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Archiv für die Kategorie „Zukunft“

bitcoins als terroristische bedrohung -.-

Nehmen wir an du arbeitest an einem heißen Thema und willst wissen wie heiß es ist. Das geht dann eine Weile lang gut, bis sich irgendjemand bei dir meldet. In diesem Fall ist es dann von Vorteil, wenn sich das Gegenüber auch zu erkennen gibt.

Nehmen wir an, du arbeitest mit Bitcoins. Spätestens seit Mitte 2013 ist die Kryptowährung heißer Scheiß. Doch ab jetzt ist die Schwelle der anonymen Coolness endgültig vorbei:

„The US Department of Defense is investigating whether Bitcoin and other virtual currencies are a potential terrorist threat.“

OF COURSE!

Der Artikel erschien u.a. hier: „Bitcoin A Terrorist Threat? Counterterrorism Program Names Virtual Currencies As Area Of Interest“, via ibtimes.com.

Wer sich ein wenig mit Spins auskennt, der sollte hellhörig werden. Hier sind auf kompakteste Weise, das ist schon mehr als bedenklich, Schlüsselwörter verbaut worden, die in gefährliche Kombination gebracht wurden:

1) US Department of Defense -> Pentagon
2) Bitcoin
3) Terrorist Threat
4) Counterterrorism Program

Das war klar, dass Bitcoins irgendwann so betrachtet werden, es ist aber mehr als bedenklich, in welcher Intensität dies nun geschieht.

Machen wir uns nichts draus, es war absehbar. Vier Jahre lang ohne jegliche Regulierung sind einfach zu lang. Wo kommen wir auch hin mit dieser Anonymität überall!1 Un-mög-lich!

„Go back to bed, America. Your government is in control again. Watch this, shut up. You are free to do what we tell you! You are free to do what we tell you!“ – Bill Hicks

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conceptart: obisidan reverie

conceptart: obisidian reverie

Bradley Wright aus Nordirland ist der Mensch hinter dem Animations-Projekt „Obsidian Reverie“.

Seine persönliche Website ist definitiv einen Besuch wert: http://bradleywright.wordpress.com/. Dort findet sich nicht nur Konzeptkunst zu Fahrzeugen, sondern auch zu Charakteren, Umgebungen und vielen Sketchbook-Eskapaden.

Der Link ist für den Einstieg mehr als ausreichend: Links im Menü findet man sein Tumblr-Blog, seinen Facebook- und LinkedIn-Account, sowie ihn bei CGHub.

Was aus dem Filmprojekt geworden ist lässt sich nicht sagen: Es war mir nicht möglich diesen irgendwo zu finden. Da er zwischenzeitlich auch an anderen Projekten (mit)arbeitet und auch sonst nicht sehr redselig ist, wird das wohl so schnell nichts werden. Leider, leider.

P.S.: Ich weiß nicht wie er das gemacht hat, aber viele Teile des oben eingebundenen Enforcement Vehicles gibt es schon „in echt“. Mich würde wirklich interessieren, was der genau vor hat.

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warum es keine hoverboards gibt

2015, also in ein paar Monaten schon, ist jenes Jahr Realität, in welches Marty McFly in „Zurück in die Zukunft II“ gereist ist. Das allein ist dann schon den Mindfuck-Award des Jahres wert, ein Toast an dieser Stelle. Und wir werden alt.

Was mit Sicherheit kommen soll ist dieser abgespacte Schuh mit dem Schriftzug einer römischen Göttin, der sich selbst schnürt. Wenn auch nur in einer krass limitierten Auflage und in keinstem Falle erschwinglich für Normalsterbliche.

Was mit Sicherheit _nicht_ kommen wird, und das ist bis heute für niemanden von uns zumutbar, ist das HOVERBOARD. T_T

Es gibt viele Gründe dafür, ein Showstopper par excellence waren jedoch diese gottverdammten Magneten:

„[Mag-lev] systems have a stabilizing structure that keeps trains in place as they hover and move forward in only one direction. That couldn’t quite translate into an open floor plan of magnets that keep a hoverboard steadily aloft and free to move in any direction. One problem, as Piponi explains, is that magnets tend to keep shifting polarities, so your hoverboard would constantly flip over as you floated around moving from a state of repulsion to attraction with the magnets. Any skateboarder could tell you what that means: Your hoverboard would suck.“

[via]

Danke. Ist dieser Traum auch für die Katz‘. La haine.

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deltron 3030: event 2

Irgendwie ist mir das leicht peinlich, dass ich den Release verpasst habe. Aber nach neun(!) Jahren harter Arbeit es ist tatsächlich erschienen:

deltron 3030 - event 2

Bereits Ende September letzten Jahres, wohlgemerkt.

Deltron 3030 ist das Gespann um den Rapper Del the funky Homosapien von den Hieroglyphics und den DJs/Produzenten Kid Koala und Dan the Automator, die 2000 mit ihrem Debüt Deltron 3030 eines der legendärsten und zeitlosesten Alben der Genres Rap/Hiphop, Cyberpunk und Science-Fiction geschaffen haben.

Tracks wie „Virus“, „Mastermind“, „Turbulence“ und das epochale „3030“ sind mir selbst heute noch in sehr guter Erinnerung und sorgen nach der langen Zeit noch für Gänsehaut, wenn die Scheibe in meinem Player rotiert.

Event 2 soll erzählerisch genau dort weitermachen, wo sich der Vorgänger nach 60 fantastischen Minuten ausgeklinkt hat.

Bereits das Cover erinnert stark an „Bioshock“, zumindest aber an den wiederbelebten Art déco-Stil. Hier die Tracklist in der Übersicht inklusive Gästeensemble:

1. „Stardate“ (featuring Joseph Gordon-Levitt) 1:23
2. „The Return“ 6:40
3. „Pay The Price“ 4:23
4. „Nobody Can“ (featuring Aaron Bruno of Awolnation) 4:35
5. „Lawnchair Quarterback Part 1“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 0:57
6. „Melding of the Minds“ (featuring Zack De La Rocha) 4:04
7. „The Agony“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 3:21
8. „Back in the Day“ (featuring The Lonely Island) 1:28
9. „Talent Supercedes [sic][22]“ (featuring Black Rob) 3:38
10. „Look Across the Sky“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 4:40
11. „The Future of Food“ (featuring David Chang) 1:18
12. „What is This Loneliness“ (featuring Damon Albarn and Casual) 3:51
13. „My Only Love“ (featuring Emily Wells) 3:49
14. „Lawnchair Quarterback Part 2“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 1:09
15. „City Rising From The Ashes“ (featuring Mike Patton) 3:32
16. „Do You Remember“ (featuring Jamie Cullum) 5:22

Mir sind noch keine Inhalte bekannt, das Album gerade erst bestellt, ich kann und will darauf nicht weiter eingehen. Wie der Vorgänger so wird sich auch dieser Langspieler erst entfalten müssen, das kann also ein Weilchen dauern und ist auch gut so.

Was ich aber machen kann ist ein wenig zu den Hintergründen erzählen:

Die Produktionen hier begannen schon 2004, Mitte 2006 waren die Turntable-Einlagen von Kid Koala bereits abgeschlossen. Im selben Jahr fand die Aufnahme der ersten vier Tracks statt, es sah sogar offiziell danach aus, als könnte man die Platte noch im selben Jahr herausbringen. Einen Titel gab es dafür allerdings noch nicht. Es war daraufhin zwei volle Jahre komplett still, bis Del in einem Interview zugegeben hat, dass es wohl an ihm liegt, da er die Raps noch nicht fertigstellen konnte. Schließlich hat der gute Mann zwischenzeitlich diverse Projekte solo und auch mit seiner kalifornischen Hiero-Kombo am Laufen gehabt. Spätestens ab da wusste man, dass es für dieses Indie-Projekt keinen definitiven Termin geben wird. Das war völlig normal, nimmt man hin. 2010 und 2011 leistete er den nötigen Feinschliff, Mitte 2012 musste das Projekt wieder zu Dan the Automator, für September 2012 war schließlich der Release geplant.

Es dauerte aber ab da noch ein volles Jahr, bis die LP erhältlich war. Komischerweise komplett und eine Woche vorher bei einem Streaming-Dienst namens Pitchfork, der sich auf „Independent, Elektronische Musik, Singer-Songwriter und Hip Hop“ spezialisiert hat. Beim Debüt konnte Event 2 in der ersten Woche bereits 8.000 Abnehmer finden und landete auf Platz 41 der Billboard 200-Charts. Das ist schon eine Hausnummer nach 13 Jahren und als Indie-Vertreter, ferner war das Album 2.000 Einheiten beliebter als das eines gewissen Kendrick Lamar „good kid, m.A.A.d. city“, was seit der Zeit dermaßen durch die Decke gegangen ist, dass man es innerhalb unserer Heimatgalaxie gar nicht mehr findet.

Ich kann Event 2 nur jedem Musik-Liebhaber wärmstens ans Herz legen. Das wird hier wie bei 3030 völlig egal sein, ob jemand etwas mit Rap anfangen kann oder nicht, hier wird seit 2000 Musik-Geschichte geschrieben.

In 100-200 Jahren wird man die Platten in Museen hören können, weil hier Dinge & Themen antizipiert und umgesetzt wurden, die einfach zu visionär waren, um sie zu der Zeit komplett verstanden haben zu können. Das betrifft die gesamte Präsentation, der Einsatz der Instrumente, die verwendeten (DJ-)Techniken; und nicht nur die Texte.

Da ich bereits 2000 zu dieser Nische gehörte, die dieses 3030-Projekt komplett anspricht und wo man denkt, es sei wie für einen gemacht (was ein Glück damals), habe ich von 2001 bis 2009, als ich noch Hardcore-Blogger drüben beim cipha.net war, immer mal wieder bei anderen Autoren online darüber gelesen. Darunter waren Menschen unterschiedlichster Couleur; Schriftsteller, Künstler, Programmierer, Geeks, Nerds, Cyberpunks, Musiker oder einfach irgendwelche freiberuflichen Studenten. Und für fast jeden bedeutete das Album irgendwas anderes, ein jeder entdeckte eine neue Facette, die man nicht beachtet hat oder nicht in Erwägung zog. Worin sich am Ende aber alle einig waren, abgesehen dass man 3030 über Jahre spielen lassen kann, ohne das sie einem auf die Nerven geht oder gar langweilt: Dass das hier eine ganz besondere. Und sehr wertvolle. Rotierende Scheibe ist.

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graffiti-drohnen

Beim Thema Drohnen ist es glaube ich bereits zu spät was dran zu ändern. Das merkst du bei solch einem Projekt:

graffiti-drohne von katsu

Was wir sehen ist die Graffiti-Drohne von KATSU. Der New Yorker gilt als sehr produktiver Vertreter in diesem Bereich, Schwerpunkt Tagging. Da er den Vandalismus im Zuge von Kommerz und Technisierung entsprechend gebraucht, und somit wohl auch viel Geld verdient, ist er jedoch alles andere als unumstritten.

Den massiven Artikel zu seinem Drohnen-Projekt, sowie auch ein Video dieses Fluggeräts in Aktion, findet man dort:

http://motherboard.vice.com/read/the-graffiti-drone-an-interview-with-katsu. [via]

Im Kern hat er einfach einen Quadcopter mit einer Graffiti-Dose ausgestattet. Diese Spielzeuge bekommt man im Internet bereits ab 50€. Anschließend besprüht er Leinwände damit.

Das steckt alles noch in den Kinderschuhen, für die Zukunft will er ein Opensource-Paket für das Projekt im Internet bereitstellen. Das dürfte dann auch polizeiliche Berhörden brennend interessieren.

Wie man es dreht und wendet: Das ist eben nicht. Cool. Die Idee selbst ist nicht revolutionär, KATSU dürfte damit einfach seine Gier nach Aufmerksamkeit befriedigt haben. Und der Glaubwürdigkeit schadet es zusätzlich: Was bringt dir ein Piece an einer unmöglichen Stelle, wenn nur eine Drohne dort hin kommt und für den Künstler keinerlei Risiko bestand?? Eben.

Fazit: Vollpfosten-Idee mit Vollpfosten-Logik. Konsequenzen noch überhaupt nicht absehbar. Und was fast noch schlimmer ist: Liegt voll im Trend.

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sketchup: rendering-buch

„Rendering in SketchUp“ ist ein Buch von Daniel Tal. Er zeigt darin wie man mit dem 3D-Programm SketchUp atemberaubende und photorealistische Architektur erstellen kann:

CHONGQING | Urban Forest | MAD Studio

Das Buch zählt zum einen als Wegweiser für Einsteiger, kann aber auch beim Arbeiten, wie jedes andere Buch auch, als Referenz hinzugezogen werden. Es finden sich darin ebenfalls zahlreiche Anleitungen. Hier sind einige der Schwerpunkte:

* Rendering process: Learn a step-by-step process focused on workflow within SketchUp’s familiar workspace.
* Universal method: Understand how the process can be used to work with a variety of different integrated rendering programs, including Shaderlight, SU Podium and Twilight Render**. These programs are easy to learn and function in SketchUp.
* Textures and materials: Discover how to obtain, apply and edit texture images representing surfaces.
* Component details: Learn how to acquire and organize model details to allow for rich, expressive settings while maintaining computer and SketchUp performance.
* Exterior and simulated lighting: Learn to set exterior lighting with the SketchUp’s Shadow menu or illuminate a scene with simulated lights, lamps, and bulbs.
* Render settings: Use specific settings for various rendering programs to quickly set texture character, image quality, and graphic output.
* Computer specifications: Find out how computers produce renders and the type of computer hardware required to streamline the process.
* Photoshop post-processing: Learn how to further refine rendered images in Photoshop.
* Free online chapters: The book reviews specific settings for SketchUp and the rendering plug-in Shaderlight. Given the ever-changing nature of technology, free, online accompanying chapters detail settings for additional integrated rendering programs including SU Podium, Twilight Render, and more.

SketchUp ist proprietär und leider nicht ganz billig: Die aktuelle Pro-Version kostet 451€, ein Update ~87€. Die besten Chancen hat man als Student, hier zahlt man ca. 45€. Die Software ist für Windows und Mac erhältlich.

Mit dem Buch hat man es hingegen leichter: Da es schon ein paar Monate auf dem Markt ist findet man es im Internet bereits ab 25€. Hinzu kommen 3€ Versand und eine Wartezeit von 7 oder mehr Tagen; bisher wurde diese Edition auschließlich für den englischsprachigen Raum veröffentlicht.

Eine Kaufempfehlung gibt es dennoch: Laut den bisherigen Rezensionen gibt es keinen schnelleren Weg zu professionellen Ergebnissen im Architektur-Bereich zu kommen. Da auch Innenarchitektur damit abgedeckt wird, lohnt sich eine Anschaffung für Interessierte ebenso. Und nicht zuletzt kann man es auch einfach kaufen, wenn man ein Artwork-Freund ist.

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cyberpunk-feuerwehrhelm

Einen Feuerwehrhelm mit Augmentierter-Realität-Funktion braucht der Planet:

cyberpunk-feuerwehrhelm

Das Design des C-Thru Smoke Diving Helmet stammt von Omer Haciomeroglu.

Eine der Kernfunktionen des Helms besteht darin eine visuelle Karte von Innenräumen bereitzustellen. Dadurch wird es für einen Feuerwehrmann leichter Opfer in Gebäuden aufzuspüren.

Es finden sich aber eine Mehrzahl weiterer Goodies in diesem Device:

* ein Display mit Projektionen im Sichtfeld
* 3D-Grafiken in diesem Display, ähnlich wie in Computerspielen (Anwendungsbeispiel siehe oben)
* optische Wärmekamera
* Cloud-Computing-Fähigkeiten
* Lärmunterdrückung
* Vernetzung der Feuerwehrleute untereinander
* integrierte CPU für die Datenberechnungen

[via]

Der Link oben liefert weitere Bilder.

Ich selbst kann nicht sagen, ob dieser Helm bereits Anwendung findet. Es handelt sich um ein Projekt der Umeå Universität aus Schweden, bei dem 70 Menschen 12 Wochen Zeit hatten sich um so etwas Gedanken zu machen. Das ist wohl schon ein paar Jahre her.

Die Informationen dazu befinden sich dort: http://dh.umu.se/en/news/archived-news/2010/fire-fighter-project/. Zur Durchführung noch mehr Hintergründe und die Diaschau hier.

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luke robus

luke robus fahrzeug-konzeptkunst

Luke Robus studiert noch und zwar in Coventry (UK) Transportation Design.

Sein Traum ist es mal Konzeptkünstler für Fahrzeuge zu werden. Kann ich nicht nachvollziehen, denn wie sich aus seiner Galerie leicht entnehmen lässt ist er das schon:

http://luke-robus.deviantart.com/gallery/. [via]

Zu sehen sind 78 Werke, hauptsächlich futuristische Automobile, aber auch Motorräder. So zum Spaß sind nebenher ebenfalls ganz wenige Porträts und ein paar gerenderte Fantasy-Umgebungen zu sehen.

Im Web finden sich noch weitere Profile von ihm: Etwa bei Coroflot, Tumblr oder ein Design-Wettbewerb aus 2012, wo er sich durch einen Entwurf eines abgefahrenen Ultra.Large.Scientific.Exploration.Vehicle (U.L.S.E.V.) durchgesetzt hat.

Alles sehr feines Zeugs, hoffentlich verdient der Mann bald Geld damit.

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der sinnestunnel

… von Miguel Chevalier:

miguel chevalier: sensory tunnel installation

Natürlich ausschließlich mit LEDs in Zusammenarbeit mit den Franzosen von trafik und dem Komponisten Michel Redolfi.

Die Erscheinungsbilder kennt man eigentlich aus Computer-Games: Die Grafiken der Wände fließen hier der Musik entsprechend durch diverse Hallen in Paris. Und das 40 Meter lang, sowie 4 Meter hoch. Und alles begehbar.

Das sieht schön und edel gleichzeitig aus:

http://designboom.com/art/the-pixels-crossing-sensory-tunnel-by-miguel-chevalier/.

Eventuell nicht das aktuelleste Thema, aber ich denke hier an „Final Fantasy XIII“ bzw. die Megapolis hier drin, sowie an „Deus Ex: Human Revolution“ und erinnere mich da an diese gute Zeit.

Solltet ihr auch tun, Chevalier baute hier Zukunft. Viele Städte werden bald entsprechend so ausgestattet werden können und bei Musik und Licht wird es nicht bleiben. Siehe Seoul schon heute, Tokyo, Shanghai, …

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the tantrum project

W.T.F.:

the tantrum project

Das freut mich natürlich besonders: The Tantrum Project stammt von Dennis A. Hoppe und ist hier erreichbar: http://the-tantrum-project.de/. Also eine hiesige Domain. Und dennoch: Mehr als diese Grafik gibt es (oberflächlich) dort nicht. Mit einem Verweis „under construction“, der dort schon Jahre angebracht sein muss.

Mich würde zu gerne interessieren, was er sich bei dem Ungetüm oben gedacht hat. Das sieht fies aus, aber so richtig. Ich hoffe, der kocht nur Kaffee.

Wenngleich zu diesem Mecha/Kriegsgerät keinerlei weitere Informationen zu finden sind, Dennis ist ein Member der CGSociety. Und als solcher kündigt er unter dem Alias Banshee Fortschritte seiner Arbeiten auch gerne über diese Plattform an. Es findet sich ein Thread mit weiteren Werken im Archiv aus 2010:

http://forums.cgsociety.org/archive/index.php/t-851078.html.

Mit Fahrzeugen hat er’s, die sind allerdings nicht von dieser Welt.

Der Begriff Tantrum bezeichnet eigentlich einen Wutanfall. Aber einen ziemlich ordentlichen. Inwieweit das nun auf das konkrete dargestellte Gefährt zutrifft lässt sich nicht sagen. Aber man will das lieber nicht beim Ausrasten beobachten.

Wer noch mehr Material findet, v.a. Informationen zu Werken & Künstler, einfach kurz melden, ich würde das gerne hier mit rein nehmen. Ich bin hier leider recht pessimisitsch, habe aber nur die ersten Suchergebnisse überhaupt abgesurft. Meinen verbindlichsten Dank im Voraus.

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der erste asteroid mit ringsystem

Schön:

chariklo asteroid hat eigene ringe
Illustration: Lucie Maquet

Chariklo ist der erste entdeckte Asteroid überhaupt, der eigene Ringe besitzt.

Chariklo ist nur 248km im Durchmesser groß und kreist irgendwo zwischen Uranus und Saturn. Von beiden Planeten ist bereits bekannt, dass sie Ringe bzw. ein komplettes Ringsystem besitzen. Meine logische Schlussfolgerung daraus: Er hat sich eben anstecken lassen. Würde mich nicht wundern, wenn es zwischen diesen beiden kosmischen Brüdern noch weitere Objekte mit Ringsystemen gibt.

Chariklo wurde 1997 das erste Mal entdeckt und gehört zur Zentauren-Klasse, genau genommen ist er der größte Vertreter dort. Deren Herkunft wird aus einem alten Kometengürtel vermutet. Den Bezug zur griechischen Mythologie verdanken diese der Eigenschaft, dass sie wie die Zentauren, die Hybridwesen aus Pferd und Mensch waren, zwei Bereiche überspannen.

[via]

Die Entdeckung selbst stammt vom Juni 2013 und wurde von der ESO gemacht. Eigentlich wollten die nur Chariklos Größe und Form mit ihren Teleskopen vermessen. In den paar Sekunden konnten die jedoch eine Abnahme der Leuchtkraft registrieren. Und nur anhand des Musters, wie sich dies abspielte, konnte eben das mit den Ringen bestätigt werden. Das sie sichtbar sind verdanken sie im Detail dem Umstand, dass sie hauptsächlich aus Wassereis bestehen.

Woher die Ringe kommen ist hingegen völlig unklar. Spekuliert wird über eine Kollision mit einem kleineren Objekt. Man will Chariklo zwar dieses Jahr erneut beobachten, wichtiger ist hingegen jetzt etwas anderes: Welcher von den 50 anderen Zentauren verfügt ebenfalls über Ringe?

„If this sort of thing can happen and is commonplace, what is that telling us?“ says Buie. „Discovering a new object is a pretty good experience,“ Braga-Ribas says. „We are making history here.“

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wardroning

Beim Wardriving fährt man mit einem Auto durch die Gegend und snifft sich durch WLAN-Netzwerke, in der Hoffnung, irgendwo Zugangsdaten oder vielleicht sogar Inhalte abgreifen zu können.

Das ist so von gestern. Willkommen Wardroning!

Es gibt da eine clevere Firma aus London namens Sensepoint. Deren Drohne nennt sich ganz harmlos Snoopy, wie dieser nutzlose Köter. Snoopy fliegt durch die Luft und gibt sich als Fake-WLAN-Zugriffspunkt aus. Das Ziel sind alle Smartphones in Snoopys Reichweite, wo die Drohne erstmal checken soll, mit welchen Netzwerken sich die Geräte in der Vergangenheit verbunden haben. Danach geht es ans Eingemachte: Evil Twin-Angriffe, bis die Antenne raucht.

Im Kern ist es die selbe Crux die bei offenen WLAN-Netzwerken auch lauert: Wer garantiert euch, dass hinter dem Netzwerk namens Telekom auch wirklich das Unternehmen und nicht irgendein Hacker oder, noch schlimmer, ein Skript-Kid steht? Eben. Und wer dann anfängt hier herumzuspielen und das „ans Laufen zu bekommen“ schadet sich wahrscheinlich noch mehr und gibt Daten preis, die er eigentlich nicht wollte. Aber es gibt hier ganz viele schlechte Szenarien, der Link zu Wikipedia oben beschreibt Evil twin noch etwas ausführlicher.

Die Forscher/Hacker von Sensepoint wollen die Technik heute auf der Black Hat Asia in Singapur präsentieren. Zumindest oberflächlich scheinen sie recht weit gekommen zu sein, es gibt ein Video, wo sie Snoopy durch Londons Lüfte fliegen lassen: https://youtube.com/watch?v=SWt484AC4E8.

Und Glück haben sie dazu noch: Metadaten und Geräte-IDs zu sniffen ist in UK scheinbar nicht mal illegal. Lediglich das Abgreifen persönlicher Daten; für Amateure natürlich, Profis wie das GCHQ mit Regierungserlaubnis haben es da leichter.

Hilft aber am Ende alles nichts, selbst wenn sich die Hacker der Ethik verpflichtet sehen: In dieser Session bekamen sie auf die Art GPS-Koordinaten und Netzwerknamen von 150 Geräten, konnten Passwörter für PayPal-, Amazon– und Yahoo-Konten stehlen.

Drohnen, Baby: Das Riesenproblem fängt gerade erst an.

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cyberpunk-led-masken

Also richtig krass sind die Cyberpunk-LED-Masken von Huboptic ja schon, doch damit herumlaufen würde ich wahrscheinlich nicht:

cyberpunk-masken von huboptic

Zwar brauchen die alle Batterien, klar. Doch die LEDs richten sich dann nach der Musik, ist es also wert.

Garantiert irgendwie inspiriert durch Daft Punk, aber doch auf einem neuen Level.

Das Design stammt von Jorge Pong aus Los Angeles, der in Taiwan geboren wurde. Er ganz allein repräsentiert auch Huboptic. Den Shop zum Bestellen der Masken findet ihr hier: http://etsy.com/uk/shop/HUBOPTIC?ref=top_trail. Die Preise beginnen irgendwo bei 60€, ohne Versand. Zu jedem Produkt gibt es einen Link in der Beschreibung zum entsprechenden YouTube-Video der Maske in Aktion.

Zielgruppe: DJs. Raver. Oder eben Cyberpunks wie wir. Und ich könnte mir die Dinger auch gut auf Demos vorstellen, wäre mehr 21. Jahrhundert als diese Guy Fawkes-Masken. ^^

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windows-xp-alternativen

Ich hoffe XP-Nutzer werden am 8. April nicht den Fehler machen und sich wieder in die Abhängigkeit des selben alten verratzten Software-Anbieters stürzen, indem sie einfach ein neuer bedatetes Betriebssystem aus dem selben Haus kaufen. Oder noch schlimmer: Einfach weiter XP benutzen, das ist nämlich noch viel weniger empfehlenswert.

Leute, bitte, wir sind 2014, es gibt l-ä-n-g-s-t zuverlässige Alternativen:

* Für Mobile: Android
* Für Mobile mit Technikerfahrung: Cyanogenmod (oder Derivate davon wie AOKP, Paranoid Android, etc.)
* Für paranoide* Mobile, die keinen Wert auf viel Software-Auswahl, dafür aber auf die Privatsphäre legen: Replicant
* Für komplett Paranoide*: OpenBSD
* Für Technikbegeisterte, weniger paranoid*, dafür das Modernste(!) & Freieste an Software, das die Menschheit zur Verfügung hat: Linux
* Für die, die nach XP überhaupt keine Lust mehr auf PCs und diesen Kram haben (we hear you): Der Wald

Es gibt Linux für jeden Geschmack:

* Für die Ethiker: Debian
* Für die Hacker: Arch Linux/Gentoo/etc.
* Für die blutigen Anfänger: openSuSE
* Für die Mode-Kiddies: Ubuntu
* Für die Minimalisten: LXLE

Einen Überblick gibt es dort, sucht euch doch einfach eines aus oder werft ’ne Münze.

Euren Rechner plattmachen müsst ihr so oder so, also wieso benutzt ihr nicht gleich was Richtiges!? Eben!

Have fun! Und nie vergessen: Bei _allen_ Fragen, das Web ist dein Freund.

*der Begriff ist in meinen Schriften niemals abwertend gemeint, ganz im Gegensatz zur Medien-Polonaise in diesem großartigen hiesigen Land: Paranoia ist einfach eine feinere Abstufung der Realität

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der nachfolger der bluray

Scheinbar steht uns eine neue Form von Nur-Lesen-Medien ins Haus: Die Archival Disc. Es gibt sogar schon ein Logo für diese Handelsmarke.

Sony (Erfinder des DVD-Ablösers BluRay) arbeitet zusammen mit Panasonic an den Discs, die mindestens 300GB fassen sollen. Zwar gibt es derzeit weitere Firmen und auch ähnliche Ideen in diesem Bereich, die zwei Größen aus Japan sind jedoch immer noch dabei und machen weiterhin Fortschritte. [via]

Erst seit Montag steht die Roadmap und auch die ersten Spezifikationen sind öffentlich: http://sony.net/SonyInfo/News/Press/201403/14-0310E/index.html. Vorher war das eine Kopfgeburt des letzten Sommers, die wahrscheinlich aufgrund der Aktualität der NSA-Affäre auch untergegangen ist.

Bei 300GB sollen die Entwicklungen allerdings nicht stoppen: Das sind die allerersten ADs, die es ab Sommer 2015 geben soll. Die zweite Stufe sind 500GB, die dritte 1TB.

Anwendungsgebiete sind die Filmindustrie, speziell die 4K-Technologie. Außerdem dürfen natürlich die super-ge-spin-ten Buzzwörter „Cloud“ und „Big Data“ nicht fehlen.

Derzeit ist tatsächlich keine AD für den reinen Technik-Konsumenten angedacht; doch da kennen sie die Ansprüche eines Hideo Kojima und dessen „Metal Gear“-Games nicht gut genug… Das wird nur eine Frage der Zeit sein.

Die Frage, die ich mir halt stelle: Braucht man sowas? Nee, wahrscheinlich nicht. Und anhand des Schicksals der UMD kann man darüber hinaus sehen, dass selbst ein Primus in diesem Bereich wie Sony mit einem Speichermedium grandios scheitern kann.

Außerdem, so leid es mir tut für die Disc-Nostalgiker: Dieses Medium ist tot. Online-Speicher (gibt’s ja auch außerhalb der dummen Cloud, gab es schon immer) wird permanent billiger. Keiner will mehr Discs wechseln müssen. Und: Warum nutzt die Vita wohl wieder Kassetten? Das ist eine Art der alternativen Zukunft in diesem Bereich. That’s pretty much it.

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