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Archiv für die Kategorie „Grünzeug“

die erde hat fieber II

Am Sonntag war offizieller Herbstanfang. Ich erkläre daher den Sommer 2018 für beendet und spreche ihm mein vollstes Vertrauen aus.

There is no time
Vertrocknete, tote Sonnenblumen. CC0 Metamorfa Studio

Um zu verstehen, was für ein verrückter Sommer das war, lohnt es sich die Tage mit Temperaturen Ü30° zu betrachten.

Ich habe mitgezählt:

Juli: 10 Tage
August: 16 Tage
September: 7 Tage

Insgesamt kam ich auf in unseren Breitengraden mehr als unübliche 33. In Worten: dreiunddreißig. Davon die ersten 19 im Juli und August am Stück.

Wie schon im ersten Beitrag Die Erde hat Fieber erwähnt sind hier pro Jahr 5-7 „die Regel“.

Wir hatten also dieses Jahr einen 660%-Sommer. Im pessimistischsten Fall. Oder eben einen 471%-Sommer. Im optimistischsten Fall, ausgehend von 7 solcher heißen Tage mit Tropennächten.

Wie man es dreht und wendet: dieser Sommer hatte die 4,7- bis 6,6-fache Kraft eines hierzulande üblichen Sommers.

Das ist im Jahr 2018 ein Sommer gewesen, wie er in fünf bis sieben Jahren am Stück auf Mensch und Natur zukommt.

Wie konnte es so weit kommen? Und warum wurde das nicht verhindert? Und welches Lebewesen auf der Welt soll sich dem anpassen können?

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die erde hat fieber

2018 könnte den Eindruck erwecken, auf der Erdoberfläche wird es langsam aber sicher unbewohnbar: ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich jemals in meinem Leben 9 aufeinander folgende Tage Temperaturen über 30° erlebte. Als ein Kind Baden-Württembergs ist bei uns immer mal drin, dass es heiße Tage in einem Sommer gibt. Doch die sind sehr selten anzutreffen und summieren sich aufs Gesamtjahr eher in Richtung fünf bis sieben maximal.

Da 2018 ein ungewöhnliches Jahr von Beginn an war, der Frühling wurde übersprungen, wir sind vom winterlichen März direkt in einen sommerlichen April übergegangen, sowohl April und auch Mai waren die hellsten und trockensten je gemessenen, war vorhersehbar, dass es ein heftiger (für mich scheiß*) Sommer wird. Ich konnte früh anfangen Links zu sammeln und so entstand eine kleine Chronologie der gegenwärtigen Folgen des Klimawandels, die ich nie besitzen wollte und ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht hätte, dass das weltweit so schnell geht:

20.01.18
Sonne tot: zweitdunkelster Winter in Europa und Russland seit 1887
https://href.ninja/?kNAQVg

21.02.18
Deutschland erwärmt sich 0,2 Grad mehr als weltweiter Durchschnitt
https://href.ninja/?Gc5geg

05.05.18
UN: weltweit heißester April aller Zeiten, Menschen sterben
https://href.ninja/?2ticIw

07.07.18
Hitzewelle in Kanada: bereits 54 Tote
https://href.ninja/?4cjhjg

15.07.18
Klima im Juni: weltweit 0,4 höher als üblich und Katastrophen allerorten
https://href.ninja/?sCfAAQ

19.07.18
Hitzewelle in Japan: bereits über zwei Dutzend Tote
https://href.ninja/?-eoQSQ

20.07.18
Haben Weltkriege und Imperien überlebt: Klimawandel tötet libanesische Zedern
https://href.ninja/?DRq67w

20.07.18
Sommer seit April: Ende Juli kommt „erste Hitzewelle“ über Deutschland
https://href.ninja/?xpwGoQ

26.07.18
Helmut-Hoch in Deutschland setzt Extremhitze im Intervall des Auftretens von 500 Jahren auf 15 Jahre herunter
https://href.ninja/?Dc1tYQ

28.07.18
Hitzewelle in Europa: Phänomene nach Ländern
https://href.ninja/?2TbCNQ

31.07.18
Dank Copernicus Sentinel-2 kann die ESA Unterschiede der landwirtschaftlichen Vegetation in und um Berlin in HD zeigen
https://href.ninja/?6utenA

Dieser dumme deutsche Helmut ist wie man sieht nicht das einzige Problem, wie man unschwer erkennen kann leidet Mensch und Natur gegenwärtig global, in der Liste sind Kanada und Japan sogar mit Toten vertreten, während ich zu den Problemen in Schweden und England nicht einmal Links ansammeln konnte.

Welche rationalen Gründe gibt es hier also, den Klimawandel weiter zu leugnen?

Da sich das Extremwetter nicht mehr regional beschränken lässt, könnte man das gegenwärtige Phänomen auch so ausdrücken: unsere Erde hat Fieber.

Laut Definition ist Fieber:

…ein Zustand erhöhter Körperkerntemperatur, der meistens als Begleiterscheinung der Abwehr gegen eindringende Viren, lebende Mikroorganismen oder andere als fremd erkannte Stoffe auftritt, sowie als Begleiterscheinung bei bestimmten, insbesondere bösartigen, Tumoren, Traumata oder seltener im Rahmen anders verursachter Entzündungsvorgänge vorkommt. Die hiermit verbundenen Vorgänge beruhen auf komplexen physiologischen Reaktionen, zu denen unter anderem eine pyrogenvermittelte, vom Organismus aktiv herbeigeführte, geregelte und begrenzte Erhöhung der Körperkerntemperatur gehört. […] Entgegen einem häufig vorkommenden Missverständnis ist Fieber in den meisten Fällen nicht Ursache von Krankheit, sondern Teil der Antwort des Organismus auf Krankheit. [via]

Der Planet selbst ist also alles andere als dumm, sondern betrachtet uns Menschen mittlerweile als „eindringenden Virus“, „andere als fremd erkannte Stoffe“, „bösartigen Tumor“, „Traumata“, „Entzündung“. Und er wehrt sich. Clever!

Für uns Menschen spricht das allerdings nicht.

Earth voted unanonimously against you!

Glückwunsch.

Uns allen.

Wie verschissen kann eine Spezies dieses Universums haben, wenn sich bereits ein kompletter Planet gegen diese richtet!?

Der Tollhauseffekt - Buchcover

Übrigens ist die Zeit schon lange nicht mehr auf unserer Seite, wie man im „Der Tollhauseffekt“ von Michael E. Mann und Tom Toles schön anschaulich lesen kann. Und aus der super Idee der Superreichen, wir bauen uns durch „Atombombenzündungen über den Polkappen des Mars“ (Zitat Elon Musk) „einfach“ eine „zweite Erde“ wird leider auch nichts: Aus Terraforming des roten Planeten wird vorerst nichts. Es fehlt schlicht an CO2.

Wie machen wir jetzt weiter? Und warum soll ich mich jetzt nochmal freuen, dass es draußen und drinnen 30° hat!?

*meine Genetik wollte es so, dass mein Körper ab 25° Außentemperatur nicht mehr richtig funktioniert. Als Nordeuropäer zwar nicht ungewöhnlich, doch meine biologische Bau- und Funktionsweise wird nichts und niemand mehr nach 35 Lebensjahren ändern können. C’est la vie oder shit happens!

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kryptogeld. rettet die welt!

Naja. Was davon übrig ist, nicht wahr!?

Jedenfalls, die UN evaluiert. Mal wieder. Und in der Vergangenheit lief das nicht mal schlecht: im Rahmen des Welternährungsprogramms ermöglichte man erst im Mai letzten Jahres 10.000 syrischen Flüchtlingen über die Ethereum-Blockchain Nahrung zu kaufen. Weil das gut funktioniert hat, wurde das Projekt auf 100.000 Individuen bis August 2017 aufgestockt. Und um hier noch eines drauf zu legen, wird bis Ende 2018 die Gesamtbevölkerung Jordaniens hinzugefügt. Respekt!

Das war, was die letztes Jahr machten mit der guten alten Blockchain-Technologie. Die UN kann Zukunft!

Dieses Jahr widmet man sich weniger Menschen, sondern mehr dem Planeten: in einem Blogpost wurde nicht nur die Etablierung einer neuen Organisation angekündigt, die den Klimawandel aktiv bekämpfen soll. Das alles soll mit Distributed-Ledger-Technologie geschehen.

[via]

Man bleibt also bisher bewusst vage.

Hier ein paar der Kriterien, die solch ein System bereitstellen sollte:

* Konsens über reproduzierte, geteilte, synchronisierte digitale Daten
* geografisch unabhängig
* ohne zentrale Administration und
* ohne zentrale Datenaufbewahrung
* Netzwerk sollte P2P sein (wie Emule, KAD, etc.)
* kann öffentlich oder privat sein
* Blockchain selbst ist nur eine Form, die diese Kriterien erfüllt

Es gehört zu einer Evaluation dazu, dass man sich nicht festlegen kann, festlegen will. So passt ja derzeit alles in den Anwendungsbereich, was es an Kryptos da draußen gibt.

Viel wichtiger wird sein, wie die ihre neue Organisation, die Climate Change Coalition (CCC), aufstellen, was die können soll, weshalb man diesen Weg gehen muss. So persönlich denke ich, die haben die Möglichkeit des Umdenkens von Staaten und Individuen bereits aufgegeben; das ist nur eine Mutmaßung, doch das System würde sonst keinen Sinn machen. Die brauchen unstoppable technology, was nachvollziehbar ist: es ist gerade 2 Minuten vor (ewiger) Mitternacht.

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spionagepflanzen

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob man die DARPA heute noch ernstnehmen kann:

Spionagepflanzen der DARPA
Grafik: DARPA

Von den Visionären, die einst das mächtige Internet erfanden, kommen zwar immer mal wieder kuriose Ideen wie diese hier. Aber ganz ehrlich: die haben doch einen gewaltigen Schuss weg. o.O

Vielleicht ist mir das früher auch einfach nie so richtig aufgefallen. Die PPTs der NSA aus dem Snowden-Fundus funktionierten irgendwie genauso: viel Gelaber und kunterbunt, aber alles andere als zielführend und umsetzbar. Und auch die Vault-7-Geschichte von Wikileaks zeigte deutlich, zum Glück eigentlich, dass auch die CIA nur mit Wasser kocht.

Nee, da ist nichts mit „Alien-Technologie“. Das sind einfach LSD-Ideen. Irgendwie innovativ zwar, aber absolut kindisch und hirnrissig.

Wer Details zu den „Spionagepflanzen der DARPA“ in deutscher Sprache nachlesen möchte, hier der informative Telepolis-Artikel dazu: „Darpa will „einfache Pflanzen als Informationssammler der nächsten Generation““, via telepolis.de.

Ich wäre dann im (schriftlichen) Kampf gegen die DARPA auch raus. Die USA danken gerade ab und wir dürfen live dabei sein. Und es gibt heute mächtigere und ekligere Gegner: Apple. Facebook. Twitter. Uber. Einzig, es fehlt an Munition.

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1.000.000 gegen glyphosat

Krass:

Respekt: 1 Million gegen Glyphosat

Ich glaube ich habe mich noch nie so politisch engagiert wie in den letzten 2 Jahren. Daran ist campact! Schuld, die mich hin und wieder per Email informieren, gegen was man unterzeichnen kann. Und das geht einfach online, ist also praktisch und schnell, was meinem Lebensstil sehr entgegen kommt.

Nun, heute flatterte eine Meldung in mein elektronisches Postfach, die ich gerne weitergebe: in Europa haben 1.000.000 Menschen gegen den Einsatz von Glyphosat unterzeichnet! In 28 Ländern! In nur 4 Monaten!

Na dann viel Spaß, Brüssel! 😀

campact! hat es auch fertig gebracht, dass ich hier in der Vergangenheit in meinem Bundesland mal vor einer Wahl Anti-TTIP-Türhänger verteilt habe. Auf der Rückseite war aufgedruckt, wie die Parteien zu dem Thema stehen. War geil, viele „freundliche“ Gesichter. Und eigentlich ein Armutszeugnis, dass man diese Informationen der Bevölkerung so eindringlich einhämmern muss.

Egal, die EU-Schwester von campact! nennt sich übrigens WeMove.eu. Die sorgten quasi für die Motivation in den 27 anderen Ländern außer Deutschland.

Kann ich nur empfehlen und gebe ich gerne so weiter. War, IMHO, noch nie so einfach Politik zu gestalten. Zum Mitmachen ausdrücklichst empfohlen! Es geht schließlich um die Zukunft.

„Es ist wahr, ich hasse mich dafür, dass ich ein Mensch bin/
Doch es ist klar als Pflanze könnte ich euch nicht bekämpfen/“ – Meyah Don & Justus Jonas – Tha Beach

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siliziumbasiertes leben

Silizium ist neben Sauerstoff das Element, das am meisten auf der Erde vorkommt. Warum Mutter Erde bisher nicht selbst auf die Idee kam Organismen zu entwickeln, die auf diesem Element Nr. 14 basieren, ist Wissenschaftlern schleierhaft.

Also nahmen ein paar Forscher vom California Institute of Technology (Caltech) das Heft selbst in die Hand und kreierten eben welches. Ein Bakterium zwar, aber immerhin.

Leben, wie wir es eben nicht kennen: könnte so aussehen, wenn es nach Künstlern geht. Mögliche Anwendungen, mal abgesehen von Horror-Manga-Szenarien, sind derzeit ganz pragmatisch: Medikamente. Produkte für die Landwirtschaft. Treibstoff. Vorteile dieser Verbindungen: umweltfreundlicher. Und wohl auch günstig herstellbar. Wann diese Lebewesen den Planeten übernehmen, kann noch ein wenig dauern.

1960 gab es mal eine Episode in „Star Trek“. Darin zu sehen war eine Alien-Welt, Janus IV, die eben auf Silizium basiert. Die Lebewesen wurden darin „Horta“ genannt und sahen so aus. Welcher Film war das nochmal, wo erwähnt wurde, dass die Amerikaner entscheiden, wann eine Erfindung öffentlich gemacht wird, weil es sie schon längst gäbe? War ein deutscher Film, wenn ich mich recht erinnere.

Wenn diese Lebewesen dann, irgendwann in der nahen Zukunft, ihren Bakterienstatus verlassen haben werden, wird Trumpland durchgesetzt haben dass silicone bitte schön auch direkt mit Silikon zu übersetzen sei und alle Escherichia coli-Bakterien in Pamelaanderson coli umbenannt. Zu meinem persönlichen Glück werde ich das nicht mehr miterleben müssen.

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photosynthese-hacking

Auszug aus dem Biologie-Unterricht: Photosynthese ist der Vorgang von Pflanzen wenn sie Schadstoffe in Sauerstoff umwandeln. Ohne Wikipedia und da es bereits einige Jahre her sind bei mir, ohne Gewähr.

Biochemiker muss ein geiler Beruf sein: so arbeiten Tobias Erb und weitere an einem Verfahren, das „lebende Organismen“, also nicht ausschließlich Pflanzen, mehr C02 aus der Atmosphäre aufnehmen können. Erb ist vom Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie und der Artikel dazu erschien hier.

Erb und Kollegen gingen nicht anders als Hacker vor, die ein Programm durch „Reengineering“ in seine ursprünglichen Bestandteile zerlegen, um es genauer untersuchen zu können. So holten sie eine Steigerung der Photosynthese von 25% heraus, zudem soll das mit deren Methode zwei- bis dreimal schneller erfolgen als natürlich vorkommend.

Der Knackpunkt: ohne genetische Modifikationen vornehmen zu müssen wird aus diesem „Tuning“ leider nichts. Soll heißen, es ist für derzeitige Organismen schlicht nicht anwendbar. Man müsste schon genetisch modifiziert sein oder genetisch modifizierte Pflanzen „hergestellt“ haben, damit dieser Trick funktioniert. Das wird also nicht nur die Ethik beschäftigen, bevor das Photosynthese-Hacking hier serienreif wird.

Es geht aber auch ohne Modding: global konsumieren Pflanzen und Algen 350 Gigatonnen CO2 pro Jahr weg. Das ist schon sehr, sehr gut. Man müsste also Wege finden, unter diesen 350 Gigatonnen/Jahr zu bleiben. Die Menschen arbeiten hart daran, aufgrund von Dummheit, Starrsinn und fehlender Einsicht sowie Kooperation sind die Aussichten im Hinblick auf die aktuelle geopolitische Situation jedoch mehr als trübe.

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cho-mini bonsai

Hey hey:

cho-mini bonsai

Bonsai ist eine japanische Kunstform Miniatur-Bäume in Miniaturgefäßen zu züchten. Doch in den letzten Jahren hat sich das in eine weitere Extreme entwickelt: Cho-Mini-Bonsai, oder Ultra-Mini-Mini-Bonsai.

In der Industrie gilt das Kreieren von Bonsai unter 3cm als extremst schwierig. Deshalb bleibt das, was wir hier sehen, meist talentierten Künstlern überlassen. Die haben eben dafür die nötige Zeit…

Viele weitere Bilder finden sich hier:

11 Photos von Cho-Mini-Bonsai-Kreationen, via thisiscolossal.com.

Auch wenn das jetzt auf den ersten Blick neuzeitlich und hipster-like anmuten mag, das ist es gar nicht: Die Japaner lieben die kleinen Dinge, das beweist schon das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shōnagon aus dem Jahr 1000.

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weltraumpflanzen

…für daheim:

Die Streber (5-Sterne-Luftreiniger)
* Spathiphyllum
* Chrysanthemum morifolium

Die sehr Guten (4-Sterne-Luftreiniger)
* Gewöhnlicher Efeu
* „Schwiegermutterzunge“
* Drachenbäume

Die Guten (3-Sterne-Luftreiniger)
* „Affengras“
* Efeutute
* Anthurium andraeanum
* Rhapis excelsa
* Dracaena fragrans
* Gerbera jamesonii

Lobende Erwähnung (2-Sterne-Luftreiniger)
* Zwerg-Dattelpalme
* Nephrolepis exaltata
* Nephrolepis obliterata
* Grünlilie
* Kolbenfaden
* Bergpalmen
* Birkenfeige

Kommen von minimal unerwarteter Stelle diese Empfehlungen: Der NASA.

Die haben im Juli 1989 eine Studie veröffentlicht (gibt es noch heute hier online), welche spezifischen Innenraumpflanzen die Luft von Schadstoffen befreien. Wichtig war ihnen der natürliche Kampf gegen Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, Ammoniak und Xylole. Und somit waren diese Pflanzen bestens geeignet für Raumstationen und ähnliche Unterfangen im Weltall.

Die „Streber“ oben neutralisieren alle fünf dieser Gifte über einen bestimmten Zeitraum, meist ca. 1-2 Tage. Alle anderen jeweils die Anzahl wie ich diese mit Sternen bewertet habe.

Die Tabelle gibt es natürlich ebenfalls online, welche Pflanze welche Kombination von Schadstoffen neutralisiert, aber nur in englischer und Sprache und auf Persisch: NASA Clean Air Study, via wikipedia.org. Ebenfalls habe ich keine Pflanze aufgelistet, obwohl sie ebenfalls hier mit reingehört, die „nur“ einen Schadstoff in der Luft bekämpft. Da muss man sich jedoch nur durchklicken und findet das schnell.

Fragt mich nicht, warum ich das jetzt erst veröffentliche, das Thema begegnete mir vor Jahren, ist aber zwischenzeitlich verschwunden gewesen. Task, finally, done!

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knut

Das ist Knut:

Das ist, was Knut kann:

  • Temperatur im Haus, Weinkeller und Aquarium gleichzeitig messen
  • Luftfeuchtigkeit messen
  • Überwachung von Türen, z.B. des Kühlschranks
  • Gießen von Pflanzen überwachen
  • Weitere 100+ Sachen messen, die einem so im Alltag einfallen

Knut wird über eine App kontrolliert, die auf PC oder Handy/Smartphone läuft. Damit ist es möglich

  • Alarm zu bekommen
  • Nette Tabellen als Grafiken zur Auswertung
  • Datensammlungen zum Weiterverarbeiten

Außerdem kann man Knut einen Namen geben, ihm eine Email-Adresse zuweisen, das Intervall der Checks setzen, usw.

Wie man sieht hat sich das Projekt bereits jetzt praktisch von selbst finanziert, obwohl das Geldsammeln noch sechs Tage andauert. Es sieht also ganz gut aus, dass es Knut auch real zu kaufen geben wird.

Wenn man dem Link oben folgt, findet man noch allerlei nette Videos und viele Specs. Insgesamt hat die Entwicklung dieses Gadgets drei Jahre gedauert.

Leider ist noch nicht klar, was das Ding kosten soll. Ich würde jedoch nicht mehr wie zwischen 50-100$ zahlen. Ins Weltall bringt mich Knut nämlich auch nicht.

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der wandgarten von urbio

urbio indoor garden

Die Firma Urbio hat eine kluge und innovative Erfindung gemacht: Panele, die man an die Wand heften kann, um sich einen Indoor-Garten selbst zu schaffen.

Das ganze Projekt hat sich, mal wieder, durch Kickstarter finanziert. So kann man das Zubehör inzwischen auch real kaufen: http://myurbio.com/collections/all.

Ein Panel kostet da nur 10$. Die Halterungen dafür, maximal vier kann man auf einem Panel anbringen, kosten zwischen 5$ und 35$, je nach Größe und Pflanzenart. Natürlich gibt es auch eine Art Rundum-Sorglos-Paket: Das teuerste Angebot, sechs Panele mit sechs unterschiedlich großen Halterungen, kostet 175$.

Die Halterungen selbst sind aus Polypropylen, die Dinger haften mit speziellen Neodym-Magneten.

Wirklich nett gemacht und modern, das sollte in jeden gegenwärtigen Haushalt passen. Wer nicht so auf Pflanzen steht, der kann die Hüllen auch mit anderem befüllen, etwa Stiften oder Heften. Doch ein richtiger kleiner Garten an der Wand macht natürlich einiges mehr her.

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saatbombe

seedbomb 1

seedbomb 2

Seedbomb ist ein virtuelles Projekt von Jin-Wook Hwang.

Das funktioniert so: Seedbomb ist eine nicht-militärische Bombe, die den Planeten Erde vor Desertifikation und Sandstürmen beschützen soll. Der amerikanische Pilot Gale Halvorson tat etwas ähnliches kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit Süßigkeiten über Berlin. Demnach ist die Seedbomb auch eine „Bombe der Hoffnung“. Sobald die Seedbomb ausgeklinkt wird, zerlegt sich diese in der Luft und die enthaltenen Saatkapseln streuen sich über eine große Fläche und fallen zu Boden. Hat die Pflanze dann irgendwann eine entsprechende Größe, zersetzt sich die kleine Hülle durch Feuchtigkeit automatisch.

Jin-Wook Hwang präsentiert noch weitere interessante Zukunfts-Konzepte, aber Seedbomb ist meiner Meinung nach das beste: via coroflot.com.

Viel glück, Herr Hwang! Ausgezeichnete Idee.

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die bloggende zimmerpflanze

die japaner sind das kreativste volk auf diesem abgefuckten planeten. wenn die wollen, wandeln sie zimmerpflanzen in blogger um, die über ihre stimmungen und empfindungen des tages berichten. das ist wirklich kein witz, sondern eine der krassesten ideen, von denen ich je gehört habe.

das pflänzchen selber heisst „midori-san“ und stammt aus der gattung der wachsblumen. dank einem ausgeklügelten pflanze-maschine-interface-system (hier gibt es die skizze davon), das von der keio university und der firma kayak co. ltd. stammt, teilt sich dieses gewächs täglich mit.

irgendwie wird damit der bio-elektrische stromfluss gemessen, der über die blätter wandert. der ändert sich je nach umgebung, temperatur, luftfeuchtigkeit, erschütterungen, elektromagnetische strahlung und menschlicher aktivität. ein algorithmus wandelt dann diese daten in japanische sätze um, mit denen das pflanzen-blog gefüllt wird. bereits seit einer woche schreibt „midori-san“ nun regelmässig und spricht über das wetter, ob es warm oder kalt war, wie die lichtverhältnisse sind, ob der tag spass macht, etc. eine grafik gibt auskunft zum aktuellen status:

wer hier auf den grossen button mit dem grünen pfeil klickt, kann eine lampe einschalten, die über das web gesteuert wird, damit „midori-san“ eine extra-portion licht bekommt. wer japanisch kann, der wird dann sehen, dass sich „midori“ sogar für die licht-dusche bedankt. [via]

„KAYAC hopes this entertaining plant interface system will inspire people to think about the environment in new ways.“

das brauchen die nicht mehr hoffen, das ist mir inzwischen klar. ich habe ein paar zimmerpflanzen, von denen zwei übelst launisch sind, da würde dieses interface wirklich seinen zweck erfüllen. überhaupt ist diese web-basierte applikation eine der besten, die mir je begegnet ist. da steckt alles drin: mutter natur, neueste technologie, eine pflanze als medium…

müssen wir uns jetzt gedanken machen? werden wir irgendwann nicht von robotern, sondern von pflanzen abgelöst? dem planeten erde wäre das sicher dienlicher. „midori-san“ ist ein vielversprechender prototyp; solange sie nicht eingeht und weiter lustig drauf los schreibt.

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baumbatterie

ich kann mir nicht helfen, aber so ein gerät könnte ich gut gebrauchen:

baumbatterie!? do want!

ich hätte keine gründe mehr, daheim vor dem monitor sitzen zu müssen oder in der wohnung musik zu hören, ich könnte schnurstracks zum nächsten baum und dort den ganzen kram erledigen. gut, soweit ist die idee noch nicht gediehen, aber immerhin ein anfang.

erfunden hats die ideenschmiede des m.i.t. und der eigentliche zweck ist das betreiben eines speziellen sensors, der waldbrände aufspüren soll. so ein baum produziert jedoch leider nicht sehr viel energie, hier gilt eher das prinzip „steter tropfen höhlt den stein“. das geht, weil es unterschiede in ph-werten gibt, vom baum selber und dem grund, in dem er verwurzelt ist. der ursprung der spannung selbst wurde durch experimente entdeckt. immerhin: der sensor selbst funkt viermal pro tag die daten in der gegend herum, bis sie an einer wetterstation ankommen. hier gehts zum englischen original-artikel: http://web.mit.edu/newsoffice/2008/trees-0923.html.

fantastisch ist die idee schon: könnte man den vorgang effizienter gestalten, könnte man ja komplette moderne baumhaus-siedlungen auf den weg bringen; mit computer, internet, kühlschrank, etc. die baumhäuser der ewoks wären dann komplette dilettanten-behausungen. also entweder esse ich in letzter zeit zuviele pilze oder ich schaue zu oft „star wars“…

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guerilla-gaertnern

mit diesem einsteiger-set…

das starterkit fuer den guerilla-gaertner

…möchte eine gruppe aus san francisco mitmenschen dazu animieren, soviele grünflächen wie möglich in einer städtischen umgebung zu schaffen. der aufbau einer datenbank über die saat ist das grundlegende ziel, um die artenvielfalt zu erhalten. neben dem blossen grünzeug ist auch die ernte wichtig, die mit den pflanzen eingefahren wird, weshalb man kleine nahrungsmittel-produzenten zu einem netzwerk zusammenschliessen möchte:

futurefarmers.com/victorygardens/starterkit.html. [via]

momentan läuft die bewerbungsphase für das projekt. im laufe der kommenden wochen werden die sets auch bei lokalen pflanzenhändlern erhältlich sein. über den zeitraum von 12 monaten will man durch diese methode mindestens zehn neue gärten in der bay-area schaffen. ansich nix verkehrtes.

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