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Archiv für die Kategorie „PC“

cyber-crimes

pcmag.com liefert uns ein interessantes feature zu den 10 mysteriösesten cyber-crimes aller zeiten, die nicht gelöst werden konnten: „the 10 most mysterious cyber crimes“.

hier das ganze im schnelldurchlauf:

oktober 1989 – der WANK-wurm.

februar 1999 – satellit des verteidigungsministeriums gehackt.

januar 2000 – der cd-universe-kreditkarten-hack.

dezember 2000 – militär-quellcode gestohlen.

oktober 2001 – der anti-drm-hack.

oktober 2003 – der cbs-hack mit dennis kucinich.

märz 2006 – der appleyourself-hack (hätte auch von mir stammen können).

winter 2007 – der 26.000-seiten-hack mit msnbc (sehr gut!).

februar 2008 – supermarkt gehackt.

mai 2008 – der comcast-hack.

aber hacking dreht sich nicht immer um kriminelle und verbrechen. wer die brillianz früher hack-eskapaden kennenlernen möchte, für den hat das selbe pcmag noch eine weitere story: „the ten greatest hacks of all time“. sie sind weit zurückgereist, bis ins jahr 1961.

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die dummheit der massen

hey du! ja, genau du da, vor dem bildschirm! haste mal kurz zeit für eine art computer-darwin-test? es ist auch ganz einfach, folgendes szenario: ein lästiges popup-fenster taucht auf dem pc-bildschirm auf. nachdem du den text duchgelesen hast, würdest du dann auf „ja“ oder „nein“ klicken?

schadsoftware-warnung

genau solch ein test wurde kürzlich mit 42 studenten gemacht. das ergebnis: die meldung selber erregt dermassen die gemüter und wird als lästig empfunden, dass es egal ist, was das fensterchen sagt. die hälfte klickt trotz der leicht verständlichen und eindringlichen warnung auf „yes“.

ferner wird konstatiert, dass sich die menschen mit diesen windows-style-meldungen abgefunden haben, sie regelrecht verachten und sie schlicht nicht daran interessiert sind, was da geschrieben steht.

die lösung, so sagen die wissenschaftler: training. da sich aber keiner der studenten dafür interessiert hat, ob die meldung echt oder gefälscht ist, sieht es hier eher mau aus.

über dieses experiment berichtete ars technica: „fake popup study sadly confirms most users are idiots“.

nicht umsonst gibt es witze wie: „das grösste computerproblem sitzt 15cm vor dem bildschirm“ oder so ähnlich. der knüller bei dem test ist ja auch, dass es die studenten hier verkackt haben. man sollte eigentlich meinen, dass die das lesen gewohnt sind.

p.s.: wer nicht genug kriegen kann von obskuren fehlermeldungen und sich mal eine „top 13“ geben möchte, die kollegen von technologizer haben genau das gemacht: http://technologizer.com/2008/09/18/errormessage/. von amiga über unix bis zu windows.

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gedankenkontrolle

das militär ist immer schnell dabei, wenn es um verrückte technologie geht. oftmals werden technische revolutionen immer erst dadurch möglich, so geschehen bei „gps“, dem „global positioning system“, das einem hilft den richtigen weg zu einem ziel zu finden oder auch beim internet, mit dem tcp/ip-protokoll. der neueste coup: ein helm, der die gedanken eines soldaten lesen kann und das an verbündete senden soll, quasi verständigung ohne mikrofon. kein witz!

die us-army stellt vier millionen dollar zur verfügung und in fünf jahren soll endlich was brauchbares dabei herauskommen. wissenschaftler von den universitäten california at irvine, carnegie mellon und maryland bekamen letzten monat den zuschlag. die werden dann, wenn sie erfolgreich sind, herausgefunden haben, wie das gehirn-netzwerk funktioniert. so soll ein soldat nur an eine nachricht denken und wer sie alles empfangen soll, fertig. den artikel gibt es beim bilderberg-medium-#1, der „time“: „the army’s totally serious mind-control project“.

„Having a soldier gain the ability to communicate without any overt movement would be invaluable both in the battlefield as well as in combat casualty care,“ the Army said in last year’s contract solicitation. „It would provide a revolutionary technology for silent communication and orientation that is inherently immune to external environmental sound and light.“

diese idee ist alles andere als neu: 1953 wollte man ähnliche ziele durch das „mk-ultra“-projekt erreichen, bei dem mit lsd experimentiert wurde. heute wird in anderen bahnen gedacht: die rechenpower der gegenwart und die momentane kenntnis der funktionen des gehirns sollen für diesen „sensor-helm“ ausreichend sein.

der schwerpunkt liegt hier auf der zu entwickelnden software: 128 sensoren im helm messen die stellen, die für die sprache wichtig sind und übersetzen diese für den pc, ohne mund und lippen bewegen zu müssen. die zukunft, bei erfolg, sieht vor, wie in dem film „firefox“ militärische flug- und fahrzeuge steuern zu können; nur durch gedanken(!).

wtf. aber keine sorge! denn natürlich bringt so eine technologie auch dem otto-normal-menschen etwas: „wie oft haben sie sich schon darüber aufgeregt, wenn jemand in sein mobiltelefon brüllt? wäre es nicht besser, man hätte eine bluetooth-kappe, die das gesagte überträgt, ohne den mund öffnen zu müssen?“ ja, schon klar, alles nur halb so wild, wie immer, „business as usual“…

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youtube vs. viacom II

bei dem ganzen theater, das youtube durch die entscheidung eines 81-jährigen richters in den usa blüht, von wegen und so das aushändigen von 12 terabyte(!) daten, bzgl. wer, was, wie, wann und unter welcher ip-adresse gemacht hat, ist es an der zeit, selbst aktiv zu werden.

die revolution ist jetzt und youtube hat in den kurzen drei jahren, seit es diese seite gibt, schon entscheidend dazu beigetragen, immer auf deren schwerpunkt-sektor: videos. viacom, denen in deutschland mtv und seit einigen monaten auch viva gehört, kann man allerdings ganz einfach mit ihren eigenen waffen schlagen. hier eine kurzanleitung, was ihr dafür tun müsst:

1) besorgt euch musikvideos! soviele wie irgend möglich und egal woher!

2) erstellt euch einen youtube-account.

3) ladet die musikvideos hoch! unter windows geht das besser mit dem internet explorer, weil es dafür ein werkzeug namens „multi-video upload PC client“ gibt. der lässt euch 20 oder 30 videos sauber hintereinander hochladen. unter anderen betriebssystemen mit anderen browsern geht das leider noch nicht.

4) es gibt nun drei fälle, die eintreten können:
a) erstens (schlechtestes szenario): euer video verletzt irgendwelche urheberrechte und wird nicht „live“ und „online“ gestellt („rejected“). hier könnt ihr leider nix machen, aber ihr habt es wenigstens versucht.

b) zweitens (bestes szenario): euer video geht „live“, ohne dass es irgendjemanden juckt.

c) drittens (interessantester fall): euer video geht „live“, läuft aber unter „third party content“. das ist ziemlich lässig, weil youtube zusammen mit ein paar partnern verträge geschlossen hat, die euch explizit erlauben, das video online zu stellen! lediglich die „views“, also wieviel mal das video angeschaut wurde werden denen übermittelt und es gibt eine erlaubnis, vor euren videos werbung zu schalten. das gute hierbei: euer video bleibt IMMER online! das ist vorbildlich und schön wäre natürlich, wenn das alle firmen so sehen würden, denn schliesslich sind wir fans von den künstlern, deren video wir hochladen.

in meinem fall darf ich euch nun eine handvoll musikvideos vorstellen, die unter „4c“ verwendet werden dürfen:

linkin park – points of authority (reanimation remix) http://youtube.com/watch?v=PEmvCrLffEU
kanye west feat. mos def – two words http://youtube.com/watch?v=d5-_pvEtB6E
jurassic 5 – what’s golden http://youtube.com/watch?v=ZNvSWzs56LM
jurassic 5 – quality control http://youtube.com/watch?v=HpGRV4OYhAE
del the funky homosapien – mistadobalina http://youtube.com/watch?v=gtZBHUv5qPo

ihr seht nun hoffentlich, worauf ich hinaus will: macht doch einfach einen eigenen musikvideo-sender! wer braucht eigentlich noch viacom, geschweige denn mtv oder viva!? es kommt doch so oder so nur müll auf diesen fernsehsendern. nehmt es einfach selber in die hand!

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iphony IV

die letzten zwei wochen waren vielleicht nervig. die amerikanischen medien und auch diverse teile der bevölkerung haben so ziemlich bei jeder noch so trivialen meldung zum neuen „iphone 3g“ kollektiv auf ihre tastaturen onaniert.

das fing schon damit an, dass überall auf dem globus armselige würstchen vor den diversen edel-shops von apple schlange standen; bis zu zwei wochen vor dem release! dann war dieses blöde telefon endlich draussen und es liess sich noch nicht mal in betrieb nehmen. anschliessend wurde dann fast täglich von tollen neuen applikationen für dieses gerät berichtet, die allesamt nichts mit open-source zu tun hatten (und auch noch extra kosten, wenn ich mich nicht irre).

wie krass das war kann sich wahrscheinlich niemand genau vorstellen, der nicht täglich sämtliche neuigkeiten in seinem feed-reader abklappert. mehrere beispiele gab es bei digg.com, oft zehn, zwölf nachrichten hintereinander, zu irgendetwas rund ums iphone 3g. echt übel. man konnte praktisch gar nicht drumherum kommen, es sei denn, man lässt das lesen gleich bleiben.

die gute caroline kommt mir da gerade recht, sie erklärt euch jetzt schnell, wieso das iphone 3g fürn lokus ist:

1. der preis des iphone mag geringer geworden sein, die kopplung an einen mobilfunkvertrag jedoch nicht. in den usa (at&t) könnten so locker 1.000$ pro jahr zusammenkommen. (und ob t-mobile viel billiger sein wird darf wohl bezweifelt werden.)

2. verkrüppeltes gps: “Applications may not be designed or marketed for real time guidance.”

3. das neue iphone als highspeed-modem für den laptop zu benutzen geht auch nicht.

4. cut & paste, also ausschneiden & neu einfügen: nah, funktioniert nicht. jeder popplige pc kann das. auch eine korrekturfunktion für emails ist nicht dabei.

5. kamera mit lächerlichen 2megapixel. heutige geräte haben oft 5megapixel oder noch mehr.

6. kein stereo-bluetooth. für was auch immer man das braucht, hat wohl mit den audiofunktionen zu tun.

7. kein flash-player: folglich kein youtube, keine nervige werbung, etc. keine bilder in mms möglich, kein voice dailing, kein mobiles tv, kein austauschbarer akku, keine flash-mermory-card usw.

[via]

das ist das schöne am netz: ein klick und man bekommt das volle kontrastprogramm.

markus, der junge alte open-source-fux drüben beim netzpolitik-blog, hat noch weitere gründe, das iphone in die tonne zu treten:

1. Das iPhone blockiert komplett freie Software. Entwickler müssen an Apple eine Steuer zahlen, Apple herrscht dann darüber wer was mit seinem Gerät machen darf und was nicht.
2. Das iPhone befürwortet und unterstützt das so genannte Digital Restrictions Management (DRM) – also digitale Nutzungseinschränkungen (zugunsten der Inhaber der Monopolrechte, also Apple)
3. Das iPhone verrät wo Du bist und gibt Anderen ein Instrument in die Hand, Dir ohne Dein Wissen nachzuspüren.
4 Auf dem iPhone laufen keine patent- und DRM freien Formate wie Ogg Vorbis und Theora.
5 Das iPhone ist nicht die einzige Option. Es zeichnen sich bessere ab, die Deine Freiheit respektieren, Dich nicht ausspionieren, freie Medienformate abspielen und Dich freie Software nutzen lassen wie FreeRunner. [via]

nun, da wir dieses arme arme gerät gnadenlos durch den schredder gejagt haben, noch ein kleiner programmhinweis meinerseits, denn im iphone-bashing bin ich veteran, seit januar 2007, als es auf den markt kam:

iphony I, iphony II, iphony III.

ich kann vor meinem inneren auge sehen, wie es spätestens jetzt jedem apple-jünger das herz bricht… moment…gleich… genau JETZT!

wieder so einer der gründe, wieso mir das einen heidenspass macht. es gibt tage, da wünsche ich mir, nichts anderes zu tun.

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quanten-computing

der quantencomputer wird kommen. experten rechnen mit einfachen geräten bereits in wenigen jahren und richtige killer-rechner, die rechenoperationen ermöglichen, die heutige pcs in millionen jahren nicht hinbekommen würden, werden 2028 erwartet und ihre wege unter die schreibtische dieser welt machen. der britische „telegraph“ hat dazu einen interessanten artikel verfasst: siehe (englisch).

wirklich ausmalen kann man sich kaum, was dann los sein wird, dennoch existieren verschiedene szenarien. man nimmt an, dass diese entwicklung ähnlich einschlagen wird, wie die des transistors damals, der uns mikrochips erst ermöglicht hat und pcs nicht mehr in schränken oder ganzen räumen untergebracht werden mussten.

anton zeilinger ist quantenphysiker an der universität wien und erklärt, dass in der welt der quanten ein partikel zwei zustände gleichzeitig haben kann. selbst sein zustand ist zweigeteilt, kann einfaches partikel oder welle sein. aber was bringt das jetzt? gegenwärtig kennen computer nur die zustände 1 und 0, an oder aus. ein quantencomputer aber kennt beide zustände; an UND aus zur selben zeit. dadurch werden multiple berechnungen möglich, der computer rechnet massiv schneller. information bräuchte man nicht mehr statisch in datenbanken ablegen: man könnte nach videos und bilder direkt suchen, anstatt nach deren schlüsselwörter. zeilinger erklärt das ganz gut: wenn man einen namen kennt, ist es ein leichtes, die telefonnummer anhand des namens in einem telefonbuch zu finden. umgekehrt ist das umständlich und schwierig: kennt man nur die telefonnummer, muss man jeden eintrag durchgehen, bis man den dazugehörigen namen findet. das ist ungefähr, wie heutige pcs arbeiten.

in der welt der videospiele würde sich ebenfalls etwas grundlegend ändern: tatsächlich zufällige spielwelten schaffen ein neues erlebnis der spielwelt und des gameplays. komplette neue videospiel-typen könnten entstehen.

aber wo licht ist, ist auch schatten: heutige, selbst starke sicherheits-algorithmen sind durch diese quanten-computer innerhalb von stunden knackbar; nichts ist mehr mit millionen jahren rechnen. insofern würde es einen neuen bereich in der sicherheitstechnik geben: quanten-kryptografie. dadurch wäre es theoretisch möglich, völlig anonym zu surfen und seine elektronischen geschäfte zu regeln. eine wichtige standard-anwendung dieser biester, die in 20 jahren als desktop-rechner zu haben sein sollen.

die effekte dieser vielversprechenden technik:

– ein 64-qubit-quantencomputer würde 18 milliarden mal schneller rechnen als heutige pcs
– die lösung abstrakter probleme, die heutige supercomputer nur in millionen jahren schaffen würden, wäre in kürzester zeit machbar
– quanten-kryptografie muss die heutige kryptografie ablösen, denn ohne diesen neuen zweig ist kein system, sind keine daten mehr sicher
– neue bizarre eigenschaften: an der universtität illinois konnte man auf eine antwort schliessen, obwohl der rechner nicht lief. fragt mich bitte nicht, wie das funktioniert…
– teleportation! informationen über ein partikel werden auf ein anderes in beliebiger entfernung übertragen

futter für den kopf, eh!? der rechner, wie wir ihn heute lieben und hassen, wird obsolet. man darf gespannt sein, wann die forschungen in der quantenphysik so weit gediehen sein werden, dass man damit auch praktisch etwas anfangen kann. in der theorie klingt das alles über-krass, aber in der praxis ist vieles so nicht machbar. doch wird die revolution kommen. besser, wenn man ein wenig vorbereitet ist. der worst case: technologische singularität. dann ist nicht mehr viel mit „hey, cool!“…

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invasives marketing

schöne neue konsumenten-welt: google hatte bereits letztes jahr pläne, pc-mikrofone dahingehend zu gebrauchen, um die bei der benutzung geführten konversationen auszuwerten, damit entsprechende werbung an den mann gebracht werden kann (siehe).

dieses konzept gibt es inzwischen in echt, wenn auch von einer anderen firma:

wie die new york times meldet, wird ein konzern namens pudding media, der übrigens von zwei israelischen ex-geheimdienstlern gegründet worden sein soll, seinen kunden kostenlose internet-telefonie ermöglichen, wenn diese sich nur beim sprechen belauschen lassen, damit passende schlüsselwörter rausgefiltert und entsprechende werbung geschaltet werden kann. redet man z.b. über filme, erscheinen aktuelle reviews oder kinostarts auf dem bildschirm und im email-briefkasten. [via]

sehr gefährlich: wer garantiert den nutzern, dass das gesagte nicht nach anderen sachen durchsucht wird? ist es wirklich nötig, immer und überall werbung um jeden preis anbieten zu können und die privatsphäre gänzlich mit füssen zu treten? ist den menschen heutzutage denn gar nichts persönliches mehr schützenswert? fakt ist: langsam aber sicher stirbt die privatsphäre aus. zweiter fakt: der begriff invasives marketing ist eine der zauberformeln für das marketing der gegenwart. in zukunft wird man auf einem externen monitor sehen können, was die person über eine marke, einen werbespot, einen jingle denkt und dann entsprechend meldungen und werbung einblenden. freut euch: ihr seid dann komplett geliefert.

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eu vs. microsoft

die eu hat sich tatsächlich mal meinen respekt verdient: weil der monopolist aus redmond seine verquickungen zwischen seinem betriebssystem windows und dem hauseigenen media-player nicht offen legen wollte, um so anderen wettbewerbern auf dem feld ebenso zugang zu nutzern zu geben, wurde m$ zu einem strafgeld von 497,2 millionen euro verurteilt. auch, wenn m$ dies wohl aus diversen portokassen zahlen kann, ist es doch ein gutes zeichen für die fehlende korruption innerhalb der europäischen kommission, sowie das beharren auf eigenen entscheidungen, trotz der weltweiten allmacht dieses konzerns. das ist ein sehr gesundes, mutiges und hoffnungsvolles zeichen.

microsoft bremst nicht nur den fortschritt, wie die süddeutsche berichtet, die darin enthaltene stammtisch-metapher mit dem autohersteller bringt es auf den punkt für all jene, die behaupten, „jeder sei doch selbst schuld, wenn er keine anderen media-player benutzt“. so einfach ist es nämlich nicht und ich bin darüberhinaus der meinung, dass es an der zeit ist, hardware komplett „nackt“ und OHNE betriebssystem zu verkaufen. jeder soll selber entscheiden, welches system er dann auf seiner hardware einsetzen möchte. die laptops und rechner dieser welt werden unweigerlich teurer werden, weil die geheimen verträge zwischen m$ und den hardware-herstellern, die subventionen auf die rechner beinhalten, nicht mehr existieren. wettbewerb gibt es aber in dieser sparte genügend, es würde mich also wundern, wenn diese subventionen wirklich dermassen viel bares in der realität ausmachen.

normalerweise bin ich kein freund von „think tanks“ (die neo-con-agenda hat bleibende spuren hinterlassen), aber auf europäischer ebene diesen gedanken zu äussern, dass, wenn man pcs zusammen mit m$-betriebssystemen ausliefert, dies nicht im sinne des „öffentlichen interesses“ sei und somit abgeschafft gehöre, deckt sich mit meiner einstellung. den report dazu gibt es seit heute als pdf.

mein gott, tretet diesen m$-geiern endlich in den arsch, damit es ein ende hat! sonst bewegt sich nämlich nie etwas und man muss die menschen ebenso respektieren, die sich mit computern nicht unbedingt auseinandersetzen wollen oder können: diese sind diesem überflüssigen konzern ausgeliefert. ebenso schulen, ämter, öffentliche einrichtungen, kinder, rentner, medien, radio, einfach alle, die für pcs keine zeit finden. microsoft hat mit fortschritt und zukunft nichts zu tun, es ist also besser, dass es jeder schnell und präzise in den schädel kriegt.

anmerkung:

die europäische kommission hat ihren sitz in brüssel und besteht aus 27 kommissaren, je einem aus einem eu-land. diese sind experten für ein bestimmtes ressort. die kommission macht gesetzesvorschläge zur weiterentwicklung der eu, kontrolliert die einhaltung der eu-verträge, verwaltet den haushalt und führt eu-vorschriften durch. sie ist neben dem eu-parlament in strassburg und dem ministerrat, ebenfalls in brüssel, eine der wichtigsten institutionen und stellt die exekutive (wie in der brd die bundesregierung) dar. ihre meinung hat also durchaus gewicht und dieser fall zeugt von gewisser kompetenz bzgl. des digitalen zeitalters. kommt leider nur zu selten vor.

[update, 26.09.07]

in einem ersten schritt der bewegung, dass man rechner ohne betriebssystem verkaufen sollte, hat nun acer in frankreich den kürzeren gezogen, mit einer recht abenteuerlichen geschichte:

ein notebook-käufer hatte geklagt, dass er bei seinem 600€ günstigen notebook software mit dabei habe, die er nicht benötige und forderte das geld dafür zurück. acer bot ihm daraufhin 30€ an, aber das war zu wenig: insgesamt 310€ musste der hardware-hersteller zurückzahlen (xp home, 135€; works, 60€ usw.). ausserdem muss acer die gerichtskosten, „schadenersatz für missbräuchlichen widerstand“ und kostenersatz zahlen. unter dem strich hat der kläger also einen laptop für 290€(!) bekommen.

daraufhin wurde eine petition ins leben gerufen, a la „nieder mit der oem-steuer“. oems sind spezielle versionen z.b. eines betriebssystems, die nur in verbindung mit der gekauften hardware funktionieren und auch nur dort legal nutzbar sind. die seite ist auf französisch, hier die adresse:

racketiciel.info/.

deren credo:

„Die AFUL fordert, dass der Komplett-Rechnerkauf nicht zwangsweise mit Software verknüpft sein darf. Der Kunde müsse dadurch Software im Wert von 100,- bis 300,- Euro kaufen, die er unter Umständen gar nicht benötigt, argumentiert der Verband, dessen Aktion seit Mitte 2007 auch von Mandriva unterstützt wird“ [via]

dieser vorfall rückt auch meine eigenen überlegungen in ein gänzlich anderes licht. zum einen hatte ich ja behauptet, dass hardware billiger werden würde, weil sie durch damit verknüpfte software, wie z.b. betriebssysteme, subventioniert sei. das kennt man ja von handys und deren verträge. so wie es sich jetzt allerdings durch diesen fall darstellt, wird hardware TEURER!, weil software mit verkauft wird, die ja auch noch was kostet. trotzdem halte ich das beispiel für sehr extrem: von 600€ 310€ für software zu bezahlen ist ja wohl mehr als unsinnig. heisst das im umkehrschluss, dass wir die ganze zeit hardware, auch von renommierten marken, eigentlich viel günstiger hätten bekommen müssen, als es in der realität der fall ist? kann man, dies mal als fakt betrachtet, überhaupt keinen hass auf m$ haben? irgendetwas stinkt hier und es wird allerhöchste zeit, dass sich das ändert.

[update II, 30.10.07]

hmmm… eigentlich hatte ich gedacht, es sei etwas gutes, den redmonder konzern ein wenig in die schranken zu weisen. aber der „Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII)“ spricht von einem reinen papiersieg und auch der linux-verband kritisiert nun die entscheidung der kommission: es sei ein „aus wettbewerbsrechtlichen Aspekten unverständlichen Kniefall“ und ein „Strafzoll auf Interoperabilität“. [via] das hauptproblem: „Der Softwarehersteller will seine Spezifikationen auch für Entwickler freier Software zugänglich machen. Dafür verlangt er einmalig 10.000 Euro – hierin ist aber noch keine Lizenz enthalten, eventuell verwendete Patente zu nutzen“. wie man es macht ist es nicht recht…

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wie wir denken koennen

wer sich die geschichte des internets und des worldwidewebs etwas genauer anschaut, wird früher oder später auf vannevar bush treffen, der 1945 in seinem essay „as we may think“ (wie wir denken können), den pc und v.a. hypertext vorweg nimmt. zwar nennt er seine „wissensmaschine“ nicht internet, sondern „memex“; die mensch-maschine-interaktion, wie wir sie heute gewohnt sind, auch und v.a. durch das netz und grafische oberflächen, hat aber praktisch die selbe form.

nun, es scheint, auch hier waren die europäer schneller: alex wright konstatiert in seinem aktuellen buch, dass ein belgier namens paul otlet bereits 1934, also neun jahre früher, von „fernseh-büchern“ schreibt, was zwar eine bescheuerte bezeichnung ist, aber im grunde folgendes bedeutet:

„bücher gibt es nicht mehr. an ihre stelle traten ein bildschirm und ein telefon in reichweite. in diesem immensen [virtuellen] gebäude sind alle bücher und informationen gespeichert. um an die antwort auf eine frage zu kommen, muss man diese ins telefon sprechen und die lösung erscheint dann auf dem schirm. der bildschirm lässt sich aufteilen: zwei hälften oder vier viertel, oder zehn auf einmal, wenn man mehrere dokumente gleichzeitig liest. (…) filme, töne, tv, radio: diese instrumente, anstelle der bücher, werden zu einem neuartigen buch, die mächtigsten werkzeuge zur verbreitung menschlicher gedanken. dies wird man alles in den „fernseh-büchern“ und in den „strahlen-bibliotheken“ finden

[via]

mit „strahlen-bibliothek“ meint otlet also „computer-bibliothek“ oder „online-bibliothek“, weil kleine rechner, wie wir sie heute zur verfügung haben, nicht denkbar waren; computer assozierte man mit riesigen röhren.

wright nennt otlet den „vergessenen vater“. gut, dass wir ihn mal erwähnt haben.

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bundestrojaner

erst letztens habe ich irgendwo gelesen, dass sich jemand beschwert hat, es gäbe kaum brauchbare informationen zum thema „bundestrojaner“. auch ich frage mich beizeiten, wie das denn überhaupt funktionieren soll und ob es drei verschiedene versionen davon gibt, für win, mac und linux.

die chip (pc-magazin) jedoch hat (extrem lustige!?) informationen (ausgabe september 2007) und zeigt, dass es sich weniger um einen wirklichen trojaner handelt, also weniger virtuell und online abläuft, als man sich das bei dem begriff eigentlich vorstellt, sondern es hohe physische anstrengungen erfordert. das folgende skript stammt von einem gewissen jörg ziercke, chef des bundeskriminalamts und noch diverser anderer „experten“, ziehts euch rein:

– das ganze startet mit „umfeld-analysen“: wo wohnst du? wann bist du nicht zuhause? wer sind deine freunde? was ist deine lieblings-pizza? und: wie und wann können wir (bka) da v-leute installieren?

– dann kommen die cracks vom bka, brechen in eure wohnungen ein und „ziehen kopien von allen festplatten“(!). der software-entwickler des bka baut dann ein werkzeug, das auf euer system zugeschnitten ist(!).

– dann kommen sie einfach nochmal(!) und schleusen ihre version des tools auf die rechner: tada! aus dem bundestrojaner ist eine bundeswanze geworden!

– eure firewall wird dann von den über-checkern vom bka auch noch so eingestellt(!), damit die natürlich nicht merkt, dass da eine bundeswanze daten an das amt schickt

– wenn ihr dann eure daten verschlüsselt, z.b. in emails, schaltet sich die bundeswanze dazwischen und loggt das mit, bevor es verschlüsselt wird (siehe keylogger)

– dieses gesamte prozedere nennt sich „rfs – remote forensic software“

– hersteller von betriebssystemen und sicherheitssoftware sollen nicht zu einer zusammenarbeit mit dem bka gezwungen werden

– aufgrund des massiven aufwands liege die zahl der tatsächlichen fälle im einstelligen(!) bereich

[via]

gut, dass soviel wind gemacht wurde, von den „fällen im einstelligen bereich“ werden bestimmt ALLE ausnahmslos erfolgreich sein. ich hoffe auch, dass genügend linux- und mac-experten beim bka arbeiten, das amt war ja bisher immer für seine über-hacker europaweit bekannt. komplette kopien der festplatten, ah ja, komm, geh nach hause und iss nen glückskeks.

und für die dauer-paranoiden: traue niemandem, installiere webcams, die bilder deines zimmers an einen browser übertragen können und verschlüssle deine festplatten! vielleicht tuts aber auch schon, wenn du bachel mal deine tür abschliessen würdest, bevor du dein haus verlässt.

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apple $uck$ III

wie sie sich immer einen keulen, wenn apple mal wieder eine seiner stell-dich-eins gibt, um über kommende „neuerungen“ zu berichten. so auch gestern und spiegelonline ist schon vorher gekommen:

„Doch dann kam der Hammer: Apple hat den Webbrowser Safari für Windows-PCs umgeschrieben…“ [via]

echt DER wahnsinn und dinge die die welt nicht braucht: apples proprietärer browser „safari“ basiert auf der freien browser-alternative „konqueror“, der mit jedem kde-linux-desktop mitinstalliert wird. damit können die win-user jetzt nichts anfangen, weil es „konqueror“ nicht für windows gibt; aber das ist auch nicht nötig, weil ich „konqueror“ für keinen ersatz zu „firefox“ oder „opera“ halte. wichtig könnte „safari“ auf windows für „programmierer“ des „iphone“ werden: mehr als diese schnittstelle stellt apple anderen nicht zur verfügung, also dann schon mal viel spass!

eine notiz am rande: mein ipod ist zum dritten mal in reparatur, diesmal war es ein „wackelkontakt auf der hauptplatine“. damit summieren sich die gesamtkosten, die mein ipod seit november 2004 gelöhnt hat, als ich ihn bekommen habe, auf irrsinnige 500€. tolles gerät! für meine odyssee mit diesem hurenklump, liest du hier: „apple $uck$ II„.

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meine nachbarn

bei myipneighbors.com/ kann jeder rausfinden, wer seine nachbarn auf dem selben server sind, sogar mit vorschau! ich ging ein wenig auf reisen und hier, mit was ich gesegnet wurde:

da gibt es zum beispiel die „airsoft allianz“ [link], „ein Zusammenschluss junger und junggebliebener Menschen aus dem Raum zwischen Weser und Elbe“, die zu ihrem hobby stehen. wer sehnsucht hat nach algarve, hier der [link] dazu, wenn das mit dem sich gegenseitig abballern nicht so das ding ist. anne anderson zeigt euch nicht nur freshes webdesign, sondern heizt euch mit elektronischen beatz ein. auch tiere haben rechte! tiersympathisanten können trotzdem mal probleme bekommen und wenn es mit dem ausflug in das kupferbergwerk grube wilhelmine nicht so gut klappt, hilft vielleicht der pc-notruf. oder es liegt an den fehlenden dildos und vibratoren, so genau weiss das ja niemand. musik soll bekanntlich die intelligenz fördern: verein der freunde und förderer der musikschule hilden. für harry-potter-fans und möchtegern-zauberer gibt es forbidden magic, aber aufpassen: kein neuer aleister crowley werden! lieber eine existenz gründen und massig cash verdienen, damit das mit dem heim & herd auch was wird. ausserdem erzählt herta huhn aus ihrem harten leben als legehennen-opfer; leider verstarb herta am 22.06.05. wird es zeit für karneval, gibt es nichts deftigeres als die herrengilde husarenregiment, ja, da steppt der bär! für leute mit jeep-fetisch fand ich eine jeepzone, ähnliches gilt für katzen, gegen die ich hochgradig allergisch bin. hiphop war zu meiner positiven überraschung auch zu finden, nur hier ist der untergrund seit über einem jahr irgendwie tot. schnellere beatz mit drum’n’bass; vielmehr als eine tote seite und der hinweis, es gäbe noch dieses jahr ein neues layout gab es aber hier auch nicht. lieber segeln!? bitte sehr. kamerun in the hizouze! hier ein verzeichnis für polnische produkte, dort 1a polen und da polen im ruhrpott, plus fernsehen in polen. ralf jauch bringt euch münchen und die alpen, retrieverboard den besten freund des menschen und der rws berkheim unterstützt den vfb stuttgart. (yeah!) unbestimmtes.de liefert ein wenig kunst, für veganer bietet sich dieses portal an und interessierte biologen verweise ich hier hin. puh, war ja richtig arbeit… zwischen unmengen privater homepages fand ich noch eine ressource zu windows betriebssystemen, was auch immer das sei und mein fazit, dass es hätte wesentlich schlimmer kommen können.

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skateboard-laser-gravur

diese decks sind zu schade, dass sie zum rippen benutzt werden:

skateboard-laser-gravur

das muster wird dreidimensional mit einem laser in das holz gebrannt. die erste ausstellung namens „refill seven“ fand in sydney statt, checkt bei interesse das ausführliche flickr-album: http://www.flickr.com/photos/7259223@N05/. [via]

es sind verdammt viele künstler, die an diesem projekt teilgenommen haben (siehe). zuerst erstellten sie eine zeichnung, anschliessend wurden diese von luca ionescu auf einen pc geladen, damit der den laser steuern konnte. das ergebnis: photorealistische 1200dpi-gravuren! jedes deck ist mindestens seine 500$ wert. zur ausstellung:

http://www.refillseven.com.

noch mehr skateboard:

skateboard-videos, skateboarding 1978, 100 skateboardphotos, skateboard-designer, 3feethigh und skate-bänke.

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microsoft ist tot

…sagt paul graham:

„When did Microsoft die, and of what? I know they seemed dangerous as late as 2001, because I wrote an essay then about how they were less dangerous than they seemed. I’d guess they were dead by 2005. I know when we started Y Combinator we didn’t worry about Microsoft as competition for the startups we funded. In fact, we’ve never even invited them to the demo days we organize for startups to present to investors. We invite Yahoo and Google and some other Internet companies, but we’ve never bothered to invite Microsoft. Nor has anyone there ever even sent us an email. They’re in a different world. What killed them? Four things, I think, all of them occurring simultaneously in the mid 2000s.“

der komplette text:

http://www.paulgraham.com/microsoft.html

[via]

laut graham sei google der erste grund, auch dank gmail und dem umstand, dass alles in zukunft weg vom desktop und hin zu web-applikationen sich entwickeln würde. drittens: breitband-internet. „je grösser die bandbreite, desto weniger desktop“. viertens: apple. niemand, der wirklich was von computern verstehen würde, würde heute noch microsoft nutzen. und da hat er wohl recht. solange allerdings apple-pcs das drei- bis vierfache eines normalen pcs kosten und die auch nur mit intel angeboten werden, werde ich immer einen billigeren pc mit einem konfigurationsaufwändigen linux vorziehen.

schliesslich kommt er zu dem schluss, dass nicht nur m$ jetzt tot sei, sondern auch die monopol-stellung an sich. 1950-2005. er vertraue auf das „web 2.0“, ein begriff, den ich nicht mehr sehen kann und der auch keinerlei sinn macht.

„microsoft’s biggest weakness is that they still don’t realize how much they suck.“ – paul graham

aber vorsicht: totgesagte leben manchmal länger. ausserdem kann es auch bestimmte vorteile haben, ein untoter zombie zu sein. das wandern durch wände zum beispiel. wenn euch also mal ein poltergeist des m$-vorzeige-verrückten ballmer erscheint, tut ihr gut daran, ihm einen kleinen tux ins gesicht zu halten. die m$-leute fürchten dieses maskottchen nämlich wie der teufel das weihwasser und der ballmer zerfällt zu einem häufchen asche in no time.

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europaeische fernsehkontrolle

das fernsehen: unendliche scheisse. dies sind die abenteuer des old-school-mediums #1, das viele lichtjahre aktueller technologie hinterherhängt, keinerlei innovation und nur klägliche information bietet, in der wohlbekannte bedauernswerte lebensformen und alte zivilisationen ihre machtspiele austragen.

ein kurzer überblick, was man als fernsehnutzer alles machen kann: man kann das gerät ein- und ausschalten. man kann aus verschiedenen, wenigen kanälen wählen. manchmal kann man auch ein werkzeug namens „videotext“ nutzen oder über ein analoges zusatzgerät sendungen mitschneiden. nun, selbst das sei zuviel:

„Content Protection and Copy Management“ (CPCM) nennt sich das neue Feature, das in den Standard eingearbeitet werden soll, kommende TV-Geräte und Videorecorder sollen den Standard obligatorisch unterstützen. Ist der Standard erarbeitet, plant das Konsortium, ihn von der European Telecommunications Standards Institute ETSI genehmigen zu lassen. Die EFF hält es darüber hinaus für möglich, dass der neue, kundenfeindliche Standard via EU-Richtlinie zementiert wird.

TV-Signale können dann mit einem „Broadcast Flag“ ausgezeichnet werden: einer Auszeichnung, die markiert, ob das aktuell gesendete Material aufgezeichnet werden darf oder nicht. Die World Intellectual Property Organization WIPO verhandelt gerade über weltweite Regulierungen via Rundfunkvertrag, der den Broadcast Flag obligatorisch machen und die Hersteller zur Produktion von kompatiblen Geräten verpflichten kann.

Entgegen kommt Hollywood dabei die permanent verschärfte Gesetzgebung in Bezug auf Urheberrecht und Kopierschutz. Das Umgehen von Kopierschutztechniken ist in den meisten westlichen Ländern inzwischen verboten, greifen würde die Gesetzgebung selbstverständlich auch beim Umgehen der Broadcast-Flag-Auszeichnungen. [via]

der tag scheint also tatsächlich gekommen, an dem sich das kurzpimmelige fernsehen schliesslich endgültig selbst kastriert. damit liegt es aber voll im trend: der neue superstar von morgen ist transsexuell, eunuch und besitzt neben zwei köpfen auch acht arme und vier beine. und wem das immer noch nicht gefällt: bitte, sie können gerne ihren telefon-joker einlösen und ihren hausarzt anrufen, der wird ihnen das bestätigen.

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