
Wurde 2006/2007 gegründet von Ex-Capcom-Mitarbeitern, kam zur PS3-Ära aus dem absoluten, dunklen Nichts und lieferte zum Start nur Banger: PlatinumGames.
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Los ging es 2009 mit „Bayonetta“.
2010 dann der Shooter „Vanquish“.
2012 „Anarchy Reigns“.
2013 „Metal Gear Rising: Revengeance“.
(Action-)Spiele aus dem Haus hier bekamen zu Beginn sogar eine eigene Wertung: „Oh Shit“ Moments Per Minute (GamesRadar). Und als Spieler hat sich das auch genau so angefühlt, so technisch ausgereift, so über-voll, so neu & fresh waren die Games hier viele Jahre lang. Dann kam der Absturz.
Woran hat es gelegen?
Nun, das hier liest sich wie eine Blaupause wo wir heute fast* alle Studios sehen: chronisches Missmanagement. Finanzielle Instabilität. 180-Grad-Drehung weg von den Kernideen und schließlich Ende im Desaster.
Was PlatinumGames Jahre am Stück ablieferte, und das zu Hochzeiten mit unter 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ließ einem kaum Luft zum Atmen. Und 2014, nicht einmal 10 Jahre nach Studiogründung, war man schon wieder auf dem Weg in die Versenkung: hier hatte man immerhin noch „Bayonetta 2“ geliefert, aber mit „The Legend of Korra“ auch diese ominöse erste Lizenzarbeit, die Entwicklerstudios immer annehmen und umsetzen müssen, wenn dringend Geld reinkommen muss. Zwei weitere Non-IPs folgten („Transformers: Devastation“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“). Noch heute sieht man, dass von dem Glanz aus den 10er-Jahren nicht mehr viel übrig blieb: die Liste der veröffentlichten Games nach Trophies laut PSNProfiles.com. Lobend zu erwähnen wäre hier noch „Nier: Automata“, ein absoluter Kracher aus der PS4-Ära. Das war 2017, auch schon wieder eine Dekade her. Hier dachte man noch „sie sind zurück!“, doch allerspätestens 2022 dann der Fall mit „Babylon’s Fall“ (ironischerweise), das „Concord“ von PlatinumGames, wenn man so will. Natürlich wieder ein Liveservice-Experiment, was niemand brauchte, niemand wollte, und die finale Drehung in die Vernichtung besiegelte.
Primär musst du auch mit Games Geld verdienen, klar. Zum Start war da vielleicht auch ein bisschen zu viel Pech dabei: denn auch wenn die oben erwähnten Kracher optische und technische Meisterwerke waren, PlatinumGames war seiner Zeit so dermaßen weit voraus, dass das keiner blickte, der gespielt hat. Man braucht hier nur 1-2 Stunden „Vanquish“ spielen (nur als Beispiel), da der Kopf und das Auge einfach nicht mehr mitkommt. Dazu dann noch der knackige Schwierigkeitsgrad bis hin zu Unfairness, der mit Weiterentwicklungen und Fortsetzungen aber problemlos hätte angepasst werden können. Die Spiele mit dem legendären Logo wurden deswegen die Lieblinge von Kennern, aber eben nie kommerzielle Welterfolge. Punkt Nummer 1, der zieht: finanzielle Instabilität.
Der zweite Punkt war hausgemacht und wäre vermeidbar gewesen: statt die Top-Qualität der veröffentlichten Produkte zu nutzen um die Beziehungen zum Vertrieb zu vertiefen erarbeitete sich das Studio einen negativen Ruf und galt als „schwierig“. Beispiele hierfür waren „Scalebound“ und „Granblue Fantasy: Relink“. Es gab Gerüchte, das Studio verpasse reihenweise Deadlines, veruntreue eigene Einnahmen und im Gegenzug verlange immer mehr Geld von den Herausgebern. Das ging sogar so weit, dass PlatinumGames als „Persona non grata“ (lateinisch für „unerwünschte Person“, offizieller Ausdruck aus der Diplomatie) bezeichnet wurde. Einzig Nintendo und SquareEnix hielten weiterhin zum Studio – doch selbst letztere sollten das mit „Babylon’s Fall“ noch bitter bereuen. Klassischer Fall: chronisches Missmanagement.
Wir sind mittlerweile in 2022, die Hochzeit der Viruspandemie und die Hochzeit der Krise der Gamingindustrie gleichermaßen, die heute noch läuft. „Babylon’s Fall“ war ein spektakuläres Desaster, gilt als mit das schlechteste Spiel aller Zeiten (teilweise mit Wertungen von 2/10, oder Opencritic: 3%…). Natürlich, wie könnte es anders sein, war es ein „Liveservice-Game“. Natürlich wurde es nicht mal 12 Monate nach Start abgeschaltet. Und natürlich war es voller Mikrotransaktionen, die sogar als „widerlich“ bezeichnet wurden – also das musst du erstmal hinkriegen, denn wir kennen EA hier sehr sehr gut… Neben einem massiven kommerziellen Flop hat „Babylon’s Fall“ intern dann jegliche restliche Moral zerstört. Die herausragenden Talente, die hier noch übrig waren, sind weitergezogen oder wurden entlassen. Punkt Nummer 3, die 180-Grad-Drehung und Ende im Desaster:
Gründungsmitglied Hideki Kamiya ging schließlich 2023 und gründete sein eigenes Studio, Clovers Inc.
Danach gingen ebenso Takahisa Taura (Kamiyas Schützling seit „Nier Automata“), Kenji Saito (Regie „Metal Gear Rising“), Masaki Yamanaka (Regie „Anarchy Reigns“), Yusuke Miyata (Regie „Bayonetta 3“) und Abebe Tinari (Regie „Bayonetta Origins“). Anfang 2025 bestätigte Hideki Kamiya, dass fünf weitere Topleute abgingen (via). Wohin ist nicht ganz klar, aber es wird spekuliert, dass viele bei Clovers Inc. unterkamen, Kamiyas eigenem neuen Studio.
Unterm Strich hat PlatinumGames mittlerweile so viele totale Flops produziert wie sie einmal Blockbuster veröffentlicht haben – neben „Babylon’s Fall“ waren da noch „Sol Cresta“ und was auch immer „Wonderful 101“ war. Gut, mit „Ninja Gaiden 4“ kam Ende 2025 noch eine Fortsetzung eines Reboots heraus, die bei den Kritikern gut ankam (8-9er-Wertungen). Aber eben hier auch wieder eine Lizenzarbeit und wie viel Anteil hier jetzt blieb bei Team Ninja von Koei Tecmo ist eben auch so eine Frage. Der oben erwähnte Exodus fand auch hier schon statt und mit nur 8361 Besitzern des Spiels auf PSNProfiles frage ich mich eben ernsthaft, was man hier als kommerziellen Erfolg werten soll. Irgendwie das alte Lied, leider, denn die Firma hier zählt nach wie vor zu meinen all-time favourites der Gamingindustrie.
Fazit: Mega-Kracher und was man unbedingt gezockt haben muss sind alle no-brainer hier, auch ganz egal auf welchem System: „Bayonetta“, „Vanquish“, „Anarchy Reigns“, „MGS: Revengeance“, „Nier Automata“ und „Ninja Gaiden 4“. Alles drin, warum wir PlatinumGames lieben gelernt haben und bis heute in Fachkreisen hochrespektiert. Mit Vorsicht zu genießen: „The Legend of Korra“, „Transformers: Devastation“, „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“. Absolut vermeiden und weder das Geld noch die Zeit wert aus meiner Sicht: „Wonderful 101“ (egal was), „Sol Cresta“, „Babylon’s Fall“; wobei die teilweise nicht mal mehr spielbar sind heute (zum Glück!).
Wegen dem Exodus gehe ich nicht davon aus, dass hier großartig noch was kommt. Und dennoch: nicht alles, was ein Studio produziert, muss ein zwanghaft ein Kracher sein.
Denn: was wir PlatinumGames heute zu verdanken haben ist eine Philosophie, weswegen wir uns bevorzugt in jenem Medium aufgehalten haben. Risiken eingehen. Auf eigene IPs (Intellectual Properties, also komplett neue Spiele) bauen statt auf immergleiche Fortsetzungen. Den konstanten Wandel „umarmen, statt ihn abzustoßen“ (Zitat Inaba). Und super Qualität liefern, auch wenn rückblickend manches Detail unausgereift zu sein scheint. Letzteres ist zu verschmerzen, halte ich persönlich Videogameentwicklung für so ziemlich das Komplizierteste und Zeitraubendste, was du beruflich machen kannst. Ich werde sie vermissen! Und natürlich auch weiterhin mit einem Auge auf Clovers Inc. schauen (aber eben nur mit einem). Wenn ihr heute noch an einen der erwähnten Blockbuster kommen könnt, absoluter Kaufbefehl! Aber haltet euch fest, das hier ist nix für Kinnas. 😉
*eine super Ausnahme heutzutage: zufällig Capcom! Einen neuen Eintrag wert, halten bisher allen Widrigkeiten stand, echt gut!
Lasst uns das neue Jahr mit ein bisschen Seele beginnen!
Wir widmen uns heute dem Jazz. 🙂
Sagt jedem was und zum Einstieg auch nie verkehrt: Miles Davis. Je nachdem, welche Epoche, bekommt man hier automatisch auch diverse Stile mit. Bebop (40er Jahre), Cool Jazz (50er), Electric Fusion (60er und darüber hinaus). Ein Meisterwerk von ihm aus 1959 ist „Kind of Blue“. Allgemein hinterließ er der Welt einen Riesenkatalog, immer einen Besuch wert.
Laut Kanon hier weitere Namen dieser schönen Musikrichtung: Louis Armstrong, Billie Holiday, Duke Ellington, Coltrane, Parker. Der Soundtrack zur zehnteiligen Dokumentation „Jazz“ von Ken Burk bietet die weiterführenden Künstler hier: https://music.apple.com/us/album/ken-burns-jazz-the-story-of-americas-music/646198625.
Ein sehr gutes Buch stammt von Ben Ratliff aus 2002: NYT Essential Library Jazz, goodreads. Hier wird versucht die 100 wichtigsten Jazz-Aufnahmen zu listen.
Ähnlich die Jazz-Website des Lincoln-Center: hier werden „10 essentielle Jazz-Alben“ gelistet.
Die NYT hat dazu auch ein Archiv für den Start von Playlisten: https://nytimes.com/interactive/2023/04/07/arts/music/jazz-fivemins-collection.html.
Folgt man hier den Verzweigungen, landet man automatisch bei den wichtigsten Personen, wie bei einem Baum. Etwa Don Perry (Trompete), Mal Waldron (Pianist), eventuell landet man auch am Ende bei den Labels selbst, z.B. Blue Note oder Impulse.
Zeiten kommen und gehen, Jazz überdauert: sei es bei Kamasi Washington auf Kendrick Lamar; eventuell bei Norah Jones; der Anime-Serie Cowboy Bebop; oder Videogames wie L.A. Noire.
Jazz ist smooth, beruhigt und macht extrem gute Laune. Viel Spaß beim Stöbern und Genießen – frohes neues Jahr!
Haha, wie geil:

Stanko Tadić ist Programmierer und hat im Rahmen der Creative Coding Amsterdam code challenge einen Generator für eigene Space Invaders gebaut.
Wie der funktioniert steht hier.
Abrufbar ist das Tool dort: https://muffinman.io/invaders/.
Auch witzig ist, die Herausforderung läuft noch und irgendwann in naher Zukunft soll man viele Kreationen oben auch sehen können. Also wer an einem Wochenende mal nichts zu tun hat: auf zur Space Domination! 🙂
Er ist zurück, wahlweise diesmal sogar in fancy colours:
Der Computer, mit dem ich mit 4 Jahren IT erlernte.
Ein ikonisches Gerät der 80er Jahre.
Eines der hässlichsten Stücke Hardware aller Zeiten.
Und dennoch: wie geil ist das denn bitte!?
Ich hätte mit so etwas niemals gerechnet. Und ich denke damit stehe ich nicht alleine. Was man allerdings auch nicht unterschätzen darf: es gibt eine riesige Modding-Szene, die selbst heute noch stolz und sehr beachtenswert für die Originalhardware programmiert. Und auch darüberhinaus dürften sich interessierte Abnehmer finden, wenn sie mindestens 250€ locker machen können.
Doch was wird dieses Mal anders sein?
Nun, unter der Haube arbeitet ein Xilinx Artix-7 von AMD. Er bringt 128MB Arbeitspeicher mit und arbeitet mit Field Programmable Gate Arrays (FPGA) mit niedriger Latenz; das sind „programmierbare Schaltstrukturen“. Der Cloud dabei: keine Software-Emulation nötig. Auch alte Hardware und Kassetten soll man nutzen können, man geht von 99% Kompatibilität aus. Einzige Voraussetzung: die jahrzehntealte Hardware muss natürlich auch heute noch funktionieren, was nicht einfach werden dürfte.
Was auch noch wichtig ist: die Firma gibt es eigentlich nicht mehr. Es handelt sich hierbei um das Projekt des YouTubers Christian Simpson, der sich kürzlich für einen niedrigen siebenstelligen Betrag die Rechte an der Marke gesichert hat. Seine Vision scheint bei den alten Hasen der C64-Programmierung gut angekommen zu sein, denn mittlerweile hat er sich die auch gleich mit ins Boot geholt. Man arbeitet also an einer gemeinsamen Umsetzung, gab aber auch zu bedenken, dass man aktuell keine Vorstellung hat, ob die Rechnung am Ende aufgeht. Den Mut und v.a. die Schnelligkeit hatten sie hier in jedem Fall, kann gerne so weitergehen. Ich bin gespannt.
Vorbestellungen und weitere Infos zu dem neuen alten Brotkasten kann man hier machen: https://commodore.net/.

Ist bzw. war ja eigentlich eine hochgradig perverse Aktion von Apple:
Zwischen 2009 und 2012 kamen iPhones auf dem Markt mit dem eingebauten Feature „Send to YouTube“ in der hauseigenen App „Photos“. Viele dieser Uploads behielten den Standard-Dateinamen IMG_XXXX, was heute dazu führt, dass man überall im Internet Zeitkapseln von rohen, uneditierten Momenten aus dem Leben zufälliger Menschen findet
Ja gut, ähhhhh…
Von Riley Walz findet man die entsprechende Glotze jetzt hier:
Eigentlich ist das ein krasses Webprojekt, versteht mich bitte niemand falsch. Nur wie die Inhalte hier reinkamen ist mindestens fragwürdig. USA in Reinform.
Wer seine PlayStation dieser Tage einschaltet, der bekommt ein nostalgisches Update: man wird nicht nur zum 30. Geburtstag der PlayStation begrüßt, sondern auch verabschiedet, wenn man die Konsole ausschaltet. Außerdem kann man aus fünf zusätzlichen Designs wählen: 30. Geburtstag; PS1; PS2; PS3 oder PS4. Bei mir strahlt gerade die allererste graue Box über den Bildschirm.
Wenn ich die letzten 30 Jahre Revue passieren lasse, merke ich, ich war gar nicht von Anfang dabei: meine PS1 habe ich mir Ende 1998 von geschenktem Geld zu Weihnachten geholt. Die PS2 bekam ich erst überhaupt nicht mit bzw. nicht in meinen Haushaltsplan eingefädelt. Als ich sie dann doch hatte, kam drei Jahre später schon die PS3 auf den Markt. Und 2008 erst hatte ich mir dann die PS3 holen können. Die PS4 und PS5 waren beides bei mir Launch-Versionen; wobei ich die PS4 noch mit Konsumentenkredit (WTF) abbezahlt hatte. Und die PS5 kam über Zufall und Vitamin B in der Pandemie dann zu mir. Hardwaretechnisch war ich immer versorgt, wie man sieht, wenngleich nicht immer von Beginn an. Und irgendwo im Keller liegen bestimmt auch noch eine PSP und eine PSVITA herum. Nennt es Luxus, für mich ist es Lifestyle tatsächlich.
Softwaretechnisch hatte Sonys Konsole für mich alles verändert. Von der PS1 bis zur PS3 sowieso. Bei der PS4 war das schon schwieriger, gab aber auch ein paar echte Highlights für mich. Und die PS5 muss noch überzeugen, gab aber auch hier schon ein paar Kracher. Es wird schwer hier Schlaglichter zu setzen, ein paar will ich aber erwähnen, da persönlich relevant bzw. es läuft eigentlich immer so: „hätte nicht gedacht, dass das Game so gut ist!“ Wird aber natürlich nicht vollständig sein, ist einfach zu lange her.
Für die PS1 war das „Tekken 3“. „Gran Turismo“. FFVII, FFVIII und FFIX. „Metal Gear Solid“. „Vagrant Story“. „Tony Hawk“. Vielleicht noch „Silent Hill“.
Für die PS2 God of War I und II, „Zone of the Enders“, GTAIII.
Für die PS3 bis hoch zur PS5 habe ich es leichter: hier lassen sich die Trophies tracken, bei mir schon satte 16 Jahre. Hier kam dann irgendwie heraus, ich. bin. Speed! Also alles mit Geschwindigkeit sind meine härtesten Trophies. Der Rest ist GTA, RPGs oder Action-RPGs. Kommt hin, gehe ich voll d’accord mit.
Als die PS1 damals auf dem Markt war, wussten wir, das ist heiße Hardware. Dass sich das Konzept 30 Jahre halten würde, wussten wir nicht. Und geglaubt hätte ich das auch nicht. Dass selbst Sony das nicht mehr ganz glaubt, sieht man daran, dass es schon Versionen der Konsole ohne Laufwerk gibt. Und auch wenn sich die Architektur von der PS4 zur PS5 fast nicht geändert hat, sie ist immer noch hier. In der Regel alle 5-7 Jahre outdatet, aber dann wird eben nachgeschossen. Eigentlich ist das ganz witzig: eine Konstante, die es in unserer chaotischen und sehr fluiden Welt eigentlich nicht geben kann. Ist doch schön!
Alles Gute, liebe Playsi! Auf die nächsten 30! Glauben kann ich das nicht, aber ich lag schon einmal falsch. Kann hier wieder sehr gut sein. 🙂
Alles Gute zum 20. Geburtstag Firefox!
Ich gratuliere zuerst mit einem nicen Share aus dem beruflichen Netzwerk LinkedIn:

So wie das T-Shirt heute aussieht geht es bestimmt auch dem Browser selbst: er hat’s schwer! Und liegt aktuell mit seinem Marktanteil nur noch bei 2,65% insgesamt. :,-(
Was soll’s, bis heute hat er den Status meines Standard-Browsers inne, beruflich und privat. 🙂 Guter Fux! Braver Fux! Feini feini!
Für ganz unerschrockene Windoze-User hätte ich hier noch die Version 1.5.0.2 von April 2006 zum Download (nur 4,9MB!): Firefox 1.5.0.2, Windows-Version. Oh, und die Originalanzeige über eine ganze Seite aus der FAZ 2004 als PDF fand ich heute auch noch: Firefox FAZ, FEUER!, Ganze Seite. IT-Nostalgie pur heute!
Auf die nächsten 20, cheers!

Shenmue war damals schon der Kracher. 1999. Auf der Dreamcast.
Leider kam ich 1999 nicht zum Zocken: hatte keine Dreamcast. Das war’s dann mit dem populärsten und teuersten Videogame aller Zeiten für mich.
But behold! Es kam zurück!
Und zwar auf der PS4. Und so landete ich im Juli 2022 meinen großen Deal: „Shenmue I+II“ in einer Shopaktion für 7,50€. Und da lag es dann auf der Festplatte herum. Bis Februar 2024.
Inzwischen bin ich durch alle drei Teile durch und kann sagen: interessantes Konzept!
Was Shenmue von anderen Videospielen unterscheidet ist die Tatsache, dass man aktiv anderen Menschen in der Hauptgeschichte helfen muss. Abseits von virtuellen Kampfsport-Erfahrungen und -Trainings gibt es dort auch ein wiederkehrendes Symbol aus des 80ern (wie so viele), was ich ebenso aus meiner eigenen Kindheit gut kenne: Glücksdosen! Im Spiel selbst kann man diese in drei bestimmten Shops gegen Krimskrams eintauschen. In der Realität haben wir damals irgendwas bei einem Gewinnspiel gewinnen können. Ab und zu kommen diese Gewinnspiele zurück, wie z.B. „50 Jahre Mezzo Mix“ dieses Jahr kurz vor der Fußball-Europameisterschaft. Hier musste man Codes aus der Lasche in eine Mezzomix-App eingeben und konnte Hifi-Hardware von JBL (gehört heute zu Samsung) gewinnen.
Dieser Text ist neben einer kleinen Ode an Shenmue (solche Spiele werden heute nicht mehr entwickelt) auch eine kleine an das Glück und an die menschliche Kreativität selbst (wenn man so will). Denn das Prinzip Glücksdose aus Shenmue hat mich dazu gebracht bei dem blöden Mezzomix-Gewinnspiel oben mitzumachen. Und siehe da: ich habe gewonnen! Einen nagelneuen Plattenspieler!
Das Teil kam Ende August und ist echt schick:
Wer mich kennt, der kennt meinen alten Vestax-Plattenspieler. Bisher hat es der immer getan, er hat ja auch den entscheidenden Vorteil, dass er mit Batterien betrieben werden kann und überall aufstellbar ist. Nur der hier, der ist fast viermal so teuer (um die 380€). Und natürlich ist die Qualität auch besser. Da der neue auch einen Bluetooth-Sender hat, kann ich ihn zudem einfach per Knopfdruck an jede x-beliebige Bluetooth-Box senden.
Was sagt uns das? Mehr Shenmue zocken! Und sich inspirieren lassen. Meine Glücksdosen können das Martial-Arts-Training für den nächsten Olympiasieger sein. Oder irgendwas. In meinem Fall hat es funktioniert, das muss kein Einzelfall bleiben. Am Ende danke ich Suzuki Yu und dem Shenmue-Team für einen würdigen virtuellen Abstecher in die 80er – und natürlich meinen nagelneuen Plattenspieler. 🙂
Ich digge das voll:
Jarek Lupinski ist der Erfinder dieses Anti-Tapedecks – er selbst nennt es „das nutzerunfreundliche Tapedeck“. Ist egal, wie man es sieht, ist einfach fresh und hält alte Tapes am Leben wie es soll!
Tapes umdrehen?
Braucht man mit diesem Tapedeck nicht, das macht es automatisch.
Play/Stop?
Man soll beenden, was man gestartet hat.
Schnellvorlauf oder Zurückspulen?
Nicht im Sinne der Künstler.
Lautstärkeregler?
Das Tape wird selbst wissen, in welcher Lautstärke es gespielt werden will.
Nicht nur ein cooles Konzept – ein Statement! Hier gibt’s die Pläne zum Nachbauen. [via]
https://killedbyapixel.github.io/TinyCode/256B/BitwiseLiminal/
Bitwise 📼 Liminal
A Short Film in 256 Bytes of Code
Programmed by KilledByAPixel
Presented at Lovebyte Party 2024
…
I found an old VHS tape at a yard sale.
It was labeled „Bitwise Liminal“ in sharpie.
But when I watched the video it was only static.
Then I started having vivid and… unsettling dreams.
Also I couldn’t stop thinking about that weird VHS tape.
After researching I learned it was a digital backup.
Using some special software I recovered the data.
To my shock, it was a 256 byte program…
With trembling hands I opened it in a web browser.
Strange. This reminds me of the dreams I’ve been having.
Now I don’t need to sleep anymore.
I just keep watching.
…

Vielleicht nicht die teuerste, aber eine der bekanntesten:
Bei Barneby’s ging die 1952 Topps #311 Mickey Mantle SGC im Zustand GOOD+ 2.5 für $49.200.00 weg!
Zum Vergleich mit der Gegenwart: 2.5 ist vom Grading her schon sehr schlecht, heute kriegst du Karten selbst bei ebay kaum weg, wenn sie nicht mindestens 9 haben und von renommierten Gradern wie BGS oder PSA gegraded wurden (Abzocke, öhömmm…). Nur aus den 50ern ist selbst ein Prädikat „Good“ eben eine Seltenheit. Dazu noch die Fresse keck wie Kobe auf seiner Upper Deck RC – hat was!
Wer Baseball kennt, kennt den Namen Mickey Mantle. Und selbst mir ist wenigstens der Name ein Begriff, weiß lediglich sehr gut Bescheid im Fußball und Basketball. Vielleicht liegt es auch am Foto, dass die Karte so begehrt ist, schließlich gibt es die ikonischen NY-Kappen noch heute da draußen.
Für den Rest und die Heads: 20-facher All-Star. Dreimal wertvollster Spieler der Liga. Vierfacher Leader in Homeruns der Liga. Seine Nummer #7 hängt im Yankee-Stadium zu Recht auf ewig an der Decke. Nice card!
The oldest active Torrent file out there is „Fanimatrix“ and it’s turning incredible 20 years old these days. Congratulations!
The fanfilm was created by friends from New Zealand with a budget of only 800$ – half of which was spent on a single leather jacket. Back then there was no YouTube and people connecting to the Internet mostly through dial-up connections. So distributing the work through the Torrent technology to a potential worldwide audience, new back then, must have been a no-brainer.
The movie even has it’s own IMDB entry. It’s fair to say with 6.9 it does well for only 13 minutes.
What happened to those friends? It had a happy end: they have own careers as actors. And doing a celebration party won’t be easy as they are scattered around the world. But director Rajneel Singh mentioned maybe it happens for the 25th anniversary instead.
If you still have the file, share it! And let’s remember such works are why we are here in the first place, as part of a thriving and beautiful remix culture. Cheers!