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Archiv für die Kategorie „Zukunft“

moores gesetz ist tot. endlich.

1965 postulierte Intel-Gründer Gordon Moore, alle 18 Monate würde sich die Transistoren-Anzahl auf einem Prozessor-Chip verdoppeln. Damit lag er bereits von Anfang an komplett daneben, der Zeitraum musste auf zwei volle Jahre angehoben werden. Sechs Monate sind in der IT-Technik eine Ewigkeit.

Nun wollen es endlich die Gesetze der Physik, verglichen mit der Beobachtung von Moore Gesetze der Natur und damit die einzig wahren, dass dieser Trend einfach nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Transistoren baut man aus Atomen. Je kleiner die werden, um mehr und mehr Atome unterbringen zu können, erreicht man irgendwann, automatisch, den Punkt, wo man schlichtweg auf keine Atome mehr zurückgreifen kann.

Die Lösung: Das menschliche Gehirn.

Dieses ist zwar redundant (deshalb die vielen Neuronen) und verglichen mit einem Computer „langsam“, was die Aktionszeit von Neuronen betrifft. Aber es arbeitet ununterbrochen in parallelen Prozessen und sogar mit unterschiedlichen Regionen des Gehirns zur selben Zeit.

Ein Projekt namens SpiNNaker nimmt sich diese Arbeitsweise nun als Vorbild. Es steht für „Spiking Neural Network Architecture“. Es wird von Steve Furber an der Universität von Manchester geleitet und setzt sich das Ziel mit einer Million(!) ARM-CPUs (ARM ist sehr sparsam und recht leistungsfähig, weshalb die Architektur oft und gerne in Smartphones verbaut wird) den Prozess von parallelen Berechnungen künstlich nachzubilden. ARM-CPUs wurden nicht zufällig gewählt. Sie sind, ebenso wie unsere biologischen Neuronen, nicht die allerschärfsten Super-CPUs. Sie kommen jedoch, findet zumindest Furber, derzeit unseren Neuronen gerade deshalb am nächsten. [via]

Dass es dieses „Gesetz“ von Moore gab hat wohl dazu geführt, dass man sich mit dem Problem erst jetzt auseinandersetzt. Durch die Architektur der CPUs ist die Beobachtung von Moore logisch gewesen und wurde entsprechend automatisch erreicht. Hätte man sich bereits viel früher davon abgewandt, hätten wir heute viel mehr Architekturen und neue CPU-Ansätze, die es so schnell nicht geben wird. Man könnte sogar sagen, sich auf diese Aussage von Intel zu verlassen hat uns in der eigentlichen Entwicklung von CPUs Jahrzehnte zurückgeworfen. Das Los der eigenen Faulheit. Oder eben, in diesem Fall, der Entwickler und Firmen.

Weiterhelfen tut uns das alles heute nichts mehr, es gibt noch viel radikalere Ansätze, einen Ausweg zu finden. Einer ist der Verzicht auf das wertvolle Silizium. An der Universität Stanford rennt bereits ein „Karbon-Nanoröhren-PC„, wenn auch in einer sehr primitiven Version. Diese _könnten_ eine Art Übergang bilden, denn sie sind sehr energieeffizient.

Und dann gibt es natürlich noch die Entwicklung der Quantencomputer, über die auch hier bei Gizmeo gerne berichtet wird. Meiner persönlichen Meinung nach das bisher einzige Konzept, das nicht nur einen Übergang darstellen wird. Ein fähiger Rechner wird uns jedoch die nächsten 20(!) Jahre nicht zur Verfügung stehen. Das hat einen triftigen Grund: Quantenzustände ändern sich, sobald man mit ihnen interagiert. Dieses Problem muss aber gelöst werden, um Superzustände erhalten zu können, die mehr abbilden als diese schnöde 1 und diese ominöse 0.

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wir sind die marionetten in einer welt am draht

Das Jahr geht nicht mehr sehr lange. Hier ist einer der wichtigsten Texte aus 2013:

„Are We Puppets in a Wired World?“, Sue Halpern, via nybooks.com.

Lest es oder lasst es bleiben.

Viele Bücher werden in dem Artikel erwähnt:

Evgeny Morozov: „To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism“, 413 Seiten, bei „PublicAffairs“, 28,99$
Cole Stryker: „Hacking the Future: Privacy, Identity and Anonymity on the Web“, 255 Seiten, bei „Overlook“, 25,95$
John Naughton: „From Gutenberg to Zuckerberg: What You Really Need to Know About the Internet“, 302 Seiten, bei „Quercus“, 24,95$
Eric Siegel: „Predictive Analytics: The Power to Predict Who Will Click, Buy, Lie, or Die“, 302 Seiten, bei „Wiley“, 28$
Viktor Mayer-Schönberger & Kenneth CukierBig Data: „A Revolution That Will Transform How We Live, Work, and Think“, 242 Seiten, bei „Eamon Dolan/Houghton Mifflin Harcourt“, 27$
Alice E. Marwick: „Status Update: Celebrity, Publicity, and Branding in the Social Media Age“, 368 Seiten, bei „Yale University Press“, 27,50$
Terence Craig & Mary E. Ludloff: „Privacy and Big Data: The Players, Regulators and Stakeholders“, 108 Seiten, bei „O’Reilly Media“, via 19,99$

Ich habe den Text von nybooks.com bis zum Ende gelesen und verlinke die deshalb nicht. Kleiner Tipp: Selbst suchen, am besten mit einer anderen Suchmaschine als Google und sie bei einem kleinen Online-Buchhändler kaufen.

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android: das ende fuer sd-karten II

Ich wollte zu dem Thema noch etwas rausholen, aber hier geht es für mich nicht mehr weiter.

Meine Recherchen haben ergeben, dass bereits ab Android 4.0.x., also Ice Cream Sandwich, den Herstellern von Smartphones und somit auch den Anwendern die Möglichkeit genommen wurde Apps auf eine SD-Karte zu verschieben.

Um das zu betonen: Das hat ganz alleine Google zu verantworten! Es trifft keinen einzigen Hardware-Hersteller, es trifft nicht die Programmierer von Apps und keinesfalls die Anwender.

Warum ich das bei meinem alten Gerät nicht so schnell bemerkt habe war einfach: Zum Zeitpunkt, als das Neo V 2011 erschien, wurde es mit Gingerbread, Android 2.3.4, ausgeliefert. Die Möglichkeit Ice Cream Sandwich darauf zu installieren war optional. Die Funktion Apps auf SD-Karten zu verschieben blieb zumindest bei dem Gerät erhalten. Auch mit Jelly Bean 4.1.2, was als Custom ROM verfügbar war, war dies möglich. 4.2.2 habe ich mit dem Gerät nicht mal mehr getestet.

Was mich jetzt noch _brennend_ interessieren würde: Wie hat Google das gemacht? Gibt es Verträge? Welche? Warum nimmt man sich hier Apple als Vorbild? Wenn ein US-Amerikaner im Schnitt 85$ pro Monat für mobiles Internet bezahlen muss, wie verhält sich das mit dem Lieblingsargument von Big G, man solle doch die hauseigenen Clouddienste nutzen!? Zur Erinnerung: Die Nexus-Serie hatte zu keiner Zeit einen SD-Kartensteckplatz.

Das mit Samsung ist ebenfalls nicht einfach: Ich habe zwei Kollegen befragt, die die Stock ROM auf dem S3 und dem S3 Mini am Laufen hatten. Auf keinem der Geräte konnten Apps auf die externe SD verschoben werden.

Was darüberhinaus dreist ist, ist der Fakt, dass Google den internen Speicher ebenfalls als sdcard deklariert. Das ist irreführend und entspricht nicht der Wahrheit. Alle anderen SD-Karten bekommen nämlich die selbe Bezeichnung, nur mit einer Zahl am Ende. Der interne Speicher wird immer als erste „SD-Karte“ genutzt, was er _nicht_ ist, da geht kein Weg daran vorbei. Ebenfalls Schwachsinn ist das als „emulierten Speicher“ zu bezeichnen; es ist und bleibt einfach der Telefonspeicher. Was ist hier das Problem??

Wie gesagt funktionieren spätestens ab Jelly Bean durchgehend ALLE Apps nicht mehr, die früher den Task übernommen haben, Apps und/oder deren Daten auf eine echte SD-Karte zu verschieben. Sie sind obsolet geworden, die Programmierer dürfen einpacken. Wer ein Gerät kauft, das von Haus aus mit Jelly Bean bestückt wurde (heute Standard), der sollte das im Hinterkopf behalten. ES IST NICHT MEHR MÖGLICH. Werdet euch der Konsequenzen dieses Bugs, das als Feature deklariert wurde bewusst. Und: Es wird nicht zurückkommen.

Weitere Workarounds könnt ihr ebenfalls vergessen: Ich hatte über Wochen hinweg die App Link2SD im Einsatz. Die funktioniert auf Stock ROMs nicht, dafür auf Custom ROMs. Außerdem muss ein separater Teil eurer SD-Karte in ext2, ext3 oder ext4 formtiert sein, was zusätzlichen Aufwand erfordert. Ich habe ja gesagt, ich wollte nichts unversucht lassen.

Jedenfalls, inzwischen ist diese App wieder vom Gerät gelöscht. Mehrere Gründe:

1) nur wenige Daten waren auf die SD verschiebbar: Etwa die apk-Datei, diverse Bibliotheken. Der entscheidende Data-Teil, der riesengroß v.a. bei Spielen werden kann, war ebenso wenig verschiebar wie .odd-Dateien
2) beim Update von Apps, die mit Link2SD auf die Karte verschoben wurden, konnten Probleme auftreten, wenn die gestartet wurden. Nur eine Deinstallation behob das vollständig, ein Hin- und Herschieben mit Link2SD hat oft nicht gereicht
3) beim Update der ROM war Link2SD nicht mehr lauffähig. Man musste es komplett neu einrichten. Das geht recht einfach, ist aber nervig und kostet unnötig Zeit & Aufwand, außerdem…
4) …waren hier auch die verschobenen Apps oft nicht mehr lauffähig

Ergo: Ich bin mit dem Thema durch, bewertet das, wie ihr wollt.

Ich finde es eine Frechheit und unterstütze das nicht. Wie gesagt hätte ich gerne die Kontrolle über mein Gerät. Und dass man den internen Speicher als „sdcard“ deklariert ist dummdreist. Das führt systemweit zu allerlei Konflikten, siehe oben. Android wird gerade kaputtgemacht. Und das Schlimme: Google treibt das selbst voran. Ich verstehe das nicht, aber ich verstehe Kelis, wenn sie sagt:

„Yeah, I think about it every day: That’s the American way“ (nas feat. kelis, 2004)

Erst lächeln, kostenlos verteilen, viele Hände schütteln, alle reinziehen und plattmachen. Danach Geld zählen und sich darauf einen runterholen. Das eigentliche Problem ist nicht gelöst. Perfect!

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cyborg-kakerlaken

Ist schon hart: In den USA gibt es eine Firma namens BackyardBrains, die an Schulen ein spezielles Kit für „neurowissenschaftliche Zwecke“ verteilt. Dieses Kit nennt sich RoboRoach #12.

Die Schüler statten Kakerlaken mit einem kleinen Rucksack aus. Dafür müssen sie dem Insekt aber erst den Brustkorb durchstechen. Anschließend werden durch dieses „Loch“ Elektroden eingeführt. Die wiederum füttern Antennen, die per Fernsteuerung von einem Smartphone Befehle empfangen und das Insekt schließlich steuern können.

Jedenfalls, es gibt jetzt eine hitzige Debatte ob dieser „Cyborg“ nun ein wichtiges Werkzeug ist, das man im Unterricht anwenden kann, oder ob es die Kinder in Psychopathen verwandelt (sic): „Cyborg Cockroach Sparks Ethics Debate“, via news.sciencemag.org.

Nun ja, die Geschichte der Hirnforschung ist einfach von grausamen Experimenten durchzogen, auch am Menschen. Neu ist dieser Ansatz also nicht, allerdings kann ich die Zweifel verstehen: Es sind schließlich noch Kinder. Deren Gehirn kann sich schnell in falschen Richtungen entwickeln. Und das ist später nur sehr schwer rückgängig zu machen, wenn überhaupt.

Das Thema wird allgemein sehr groß werden die nächsten Jahrzehnte, technisch ist hier immer mehr machbar. Da man Insekten und Tiere aber nicht danach fragen kann, ob sie das mit der Cyborgisierung wirklich wollen, sollte man das alles strikt lassen. Wenn das ein Mensch für sich entscheidet sehe ich keinerlei Probleme. Wenn es Menschen für andere Menschen über deren Willen hinweg entscheiden gehört das verboten. Period.

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firefox os ab dienstag!

Yay! Sehr, sehr gut:

firefox smartphone in de bald bestellbar

Das erste Smartphone mit Firefox OS ist ab nächster Woche in DE-Land erhältlich!

Es wird direkt über Congstar vertrieben, was die doch gleich sympathisch macht:

http://www.congstar.de/firefox-os/.

Hier die technischen Spezifikationen:

3,5“ Display
480x320px Auflösung
1 GHz Qualcomm-Prozessor
512MB Speicher
256MB RAM
Abmessungen: 115 x 62,3 x 12,2 Millimeter
Akku: 1.400 mAh

Wie man sieht sind die etwas bescheiden. Das tat dem ersten Firefox-Smartphone in Spanien allerdings keinen Abbruch: Hier war das Gerät als es vor wenigen Monaten erschien innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Wer also Interesse an einem starken Stück Smartphone-Geschichte hat: Zuschlagen!

P.S.: Es gibt einen Simulator dieses Betriebssystems, wo man sich einen Überblick zu den Funktionen bereits jetzt holen kann: Firefox OS Simulator, 48.8MB Download, Chip.de.

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social engineering: bald geschichte?

Social Engineering wurde schon von Kevin Mitnick als die erfolgreichste Methode beschrieben sich unerlaubten Zugang zu fremden Computer-Systemen zu verschaffen. Dafür muss man gut labern können, einigermaßen sicher und kompetent in Telefongesprächen wirken und genau wissen, was für ein Ziel man mit dem „Gedanken-Hack“ erreichen will.

Social Engineering wird auch heute noch gerne angewandt, ist sie doch verhältnismäßig unkompliziert, was die benötigte Technik betrifft. Oft reicht schon, wie erwähnt, ein Telefon. Man muss nicht ein Über-Hacker sein, um hacken zu können. Manchmal genügt auch ein vorhandener Pool an Kreativität. Es ist wie Games zocken, nur in der Realität eben. Das, was die weibliche Welt tagtäglich ausführlichst betreibt.

Dass Social Engineering ein Problem ist, das uns im 21. Jahrhundert weiterhin beschäftigen wird, findet nun auch die US Army: Sie will für Unsummen an Dollar ein Computer-System schaffen, das sogar die subtilsten menschlichen Angriffe erkennt und vollautomatisch darauf reagiert. [via]

Wir reden hier von einem astronomischen Budget in Höhe von 48 Millionen. 23,2 Millionen davon stehen Forschern für einen Zeitraum der nächsten fünf Jahre zur Verfügung und zwar an den Universitäten Penn State, California, Davis, Riverside und Indiana. Dieses Programm beinhaltet die Option auf weitere fünf Jahre verlängert zu werden, mit einem zusätzlichen Budget von 25 Millionen.

Da das mit der Finanzierung nun geklärt ist sollten wir uns Gedanken machen, was hier eigentlich erforscht werden soll. Und zwar werden hier explizit „Modelle menschlichen Verhaltens“ entwickelt, die von einem Computersystem gekontert werden sollen; eine harte Aufgabe, da dieses System auch erkennen soll, ob die Manipulation denn von einem Subjekt bewusst so gewollt ist oder nicht. Wie diese Modelle erstellt werden bleibt ein Geheimnis, es klingt jedoch nicht wirklich nach einem koscheren Ansatz.

Wie üblich werden zum Anfüttern nämlich Unmengen an Daten benötigt, aus denen erste Werkzeuge und Kriterien erstellt werden. Wo diese Daten herkommen sollen ist wahrscheinlich fast klar, wer Mitte des Jahres die Geschichte mit der Überwachung von Verizon-Kunden verfolgt hat: „Verizon Breaks Silence on Top-Secret Surveillance of Its Customers“, via wired.com. Telefon-Provider sind ja wohl die offensichtlichste Goldgrube, vielleicht laufen solche Analysen auch schon und erst jetzt macht man das halt mal publik.

Trotz dem vielen Geld und der Einfachheit für die U.S. Army hier an Daten zum Minen zu kommen ist der Erfolg dieses speziellen Projekts ungewiss: Selbst Menschen haben Schwierigkeiten damit andere Menschen zu erkennen, die sich manipulativ oder bewusst böswillig gegenüber einem selbst verhalten. Besonders wenn wie bei einem Telefon das persönliche Gegenüber komplett wegfällt. Das von einem Computersystem zu erwarten könnte sich am Ende als kompletter Schuss in den Ofen herausstellen. Computer besitzen keine Intelligenz. Und es sieht nicht danach aus, als würde sich die nächsten Jahre daran etwas ändern.

Verharmlosen sollte man diese Geschichte trotzdem keinesfalls. Meistens genügen schon Ansätze von Forschungen, um die Ergebnisse irgendwo anders weiterzubetreiben. Dann vielleicht nicht mehr bei einer Armee, sondern der DARPA oder einer sonstigen klandestinen Vereinigung. Vielleicht aber auch bei Facebook. Oder Skype.

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nexus 5

Ich bin ein riesen Concept-Art-Fan, aber leider wird das neue Nexus 5 so nicht aussehen:

google nexus 5 concept art by sph1ire
(oben: Nexus 5-Conceptart von Sph1re)

Hochaktuell ist das Thema dieser Grafik vom März 2013 trotzdem: Samsung will nämlich noch diesen Monat, zumindest im Heimatland Südkorea, ein Smartphone mit „Kurvendisplay“ herausbringen. Yeeha! Das klingt sexy im englischen Original („curved display“), lasst uns nur noch hoffen, dass es entsprechend ausschauen wird.

Das eigentliche Thema dieses Beitrags ist ein anderes: Das offizielle Servicehandbuch über 281(!) Seiten zum LG D82x (offizielle Typbezeichnung des Nexus 5) ist nämlich, natürlich versehentlich, über die Dokumenten-Upload-Plattform Scribd erhältlich. Pardon: Gewesen.

Besucht man diese Adresse, wird man von der Nachricht begrüßt, dass LG Electronics höchstselbst diese Inhalte hat vom Netz nehmen lassen.

Nun, wie das Web nun mal ist, viel gebracht hat das nichts: Die schematischen Skizzen sind weiterhin über diverse Quellen zugänglich. Die bestätigen eigentlich, was man bereits im Vorfeld auf Bildern sehen konnte.

Wirklich wichtig waren hingegen die Specs. Neben einem 4,95“(?)-Display werden 16/32GB Speicher, 2GB RAM, ein Snapdragon 800 mit 2,3GHz, 8MP-Kamera hinten und 1,3MP(!?)-Kamera vorne, einem mittelmäßigen 2300mAh Akku, dem üblichen internen Sensoren-Gedöns (Gyroskop, etc.), Benachrichtigungs-LED, kabellosem Laden und NFC sehr viele Gizm(e)os mitgeliefert. Der Preis für die 16GB-Version wird, jüngsten Informationen zufolge, bei 299€ liegen.

Vor allem der Akku und die Kamera vorne und hinten machen dieses Gerät zu keinem Highend-Smartphone. NFC ist nicht wirklich neu, Notification-LEDs ebenfalls. Das kabellose Laden ist nett, aber jetzt kein Totschlagargument sich dieses Smartphone zu holen. Darüberhinaus besteht technisch fast keinerlei Unterschied zum G2 von LG.

Insgesamt verhält es sich mit den Nexus-Geräten so: Sie geben meist den Standard vor, was für neue Androidversionen benötigt wird. Wer also bereits ein Highend-Smartphone aus diesem Jahr 2013 hat, der wird mit den folgenden Android-Iterationen keinerlei Probleme bekommen. Mit Kitkat sowieso nicht und wohl auch nicht mit der Version 5. Denn, wenngleich es noch keine Version 5 von Android gibt, das wird auf diesem Gerät laufen müssen. Sonst hätten die Maestros von der Marketingabteilung sich diese Zahl auch sparen können. Für die Displaygröße steht die Fünf nämlich nicht, wie man oben lesen kann.

Fakt bleibt am Ende auch: Google hat mit seinen Nexus-Geräten einen Nerv getroffen. Denn selten gab es so viele Features und so viel gute Hardware für so wenig Geld. Und wenn man sich das Samsung Galaxy, sowie v.a. das Nexus 4 genauer angeschaut hat; das waren Design-Schmuckstücke, die hier sogar einen gewissen Impact hinterlassen konnten.

Wie immer fehlt dem Nexus der Slot für eine externe MicroSD-Speicherkarte. Google hat hier leider auch den übelsten Trend in Android aller Zeiten gesetzt. Indem der Konzern seit Version 4.2 vorschreibt (teilweise auch schon früher, je nach Gerät), dass keine Apps mehr auf die SD-Karte verschoben werden können, will man die Nutzer dazu „ermuntern“ möglichst viele Google-Dienste zu nutzen. Am besten streamt man einfach alles, das ist eine Vision davon. Man macht sich aber hier nicht nur komplett abhängig, sondern schont auch nicht den Geldbeutel. Zudem sind die mobilen Netze in keinster Weise in der Lage alles immer überall zu streamen. Die kommen schon mit begrenzten Pseudo-Flatrates nicht klar. Bisher ist diese Strategie also ein reines Hirngespinst von wem auch immer bei Big G. Und eine Änderung ist nicht in Sicht: 500MB im mobilen Netz zu übertragen kostet den Nutzer in den USA(!) derzeit pro Monat 85$.

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interaktiv: bewohnbare planeten

Es gibt eine interaktive Karte zu potenziell bewohnbaren Planeten:

http://exoplanets.newscientistapps.com/. [via]

Und das funktioniert so:

Das Kepler-Weltraumteleskop aus 2009 beobachtete einen ganz bestimmten Bereich in der Nähe des Sternbilds Schwan. Bezogen auf den typischen Nachthimmel ist dieses Grid ziemlich klein, es sind dennoch 150.000 Sterne anpeilbar gewesen in den vier Jahren.

Was Kepler dann macht ist recht simpel: Sollte ein Stern einen Trabanten besitzen, macht sich das in in der Leuchtstärke bemerkbar. Nur kurzzeitig nimmt diese ab, aber so, dass Kepler das messen kann. Jedenfalls, anschließend werden auch alle Planeten ausgeschlossen, die mindestens den zweifachen Durchmesser der Erde haben; warum man dies macht ist mir etwas unklar, versucht man hier wohl offiziell Gasplaneten (wie Jupiter) zu exkludieren.

Naja, ab hier bleibt nicht mehr viel übrig als die habitablen Zonen festzustellen. Die menschlichen Messgeräte sind einfach zu schlecht, um sicher zu sagen, ob man auf diesen potenziell lebensfreundlichen Planeten Wasser vorfindet. Oder ähnliche Substanzen, etc.

Es kommt aber noch dicker: das Kepler-Teleskop kann auch nur die direkten Transits beobachten. Kreist eine neue Erde in Form eines anderen Winkels vor einem Stern, sieht Kepler rein gar nichts.

Hier noch ein paar Zahlen & Fakten: Durch das Teleskop wurden 0,28% des Himmels beobachtet. Dabei auch nur in einer Entfernung von maximal 3.000 Lichtjahren, was weniger als 5% der Sterne in diesem Blickfeld ausmacht.

Gibt es denn endlich ein Ergebnis? Nur Hochrechnungen. Würde man die 0,28% hypothetisch auf den gesamten Himmel beziehen, es wären

15-30 Milliarden bewohnbare Planeten.

Immerhin. Wohl alleine in der Milchstraße.

Sollte der Text jetzt etwas negativ rüberkommen, dann liegt das an der verwendeten Technik: Die ist einfach Schrott. Das tut dem Erlebniseffekt am Ende erstaunlicherweise jedoch keinen Abbruch: Die wichtigste Slide ist die mit der Überschrift „the search continues“. Wenn man bedenkt, dass jeder kleine grüne Punkt hier in der Bewegung jede Nacht auf uns herunterstaunen könnte; die Hoffnung stirbt zuletzt. Gesegnet seien jegliche Formen von Intelligenz.

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androidenzukunft ohne google

So sieht die Zukunft von Android aus:

Ohne KitKat(R). Ohne dieses korrupte Nestlé. Und sehr wahrscheinlich komplett ohne Google.

Mit dem N1 liefern die Chinesen von Oppo das erste Smartphone standardmäßig mit der Cyanogenmod-ROM aus. Wenn auch in einer stark limitierten Auflage.

Zur Erinnerung: Cyanogenmod ist das Projekt, das Google von Anfang an an den Karren gefahren ist, und 2009 sogar verklagt wurde. Und ganz nebenbei ist das eigentliche Ziel Android komplett opensource zu machen. Das wird nicht einfach, es wird auch nicht gleich morgen sein, aber es wird passieren. Und am Ende wird man sehen müssen, dass es gar nicht anders ging. Und gut war.

Das N1 erscheint im Dezember, ist ein High-End-Smartphone (5,9“, 373ppi, Snapdragon 600 Quad mit 1,7GHz, 2GB RAM, 16/32GB Speicher, 13MP-Kamera) und kostet dann 440€.

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kitkat vs. paranoid

Wer bei Android auf 2D-Effekte und auch Schaltflächen abfuhr, der konnte beherzt zur Custom-ROM Paranoid Android greifen. Doch laut den ersten Vorschaubildern von Android 4.4 (Codename: Nestlé Corrupt Corp.) wird dieser Effekt sogar systemweit zu einem Standard:

android kitkat: erste vorschau

Muss man nicht gut finden, erinnert eher an den neuen Windows-Anstrich. Da diese 2D-Philosophie allerdings von Google momentan für so ziemlich alles durchgezogen wird, ist es nur konsequent.

Nicht vergessen sollte man: _Vorschau_. Nichts anderes, wer weiß, wo diese Screenshots herkommen. Doch dieser 2D-Hype ist meiner Meinung nach genauso unnötig wie jegliche News zu „Breaking Bad“. Es nervt einfach. Hört auf damit. Traut euch was. Seid nicht langweilig. Und vor allem: For God’s sake, don’t imitate Micro$oft!

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kfz-engine-jammer: made by nato

Yo. Wer sich wirklich fragt, in was für einer verkackten Welt wir leben, der braucht sich nur bewusst machen, dass die NATOOTAN einen eigenen YouTube-Kanal für ihre Propaganda-Videos hat.

Dort kann man dann jüngst bestaunen, dass in Norwegen ein KFZ-Jammer getestet wird. [via] Später auch für Jetskis, Drohnen, Boote, usw. Grandios.

Natürlich alles nur und ausschließlich zu unserem Besten: Auf deutschen und europäischen Straßen sind tagtäglich Selbstmordattentäter in ihren VWs und Audis unterwegs. Of course.

Ideen legendärer Super-Deppen, dann kommen die Mörder zukünftig eben mit dem Fahrrad. Zudem ist mir jetzt schon klar, dass auch die Herren von der Pozilei solche Jammer bekommen werden. Für den Hacker & Normalverbraucher werden die Teile natürlich verboten, versteht sich von selbst.

Es ist ein Trugschluss zu denken, dass damit die Problematik von Suizidbombern aus der Welt geschafft ist. Das Problem hier ist rein psychologischer Natur, wo bisher weder die Medien, noch die Wissenschaft Anstalten gemacht hätten das zum Besseren zu wenden.

Aber wem erzähle ich das: Die NATO hat bereits in der Vergangenheit sehr viel zum Frieden in der Welt beigetragen, war permanent transparent und hat nur Gutes bewirkt!1 Siehe Gladio, war ja nur lächerliches Paramilitär, das in deren Auftrag Leute ermordet hat. Und schon gar nicht werden dadurch im Ausland wirtschaftliche und strategische Interessen durchgesetzt. Ach komm, leckt mich.

Im Kern ist dieser Jammer eine Erfindung, die niemand braucht. Und sie wird mit ziemlicher Sicherheit _nicht_ zu unserer Sicherheit eingesetzt. Wirklich revolutionär wäre eine Art Interceptor gewesen, der diesen Bombengürtel am Hochgehen hindert. Dann hätte so ein Attentäter auch mit der Titanic anrollen können, es wäre egal gewesen. Stellt euch vor, die statten Drohnen mit diesen Jammern aus. Wo KFZs gestoppt werden können, ist es mit ähnlicher Elektronik auch nicht weit. Ganze Gebiete eleganter offline zu kriegen als mit diesem auffälligen EMP; das ist ein Ziel, das ich denen vollauf zutrauen würde. BNW(O).

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baumkartenkunst

Prof. Ben Shneiderman hat in den 90ern Baumkarten zur Visualisierung von Daten erfunden. Eigentlich aus einer Not heraus. Inzwischen lässt er aber auch Schmückendes aus diesen Visualisierungen herstellen:

baumkarten-manschettenknoepfe
(oben: Baumkarten-Manschettenknöpfe(!))

Er hofft immer noch darauf, dass der Aspekt der Kunst hier durchscheinen möge. So sieht er seine Op-Art-Einflüsse aus den 60er- und 70er-Jahren hier drin, außerdem findet er, dass jeder Betrachter die Anordnungen anders sehen kann. Und schließlich vergleicht er die zukünftigen Bestrebungen in diesem Bereich mit populären Künstlerideen:

„Colored rectangular regions have been a popular theme in 20th century art, most notably in the work of Piet Mondrian, whose work was often suggested to have close affinity with treemaps. Not all his designs are treemaps, but many are. His choice of colors, aspect ratios, and layout are distinctive, so simulating them with a treemap is not as trivial as you might think. Gene Davis’ large horizontal paintings with vertical stripes of many colors were more easily generated with treemap layouts. The rectangles in Josef Albers “Homage to the Square” or Mark Rothko’s imposing paintings are not treemaps, but generating treemap variants triggered further artistic explorations. Other modern artists such as Kenneth Noland, Barnett Newman, and Hans Hofmann gave further provocations to the images in this collection.“

[via]

Also, was in dem Textauszug oben steht ist eben, dass bekannte Künstler aus dem vorigen Jahrhundert* sich bereits mit Formen dieser Baumkarten beschäftigt haben, ohne dass es zu einer konkreten Bezeichnung kam. Das läuft ja oft so in der Kunst, dass sie revolutionär wirkt, visionär und ihrer Zeit voraus, es aber niemand rafft (außer vielleicht die Künstler selber, doch selbst die hellsten Köpfe waren dazu oft nicht in der Lage). Sowas muss eben auch irgendwann mal artikuliert werden, etc.

Wen die Zukunft von Baumkarten und auch deren künstlerische Interpretation interessiert, der sollte den VIA-Link also im Auge behalten. Sind so oder so sehr viele interessante Verknüpfungen verbaut.

Wen die Kunst jetzt nicht interessiert, der kann sich das Tool, um Baumkarten von Datenbeständen zu machen, auch herunterladen: http://cs.umd.edu/hcil/treemap. Es ist kostenlos, steht jedem zur Verfügung und ist ein klasse Einstieg.

Die Galerie bereits erstellter Grafiken: http://treemapart.wordpress.com/category/draft-designs/.

*Erwähnte Künstler: Piet Mondrian (netter Bart…), Gene Davis, Josef Albers, Mark Rothko, Kenneth Noland, Barnett Newman, Hans Hofmann.

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teaser: space dandy

Ich bin ein riesen Fan von Shinichirō Watanabe (渡辺 信一郎) und verfolge seit „Cowboy Bebop“ so ziemlich alles, was er macht. Tatsächlich dürften die meisten DVDs in meiner kleinen Sammlung von ihm sein: Da gibt es die komplette Staffel von „Cowboy Bebop“ (カウボーイビバップ) (1998) genauso wie den dazugehörigen Film „Knocking on Heavens Door“ (劇場版 カウボーイビバップ 天国の扉) aus dem Jahr 2001. Dann noch die legendäre Samurai-Serie „Samurai Champloo“ (サムライチャンプルー) mit entsprechend legendärem Hiphop-Soundtrack von dem leider sehr jung verstorbenen Jun Seba (瀬場潤) aus dem Jahr 2004. Und auch „Genius Party“, sowie „Mind Game“ (マインド・ゲーム) stehen bei mir im Regal.

Für 2014 plant Watanabe nun eine komplett neue Animeserie mit dem Titel „Space Dandy“. Das Genre ist wieder Science-Fiction mit vielen Weltraum-Themen, wie man das bereits aus „Cowboy Bebop“ kennt. Diesmal jedoch mit viel mehr Slapstick und Humor und absolut nicht ernst gemeint. Das findet übrigens auch Watanabe selber. Umgesetzt wird das von dem in Tokyo ansässigen Animationsstudio Bones (株式会社 ボンズ).

Die Hauptfigur ist ein Typ mit Tolle namens Dandy, von Beruf Alienjäger. Zusammen mit seinem Roboterkumpel QT und einer Alienkatze namens Miau macht er das halbe Universum unsicher.

Erst Mitte bzw. Ende Juli wurden die Domains space-dandy.jp und space-dandy.us von Bandai registriert. [via] Außer den üblichen Werbeflächen wie bei Neuregistrierungen üblich sind hier allerdings noch keine Inhalte hinterlegt.

Meine Empfindungen nach dem Anschauen dieses Trailers sind zweigeteilt: Zum einen freut es mich wie Sau mal wieder kontinuierlichen Nachschub von einem meiner Lieblings-Regisseure zu kriegen. Das kommt nämlich nicht sehr häufig vor bei ihm. Andererseits habe ich Probleme damit diese Lächerlichkeit zu akzeptieren, die uns hier präsentiert wird. Da die Ähnlichkeit des Themas zu „Cowboy Bebop“ frappierend ist, fürchte ich eine klare Abwertung dieser Serie, die Ende der 90er-Jahre Maßstäbe gesetzt und mich animetechnisch entschieden geprägt hat. Da bin ich auch ganz froh drüber.

Vielleicht, und auch das ist bei Watanabe möglich, ist der viele Slapstick zur Abwechslung aber mal ganz gut. Die Zeiten sind schließlich hart genug. Visionär, wie er nun mal ist, könnte er damit auch einen neuen Trend setzen. Ob das nächstes Jahr von den Hardcore-Fans akzeptiert wird steht jedoch auf einem anderen Blatt.

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quanten-computing III

Quanten-Computer sind kompliziert und keiner rafft die Programmierung. Doch die Universtät Bristol (UK) hat vor jedem interessierten Menschen mit einem Webbrowser Zugriff darauf zu geben, über das Internet (der berüchtigten Cloud in diesem Fall), um eigene Algorithmen testen zu können. Hier der Bericht:

http://bristol.ac.uk/physics/research/quantum/qcloud/computer/. [via]

Das Problem hierbei war eigentlich immer: Firmen wie Google oder auch die NASA-Organisation forschen mit diesen komplizierten Maschinen, wo es keine Bits mehr sondern Quantenbits (qubits) gibt, die den Zustand 0 und 1 zur selben Zeit annehmen können, diese Ergebnisse aber nicht an die Öffentlichkeit lassen. Doch wenn das niemand wirklich testen kann/darf/soll, wie soll diese Quantenrevolution dann ohne erfahrene Coder stattfinden?

Der Clou ist, dass der Simulator für die Neuzeit-Programmierer bereits online ist: http://cnotmz.appspot.com/.

Lediglich die Verbindung zum Photonen-Chip fehlt noch, die wird am 20. September stattfinden.

Leider kann dieser Simulator nur ein 2-Qubit-Gerät abbilden. Der bringt nicht viel mehr als der eigene PC derzeit. Die Entwicklungen mit 6 oder auch 8 Qubits ist noch nicht sehr weit, sobald man das jedoch zum Laufen gebracht hat sollen diese Simulatoren ebenfalls online verfügbar gemacht werden.

Und keine Panik, wer hier jetzt nur Bahnhof versteht: Geht mir genauso. Eminent wichtig ist einfach der Ansatz, jedem Zugriff auf diese Technik zu geben. Am Ende kommt wahrscheinlich genau dadurch etwas Gutes & Nützliches dabei heraus.

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das f-droid-paralleloversum

Bei Android ist standardmäßig der Play Store aus dem Hause Google installiert. Per manueller Installation (sideloading) sind jedoch auch andere Paketquellen einbindbar. Android ist modular aufgebaut, dort ist irgendwie alles in *.apks auffind- bzw. löschbar. Das wohl interessanteste davon nennt sich einfach nur F-Droid. Es ist wohl auch das wichtigste alternative Repository.

f-droid logo

Denn wo andere Quellen wieder nur an andere Firmen gebunden sind, vertreibt F-Droid _ausschließlich_ freie und Open-Source-Software. Über eine Website sind diese Quellcodes zudem jedem Interessierten frei zugänglich.

Mangels Zeit konnte ich mich bisher nicht 100% damit auseinandersetzen. Man findet beispielsweise nativ auch den Firefox hier oder Xabber, das von prism-break.org als Alternative z.B. für das komplett unsichere WhatsApp empfohlen wird.

Visuell muss man auf allerlei Schmackhaftes verzichten: Es gibt keine Vorschau von Apps, lediglich ein kleiner Infotext. Das führt aber wohl dazu, dass man die Apps bei Interesse lieber schnell lädt und ausprobiert, als sich durch bunte Bildchen zu scrollen.

Als Kategorien gibt es derzeit:
Entwicklung (Development), Games (Spiele), Internet, Multimedia, Navigation, Office, Telefon & SMS, Reading, Wissenschaft & Bildung, sowie System und Wallpaper. Wer Linux kennt, der wird nach einiger Zeit bemerken, dass F-Droid den gewohnten Repositories üblicher Distributionen ähnelt. Wer also hier bereits Erfahrung hat, der wird sich schnell zurechtfinden.

Der Untergrund-Charakter von F-Droid und auch das noch junge Alter (gibt es erst seit 2010) ist leider bislang auch noch ein Manko: Vielleicht jetzt nicht für mich, doch stehen über 800.000 Apps aus dem Play Store gerade mal 743 Apps (Stand September 2013) in F-Droid gegenüber.

Hoffnung gibt es insofern, dass durch eine interne Initiative unfreie Apps auch „befreit“ werden sollen. Informationen dazu, als auch wenn man selbst Apps hinzufügen möchte, findet man hier: https://fsfe.org/campaigns/android/help.de.html. Hier ist was in Bewegung, es dauert aber noch etwas.

Probiert es mal aus: Besucht https://f-droid.org/ oder nutzt diesen APK-Direktlink!

Übrigens hat es F-Droid bei der komplett freien Initiative Replicant zum Standard-App-Store geschafft. Allerdings gibt es dieses OS bisher nur für eine Handvoll Geräte und basiert ohnehin, wie viele viele ROMs, auf Cyanogenmod.

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