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Archiv für die Kategorie „Internet“

seiko: seriennummer verraet herstellungsdatum

Ich war auf der Suche nach einem Video, das mir zeigt, wie Uhren von SEIKO hergestellt werden. Was ich fand war eine Website mit Informationen, wie man aus der Seriennummer auf das Herstellungsdatum schließt. Auch nicht schlecht.

Das geht eigentlich recht einfach:

1. Zahl: Produktionsjahr. Geht von 0 bis 9. Zeigt allerdings nur das Jahr der Dekade an. Wenn man seine SEIKO 2010 gekauft hat und hier steht 8 oder 9, dann war 2008 oder eben 2009 das Herstellungsjahr
2. Zahl: Monat. Geht von 1-9. O bedeutet Oktober, N dann November und D natürlich Dezember
3. Zahl: Die ist immer vierstellig und zeigt die Produktionsnummer. Wenn da eine 0187 steht, dann war das die 188. Uhr dieser Serie, die in diesem Monat hergestellt wurde. Pro Monat kann das bis 9.999 hochgehen, ab dem nächsten Monat wird wieder ab 0000 gezählt

Das war es eigentlich schon.

Hier noch ein paar Beispiele aus der Realität:

717872: 1987, 1997 oder 2007. Oder eben früher (nicht vergessen, nur Dekade). Monat Januar. Uhrnummer: 7872 in diesem Monat
4D8001: 1984, 1994 oder 2004, oder früher. Monat Dezember. Uhrnummer: 8001 in diesem Monat
8N1030: 1988, 1998 oder 2008, oder früher. Monat November. Uhrnummer: 1030 in diesem Monat

Schon cool, aber das Video habe ich immer noch nicht gefunden. Wenn also jemand einen Link für mich hat, bitte her damit! Thx.

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die gangster von cect-shop.com II

Nach über vier Wochen PayPal-Käuferschutz-Gerangel ist der Fall schlussendlich zu meinen Gunsten entschieden worden: Ich erhalte die knapp 40€ zurück, die ich für die gefälschten Androidfiguren von cect-shop.com ausgegeben hatte.

Ohne die Hilfe von Markus von androidfiguren.de wäre das nicht möglich gewesen: PayPal verlangte unbedingt ein „unabhängiges Gutachten“, dass die Figuren tatsächlich gefälscht sind. Obwohl ich ihnen die Bilder der Fälschungen habe zukommen lassen, wollten sie das so nicht einfach annehmen. Erst nachdem ich eine Email-Bestätigung von Markus gekriegt und weitergeleitet hatte, konnten sie sich für weitere Schritte in meine Richtung erwärmen.

Das Beste bei androidfiguren.de ist, dass die auch einen direkten Draht zu Andrew Bell haben, der das Design der Figuren bei neueren Serien übernimmt. Er ist auch der Hauptgrund, weshalb die ECHTEN Figuren irgendwann mal einen bestimmten Wert haben werden: Die Skulpturen (auch ohne Androiden) sind häufig schnell vergriffen und werden bei Aktionshäusern entsprechend gehandelt.

Ob das jetzt am Ende hilft diese Schergen, die ja weit weg in China sitzen, irgendwie zu bestrafen, weiß niemand. Aber es ist besser als gar nichts.

Am Ende musste ich PayPal auch noch eine Bestätigung schicken, dass die Figuren „vernichtet“ wurden. Das fiel mir natürlich alles andere als schwer: Der Müll wurde einfach in die Tonne gekloppt und gut. Zum Glück brauchte ich diesen Vorgang nicht auch noch irgendwie „unabhängig“ bestätigen zu lassen…

Fazit: Ich bin niemand, der China vorschnell für etwas verurteilt, aber so schnell werde ich keine Deals mehr mit Händlern von dort machen. Selbst wenn die Angebote oft Schnäppchen sind, der Aufwand, das Geld tatsächlich wiederzusehen, wenn etwas schief läuft, ist unfassbar groß und erwartet eine gewisse Ausdauer (in meinem Fall mehr als vier Wochen). Zudem sehe ich meine 7,60€ Zollgebühren nie wieder. P.S.: Danke, Markus!!

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gaybar eyeem

EyeEm entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Desaster. Ich kann Follower dort nicht entfernen. Das hat zur Folge, dass irgendwelche Schwulinskis plötzlich an meinem Arsch hängen, die nicht viel mehr in ihrem Profil haben, als Selfies zusammen mit ihrem iPhone.

Kann man jetzt drüber lachen, ich bin kurz vor dem Absprung dort.

Es gibt darüberhinaus derbe Probleme mit EyeEm. Von mir wurden zwei Emails bereits abgesetzt nach Berlin, keine einzige Antwort kam zurück. Das ist jetzt über vier Wochen her. So here we go again…

Die Probleme in der Übersicht:

1) Über die Android-App ist es während des Verfassens eines Beitrags
nicht möglich, mehrere Tags zu vergeben -> UNSINN
2) Ich kann nicht Leute davon abhalten mir zu folgen, ich will die auch
löschen können -> sollte eigentlich selbstverständlich sein
3) Ich will nicht wegen jedem Bild getrackt werden, wo ich mich gerade
aufhalte -> NICHT ABSTELLBAR
4) Bildunterschriften werden in der Android-App NICHT gespeichert

Also so viel zu diesen tollen Hipster-Apps. Wurde bis heute irgendetwas von diesen Anmerkungen umgesetzt!? Nope.

Ich schaue mir das jetzt noch zwei Wochen oder so an. Danach bin ich weg.

FICK. DICH. EYEEM. Schwüle Grüße nach Berlin!

[Update I, 10.07.13]

Harhar! So ein paar Sachen haben sie sich tatsächlich angenommen. So ist es jetzt möglich mehrere Tags pro Bild zu vergeben. Wenngleich das jetzt mit Hashtags funktioniert (oh well…) finde ich das natürlich gut, dass man endlich daran gedacht hat. Der eigene Standort wird zwar immer noch erfasst, es gibt jedoch die Möglichkeit den direkt mit dem Button „Überspringen“ eben zu, ja, überspringen.
Das mit den Untertiteln und dem Follower-Bug konnte ich noch nicht testen, werde aber berichten, wenn das verfügbar ist. Sofern das von dem Startup aus Berlin überhaupt angedacht ist, natürellemont.

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china haelt deviantart-helikopter fuer echt

fuujin attack helicopter
(oben: Fuujin Attack Helicopter von deviantart)

Diese News war mir diese Woche in meinem Feed-Reader begegnet und ich hätte sie fast vergessen. Deshalb, hier noch schnell nachgereicht. Sehr geil!

Die chinesische Nachrichtenagentur Global Times hat diese Woche Bilder des obigen Helikopters über ihre vielen Webseiten verbreitet. Der Tenor im englischen Original hörte sich so an:

„a Japanese Self Defense Force armed helicopter made by the Japanese military complex.“

Ich halte natürlich nichts von militärisch-industriellen Komplexen, aber in diesem Fall war das einfach Major League Bullshit: Der Helikopter stammt von deviantART!

Wer es nicht kennt (Schande über euch): Das ist eine Artwork-Website mit digitalen Ausnahmekünstlern, die dort ihre Portfolios präsentieren.

Gut, haben wir wieder was gelernt: Die chinesische Propaganda ist die beste Propaganda. Die Besten der Besten der Besten, Sir!

Noch was zum Schluss, kommt direkt von deviantART: Die Leute dort werden NICHT deviants genannt! Nennt sie doch bitte einfach in Zukunft deviantARTISTS (oder entsprechend). Public Service Announcement Ende.

P.S.: Schade eigentlich, dass es diesen Helikopter nicht gibt. Ich hätte gerne ein Exemplar. Natürlich nur um zu spielen, ich tu doch nichts…

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kampagne gegen adblocker: geduld ist der gefaehrte der weisheit

Mittlerweile stört es halt echt. Wie lange soll diese dumme Aktion von Golem.de, Spiegel Online, FAZ.net, RP-Online.de, Sueddeutsche.de und Zeit.de noch gehen? Mal wieder völliger Unsinn und Bevormundung der Besucher, die ja eigentlich auch potenzielle Kunden sind. Ich verstehe das einfach nicht, sorry, das übersteigt meinen Intellekt.

Von den Medien, die da mitmachen, nutze ich zwei. Sporadisch. Und am Anfang sagt da ja niemand was dazu, aber nach zwei Tagen spätestens habe ich deren Haltung dann begriffen. Steckt euch doch euren geliebten IExplorer sonstwo hin! Wer das Web schon einmal einen Tag ohne dieses Adblocker-Tool genutzt hat, der wird sich so schnell nicht mehr an einen Rechner setzen, wenn er freie Zeit hat.

Ich wünsche mir auch eine Zukunft, wo wir alle auf einer großen Wiese stehen und Ringelpiez mit Anfassen spielen. Doch da haben Konzerne und (die meisten) Regierungen eben was dagegen. Und solange es das Bankensystem und Drohnen mit Kameras gibt werde ich Adblocker in meinem Browser einsetzen. Gewöhnt euch doch einfach daran, dass es mittlerweile Menschen gibt, die mit Hard- und Software umgehen können. Alle anderen können doch weiterhin in die Glotze schauen und perpetual repeating Radio hören. Man hat ja immerhin noch, erzählt man sich jedenfalls, immer noch seinen „freien Willen“.

Ich bin nicht hier um euch zu erklären, wie ihr Geld verdienen könnt. Ich verdiene bis heute nichts an meinen Medien und davon gibt es schon vier. Und trotzdem denke ich nicht ans Aufhören. Was wollt ihr machen, die Seiten schließen? Wegen einem Browser-Plugin!? Dann macht doch! Bleibt mehr Platz für uns kleine unabhängige Medien. So muss ich mir kein inkompetentes Gelaber mehr anhören und auch keine gefakten und/oder gebrainwashten Bilder mehr ansehen. Zeitweise ist es einfach peinlich, was ihr produziert. Ich würde mir VOR der Einbindung von Werbung Gedanken über die Inhalte machen. Andersherum hat das freilich immer bestens funktioniert. Aber das war zu einer Zeit, wo die Leute für ein komplett neues Medium so gut wie keinen Gehirnschmalz investieren mussten. Und DAS war wahrlich keine schöne Zeit. Das sieht heute jeder Vollhorst bei einem einzigen Werbespot von Zalando.

If you ain’t got an idea, I won’t give a shit. Period. In 20 Jahren habt ihr sowieso gewonnen und das Web gehört den Konzernen. Bis dahin nutze ich Adblocker. Und ihr könnt. Gar. Nichts. Dagegen. Machen.

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cern distributed computing

Gibt es eigentlich einen Distributed Computing-Client vom CERN? Also, wo ich mir wie bei Boinc ein kleines Tool lade, das für diverse CERN-Projekte rechnet.

Ich weiß nämlich nicht, was mit den Daten vom Boinc-Projekt passiert. Das klingt in den Beschreibungen zu den Projekten immer alles sehr nobel, aber das soll diese komische Stiftung von Bill Gate$ ja auch sein.

Ich würde mit meinen eignen Maschinen gerne für Europa rechnen. That’s pretty much it.

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aol eats cock IX

AOL 2013:

aol 2013: still eats cock
(von links nach rechts: Degeneriert, WTF, Hackfresse, degeneriert)

Ah, der digitale Untote ist zurück! Und er will immer noch die Gehirne fressen! Nothing new here, thank you, drive through.

Wären da nicht diese Zahlen:

Letzter Umsatz: 538,3 Millionen(!!) Dollar, Gewinn 26 Millionen

Und es gibt gleich ein neues „Aushängeschild“, ein dreckiges und schlampiges Zugpferdchen, aber eigentlich sieht man hier nur die „Klasse“ und das Niveau des ehemaligen mächtigsten Nutzers des Illuminati-Logos: Nicole Richie! Mit einer eigenen Show, inklusive Hashtag versteht sich! Die ganzen Tzwitterer und Kollegen brauchen schließlich entsprechende Soap-Formate, die auch zu ihrem geistigen Level passen. In Folge Nummer 1: Nicole Bitchie lässt sich ein Tattoo entfernen!1!! Boah, echt krass die Kleine, das bestätigten 1 Million Zuschauer.

America, home of the prototype fulltime idiots!

No chance. „Neues Image“ hin oder her, es bleibt ein Dreckskonzern. Und dass die tatsächlich wieder schwarze Zahlen schreiben; ohje, ohje.

Bigg Jus hat mal gemeint, „keep America online“, aber natürlich hat er das als Kritik gerappt, dass der ganze Scheiß keinen Wert mehr hat und dieser perpetual bullshit am Ende auf das ganze Volk zurückkommen muss.

Sie sind auf dem besten Weg. Glückwunsch!

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wem gehoert die amazonas-domain?

Kapitalismus live:

Durch die Einführung dieser neuen TLDs (jetzt schon Schwachsinn, wenn ihr mich fragt) ist ein Streit entbrannt zwischen den Regierungen von Brasilien und Peru, sowie dem Cashkuh-Projekt von Jeff Bezos, Amazon.com.

Und zwar geht es darum, wer eigentlich genau Anspruch hat auf die neue Endung .amazon; wenn sie denn kommt.

[via]

Dass man sich so eine Frage überhaupt stellen muss ist ein ultimativer Beweis, dass wir in der degeneriertesten aller Zeiten leben.

Was war wohl zuerst da? Der Fluss oder das Unternehmen?

Die Argumentation der Regierungen dort ist komplett richtig: Es könnte dem Umweltschutz und der Urbevölkerung zugute kommen. Aber viel wichtiger ist doch der Fakt, dass sich die Bewohner dort endlich mal Gehör verschaffen könnten: Man denke nur an diverse Händler, die entlang des Amazonas ansässig sind oder an die vielen Parks. Rohstoffe und Kunstwerke, die direkt über das Web bestellt werden könnten. Das gäbe Gelegenheiten und Möglichkeiten, wäre alles gut so.

Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der ICANN selbst. Da diese Organisation jedoch eher konditioniert ist durch den Online-Händler, schon alleine geografisch, gehe ich im Vorfeld schon davon aus, dass der Fluss keine großen Chancen haben wird.

BNW.

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internet-steinzeit: powered by telekom

Als ich es das erste Mal hörte, da dachte ich, das ist ein Witz. Inzwischen ist es aber (kommende) Realität und so rückschrittlich, dass man nicht nur den Kopf schütteln kann. Diese Maßnahme ist so dumm wie keine Technikidee zuvor:

Ab dem 2. Mai gibt es für Neukunden der Telekom keine DSL-Flatrates mehr.

Stattdessen, und das ist das nächste Ungeheuerliche, holt man sich dieses gottesdegenerierte Smartphone-Modell: Man drosselt einfach die Geschwindigkeit, wenn eine bestimmte Menge GB erreicht sind (hier die Daten im Einzelnen).

In der Unterhaltungs-Industrie klatscht man sicher in die Hände, Technik-Fans hingegen wissen: Während wir hier noch mit trotteligen ISDN-Datentarifen im Internet unterwegs waren, war in Südkorea schon der VDSL-Ausbau im vollen Gange. Das Internet war einer der Motoren überhaupt, der Südkorea zur modernsten Nation der Welt gemacht hat.

Deutschland, echt. In Zukunft wird es für die New Economy noch schwerer. Denn leider gehören eben der Telekom die meisten Leitungen. Da hilft auch das derzeit gern genommene Argument nichts, „ha, dann wechsel‘ ich einfach den Provider!“ Das wird oft nicht gehen: Da werden sich andere Provider dran halten müssen, ob sie es wollen oder nicht. Ihr werdet schon sehen. Es sei denn sie bauen ein eigenes Netz auf, wo sie aber auch von der Telekom abhängig sind; ein Teufelskreis.

Man kann gar nicht aufhören aufzuzählen, wie dumm diese Maßnahme ist:

– die Telekom gesteht sich selbst ein, dass sie den Ausbau der Netze verrafft hat
– dass man einfach ein Modell aus dem Segment der Smartphones übernimmt, anstatt hier selbst kreativ zu werden und sich etwas einfallen zu lassen, zeugt von absoluter Unfähigkeit
– wenn man den DSL-Standard derzeit als das Maß aller Dinge nimmt, wo bleibt die Innovation in diesem Bereich für die nächsten Jahre?
– soll es das gewesen sein bis in alle Ewigkeit?
– denken die echt, 2100 wird man immer noch DSL oder VDSL nutzen?
– was treiben die dort den ganzen Tag in den F&E-Abteilungen??

Nee, mir fällt dazu auch gar nichts mehr ein.

Im Prinzip zeigt die Telekom, die ja so jung & frisch und attraktiv wirken will, hier nur ihr wahres verkrustetes, engstirniges und verzogenes Gesicht. Wäre ich zuversichtlich und hätte noch einen letzten Tipp, bevor es zugrunde geht mit dieser komischen Firma, würde ich sagen: „Leute, Arsch hoch, rüstet eure Netze auf und macht sie fit für das kommende Jahrhundert!“ Doch das hat sich wohl erledigt. War besser so! R.I.P. Telekom! Auf Nimmerwiedersehen. Schwachmaten-Klitsche.

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visualisierte modem-sounds

modemsounds_visuell

Meine ersten Internet-Erfahrungen habe ich vor 13 langen Jahren mit einem popligen Einwahl-Modem gemacht. Das konnte maximal 5,6KB/Sekunde leisten, hatte aber in der Regel einen Durchsatz von 3-4KB pro Sekunde.

Erzählt das mal den ganzen verwöhnten iPhone- und iPad-Kids. Verkommene Subjekte.

Jedenfalls, die Geräusche, die dieses Teil gemacht hat waren schon krass. Das hat sich im Laufe der Nutzungszeit ins Gehirn gebrannt.

Doch was passiert eigentlich während dieser Piep- und Fiep-Sequenzen?

Diese Frage hat sich Oona Räisänen auch gestellt. Er kam auf die ziemlich clevere Idee das zu visualisieren.

Oben ist das Bild in einer viel zu kleinen Ansicht eingefügt, mit einem Klick erscheint daher die Originalgröße.

Man wird mir zustimmen müssen, dass beim Vorgang des MFV (DTMF) des Modems gleich zu Anfang die Sequenz exakt so aussieht, wie uns die Wachowski-Brüder damals die „Matrix“ visualisiert haben. Man kann jetzt darüber streiten, wer hier wen imitiert hat…

Anyway, natürlich endet die komplette Sequenz nicht einfach, wenn eine Einwahlnummer gewählt wird. Das ganze „magische“ Zeug passiert eigentlich erst danach, das wird unfassbar kompliziert und ist in englischer Sprache schwer zu begreifen.

Da Räisanen das Werk allerdings mit einer Creative Commons-Lizenz versehen hat steht natürlich jedem offen das in die eigene Sprache zu übersetzen. Also hopp, hopp!

[via]

Irgendwie vermisse ich diese „alten Zeiten“. Webseiten waren nicht so bloated wie heute, es gab weniger Vollidioten online und auch keine Pseudos mit iPhone und iPad in Bus & Bahn. Auf der anderen Seite würde ich alleine schon vom Wissens- und Erfahrungsstand mit meiner 2000er-Version definitiv nicht tauschen wollen.

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die internet-freiheits-erklaerung

Ich als Person, Autor von gizmeo.com und Chef des Online-Verlages aethyx.com unterstütze natürlich die seit heute bestehende Internet-Freiheits-Erklärung (Declaration of Internet Freedom):

declaration of internet freedom

Eine allgemeine Diskussions-Seite zum Thema findet man bei: http://techdirt.com/netdeclaration, wo über Prinzipien abgestimmt & diskutiert werden und wo man auch eigene Ideen einbringen kann.

Es gibt auch Seiten drüben bei reddit und Cheezburger, wenn man mitmachen will.

Auch bekannte Organisationen wie EFF, Free Press und Access sind an Bord.

Man kann auf sowas gar nicht eindringlich genug hinweisen. Ob das jetzt mit dieser Erklärung etwas wird steht auf einem anderen Blatt, wenn man mal das ganze Gedöns mit ACTA, Cispa, u.ä. bedenkt. Aber es ist eine durch und durch noble und sinnvolle Sache.

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so funktioniert das internet

Nach diesem Video sollte wirklich jeder Vorschüler wissen, wie das Internet funktioniert. Gezeigt wird, was genau passiert, wenn man von London aus eine Website aus Los Angeles aufruft.

Schon erstaunlich, wie selbstverständlich diese Technik geworden ist. Und dass viele viele Leute immer noch gar keine Ahnung haben, was dieses neue Medium ist oder ausmacht, zeigt sich bspw. an der Tatsache, mit welchem $-Volumen Projekte wie Facebook bewertet werden.

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nyc: ein herz fuer piraten

Normalerweise ist es so, dass man an IP-Adressen fest macht, ob jemand eine Datei illegal heruntergeladen hat oder nicht. Nun aber gibt es Neuigkeiten für alle Daten-Piraten oder die, die es noch werden wollen: In New York nämlich hat ein Richter gesagt, es sei „ungenügend, durch IP-Adressen Piraten auszumachen“. Har!

Begründet hat er das ungefähr so: Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum WLAN-Anschlüsse oder überhaupt drahtlose Internet-Verbindungen. Inzwischen liegt der Anteil jedoch bei 61%. So kann eine einzelne IP-Adresse vom Provider auf mehrere Endgeräte im Haushalt verteilt sein. Das sei ungleich mit einer traditionellen Telefonverbindung, die gleichzeitig von mehreren Individuen genutzt werden kann. Andere Familienmitglieder oder sogar Besucher könnten den Internetanschluss benutzt haben und sogar in einem geschützten WLAN-Netzwerk könnten Nachbarn oder Fußgänger „im Vorbeigehen“ illegal Dateien heruntergeladen haben.

[via]

Ihr seht also: Das ist alles gar nicht so klar, wie uns das die Content-Industrie immer Glauben macht. Gut, Experten auf dem Gebiet war das schon immer klar. Mit SOPA, CISPA und weiteren Bemühungen wird aber eben das immer und immer versucht und auch ins Gehirn gebrannt: Man macht sich durch seine IP-Adresse strafbar, wenn illegal Dateien heruntergeladen wurden.

Alles Kokolores! Macht doch mit eurer IP-Adresse was ihr wollt! In diesem Sinne: Har!

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meatware

Unter Meatware oder Wetware versteht man Technologie, die Computer direkt mit organischen Komponenten, also z.B. dem Gehirn, verbindet. Zwar sind solche Brain-Computer-Interfaces, wie man sie in „Ghost in the Shell“ sieht, zwar noch Zukunftsmusik, es gibt jedoch schon heute Bestrebungen, die in diese Richtung weisen.

Platz 5: Telepathie mit Hilfe von Computern

Stephen Hawking arbeitet mit Intel zusammen, um durch das Scannen von Gehirnströmen die Gedanken des Professors direkt in Worte umzuwandeln. In Utah hingegen arbeiten Forscher an einer Methode, die durch 16 kleine Elektroden implantiert im Gehirn eines Epilepsie-Patienten bei der Entschlüsselung des Sprachzentrums helfen soll. Rudimentär war der PC dann in der Lage 10 einfache Worte, wie Durst, Hunger, heiß und kalt, zu entschlüsseln.

Platz 4: Das Internet zum Fühlen

Erst kürzlich hat man auf der Duke University versucht, ein digitales Interface direkt mit dem Gehirn eines Affen zu verbinden. Dadurch war es möglich virtuelle Uploads zu generieren, eine ganz neue Art mit digitalen Objekten zu interagieren. Diese Methode könnte eine mögliche Zukunft der digitalen Interaktion darstellen.

Platz 3: Meatware

Ebenfalls von der Duke University stammt der bionische Arm, der nur durch Gedanken gesteuert wird. Auch hier helfen Elektroden bei der Übersetzung der Bewegungen, die an der Oberfläche des Gehirns angebracht werden. Selbst Gewichte, Vibrationen und Temperaturen waren dadurch fühlbar. Theoretisch kann das Verletzten oder Kranken helfen, aber man könnte diese Idee zur Steuerung von Robotern benutzen.

Platz 2: Cyborg-Gehirne

In Tel-Aviv konnten Wissenschaftler einer Ratte wieder Bewegungen durch ein Gehirn-Computer-Interface beibringen. Das Tier bekam ein Implantat in Form eines künstlichen Kleinhirns und dies ermöglichte die Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Körper. Theoretisch ist so auch ein Stück Hardware zu steuern.

Platz 1: Traumfänger

In Japan am ATR Computational Neuroscience Laboratories wurde eine Technik entwickelt, die durch bildgebende Kernspintomographie den Blutfluss im Gehirn in Echtzeit abbilden kann. Dadurch war es möglich Daten zu visualisieren (Gedanken), genau zu der Zeit, wenn das Gehirn dies errechnet. Hier ist es theoretisch möglich zukünftig Träume aufzuzeichnen während wir schlafen.

[via]

Fazit:

„Removing the barrier between mind and Internet could arguable alter the very definition of what it means to be human.“

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SOPA und PROTECT IP stoppen

PROTECT IP / SOPA Breaks The Internet from Fight for the Future on Vimeo.

Alle Jahre wieder biegt die US-Regierung um die Ecke, um uns ein bisschen mehr vom Internet wie wir es kennen wegzunehmen. SOPA und PROTECT IP gehören zu dieser Kategorie und was genau sie bewirken können zeigt dieses Video.

[via]

1. Die US-Regierung wird die Möglichkeit haben, Websites, Blogs und Foren zu verklagen, nur aufgrund geposteter „bedenklicher“ Links
2. Die US-Regierung und mächtige Corporations können von Werbefirmen verlangen, dass sie die Zahlungen an diese Websites einstellen
3. Firmen werden die Möglichkeit bekommen jede Website zu verklagen, inklusive Internet-Startups, von denen sie denken, sie würden nicht genügend rausfiltern. Für ein Beyonce-Video auf Tumblr, Youtube oder Facebook kann man dann bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen
4. Das Internet als solches würde verändert. Politiker haben von diesem Medium oft keine Ahnung, und das ist manchmal okay. Doch diese Unwissenheit könnte zu Gesetzen führen, die das Internet wie wir es kennen unsicher und unseriös machen können

Deshalb, unterstützt folgende Kampagne: http://americancensorship.org/. Kopiert die dort angegebenen Links und Grafiken in euer Blog. Denn: Was in den USA einmal anfängt, schwappt mit großer Sicherheit auch irgendwann zu uns über den Atlantik rüber!

Stoppt SOPA! Stoppt PROTECT IP! JETZT!

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