Singularität. Janelle Monáe z.B. glaubt fest an dieses Konzept. Und im Moment sieht es auch so aus, als sei das ein heißer Kandidat für eine komplett neue Religion. Jedenfalls gewinnt diese immer mehr Befürworter. Oder eben Mitläufer. Jedem das Seine.
Alva Noe von der Universität Berkeley sieht das anders. Er findet, derzeit seien Menschen nicht einmal in der Lage „Maschinen mit dem Bewusstsein einer Amöbe“ zu realisieren:
„Artificial intelligence isn’t synthetic intelligence: It’s pseudo-intelligence. This really ought to be obvious. Clocks may keep time, but they don’t know what time it is. And strictly speaking, it is we who use them to tell time.“
Den kompletten Artikel gibt es hier: npr.org/blogs/13.7/2014/11/21/365753466/artificial-intelligence-really-is-pseudo-intelligence. [via]
Irgendwie ist das natürlich beruhigend. Aber es deckt sich auch mit einer Theorie von mir: Es gibt da diesen Spruch „Code is poetry“. Dem Code ist Poesie jedoch scheißegal. Ein in den schönen Künsten nur ein bisschen bewanderter Mensch kann damit aber sehr wohl etwas anfangen. Und dem gelingt es auch (sicher nicht in allen Fällen, aber es gibt welche) eine gewisse Poesie in stupidem Maschinen-Code zu sehen.
Am Ende bin ich ein Freund von Intelligenz und sollten Maschinen jemals, aus welchem Grund auch immer, intelligent werden, begrüße ich dies selbstredend. Aber ich halte nichts von Religion. Ihr kennt bestimmt diese Multiversum-Theorie? Auch dieses Konzept wird von vielen Wissenschaftlern als „gefährlich“ eingestuft. Ob das auf die Singularität ebenfalls zutrifft, persönlich kann ich das nicht sagen. Aber es riecht danach. Und wenn etwas riecht, dann stinkt es auch irgendwann. Und Alva Noe stinkt es eben schon jetzt. Ganz gut!
Für Windows-Nutzer hat Amnesty International neuerdings eine Software namens DETEKT parat, die den Windows-PC nach Überwachungs-Software scannt.
Das knapp 30MB kleine Tool ist direkt über Github beziehbar:
https://github.com/botherder/detekt/releases/latest.
Eine reine EXE-Datei, die ohne Internetzugang mit Administrator-Rechten ausgeführt werden muss. Ein kompletter Scan kann maximal 30-60 Minuten dauern.
Probiert es aus! Die Website dazu: https://resistsurveillance.org/.
Hacker sind schnell, v.a. wenn sie von Regierungen Geld dafür bekommen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Es wird daher von mir empfohlen das hier so schnell wie möglich mal durchlaufen zu lassen. Die Methodik könnte nächste Woche schon wieder gecrackt sein…
So läuft das immer, aber die von Amnesty sind ja auch meist kompetent in dem, was sie tun und dementsprechend werden die das Werkzeug auch regelmäßig updaten. 🙂
Eigentlich kann man es der ESA kaum übel nehmen: Inmitten weltweiter Krisenzeiten hatte man gestern um 17:00 die freudige Kunde verbreitet, dass die Sonde Philae auf dem Kometen Tschuri erfolgreich gelandet sei; trotz ausgefallener Düse übrigens.
Das war falsch. Das 2004 gestartete einmalige Menschheits-Projekt konnte seine zwei Harpunen nicht in dem Kometen unterbringen. Stattdessen ist die Sonde noch dreimal auf dem eisigen, stinkigen Felsbrocken rumgehüpft, bis sie dann am Ende mit einem Standbein in der Luft die ersten Bilder zurück zur Erde gefunkt hat.
Was aus diesem Teil jetzt wird weiß irgendwie niemand. Die Befürchtung ist, dass die tatsächliche Landestelle, die dadurch natürlich massig von den Plänen abwich, die Sonnenkollektoren nicht mit ausreichend Licht für den Betrieb versorgen wird.
So kann’s gehen.
10 Jahre war das Ding nun unterwegs. Kosten: Bisher 1 Milliarde Euro. Mal schauen, ob es die nächsten maximal 6 Wochen Laufzeit wert war.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Doch habe ich selbst oder meine Bekannten & Freunde etwas davon, was die ESA hier macht? Kann ich vielleicht dadurch endlich auch mal durch Zeit und Raum reisen? Was erwartet man genau, wenn man Eis-Scheiße anbohrt?
So ein Komet beherbergt keinerlei Leben. Das Einzige, was man vielleicht wird herausfinden können, solange die Gerätschaften nicht versagen, wird sein, wie lange es das Universum gibt (gähhhn, alt) und was so ein Komet auf seiner Reise alles an Gedönsen mit sich schleift. Vielleicht war das 2004 ja irgendwie wichtig. Heute definitiv nicht.
Die ESA träumt von ihrem Rendezvous mit einem Kometen: http://rosetta.esa.int/. Lassen wir sie träumen. Ich träume ja heute auch immer noch von einem militärisch unabhängigen Satelliten-Navigationssystem.
Cooler Fakt zum Schluss: Philae ist eine Insel im Nil. Hier wurde ein Obelisk und der Stein von Rosetta gefunden. Ohne diese altägyptischen Artefakte wüssten wir heute immer noch nicht, wie die damals drauf waren. Und wir wüssten auch sehr viel weniger über sehr viele schöne und mächtige Frauen. Am Namen lag es also definitiv nicht.
Wisst ihr, es ist schon merkwürdig: Draußen kämpft die NATO mal wieder gegen Russland. Oder umgekehrt. Das Pentagon hat keinen Namen für die Operation, die sie gegen den IS gestartet hat. EBOLA. Aber wenn es um das TOR-Netzwerk geht, hey, da gibt es nicht nur einen Namen (siehe oben), plötzlich arbeiten ein halbes Dutzend Dienste über den gesamten Erdball verstreut an einer einzigen konzertierten Aktion!
DAS sind Prioritäten!1
Im Kern war es hier, wie es immer läuft:
Das DARKNET ist durch TOR bzw. die Onion-Dienste ein zum Großteil anonymes Netz. Und das geht eben für EUROPOL, das Bush-Ministerium „Department for Homeland Security“, European Cybercrime Centre (EC3), das FBI, die US-Zoll- und Einwanderungsbehörde und EUROJUST so überhaupt nicht klar.
Im Fernsehen läuft weiterhin „Breaking Bad“, wo ein Ex-Lehrer mit einem Schützling in Crystal Meth macht und alle finden es toll, die Serie räumt haufenweise Preise ab. In der Realität nimmt man aber Silk Road 2.0 oder wie die komische Drogenbörse hieß auseinander. Gelebte Schizophrenie, you name it.
Inzwischen haben sich auch die TOR-Leute, die sehr wenige sind, zu dem Vorgehen geäußert:
https://blog.torproject.org/blog/thoughts-and-concerns-about-operation-onymous.
Leider wissen sie selbst nicht, wie diese Dienste
410 Hidden Services
auf einmal abschalten konnten. Sie verweisen aber darauf, dass sie a) zu wenig menschliche und b) zu wenig finanzielle Ressourcen haben, sich dem entgegenzustellen. Hinzu kommt, dass man über die Vorgehensweise nur erfahren könne, solle das alles vor Gericht landen. Und auch hier werden „die Dienste“ ihr Nötiges dazu tun, dass möglichst wenige Informationen überhaupt öffentlich werden.
Dann sehe ich aber noch ein weiteres großes Problem und die liegt in der Geschichte des TOR-Netzwerks selbst: Das wurde nämlich u.a. von der NAVY entwickelt. Und es ist hier ähnlich wie bei GPS:
Das Militär macht keine dualen Erfindungen!
Zeit, dass es jeder blickt. Oder eben gleich lässt. Fakt nämlich ist: Nach Mitte 2013 bleibt den Netizens so etwas wie ein Darknet leider gar nichts anderes mehr übrig. Die Chance eines „für Alle freien und offenen Internets“ wurde mutwillig vertan.
Sprechende Möbel!? Milliardär und Freizeit-Verleger Jeff Bezos hat da was für euch:
[via]
Die Idee ist so scheiße, dass das schon wieder cool ist. Ihr wisst schon, so wie dieses „It’s a hard knock life“ damals von Jay Z.
Freuen können wir uns auf eine Zukunft voller gehackter Echo-Lautsprecher, die permanent Gesabbel in die Umgebung absondern und so ihren Beitrag zur neuzeitlichen Kakophonie leisten können! Weil, wisst ihr: Wenn uns eines fehlt, dann noch mehr sinnloses Maschinen-Gebrabbel…

Nett, cool, kreativ:

Mit Pi-Top bauen wir uns einen Raspberry-Pi-Laptop einfach selbst!
Wie man oben unschwer erkennen kann ist das Gehäuse aus einem 3D-Drucker. Da sind grobe Linien zu sehen, das Plastik aus 3D-Druckern ist derzeit in fast keinem Falle glatt. Die Baupläne gibt es obendrauf bei diesem Projekt:
Raspberry-Pi-Laptop, via indiegogo.com.
Man kann übrigens noch mitmachen das zu finanzieren und zwar bis Mitte November:
Vom Design her muss man fast keine Abstriche machen, doch die Unterseite ist nach hinten erhöht. Anders würde man den Raspberry-Pi-Mini-Computer auch gar nicht unterbringen. Auch soll er am Ende in mehr Farben erhältlich sein; das Photo oben erinnert ein wenig an den 100$-Laptop aus 2005. Der wenig vorzuweisen hatte am Ende leider.
Man kann es auch gut meinen mit Technik. Das hier ist mal wieder ein erfrischender Beweis. ACK.
Ich esse eine meiner Caps, wenn das hier funktioniert am Ende:

Ist natürlich wieder ein Kickstarter-Projekt: https://kickstarter.com/projects/142464853/hendo-hoverboards-worlds-first-real-hoverboard.
Doch für so ein Projekt läuft es noch ewig: 53 Tage. Und die brauchen auch komischerweise relativ wenig Geld: 250.000$. Und da sind bereits über 230.000$ drin. o.O
Ich bin hier absolut nicht sicher. Die Concept-Zeichnungen sind überragend und auch die Idee, das pünktlich zum 21. Oktober 2015 anbieten zu können. Aber: Ich raffe das Prinzip nicht. Es funktioniert nicht mal in meinem Kopf. Ich traue diesen Sekunden-Videos nicht. Und das ist alles schon extrem heftig.
Nun gut, wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und hier werden wir mitbekommen, wann: http://hendohover.com/.
Hmmmm:
„Endrun is a project for secure digital communication without the internet. It can be used to create a disruption-tolerant, delay-tolerant, opsec-friendly communications network where data can be moved by any means available.“
Liebe Damen, werte Herren, nun haben Sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit!
Das Projekt findet sich hier:
https://github.com/grantdobbe/endrun. [via]
Passt auf einen Pi, die fertige kleine Kiste soll um die 60$ kosten. Stammt ganz frisch von der Black Hat Europe in Amsterdam.
Was ebenfalls interessant ist: „It’s built on not having a mesh network…“
Ja was denn dann, bitte!? Wizardry right here!!
Und die Zauberei dient einem guten Zweck:
„…its creators hope the delay-tolerant and disruption-tolerant system — which runs on Raspberry Pi — could be deployed everywhere from Ebola hot zones in Liberia, to war zones in Syria, to demonstrations in Ferguson“
Schön, dass wir darüber gesprochen haben! Bin mal gespannt, ob ein gewisser Herr Putin hierfür den Aus-Schalter findet…
Bald gibt’s was zum Basteln: Android 5.0 steht vor der Tür! Hype da draußen!? Fehlanzeige. Dafür hat man „zufällig“ Bilder von unnützen neuen iPads gefunden. Ja, das Leben ist hart mit einem IQ über einer Brezel.
Erster erfreulicher Punkt: Man geht weiter seiner Wege mit eigenen Versionsbezeichnungen und hat sich für Lollipop entschieden. Wir können also froh sein, dass damit nicht eine C-Version gemeint war, denn da wäre wohl auch wieder ein großer Hersteller in Frage gekommen…
Nun gut, zurück zum Thema. Hier sieht man den enthüllten Lollipop-Roboter in einem kurzen Video, dort die Geräte Nexus 6 (Smartphone) und Nexus 9 (Tablet).
Videos fand ich zum Einbetten keine, mir war die Zeit auch zu schade. Es berichten ein paar Quellen, die sagen aber alle das Gleiche.
Die offizielle Website sieht dafür nicht nur schick aus, sondern schafft auch einen ganz guten Überblick:
http://android.com/versions/lollipop-5-0/.
Nach dem lecker visuellen Schnickschnack findet man unten einen kleinen Link, der den Bereich für die Features aufklappt.
Alternativ natürlich wie immer Wiki für solche Sachen, die sind auch meist aktueller und schneller: http://en.wikipedia.org/wiki/Android_Lollipop.
Wer entwickelt, der weiß, dass man so manches bereits seit Juni selbst mit dem SDK testen kann. Leider ist immer noch nicht klar, wann der Full Release ist, man spricht noch nebulös von „November“. Und wie wir alle wissen sind die 0er-Versionen meist irgendwie buggy, das wird also hier wohl nicht anders sein.
Trotzdem: 90 Minuten mehr Akkuleistung und die Sicherheitsfunktionen sind überfällig. Vielleicht bewegen solche Tatsachen ja die Jelly Bean-Enthusiasten, zu denen ich ebenfalls gehöre, zum Umsteigen. KitKat war leider mehr als eine Verirrung, es kann also nur alles besser werden!
[Update I, 22.10.14]
Veröffentlichung am: 3. November.
Changelog:
N1ce.
FUCK YEAH:

Ein Regenschirm, der nur mit Hilfe von Luft das Wasser abhält? Wird realisiert:
https://kickstarter.com/projects/1243275397/air-umbrella.
Läuft noch 8 Tage. Die Chinesen wollten 10.000$. Momentan stehen sie bei 33.630$. Yay!
Wird es in drei Ausführungen geben, darunter auch eine für die Damen dieser Welt. Dazu 18 Monate Garantie. Einziges Manko, was ich sehe: Eine Akkuladung hält nur 30 Minuten am Stück. -.- Nun ja…
DAS wäre die ultimative Requisite 1982 in „Blade Runner“ gewesen! Schade, dass damals niemand an so etwas gedacht hat. Es wird zumindest umgesetzt, was man hier sieht. Nix Film, nix Fantasie, wird gebaut. England* kann nun auch endlich am 21. Jahrhundert teilhaben!11
*Wir haben übrigens hierzulande mehr Regentage als die. But who cares, right!?
Feiern wir noch ein wenig die Modularität:

Es gibt da diesen pfiffigen Felix Luque Sanchez, von dem das Konzept der Rhombendodekaeder-Skulpturen stammt.
Er hat sich diesen Skulpturen aus einem bestimmten Antrieb gewidmet und der war folgender: Im Rahmen des Different-Ways-To-Infinity-Projekts.
Die untersuchten Konzepte um sich der Unendlichkeit zu nähern. Diese Rhombendodekaeder, eigentlich sind es Cyberpunk-Rhombendodekaeder, da sie vollgepackt mit Technik und LEDs sind, stehen für Strategie 1: Raumgeometrie (Space/Volume Geometry). Theoretisch lassen sich diese Skulpturen in unendlichen Formen anordnen; zusammengehalten werden diese durch Magnete.
Hier findet sich noch eine Einführung, dort ein Interview mit Felix Luque Sanchez. Bei beiden Links findet man auch Vimeo-Videos.
Faszinierend.
Ich persönlich denke wirklich bei Modularität handelt es sich um ein Zukunftskonzept. Und ausnahmsweise kann ich nichts Nachteiliges hier erkennen in dem was mir bisher begegnet ist. Das ist schön und macht Laune, bitte mehr davon!

Die Idee hierfür kommt aus dem schönen Hamburg, generell sollte jedoch jeder so ein Kit besitzen, der einen Arduino sein Eigen nennt:

Bilder Eigentum zoobotics, Hamburg
Das sind Roboter, modularer Natur (schöner Trend, übrigens), die Insekten nachempfunden sind und aus Pappe, Holz oder Plastik bestehen können. Auch sollen sie sehr einfach zusammenzubauen sein.
Ich kann gar nicht schnell genug aufzählen, was mir hier imponiert: Erstens ist das Cyberpunk par excellence. Zweitens würde ich solche Ideen natürlich sehr gerne häufiger aus unserem kleinen Land sehen, das würde sich nämlich viel mehr mit der Welt decken, in der ich leben will. Und auch zurande kommen würde. Drittens: Videospiel-Anleihen. Ich sehe „Metal Gear Solid“ hier, „Deus Ex“, denke an die Tachikomas aus G.I.T.S. und natürlich verbindet sich das mit einer genetisch hartverdrahteten Aversion vor allem Insektenartigem; was viele der kleinen Viecher aber gar nicht betreffen sollte, da sie auch oft für Menschen eher nützlich sind.
Wenn alles klappt, dann wird man Ende diesen Jahres an einer Crowdfunding-Aktion teilnehmen können, die das erste Kit mit Pappe realisiert und satte 300€ für den Verbraucher kosten soll: Den Zuri 01, oben abgebildet.
[via]
Zoobotics selbst hat noch keinerlei Ideen, was das praktisch bringen soll; die Kits sind primär zum Lernen und auch nur für den Inneneinsatz ab 14 Jahren gedacht. Ich jedenfalls werde mir eine Mecha-Insektenarmee damit aufbauen und nichts anderes als havoc wreaken!11
Wer des Englischen nicht mächtig ist, es gibt einen ausführlicheren Artikel drüben beim Golem: http://golem.de/news/zoobotics-vier-und-sechsbeinige-pappkameraden-1409-109229.html. Denen ist das Konzept bereits im Juli auf der Makerfaire in Hannover begegnet.
Ich habe mal seit Langem etwas sehr Gescheites bei boing² gefunden, bin da nur noch extrem selten unterwegs. Und zwar ist das ein aktuelles Interview mit keinem Geringeren als Syd Mead. Artwork-Genie und seines Zeichens für Konzeptkunst zu u.a. „Blade Runner“ verantwortlich.
Er lässt sich dort zu diversen Themen aus, aber ein entscheidender Teil dreht sich um „Wearables“ oder Konsumgüter dieser Technik. Kommt nicht gut weg bei ihm:
http://fastcodesign.com/3036532/wearables-week/the-problem-with-wearable-technology-according-to-blade-runner-designer-syd-m. [via]
Pflichtlektüre für Cyberpunks und Futuristen gleichermaßen.
Ich muss weg; keine Zeit, keine Zeit, der Kaninchenbau wartet…
Hardware-Modularität ist das Konzept der Stunde. Das sieht dann im besten Fall so aus wie Project Ara von Google. Doch hier ist noch ein Spieler, der weiß, wie es richtig geht:

Christine bezieht sich auf das hebräische Wort Messias. Und nichts anderes braucht es eigentlich, will der PC-Markt noch gerettet werden. Denn die Masse hat sich von ihm abgewendet und kleineren, handlicheren Geräten mit oft fragwürdiger Software zugewandt, die ähnlich leistungsfähig sind.
Razer kennt sich aus mit PC-Hardware, da wird man nicht zweifeln müssen. Und auch das Versprechen alles so einfach wie möglich zu halten, man brauche keinerlei Plan von Computern; das ist jetzt nicht, was ich hören will. Doch man könnte, tatsächlich, durch diesen Ansatz ein paar sinkende Schiffe retten.
Leider, mehr als ein schnittiges Konzept isses bisher nicht:
http://razerzone.com/christine.
Und trotzdem sieht es geil aus! Und trotzdem will ich es haben! Und doch interessiert es mich morgen schon nicht mehr.
Das war nicht schwer, heute was als Thema zu finden. Das CERN wird 60! Auf den Tag genau! Alles Gute!!
[via]
Für diejenigen Leserinnen/Leser, die nun überhaupt nichts mit dem CERN anfangen können, hier, das war März 1989:
So ähnlich jedenfalls.
Das Web war übrigens ein „Abfallprodukt“ von den Wissenschaftlern dort. Die ursprüngliche Forschung war der Atomphysik gedacht. Ist es eigentlich heute immer noch. Und der LHC wird wohl auch nicht mehr lange der größte Teilchenbeschleuniger der Welt bleiben: Da plant man für Jahrzehnte, nicht Jahre oder Monate. Und er wird wohl noch größer.
Für Europäer sollte heute eigentlich ein Feiertag sein.