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Archiv für die Kategorie „Musik“

dealer

don’t do drugs:

Regisseur Ben Dawkins hat hier was Interessantes kreiert: Und zwar hat er sich von der „Rival Dealer EP“ des Dubstep-Königs Burial zu dieser Kurzfilm-Ballade aus der Sicht eines Londoner(?) Drogendealers inspirieren lassen.

Die Musik läuft die gesamte Zeit im Hintergrund und auch im Abspann wird Hyperdub, eines meiner Lieblings-Labels und wahre Koryphäen im Dubstep-Bereich seit vielen Jahren, erwähnt.

Für die Einen ist es ein interessantes Musikvideo in Überlänge, für Andere mit gewisser künstlerischer Affinität ein außergewöhnliches Projekt und zwar in dieser Hinsicht: Burial ist bekannt dafür den Soundtrack der Untergrundrealität Großbritanniens abbilden zu können. Was mit Dealer gemacht wurde ist der Versuch, dies auf ein Echtwelt-Szenario zu übertragen. Da Burial großen Wert auf Anonymität legt und auch keine Musikvideos veröffentlicht (mir sind zumindest keine bekannt), kommt dieser Film den eigentlichen Ereignissen, die seine Musik inspirieren, wohl bisher am nächsten.

Mich wundert nur, dass das so lange gedauert hat; schließlich produziert der Gute bereits seit 2006 seine Ausnahme-Tracks. War mal Zeit!

Quellen: http://thesweetshop.tv/, http://hyperdub.net/releases/view/258/HDB080.

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intergalaktischer musikpilot

Ich habe da mal wieder was bei ein paar meiner Lieblings-Distributoren entdeckt, was mich einfach umgehauen hat:

intergalactic music pilot, Iintergalactic music pilot, II

Das ist Konzeptkunst von Charakter-Designer Oleg Memukhin. Er nennt das vielsagend

Intergalaktischer Musikpilot

und was das Beste ist: Es wurde _komplett_ mit der 3D-Open-Source-Modelling-Software Blender geformt!

Generell kann das jeder mit seiner Linux-Maschine machen, Blender gehört in 95% der Fälle zum Standard bei sämtlichen Repositories, die es gibt. Und wenn man das oben sieht, weiß man spätestens warum.

Hier präsentiert er sein Werk in Gänze und man sollte es auch direkt dort liken:

http://artstation.com/artwork/pilot-b.

Inspirationen hat er sich geholt bei Range Murata, Vitalii Bulgarov, Robocop und „anderen“.

Am Ende ganz verzichten auf proprietäre Software konnte aber auch Oleg nicht: Das Sculpting wurde mit ZBrush durchgeführt, das Rendering übernahm Vray; zwar ebenfalls proprietär, gibt es aber auch für Linux und wird durch Blender unterstützt.

Nice. One.

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deltron 3030: event 2

Irgendwie ist mir das leicht peinlich, dass ich den Release verpasst habe. Aber nach neun(!) Jahren harter Arbeit es ist tatsächlich erschienen:

deltron 3030 - event 2

Bereits Ende September letzten Jahres, wohlgemerkt.

Deltron 3030 ist das Gespann um den Rapper Del the funky Homosapien von den Hieroglyphics und den DJs/Produzenten Kid Koala und Dan the Automator, die 2000 mit ihrem Debüt Deltron 3030 eines der legendärsten und zeitlosesten Alben der Genres Rap/Hiphop, Cyberpunk und Science-Fiction geschaffen haben.

Tracks wie „Virus“, „Mastermind“, „Turbulence“ und das epochale „3030“ sind mir selbst heute noch in sehr guter Erinnerung und sorgen nach der langen Zeit noch für Gänsehaut, wenn die Scheibe in meinem Player rotiert.

Event 2 soll erzählerisch genau dort weitermachen, wo sich der Vorgänger nach 60 fantastischen Minuten ausgeklinkt hat.

Bereits das Cover erinnert stark an „Bioshock“, zumindest aber an den wiederbelebten Art déco-Stil. Hier die Tracklist in der Übersicht inklusive Gästeensemble:

1. „Stardate“ (featuring Joseph Gordon-Levitt) 1:23
2. „The Return“ 6:40
3. „Pay The Price“ 4:23
4. „Nobody Can“ (featuring Aaron Bruno of Awolnation) 4:35
5. „Lawnchair Quarterback Part 1“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 0:57
6. „Melding of the Minds“ (featuring Zack De La Rocha) 4:04
7. „The Agony“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 3:21
8. „Back in the Day“ (featuring The Lonely Island) 1:28
9. „Talent Supercedes [sic][22]“ (featuring Black Rob) 3:38
10. „Look Across the Sky“ (featuring Mary Elizabeth Winstead) 4:40
11. „The Future of Food“ (featuring David Chang) 1:18
12. „What is This Loneliness“ (featuring Damon Albarn and Casual) 3:51
13. „My Only Love“ (featuring Emily Wells) 3:49
14. „Lawnchair Quarterback Part 2“ (featuring David Cross and Amber Tamblyn) 1:09
15. „City Rising From The Ashes“ (featuring Mike Patton) 3:32
16. „Do You Remember“ (featuring Jamie Cullum) 5:22

Mir sind noch keine Inhalte bekannt, das Album gerade erst bestellt, ich kann und will darauf nicht weiter eingehen. Wie der Vorgänger so wird sich auch dieser Langspieler erst entfalten müssen, das kann also ein Weilchen dauern und ist auch gut so.

Was ich aber machen kann ist ein wenig zu den Hintergründen erzählen:

Die Produktionen hier begannen schon 2004, Mitte 2006 waren die Turntable-Einlagen von Kid Koala bereits abgeschlossen. Im selben Jahr fand die Aufnahme der ersten vier Tracks statt, es sah sogar offiziell danach aus, als könnte man die Platte noch im selben Jahr herausbringen. Einen Titel gab es dafür allerdings noch nicht. Es war daraufhin zwei volle Jahre komplett still, bis Del in einem Interview zugegeben hat, dass es wohl an ihm liegt, da er die Raps noch nicht fertigstellen konnte. Schließlich hat der gute Mann zwischenzeitlich diverse Projekte solo und auch mit seiner kalifornischen Hiero-Kombo am Laufen gehabt. Spätestens ab da wusste man, dass es für dieses Indie-Projekt keinen definitiven Termin geben wird. Das war völlig normal, nimmt man hin. 2010 und 2011 leistete er den nötigen Feinschliff, Mitte 2012 musste das Projekt wieder zu Dan the Automator, für September 2012 war schließlich der Release geplant.

Es dauerte aber ab da noch ein volles Jahr, bis die LP erhältlich war. Komischerweise komplett und eine Woche vorher bei einem Streaming-Dienst namens Pitchfork, der sich auf „Independent, Elektronische Musik, Singer-Songwriter und Hip Hop“ spezialisiert hat. Beim Debüt konnte Event 2 in der ersten Woche bereits 8.000 Abnehmer finden und landete auf Platz 41 der Billboard 200-Charts. Das ist schon eine Hausnummer nach 13 Jahren und als Indie-Vertreter, ferner war das Album 2.000 Einheiten beliebter als das eines gewissen Kendrick Lamar „good kid, m.A.A.d. city“, was seit der Zeit dermaßen durch die Decke gegangen ist, dass man es innerhalb unserer Heimatgalaxie gar nicht mehr findet.

Ich kann Event 2 nur jedem Musik-Liebhaber wärmstens ans Herz legen. Das wird hier wie bei 3030 völlig egal sein, ob jemand etwas mit Rap anfangen kann oder nicht, hier wird seit 2000 Musik-Geschichte geschrieben.

In 100-200 Jahren wird man die Platten in Museen hören können, weil hier Dinge & Themen antizipiert und umgesetzt wurden, die einfach zu visionär waren, um sie zu der Zeit komplett verstanden haben zu können. Das betrifft die gesamte Präsentation, der Einsatz der Instrumente, die verwendeten (DJ-)Techniken; und nicht nur die Texte.

Da ich bereits 2000 zu dieser Nische gehörte, die dieses 3030-Projekt komplett anspricht und wo man denkt, es sei wie für einen gemacht (was ein Glück damals), habe ich von 2001 bis 2009, als ich noch Hardcore-Blogger drüben beim cipha.net war, immer mal wieder bei anderen Autoren online darüber gelesen. Darunter waren Menschen unterschiedlichster Couleur; Schriftsteller, Künstler, Programmierer, Geeks, Nerds, Cyberpunks, Musiker oder einfach irgendwelche freiberuflichen Studenten. Und für fast jeden bedeutete das Album irgendwas anderes, ein jeder entdeckte eine neue Facette, die man nicht beachtet hat oder nicht in Erwägung zog. Worin sich am Ende aber alle einig waren, abgesehen dass man 3030 über Jahre spielen lassen kann, ohne das sie einem auf die Nerven geht oder gar langweilt: Dass das hier eine ganz besondere. Und sehr wertvolle. Rotierende Scheibe ist.

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quadra: musikbox-mecha

Brauchen wir den nicht alle:

quadra: der musikbox-mecha

[via]

Der Quadra wurde 2004 im Rahmen von MTVJapan „Music and More“ entworfen.

Wer an den Anwendungsgebieten dieses Mechas zweifelt, dem sei diese Grafik empfohlen. Freizeitaktivitäten wie Skateboarding, Fußball, Basketball bieten sich an und werden präsentiert.

Ansonsten würde ich mir das Vieh einfach vor das Haus stellen und abwarten, was passiert.

Die Idee ist jetzt zehn Jahre alt. Wo ist diese depperte Kampagne auf Kickstarter!? Das kann doch so schwer nicht sein. Echt jetze.

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cyberpunk-led-masken

Also richtig krass sind die Cyberpunk-LED-Masken von Huboptic ja schon, doch damit herumlaufen würde ich wahrscheinlich nicht:

cyberpunk-masken von huboptic

Zwar brauchen die alle Batterien, klar. Doch die LEDs richten sich dann nach der Musik, ist es also wert.

Garantiert irgendwie inspiriert durch Daft Punk, aber doch auf einem neuen Level.

Das Design stammt von Jorge Pong aus Los Angeles, der in Taiwan geboren wurde. Er ganz allein repräsentiert auch Huboptic. Den Shop zum Bestellen der Masken findet ihr hier: http://etsy.com/uk/shop/HUBOPTIC?ref=top_trail. Die Preise beginnen irgendwo bei 60€, ohne Versand. Zu jedem Produkt gibt es einen Link in der Beschreibung zum entsprechenden YouTube-Video der Maske in Aktion.

Zielgruppe: DJs. Raver. Oder eben Cyberpunks wie wir. Und ich könnte mir die Dinger auch gut auf Demos vorstellen, wäre mehr 21. Jahrhundert als diese Guy Fawkes-Masken. ^^

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willkommen bei uns, nullsoft!

Das Lama gehört nun nach Europa! 😀

winamp mp3 lama
Hier gibt’s Winamp-Icon-Packs

Willkommen bei uns!

Die Belgier von Radionomy haben sich erbarmt und das Gesamtpaket von AOL gekauft. Ich habe das gestern erst zufällig gesehen, dass die Shoutcast-Seite (Musik-Streaming im Browser) unter französischer Flagge läuft und nicht mehr so unübersichtlich aussieht.

Ist schon krass: Letztes Jahr hat der gesammte Tech-Planet mitgekriegt, dass die AOL-Pfosten Winamp loswerden wollen, entsprechend waren die Meldungen überall, sogar bei Nicht-Tech-Seiten wie SPON und dergleichen. Gerüchte schossen daraufhin ins Kraut, Microsoft hätte Interesse; der Bullshit der eben immer verzapft wird. Und die richtige Story, dass das 90er-Musik-Gadget schlechthin nach Europa kommt, interessiert sie wieder einen Dreck.

Über den Preis wollen beide Unternehmen „Stillschweigen bewahren“. Was bekannt ist: dass die Amerikaner etwa 10-12% an Aktien von Radionomy abgenommen haben. Auch da könnte man jetzt eventuell hochrechnen, mache ich aber nicht. Man kann sich jedoch leicht vorstellen, dass es nur ein Bruchteil von den 80 Millionen Dollar ist, die AOL 1999 für Nullsoft bezahlt hat. Har.

Jedenfalls, Winamp hat zwar heute nur noch nostalgischen Wert. Für Windows-Plattformen gibt es ja z.B. auch Foobar. Doch genau deswegen durfte man die nicht einfach sterben lassen.

Mit dem nötigen Kleingeld hätte ich sogar persönlich Nullsoft übernommen. Shoutcast wird noch heute von mir genutzt. Und zusammen mit Winamp war das so die Mutter aller Musik-Applikationen im PC-Bereich.

Ye good ol‘ days! Und sorry für die verspätete Meldung: Linux braucht kein Winamp. Und Shoutcast gibt es auch verbaut in diversen Clients. Fnord.

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teleskop hoert das gesehene

Ich bin mir immer noch unschlüssig, ob Synästhesie einem Menschen Vor- oder Nachteile bringt. Generell ist jedoch das Konzept äußerst interessant, Farben z.B. hören zu können. Die Erfahrung wäre es wert, doch ob man das tagtäglich mitmachen kann; ist für mich selbst fast unmöglich das neutral zu beurteilen.

In jedem Fall ist Synästhesie ein Konzept, das im Web immer mehr Anklang findet. Mittlerweile gibt es Gerätschaften mit dieser Eigenschaft oder einem simulierten Teil zumindest. Wie in dieser Grafik ein Teleskop, das einen hören lässt, was man gerade erblickt:

wassiliscope erklaert
(Klicken für das Original-Diagramm)

Das Wassiliscope wandelt Frequenzen von Farben in die von Tönen um.

Am Anfang kann man sich das kaum vorstellen, doch auf der zugehörigen Website findet sich auch ein einminütiges Demonstrations-Video:

http://fragile-studios.com/#Wassiliscope. [via]

Die Idee hatte Christopher Yamane aus San Francisco. Der Typ hat haufenweise Skills in petto, besonders seine aufwendigen farbigen Zeichnungen, die er für seine Projekte anfertigt, gefallen mir persönlich sehr gut.

Das Thema wurde hier ernsthaft verpackt und so wie ich das sehe ist das auch kein marktreifes Gerät. Doch mit ein bisschen Fantasie lässt sich natürlich erahnen, was man hier hören können wird. Man muss das Teleskop ja nicht zwingend auf den Himmel ausrichten. So wie ich das sehe werden die Ergebnisse v.a. in Ballungsräumen, nun ja, faszinierend sein…

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space night ist zurueck(!)

Hut ab: Nach langen Querelen ist die Space Night nun doch zurückgekommen. Mit: CC-lizensierter Musik, die im Übrigen jeder selbst beisteuern kann, aktuellem HD-Material und zu einer ähnlichen Sendezeit wie damals.

neues logo der space night
(Neues Logo der „Space Night“, Quelle: BR)

Die ersten drei Folgen wurden bereits ausgestrahlt und sind hier zu finden: http://br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/spacenight/spacenight-104.html.

Kritikern zufolge, die sich mit dem Fernsehen auskennen (ich bin da nicht so der Fan von), meinen sogar es sei tatsächlich dem Hype gerecht geworden. Das mit der CC-Chillout-Musik sei „revolutionär“; ich nenne das einfach zeitgemäß. Schön finde ich auch den Fakt, dass in dieser Sammlung bereits 1.000 Stücke zu finden sind von Komponisten aus 11 Ländern.

Die Bilder wären „gestochen scharf“ und „atemberaubend“ von „noch nie gesehener Qualität“. Ich lasse das jetzt, das gute Telepolis hat den Artikel dazu: „Web Community reanimierte TV-Kultsendung“, via heise.de/tp/.

Das klingt jetzt wieder komisch, doch ich verbinde mit der Space Night meine besten Zeiten. Das lag an der vielen freien Zeit, den netten Mädels, viel „WOW!“, das wir geraucht haben und natürlich Gevatter Alkohol. Heute ist es so, dass ich selbst nachts für solche Sessions keine Zeit mehr finde. Ich will mir diese drei Folgen ansehen, gehe jedoch davon aus, dass selbst das schon schwierig wird. Denn obwohl ich von Anfang mitgekriegt habe, dass diese Reihe zurück ist; ich schaue eigentlich kein TV. Die Glotze nutze ich zum Zocken und gut. Und selbst dafür fehlt mir die Zeit.

Anyway. Trotz der bereits drei gesendeten Folgen ist der Sendeplatz alles andere als sicher. Ich nehme das persönlich mal für voll, dass die erste Staffel bis März 2014 läuft. Ich hoffe, ich bekomme davon etwas mit. Es hat mein Leben immer sehr bereichert, die Mucke läuft heute noch ab und zu in diversen Playern. Und ich gehe schwer davon aus, dass das auch heute noch möglich ist. Hoffentlich.

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akira yamaoka is evil1!

Pass. End:

lastfm: 66666 tracks

Akira Yamaoka ist der 66.666 gescrobbelte Titel bei LastFM! Yay! Glückwunsch! Urkunde ist auf dem Weg11!!

Der Titel „Never again“ ist vom offiziellen „Silent Hill“-Soundtrack. Also dem Teil von der PS1, als das noch revolutionär war und gut ankam bei den Fans. Er hat für „Silent Hill 4: The Room“ sogar einen Teil II im Angebot. War aber da schon zu spät, um noch was zu retten.

Wann und wo dieser Track zu hören war damals kann ich natürlich nicht sagen: Das muss 1999 gewesen sein, so um den Dreh. Ich könnte heute nicht mal mehr die Story komplett rekapitulieren. Aber da sich in dem Game zu einer bestimmten Zeit die wahrhaftige Hölle auftut durch dieses Sirenengeheul, könnte eigentlich keine Nummer bei dem LastFM-Dingens besser passen.

Wobei: Wenn man dem weiblichen Geschlecht abgeneigt ist, warum auch immer man(n) das sei, in dem Fall hätte wahrscheinlich ein Track namens „Pussy Galore“ (Scrobble-Nr. 66667) besser gepasst. o.O

P.S.: Der Track wurde noch mit Amarok gescrobbelt. Dieses Programm ist aber scheiße und wird von mir nicht mehr unterstützt. Ich werde in einem separaten Beitrag genauer darauf eingehen. Ich empfehle auch kein Clementine, da dieses Programm ebenfalls auf Amarok basiert, wenn auch eine frühere Version. Zur Zeit nutze ich Guayadeque. Der hat zwar auch seine kleinen Macken, bietet aber noch zusätzlichen LibreFM-Support _und_ frisst weniger eurer Ressourcen. Try it!

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teaser: space dandy

Ich bin ein riesen Fan von Shinichirō Watanabe (渡辺 信一郎) und verfolge seit „Cowboy Bebop“ so ziemlich alles, was er macht. Tatsächlich dürften die meisten DVDs in meiner kleinen Sammlung von ihm sein: Da gibt es die komplette Staffel von „Cowboy Bebop“ (カウボーイビバップ) (1998) genauso wie den dazugehörigen Film „Knocking on Heavens Door“ (劇場版 カウボーイビバップ 天国の扉) aus dem Jahr 2001. Dann noch die legendäre Samurai-Serie „Samurai Champloo“ (サムライチャンプルー) mit entsprechend legendärem Hiphop-Soundtrack von dem leider sehr jung verstorbenen Jun Seba (瀬場潤) aus dem Jahr 2004. Und auch „Genius Party“, sowie „Mind Game“ (マインド・ゲーム) stehen bei mir im Regal.

Für 2014 plant Watanabe nun eine komplett neue Animeserie mit dem Titel „Space Dandy“. Das Genre ist wieder Science-Fiction mit vielen Weltraum-Themen, wie man das bereits aus „Cowboy Bebop“ kennt. Diesmal jedoch mit viel mehr Slapstick und Humor und absolut nicht ernst gemeint. Das findet übrigens auch Watanabe selber. Umgesetzt wird das von dem in Tokyo ansässigen Animationsstudio Bones (株式会社 ボンズ).

Die Hauptfigur ist ein Typ mit Tolle namens Dandy, von Beruf Alienjäger. Zusammen mit seinem Roboterkumpel QT und einer Alienkatze namens Miau macht er das halbe Universum unsicher.

Erst Mitte bzw. Ende Juli wurden die Domains space-dandy.jp und space-dandy.us von Bandai registriert. [via] Außer den üblichen Werbeflächen wie bei Neuregistrierungen üblich sind hier allerdings noch keine Inhalte hinterlegt.

Meine Empfindungen nach dem Anschauen dieses Trailers sind zweigeteilt: Zum einen freut es mich wie Sau mal wieder kontinuierlichen Nachschub von einem meiner Lieblings-Regisseure zu kriegen. Das kommt nämlich nicht sehr häufig vor bei ihm. Andererseits habe ich Probleme damit diese Lächerlichkeit zu akzeptieren, die uns hier präsentiert wird. Da die Ähnlichkeit des Themas zu „Cowboy Bebop“ frappierend ist, fürchte ich eine klare Abwertung dieser Serie, die Ende der 90er-Jahre Maßstäbe gesetzt und mich animetechnisch entschieden geprägt hat. Da bin ich auch ganz froh drüber.

Vielleicht, und auch das ist bei Watanabe möglich, ist der viele Slapstick zur Abwechslung aber mal ganz gut. Die Zeiten sind schließlich hart genug. Visionär, wie er nun mal ist, könnte er damit auch einen neuen Trend setzen. Ob das nächstes Jahr von den Hardcore-Fans akzeptiert wird steht jedoch auf einem anderen Blatt.

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beats by dr. bieber

Die aktuelle Werbung in der allseits unnützlichen Glotze zu den lächerlich teuren Kopfhörern von (dem eigentlich eher mal anspruchsvoll gewesenen) dr. dre ist, was wir in Good’Ol Germany sagen: revealing!

Endlich wird mit offenen Karten gespielt und man zeigt, wer die Zielgruppe wirklich ist: blutjunge Menschen, die weder eine Ahnung von Musik mitbringen, noch wie ein guter Kopfhörer sich anzuhören hat. Aber dafür viel, viel (zu viel) Geld, das sie nicht verdient haben und von Eltern oder Großeltern in den viel zu kleinen Arsch geblasen kriegen.

Never had a pair, never will buy one, even if they would send me one as a gift: I would destroy it. With a chainsaw and a blender. Thanks for nothing.

Wie immer: nie etwas kaufen, was in der Braunschen Röhre angepriesen wird. Wahre Qualität hat Werbung nicht nötig. Schon gar nicht über dieses verkackteste Medium der Lüge & des Verrats. Aller Zeiten und bis in Ewigkeit. Maktub.

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kompaktkassettenhandwerk

Benoit Jammes kommt aus Frankreich und macht gerne in Kunst, wobei er hier den Fokus mehr auf das reine Handwerk legt. So kann er sehr gut mit Papier und auch Photographie umgehen.

Legendär aber ist sein Modding von Kompaktkassetten. Die wurden 1963 vom niederländischen Unternehmen Philips eingeführt und finden v.a. in Schwellenländern heute noch viele Nutzer.

Er kann Homer Simpson auf diese Weise darstellen oder auch das Poster von „Kill Bill“ und vieles weitere mehr.

Die neusten stehen immer ganz oben in seinem Flickr-Stream:

http://flickr.com/photos/sisimissa/. [via]

Ich habe diese Dinger heute auch noch. In meinem ersten Auto habe ich sogar bewusst auf einen CD-Spieler oder ähnliches verzichtet, das war so von 2000-2004. Meine Sammlung gibt es immerhin auch noch, das dürften so um die 35 Tapes sein. Da ist auch das ein oder andere Promo-Tape dabei; die gibt es glaub‘ ich heute noch. v.a. im Rap/Hiphop-Bereich. Die sind schön billig und können auch aus Kofferräumen verkauft werden.

Jaja, die gute alte Zeit…

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visualisierte modem-sounds

modemsounds_visuell

Meine ersten Internet-Erfahrungen habe ich vor 13 langen Jahren mit einem popligen Einwahl-Modem gemacht. Das konnte maximal 5,6KB/Sekunde leisten, hatte aber in der Regel einen Durchsatz von 3-4KB pro Sekunde.

Erzählt das mal den ganzen verwöhnten iPhone- und iPad-Kids. Verkommene Subjekte.

Jedenfalls, die Geräusche, die dieses Teil gemacht hat waren schon krass. Das hat sich im Laufe der Nutzungszeit ins Gehirn gebrannt.

Doch was passiert eigentlich während dieser Piep- und Fiep-Sequenzen?

Diese Frage hat sich Oona Räisänen auch gestellt. Er kam auf die ziemlich clevere Idee das zu visualisieren.

Oben ist das Bild in einer viel zu kleinen Ansicht eingefügt, mit einem Klick erscheint daher die Originalgröße.

Man wird mir zustimmen müssen, dass beim Vorgang des MFV (DTMF) des Modems gleich zu Anfang die Sequenz exakt so aussieht, wie uns die Wachowski-Brüder damals die „Matrix“ visualisiert haben. Man kann jetzt darüber streiten, wer hier wen imitiert hat…

Anyway, natürlich endet die komplette Sequenz nicht einfach, wenn eine Einwahlnummer gewählt wird. Das ganze „magische“ Zeug passiert eigentlich erst danach, das wird unfassbar kompliziert und ist in englischer Sprache schwer zu begreifen.

Da Räisanen das Werk allerdings mit einer Creative Commons-Lizenz versehen hat steht natürlich jedem offen das in die eigene Sprache zu übersetzen. Also hopp, hopp!

[via]

Irgendwie vermisse ich diese „alten Zeiten“. Webseiten waren nicht so bloated wie heute, es gab weniger Vollidioten online und auch keine Pseudos mit iPhone und iPad in Bus & Bahn. Auf der anderen Seite würde ich alleine schon vom Wissens- und Erfahrungsstand mit meiner 2000er-Version definitiv nicht tauschen wollen.

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r.i.p. minidisc!

RIP_minidisc

Die „MiniDisc“ war schon eine geile Erfindung damals: Sah brachial gut aus, neueste Technik & Gedöns, aber von Anfang an komplett überflüssig. Eigentlich wie die 90er an sich, vielleicht stand dieses Format sogar stellvertretend für die damalige Generation.

Die MiniDisc ist nun, nach jahrelangem Gezerre, ob es jetzt offiziell fest steht oder nicht, toter als tot. Das hat Sony mittlerweile bestätigt.

Die Player werden aber tatsächlich auch noch dieses Jahr produziert und zwar bis März.

An der Technik lag es wohl am Ende gar nicht, dass dieses Format keinen Fuß fassen konnte: Die Discs und v.a. die Player waren einfach viel zu teuer. Weder Musiker, noch andere Künstler konnten oder wollten so ihre Musik unters Volk bringen. Vielleicht war die MiniDisc ein kleines Stück 90er-Dekadenz, als Sony noch ein globaler Player mit sicherer Zukunft war und 100% im Trend lag; oder, wie in diesem Fall, sogar einen erfinden wollte.

21 Jahre ist trotz CD, MP3, DVD und BluRay jetzt nicht soo schlecht. Und ehrlich gesagt hätte ich auch gerne gesehen, wenn die MiniDisc im PC ihren Dienst als Datenträger verrichtet hätte. Schade war’s.

Viel Style, wenig Substanz: R.I.P.!

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kino 2012: 300 filme in 7 minuten

Gnadenlos, schnell und richtig gut gemacht:

Diese Film-Montage stammt von Genevieve Ip. Aber vorsicht: Es gibt natürlich Spoiler, in visueller und auditiver Hinsicht.

Interessierte bekommen die komplette Liste mit allen 300 verwendeten Filmen (plus Soundtrack übrigens) dort: http://filmographile.tumblr.com/post/37702403344/filmography-2012.

Har: Und der Pirat freut sich, da er nun weiß, was er noch downloaden muss, har.

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