
Schön:

Illustration: Lucie Maquet
Chariklo ist der erste entdeckte Asteroid überhaupt, der eigene Ringe besitzt.
Chariklo ist nur 248km im Durchmesser groß und kreist irgendwo zwischen Uranus und Saturn. Von beiden Planeten ist bereits bekannt, dass sie Ringe bzw. ein komplettes Ringsystem besitzen. Meine logische Schlussfolgerung daraus: Er hat sich eben anstecken lassen. Würde mich nicht wundern, wenn es zwischen diesen beiden kosmischen Brüdern noch weitere Objekte mit Ringsystemen gibt.
Chariklo wurde 1997 das erste Mal entdeckt und gehört zur Zentauren-Klasse, genau genommen ist er der größte Vertreter dort. Deren Herkunft wird aus einem alten Kometengürtel vermutet. Den Bezug zur griechischen Mythologie verdanken diese der Eigenschaft, dass sie wie die Zentauren, die Hybridwesen aus Pferd und Mensch waren, zwei Bereiche überspannen.
[via]
Die Entdeckung selbst stammt vom Juni 2013 und wurde von der ESO gemacht. Eigentlich wollten die nur Chariklos Größe und Form mit ihren Teleskopen vermessen. In den paar Sekunden konnten die jedoch eine Abnahme der Leuchtkraft registrieren. Und nur anhand des Musters, wie sich dies abspielte, konnte eben das mit den Ringen bestätigt werden. Das sie sichtbar sind verdanken sie im Detail dem Umstand, dass sie hauptsächlich aus Wassereis bestehen.
Woher die Ringe kommen ist hingegen völlig unklar. Spekuliert wird über eine Kollision mit einem kleineren Objekt. Man will Chariklo zwar dieses Jahr erneut beobachten, wichtiger ist hingegen jetzt etwas anderes: Welcher von den 50 anderen Zentauren verfügt ebenfalls über Ringe?
„If this sort of thing can happen and is commonplace, what is that telling us?“ says Buie. „Discovering a new object is a pretty good experience,“ Braga-Ribas says. „We are making history here.“
Beim Wardriving fährt man mit einem Auto durch die Gegend und snifft sich durch WLAN-Netzwerke, in der Hoffnung, irgendwo Zugangsdaten oder vielleicht sogar Inhalte abgreifen zu können.
Das ist so von gestern. Willkommen Wardroning!
Es gibt da eine clevere Firma aus London namens Sensepoint. Deren Drohne nennt sich ganz harmlos Snoopy, wie dieser nutzlose Köter. Snoopy fliegt durch die Luft und gibt sich als Fake-WLAN-Zugriffspunkt aus. Das Ziel sind alle Smartphones in Snoopys Reichweite, wo die Drohne erstmal checken soll, mit welchen Netzwerken sich die Geräte in der Vergangenheit verbunden haben. Danach geht es ans Eingemachte: Evil Twin-Angriffe, bis die Antenne raucht.
Im Kern ist es die selbe Crux die bei offenen WLAN-Netzwerken auch lauert: Wer garantiert euch, dass hinter dem Netzwerk namens Telekom auch wirklich das Unternehmen und nicht irgendein Hacker oder, noch schlimmer, ein Skript-Kid steht? Eben. Und wer dann anfängt hier herumzuspielen und das „ans Laufen zu bekommen“ schadet sich wahrscheinlich noch mehr und gibt Daten preis, die er eigentlich nicht wollte. Aber es gibt hier ganz viele schlechte Szenarien, der Link zu Wikipedia oben beschreibt Evil twin noch etwas ausführlicher.
Die Forscher/Hacker von Sensepoint wollen die Technik heute auf der Black Hat Asia in Singapur präsentieren. Zumindest oberflächlich scheinen sie recht weit gekommen zu sein, es gibt ein Video, wo sie Snoopy durch Londons Lüfte fliegen lassen: https://youtube.com/watch?v=SWt484AC4E8.
Und Glück haben sie dazu noch: Metadaten und Geräte-IDs zu sniffen ist in UK scheinbar nicht mal illegal. Lediglich das Abgreifen persönlicher Daten; für Amateure natürlich, Profis wie das GCHQ mit Regierungserlaubnis haben es da leichter.
Hilft aber am Ende alles nichts, selbst wenn sich die Hacker der Ethik verpflichtet sehen: In dieser Session bekamen sie auf die Art GPS-Koordinaten und Netzwerknamen von 150 Geräten, konnten Passwörter für PayPal-, Amazon– und Yahoo-Konten stehlen.
Drohnen, Baby: Das Riesenproblem fängt gerade erst an.
Also richtig krass sind die Cyberpunk-LED-Masken von Huboptic ja schon, doch damit herumlaufen würde ich wahrscheinlich nicht:

Zwar brauchen die alle Batterien, klar. Doch die LEDs richten sich dann nach der Musik, ist es also wert.
Garantiert irgendwie inspiriert durch Daft Punk, aber doch auf einem neuen Level.
Das Design stammt von Jorge Pong aus Los Angeles, der in Taiwan geboren wurde. Er ganz allein repräsentiert auch Huboptic. Den Shop zum Bestellen der Masken findet ihr hier: http://etsy.com/uk/shop/HUBOPTIC?ref=top_trail. Die Preise beginnen irgendwo bei 60€, ohne Versand. Zu jedem Produkt gibt es einen Link in der Beschreibung zum entsprechenden YouTube-Video der Maske in Aktion.
Zielgruppe: DJs. Raver. Oder eben Cyberpunks wie wir. Und ich könnte mir die Dinger auch gut auf Demos vorstellen, wäre mehr 21. Jahrhundert als diese Guy Fawkes-Masken. ^^
Ich hoffe XP-Nutzer werden am 8. April nicht den Fehler machen und sich wieder in die Abhängigkeit des selben alten verratzten Software-Anbieters stürzen, indem sie einfach ein neuer bedatetes Betriebssystem aus dem selben Haus kaufen. Oder noch schlimmer: Einfach weiter XP benutzen, das ist nämlich noch viel weniger empfehlenswert.
Leute, bitte, wir sind 2014, es gibt l-ä-n-g-s-t zuverlässige Alternativen:
* Für Mobile: Android
* Für Mobile mit Technikerfahrung: Cyanogenmod (oder Derivate davon wie AOKP, Paranoid Android, etc.)
* Für paranoide* Mobile, die keinen Wert auf viel Software-Auswahl, dafür aber auf die Privatsphäre legen: Replicant
* Für komplett Paranoide*: OpenBSD
* Für Technikbegeisterte, weniger paranoid*, dafür das Modernste(!) & Freieste an Software, das die Menschheit zur Verfügung hat: Linux
* Für die, die nach XP überhaupt keine Lust mehr auf PCs und diesen Kram haben (we hear you): Der Wald
Es gibt Linux für jeden Geschmack:
* Für die Ethiker: Debian
* Für die Hacker: Arch Linux/Gentoo/etc.
* Für die blutigen Anfänger: openSuSE
* Für die Mode-Kiddies: Ubuntu
* Für die Minimalisten: LXLE
Einen Überblick gibt es dort, sucht euch doch einfach eines aus oder werft ’ne Münze.
Euren Rechner plattmachen müsst ihr so oder so, also wieso benutzt ihr nicht gleich was Richtiges!? Eben!
Have fun! Und nie vergessen: Bei _allen_ Fragen, das Web ist dein Freund.
*der Begriff ist in meinen Schriften niemals abwertend gemeint, ganz im Gegensatz zur Medien-Polonaise in diesem großartigen hiesigen Land: Paranoia ist einfach eine feinere Abstufung der Realität
Scheinbar steht uns eine neue Form von Nur-Lesen-Medien ins Haus: Die Archival Disc. Es gibt sogar schon ein Logo für diese Handelsmarke.
Sony (Erfinder des DVD-Ablösers BluRay) arbeitet zusammen mit Panasonic an den Discs, die mindestens 300GB fassen sollen. Zwar gibt es derzeit weitere Firmen und auch ähnliche Ideen in diesem Bereich, die zwei Größen aus Japan sind jedoch immer noch dabei und machen weiterhin Fortschritte. [via]
Erst seit Montag steht die Roadmap und auch die ersten Spezifikationen sind öffentlich: http://sony.net/SonyInfo/News/Press/201403/14-0310E/index.html. Vorher war das eine Kopfgeburt des letzten Sommers, die wahrscheinlich aufgrund der Aktualität der NSA-Affäre auch untergegangen ist.
Bei 300GB sollen die Entwicklungen allerdings nicht stoppen: Das sind die allerersten ADs, die es ab Sommer 2015 geben soll. Die zweite Stufe sind 500GB, die dritte 1TB.
Anwendungsgebiete sind die Filmindustrie, speziell die 4K-Technologie. Außerdem dürfen natürlich die super-ge-spin-ten Buzzwörter „Cloud“ und „Big Data“ nicht fehlen.
Derzeit ist tatsächlich keine AD für den reinen Technik-Konsumenten angedacht; doch da kennen sie die Ansprüche eines Hideo Kojima und dessen „Metal Gear“-Games nicht gut genug… Das wird nur eine Frage der Zeit sein.
Die Frage, die ich mir halt stelle: Braucht man sowas? Nee, wahrscheinlich nicht. Und anhand des Schicksals der UMD kann man darüber hinaus sehen, dass selbst ein Primus in diesem Bereich wie Sony mit einem Speichermedium grandios scheitern kann.
Außerdem, so leid es mir tut für die Disc-Nostalgiker: Dieses Medium ist tot. Online-Speicher (gibt’s ja auch außerhalb der dummen Cloud, gab es schon immer) wird permanent billiger. Keiner will mehr Discs wechseln müssen. Und: Warum nutzt die Vita wohl wieder Kassetten? Das ist eine Art der alternativen Zukunft in diesem Bereich. That’s pretty much it.
Hier erneut ein Web-Fund, bei dem man erst keinerlei Plan hat, um was es sich handelt:

Toyota ED² ist die Bezeichnung für das europäische Entwicklungszentrum von, eben, Toyota.
Warum die ihren Gesichtsbuch-Account als Blog deklarieren weiß wohl niemand: Toyota ED2 design blog, via facebook.com. Jedenfalls drehen sich die Einträge dort nicht nur um Fahrzeuge, da sind auch abgespacte Sachen zu finden.
Einen Kurzüberblick auf Französisch gibt es offiziell hier: http://fr.toyota.be/innovation/design/ed2/index.tmex.
Hier ein relativ wichtiges Video des Studios, mit echten Arbeiten und einem Konzept-Auto in Kooperation mit Jean-Marie Massaud, einem Kreativ-Designer: https://youtube.com/watch?v=XpGmoUMbNXA.
Was sie völlig abseits so treiben, wie weiter oben bereits erwähnt, sieht man bei dieser Ausstellung: http://deri-design.com/web/exhibit/ed2-area.html.
Gegründet wurde das ED² bereits 1989 in Brüssel, so um 2000 sind sie umgezogen nach Sophia Antipolis, einem Technologiepark in der Nähe von Nizza. Das erste Design, das man auch auf die Straße bekommen hat, war der Yaris. Ein paar neue Generationen des Avensis wurden ebenfalls dort entwickelt und das Aussehen des iQ, der 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Lasst euch von diesen realen Releases nicht täuschen: Eines der Hauptthemen, die von denen beackert werden, ist die Urbanisation. Es wundert daher nicht, dass es, bisher leider, nur diese eher praktischen Stadt-Fahrzeuge in die reale Welt geschafft haben.
Das war: Die Geschichte hinter einem coolen Tumblr-Bild. Die dort in fast keinem Fall jemals erzählt wird.
Hahaha!
Yeah, auf EyeEm kann man bald seine eigenen Bilder verticken. Das wäre von meiner Seite jetzt nicht eine Meldung wert.
Aber hier ist eine Auflistung, was vermieden werden sollte und ich ♥ das zu 100%:
…these are the ones you should avoid:
* Pets
* Plants in pots
* Selfies (at least the standard ones)
Was noch fehlt sind Photos vom Lunch! Also zumindest die „standard ones“.
Nee, also Selfies geht mal gar nicht, egal was hier jetzt unter „standard“ verstanden wird.
Berliner Schnauze, eh!? Props nach oben, ihr Piefkes. Echt jetzt.
Neues aus der Welt der Exoskelette, die ja spätestens seit Cyborg Ninja aus „Metal Gear Solid“ (1999) vielen ein Begriff sein dürften:
Die Forscher vom italienischen Perceptual Robotics Laboratory (Percro) haben den Body Extender gebaut. Eine Maschine, die getragen werden kann und mit der es möglich ist, 50kg zu heben. Mit jeder Mecha-Hand.
Laut Fabio Salsedo, der das Projekt leitet, ist das der bisher „komplexeste tragbare Roboter der Welt“. Es gibt ein ziemlich cooles Video dieses Ungetüms in Aktion, zwei Minuten lang, man denkt auch teilweise, man befinde sich in einem Videogame:
http://bbc.com/news/technology-26418358.
Anwendungsgebiete speziell für dieses Gerät sind wohl der Flugzeugbau und die Rettung von Erdbebenopfern. Bevor man solche Dinger mit Katana-Schwertern ausstattet, natürlichst.
Panasonic arbeitet ebenfalls in diesem Bereich: Deren Erfindung nennt sich Powerloader und soll 8km/h schnell laufen. Markteinführung 2015, wenn alles klappt.
Die ganze Welt forscht eifrigst: Aus Japan kommt noch die Firma Cyberdyne (LOL!?) mit Hal (hybrid assistive limb) für Fabriken, aus den USA sind die Militärfirmen Raytheon (XO2-System für Soldaten) und Lockheed Martin (mit „Hulc“) dabei. In Israel beweist Argo Medical Technologies hingegen, dass man diese Technik auch für medizinische Zwecke einsetzen kann, eine ähnliche Taktik verfolgt Hocoma aus der Schweiz mit dem „Lokomat“.
Wie man sieht gehört dieser Technik die Zukunft. Es gibt jedoch noch drei größere Probleme zu lösen:
1) das Kontrollsystem ist nicht ausgereift genug
2) die Materialien sind (noch) nicht optimal
3) die (Energie-)Systeme zum Betrieb dieser Dinger sind am schwersten zu entwickeln
Fazit: Bevor das alles so abläuft, wie man das eben aus Games oder Filmen kennt (Mech-Wars, anyone!?), werden kleine und weniger entwickelte Systeme für alte Menschen zu haben sein oder man findet sie eben irgendwo in der Medizin. Und das Skynet muss ja auch erst noch umgesetzt werden. Es bleibt also noch ein paar Tage Zeit. Genießt diese.
In unserer oftmals arg verwirrten Welt läuft alles nur noch über Clubs. Wer es alleine zu nichts bringt, der versucht es eben in Gemeinschaft. Das ist menschlich und der Homo namens Sapiens ist eben ein soziales Tier, da kann er noch so viele Stunden vor einem Monitor sitzend verbringen.
Es gibt auch einen (von vielen) „Elite-Hacker-Club“ mit dem Namen w00w00. Einer von denen mit dem Pseudonym yan heißt im realen Leben Jan Koum und hat erst kürzlich die unsicherste Chat-App der Welt aller IT-Zeiten für 19 verfickte Milliarden US-Dollar an einen Kollegen vertickt, der mit euch und eurem Privatleben sowie euren persönlichen Interessen Milliarden scheffelt.
Jetzt nehmt euch eine Minute Zeit und lest danach den Absatz oben erneut.
Was hier passierte war kein Zufall: Ein anderes Mitglied ist uns alten Hasen aus den späten 90ern noch bekannt und heißt Shawn Fanning (oder dob), der „Erfinder“ von Napster. Der Fall Napster stand exemplarisch für alles, was schief lief mit der „New Economy“ und zwar vom Anfang bis zum Ende, als man mit einem anderen Elite-Club der „Old Economy“, namentlich Bertelsmann, gemeinsame Sache gemacht hat und man grandios gescheitert ist. Der Name Middelhoff und dieses bescheuerte Photo von ihm mit Fanning sollte ein paar böse Erinnerungen wecken.
Von diesen Verquickungen ist in den Hauptstrom-Medien wie immer nichts zu lesen, es darf jedoch bezweifelt werden, dass solches Wissen unbekannt ist. Auch Techcrunch hat einen entsprechenden Artikel zu dieser dubiosen Programmierer-Zunft erst kürzlich dazu gemacht: http://techcrunch.com/2014/03/02/w00w00/. An einem Sonntag. Dass es niemand mitkriegt.
Der w00w00-Club ist mittlerweile nicht nur durch yan über sich hinaus gewachsen. Das „größte nonprofit(!) Security-Team der Welt“, wie sich selbst gerne sehen, hat 30+ Mitglieder aus 12 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Hier ein paar Namen, es sind längst nicht alle bekannt:
* Dug Song (co-founder of Duo Security and co-founder of Arbor Networks)
* Michael A. Davis (CTO of CounterTack)
* David McKay (early employee at Google and AdMob)
* Josha Bronson (Director of Security at Yammer)
* Joshua J. Drake (Accuvant Labs)
* Andrew Reiter (Researcher at Veracode)
* Simon Roses Femerling (ex-Microsoft Research)
* Gordon Fyodor Lyon (creator of Nmap Security Scanner)
* Adam O’Donnell (co-founder of Immunet)
* Mark Dowd (co-founder Azimuth Security)
* Tim Yardley (researcher in critical infrastructure security)
Deren Mission: „We felt the world was ours to take“. Yeah, scheiß‘ auf alles und nimm‘ dir die Welt! DU BIST DER CLUB!
Die Verbindung zu den Mächtigsten besteht mindestens seit 2000:
„I believe at one point in the late 90s/early 2000s we had representative membership with ties to every major security consulting firm, hacker think tank, and security team on Wall Street,“ says Bowie
So viel zum Attribut „nonprofit“, das ist Major-League-Bullshit.
In dem Artikel ist auch ein Satz zu lesen, mit dem man jeden Artikel zur w00w00-Sekte ordentlich abschließen kann:
„Everybody talks about the PayPal-Mafia. But no one talks about the w00w00-Mafia.“
A.C.K.
Multiple Orgasmen für 460€:

Gestern war ja diese ganz tolle Mobilfunk-Messe im schönen Barcelona. Dort wurde das Blackphone, das wahrscheinlich sicherste Smartphone der Welt im Moment, erstmals öffentlich vorgeführt.
Nicht nur die optische Sexyness überzeugt, auch die Specs:
* 4.7″ HD IPS Screen
* >2 GHz Quad Core CPU
* 2 GB RAM
* 16 GB Storage
* LTE
* HSPA+
* Front camera >8Mpx with flash, plus rear camera
Hinzu kommen dann ja noch eine Reihe ausgewählter sicherer Apps, die extra für das Teil entwickelt wurden: Silent Circle Apps, Silent Phone, Silent Text, Silent Contacts, Blackphone-built apps und Blackphone Firewall.
An der Adresse des Schweizer Shops änderte sich nichts: https://store.blackphone.ch/.
Rechnet mit Auslieferungen um den Juni rum.
Ihr sucht ein neues Smartphone? Verzichtet doch auf den Fingerabdruck-Wahnsinn, den das Samsung Galaxy S5 ebenfalls bringen soll und unterstützt eine kleine aber feine Hardware-Schmiede mit Potenzial und massenhaft fachlicher Kompetenz! Tut es! Tut es jetzt!
Ein Siebtklässler hat diesen LEGO-Brailleschrift-Drucker gebaut:

Das Ganze im Rahmen eines Wissenschaftsprojekts.
Er fand, dass die 2000€ aufwärts für solch eine Maschine viel zu hoch sei, besonders für Entwicklungsländer. Also benutzte er LEGO Mindstorms EV3 als Bausatz, den es schon für 350€ gibt und erfand diese Alternative.
[via]
Dieses Gerät wurde Braigo getauft. Natürlich bekam es seine eigene Gesichtsbuch-Seite: https://facebook.com/BraigoPrinter. Schon über 1.100 „Likes“, da geht sicher noch mehr.
Genial! Cooler Mensch, clevere Idee. Und: LEGO!
Man sieht hier ganz gut, dass das mit den Bitcoins bei weitem nicht ausgereift ist:

Hier fand, offensichtlich, eine Manipulation der einmaligen Transaction-ID statt: Es dürften keine verständlichen Wörter wie Sochi und Enjoy darin auftauchen, you know I mean!?
Der Screenshot ist von heute morgen.
Erschwerend hinzu kommt, dass die Bitcoin-Adresse, auf der diese drei Zahlungen heute morgen bei mir eingingen, öffentlich überhaupt nirgends zugänglich ist.
Diese Transaktionen fanden bei mir in der App Bitcoin Wallet von Andreas Schildbach statt. Und ich bin mir, wenngleich nur vom Gefühl her, sicher, dass der gute Andreas nichts dafür kann.
Am 11. Februar berichtet Silicon Angle von DDoS-Attacken, die mich hier eventuell inzwischen erreicht haben könnten:
„Tx malleability is now used in active broad-based attack against bitcoin network. Funds NOT at risk, but Denial-of-Service in progress“ — AndreasMAntonopoulos (@aantonop) February 11, 2014
Aber eigentlich dürfte mich das nicht betreffen, weil:
„…this “transaction ID malleability attack” does not affect people’s bitcoin wallets or funds.
Aha. Bleibt nun einem selbst überlassen, wie man dies beurteilt. SYSTEM FUCKED?
[Update I, 17.02.14, 11:58]
Diese Zahlungen gehen weiter. Oh my…
https://blockout.io/ ist ganz cool für das Verschlüsseln von kurzen Texten zwischendurch, läuft in jedem Browser. [via]
Über AES-256 wird beliebiger Text verschlüsselt. Das war’s. 🙂
Ich kann mich persönlich an diese Spielzeuge nicht erinnern, aber sogenannte „Dekodier-Ringe“ gab es wohl früher häufiger, weil die billig herzustellen waren. Der Wikipedia-Artikel ist leider nur in englischer Sprache verfügbar.
Man wird auf der Seite explizit aufgefordert nicht das Privateste zu verschlüsseln mit dem Ding.
Ein Anwendungsbeispiel wäre, die API in sein Blog zu integrieren, um das für Kommentare zu nutzen. jquery-technisch schaut das z.B. so aus:
Example jQuery Ajax Encode
$.ajax({
url: „https://blockout.io/encode“,
type: „POST“,
data: { key: „passkey“, s: „hello“ },
success: function(response) {
$(„#encoded“).html(response);
}
});Example jQuery Ajax Decode
$.ajax({
url: „https://blockout.io/decode“
type: „POST“,
data: { key: „passkey“, s: „███████████████████████████████████████████████████████████████“ },
success: function(response) {
$(„#decoded“).html(response);
}
});
Ich habe die fertige Version dieses Features bereits bei ein paar kleinern News-Seiten gesehen.
Das Tumblr-Blog http://blockoutio.tumblr.com/ protokolliert auch jede über die Seite direkt verschlüsselte Nachricht. Reiner G33k-Pr0n, kann man als normaler Leser wenig mit anfangen.
Mir gefällt die Idee, vielleicht kann man das ja noch ausbauen. Solche ciphers werden immer wichtiger, der spielerische Ansatz von blockout.io kann helfen das weiter hinaus in die Welt zu tragen.
Ich kann den Apple-Sauhaufen nicht leiden. Aber Wozniak schätze ich wie Sau. Er ist ein sehr kluger Kopf mit oft sehr sympathischen Kommentaren. Und auch Spieleprogrammierer. Ein lustiger Mensch.
Jedenfalls kann ich dieses Statement von ihm nicht so ganz ernst nehmen:
„There’s nothing to keep Apple out of the Android market as a secondary phone market.“ [via]
Aha. Hää?? WTF.
Er hat das irgendwie bei der Apps World conference in San Francisco anklingen lassen. Primär ging es um das Schicksal von Blackberry, dass er es „schade“ fände, dass es sie nicht mehr gibt (ich persönlich übrigens nicht, es gab nichts Nutzloseres) und dass die eben „den Android-Zug verpasst“ hätten.
Ja, das mag schon sein, aber ich frage mich wie das mit Apple und Android zusammenpassen soll. Ein Großteil der Apps für Android würden im Apple-App-Store gar keine Zulassung bekommen, siehe das Schicksal der letzten Bitcoin-Börse „Blockchain“. Oder auch das Schicksal von Firefox, das keine Chance mehr gegen den dort bevorzugten Safari sah. Oder, oder, oder. Es könnte endlos so weitergehen.
Apple wäre strunzdumm, Teile seines iOS offenzulegen, was im Falle einer Android-Unterstützung passieren _müsste_. Dann würde die Fachwelt mal sehen, wie grundstupide und unausgegoren das unter der Oberfläche alles ist. Was bei Apple zählt ist der Look, Technik interessiert die einen Scheißdreck.
Und das mit dem „sekundären Markt“ raffe ich nicht: Damit man sich Android-Gebiet erschließt? Oder damit man auch ärmere Länder bedienen kann? Das Letzteres überhaupt nicht in den Cupertino-Masterplan passt hat man ja mit dem iPhone 5c gesehen, das hoffnungslos zu teuer für solche Märkte war/ist.
Ich weiß nicht genau, was mit dem Ticket von Wozniak an dem Tag nicht gestimmt hat, aber okay. Ist sein Leben. Und im Gegensatz zum anderen Steve lebt er ja noch und lacht viel, da kann er bislang nicht so dermaßen viel falsch gemacht haben…
Auto-Freaks müssen jetzt stark sein:
Ich bin nämlich nicht sicher, ob man das hier als KFZ bezeichnen kann. Es hat ein Chassis, zwei Sitze, vier Reifen und ein Lenkrad; das war’s dann.
Gut, der Tabby ist tatsächlich ein Opensource-Car, zusammenbaubar in unter einer Stunde. Und ich musste erst mal nachschauen, die Idee ist gar nicht so neu und es gibt bereits ein paar: https://en.wikipedia.org/wiki/Open-source_car.
Also hier wird die Community vor massive Herausforderungen gestellt werden. Ich bin gespannt, ob hierauf jemand anspringt.
Das Chassis alleine soll 500€ kosten. Rechnet man jedoch den Elektromotor und das ganze andere Zeugs hinzu, kommt man auch auf fast 4.000€. Das ist überhaupt nicht billig für ein Maschinchen, das so unsexy ist. -.-
An dem Konzept alleine zweifle ich hingegen nicht, dem gehört die Zukunft. Aber das muss zwingend nach was aussehen, diese Arbeit wird es nicht reißen. Und wir reden hier nicht von einem Lamborghini, Jungs. Trotzdem Respekt für den Mut, war ein netter Versuch.