover genutzt, die Nachrichtenzusammenfassung der Antwortmaschine Perplexity.
Zu Beginn wählt man seine bevorzugten Themen aus: Technik und Wissenschaft, „Geschäft“ (soll wohl Finanzen heißen…), Kunst und Kultur, Sport, und Unterhaltung. Anschließend bekommt man bei jedem Aufruf der URL eine Zusammenfassung über aktuelle Nachrichten ähnlich Google News präsentiert.
Erfreulich: die Themen sind brandaktuell, also ich fühle mich abgeholt und auf dem neuesten Stand. Man bekommt den „Buzz“ mit, zumindest zu den Themenbäumen, die man ausgewählt hat, das ist echt gut. Teilweise auch schneller, wie wenn man jetzt einzelne Nachrichtenquellen abklappert.
Auch gut finde ich natürlich die Quellenangaben: deshalb nutzte ich schon gerne Perplexity. Ohne Quellenangaben geht bei mir nichts – da denke ich zu wissenschaftlich. Aus den Fingern saugen kann ich auch, da reichen mir zwei Gläser Wein. Wenn ich aber überprüfen kann, wo was her stammt und das auch aus mehreren guten Quellen gleichzeitig ist, ist mein Vertrauen in die Information höher. So soll das sein.
Weniger erfreulich: schlecht übersetzt. Unsere deutsche Sprache ist leider grauenhaft, teilweise verständlich. Ein sehr gutes Beispiel ist der Themenbaum „Geschäft“. Kann ich mir jetzt nicht herleiten, vielleicht „Business“ im Englischen? Ein Geschäft ist ein Laden in der Stadt; ergibt keinen Sinn hier.
Zieht sich auch durch die Artikel: kommt selten vor, aber manchmal eben Wörter gar nicht übersetzt oder ganze Absätze. Habe ich kein Problem mit als „Sprachgenie“, aber ist eben wenig hilfreich. Ganz selten finden sich auch komplett englische Artikel, da ist nichts zu machen.
Genervt bin ich von dem fehlenden Ausschlussverfahren: nein, ich interessiere mich nicht für „Fortnite“, also Klick auf die drei Punkte und „Nicht mögen“. Tja, ist Perplexity Discover aber egal, kommen weitere News zu „Fortnite“, oft am selben Tag, die Tage darauf auch. Tjop. Ein Ausschlussverfahren wie bei Google News ist nicht. Und das Ding lernt auch nicht (war hier meine Erwartung). Am Ende sind dann viele Artikel auf „Nicht mögen“ und unkenntlich, das sieht aus wie ein Duschvorhang bei mir im Browser. Spätestens am nächsten Tag geht das Spiel wieder von vorne los.
Die Likes (Herzchen-Symbol) werden übrigens auch nicht gespeichert. Erschließt sich der Sinn mir nicht. Will ich den Artikel hinterher wiederfinden, muss ich ihn aufrufen und oben das Lesezeichensymbol klicken. Für was ist das Herzchen hier dann gut?
Ich weiß noch nicht, in welche Richtung das alles geht, aber ich finde „Perplexity Discover“ als Produkt gut, es kostet auch überhaupt nichts, kann man nicht meckern. Erfreulich wären ein paar kleine Zusatzfunktionen für mich, die mir wie oben erwähnt noch fehlen. Es ist eine gute bis sehr gute Ergänzung zu Google News und meinem RSS-Reader. Es taugt noch nicht als Ersatz, aber könnte werden. Was Perplexity schafft: es schafft als Werkzeug Vertrauen. Und das habe ich eben mit den wenigsten Tools, die aktuell sich mit KI bzw. LLMs auseinandersetzen. Für mich ein Killerfeature, ich bin nach 6 Monaten nach wie vor dabei. Will was heißen heutzutage, Trends lösen sich für mich in der Regel schneller auf.
Inhalte erstellt durch KI bzw. LLM sollten immer opt-in sein.
Ich sollte beim ersten Besuch einer Website eine Checkbox bekommen als Besucher, dass es diese Inhalte gibt und ob ich diese sehen will oder nicht.
Es sollte möglich sein Inhalte und Feeds ohne LLM-Inhalte zu sehen.
Sonst wird das nichts mehr mit dem Internet.
Früher, als wir Blogger mal „hip“ und „der größte Hit im Web“ waren, gab es alle möglichen Mädels und Jungs, von denen heute nur noch wenige dick im Geschäft sind.
Aus meiner Anfangszeit und auch noch heute positiv in Erinnerung sind z.B. Xeni und Cory vom „Boing Boing Blog“; weiß allerdings auch gar nicht, was aus letzterem geworden ist.
Cory nur letztens so:
https://youtube.com/shorts/9fpsLOe9XTs?si=PU8yxaQFfp0et_2p
Ich kann es leider nicht teilen, weil YT mich „Shorts“ nicht teilen lässt (oder ich weiß nicht, wie das mit „Shorts“ funktioniert, geht mich auch nichts an).
Fazit: er schreibt immer noch Bücher. Er ist immer noch EFF. Und er kritisiert immer noch jeden und alles, was eigentlich in unserer Tech-Welt keinen Platz hat. Und das Großartige dabei, es kann einem passen oder nicht, er hat auch immer damit Recht. Seit mindestens 20 Jahren. Hut ab, Cory! Keep. On. Wenigstens einer heute noch am Rocken wie damals.
Frisch aus der Jauchegrube des Web: nach 69 und 420 kommt jetzt 6 7!
Nee, also ich fragte mich, was der Scheiß eigentlich soll und Perplexity meinte, es ist ein Meme.
So weit so gut, aber online wirkt dazu alles wie im Panikmodus. Ich kann das nicht nachvollziehen.
Die Ursprünge dazu liegen im folgenden Musikvideo:
Ich höre Rap seit „It was written“ aus 1996 und textlich gibt das alles von Skrilla nicht viel her.
Was er gut macht, und das muss man ihm anrechnen, ist, die unheimlichen Synthie-Einlagen und der Beat wie vom Friedhof, der dazu noch mächtig schief nebenher läuft, erfüllt seinen Zweck: der Track ist authentisch. Überhaupt wenn ich dann lese, dass er alle seine Tracks nur unter Drogeneinfluss produziert. Genau das macht „Doot Doot (6 7)“ mit einem, wenn man es hört, es nimmt einen mit auf einen seiner (schlechten) Trips. Es ist ein Song von Drogensüchtigen für Drogensüchtige. Mit einem Musikvideo voller Drogenkonsumenten, die er direkt von der Straße nimmt. Wir waren damals als Heranwachsende selbst auf ähnlichen bewusstseinserweiternden Trips. Nur wäre niemand von uns auf die Idee gekommen daraus einen Track zu bauen und den auch noch zu veröffentlichen; im Nachhinein rechne ich das uns als verraffter und viel zu verwöhnter Generation hoch an.
Kids haben schon immer alles dafür getan, Erwachsene zu nerven. Hier stellt sich mir nicht die Frage, ob das zu „brain rot“ führt oder ob man (mal wieder) ein Meme verbieten soll. Mir stellt sich eher die Frage, wie so ein asozialer Musikmüll populär werden kann. So ziemlich alles zu Skrilla stinkt mir viel zu viel nach Jauchegrube. Ich meine das Leben ist hart, klar kannst du mal Lebensphasen haben, wo du unten bist und darüber zu schreiben oder etwas zu produzieren ist auch gut, um da wieder rauszukommen. Neu ist mir, das als Konzept zu nehmen und damit auch noch Geld verdienen zu können. Zeitgeist par excellence für mich und langsam wird auch wieder Zeit dass wir da rauskommen, schon allein kulturell.
Na na na:

Wer von euch Skript-Kiddie-Zombies war das!?
Lernt lieber was Richtiges. JavaScript ist eh tot.
Meine lieben Apple-Jünger und Super-Mario-Zocker, we’ve come a looooong way:

Der Historical Tech Tree ist ein sehr interessantes Webprojekt von Étienne Fortier-Dubois: https://historicaltechtree.com/.
Es ging los ca. 3,3 Millionen Jahre vor Christus mit dem Stein; da war alles noch unga-bunga für uns. Dann kann man gefühlt beliebig lange nach rechts scrollen… und verliert irgendwann den Überblick.
Anyways, 1948 dann endlich, der erste Computer-Chip:

Ab da alles nur noch downhill… nee, Spaß.
Vom Stein zur CPU zu „ich verfasse einen Textbeitrag mit integrierten Bildern in einem ätherischen Medium“ – was wohl als nächstes kommt? Sicher ist, Étienne wird das irgendwann oben integriert haben. Guter Mann.