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Archiv für die Kategorie „Intern“

gizmeo.com: 100.000 besucher

Public service announcement:

Ein kleiner Meilenstein für mich: Gizmeo hat die 100.000 geknackt. Perfekt!

Wenn sich der Windows 7-Nutzer mit Firefox 22 bitte melden würde, es gibt Kuchen! Und ein Browser-Update wäre auch nicht schlecht, Jung.

Für dieses kleine Untergrund-Gadget-Dingens läuft es gut, jedenfalls besser, wie ich das vor einem Jahr gedacht hätte: 150 Besucher sind derzeit Standard. Und wer mich kennt, der weiß vielleicht, ich bin so ab dreistelligen Zahlen zufrieden. Fragt mich nicht warum, wahrscheinlich psychologisch. Oder: ALIENS!

Was auch wieder gestimmt hat, und da bin ich froh dass dies für unseren Sprachraum genauso gilt wie für den englischen: Diese drei Jahre. Die braucht es, um ein Weblog zu etablieren. Also ab dann es los geht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist halt schwer und oftmals Ebbe. Das muss Jedem vorher klar sein. Oder macht es wie ich: Dann ist es euch schnurz.

Wenn sich die Zeit findet, dann baue ich die Stats in die Sidebar mit ein.

Naja, was sonst!? Kein Plan. Nutzt mal YAABy! Brauche hier Feedback. Oder eben Gizmeo auf Android allgemein: Im Play Store, gibt es aber auch anderswo. Alles Handarbeit.

Public service announcement ENDE. Reicht auch.

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opera app-store mag keine web-browser

Ich habe einen kleinen Android-Webbrowser geschrieben: YAABy. Alles noch sehr frisch. Jetzt ist es so, dass ich den gar nicht in allen Android-App-Stores anbieten kann. Besser gesagt: Ich darf nicht.

Die Rede ist hier konkret vom Opera Mobile Store.

Ich hatte bereits Einträge vorbereitet, zu sehen bekam ich allerdings nicht mal eine Vorschau.

Das habe ich ein paar Wochen mitgemacht, bis ich eine Email an den Support geschrieben habe, dass das nicht sein kann und worin der Fehler liegt. Das war die Antwort:

„According to our policy we do not publish apps with browsers on Opera Store.“

Es ist also unmöglich Android-Browser dort zu publizieren.

Dieses wettbewerbsverzerrende Verhalten war mir eigentlich nur von Apple bekannt: Die Geschichte mit Mozilla hier stammt vom letzten Jahr ungefähr zur selben Zeit. Apple mag es nicht, wenn man auf iPhones und iPads andere Web-Browser als Safari benutzt. Ist halt Apple.

Bei Opera ist das meiner Meinung nach aber anders gelagert: Die kommen aus Norwegen. Dementsprechend müssten sie sich eigentlich an europäische Richtlinien halten. Und ich denke, wenn uns der Fall EU vs. Microsoft eines gezeigt hat, dann dass die EU-Kommission bei Monopol-Stellungen, die ausgenutzt werden, etwas unternehmen kann.

Sucht man in eben diesem Opera Mobile Store nach dem String „web browser“, gibt es zwar Unmengen an Ergebnisse. Doch bis auf drei(!) verschiedene Versionen vom Opera-Browser, wer hätte es gedacht, geht hier wohl keine einzige App als wirklicher Web-Browser durch.

Firefox sucht man hier ebenfalls vergebens wie Chrome. Dabei benutzt letzterer ja sogar die selbe Engine…

Manipulation? Leider in diesem Fall wohl: Ja. Denn auch meine Nachfrage, wo denn diese „our policy“ beschrieben steht, wollte man mir keine Auskunft mitteilen.

Am Ende ist es auch extremes Pech für mich: Die Apps für Gizmeo und Zockerseele haben mich auf den Geschmack gebracht das Wissen für eine unabhängige App zu nutzen: YAABy. Und dann muss ich die leidliche Erfahrung machen, dass ich die gar nicht zusammen mit den anderen Apps publizieren kann. Verzeihung: Ich darf nicht. Soll nicht. Naja, whatever.

Dummerweise bin ich keine große Corporation, die hier Wirbel veranstalten kann. Diese Entdeckung war ein dummer Zufall. Ich werde aber nicht der Erste sein, der hier in die Schranken gewiesen wird. Sympathischer macht das Opera für mich natürlich nicht.

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warum aosp rockt. aber echt jetzt.

Läuft:

jelly bean laeuft schon ueber 1000 stunden...

Der Screenshot ist von heute morgen.

Ich persönlich kann mich an keines meiner Geräte erinnern, das diese lange Laufzeit ohne Reboot oder Abstürze fertiggebracht hat.

Mein Smartphone liegt ja nicht nur herum, sondern führe ich jeden Tag mit mir und nutze ich dementsprechend. In Benutzung ist bei mir nach wie vor der letzte stabile Jelly-Bean-Release, also 4.3.1. Kernel: 3.4.

Was vielleicht auch noch interessant ist, in diesem Zusammenhang: Es handelt sich um eine Custom ROM. Also das Argument, die seien nicht stabil, ist einfach komplett. Falsch.

Solange man sich an einen Milestone hält dürfte das mittlerweile für den Großteil der AOSP-ROMs gelten. Sofern diese nicht nur von einem Menschen stammen, sondern von Teams erstellt werden: Siehe AOKP, Paranoid Android, CyanFox & Co.

Danke! Bitte weitermachen.

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imo messenger: suizid

Ich hatte vor langem, vielleicht 1,5 Jahren mal erwähnt, dass ich IMO ganz cool fand als Multi-Messenger und auch eine Empfehlung ausgesprochen. Ich revidiere dies hiermit, denn ich bekam wie viele andere am 1. März Post:

We originally launched imo as a browser based messaging service to manage all of your IM accounts. Since then we have also developed apps for Android, iPhone, iPad and Amazon.
To provide the best and most reliable service for our users, we need to focus on the areas we feel we can make the biggest impact. We are now going to concentrate on building out our own communications platform to help people easily connect in their everyday lives. Our goal is to create the fastest and most reliable messaging, voice and video call service in the world.
On March 3, 2014, we will start discontinuing support for all third-party instant messaging networks. We know change isn’t always easy, but we hope our users will trust that this will make imo an even better service.
You will be able to download your chat history on o.imo.im from third-party networks until March 7, 2014.
To download your history:
1. Visit o.imo.im
2. Click the gear in the top right
3. Select Preferences
4. Select the Export chat history option
Thank you to all of our loyal users.

Sprach’s und begab sich in den Suizid.

Der Messenger hat jegliche Existenzberechtigung dadurch verloren.

Was aber hart ist für die Vielnutzer: Ihr habt nur noch bis 7. März, also Freitag Zeit, eure Chat-Logs zu sichern.

Das geht so:
1) o.imo.im aufrufen
2) mit Email-Adresse und Passwort einloggen
3) das Zahnrad oben rechts klicken
4) auf der rechten Seite den Link „Chat Logs exportieren“ klicken
5) Konten einzeln(!) auswählen und die ZIP-Dateien auf dem Rechner speichern
6) da ihr gerade dabei seid: sobald dies abgeschlossen ist, löscht auch euren Chatverlauf! Der Link ist gleich links davon
7) löscht am besten nun auch euer IMO-Konto
8) löscht die App

IMO wird zukünftig nur noch Text- und Videokommunikation über seine App anbieten. Es wird spekuliert, dass dieser harte Einschnitt mit der WhatsApp-Fratzenbuch-Übernahme zusammenhängt; IMO hatte neben Google+, Skype, Steam, ICQ auch Facebook-Messenger supportet.

Dass man so auf diese Aktion reagiert ist definitiv Kindergarten. So richtig trotzig und eben mit diesen wenigen Zeilen, immerhin wurde IMO auf 1.000.000-5.000.000 Geräten heruntergeladen.

Und was noch viel mieser ist, ist eben die kurze Zeit, eigene Chats zu sichern. Das werden viele aufgrund des Wochenendes überhaupt nicht gecheckt haben. Das wirkt unseriös, sowas braucht niemand.

IMO ist tot! Wird es jemand vermissen??

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enjoy sochi bitcoins!

Man sieht hier ganz gut, dass das mit den Bitcoins bei weitem nicht ausgereift ist:

bitcoin: WTF!?

Hier fand, offensichtlich, eine Manipulation der einmaligen Transaction-ID statt: Es dürften keine verständlichen Wörter wie Sochi und Enjoy darin auftauchen, you know I mean!?

Der Screenshot ist von heute morgen.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Bitcoin-Adresse, auf der diese drei Zahlungen heute morgen bei mir eingingen, öffentlich überhaupt nirgends zugänglich ist.

Diese Transaktionen fanden bei mir in der App Bitcoin Wallet von Andreas Schildbach statt. Und ich bin mir, wenngleich nur vom Gefühl her, sicher, dass der gute Andreas nichts dafür kann.

Am 11. Februar berichtet Silicon Angle von DDoS-Attacken, die mich hier eventuell inzwischen erreicht haben könnten:

„Tx malleability is now used in active broad-based attack against bitcoin network. Funds NOT at risk, but Denial-of-Service in progress“ — AndreasMAntonopoulos (@aantonop) February 11, 2014

Aber eigentlich dürfte mich das nicht betreffen, weil:

„…this “transaction ID malleability attack” does not affect people’s bitcoin wallets or funds.

Aha. Bleibt nun einem selbst überlassen, wie man dies beurteilt. SYSTEM FUCKED?

[Update I, 17.02.14, 11:58]

Diese Zahlungen gehen weiter. Oh my…

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was erlaube tumblr!?

Vorhersehbar gewesen seit 252 Tagen:

neue tumblr-richtlinien

Hat sich den Scheiß jemand ganz durchgelesen? Wieso sagt mir mein Gefühl, dass es hier drin nichts gibt, was für uns seit der Übernahme von tumblr durch Yahoo zum Besseren gewendet wurde?

Ganz nett sind auch die „Features“, wenn man diese Bedingungen ablehnt:

tumblr nein danke

Vielleicht rege ich mich auch umsonst auf. Ich habe das nämlich nicht gelesen und werde es auch nicht. Wer weiß ob ich übermorgen noch Lust habe, dort was zu posten. Es lohnt sich immer etwas Eigenes aufzuziehen, sieht man ja jetzt wieder. Mich kotzt schon so eine Meldung an.

Für mich war tumblr New York, jetzt ist es nur noch ein Teil einer aufgeblähten hochgebuzzten New-Economy-US-Mega-Corporation, die seit Jahren jegliche Existenzberechtigung verloren hat. Und wer das nicht versteht, schaut euch bitte die Folien aus dem Fundus von Edward Snowden an und dann lasst uns nochmal über Yahoo diskutieren.

Gute Nacht.

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winterpause 2013

merry lulzxmas
(Quelle)

Maria bekommt ein Kind wie jedes Jahr, obwohl sie scheinbar unbefleckt war und sich manche seit Jahrtausenden fragen, wie das funktioniert; deshalb wird diesen Monat noch so richtig gefeiert. Jedem das Seine, ich bin erstmal draußen.

War ein aufregendes Jahr, mein Dank geht raus an einen gewissen Herrn Ed Snowden, der durch seinen plötzlichen Anfall von Mitgefühl für seine Mitmenschen mir seit Mitte Juni 70-80% mehr Besucher beschert hat.

Ansonsten ist Gizmeo auch für Androiden erhältlich, aber das dürftet ihr inzwischen mitbekommen haben; Buttons finden sich in der Sidebar ebenso wie bei „Ueber“.

Übrigens auch für Kindle, da Android komplett OpenSource ist, kann jeder damit machen, was er will und Amazon hat die Chance eben ergriffen. Sollte ich mal eine Milliarde Euronen übrig haben, gibt es so etwas von mir auch.

Lasst euch die „besinnliche Zeit“ nicht nehmen, aber meist sieht das dann bei vielen Familien nur oberflächlich danach aus. Ein Toast auf die, die wissen, wen sie in ihrem Leben gern haben können. Alle anderen: Kopf nicht hängen lassen, nächstes Jahr wird alles besser!

Frohe Weihnachten, ihr Freaks!! Rutscht mir gut rein! Kein Plan, wann ich zurückkehren werde. Habe jetzt erstmal überhaupt keine Lust mehr auf sowas. Ein Jahr komplett durchschreiben ist verdammt hart. Und ich bin keine 20 mehr. Adieu.

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das war es mit den zeitreisen

Das Jahr ist sehr bald schon zu Ende. Es gab massenhaft Texte, die wichtig waren. Einer der wichtigsten für mich war dieser hier:

„Theoretical physics: The origins of space and time“, via nature.com.

Mich persönlich hat das Thema Zeitreisen schon immer irgendwie beschäftigt, schon von klein auf. Auch durch die ganzen harten Katastrophen, die passiert sind, kommt man um das Thema eigentlich fast nicht herum. Es wird auch immer wieder gerne im Scifi-Genre benutzt, auch eines meiner liebsten.

Nun, jedenfalls, „neuester“ Fakt: Zeitreisen sind _nicht_ möglich.

Dafür reichte in dem Artikel dann eine einzige Grafik: Die erste in der zweiten Reihe.

Kurz gesagt: Das Problem ist die Kausalität. Es kann ab heute mehrere Wege geben in die Zukunft zu kommen. Die Vergangenheit ist nicht änderbar. Nicht mal die Betrachtungsweise.

Also keine Timelords, kein Rückgängigmachen geschichtlicher Fehler der Menschheit, kein „Zurück in die Zukunft“, rein gar nichts. Was passiert ist, ist passiert. Punkt aus. Man kann es sich nur zum Ziel setzen es für die Zukunft besser zu machen. Wobei bei den vielen Weggabelungen ab heute es natürlich auch vorkommen kann, dass man einen Weg einschlägt, der noch viel viel schlechter ist als früher. Schlimmer geht eben immer, sagt der Volksmund.

Ich habe mir in der Vergangenheit selber einen Tipp gegeben, denn ich war in meinem Verhalten da eher lax: Sorge dafür, Dinge zu vermeiden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Das passiert nämlich, so ist das Leben eben, schneller, als man denkt. Und der Artikel hat meine schlimmsten Befürchtungen diesbezüglich gnadenlos bestätigt.

Wenn man diese Grafik sieht wird einem das erneut bewusst. Leider ist durch diesen Text auch meine Fantasie zerstört worden, ein paar Gedankenexperimente in diesem Bereich zu vollführen. You can’t fuck truth und das ist am Ende halt auch gut so. Nur habe ich seitdem das Problem, Leute, vor allem auch Künstler, nicht mehr für voll zu nehmen, die solche Konzepte ernsthaft in Erwägung ziehen. Janelle Monáe ist so ein jüngerer Fall, die das ja in einem Interview zugegeben hat, an Zeitreisen genauso zu glauben wie an die Singularität.

Den Artikel kann ich nur jedem empfehlen. Hier kommen wichtige Konzepte zur Funktion und den Rätseln unseres Universums zur Sprache, die Kausalität ist sogar nur eine Randnotiz, die eben für mich persönlich äußerst relevant war. Man wird seine Schwierigkeiten haben das an einem Stück zu lesen, aber es lohnt sich. Die besten Texte sind die, zu denen man nach einiger Zeit zurückkehrt.

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nique toi, gmail

Ich bin seit Oktober 2008* bei Gmail. Tatsache. Um ehrlich zu sein war das sogar meine erste Email-Adresse mit meinem Realnamen. Ich kam zu der Adresse, als das mit dem Email-Dienst noch in der Beta-Phase war und man nur eingeladen werden konnte. Das hatte damals eine PC-Zeitschrift für mich erledigt.

In den fünf* fast neun Jahren gab es allerdings noch nie diesen Fehler:

Nutzername/Password falsch
(Too many simultaneous connections. (Failure))

Mal davon abgesehen, dass Password hier nicht übersetzt wurde, diese Meldung bekomme ich seit heute morgen auf meinem Android-Smartphone. Einem Google-Betriebssystem. Perfekt.

Es gibt, bzw. gab dafür sogar einen Workaround. Den fand ich in einem vier Jahre alten Beitrag: Man loggt sich über das Web in sein Gmail ein und klickt unten rechts auf „Details“. Das öffnet ein Popup mit der Überschrift „Aktivität in diesem Konto“. Dort findet sich ein Button. Mit diesem kann man „unnötige IMAP-Verbindungen“ manuell trennen.

Habe ich gemacht. Gebracht hat es nichts. Die Meldung kommt weiterhin.

Ich kann auch den Button dort im Web-Interface nicht mehr sehen. Scheinbar geht dieser „Workaround“ nur einmal.

Es kann auch kaum sein, dass so dermaßen viele IMAP-Verbindungen gleichzeitig stattfinden, dass ich ausgesperrt werde. Was ebenfalls nicht Sinn gemacht hat war, dass die Apps auf Android sich trotz dieses Fehlers aktualisiert haben; der Zugang ist exakt der selbe…

Dass es nicht geht, ist für mich nicht mal entscheidend. Mich wundert nur, dass ich urplötzlich auf ein so altes Problem treffe. Andere Leute werden sich damit schlechter abfinden; Gmail wird v.a. in Firmen gerne und oft eingesetzt. Und wenn selbst dieser Tipp nicht funktioniert, dann macht keiner Patte. Am Ende nutzt auch keiner mehr Gmail (was man für wichtige Dinge ohnehin nicht sollte, wie wir heute wissen, ist hier jedoch nicht das Thema), ergo hat Big G nichts davon.

Übrigens hat ein komplettes Neueinrichten bisher ebenfalls nicht funktioniert, der selbe Fehler. Ich bin gerade Gmail-frei. Schönes Gefühl!

[Update I, 04.12.13]

*War mal wieder gelogen: Seit März 2005. Das Datum wurde online bei POP-Download gecheckt. Den gab es wohl erst ab da. Im Betreff steht heute noch: Gmail is different. Here’s what you need to know. Weiß ich spätestens seit heute…

[Update II, 05.12.13, 9:45]

Geht seit heute morgen wieder. Fehler ist weg, Client kann ganz normal verbinden. Verdächtig.

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limitless

Whoaaa:

Hätte ich früher problemlos im ciphanet posten können, aber das gibbet ja nun nicht mehr.

„Limitless“ ist ein Graffiti-Zeitraffer-Video von sofles, selinamiles, drapl, finat_magee, butchdaddy und über Ironlak veröffentlicht.

Die haben eine komplette Halle zugebombt. Aber nicht einfach so, eben Stop-Motion-Style. Untermalt ist das Ganze mit künstlichen Dubstep-Beats, die besser hätten ausgewählt werden können.

Aber ich will nicht meckern. Schönes Stück Video. Ging in einer einzigen Woche bereits 4,9 Millionen Mal über die Bildschirme dieser Welt. Zurecht.

R.I.P. CIPHA.NET!

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wisoistkeinentanet.de

Hahaha: Das war ein Suchstring irgendwann in den letzten sieben Tagen bei zockerseele.com. 😀 Es kommen kaum interne Suchen zustande, bekomme aber einen Überblick jedes Mal beim Einloggen. Muss ich bisher übersehen haben. -.-

Eigentlich führt uns das zu einer Reihe philosophischer bzw. technischer Fragen:

1) Wenn kein Entanet is‘, wie kann man dann bei zockerseele.com suchen?
2) Wieso ist nur kein Entanet in DE?
3) Für was braucht man die deutsche Rechtschreibung eigentlich noch? Versteht ja jeder, was gemeint ist
4) Wieso sollen wir drüben bei einem Videogame-Medium wissen, wieso kein Entanet is‘?
5) Was ist überhaupt dieses Entanet und wozu ist das gut?
6) Kommt Entanet von Antenne?
7) Oder doch eher von Annette?
8) Wer ist Annette? Sieht die gut aus?
9) WISO ist auch eine Wirtschaftssendung im ZDF
10) Hat WISO das Entanet erfunden?

Das führt uns natürlich auch gleich zu ein paar Antworten:

Vor Juni 2013 hätte ich und viele Millionen anderer Menschen gesagt, wenn kein entanet.de ist, liegt das an der Telekom. Seit Juni 2013 liegt es wahrscheinlich an der NSA. Oder dem GCHQ. 50/50.

Ich persönlich hoffe, entanet kommt von Annette, die Bombshell, und dass sie mir möglichst bald über den Weg läuft.

Ja, das ZDF hat WISO erfunden, und das entanet gleich mit.

Hoffentlich konnte ich hier Klarheit schaffen. Ich kümmere mich wenigstens, wenn de mal wieder kein entanet hat. Hatte nämlich beim Schreiben dieses Textes auch keines und weiß bis heute nicht, für was man das braucht. Scheiß entanet.

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hypertextual-neuronale plastizitaet

Aus der Serie „As We May Think – Edition #113/3, Omnipotent Internet Media and the consequences: Missing control over own hormones“:

Es gibt für Android einen, übrigens guten, MEOW-Custom-Kernel. Es gibt aber auch das porn-kitten auf einer populären Mikroblogging-Plattform, das die ganze Zeit „meow!“ oder „I’m a kitty“ postet. Zwischen den Mini-Pornos im Endlosschleifen-GIF-Format & Dildos in allen Farben des Regenbogens, versteht sich. Das führt im Alltag zu allerhand multimedialinduziert-neuronalen Missverständissen.

Es funktioniert jedoch niemals bidirektional: Lese ich etwas über den MEOW-Kernel bei XDA oder sonstwo, schaltet mein Gehirn auf Porno. Sehe ich jedoch die pornöse Kakophonie beim Kätzchen, denke ich so gut wie in keinem Falle an den Kernel. Eigentlich ist beides interessant und ähnlich wichtig für mich(??), meine ZNS-Schaltung wird jedoch nur in dem einen Kasus von Hormonen überschwemmt, die dann ihr Eigenleben führen; oftmals auf Kosten von irgendwas anderem, z.B. der Konzentration. Dadurch sind äquatoriale Körperregionen temporär aktiviert, die eigentlich bei der Arbeit oder im Umgang mit sozialen Kontakten prinzipiell inaktiv sein sollten. Ähem.

Ja, das Internet. Wir haben uns alle sehr lieb hier, doch im Grunde traut keiner dem anderen über den Weg. Das ist bestimmt ein System, das auf Dauer funktioniert. Wenn, ja, wenn uns die neu gewonnene neuronale Plastizität durch konstant hohe Reizüberflutung des bis zur Unendlichkeit erweiterten künstlichen Äthers am Ende nicht zuerst umbringt.

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flash ist das aids des web

Man kann von Steve Jobs halten, was man will, aber in einer Sache gebe ich ihm verdammt recht: „Flash ist ein spaghettiartiges Stück Technologie mit einer lausigen Performance und wirklich schwerwiegenden Sicherheitsproblemen“. Das hat er wirklich anständig gesagt, zumindest behauptet das sein Biograph Walter Isaccson.

Im Web sehen die Realität momentan anders aus als auf Android bzw. iOS. Hier gehört dieses verhurte Drecksklump Flash(C)(R)(TM) leider immer noch zu einer Art „Standard“. Und das für allerlei Dinge: Filme, Spiele, Designs, Apps; prinzipiell gibt es heute, leider leider, nichts mehr, was nicht mit Flash erstellt werden kann.

Von Anfang an war das eine extremst schlechte Wahl.

Man muss zwar anmerken, dass HTML von Haus aus keine Möglichkeiten bot, z.B. Videos abzuspielen. Das wäre insofern nicht mal schlimm gewesen, hätten die ganzen Fernsehjunkies keinen Bedarf dafür gehabt. Es hätte niemanden gejuckt, alles wäre seinen Weg gegangen. Und im Laufe der Zeit, siehe HTML5, wäre das auch nativ möglich gewesen. Dafür hatte aber wieder mal niemand die Geduld und wir tragen alle, Unternehmen, Entwickler, User, die Konsequenzen für diese Schlamperei.

Anstatt Forschung & Entwicklung auf dieses Feld anzusetzen (es gibt diverse Regionen in der Welt, die solche großartigen Visionen durchaus hätten umsetzen können), hat man sich in die Hände eines sehr asozialen Mega-Unternehmens begeben, das sich Adobe(C)(TM)(R) nennt. Adobe ist so etwas wie die Edelnutte der Software-Welt: Sie hat jegliche Krankheiten die es gibt in ihrem Körper. Auch welche, die erst noch klassifiziert und katalogisiert werden müssen. Aber sie sieht halt einfach geil aus. Und scheiße reich ist sie auch.

Diese Nutte kam also, aufgetakelt und oberflächlich, permanent Mist quasselnd und alles verachtend, und bot uns eine Lösung für ein Problem, das künstlich erschaffen wurde. Diese Lösung war kostenlos, für uns alle, doch sie hatte einen klitzekleinen Haken: Wir mussten uns einen Chip von ihr in unsere virtuellen Nacken einpflanzen lassen. Er trug den Namen EMBED. Sie sagte uns, das sei alles ganz harmlos und nicht der Rede wert. Das würde jetzt jeder so machen. Und wir haben gehorcht, schließlich war der Chip ganz winzig, wir wollten passen, übersahen aber, dass wir passend gemacht und infiziert wurden.

Zwischendurch wurde erkannt, dass dieser Chip für uns keinen einzigen Vorteil bietet. Wir wurden auch gewarnt, von vielen sachkundigen Leuten, u.a. einem gewissen und sehr bekannten Herrn Jobs. Weil wir aber zu bequem waren, wenn wir reich waren und zu unfähig, weil wir arm waren, wurden unsere Virtualitäten immer kränker. Schließlich bekamen viele (virtuelles) Aids. Was also tun?

Es gab am Ende nur zwei Ansätze: Die erste und einfachste, wenngleich nicht gerade innovativste, stammt von einem anderen Mega-Unternehmen namens Apple und dessen warnendem Gottvater und bestand darin, auf den Chip komplett zu verzichten. Komme, was da wolle. Nur: Der war ja schon eingepflanzt. In Milliarden virtueller Entitäten. Da man ihn nicht abschalten konnte hat man ihn also abgeschirmt und hoffte das Beste.

Der zweite Ansatz war radikaler, vielversprechender, aber auch nur langsam umsetzbar: Ein komplett neuer Chip musste her. Und: Man musste Wege finden den alten zu entfernen, ohne den Körper dadurch nachhaltig zu schädigen.

Und hier sind wir nun. In der technologischen Gegenwart des Jahres 2013 mit diesen zwei einzigen Optionen zur Auswahl.

Als Nutzer bzw. Entwickler von iOS und Android findet man sich entweder auf der einen oder anderen Seite wieder. iOS unterstützt kein Flash. Android ist in seinen neueren Versionen nicht mehr kompatibel und geht den selben Weg, wenngleich man sich hier auf HTML5 verständigt hat, das sieht man als Entwickler bei YouTube-Videos. Das gilt jedoch bisher nicht für Vimeo und andere Plattformen. HTML5 wird, frühestens, auch erst irgendwann nächstes Jahr verabschiedet werden.

Ich bin selbst nun seit Mai diesen Jahres als Entwickler bei Android dabei. Und man kann sagen, dass mich das verfickte Flash(R)-Problem seit dieser Zeit beschäftigt. Schwer beschäftigt. Teilweise fertig macht. Da ich Apps geschrieben habe, die Gizmeo und Zockerseele auf Android präsentieren sollen, musste ich mich zwangsweise mit diesem Problem auseinandersetzen, da auf beiden Projekten mal mehr, mal weniger viele Videos präsentiert werden; Trailer zum Beispiel. Und nach einem halben Jahr frage ich mich immer noch, was ich hier als Alternative anbieten soll.

Diese Videos sind meistens durch den infizierten Chip EMBED eingebunden. Daran ist schon allein die Geschichte schuld. Der etwas neuere und weniger schädliche, aber nicht minder kaputte Virus IFRAME kam erst später. Zumindest durch letzteren ist es YT möglich, dass in Android über HTML5 (oder eben etwas Vergleichbares) Videos dargestellt werden können.

Ich wollte nun _unbedingt_ den Weg des Nutzers gehen. Ich habe gestern eine Aktion eingebaut, die den Benutzer höflich fragt, mit welchem Mediaplayer er denn das Video gerne abspielen möchte. Ich z.B. habe VLC auf meinem Androiden, der _alles_ kann. Dann aber: Bäm! FLV kann er nicht. Nicht auf Android. Und: Die YT-Videos kann ich nicht triggern. Die wollen unbedingt innerhalb meiner App angezeigt werden. Ich wollte aber, dass die Aktion kommt, sobald man auf das Videofenster klickt.

Was ich jetzt machen werde, ist: Ich gehe den Weg von Steve. Ich werde nach einem Weg suchen EMBED-Viren in der mobilen Ansicht ebenso zu sperren wie das IFRAME-Gesocks. Das entlastet meine App wahrscheinlich sowieso. Und wenn es klappt, dann blende ich stattdessen eine Meldung ein. Etwa:

FLASH(R) VERURSACHT AIDS! ÜBER DIE AUGEN! DIREKT IN DEIN GEHIRN! ALLEINE DURCH DAS SEHEN! FÜR IMMER!

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akira yamaoka is evil1!

Pass. End:

lastfm: 66666 tracks

Akira Yamaoka ist der 66.666 gescrobbelte Titel bei LastFM! Yay! Glückwunsch! Urkunde ist auf dem Weg11!!

Der Titel „Never again“ ist vom offiziellen „Silent Hill“-Soundtrack. Also dem Teil von der PS1, als das noch revolutionär war und gut ankam bei den Fans. Er hat für „Silent Hill 4: The Room“ sogar einen Teil II im Angebot. War aber da schon zu spät, um noch was zu retten.

Wann und wo dieser Track zu hören war damals kann ich natürlich nicht sagen: Das muss 1999 gewesen sein, so um den Dreh. Ich könnte heute nicht mal mehr die Story komplett rekapitulieren. Aber da sich in dem Game zu einer bestimmten Zeit die wahrhaftige Hölle auftut durch dieses Sirenengeheul, könnte eigentlich keine Nummer bei dem LastFM-Dingens besser passen.

Wobei: Wenn man dem weiblichen Geschlecht abgeneigt ist, warum auch immer man(n) das sei, in dem Fall hätte wahrscheinlich ein Track namens „Pussy Galore“ (Scrobble-Nr. 66667) besser gepasst. o.O

P.S.: Der Track wurde noch mit Amarok gescrobbelt. Dieses Programm ist aber scheiße und wird von mir nicht mehr unterstützt. Ich werde in einem separaten Beitrag genauer darauf eingehen. Ich empfehle auch kein Clementine, da dieses Programm ebenfalls auf Amarok basiert, wenn auch eine frühere Version. Zur Zeit nutze ich Guayadeque. Der hat zwar auch seine kleinen Macken, bietet aber noch zusätzlichen LibreFM-Support _und_ frisst weniger eurer Ressourcen. Try it!

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„at&t, how may i help you?“ oder: die ominoese 00100

Ich muss hier mal eine Geschichte erzählen, die mir in der Kindheit passiert ist. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie so etwas funktionieren konnte. Und dafür muss ein Technik- bzw. Gadget-Blog auch mal gut sein.

Jedenfalls, wie alt werde ich so gewesen sein, vielleicht 12. Zu der Zeit gab es noch die üblichen gelben Telefonzellen, mit Tür und Rost und manchmal auch mit dickem Telefonbuch; wenn es denn nicht vorher schon abgefackelt wurde von anderen Kindern. Ich weiß auch nicht, ob die damals noch zur Post gehört haben oder bereits zur Telekom. So spontan gefragt würde ich sagen zur Post.

Diese Telefonzellen hatten eine merkwürdige Eigenart in ihrem Nummernspeicher. Wobei man wohl anmerken muss, was das überhaupt für ein Speicher sein soll. Wählte man dort nämlich die Nummer

00100

kam man direkt bei AT&T heraus.

Es meldete sich in jedem Fall eine weibliche Stimme und sagte diesen sich im Laufe der Zeit einprägsamen Satz: „AT&T, how may I help you?“. Wenn diese Person gut drauf war, dann konnte man sogar ein richtiges Gespräch anfangen. Wie weit ins Detail das dann ging kann ich nicht mehr sagen (wahrscheinlich Orte, Wetter, etc.), meine Englischkenntnisse waren als Kind noch limitiert. Daraufhin kam ich öfter mal zurück, wenn mir langweilig war, wählte diese Nummer, die immer funktioniert hat, egal zu welcher Uhrzeit, und laberte irgendwelchen Blödsinn drauf los.

Diese Anekdote fiel mir erst vor kurzem wieder ein. Und zwar las ich einen Artikel zum Thema „AT&T Partnered With DEA to Provide Access to 26 Years of Phone Records“. Ich überlegte kurz und rechnete: 26 Jahre zurück, dann ist 1987. Da war ich 5. Und wenn AT&T bereits seit diesem Jahr, zumindest in den Staaten drüben, mit den Drogenbehörden kooperiert und diese Datensätze immer noch hat, sind dann meine Gespräche mit diesem weiblichen Operator von damals auch irgendwo aufgezeichnet vorhanden!?

Hier kommt man schnell, fast zu schnell, in eine klassische Mindfuck-Situation:

1) AT&T speichert seit 1987 Verbindungsdaten. Das ist bewiesene Tatsache. Als ich damals mit dem Operator geredet habe war aber frühestens 1993/94. Was, wenn hier ebenfalls bereits gespeichert wurde?
2) Wie kann ein Halbwüchsiger eine Nummer rausfinden, die niemand kennt, nirgendwo publiziert war und direkt bei einem amerikanischen Unternehmen rauskommen?
3) Ohne _einen Pfennig_ für diese (Übersee!-)Verbindung bezahlt zu haben?
4) Wie hoch liegt wohl die Wahrscheinlichkeit bei einem Nummernfeld mit 10 Ziffern und zwei weiteren Sondertasten, dass ich _diese_ Nummer wähle, versuchsweise, aus Spaß(?) und ich in den USA rauskomme?
5) Welche direkten oder indirekten Verbindungen hatte damals die Deutsche Post bzw. die Telekom zu AT&T, die ja Konkurrenten sind?
6) Wieso musste man diese Nummer bereitstellen und welchen Zweck erfüllte das?
7) Wie konnte es sein, dass subjektiv _immer_ die selbe Frau am anderen Ende war?
8) Zu beachten ist hier auch die Zeitverschiebung, die völlig irrelevant gewesen sein muss

Es ist auch krass was ab 2001 mit diesem „How may I help you?“ (intern einfach HMIHY) passiert ist, was offensichtlich zum AT&T-Kundenservice gehört hat:

„Customer care systems work best when callers are quickly and accurately routed to support staff. Using Natural Voices technology, AT&T Consumer Services‘ How May I Help You? (HMIHY) system has significantly improved customer satisfaction by making the machine do the work, instead of you. (…) Natural language understanding (NLU) technology enables the system not only to understand your response, routing you to the appropriate personnel, but also to ask you additional questions when more information is needed. The HMIHY system was deployed in 2001, and by the end of the year, it was handling more than 2 million calls per month.“ [via]

Die Wahrscheinlichkeit war 1994 also hoch, noch mit tatsächlichen Menschen gesprochen zu haben. Auch war im Hintergrund jedes Mal ein Gemurmel zu hören, so wie aus einem größeren Büro mit mehreren Operators an mehreren Tischen. Ich denke nicht, dass es Anfang der Neunziger einfach gewesen wäre das maschinell so perfekt abzubilden.

Am Ende ist die Lösung vielleicht trivial, ich konnte bisher allerdings nichts dazu finden. Darüberhinaus ist es extrem schwierig etwas zu rekapitulieren, was bereits dermaßen weit zurückliegt. Es kann auch sein, und das ist der eigentliche Sinn dieses Textes gewesen, dass irgendjemand da draußen, egal ob Kind oder nicht, die selbe Erfahrung gemacht hat. Hier würde ich mich gerne austauschen, vielleicht gelingt es uns gemeinsam das zu einem gültigen Fazit zu bringen. Die 00100 ist bis heute die ominöseste Nummer die mir persönlich bekannt ist.

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