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Archiv für die Kategorie „PC“

pc vs. mac vs. lnx

da ich die alte grafik ziemlich lame und gay fand, habe ich das selbst in die hand genommen und hier ist mein ergebnis:

pc vs. mac vs. lnx

dort gibt es das „tron-original„, welches der umgestaltung pate stand. klaut die grafik und verteilt sie ruhig! ist kein copyright whatsoever.

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packet garden

packet garden: screenshot
(oben: beispiel für einen „virtuellen garten“)

wenn man so den ganzen tag vor einer hohlköpfigen maschine sitzt, die sich „computer“ schimpft, kann man schon auf ideen kommen. oder aber man fragt sich, zu was so ein ding noch alles fähig ist und versucht die funktionen zu erweitern. man kann programmieren, texte schreiben, zocken… oder aber, man lässt den pc ganz einfach seine welten selber kreieren, automatisch, während man irgendetwas anderes macht.

so ein projekt gab es schon vor 1,5 jahren und man nannte es „electric sheep„. bei „electric sheep“ konnte man sich ein programm runterladen, dass in einen bildschirmschoner integriert war und dann einen server auf port 8090 kontaktiert hat, um computergenerierte fraktale zu berechnen (siehe hier).

„packet garden“ funktioniert wohl nach dem selben prinzip.

anstatt der fraktale gibt es allerdings bei „packet garden“ eine virtuelle landschaft als output. das programm analysiert, wie man das internet nutzt und speichert die information, erstellt eine virtuelle welt, die man später, am abend, erkunden kann. dazu werden die geografischen daten der server benutzt, uploads generieren hügel und downloads täler, die grösse der landschaften richtet sich nach den ausgetauschten datenmengen. wenn man webseiten besucht, wächst eine „http-pflanze“, bei filesharing kommt eine „p2p-pflanze“ raus usw. die daten werden natürlich nicht irgendwie weitergegeben oder sonstwo veröffentlicht. so entsteht ein ziemlich spannendes „netzwerk-tagebuch“, mit vielen individuellen seiten und welten.

„packet garden“ ist erhältlich für linux, mac und win, hier der link zur site:

http://packetgarden.com/. [via]

coole idee. die software befindet sich derzeit im beta-stadium, euer feedback ist also erwünscht.

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stellarium

stellarium

der französische programmierer fabien chéreau hat wohl das imposanteste, detailreichste, schönste und beste planetarium für den eigenen pc kreiert: stellarium.

aktuell erscheint „stellarium“ in über 40 sprachen, für win, ebenso wie für mac und linux, es ist freeware und somit kostenlos, die features:

  • 120000+ sterne aus dem hipparcos-stern-katalog
  • wunderschöne sternbild-illustrationen
  • nebulae können angezeigt werden
  • realistische abbildung der milchstrasse
  • realistische atmosphäre, sonnenauf- und untergang
  • alle planeten und deren trabanten
  • nützliche zoom-funktion
  • zeitkontrolle
  • mehrsprachige oberfläche
  • scripting-funktion, für eigene kleine sequenzen
  • virtuelles fischauge für ein echtes planetarium-feeling
  • grafische oberfläche und umfangreiche tastaturfunktionen
  • äquatoriale und scheitelwinklige anzeige
  • funkelnde sterne
  • sternschnuppen
  • sonnenfinsternis- bzw. mondfinsternis-simulation möglich
  • verschiedene landschaften wählbar

die seite zum projekt, mit weiterführenden informationen zum programm und natürlich auch der möglichkeit zum download für alle systeme:

http://www.stellarium.org/.

die aktuelle version für suse-nutzer:

stellarium@rpm.pbone.net.

ich habe auf all meinen drei linux-systemen die software am laufen und sie liess sich nicht nur problemlos installieren, sondern läuft wie ein schweizer uhrwerk.

egal, welches system ihr nutzt: „stellarium“ ist sehr empfehlenswert und eine referenz für alle sternengucker in virtualia.

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filmst du mich, fotografier ich dich

filmst du mich

es wird zurückgeschossen: fixmbr und .get privacy laden ein, alle zu fotografieren, die einen filmen. das ganze foto-material dann einfach in die offizielle öffentliche flickr.com-gruppe hochladen:

http://www.flickr.com/groups/get_privacy_info/.

warum? darum:

„schon jetzt sind in unserem land unzählige überwachungskameras installiert. überwachungskameras überwachen, wie der name schon sagt, sie schenken keine sicherheit. allenfalls können sie im nachhinein helfen, gezielter nach verbrechern zu fahnden. jedoch kann es auch in einer hetzjagd enden, wie in london nach den dortigen terroranschlägen passiert, ein unschuldiger wurde erschossen. wir fordern von der politik:

  • Stoppt den Überwachungswahn!
  • Stoppt den Abbau unserer freiheitlichen Rechte!
  • Gebt uns unsere Freiheit wieder!
  • Unsere Privatsphäre geht Euch nichts an!
  • Wir wollen keine Bundeswehr im Innern, unsere Kinder sollen sich nicht an Maschinengewehre auf dem Gang zum Kindergarten gewöhnen!
  • Keine staatlichen Hacker – auch der PC gehört zur heimischen Privatsphäre!

wenn euch eure freiheit lieb ist, macht mit. wir fordern alle bürger dieses landes auf, fotografiert die, die uns filmen.

[via]

die website zur aktion:

„filmst du mich – fotografier ich dich!“

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computerprobleme 2007+

„isecom“, eine non-profit-organisation mit sitz in new york und barcelona, deren themenbereich hauptsächlich computer-sicherheit und -privatsphäre abdeckt, hat eine „top10“-liste veröffentlicht, was 2007 (und auch danach) auf einen pc-nutzer zukommen kann. es ist keine übliche „schon-wieder-ne-blöde-top10“-liste, sondern echt, nun ja, manchmal beängstigend, aber auf jeden fall unterhaltsam:

(basierend auf den sorgen einer nicht so technisch versierten allgemeinheit)

1) ihr rechner wird vermutlich viele male abstürzen oder ohne erkenntlichen grund neustarten, hauptsächlich wegen einem patch oder ähnlichem, welchen sie sich durch ein automatisches update eingefangen haben, was sie auch wirklich aus sicherheitsgründen machen mussten, denn stabilität und sicherheit sind zueinander nicht kompatibel.

2) sie werden dokumente verlegen, verlieren, überschreiben oder löschen, wahrscheinlich aus versehen, aber sie können sich wirklich auf keinen fall mehr daran erinnern, ob sie das dokument nun gespeichert haben oder nicht. vielleicht ist es ja die datei hier, aber das wissen sie nicht, denn wenn sie versuchen, die datei zu öffnen, bekommen sie eine „crc“-fehlermeldung. sie realisieren dann, dass sie niemand davor gewarnt hat, dass sie diese riesigen festplatten bereits nach weniger als zwei jahren austauschen müssen.

3) während sie emule und bittorrent nutzen bemerken sie, dass sie von der „mpaa“ oder der „riaa“ überwacht werden und schliesslich stellen sie das downloaden ein. sie entdecken dann dateien, die sie zwar heruntergeladen, aber nie anschaut oder abgespielt haben, aber viele dieser dateien lassen sich erst gar nicht abspielen. natürlich wissen sie nicht, ob es an einem codec, am programm selber oder an der datei liegt. also laden sie mehr und mehr herunter und ihr internetprovider stellt ihnen diese exzessive bandbreitennutzung gebührend in rechnung.

4) sie fangen sich spyware und adware ein, nur durch vorbeisurfen bei koreanischen torrent-webseiten, indem sie dateien mit leuten über instant-messenger tauschen, die sie erst seit ein paar minuten kennen oder durch akzeptieren der übertragung von sms von leuten, die sie nie gesehen haben. sie bekommen schliesslich bakterielle infektionen durch die vielen kontakte und wechselnden sexualpartner, die sie im internet kennengelernt haben.

5) wenn ihr telefon bereits ein computer ist oder ihr fernseher bereits einer ist oder gar ihr backofen einer ist und auf denen läuft die ganze zeit ein bluetooth-dienst, von welchem sie nie eine zeile der betriebsanleitung darüber gelesen haben, wie man diesen abschaltet, gehen sie davon aus, dass böse leute extrem glücklich darüber sind böse sachen mit ihrem eigentum zu machen. es verhält sich hier ungefähr genauso wie mit kindern, wenn die sich unbeaufsichtigt an öffentlichen plätzen aufhalten.

6) sie bekommen emails von ihrer bank oder paypal, in denen sie aufgefordert werden, sich einzuloggen und ihre transaktionen zu bestätigen. natürlich benutzen sie den link in der mail, weil wir alle wissen, wir bookmarken unsere besuchten websites nicht, sondern wir sind einfach klick-faul und deshalb stehlen böse menschen ihre identität, sowie ihre kreditkartennummern, kaufen davon irgendwelches zeug und lassen alles nach indonesien schicken. schliesslich kommt ein anruf ihrer bank und weisst sie darauf hin, dass ihre kreditkarte gesperrt wurde und sie bekommen in drei bis vier wochen eine neue. auf dem weg zu diesem telefonat stolpern sie und verletzen sich böse ihr rechtes knie.

7) ihre bank legt daraufhin mehr kleingedrucktes in ihren verträgen fest, was im endeffekt darauf hinausläuft, dass sie mehr für einen neuen service zahlen, der der bank zwar geld spart, aber dass wissen sie nicht.

8) die tolle neue software, die sie gekauft haben, fragt sie nach einem lizenzschlüssel. aber egal wie sie den 24stelligen code auch eingeben, ob mit oder ohne grossbuchstaben, sie bekommen immer eine fehlermeldung, was wahrscheinlich daher rührt, dass der account bereits besteht, weil sich irgend so ein punk bereits eine kopie ihrer software direkt aus der verpackung im laden erstellt hat. sie geben ihre software daraufhin zurück und kaufen noch ein paar von diesen diversen usb-geräten, die sie nicht gebraucht hätten und von denen keins richtig funktioniert.

9) das süsse kleine mädchen mit den rosanen zöpfen wird dabei erwischt, wie sie druckerpatronen auf ebay versteigert, die sie zuvor aus ihrer abteilung geklaut hat. sie erzählt ihrem chef, dass sie nicht wusste, dass die von da stammen, denn sie gaben sie ihr persönlich. als dieser vorfall genauer untersucht wird, finden sie ein paar dokumente auf ihrem usb-stick, den sie gebrauchten, um dateien auf einen anderen computer zu übertragen, der über einen drucker verfügt. ebenso wurden diverse mp3s und ein paar kalkulationstabellen gefunden, mit denen sie am rumspielen waren, weil sie darüber nachdachten, ob es möglich wäre, eine eigene konkurrierende firma zu gründen.

10) ihr neues handy, das über eine video- und fernseh-funktion verfügt, besitzt die fähigkeit sich drahtlos klingeltöne und verschiedene programme herunterzuladen, aber sie kommen nicht dazu das auszuprobieren, weil es ihnen an einem sicherheitsterminal im flughafen geklaut wird.

der original-text auf englisch: http://www.isecom.org/.

manche der oben angesprochenen dinge könnten eventuell sogar schneller zutreffen, als einem windows-user lieb ist: nächsten monat wird nämlich das tolle neue „vista“ veröffentlicht. wie bereits früher beobachtet besteht dann für das vorherige betriebssystem, in diesem fall „xp“, keine wirkliche verwendung mehr. das bestehende system daher nach und nach unbrauchbar zu machen, z.b. durch das einspielen obskurer „patches“, liegt nahe, wenn das update früher oder später erzwungen werden soll. weil: dumm sind die in washington nämlich nicht; nur parasitär und sehr sehr geil auf euer hart verdientes geld.

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linux zerschossen

am samstag, es muss wohl so zwischen 1:30 und 2:00 früh gewesen sein und ich war schon ziemlich angetrunken, habe ich es tatsächlich fertiggebracht, mir das fortschrittlichste betriebssystem dieses planeten zu zerschiessen. es war, doch etwas überraschend, erstaunlich einfach und ging ziemlich schnell.

ich war so am herumexperimentieren, weil mein suse linux 9.3 immer probleme hatte, mir in meinem wlan eine statische ip-adresse zuzuweisen. die meiste zeit war ich einfach per dhcp im wlan unterwegs, was auch immer klappte, aber ich war doch irgendwie unzufrieden. das habe ich dann auch hinbekommen, wenngleich es immer nur via yast funktionierte und nicht via kinternet. ich kam dann auf die idee, mein amule (so heisst emule unter linux) zu updaten. also habe ich mir das passende rpm besorgt und war bereit es zu installieren. bei suse im speziellen ist es so, dass man komfortabel pakete einspielen kann, die das programm enthalten, was den vorteil hat, dass man nicht mehr auf die konsole angewiesen ist, sondern alles via einer gui (in diesem fall yast) erledigen kann. um 2:00 morgens und nicht mehr ganz nüchtern bietet sich das natürlich an. jetzt begab es sich, dass mein freundliches betriebssystem mich darauf aufmerksam machte, dass pakete fehlen oder zu alte versionen derselben vorhanden sind. in diesem fall kann man versuchen die fehlenden pakete nachzuinstallieren, um so die abhängigkeit aufzulösen und das programm, in meinem fall amule, installiert werden kann. also habe ich ein paket nachinstalliert. erneut fehlten ein paar. das zweite und das dritte nachinstalliert. beim vierten dann war der sonderfall, dass ein paket, das von einem anderen paket abhing, wieder neue versionen forderte und ich amule nicht in der neusten version installiert bekam. jetzt gibt es mehrere möglichkeiten:

a) man schliesst einfach alles, fährt den pc herunter und probiert am anderen morgen alles noch einmal mit klarerem kopf
b) man gibt sich damit zufrieden, surft noch ein wenig im internet und fährt den rechner schliesslich vor dem pennen gehen herunter
c) man ignoriert einfach alle abhängigkeiten und warnungen, installiert das programm trotzdem und sagt: „du liegst bestimmt falsch, liebes betriebssystem!“

ich entschied mich für variante c. logisch. das war leider die falsche option. durch mein erzwungenes über-alles-drüberinstallieren habe ich eine, wenn nicht sogar die wichtigste, linux-bibliothek „glibc“ zerstört. glibc wird von vielen programmen benötigt, z.b. yast. ich habe das yast-fenster geschlossen und wollte es wieder aufmachen, als ich mitansehen musste, dass diese aktion nicht mehr funktioniert. „egal, machn wir nen reboot!“ gedacht, getan und mein linux fährt nicht mehr hoch. es kommt nur noch die meldung:

„relocation error: /lib/tls/libc.so.6: symbol _dl_out_of_memory, version GLIBC_PRIVATE not defined in file ld-linux.so.2 with link time reference“

meine versuche, via „automatischer reparatur“ und „benutzerdefinierter reparatur“ alles wiederherzustellen blieben erfolglos (selbe fehlermeldung). ebenso waren alle mein versuche für den lokus, das system via dem recht poppligen „rescue system“ zu retten. technisch ist mein linux seit dieser fatalen panne nicht weitergekommen, obwohl ich mehrere stunden über tage probiert habe, alte, zerschossene rpms/pakete durch die üblichen zu ersetzen. von 10 paketen konnte ich 7 wieder herstellen, als da wären:

– glibc-devel-2.3.4-23.i586.rpm
– glibc-html-2.3.4-23.i586.rpm
– glibc-i18ndata-2.3.4-23.i586.rpm
– glibc-locale-2.3.4-23.i586.rpm
– libpng-1.2.8-3.i586.rpm
– xorg-x11-libs-6.8.2-30.i586.rpm

bei den folgenden hat es nicht funktioniert:

– glibc-2.3.4-23.i586.rpm
– glibc-info-2.3.4-23.i586.rpm
– wxGTK-2.5.3.1-5.i586.rpm

meine versuche, diese packages via „rpm -ivh –force –nodeps –root=/mnt /pfad_zum_rpm“ zu installieren wurden immer durch die fehlermeldung

„relocation error: /lib/tls/libc.so.6: symbol _dl_out_of_memory, version GLIBC_PRIVATE not defined in file ld-linux.so.2 with link time reference“ und „error: %post(glibc…) scriptlet failed, exit status 127“

abgeschmettert. bad bad luck. ich habe mein problem in zwei foren gepostet, wir haben über die fehler diskutiert, aber es sieht wohl so aus, als sei mein samstag-nacht-move irreversibel. mir wird wohl nichts anderes übrigbleiben, als linux neu zu installieren. mein „home“-verzeichnis ist bereits sicher auf einer dvd und eine neue suse-version fährt bereits seit mehreren wochen in meinem zimmer herum. so hatte ich mir den update-vorgang allerdings nicht vorgestellt… es lief bis dato seit über einem jahr wirklich alles mit suse annähernd perfekt und ich habe wirklich alles, was nur ging, mit diesem betriebssystem in dieser zeit bewerkstelligt. gut, die über 14 monate linux-erfahrung kann mir auch niemand mehr nehmen, aber es ist schon extremst ärgerlich.

es ist wie neal stephenson in seinem „diktatur des schönen scheins“ sagt: linux ist ein panzer. und er ist umsonst. jeder darf mit ihm fahren und ihn nutzen, aber letzteres will eben gelernt sein. (bist du schon mal mit einem panzer gefahren!? nein!? glaubst du, ich würde jemals in meinem leben wieder einen blöden 0815-kombi fahren!? schon mal gta gezockt, mit dem panzer-cheat!? then you will see what i mean.)

fussnote zum thema „ironie des schicksals“: suse linux 9.3 und win xp wurden vor 14 monaten fast zeitgleich auf meinem rechner installiert. win xp ist das system, das bis heute überlebt hat. das hat aber, wie oben bereits erwähnt, nichts mit fehlern von linux zu tun. linux hat mich ja sogar gewarnt. ich habe es ignoriert. lerne: wenn das am weitesten entwickelte betriebssystem der galaxis zu dir sagt, dass es ein programm nicht installieren will, dann hat es ganz ganz sicher seine gründe…

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pc-funkscanner

wenn man z.b. polizeifunk oder flugfunk empfangen will, dann benötigte man bisher solche geräte, die sich scanner nennen. es gibt scanner für den heimbereich, die man an die stereoanlage anschliessen muss oder tragbare vertreter, die man überall mitnehmen kann. vergesst diesen ganzen scheiss…

…alles, was man heute dafür benötigt, ist ein linux mit kernel 2.6.x und eine tv-karte! die tv-karte bringt von haus aus schon die möglichkeit mit, nicht nur tv und radio zu empfangen, sondern die dich umgebenden wellen nach allem möglichen abzuscannen. das einzige, das man braucht, ist eine passende software. der typ, der sich „amxl“ nennt, zeigt dir, wie das geht:

pc-funkscanner mit einer tv-karte und linux (englisch)

[via]

linux – the hacker’s best friend!

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das janus-projekt

nein, dieses projekt hat nichts mit darmwindungen zu tun. viel eher ist „janus-projekt“ eine bezeichnung aus dem gehirn von kyle williams. als kyle mal am wochenende nichts zu dampfen hatte, da flüsterte ihm eine stimme zu: „kyle!! du musst acht wlan-karten zusammenschliessen!! damit crackst du WEP-verschlüsselungen in unter 5 minuten!“ gesagt, gedacht, getan und kyle war wlans überhacker #1. seine konstruktion kann ausserdem 300 wlan-netze gleichzeitig durchsniffen und speichert die daten anschliessend in 256mb-schlüsseln. zusätzlich hat er einen not-aus-knopf, für alle fälle.

als betriebssystem hat er ubuntu gewählt, was auf einer 1,5ghz-maschine läuft und mit einem 17-zoll-bildschirm hat er alles in eine gelbe box gepackt. (sehr unauffällig…aber wasserdicht!)

merkt euch dieses unscheinbare gesicht!

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indien will kein 100$-laptop

in indien hat ein ministerium entschieden, dass das 100$-laptop keine chance auf erfolg in diesem land haben wird. es heisst, noch sei ungeklärt, wie die nutzung von laptops auswirkungen auf die gesundheit der kinder haben werde.

hab ich irgendwas verpasst oder meine ich nur, dass es keine „gesündere“ variante eines pcs geben kann, als ein laptop? es hat KEINEN röhrenmonitor, folglich schiesst einem kein laser ins gehirn. es läuft mit linux und NICHT mit window$, folglich sind viren passe und der lernwert dieses mini-computers ist riesengross. die probleme, die ich darin sehe, liegen eher in dem begrenzten speicher (es hat nur ein 500mb-flash-laufwerk) und in der benutzung von wlan unter linux, sowie in der haltbarkeit des mechanismus (ähnlich dem eines rasenmähers) zum akku aufladen.

entweder versteht indien das konzept nicht und hat keine ahnung von technik, was ich übrigens für sehr unwahrscheinlich halte, oder indien hat keine lust, sich an einer aus den staaten kommenden idee zu beteiligen. oder es gibt gründe, die wir einfach nicht wissen. das ist schade.

[via]

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die 10 gefaehrlichsten computerviren aller zeiten

es ist eine subjektive liste, ohne gewähr, aber sehr spannend und interessant: die zehn gefährlichsten computerviren aller zeiten:

CIH (1998), geschätzter schaden: 20 bis 80 millionen dollar weltweit. er wurde von taiwan aus im juni 1998 in die welt gesetzt und wird als einer der gefährlichsten und zerstörerischsten würmer aller zeiten eingestuft. der virus infizierte die exe-dateien der betriebssysteme win95, win98 und me und war in der lage, sich im speicher eines rechners einzunisten, wo er damit fortfuhr, andere exe-dateien zu infizieren. kurz nach seiner aktivierung überschrieb er auch daten auf der festplatte des pc-besitzers und machte das laufwerk so unbenutzbar. ferner konnte er das bios überschreiben, was dazu führte, dass der rechner nicht mehr hochfuhr. da er auch andere exe-dateien infizieren konnte, wurde er sogar von firmen wie activision in einer demo zu dem spiel „sin“ weitergegeben. CIH gilt auch als der tschernobyl-virus, weil bestimmte mechanismen des virus auf das datum des gaus ausgelegt waren. heute ist der virus keine wirkliche bedrohung mehr, aufgrund der nutzung neuerer betriebssysteme wie win2000 und xp.

melissa (1999), geschätzter schaden: 300 bis 600 millionen dollar. am 26ten märz 1999 wurde w97m/melissa zur topschlagzeile in aller welt. schätzungen zufolge hat dieses word-makro 15 bis 20 prozent aller geschäfts-pcs infiziert. der virus verbreitete sich so dermassen schnell, dass grosse firmen wie intel, micro$oft und andere gezwungen waren, outlook abzuschalten, um eine verseuchung ihres email-systems zu verhindern. melissa nutzte outlook, um sich selbst an 50 kontakte des adressbuchs weiterzuversenden. die email trug die nachricht „hier ist das dokument, um das du mich gebeten hast. bitte zeig es niemand anderem! ;-)“, im anhang befand sich ein word-dokument. mit klicken auf diese doc-datei – und tausende pc-nutzer taten dies – ermöglichte dem wurm den host zu infizieren und verbreitete sich weiter. ausserdem überschrieb er alle word-dokumente, die zitate der simpsons beinhalteten.

ILOVEYOU (2000), geschätzter schaden: 10 bis 15 milliarden dollar. auch bekannt als „loveletter“ oder „love bug“. dieses visual-basic-script trug die geniale und unantastbare nachricht: dem versprechen der liebe. am dritten mai 2000 wurde der ILOVEYOU-virus das erste mal in hongkong entdeckt. er verbreitete sich via email mit dem betreff „ILOVEYOU“ und einem anhängsel, dem Love-Letter-For-You.TXT.vbs. ähnlich wie melissa, verschickte sich der virus selbst an alle outlook-kontakte. zusätzlich überschrieb der virus musik- und bilddateien mit einer kopie von sich selber und schnüffelte nach ids und passwörtern, um diese seinem autor zurückzusenden. weil auf den philippinen zu diesem zeitpunkt noch kein gesetz gegen virenschreiber existierte, wurde der autor nie verklagt.

code red (2001), geschätzter schaden: 2,6 milliarden dollar. code red war ein computer-wurm, welcher auf netzwerkservern am 13ten juli 2001 freigesetzt wurde. sein ziel war der „internet information server“ auf micro$oft-maschinen, welcher sicherheitslücken aufwies. ironischerweise hatte micro$oft mitte juli einen patch veröffentlicht, der diese lücken schliessen sollte. auch bekannt als „bady“, war code red auf maximale zerstörung ausgelegt. nach der infektion erschien auf der website die nachricht „HALLO! Willkommen bei http://www.wurm.com! Gehackt durch chinesische Hacker!“. danach suchte der virus aktiv nach lückenhafte servern und infizierte diese. das ging dann ca. 20 tage so, nach dieser zeit startete er dos-attacken gegen bestimmte ip-adressen, inklusive dem server des weissen hauses. in weniger als einer woche konnte code red 400000 server infizieren und es wird geschätzt, dass total eine million rechner betroffen waren.

sql-slammer (2003), geschätzter schaden: da er am wochenende wütete, war er weniger teuer. er infizierte jedoch weltweit 500000 server und schnitt südkorea für knappe 12 stunden vom internet ab. der sql-slammer, auch bekannt als sapphire, wurde am 25ten januar 2003 gesichtet. er hatte merkbare negative auswirkungen auf den globalen internetverkehr und wandte sich weniger an heim-pcs, sondern an webserver. es war ein einzelnes paket, 376kb klein, welches zufällig ip-adressen generierte und sich dann an diese weitersendete. wenn die ip-adresse ein computer war, der eine ungepatchte kopie des typs microsofts „sql-server desktop engine“ war, dann feuerte er sich sofort weiter an weitere zufällige ip-adressen. durch diesen effizienten weg infizierte slammer 75000 rechner in 10 minuten. der ungewöhnlich hohe traffic, der dadurch entstand, schickte reihenweise router weltweit in die knie, die wiederum ihre anfragen an andere router weiterleiteten, die wieder zusammenbrachen, und so weiter.

blaster (2003), geschätzter schaden: zwei bis 10 milliarden dollar, hundertausende infizierte rechner. der sommer 2003 war eine harte zeit für unternehmen mit geschäfts-pcs. mit rasender geschwindigkeit verbreiteten sich die würmer blaster und sobig. blaster, auch bekannt als „lovsan“ oder „msblast“, war der erste streich. der virus wurde am elften august entdeckt und war am aktivsten innerhalb von zwei tagen. über netzwerk- und internetverkehr verbreitet, nutzte der wurm eine schwachstelle bei den betriebssystem win2000 und xp aus, und, wenn aktiviert, präsentierte dem nutzer eine dialogbox, die darauf hinwies, dass der computer jetzt herunterfahren werde. versteckt im code der datei MSBLAST.EXE standen folgende mitteilungen: „I just want to say LOVE YOU SAN!“ und „billy gates, why do you make that possible!? stop making money and fix your software!“ ebenso hatte der virus einen code inne, der am 15ten april windowsupdate.com attackieren sollte, aber zu dem zeitpunkt war seine hochzeit bereits vorüber.

sobig.f (2003), geschätzter schaden: 5 bis 10 milliarden dollar, über eine million infizierter pcs. der sobig-wurm schlug kurz nach msblast ein und wurde im august 2003 so zum albtraum für geschäfts-pcs und dektops-rechner. die zerstörerischste variante war sobig.f, die sich am 19ten august in rekordzeit verbreiten konnte: eine million kopien von sich selbst innerhalb von 24 stunden. dieser rekord wurde später durch mydoom gebrochen. der virus infizierte rechner mit einem getarnten email-anhang, welcher harmlos klang, wie „application.pif“ oder „thank__you.pif“. wenn aktiv, verschickte er sich an email-adressen, welche er in lokalen dateitypen fand. das endresultat war ein riesiger datenverkehr. am zehnten september 2003 deaktivierte sich dieses virus selbst und war fortan inaktiv. micro$oft verschenkte 250000$ kopfgeld für denjenigen, der den sobig.f-autor ausfindig machen würde. bis zum heutigen tag wurde niemand gefunden.

bagle (2004), geschätzter schaden: millionen von dollar, immer noch aktiv. bagle, ein klassischer aber ausgeklügelter wurm, debütierte am 18ten januar 2004. der schädliche code infizierte die benutzersysteme via dem traditionellen mechanismus: einem email-anhang. dann suchte er in windowsdateien nach ip-adressen, an die er sich weitersenden konnte. die gefahr bei bagle (oder beagle) war, dass es 60 versionen des virus gab und bei der infektion eines rechners eine hintertür auf einem tcp-port öffnete, welcher fernsteuerung ermöglicht, um daten über finanzen, persönliches oder anderes herauszufinden. der wurm war der erste seiner art, welcher auf geldverdienen ausgelegt war, so eine studie des techwebs. die b-variante des bagle stoppte seine verbreitung selbst am 28ten januar 2004, aber geänderte versionen kursieren heute noch.

mydoom (2004), geschätzter schaden: verlangsamte den globalen internetverkehr um 10% und die ladezeiten von webseiten um 50%. für ein paar stunden am 26ten januar 2004 war die mydoom-schockwelle überall auf der welt spürbar, denn dieser wurm verbreitete sich in rekordgeschwindigkeit über email. er ist auch bekannt unter „norvarg“. er duplizierte sich selber als ein anhang, bei dem die nachricht aufpoppte, dass die mail-übertragung fehlgeschlagen sei. durch klicken verschickte er sich an alle adressen im email-programm und versuchte auch sich über kazaas p2p-netzwerk zu verbreiten. die reproduzierung war dermassen erfolgreich, dass computerexperten annahmen, eine von zehn emails seien infiziert. er hörte von selber auf am 12ten februar 2004.

sasser (2004), geschätzter schaden: millionen von dollar. sasser startete am 30ten april 2004. er war so zerstörerisch, dass die satellitenkommunikation einiger französischer nachrichtensender ausfiel. ebenso führte er zu stornierungen einiger flüge von delta airlines und brachte zahlreiche systeme von anderen firmen zum herunterfahren. im gegensatz zu anderen würmern verbreitete sich sasser nicht via email, er brauchte auch keine benutzerinteraktion. stattdessen wurde eine sicherheitslücke in win2000- und xp-systemen ausgenutzt. war sasser aktiv, dann scannte er nach anderen anfälligen systemen und verbreitete sich weiter. die betroffenen rechner wurden instabil und verweigerten mehrfach ihren dienst. sasser wurde von einem 17-jährigen deutschen geschrieben, der den virus an seinem 18 geburtstag losschickte. weil er den code als jugendlicher verfasst hatte, wurde er von einem deutschen gericht für computersabotage verurteilt, allerdings keine höchststrafe.

vielen dank an george jones für den text und digg für den hinweis.

von den ganzen viren, die angegeben werden, hat mich persönlich „nur“ sasser betroffen damals. es bietet sich an, auf windowssystemen virenscanner und firewalls installiert zu haben. sollte dies nicht der fall sein, dann sollte man sich auf einiges gefasst machen, wenn man mit diesem windows-rechner online geht. bei apple, wie auch beim freien betriebssystem linux sind keine virenscanner notwendig, da die eine milliarde windowsrechner in der überzahl sind und so keine virenschreiber für die alternativen systeme locken.

tipp: auf windows scheissen, da zu unsicher, auf apple scheissen, da zuviel pseudo, lieber linux nutzen, hat eigentlich nur vorteile. oder eben den scheiss rechner auslassen. je weiter die zeit voranschreitet wird dies allerdings nicht mehr möglich sein.

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v-scratch

v-scratch

im rahmen seiner diplomarbeit an der universität lausanne im bereich kunst & design hat valerio spoletini v-scratch entwickelt. viele kennen sicherlich die visualisierungs-funktionen einiger media/music-player für den pc. so in etwa kann man sich v-scratch vorstellen:

jeder scratch wird dabei visuell umgesetzt. sogar nuancen im sound wie geschwindigkeitsänderungen, audio-spektrum oder lautstärke machen sich bemerkbar. ein animiertes gitter wird mit java erzeugt, weil eine optische maus den physischen vorgang des scratchens aufzeichnet und übersetzt.

das alles klingt jetzt sehr merkwürdig und unverständlich, daher gibt es zwei quicktime-videos, um das system in betrieb zu sehen: video1 und video2.

spoletinis v-scratch befindet sich noch im entwicklungsstadium, kommt aber schon jetzt ziemlich fresh.

[via]

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workshop: interface-design

einen coolen workshop, wie man sich ein 3d-mp3-player-interface bastelt gibt es unter photoshopcafe.com. das tutorial besteht aus vier teilen:

teil 1 : die grundform
teil 2 : 3d
teil 3 : das display
teil 4 : die details

das ergebnis sieht dann im besten fall so aus:

mp3-interface

das kann sich doch wirklich sehen lassen.

[via]

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openoffice.org

da ich derzeit vermehrt mit linux erste erfahrungen sammle, kam ich natürlich auch in kontakt mit dem office-paket openoffice.org. das office-paket hat deshalb die endung *.org, weil es „schwierigkeiten bei lizenzfragen“ gab. derzeit gibt es einen kandidaten für das erscheinen der version 2.0 für linux. den download gibts hier:

http://download.openoffice.org/index.html

openoffice.org ist auch für win (in der version 1.0.3.1) und für mac os erhältlich. wer keine skrupel hat, knappe 80 €uronen zu zahlen, der kann auch zu sun staroffice 7 greifen, dass auf openoffice aufbaut.

ich muss sagen, dass mich das linux-zeug merkwürdig zum nachdenken bringt und ich langsam realisiere, was grösstenteils für ein wahnsinn in diesem pc-bereich herrscht. es ist wirklich krank. (okay, vieles wusste ich auch vorher; man hat ja genug gesehen und gelesen, aber es geht weiter. ongoing. perpetual. warfare.)
wenn man bedenkt, wieviel sinnvolles und brauchbares eigentlich tatsächlich bei dem ganzen gekreische, bekriege und geplärre der „grossen“ rauskommt, dann kann man umso stolzer auf das ergebnis sein, was open-source heute bereits erreicht hat. vielleicht ist es anarchistisch, vielleicht ist es teilweise chaotisch und anfänglich schwer durchschaubar, aber ein wechsel der so gravierende auswirkungen haben kann (nicht muss), geht nicht von einer stunde auf die nächste und auch nicht von einem tag auf den anderen. und heute liefert linux wirklich beachtliche ergebnisse. wenngleich es noch schwierigkeiten geben mag mit 3d-schnickschnack, spiele und wlan, es wird wohl nur eine frage der zeit bleiben, bis auch diese felder vom pinguin abgedeckt werden können. und ich muss sagen: es ist gut so. danke. wirklich. ich habe ein gutes gefühl bei der linux-sache und das will schon was heissen: die meiste zeit des tages habe ich eher schlechte gefühle.

zurück zu openoffice.org.
die open-source-büro-software deckt eigentlich alles ab, was man braucht. das programm „writer“ ist wie „word“, „calc“ ist wie „excel“, „impress“ wie „powerpoint“. dazu gibt es noch „draw“ für grafik und diagramme, sowie werkzeuge für datenbanken. die steuerung erfolgt problemlos, wenn man intuitiv arbeitet, sprich das ganze bunte win-zeug gewohnt ist. natürlich geht auch alles in der konsole, aber das ist nicht jedermanns sache. ich kann mir nicht ganz erklären, wieso dieses projekt bis heute überlebt hat, denn es müsste im prinzip schon unter die räder der maschinerie gekommen sein. das mit dem namen und den „lizenzproblemen“ deutet ja schon irgendwie in diese richtung. aber der community-gedanke gepaart mit einer dezentralen struktur kann einiges bewegen. das ist auch explosives potenzial für die „grossen“ und „oberen“, aber das ist nicht erst seit gestern bekannt. okay, was soll ich sagen? ich brauche wohl in meinem leben kein m$-office mehr. ein problem weniger.

openoffice.org

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das 100-$-laptop

nicholas negroponte vom m.i.t. hat erste bilder des 100-$-laptops mit handkurbel(!) vorgestellt:

100-dollar-laptop

das gerät soll auch ärmeren regierungen ermöglichen, ihre schulen mit pcs auszustatten und so den anschluss an die technisierte realität und v.a. zukunft nicht zu verlieren.

der rechner selber ist nur mit einem 500mhz-prozessor ausgestattet; aber dafür 1gb ram, wlan und farbdisplay. erfreulich: nicht intel, sondern amd rüstet die laptops mit prozessoren aus. (intel braucht kein mensch). weniger erfreulich: die „news-corporation“ hängt mit drin. also das komplette fox-universum vom knecht rupert murdoch, die darüberhinaus noch als republikaner-freundlich gilt.

als betriebssystem wird linux installiert sein, was wohl am besten geeignet ist, wenn man frisch ins pc-terrain einsteigt. als weitere förderer des „one laptop per child“-projects sind google und red hat mit am start. mehr infos unter: http://laptop.media.mit.edu/

die idee ist mehr als lobenswert, aber seit wann kümmert man sich in den usa derart fürsorglich um „die zukunft der kinder in armen ländern“? wenn dieses projekt ganz ohne hintergedanken abläuft (und linux zeigt in diese richtung…), dann kann man darauf nur stolz sein und gratulieren. (fox hängt aber trotzdem drin…)

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feature: mpc

es ist schon faszinierend und interessant, was man mit diesem gadget machen kann:

mpc

es handelt sich hierbei um den akai mpc 2500. so ziemlich alles, was du im radio hörst, hauptsächlich im bereich pop und hiphop, wurde beattechnisch mit diesem ding programmiert. es fehlt lediglich noch ein plattenspieler um die samples reinzumixen.

dre hat drei von den dingern, mpc 3000er, weil er nicht andauernd die disks wechseln will. kanye west hat ein louis-vuitton-style-gemoddetes mpc, mit gehacktem display und edelholz.
ursprünglich wurde der mpc von roger linn erfunden, im jahr 1988 und er taufte sein baby mpc-60. sein erster entwurf einer programmierbaren drum-machine hiess linn-lm1, kostete 5000$ und es war das jahr 1979. er verkaufte nur 500 stück, aber alle produzenten, die mit diesem ding arbeiteten, landeten damit hits. so prägte linns maschinchen den pop-sound der 80er.

er ging anschliessend zu der japanischen firma akai und brachte den mpc-60 raus; 12-bit-sampling, grosse, rutschfeste tasten und hölzerne seitenteile waren dessen merkmale. nach der entwicklung des mpc3000, dem stereo-teil und 16bit-technik, verliess linn akai und produziert heute adrenalinn gitarren-effekt-boxen, was auch immer man darunter verstehen kann.

heute gibt es von akai den mpc4000, der high-tech ist, aber fehleranfällig sein soll. der mpc2000 ist der „normale“ kollege, und oben abgebildet ist der mpc2500, der 16bit liefert, 44.1hz-sampling und 16mb ram. die absolute empfehlung in sachen hiphop-crunch aber soll entweder der oldschool mpc-60 oder der 3000 sein. zur not tuts auch euer laptop und akais mpd-16, ein midi-controller mit rubber-pads.

inspired by engadget

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