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Archiv für die Kategorie „Internet“

interaktiv: bewohnbare planeten

Es gibt eine interaktive Karte zu potenziell bewohnbaren Planeten:

http://exoplanets.newscientistapps.com/. [via]

Und das funktioniert so:

Das Kepler-Weltraumteleskop aus 2009 beobachtete einen ganz bestimmten Bereich in der Nähe des Sternbilds Schwan. Bezogen auf den typischen Nachthimmel ist dieses Grid ziemlich klein, es sind dennoch 150.000 Sterne anpeilbar gewesen in den vier Jahren.

Was Kepler dann macht ist recht simpel: Sollte ein Stern einen Trabanten besitzen, macht sich das in in der Leuchtstärke bemerkbar. Nur kurzzeitig nimmt diese ab, aber so, dass Kepler das messen kann. Jedenfalls, anschließend werden auch alle Planeten ausgeschlossen, die mindestens den zweifachen Durchmesser der Erde haben; warum man dies macht ist mir etwas unklar, versucht man hier wohl offiziell Gasplaneten (wie Jupiter) zu exkludieren.

Naja, ab hier bleibt nicht mehr viel übrig als die habitablen Zonen festzustellen. Die menschlichen Messgeräte sind einfach zu schlecht, um sicher zu sagen, ob man auf diesen potenziell lebensfreundlichen Planeten Wasser vorfindet. Oder ähnliche Substanzen, etc.

Es kommt aber noch dicker: das Kepler-Teleskop kann auch nur die direkten Transits beobachten. Kreist eine neue Erde in Form eines anderen Winkels vor einem Stern, sieht Kepler rein gar nichts.

Hier noch ein paar Zahlen & Fakten: Durch das Teleskop wurden 0,28% des Himmels beobachtet. Dabei auch nur in einer Entfernung von maximal 3.000 Lichtjahren, was weniger als 5% der Sterne in diesem Blickfeld ausmacht.

Gibt es denn endlich ein Ergebnis? Nur Hochrechnungen. Würde man die 0,28% hypothetisch auf den gesamten Himmel beziehen, es wären

15-30 Milliarden bewohnbare Planeten.

Immerhin. Wohl alleine in der Milchstraße.

Sollte der Text jetzt etwas negativ rüberkommen, dann liegt das an der verwendeten Technik: Die ist einfach Schrott. Das tut dem Erlebniseffekt am Ende erstaunlicherweise jedoch keinen Abbruch: Die wichtigste Slide ist die mit der Überschrift „the search continues“. Wenn man bedenkt, dass jeder kleine grüne Punkt hier in der Bewegung jede Nacht auf uns herunterstaunen könnte; die Hoffnung stirbt zuletzt. Gesegnet seien jegliche Formen von Intelligenz.

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exif-photodaten-spionage

Das war 2008, vor fünf langen und harten Jahren schon:

xkeyscore: exif data nutzung

Diese Folie kam jedoch erst kürzlich ans Licht und stammt aus den Beständen vom guten Herr Snowden bzgl. der Spionage-Software XKeyscore.

Im Kern geht es hier einfach um das Interesse von Geheimdiensten (NSA, GCHQ, BND, usw.) an den Metadaten, wenn ihr Photos macht. Egal ob Smartphone, Handy mit Kamera oder Digitalkamera, etc.: Mit eurem Bild werden allerlei Hintergrundinformationen gespeichert. Beispielsweise Kamerahersteller, Linsentyp, Datum, Uhrzeit und manchmal sogar der _exakte_ Standort.

Dieser Umstand hat z.B. einem gewissen Herrn McAfee letztes Jahr den Kopf gekostet: Weil ein paar Idioten-Jouhurnalisten vom Vice-Magazin ihn im guatemaltekischen Dschungel mit einem iPhone 4S photographiert haben, konnte ihn die Polizei dort festnehmen und zurück in die USA schaffen, wo er wegen Mordverdachts gesucht wurde. Der Link hier [via] liefert alle Informationen, die mit dem Photo gespeichert wurden; selbst heute noch(!). Shit is crazy.

Zudem könnt ihr dort selbst Bild-URLs eingeben, um zu schauen, was an Metadaten mitgeliefert wird.

Fassen wir nochmal zusammen: EXIF IS EVIL! Tut euch selbst einen Gefallen und ladet keine unbearbeiteten Bilder irgendwo hoch _und_ versendet die nicht weiter; weder per Email, SMS oder sonstwie.

Fakt ist nämlich auch (korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, doch es wurde von mir mit eigenen Bildern ausprobiert): Sobald das Bild durch ein Bearbeitungsprogramm gelaufen ist (das kann Photoshop, Instagram, EyeEm oder sonstwas sein) sind diese EXIF-Daten nicht mehr in voller Ausführlichkeit (und manchmal auch überhaupt nicht mehr) verfügbar. Im Endeffekt dem Dienst, der die Bearbeitung übernahm, aber schon.

In Zeiten von Breitbandinternet und der Möglichkeit auf so ziemlich unbegrenzten Webspace werden sich aber immer weniger Menschen um so etwas Gedanken machen. Wundert euch daher nicht, wenn ihr nach einem Bildtausch den Staatsschutz an der Tür habt.

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iphony VII

Die neue Slow-Motion-Funktion der degenerierten iPhone 5S-Kamera ist ja doch zu etwas gut:

Stress-Test nicht bestanden. EPIC FAIL.

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iphony VI

iOS7 macht eure alten iPhones wasserdicht:

iOS7 macht iPhones wasserdicht!1
(Klicken zum Vergrößern)

Ist sogar durch Apple garantiert (steht ganz unten)! Probiert es gleich mal aus! Und am besten teilt ihr eure Erfahrungen dann über einen Kurznachrichtendienst, dessen Gründer eine Ausbildung zum Masseur hat!1 Mehr Hightech geht nicht.

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fox erklaert github

Yeah:

fox erklaert github!
(Klicken zum…, you know the deal)

Just. NO.

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get mad!

1976!

Budget damals: 3,8 Millionen. Oscars: Vier. Golden Globes: Vier.

Zeigt mir heute einen ähnlich kontroversen Film, der die gegenwärtige Zeit dermaßen auf den Punkt bringt und diese Preise (oberflächlich wie sie nun mal sind. Zweifelhaft, ob das früher anders war) verdient. 1976.

Oh, ich vergaß: Satire wird ja während der nächsten Legislaturperiode verboten. Offizielle Begründung: Man braucht ein Gehirn dafür. Mein Fehler.

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akira yamaoka is evil1!

Pass. End:

lastfm: 66666 tracks

Akira Yamaoka ist der 66.666 gescrobbelte Titel bei LastFM! Yay! Glückwunsch! Urkunde ist auf dem Weg11!!

Der Titel „Never again“ ist vom offiziellen „Silent Hill“-Soundtrack. Also dem Teil von der PS1, als das noch revolutionär war und gut ankam bei den Fans. Er hat für „Silent Hill 4: The Room“ sogar einen Teil II im Angebot. War aber da schon zu spät, um noch was zu retten.

Wann und wo dieser Track zu hören war damals kann ich natürlich nicht sagen: Das muss 1999 gewesen sein, so um den Dreh. Ich könnte heute nicht mal mehr die Story komplett rekapitulieren. Aber da sich in dem Game zu einer bestimmten Zeit die wahrhaftige Hölle auftut durch dieses Sirenengeheul, könnte eigentlich keine Nummer bei dem LastFM-Dingens besser passen.

Wobei: Wenn man dem weiblichen Geschlecht abgeneigt ist, warum auch immer man(n) das sei, in dem Fall hätte wahrscheinlich ein Track namens „Pussy Galore“ (Scrobble-Nr. 66667) besser gepasst. o.O

P.S.: Der Track wurde noch mit Amarok gescrobbelt. Dieses Programm ist aber scheiße und wird von mir nicht mehr unterstützt. Ich werde in einem separaten Beitrag genauer darauf eingehen. Ich empfehle auch kein Clementine, da dieses Programm ebenfalls auf Amarok basiert, wenn auch eine frühere Version. Zur Zeit nutze ich Guayadeque. Der hat zwar auch seine kleinen Macken, bietet aber noch zusätzlichen LibreFM-Support _und_ frisst weniger eurer Ressourcen. Try it!

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arpanet: 1969-1989

Ich bin normalerweise überhaupt kein Fan von animierten GIFs, sondern ein entschiedener Gegner. Doch hier steckt viel Arbeit alleine vom Smithsonian drin. Und nicht nur deswegen kann man mal eine Ausnahme machen:

arpanet: 1969-1989

Zu sehen ist die Geburt und auch der Tod des ARPANET, ohne das wir heute kein Internet (und wohl auch keine totale NSA- und GCHQ-Überwachung) hätten.

Der Start war im Oktober 1969 mit den berühmten vier Knoten.

Das Smithsonian-Magazine hat aber nur bis zum Jahr 1977 sich die Mühe gemacht, das zusammenzufassen. Der eigentliche Tod kündigte sich aber erst 1984 an, als das MILNET (militärisches Kommunikationsnetz der US-Streitkräfte) daraus extrahiert wurde. Die Knoten nehmen schlagartig ab, lediglich Emails wurden noch über das Arpanet abgewickelt. 1990 erfüllte es keinen Sinn mehr, ab Juli gilt es offiziell als offline. Aus und vorbei.

Ich konnte das nie wirklich glauben, in ganz alten Logfiles aus 2001-2003 waren immer noch Einträge aus dem ARPANET verzeichnet. Ich weiß aber hier leider nicht, wie das möglich sein konnte oder wo die herkamen. Ich denke nicht, dass das damals ausschließlich Spoofs waren. Es waren auch nur sehr wenige Zugriffe von dort.

Quellen Bildmaterial:
Images: early maps (1969-77) from Heart, F., McKenzie, A., McQuillian, J., and Walden, D., ARPANET Completion Report, Bolt, Beranek and Newman, Burlington, MA, January 4, 1978 and later maps (1978-89) scanned from the paper „Selected ARPANET Maps“ published in the October 1990 issue of Computer Communications Review,
GIF erstellt von: Nick Stango

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mercedes vs. adolf

Mindfuck at its best:

MCP from dath – Tobias Haase on Vimeo.

[via]

Erstellt haben ihn Studenten für eine Abschlussarbeit an der Filmakademie Ludwigsburg. In nur 3 Tagen erreichten sie damit eine Million Views.

Solche Projekte sind sehr zu begrüßen. Zumal mit _dieser_ Detaildichte. Und auch wenn dieses „Collision-Prevent-Assist-System“ von Mercedes stammt und eine Marke ist, die juristisch betrachtet zu einem Nachspiel führen könnte, bewundere ich den Mut, so etwas bis zum Ende durchzuziehen. Also auch aus studentischer Sicht, im Vorfeld und an der Uni und mit allem, was zu so einem professionellen Clip dazugehört.

Ja. Da fühlt man sich Baden-Württemberg doch wieder sehr verbunden. Ist seltener geworden die letzten Jahre. Schade eigentlich.

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goodbye internet!

Zitat des Monats:

Project Meshnet was created out of the /r/darknetplan community in an effort to replace the existing Internet. It aims to use a combination of software and hardware to achieve the goal of a censorship-free internet. Our objective is to create a versatile, decentralized network built on secure protocols for routing traffic over private mesh or public internetworks independent of a central supporting infrastructure.“

Na dann macht’s mal gut, ne! Ihr Nutten!

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was ist html5?

HTML5 hat großes Potenzial, nur wissen die wenigsten, was hier eigentlich besser laufen soll. Selbst die Browser-Hersteller haben diesen Standard noch nicht zu 100% umgesetzt. Aber sie haben auch noch ein wenig Zeit: Der Standard wird derzeit als „Release Candidate“ angesehen, offiziell wird er wohl nächstes Jahr verpflichtend.

mayra.artes kommt aus Brasilien und arbeitet drüben bei visual.ly öfter mal an Infografiken. Auch zu HTML5 hat er eine ganz gute im Angebot:

HTML5?
(Klicken zum Vergrößern)

Wer will, der findet in seinem Portfolio auch eine Visualisierung zu Alkohol, und zwar ein Periodensystem(!), wie man es früher im Hassfach Chemie zu sehen bekam. Die Seite generell gefällt mir gut, hier lohnt sich definitiv ein Besuch.

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der flaggige fuchs

„Solange es keine klaren Aktionen des Kongresses oder der Justiz gibt, kann ich nur jedem dringend davon abraten, private Daten einem Unternehmen anzuvertrauen, das direkte physische Verbindungen zu den Vereinigten Staaten hat.“

– Zitat Ladar Levison. Musste aufgrund des massiven Drucks von US-Behörden seinen 10 Jahre alten sicheren Email-Dienst schließen

Jetzt ist es natürlich nicht immer einfach herauszufinden, wo ein entsprechender Server steht. Doch es gibt ein kleines smartes Firefox-Plugin, das hier Abhilfe schafft:

Flagfox.

Es ist bei mir schon seit Jahren im Einsatz und gehört zu meinen Standard-Plugins. Sehr empfehlenswert!

Die Flagge wird immer in der Adressleiste des Browser angezeigt. Aber es gibt ein massives Kontextmenü obendrauf, das weitere Daten zur Domain liefert. Das sind u.a.:

* WHOIS
* WOT-Website-Bewertungen (wer es braucht)
* Ping

Und:

* Geotool: (nach Klick auf die Flagge) Stadt, ISP und Ortszeit

Es ist zudem sehr klein und braucht kaum Ressourcen und schützt die eigene Privatsphäre.

So könnt ihr jederzeit checken, wo ihr genau angemeldet seid und euch sofort dort abmelden, sobald eine bestimmte Flagge auftaucht. Macht hiervon auch bitte Gebrauch! Sonst ändert sich ja wieder nichts.

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wo kommen kreditkartennummern her?

Warum haben Kreditkartennummern (meistens) 16 Zahlen? Wie werden diese Zahlen generiert? Und warum kann nicht jeder Depp eine Reihenfolge an Zahlen zu einer Kreditkartennummer zusammenführen?*

Es gibt eine Website, die das alles anschaulich erklärt:

http://datagenetics.com/blog/july42013/index.html [via]

So geben z.B. die ersten vier Zahlen wieder, zu welcher Gesellschaft diese Karte gehört:

Visa: Präfix 4-
Mastercard: Präfix 51-, 52-, 53-, 54-, 55-
American Express: Präfix 34-, 37-

Da Kreditkartenfirmen bereits eingeplant haben, dass Menschen zu dämlich sein könnten die Nummer korrekt irgendwo anzugeben, hat man nach 15 Zahlen eine Prüfnummer eingefügt. Diese Zahl wurde mathematisch aus den vorangegangenen berechnet: Die Formel wurde 1954 von Hans Peter Luhn bei IBM entwickelt. Es gibt heute kein Patent mehr dafür, diese Formel ist Allgemeingut und läuft unter ISO/IEC 7812-1.

Solche Prüfnummern findet man übrigens auch in Barcodes, ISBNs von Büchern, etc. vor. Den Luhn-Algorithmus kann man aus Spaß auf dieser Website auch anwenden. Er ist jedoch nicht besonders stark (zumindest heute nicht mehr), es gibt weitaus bessere wie z.B. den Verhoeff-Algorithmus (1969) oder den von Damm (2004).

Mehr braucht man dazu eigentlich nicht wissen. Am Ende des Artikels werden noch ein paar Anwendungsbeispiele wie RAIDs genannt, die aber zur eigentlichen Thematik nichts mehr beitragen.

Wer will, der kann den Luhn-Algorithmus auch in einer Programmiersprache seiner Wahl einbauen. Eigentlich sollten sich so eigene Kreditkartennummern generieren lassen. Die entsprechende Funktion in C sieht beispielsweise so aus:

#include // für atoi
#include // für strlen

bool checkLuhn(const char *pPurported)
{
int nSum = 0;
int nDigits = strlen(pPurported);
int nParity = (nDigits-1) % 2;
char cDigit[2] = "\0\0"; // atoi erwartet einen null-terminierten String
for (int i = nDigits; i > 0 ; i--)
{
cDigit[0] = pPurported[i-1];
int nDigit = atoi(cDigit);

if (nParity == i % 2)
nDigit = nDigit * 2;

nSum += nDigit/10;
nSum += nDigit%10;
}
return 0 == nSum % 10;
} [via]

So, haben wir wieder was gelernt! Nett.

*Im Internet gibt es zahlreiche Rechner um sich Fake-Kreditkartennummern generieren zu lassen. Die sind dann für diverse Webseiten durchaus benutzbar, sofern das z.B. eine Voraussetzung ist einen Dienst nutzen zu können. Allerdings sollten diese Nummern nicht bereits benutzt worden sein. Da es sich zudem um eine rechtliche Grauzone mit diesen Generatoren handelt werden die hier nicht verlinkt. Und noch ein Hinweis: Online-generiertes Gedöns kann immer abgefangen werden. Es ist daher sicherer sich sein Programm selber(!) zu bauen.

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prism: powered by narus

Wenn es Massenvernichtungswaffen gibt, dann gibt es auch Massenüberwachungswaffen. Eine der mächtigsten Firmen aus diesem Bereich trägt den Namen Narus, gehört vollwertig Boeing und hat wohl maßgeblich die PRISM-Technologie entwickelt.

Frei nach einem Zitat aus „Reine Nervensache“, wo Robert De Niro auf die Aussage „Alles verändert sich. Wir müssen uns der heutigen Zeit anpassen.“ erwidert: „Sollen wir uns ’ne scheiß Webseite zulegen?“, so hält es auch Narus.

Von Informationen zu deren Top-Massenüberwachungsprogramm mit dem Titel Narus nSystem im Web stammt dann folgende Grafik:

prism: powered by narus

Hier wird alles (ganz gut eigentlich) erklärt: http://narus.com/solutions/narus-nsystem. [via]

Vor dem 11. September war Narus hauptsächlich darauf ausgelegt IP-Netzwerk-Verkehr auszuwerten und zwar aus Gründen für das Erstellen von Rechnungen. Das änderte sich schlagartig, als man nach diesem Tag dann anfing semantische Funktionen zu implementieren, die nur einen Zweck hatten: Überwachung. Da verwundert es auch kaum noch, dass 2004 ein ehemaliger Deputy Director der NSA, namentlich William Crowell, den Chefposten übernahm. Crowell war zuvor für die DARPA (wen sonst) in einer „Anti-Terrorismus-Task-Force“ tätig.

Sehr schön dokumentiert sind auch die „Partner“ von Narus auf deren Website: Firmen wie HP, Dell, IBM gehören dazu. Wenn man dem Geld folgt (und das geht hier mal ausnahmsweise, da Narus immer noch Wagniskapital bekommt), so sind folgende Firmen fest involviert: JP Morgan Partners, Mayfield, NeoCarta, Presidio Venture Partners, Walden International, Intel, NTT Software und Sumisho Electronics. Manche sind sehr bekannt, manche weniger. Man kennt das.

Aufgefallen sind die Big-Brother-Freaks von Narus schon einmal heftigst, es gibt einen kompletten Fall dazu, der sich Hepting vs. AT&T nennt. Das war im Januar 2006. Da ging es um das System NarusInsight (und auch hier gibt es natürlich eine Broschüre). Mit diesem Supercomputer-System sollen sie sich zusammen mit der NSA in das Netzwerk von AT&T gehackt haben und so Zugriff auf VoIP-Daten, sowie Kommunikation von Firmen, Privatleuten und Drittanbietern gehabt haben. Mit Hilfe von AT&T wohlgemerkt(!).

Wer noch einen Beweis dafür sucht, dass der TIAS-Gedanke immer noch existiert, hier ist er. Die zwei Kern-Systeme von TIAS (neben dem ganzen neuzeitlichen Kram wie PRISM) gibt es heute übrigens immer noch: Sie heißen „Basketball“ und „Topsail“ (ehemals Genoa II) und werden von „Crypto City“ aus administriert; so nennt sich das 60-Gebäude-Areal in der Nähe des NSA-Hauptquartiers in Fort Meade.

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eigene dropbox mit owncloud

Wer Cloud-Dienste nutzt, ist eigentlich selber schuld. Erst heute morgen bin ich mit der Radiomeldung aufgewacht, dass Microsoft enger mit der NSA zusammenarbeitet als gedacht und zwar hauptsächlich bei Skype, Outlook/Hotmail und seinem Clouddienst Skydrive.

Jetzt ist es so, dass diese „Cloud“ eigentlich nie etwas Besonderes war, es sei denn man hat das Jahr 1970 oder so selbst erlebt. Denn im Prinzip bietet die selbe Funktion ein eigener Webspace gehostet im Irgendwo, wofür man seine paar Euro im Monat bezahlt. Dieses Projekt hier läuft zum Beispiel darauf.

Dank ownCloud ist es sogar möglich sein eigenes Dropbox (Skydrive, Google Drive, whatever) zu starten. Auf seinem eigenen Server, ohne viel Kenntnisse, innerhalb von Minuten.

owncloud logo

ownCloud ist sogar intern durch diverse Apps erweiterbar. Die einzige Beschränkung: Ihr müsst selbst wissen, wieviel GB ihr in eure Cloud stecken möchtet. Persönlicher Webspace kostet immer, da kann man nix machen. Nichts ist umsonst.

Hier die Schritte für eure ownCloud in der Übersicht:

1) besorgt euch dieses PHP-Skript: https://download.owncloud.com/download/community/setup-owncloud.php
2) ladet es in ein Verzeichnis auf eurem Server hoch, wo ihr eure Cloud haben möchtet. WICHTIG: Das Unterverzeichnis wählt ihr selbst bei der Installation, daher überlegt euch gut, unter welcher Domain eure Cloud später erreichbar sein soll. Wenn ihr natürlich nur eine Domain habt: völlig egal
3) sorgt dafür, dass euer Server Folgendes unterstützt:
– PHP 5.3
– MySQL
– KEIN PHP Safe Mode(!)
4) legt eine neue Datenbank an und merkt euch eure Daten
5) ruft das Skript auf: http://euredomain.net/setup-owncloud.php
6) die Abhängigkeiten werden überprüft. Normalerweise sagt euch nun ownCloud, was noch eingerichtet werden muss. Wendet euch in dem Fall möglichst freundlich an euren Provider und lasst euch das von dem zuvor einrichten
7) gebt den Unterverzeichnis-Namen für eure brandneue Cloud an (z.B. owncloud, box, etc.)
8) jetzt kommt MAGIC: ownCloud lädt im Hintergrund alles automatisch herunter und installiert die Cloud in euer Verzeichnis! Ka-Ching!
9) jetzt kommt wahrscheinlich ein Bug. Es wird wohl nicht mehr angezeigt wie „Fehler 500“. Macht nix: Geht einfach in euer Verzeichnis auf dem Server, öffnet die .htaccess. Dort kommentiert ihr folgende Zeile aus: Options -Indexes. Dazu einfach eine Raute (#) davor setzen, speichern und wieder hochladen
10) geht zurück zu http://euredomain.net/name_eurer_cloud/. Jetzt erscheint ein neuer Bildschirm, wo ihr euch einen Benutzernamen und ein Passwort vergebt. WICHTIG:
11) Hier unbedingt auf „Fortgeschritten“ klicken! Wählt MySQL aus und tragt die Daten eurer in Schritt 4) angelegten Datenbank ein
12) schließt die Installation ab
13) Fertig!

Tipp: Der Bug mit dem „Error 500“ kann während der Installation öfter auftreten. In diesen Fällen die Raute in der .htaccess hinzufügen, Seite checken ob sie angezeigt wird, wenn nicht Raute entfernen, Seite wieder checken, usw. Das klappt am Ende schon!

Das geht tatsächlich einfacher als gedacht, lasst euch durch diese 13 Schritte nicht irritieren. Solange ihr mal ein Blog installiert habt oder ähnliches ist das kein großes Problem.

Fazit: Wer auf eine Cloud nicht verzichten kann, der sollte mal ein Auge auf ownCloud werfen. Das Teil ist in der Version 5.0.8, die erst seit 2 Tagen raus ist, ziemlich genial und gut ausgestattet mit Features (siehe hier). Der wirklich einzige Nachteil liegt darin, dass der Speicherplatz von eurem eigenen Webspace abhängt.

Have fun!

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