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Archiv für die Kategorie „Gizm{e}os“

beste schriftart?

Stichwort mobile devices: je mehr wir tagtäglich Zeit mit diesen Wunderdingern verbringen, umso mehr lesen wir. Dabei macht man sich nie Gedanken, ob die benutzte Schriftart auch wirklich dafür taugt. War zumindest bei mir so.

Auf meiner Suche nach der „besten Schriftart“ fand ich kaum zufriedenstellende Ergebnisse. Studien scheint es bislang wohl kaum zu geben, zumindest fand ich keine. So blieben​ mir am Ende nur rein subjektive Empfindungen von Usern, die diese gerne teilen, z.B. über reddit.

Um das mal festzuhalten und zu sammeln erstelle ich diesen Beitrag:

1. Schriftarten auf elektronischen Endgeräten unterliegen meist (C)opyrights. Also vergessen wir „Helvetica“, „Arial“ und Konsorten lieber wieder ganz schnell. Wichtiger ist die Frage ob…
2. Serif oder nicht Serif? Da hat Serif bereits gewonnen, egal bei welcher Schriftart
3. um Texte schneller lesen und mehr behalten zu können brauche man grüne Schrift auf…
4. gelblichen Hintergründen

Ferner noch eine Erkenntnis, wer auf das alles keinen Bock hat und die harte Linie gehen will: wer Texte in einer ungewöhnlichen Schriftart liest, die stark von den üblichen abweicht, sich also beim ersten Mal lesen mehr anstrengen muss, behält auch mehr. Das als Tipp für Custom ROMs, wo man systemweit die Schriftart ändern kann und nicht nur per Applikation.

Doch woher kommt eigentlich eine „übliche Schriftart“? Ganz klar: von Zeitungen. Bestimmte Schnörkel oder Größen hatten ganz pragmatische Gründe, siehe “Times New Roman“ und Kollegen. Das Zeug musste irgendwie auf die Seiten passen.

Das sich das alles so bis heute hält kann ich mir eigentlich nur mit Zufall erklären. Oder Zeitmangel. Vielleicht wäre es mal Zeit für ein Studentenprojekt: „die perfekte Smartphone-Schriftart“? Aber mich dann bitte in CC nehmen.

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blogroll-update 2017

Dann und wann update ich die Links meiner Gizm{e}o-Blogroll. In der Regel geht das mehr oder weniger unter, daher fange ich jetzt (nach 7 Jahren…) mal an das ein bisschen mitzuprotokollieren.

Neu:
* bitcoin.de – ein Marktplatz um Bitcoins zu kaufen & verkaufen
* DuckDuckGo – wird gerne als „asymmetrische Kriegsführung der Suchmaschinen“ geführt, ein must-use
* FRNDC – mein Gegenprojekt zu Facebook. Fühlt euch eingeladen mitzumachen!
* GSMArena – ist wohl mittlerweile der Standard für Smartphone-News
* Glitch – Programmierung im MMORPG-Stil
* KALI Linux – ehemals Backtrack, ist _die_ Hacker-Linux-Distro überhaupt
* ListenBrainz – die cleverste Alternative zu Last.fm(TM)(R)

Update (aktuelle Links):
* Heavypoly
* SlimROMs
* Smartphone-Rangliste
* Planet WordPress

Gelöscht
* goo.im – diesen netten Android-Dev-Filehoster gibt es wohl nicht mehr

Wie man sieht: I <3 4 U! Enjoy your stay!

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m4ch1n3 l0v3

Soundtrack zu einem gelungenen Wochenende in Elektronik:

Machine Love von ASC & Synkro aus 2013. Inside The Machine eben.

Es gibt nur wenige Einzel-Tracks, die mich ewig flashen werden und da gehört dieses Schmuckstück dazu.

Es ist so eine Mischung aus früher „Space Night“ glotzen, kiffend durch die Gegend mit dem Auto fahren, sich fragen, mit welchem Equipment wohl die Klänge erzeugt wurden, einen neuen Rechner mit Lieblings-Hardware zusammenbauen, sich Physik von Harald Lesch erklären lassen und nebenher PlayStation zocken.

Davon mal abgesehen ist die EP eine wundervolle Zusammenarbeit von ASC und Joe McBride.

Wer möchte kann eine der seltenen Vinyl-Platten kaufen: discogs.com/ASC-Synkro-2-and-Sam-KDC-Machine-Love/release/4680767. Gab aber heute beim Stöbern nur noch vier Stück.

H4ppy h4ck1ng!

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doze up your ass

Im Kern war Android Marshmallow, also Version 6.x.x, nur ein Wiedergutmachungs-Update von Google, um zu beweisen, dass Lollipop, also 5.x.x, nicht vermurkst, sondern eigentlich „doch ganz okay“ war.

Mit Version 6.x.x kam auch der sogenannten „Doze-Modus“. Der „Doze-Modus“ ist im Grunde die Zementierung, dass mein Smartphone-Akku ab jetzt Google ganz allein gehört. Ich bin nicht fähig mein Smartphone, noch meine Akkunutzung entsprechend selbst zu managen, die übernahmen das für mich. Nett von Google!

Die Wahrheit ist: von den ganzen Updates, die Google bisher für Androiden gebracht hat, ist der „Doze-Modus“, mal abgesehen von einem bis heute nicht vorhandenen gescheiten SD-Karten-Management, das mit Abstand schlimmste, dümmste und unnützlichste.

Ich muss dazu sagen, ich nutze eine Custom ROM auf einer Hardware von 2013. Bei etlichen Recherchen im Web jedoch las ich von vielen Kommentaren, dass der „Doze-Modus“ alles nur schlechter macht, auch bei neueren Geräten.

Hier eine kleine Zusammenfassung, was mir der „Doze-Modus“ alles zerschossen hat:

  • kein konstantes WLAN mehr, Verbindung bricht dauernd ab
  • Apps speichern ihre Zustände nicht mehr, wenn man das Gerät aus dem Ruhezustand aufweckt
  • man bekommt Nachrichten, etwa in Messengern wie Threema, überhaupt nicht oder zu spät
  • fehlende Notifications allgemein
  • Bluetooth-Stottern, wenn das Display ausgeschaltet ist
  • zu viele Soft Reboots
  • Updates bei ausgeschaltetem Display sehr langsam
  • Apps müssen für 6.x.x genau auf diesen Modus zugeschnitten sein(!)

Der eigentlich Hammer kommt aber erst noch. Und zwar kann man den „Doze-Modus“ systemweit gar nicht abstellen. W00t!?

Man kann in den Akku gehen, dort oben rechts auf „Akku-Leistungsoptimierung“ (oder so ähnlich) und darf das dann selbst, App für App, ausstellen. Wer möchte, der darf sich gerne auch an System-Apps probieren.

Das war dann, als ich bei Android Marshmallow endgültig das Kotzen kriegte.

Welcher Android-Nutzer soll das testen, App für App, an- und abstellen, schauen, ob es besser wird, dann weiter, um hier eine Veränderung sehen zu können? Ich nutze Marshmallow seit Oktober, habe Unmengen an Kombinationen ausprobiert, zum gewünschten Ergebnis kam ich n-i-e. Hinterher las ich dann von dem oben erwähnten Problem, dass die Entwickler selbst aktiv werden müssten, um „Doze“ zu unterstützen. Das kann man nicht per se verlangen, sorry. Was ein Schwachsinn.

Mittlerweile ist es sogar so, dass manchmal Notifications funktionieren, wenn WLAN deaktiviert, aber das mobile Datennetz angeschaltet ist. Wer das ein paar Tage beobachtet erkennt einen neuen Bug, was auch nicht im Sinne der Erfinder sein kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: weg mit diesem Scheiß! Mich befiel Ekel während des Schreibens dieses Textes, jedes Mal, wenn ich nur „Doze“ tippen musste. Es widert mich an. Die 400€ damals habe ich in diese Hardware investiert, nicht Google. Mein Akku gehört mir, ich will damit machen können was ich will.

Immerhin: die Akkulaufzeit hat dieser Modus wirklich verlängert, bravo! Denn wenn keine App mehr funktionieren kann, frisst natürlich auch nichts Batterielaufzeit. Oh my…

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die beste website, lan

Manchmal frage ich mich was der Algorithmus von Google eigentlich geraucht hat, wenn er mir auf meine Techniksuchen Ergebnisse von chip.de liefert. Ab und an klickt man ja doch mal drauf, um es gleich Sekunden später wieder zu bereuen, da man a) sowieso nicht fand, was man suchte, außer im Titel der Website (danke SEO-Spasten!) und sich doch wieder englischsprachigen Ergebnissen hingibt und b) alleine das Design dieser Website & der Inhalte Gehirnkrämpfe der Endstufe verursacht.

Das alles wäre allerdings nicht mal das Hauptproblem. In Wahrheit ist chip.de nämlich die BILD der Technikwelt. Wer nicht klar kommt mit 80% Werbung auf einer Website sollte gleich wieder umkehren. Wer in einem Kurzvideo erklärt haben will, warum Affen uns bald mit PCs erschlagen ist dagegen goldrichtig. „Apokalypse“ kam als Schlagwort darin dann auch noch vor.

Überhaupt ist dort nicht viel Text. Man will eben nicht überfordern. So findet man eher „Porno-Pechvögel“ neben Schlagzeilen zu Dieter Bohlen, fragwürdige Downloads und alles zu aktuellen Angeboten aus jeglichem deutschen Supermarkt, den es gibt (und gab. Und geben wird auch. Sowieso.). Ach ja, dann war da noch das eine Video, warum Spinnen uns bis auf die Knochen auffressen könnten.

Ihr diskutiert doch da draußen dauernd über „Fake-News“? Warum gehören die Medien des Burda-Verlags da nicht hinzu!?

Reicht nicht, dass schon XING da her kommt, einer „Berufe-Netzwerk-Seite“, wo man sich nicht mehr abmelden kann. Diese Spasten brachten uns auch noch die deutschsprachige Huffington Post. Was irgendwie dann doch wieder einer dummen Logik folgt (scheiß Logik! Böse, böse! Geh‘ jetzt in die Ecke und schäm‘ dich!): der ganze Dreck muss ja irgendwie ins Portfolio passen. „SuperIllu“. „BUNTE“. Und schaut, was sie aus dem „Playboy“ gemacht haben! Publizierte Scheiße. Und das feste Klopapier von CHIP hat auch noch fast 170.000 Leser. Ähhh… O.O

Eigentlich, der Müll verreckt ja gerade sowieso und auch verdientermaßen, wie man merkt, gibt es für mich nur zwei Wünsche:

1) solche Webseiten einfach im Index von Google nicht mehr auf Seite 1 sehen. Ich will finden wonach ich suche, SEO-Verarsche sollte Google mittlerweile auffallen, sorry

2) einfach vielleicht überhaupt kein chip.de oder ähnliches Gedöns mehr? Ist es zu viel verlangt, dass man mal außerhalb dieser ausgelaufenen, braunen, vertrampelten Pfade sucht und einfach auch mal Sachen listet, die jetzt nicht im 100.000er-Bereich Menschen pro Monat erreichen? Schon mal DE-Technik-Blogs auf „Google News“ gesucht (und gefunden!?)? Herrgott, wir haben Zweitausendsiebzehn!

tl;dr: chip.de ist die beste website der welt!

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ssl ftw!

Von mir, für euch*:

ssl quality result

Happy secure surfing on gizm{e}o.eu!

Und: damit Google endlich das Maul hält. 😀

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darknet: weitere infos

Wie in der Vergangenheit bereits erwähnt wird Gizmeo gerne als Einstieg in die Welt des Darknet genutzt. Die internen Suchen sind jedenfalls voll davon, kein anderes Thema ist dermaßen populär.

orbot logo

Dann will ich mal nicht so sein und weitergehende Links liefern, falls sich jemand damit länger beschäftigen möchte:

* Pastebin – faktisch die erste Anlaufstelle um frische *.onion-Links abgreifen zu können. Die Einträge verschwinden nach einer Weile, was weitere Vorteile hat

* https://reddit.com/r/darknet/ – wichtig für Einsteiger oder Leute, die einfach blöde Fragen stellen wollen. Doch blöde Fragen gibt es nicht und das macht dieses Forum so wertvoll

* Darknet Wörterbuch – mit ein paar Fachbegriffen diskutiert es sich besser, darum braucht ein verstecktes Zwiebelnetzwerk natürlich auch ein eigenes Wörterbuch. Keine Ahnung, ob das hier das einzige ist oder „das beste“, aber es ist ein Anfang

* Darknet: Market Comparison Chart: hier findet sich tatsächlich eine Tabelle, die diverse Darknet-Marktplätze vergleicht. Gelistet werden auch Uptime, Ratings, Datum der Erstellung, usw.

* Derzeit aktive Darknets – die meisten denken heute beim Darknet an TOR, vergessen aber dabei, dass es a) eine Militär-Entwicklung der US-Marine ist und b) nicht das einzige Netzwerk dieser Art. Hier ist eine Liste mit den derzeit aktiven Darknets

* was Darknet auch ist: ein Open Source Neural Framework geschrieben in der Programmiersprache C

* 2014 schrieb Jamie Bartlett in einem Buch, das Darknet hätte folgende Subkulturen mit entsprechenden Fachbegriffen hervorgebracht: „Camgirls“. „Kryptoanarchisten“. „Darknet-Drogenmärkte“. „Self Harm Communities“. „Social-Media-Rassisten“. „Transhumanisten“.

Und schließlich, zum Schluss, aus der Kategorie „Technikgedönsen“: Darknet meinte eigentlich in den 1970er-Jahren jegliches nicht ans ARPANET angeschlossene Netzwerk und einfach „vom ARPANET nicht sichtbar“. Der Begriff wurde aber nach einiger Zeit obsolet, weil das ARPANET faktisch alles geschluckt hat.

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believe. nothing.

Gnädige Herren, werte Damen. Es ist Wochenende. Bitte schalten Sie jetzt Ihre Gänge herunter. Gönnen Sie sich etwas Gutes! Die Empfehlung des Tages unseres geschätzten Professors kommt genau zur rechten Stunde:

believe. nothing. via: mein liferea

Ich warf heute seit gefühlten 50 Jahren mal wieder meinen Liferea an und bei FFFFOUND! findet man wohl auch nichts mehr als Titten, Titten, Titten. Da kommt eine wichtige, bunt-poppig verpackte Lebenslektion zwischendurch gerade recht. Nicht, dass ich etwas gegen Titten hätte, ich mag sie nur am liebsten mit meiner Banane in der Mitte und nicht in schwarzweiß und 2D auf einem viel zu kleinen Tische.

winkekatze

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streamtuner 2 revived: fehlerbehebung

Fehlerbehebung ist jetzt streng genommen das falsche Wort, aber mit debuggen kann jetzt auch nicht jeder etwas anfangen. Lest den folgenden Text einfach so: „den Streamtuner2 von heute einfach so ans Laufen kriegen wie früher“! Geht nämlich. 🙂

1. Problemlösung – shoutcast zurückbringen

Egal ob für’s Streaming oder später für das Rippen von Streams, shoutcast.com ist meine erste Quelle für Musik durch Streamtuner2. Nennt es Nostalgie, Gewohnheit, Faulheit, egal, ohne diesen Tab fehlt einem einfach etwas. Ich kenne das Programm noch aus ganz jungen Linux-Anfängertagen, wenn ich hier sehe er findet rein gar nichts, bin ich auf dem Stand vor 2005. Geht halt gar nicht.

Lange Rede, kurzer Workaround: einfach das Streamtuner2-Konfigurations-Verzeichnis löschen und das Programm neu starten. Ja, ihr fangt nochmal neu mit einrichten an, aber da müsst ihr durch, ist am Ende für die weiteren Konfigurationen auch besser. Unter Linux zu finden unter:

/home/USER/.config/streamtuner2

Das Python-Progamm macht eigentlich alles richtig und nimmt sich die alte Konfiguration und betreibt die Python-Version damit. Aber die .config kann steinalt sein, wie in meinem Fall. Löschen des Ordners behob das „shoutcast zeigt keine Kanäle“-Problem, denn der Ordner streamtuner2 wird einfach neu angelegt

2. Problemlösung: streamripper zeichnet nichts mehr auf

Die Internet-Radiosender sichern sich heute besser ab als früher und fragen den Client ab, der den Stream abgreifen will. Auch wenn die Python-Version euch nun über ein Plugin den Client ändern lässt, z.B. in Winamp, Youtube, etc., man kann diverse Kanäle nicht mehr aufzeichnen.

Workaround hier ist Handarbeit, denn man muss explizit mit -u (steht für Useragent, siehe Doku) einen nichtssagenden(!) User-Agenten angeben, damit der streamripper wieder Streams aufnehmen kann.

Geht dazu auf „Bearbeiten“, dann „Eigenschaften“, unten gibt es einen Bereich „Recording“. Jetzt nehmen wir mal an, ihr zeichnet so die Streams auf:

x-terminal-emulator -e streamripper %srv -d /home/USER/streams

Shoutcast wird euch eine Fehlermeldung im streamripper zurückgeben mit:

HTTP:403 - Access Forbidden (try changing the UserAgent), sobald ihr aufnehmen wollt.

Ihr könnt nun gerne prüfen, ob ihr die mit dem eingebauten Plugin weg bekommt, es wird nicht funktionieren. Aber fügt einfach eurem streamripper-Befehl folgendes hinzu (in Fettschrift):

x-terminal-emulator -e streamripper %srv -d /home/USER/streams -u 'uio'

Die 403-Warnung mit „Kein Zugriff“ war danach verschwunden und man konnte wieder Streams aufnehmen.

Joa, ich bin wieder ziemlich happy damit. Streamtuner2, ich glaube ich habe es vor langer Zeit auch mal irgendwo aufgeschrieben, war so eine der „Killer-Applikationen“, als ich Linux-Anfänger war. Mit diesem Teil bin ich gerne dabei geblieben und dementsprechend war man daran gewohnt. Ich denke 9 Jahre tot zu sein reichte dann auch, finde schön, dass man sich dem Problem inzwischen angenommen hat. Ich müsste jetzt schwer suchen, um noch etwas zu finden, das mich persönlich stört. So viele Funktionen bin ich gar nicht gewohnt, ich betrieb bislang eine Version aus 2012, Version 2.0.8, von einer 2.2.0-Version konnte ich bislang nur träumen.

Mir ist Musik sehr wichtig. Denke das sieht man auch, wie ich immer wieder zu diesem Thema zurückkehre und rein knie, bis ich wieder den alten Stand habe. Und habt ihr gemerkt, was ein heißes Eisen das immer noch ist!? Hase-und-Igel-Style mit Blocken von Aufnahmen, leerem Shoutcast und wasnoch? Und das heute. $hady Bu$in€$$. Oh my…

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seltene erden

Wir brauchen sie in Smartphones, Laptops, Fernsehern, der Medizin, dem Militär und in Hybridfahrzeugen. Sie müssen abgebaut werden wie übliche Metalle, der ökologische Fußabdruck dafür ist jedoch enorm um sie zu trennen, dabei wird sogar radioaktiver Abfall produziert. Und China hält mit 97% Produktion darauf ein Quasi-Monopol: Seltene Erdelemente oder SEE.

So ziemlich alles, was wir heute mit dem Schlüsselwort Innovation assoziieren hängt von nur 17 Metallen aus dem Periodensystem ab (mit Jahreszahl der Entdeckung):

  • Gadolinit (1794)
  • Cerit (1751)
  • Cer (1804)
  • Samarskit (1839)
  • Didym (1842)
  • Terbium (1843)
  • Erbium (1843)
  • Ytterbium (1787)
  • Samarium (1879)
  • Thulium (1879)
  • Holmium (1879)
  • Dysprosium (1886)
  • Gadolinium (1886)
  • Praseodym (1886)
  • Neodym (1901)
  • Europium (1907)
  • Lutetium (1947)

Was alleine fast 200 Menschenjahre gedauert hat benahmt und entdeckt zu werden droht schneller zu versiegen, als es verarbeitet werden kann und genau mit diesem Problem beschäftigt sich Jacob Remin in seinem neuesten Werk

http://overgaden.org/en/udstilling/jacob-remin-harvesting-the-rare-earth/.

In seinem dystopischen Szenario spielend in der nahen Zukunft hat eine biotechnologische Pionierfirma einen Weg gefunden Elektronikschritt durch genmodifizierte Raupen direkt zu recyclen. Dies geschieht in den übelsten Agbogloshies, die man sich vorstellen kann. Die Realität wird so aber nicht genannt, sondern die Firma erfand dafür den einprägsamen Slogan „Die Schmetterlings-Lösung“.

Passende Kunst zum Wochenende, gleichzeitig wieder was gelernt. Gehaben Sie sich wohl, war eine „vaultige“ Achterbahnfahrt-Woche!

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streamtuner2 revived

Man kann mich für bekloppt halten, doch auch nach über einer Dekade mit Linux schaue ich noch immer manchmal nach Lebenszeichen von Streamtuner2. 2008 hatte ich ihn eigentlich bereits für tot erklärt, danach mich immer mal wieder mit alten Paketen versorgt, um zumindest teilweise die Funktionalität, die das Programm bietet, auf meinem System erhalten zu können.

Wie es der Zufall so will und das ist das Schöne an Open-Source-Projekten, existiert aber mittlerweile eine Art Rewrite in Python:

http://milki.include-once.org/streamtuner2/.

Die deb– und rpm-Pakete erfordern entsprechende Abhängigkeiten, die ein System erst einmal erfüllen muss. Auch ist der Verzeichnis-Musik-Streamer nicht mehr so schnell wie früher, braucht ein bisschen mehr Speicher als die Version in C und orientiert sich auch vom Design an der ersten Version von Streamtuner.

Was bei mir aber problemlos zu funktionieren scheint ist die PyZIP-Version, die mit python streamtuner2-2.2.0.pyz von der Konsole aus gestartet werden kann. Und: als kleinen Zusatz gibt es das Programm sogar nun in einer expliziten Konsolenversion, komplett ohne GUI.

Witzig ist das schon, neue Dienste gibt es dort auch (TuneIn, YouTube, etc.) und scheinbar soll man auch streamripper benutzen können, was mir noch nicht gelingt: xterm: No absolute path found for shell ballert er mir raus, er findet, scheinbar, meine Konsole nicht, was Blödsinn ist. Auch will shoutcast nach wie vor nicht, doch damit habe ich mich nach so langer Zeit dann auch abgefunden.

Schönes Ding! Plugin-fähig! Respekt und dankschee an die devs! <3

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last.fm nach listenbrainz exportieren

Web-Projekte wie last.fm gibt es wenige. Das zum amerikanischen Medienkonzern CBS gehörende Portal führte 2002 mit dem Audioscrobbler(R)(TM) ein System ein, das sehr detaillierte Nutzerprofile aufgrund des Abspielens von Musik-Tracks auf PCs, Smartphones und dergleichen mehr erstellen und sie der hauseigenen Community zur Verfügung stellen konnte. Man nannte das dort „scrobbeln“ und auch dieser Begriff ist mittlerweile als Handelsmarke eingetragen.

Diese Fakten und auch die Ungewissheit, wofür der eigene Musikgeschmack eigentlich bei last.fm genau ausgewertet wird, führten 2009 zur Gründung des GNU-Projekts libre.fm, einer freien Alternative. Leider habe ich letztes Jahr viele negative Erfahrungen damit gemacht, mal abgesehen davon, dass es auch nicht mehr weiterentwickelt zu werden scheint. Akzeptiert, weil das bestimmt nicht einfach ist, doch ich komme mittlerweile nicht mehr an mein Passwort, da eine der Email-Adressen dort nicht mehr existiert. Nun ja, es starb letztes Jahr wohl auch so, der Lauf der Zeit im Web.

Doch es gibt Hoffnung und die lautet: https://listenbrainz.org/!

listenbrainz logo

ListenBrainz ist Teil von MusicBrainz, einer Non-Profit-Organisation, die als Hauptziele hat, die durch „listens“ gesammelten Daten a) öffentlich verfügbar zu machen und nicht zu horten b) diese u.a. Entwicklern zur Verfügung zu stellen, damit die bessere Musiktechnologie entwickeln können c) die Daten open access als Download für jeden von Interesse verfügbar zu machen d) offen und keine geschlossene Plattform zu sein. Weitere Ziele finden sich dort und „listens“ ist das selbe wie „scrobbeln“, was man ja aber wegen der Handelsmarke nicht mehr frei verwenden darf.

Anders wie bei libre.fm fängt man bei ListenBrainz auch nicht bei 0 an: die last.fm-Bibliothek lässt sich nämlich über den Browser importieren. Da haben ein paar Entwickler also schon mächtig Gas gegeben. Geht in wenigen Schritten und zwar so:

1) ListenBrainz-Benutzerkonto erstellen: https://musicbrainz.org/register
2) oben links ist ein großer Button in orange „Import!“: https://listenbrainz.org/import
3) last.fm-Benutzername eingeben und auf den Button rechts daneben klicken
4) der nächste wichtige Button ist ein Bookmarklet:
listenbrainz bookmarklet
Das in die Toolbar für Lesezeichen ziehen. Erscheint im Firefox dann als kleine graue Weltkugel
5) loggt euch, am besten in einem neuen Tab, bei last.fm ein
6) ruft eure Bibliothek dort auf. Dabei ersetzt ihr NUTZERNAME hier bitte mit eurem last.fm-Nutzernamen: http://last.fm/user/NUTZERNAME/library
7) klickt die kleine graue Weltkugel in der Firefox-Toolbar von dem Bookmarklet von vorhin
8) schaut zu, wie viele Tausend Seiten von last.fm nach ListenBrainz exportiert werden. Alternative: holt euch einen Kaffee ^^
9) sobald diese Grafik sichtbar ist, ist der Import abgeschlossen:
listenbrainz: import erfolgreich
10) Glückwunsch! Eure last.fm-Bibliothek ist nun frei!

ListenBrainz ist derzeit alpha, besonders viel zu machen gibt es hier noch nicht. Ganz anders sieht es aber danach bei MusicBrainz aus, wo ihr euer Profil dann so erreicht: https://musicbrainz.org/user/NUTZERNAME. Könnt ihr zwischenzeitlich ja bereits ausfüllen.

Viel Spaß beim Senden der „listens“!

P.S.: Alle drei erwähnten Scrobbel-Dienste lassen sich übrigens auf Android mit dieser App anlegen: Simple Last.fm Scrobbler.

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die welt als hologramm II

Die Physiker lässt die Hologramm-Theorie der Welt/des Universums auch nicht los, meine ersten Aufzeichnungen dazu sind aus 2009 und steinalt.

Mal davon abgesehen, ob das jetzt stimmt oder nicht, mich beschäftigte dabei die Frage am meisten, wie man das beweisen/widerlegen kann. Und in der Tat arbeiten Wissenschaftler daran Gerätschaften zu entwickeln das genauer zu untersuchen. Eines davon nennt sich, passenderweise, Holometer.

Das Fermilab erklärt gerne selbst, was das ist (englisch): https://holometer.fnal.gov/. [via]

Die Laser hier sind noch empfindlicher als die von LIGO, mit dem ja kürzlich erst Gravitationswellen bewiesen wurden.

Wir kommen hier auch in den kleinsten Bereich von der vierten Dimension Zeit, „Planck-Zeit“ genannt: 5,4*10-44. Auch das GEO600 forscht an dieser Theorie. Genauer bleibt aber derzeit das Fermilab.

Nachdem wir nun geklärt haben, wie man das Welt-Hologramm-Phänomen aktuell untersucht, nur zur Erinnerung, was von den Wissenschaftlern hier postuliert wird: wir, die Welt und alles, was 3D erscheint, sähe ungefähr so aus, natürlich ohne das blaue Lichtgedöns.

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requiescat in pace, drecks sony yuga

Das war’s dann mit meinem einzigen „High-Tech-Smartphone“:

3. Februar, 20:09 - 0d 0h 16m 56s - still running
3. Februar, 06:18 - crash - 0d 13h 51m 34s
3. Februar, 06:14 - crash - 0d 0h 4m 0s
2. Februar, 18:29 - crash - 0d 11h 45m 1s
2. Februar, 17:41 - 0d 0h 44m 16s
30. Januar, 20:54 - crash - 2d 20h 46m 44s
30. Januar, 18:31 - 0d 2h 18m 47s
28. Januar, 14:57 - 2d 3h 27m 48s
27. Januar, 22:45 - 0d 16h 8m 40s
27. Januar, 22:16 - 0d 0h 24m 44s
26. Januar, 18:24 - crash - 1d 3h 52m 20s
25. Januar, 12:14 - crash - 1d 6h 9m 49s
24. Januar, 22:58 - crash - 0d 13h 16m 35s
23. Januar, 20:46 - crash - 1d 2h 11m 35s
21. Januar, 12:51 - 2d 7h 50m 17s
20. Januar, 16:14 - crash - 0d 20h 37m 20s
18. Januar, 10:46 - crash - 2d 5h 28m 5s
17. Januar, 12:18 - 0d 22h 23m 6s
17. Januar, 01:43 - crash - 0d 10h 34m 46s
16. Januar, 16:51 - crash - 0d 8h 51m 43s
14. Januar, 18:42 - 1d 22h 3m 25s
14. Januar, 18:29 - 0d 0h 1m 55s
14. Januar, 13:57 - 0d 4h 28m 52s
14. Januar, 10:34 - 0d 3h 18m 49s
13. Januar, 23:25 - 0d 11h 4m 7s
13. Januar, 21:32 - crash - 0d 1h 53m 29s
12. Januar, 19:42 - crash - 1d 1h 49m 33s
9. Januar, 17:03 - crash - 3d 2h 39m 0s
8. Januar, 06:48 - crash - 1d 10h 15m 5s
6. Januar, 17:54 - crash - 1d 12h 54m 20s
5. Januar, 18:35 - 0d 23h 15m 52s
4. Januar, 06:48 - 1d 11h 42m 41s
3. Januar, 12:29 - 0d 18h 13m 22s
1. Januar, 16:45 - crash - 1d 19h 43m 24s
31. Dezember 2016, 20:21 - 0d 20h 20m 3s
27. Dezember 2016, 14:11 - crash - 4d 6h 9m 21s
25. Dezember 2016, 19:40 - 1d 18h 26m 51s
24. Dezember 2016, 22:15 - 0d 21h 19m 18s
22. Dezember 2016, 06:47 - crash - 2d 15h 28m 6s
20. Dezember 2016, 20:51 - crash - 1d 9h 55m 58s
20. Dezember 2016, 16:59 - 0d 3h 46m 58s
18. Dezember 2016, 02:53 - 2d 14h 2m 20s
16. Dezember 2016, 00:55 - crash - 2d 1h 58m 34s
14. Dezember 2016, 22:10 - crash - 1d 2h 44m 56s
14. Dezember 2016, 21:57 - crash - 0d 0h 12m 36s
14. Dezember 2016, 19:45 - crash - 0d 2h 12m 22s
14. Dezember 2016, 19:07 - crash - 0d 0h 37m 9s
12. Dezember 2016, 06:32 - crash - 2d 12h 35m 30s
10. Dezember 2016, 11:26 - crash - 1d 19h 5m 51s
10. Dezember 2016, 11:16 - 0d 0h 5m 45s
7. Dezember 2016, 20:15 - crash - 2d 15h 0m 32s
5. Dezember 2016, 13:39 - 2d 6h 33m 45s
1. Dezember 2016, 16:37 - 3d 20h 58m 25s
28. November 2016, 16:54 - crash - 2d 23h 43m 19s
26. November 2016, 21:00 - 1d 19h 50m 36s
22. November 2016, 20:31 - crash - 4d 0h 28m 56s
21. November 2016, 17:56 - crash - 1d 2h 35m 1s
21. November 2016, 06:03 - 0d 11h 49m 10s
20. November 2016, 00:01 - crash - 1d 6h 1m 53s

Quelle: Bootlog Uptime App

Angefangen zu spinnen hat es bereits im Dezember 2015, da war es nicht einmal 2,5 Jahre alt. Lebensspanne sieht aus wie „eingebaut“. Die nächsten zwei Wochen irgendwann werde ich es eigenhändig gegen die Wand werfen, so etwas treibt mich in den Wahnsinn.

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google: du bist schuld am unsicheren web!

Laut Google sind wir Webseiten-Betreiber daran schuld, dass Edward Snowden vor wenigen Jahren NSA-Geheimnisse verraten hat:

Google: wir haben Schuld an einem unsicheren Web

Diese Nachricht erreichte mich per Email am 20. Januar, ich solle doch bitte am besten ab gestern https einsetzen, weil deren Browser Google Chrome sonst meine Seite als „nicht sicher“ kennzeichnen würde und das für jeden Besucher ab Browser-Version 56.

Das ist ein Witz, oder? Bezahlt mir Google sowohl die https-Funktion, als auch die Umstellung meiner umfangreichen Web-Projekte!? Eben.

Die Email kam aber letzten Freitag gleich nochmal, diesmal für meine private Homepage.

Auch der Betreff der Email liest sich wie aus Google Translator kopiert:

„Nicht sichere Passworterfassungen lösen in Chrome 56 Warnungen wegen http://example.com/ aus“

Technisch ist das von meiner Seite kein Problem, finanziell für mich nicht machbar. Außerdem kann man das wohl nicht von jedem Besitzer einer Website verlangen, genauso wenig dass doch bitte ab jetzt alle Webseiten-Ersteller eine Ausbildung oder ein Studium der Informatik mitbringen sollen.

Wo sind wir denn hier gelandet, bitte?

Was hier geschieht ist eine tickende Zeitbombe und aufgrund des aktuellen und weiterhin ansteigenden Marktanteils des Browsers Google Chrome Rufschädigung: Zeitbombe, weil durch Chrome 56 einfach generell alle Websites als „nicht sicher“ eingestuft werden, egal wie sorgfältig man an den Settings geschraubt hat. Das wird nicht nur viele Leute abschrecken, die Menschen werden einfach anfangen keine Webseiten mehr zu erstellen, wenn sie sich nebenher (was einfach technisch nicht geht) auch noch mit https auseinandersetzen müssen. Rufschädigung, weil egal welche Statistik man derzeit fragt, Google Chrome weit vorne auf Platz 1 der Nutzung liegt, noch vor Firefox und Safari und, zum Glück, dem Internet Explorer/Edge. Fakt ist sogar, dass die Nutzung aller Browser nach unten zeigt, was Masse betrifft, die von Chrome jedoch nur einen Weg kennt, wie es scheint: durch die Decke. Für mich nicht erklärbar, tut mir leid.

Kehren wir doch nochmals, nur zur Erinnerung, zurück zum eigentlichen Problem:

  • Jahr: 2013
  • Herkunftsland: USA
  • Stadt: „Crypto City“ in Maryland
  • Behörde: NSA (National Security Agency oder „No Such Agency“)

So gegen Juni des genannten Jahres rannte ein Geek mit Brille und Rubikwürfel um die Welt, machte erst Halt in China und fand dann Russland so sympathisch, dass er dort Asyl beantragt hat. Was ihm auch gewährt wurde, weil kein anderes Land der Welt, auch China selbst nicht, bereit war einem Whistleblower der NSA aus Angst vor den USA Obdach anzubieten. Die westliche Welt versank dank traditioneller Medien wie Der Spiegel und The Guardian, und nicht wegen Wikileaks, in kollektive Konfusion aufgrund der Enthüllungen, weil plötzlich real wurde, was Experten und Aluhutträger bereits angeprangert und befürchtet hatten: dass es dort über dem Atlantik ein großes Bedürfnis danach gibt, a-l-l-e-s abzufangen, was elektronische Kommunikation betrifft. Sei es nun zum Selbstschutz, aus Paranoia, Langeweile & Entertainment oder einfach, wie im Falle von Industriespionage, des schnöden Mammons wegen. Und eben nicht erst seit 2013, sondern viel früher. Die Folien, die Herr Geek mitbrachte, reichten gerade mal bis 2008 zurück. Scheinbar wurde in der Zwischenzeit Echelon auch einfach vergessen, die Geschichte ist gewissermaßen schon Teil II.

Joa, und eben aus dem selben Land, von einem Unternehmen mit ähnlich technischen Möglichkeiten (vielleicht sogar mittlerweile mehr, *hust*), werden nun alle meine Webseiten bald von einem dort entwickelten und vertriebenen Browser als „nicht sicher“ eingestuft. OK, Google!

Wie dem auch sei. Wir sind nicht das Problem. Das Web selbst ist nicht das Problem, sondern zu vielen modernen Problemen sogar eine Lösung oder mindestens ein Ansatz. Verhunzt wurde es nicht von uns. Ob Google also damit recht hat, was in der Email steht; nun ja. Ich bin mir da, wie war das noch, hundertprozentig „nicht sicher“.

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