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Artikel-Schlagworte: „tablet“

ein 3.700 jahre altes tablet

So sahen Tablets vor 3.700 Jahren aus:

das Plimpton 322 Tablet

Es ist aus Lehm und babylonischen Ursprungs.

Was man damit machen können sollte, war lange Zeit unklar. Doch damit könnten folgende Weltwunder gebaut worden sein:

Eine ausführliche Website zu dem Rechner findet sich hier, inklusive Erklärung der Keilschrift:

http://math.ubc.ca/~cass/courses/m446-03/pl322/pl322.html.

Jahrzehnte war nicht so ganz klar, zu was es gedacht war. Man fand es rein zufällig in einer Wüste in Irak.

Doch das Geheimnis ist wohl gelüftet. Schreibt jüngst The Guardian: https://theguardian.com/science/2017/aug/24/mathematical-secrets-of-ancient-tablet-unlocked-after-nearly-a-century-of-study. [via]

Was heraus kam durch die Forschungen ist verblüffend: nicht nur sei es ein Rechner für trigonometrische Funktionen, sondern auch genauer als die bekannten heute.

Und: dieses kleine Stück Lehm schlägt den bekannten Satz des Pythagoras, a²+b²=c², um satte 1000 Jahre.

Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet: ich habe ein wichtiges Date mit Ištar, weil der Scheiß mit ihrer Schwester Ereškigal ihr mal wieder auf die Eierstöcke geht und wir eine Lösung für das Unterwelt-Problem brauchen. Möglichst gestern. Am Ende hängen wir jedoch wahrscheinlich sowieso alle bei Gilgamesch herum und lecken lachend und uns liebend an LSD-Leckmuscheln aus Lilītus liebenswert lilafarben-leuchtender Hexenküche.

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samjiyon: nordkoreas tablet

Nordkorea „baut“ tatsächlich eigene Tablets. Das neueste trägt den Namen „Samjiyon“ und darf auch von Ausländern gekauft werden:

samjiyon: nordkoreas tablet
(Bildquelle: via)

Es wird in englischsprachigen Online-Medien gerne als „iPad-Klon“ betitelt, dass es in keinstem Falle ist, da es von Android betrieben wird. Aber die Schlagzeile verkauft sich dem dummen Volk so natürlich besser.

Jedenfalls, das Regime packt hier allerlei Propaganda mit drauf, egal ob Spiele („Tank Recon 3D“, anyone?), Wörterbuch-Editionen, oder Bücher.

Die sind in einer Unterrubrik zu finden mit dem Titel „Foreign Books“, also „Fremdsprachige Bücher“. Rüdiger Frank von der Universität Wien hat sich die Liste einmal angesehen und kommt zu folgenden Ergebnissen:

Balzac, Dickens und Hugo seien nur inkludiert worden, weil hier das miese Leben im Feudalismus und Kapitalismus beschrieben sei. Ivanhoe aus dem Grund, weil hier geschildert wird, wie man auf patriotische Art & Weise ausländische Invasoren abwehrt. Gone With The Wind soll dabei sein, weil es eine Lieblingslektüre von Diktator Kim Jong Il war und auch, weil hiermit nordkoreanische Offiziere mit der englischen Sprache vertraut gemacht werden.

Das war es eigentlich schon, was zu den Inhalten bekannt ist. Offizielle Quellen dazu gibt es so gut wie nicht, das Gerät selbst wurde von einem ausländischen Besucher erworben, der nicht mit echtem Nachnamen genannt werden will.

Das Gerät wurde bereits im September letzten Jahres präsentiert und ist in Nordkorea für 200$ zu haben. Die Verpackung gibt ferner preis, dass eine unbekannte CPU mit 1,2GHz darin arbeitet und 1GB RAM mitgebracht werden. Es ist zudem in einer 8GB- und einer 16GB-Version erhältlich. Ein Screenshot dieser Verpackung, sowie zwei der Benutzeroberfläche sind hier zu finden:

http://northkoreatech.org/2013/08/01/review-samjiyon-tablet/.

Ganz abgeschworen hat man dem Westen jedoch nicht: Ich kann kein koreanisch, doch „Angry Birds“ scheint hier ebenfalls mitgeliefert zu werden wie ein virtuelles Basketball-Spiel. Und zwei App-Icons mit dem Clownsfisch Nemo, sowie einer hochgezüchteten zweirädrigen Rennmaschine lassen nicht gerade auf diesen abgrundtiefen Hass schließen, der uns alltäglich durch viele Medien vermittelt wird. Wir sind also nicht komplett scheiße, phew, nochmal Glück gehabt.

Naja, kaufen würde ich das Teil trotzdem nicht. Es ist erst das dritte Tablet überhaupt aus dem Land und das bisher einzige, das Ausländern angeboten wird, die als Touristen ins Land kommen. Der Begriff Hardware-Trojaner passt also wohl auf das „Samjiyon“ besser als auf irgendein anderes Gerät… Benutzung auf eigene Gefahr. Ich würde in diesem Fall nicht mal meine Hand ins Feuer legen, dass man mit einer Custom ROM etwas daran ändern kann. V.a.: Wer will eine hierfür machen?? o.O

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tablet fuer absurdistan

Glückwunsch, inzwischen sind wir e-n-d-l-i-c-h in Absurdistan angekommen:

lenova baut absurde scheisse
(oben: die Frau und die Kinder können nichts dafür)

Hmmm, Tablets sind seit nur drei Jahren erst richtig populär, wieso hat das so lange gedauert??

Was. soll. das. sein.

Dieses hässliche Klump kostet 1.800€.

Verbaut ist jedoch ein stinknormaler PC, was dieses Teil unfassbar dick macht (auf dem Foto oben jetzt nicht zu sehen). Da es einen Touchscreen hat, soll man es auch als Tisch benutzen können. Hier gibt es nur Probleme: Es gibt keine Tischbeine. Und mit 69cm-Bildschirm darf das eigentlich nicht unter Tisch laufen. Es sei denn, man ist ein Kobold und stammt aus einer entsprechenden Familie.

Hersteller dieses Undings ist Lenovo. Da es kein beschisseneres Betriebssystem als Windows 8 gibt liefert man das gleich mit. Und Apps bekommt man aus dem Lenovo-App-Store, wo das Sortiment so riesig ist, dass man auf 5.000 Programme kommt. Sensationell.

Und die fast 9kg machen das Teil natürlich noch zusätzlich ultra-portabel. WTF.

[via]

Wo soll das noch hinführen, bitte? Fehlt nur, dass man mit diesem Ungetüm noch telefonieren können soll. Das wird super aussehen und wahrscheinlich stundenlang Spaß machen.

Ernsthaft: Es ist eine Sache solche Dinger als Konzept zu präsentieren. Spinnereien sind hier sogar erlaubt. Doch das potenziellen Kunden als etwas anzubieten, das auch im Alltag Nutzen bringen soll; das ist Komplettverarsche und gehört verboten. Schöne neue Technikwelt…

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