
Was wir hier sehen ist eine Art Schutzpanzer für den Rücken und das Rückgrat von Motorradfahrern. Für das 21. Jahrhundert, so wie es sein soll:

Ich habe das auf Tumblr entdeckt und dachte, es sei Konzeptkunst. Ich möchte weiterhin in dieser Illusion leben, es ist mein Leben. Aber mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es nicht nur POC tatsächlich gibt, sondern man diesen Schutz sogar kaufen kann.
Wenn es Motorradfahrer unter den Lesern gibt, würde ich gerne wissen, ob POC eine entsprechend gute Firma ist. Ich habe hier leider keinen Plan: Wenn die mir erzählen das Teil verfüge über einen „Honigwaben-Energie-Shock-Absorber“, dann kann das natürlich stimmen. Ich bin jedoch bei solchen Ankündigungen immer sehr skeptisch.
Soll uns jetzt nicht weiter kümmern, vom Style passt das Ding hier rein. Mich erinnerte das ganz stark an die Welt und das Inventar aus „Remember Me“. Dabei dachte ich eben immer, das sei nur ein Videogame. Bitte mehr davon.
Das Betriebssystem Amiga OS gibt es schon seit 28 Jahren. Aber es sah selbstredend nicht immer so modern aus wie hier:

Der Witz hierbei ist: So sieht die Website von The Decibel Kid aus. Der kam zu seinen 15 Minuten Ruhm durch diese Ipswich Zelda Map, die ihr euch auch dort ansehen könnt. Scheinbar eine Zelda-Karte vom englischen echten Ipswich.
Ein paar nette Features hat er eingebaut/übernommen, kein Plan wie. Jedenfalls wechselt der Hintergrund automatisch, ihr könnt die kleinen Fensterchen umherziehen wie beim echten Betriebssystem und auch der Stil wurde beibehalten.
Wer das „echte Ding“ versuchen will, tut euch keinen Zwang an: Hier findet ihr eine Liste mit Online-Händlern. Vergesst aber nicht: Es ist proprietär, kostet Geld (90-125€), ist fast nirgendwo erhältlich, hardwaretechnisch schwachbrüstig ohne Ende und, das ist eben das Schlimmste, wird seit Ende 2012 auch nicht mehr weiterentwickelt.
Und dennoch: Der Ball, der Schriftzug, das passt einfach alles. Wie früher, da wird man(n) richtig nostalgisch. Kudos. Jetzt ist aber auch gut.
Die Los Angeles Times ist doch noch eine angesehene Zeitung drüben, oder? Naja jedenfalls, zur Abwechslung mal was zum Schmunzeln, die Raketen draußen fliegen so oder so:
* 1 von 10 US-Amerikanern denken, bei HTML handele es sich um eine Geschlechtskrankheit
* 77% dieser Studie konnten mit dem Begriff SEO nichts anfangen (ehrlich: absolut nicht schlimm)
* 27% halten Gigabyte für ein Insekt aus Südamerika
* 42% denken Motherboard sei die Kommandozentrale eines Schiffes
* 23% meinen, MP3 sei ein Roboter aus „Star Wars“
* 18% denken, Blu-Ray sei dann doch ein Tier, das im Meer lebt
* 15% finden Software sei besonders angenehme Kleidung
* und 12% meinen bei USB handele es sich um einen Staat aus Europa
[via]
Fast 2.400 Männer und Frauen ab 18 Jahren wurden befragt. Be-ängst-igend.
Wobei: Ich verwette mein Pausenbrot, dass so eine Befragung hierzulande auch nicht viel bessere Ergebnisse liefern würde. USB ist dann die Abkürzung für eine bayerische Weißwurst und Gigabyte ein neuer Fernsehsender. Und wer MP3 nicht kennt, das wird pikant, denn das hat bekanntlich der Karlheinz erfunden…
In unserer oftmals arg verwirrten Welt läuft alles nur noch über Clubs. Wer es alleine zu nichts bringt, der versucht es eben in Gemeinschaft. Das ist menschlich und der Homo namens Sapiens ist eben ein soziales Tier, da kann er noch so viele Stunden vor einem Monitor sitzend verbringen.
Es gibt auch einen (von vielen) „Elite-Hacker-Club“ mit dem Namen w00w00. Einer von denen mit dem Pseudonym yan heißt im realen Leben Jan Koum und hat erst kürzlich die unsicherste Chat-App der Welt aller IT-Zeiten für 19 verfickte Milliarden US-Dollar an einen Kollegen vertickt, der mit euch und eurem Privatleben sowie euren persönlichen Interessen Milliarden scheffelt.
Jetzt nehmt euch eine Minute Zeit und lest danach den Absatz oben erneut.
Was hier passierte war kein Zufall: Ein anderes Mitglied ist uns alten Hasen aus den späten 90ern noch bekannt und heißt Shawn Fanning (oder dob), der „Erfinder“ von Napster. Der Fall Napster stand exemplarisch für alles, was schief lief mit der „New Economy“ und zwar vom Anfang bis zum Ende, als man mit einem anderen Elite-Club der „Old Economy“, namentlich Bertelsmann, gemeinsame Sache gemacht hat und man grandios gescheitert ist. Der Name Middelhoff und dieses bescheuerte Photo von ihm mit Fanning sollte ein paar böse Erinnerungen wecken.
Von diesen Verquickungen ist in den Hauptstrom-Medien wie immer nichts zu lesen, es darf jedoch bezweifelt werden, dass solches Wissen unbekannt ist. Auch Techcrunch hat einen entsprechenden Artikel zu dieser dubiosen Programmierer-Zunft erst kürzlich dazu gemacht: http://techcrunch.com/2014/03/02/w00w00/. An einem Sonntag. Dass es niemand mitkriegt.
Der w00w00-Club ist mittlerweile nicht nur durch yan über sich hinaus gewachsen. Das „größte nonprofit(!) Security-Team der Welt“, wie sich selbst gerne sehen, hat 30+ Mitglieder aus 12 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Hier ein paar Namen, es sind längst nicht alle bekannt:
* Dug Song (co-founder of Duo Security and co-founder of Arbor Networks)
* Michael A. Davis (CTO of CounterTack)
* David McKay (early employee at Google and AdMob)
* Josha Bronson (Director of Security at Yammer)
* Joshua J. Drake (Accuvant Labs)
* Andrew Reiter (Researcher at Veracode)
* Simon Roses Femerling (ex-Microsoft Research)
* Gordon Fyodor Lyon (creator of Nmap Security Scanner)
* Adam O’Donnell (co-founder of Immunet)
* Mark Dowd (co-founder Azimuth Security)
* Tim Yardley (researcher in critical infrastructure security)
Deren Mission: „We felt the world was ours to take“. Yeah, scheiß‘ auf alles und nimm‘ dir die Welt! DU BIST DER CLUB!
Die Verbindung zu den Mächtigsten besteht mindestens seit 2000:
„I believe at one point in the late 90s/early 2000s we had representative membership with ties to every major security consulting firm, hacker think tank, and security team on Wall Street,“ says Bowie
So viel zum Attribut „nonprofit“, das ist Major-League-Bullshit.
In dem Artikel ist auch ein Satz zu lesen, mit dem man jeden Artikel zur w00w00-Sekte ordentlich abschließen kann:
„Everybody talks about the PayPal-Mafia. But no one talks about the w00w00-Mafia.“
A.C.K.
Programmierer und Menschen mit Ahnung vom Coden müssen jetzt sehr stark sein.
Es folgt der betroffene Code, der diese „ganz schlimme Sicherheitslücke“ in Apple-Betriebssystemen verursacht hat:
Das ist nicht euer Ernst, oder!?
Das erklärt auch, warum Apple das anfangs nicht publik machen wollte. Dieser Fehler ist dermaßen bescheuert und dürfte in seriösem Code in keinem Falle auftauchen. Nie. Niemals. Wer „programmiert“ dort in Cupertino, bitte!?
goto sind immer Sprungmarken. Man „spart“ sich einfach Schleifencode, man spart sich Code überhaupt, goto gilt als Spaghetti-Code, jeder Berufsanfänger lernt, dass man hierauf verzichtet, es gibt dafür sogar Abzüge in der Note, es ist großer Unsinn. In Java war man sogar so clever und verzichtete bei der Umsetzung der Sprache komplett auf diese Sprungmarke.
Ganz ehrlich: Das ist degenerierte Scheiße. Sowas dürfte nie und nimmer durch die Apple-Qualitätssicherung gelangen. Es dürfte einfach nicht existieren bei Apple, nicht mit dem Image und dieser Milliarden-Kriegskasse, die waren Pioniere, Alter, in welcher Welt leben wir eigentlich??
Wer die Grafik checkt, dem wird ebenfalls auffallen, dass zwar goto implementiert wurde, die Prüfabfrage durch das if darüber aber fehlt. Oder, das wäre noch viel einfacher: Die Prüfabfragen sind alle drin, aber man implementierte ein goto zu viel. Wie man es dreht und wendet, der Schwachsinn ist eben drin geblieben.
Dieses „Wissen“ um goto und dass es Schwachsinn ist, ist übrigens schon sehr alt. Da möchte ich einfach einen Leser zitieren, der sich Wladimir_M_B nennt:
2. aber uns alten 68er Säcken glaubt ja keiner was
gestern, 12:36 Uhr
Go To Statement Considered Harmful Edsger W. Dijkstra. Communications of the ACM, Vol. 11, No. 3, March 1968, pp. 147-148. R.S. [via]
Man beachte das Datum der Publikation.
Mit Glauben hat das übrigens gar nichts zu tun, es ist Standardwissen, so in etwa wie es bei uns im Deutschen am Satzende einen Punkt gibt.
Wer weiterhin, trotz dieser Idiotie, die nicht von der Hand zu weisen ist, weiter auf Apple setzen will, tut euch selbst einen Gefallen und spielt das Update ein. Der Code ist nun öffentlich und wird entsprechend Hacker anziehen.
Und wenn man bedenkt, woran es nun wirklich gehapert hat, einem goto, gefolgt von einem fail; nee, ehrlich jetzt. Das war Schicksal. Das wird genügend zum Kotzen bringen. Das gibt Myriaden neue Meme. Wir sind es nicht schuld. Wäre ich religiös, würde ich sagen: ein Wink von Gott. o.O
[Update I, 18:34]
Bei mir war der Schock groß, dass bei Apple, also DEM Apple, überhaupt mit goto gearbeitet wird. Das kann man auch dem Artikel sehr gut entnehmen.
Viel schwerer wiegt natürlich der Fakt, dass goto bei SSL-Abfragen eingesetzt wird. Security my a$$, wie es scheint in Cupertino. Hier wäre richtiger Code ratsam gewesen und nicht dieser Kindergarten-Müll; erinnert sich schon niemand mehr an PRISM & Co.?
Zum jetzigen Zeitpunkt sind durch das Update übrigens nur die OS-Versionen für Smartphones und Tablets abgedeckt. Der Fehler ist aber eben auch im Desktop-Bereich zu finden. Wann es hier ein Update gibt weiß momentan niemand. WTF.
Das Lama gehört nun nach Europa! 😀

Hier gibt’s Winamp-Icon-Packs
Willkommen bei uns!
Die Belgier von Radionomy haben sich erbarmt und das Gesamtpaket von AOL gekauft. Ich habe das gestern erst zufällig gesehen, dass die Shoutcast-Seite (Musik-Streaming im Browser) unter französischer Flagge läuft und nicht mehr so unübersichtlich aussieht.
Ist schon krass: Letztes Jahr hat der gesammte Tech-Planet mitgekriegt, dass die AOL-Pfosten Winamp loswerden wollen, entsprechend waren die Meldungen überall, sogar bei Nicht-Tech-Seiten wie SPON und dergleichen. Gerüchte schossen daraufhin ins Kraut, Microsoft hätte Interesse; der Bullshit der eben immer verzapft wird. Und die richtige Story, dass das 90er-Musik-Gadget schlechthin nach Europa kommt, interessiert sie wieder einen Dreck.
Über den Preis wollen beide Unternehmen „Stillschweigen bewahren“. Was bekannt ist: dass die Amerikaner etwa 10-12% an Aktien von Radionomy abgenommen haben. Auch da könnte man jetzt eventuell hochrechnen, mache ich aber nicht. Man kann sich jedoch leicht vorstellen, dass es nur ein Bruchteil von den 80 Millionen Dollar ist, die AOL 1999 für Nullsoft bezahlt hat. Har.
Jedenfalls, Winamp hat zwar heute nur noch nostalgischen Wert. Für Windows-Plattformen gibt es ja z.B. auch Foobar. Doch genau deswegen durfte man die nicht einfach sterben lassen.
Mit dem nötigen Kleingeld hätte ich sogar persönlich Nullsoft übernommen. Shoutcast wird noch heute von mir genutzt. Und zusammen mit Winamp war das so die Mutter aller Musik-Applikationen im PC-Bereich.
Ye good ol‘ days! Und sorry für die verspätete Meldung: Linux braucht kein Winamp. Und Shoutcast gibt es auch verbaut in diversen Clients. Fnord.
Man sieht hier ganz gut, dass das mit den Bitcoins bei weitem nicht ausgereift ist:

Hier fand, offensichtlich, eine Manipulation der einmaligen Transaction-ID statt: Es dürften keine verständlichen Wörter wie Sochi und Enjoy darin auftauchen, you know I mean!?
Der Screenshot ist von heute morgen.
Erschwerend hinzu kommt, dass die Bitcoin-Adresse, auf der diese drei Zahlungen heute morgen bei mir eingingen, öffentlich überhaupt nirgends zugänglich ist.
Diese Transaktionen fanden bei mir in der App Bitcoin Wallet von Andreas Schildbach statt. Und ich bin mir, wenngleich nur vom Gefühl her, sicher, dass der gute Andreas nichts dafür kann.
Am 11. Februar berichtet Silicon Angle von DDoS-Attacken, die mich hier eventuell inzwischen erreicht haben könnten:
„Tx malleability is now used in active broad-based attack against bitcoin network. Funds NOT at risk, but Denial-of-Service in progress“ — AndreasMAntonopoulos (@aantonop) February 11, 2014
Aber eigentlich dürfte mich das nicht betreffen, weil:
„…this “transaction ID malleability attack” does not affect people’s bitcoin wallets or funds.
Aha. Bleibt nun einem selbst überlassen, wie man dies beurteilt. SYSTEM FUCKED?
[Update I, 17.02.14, 11:58]
Diese Zahlungen gehen weiter. Oh my…
https://blockout.io/ ist ganz cool für das Verschlüsseln von kurzen Texten zwischendurch, läuft in jedem Browser. [via]
Über AES-256 wird beliebiger Text verschlüsselt. Das war’s. 🙂
Ich kann mich persönlich an diese Spielzeuge nicht erinnern, aber sogenannte „Dekodier-Ringe“ gab es wohl früher häufiger, weil die billig herzustellen waren. Der Wikipedia-Artikel ist leider nur in englischer Sprache verfügbar.
Man wird auf der Seite explizit aufgefordert nicht das Privateste zu verschlüsseln mit dem Ding.
Ein Anwendungsbeispiel wäre, die API in sein Blog zu integrieren, um das für Kommentare zu nutzen. jquery-technisch schaut das z.B. so aus:
Example jQuery Ajax Encode
$.ajax({
url: „https://blockout.io/encode“,
type: „POST“,
data: { key: „passkey“, s: „hello“ },
success: function(response) {
$(„#encoded“).html(response);
}
});Example jQuery Ajax Decode
$.ajax({
url: „https://blockout.io/decode“
type: „POST“,
data: { key: „passkey“, s: „███████████████████████████████████████████████████████████████“ },
success: function(response) {
$(„#decoded“).html(response);
}
});
Ich habe die fertige Version dieses Features bereits bei ein paar kleinern News-Seiten gesehen.
Das Tumblr-Blog http://blockoutio.tumblr.com/ protokolliert auch jede über die Seite direkt verschlüsselte Nachricht. Reiner G33k-Pr0n, kann man als normaler Leser wenig mit anfangen.
Mir gefällt die Idee, vielleicht kann man das ja noch ausbauen. Solche ciphers werden immer wichtiger, der spielerische Ansatz von blockout.io kann helfen das weiter hinaus in die Welt zu tragen.
Glenn Greenwald hat endlich sein Medium, weswegen er den renommierten Guardian verlassen hat:
https://firstlook.org/theintercept/news/.
Zu meiner positiven Überraschung mischt hier sogar Trevor Paglen mit, den ich bereits hier mal gefeaturet habe. Bekannt ist mir der Gute bereits seit vielen Jahren und zwar wegen diesem Buch.
Dafür, dass in The Intercept 250 Millionen US-Dollar stecken sollen sieht das ziemlich rudimentär aus. Und viele News sind nicht zu finden, seit Montag keine Updates. Außerdem bricht dauernd die Leitung zusammen. Wird wohl an gewissen klandestinen Diensten liegen.
Jedenfalls, The Intercept gibt es nun in meiner Blogroll; Glückwunsch!
Nur das Beste Euch dort auf diesem Weg! Ich weiß Ihr versteht mich nicht, aber ich Euch dafür umso besser. Die Welt ist eben ungerecht.
Hoffentlich wird endlich noch mehr Material vom Ed veröffentlicht. Laut dem Guardian wurden bisher erst 1% publik gemacht, was dauert hier so lange?? DO THIS!
Wenn es die Matrix gibt, dann wurde sie von der DARPA erfunden.
Die US-militärische Technik-Innovations-Behörde, der wir so unbedeutende Dinge wie GPS und das Internet zu vedanken haben, macht einen auf humaner Freund: Sie haben den DARPA Open Catalog eingerichtet, http://darpa.mil/OpenCatalog/index.html, wo sie Quellcode und auch umfangreiche Datenbestände verfügbar machen, die für öffentliche DARPA-Projekte verwendet wurden/werden.
Das Ziel hilft uns nicht weiter:
„Making our open source catalog available increases the number of experts who can help quickly develop relevant software for the government,“ Chris White, the DARPA program manager behind the effort, said in a statement
Ihr sollt also anfangen eure eigene R&D-Community für die DARPA zu starten und ab jetzt direkt bei der Verbesserung der Matrix helfen. Echt nett!
Derzeit sind im Katalog 60 Projekte gelistet. Die meisten stehen unter einer BSD– oder ALv2-Lizenz.
Wie so oft bei denen, findet man unter den Projekten pathologisch verwendete Akronyme, die für irgendwelche abgefahrenen Programme stehen. Da gibt es z.B. LibNMF, das für high-performance, parallel library for nonnegative matrix factorization on both dense and sparse matrices steht. Oder wie wäre es mit SNAP, Stanford Network Analysis Platform? Vielleicht ist auch Neon interessant für euch: a framework that gives a datastore agnostic way for visualizations to query data and perform simple operations on that data such as filtering, aggregation, and transforms.
Ob dieser Katalog weitergeführt wird, ist vom Interesse abhängig. Ich denke wir brauchen so etwas nicht, die wirklichen Diamanten werden so nie erhältlich sein. Die DARPA entwickelt Dinge, die die Welt verändern. Und sie waren niemals gut darin, der Welt vorher zu sagen, was das sein würde. Und um Erlaubnis wurde bisher ebenfalls niemand gefragt.
Nun gut. Viel Spaß beim Weiterentwickeln der US-Streitmacht! Wasauchimmer.

Meine Geduld diesbezüglich ist definitiv am Ende. Deshalb hier die zwei Regeln für eure Adblocker, damit diese dumme Social-Media-Bar bei Spiegel Online nicht mehr auftaucht:
www.spiegel.de##div[class=“top-poster“]
www.spiegel.de##div[class=“sticky-home-link article-function-social-media“]
Habe ich hier entnommen, ich danke dafür, war gleichzeitig mein erster geflattrter Beitrag.
In dem Artikel wird wohl Adblock Plus erwähnt/verwendet. Bitte nutzt dieses Plugin NICHT mehr, verwendet stattdessen Adblock Edge oder etwas vergleichbares Freies. Sascha Pallenberg läuft schon seit Monaten Sturm gegen die korrupten Macher von Adblock Plus, hier könnt ihr euch einlesen.
Mehr gibt es zu diesem Thema nicht mehr zu sagen, wir haben die Werkzeuge und wir werden sie auch benutzen. Es reicht.

Die gute Oona Räisänen stammt aus Helsinki und ihr jüngter Hack ist ziemlich interessant: Sie hat es geschafft GPS-Koordinaten eines Helikopters aus einem öffentlichen YouTube-Video zu extrahieren.
Sie betreibt ein kleines Blog drüben bei Google Blogspot, wo sie das Prozedere vorstellt und das updatet sie auch regelmäßig: http://windytan.com/2014/02/mystery-signal-from-helicopter.html. [via]
Das war wirklich ein dummer Zufall: Dieses Video hat sie vorgeschlagen gekriegt. Es war eine Verfolgungsjagd in Kansas, eben mit einem Helikopter. Sie muss hier im linken Kanal etwas gehört haben, was einer Störung gleich kam, von der sie erst dachte, es sei der Motor des Hubschraubers. Als sie das näher untersuchte war es ein digitales Signal.
Sie war in der Lage das wohl vollständig zu isolieren und kam auf eine spezielle Technik der Frequenzmodulation: https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumtastung. Sie hat das Ergebnis gefiltert, bekam einen Datenstrom und analysierte dessen Inhalt. Bis auf drei Gruppen von Bytes waren alles konstante Werte. Wie sie auf Idee kam hier entweder die Orts-Telemetrie des Helikopters, Informationen einer Kamerarichtung oder Video-Zeitstempel zu vermuten wollte sie nicht näher erläutern. In jedem Fall sieht es so aus, dass sie sich sehr gut mit solchen Dingen auskennt.
Was in ihrem Beitrag folgt sind noch eine Reihe technischer Dinge, das Endergebnis war dies: Mit Hilfe von Google Earth konnte sie die zurückgelegte Flugstrecke des Helikopters komplett rekonstruieren. o.O Eine Grafik ist dort auch eingefügt.
Durch Leser-Feedback kamen sie wohl sogar auf den verwendeten GPS-Transmitter: Nucomm Skymaster TX, oder sehr ähnliches Gerät.
Warum ich das jetzt erzählt habe: Zum einen ist die Geschichte natürlich grandios, die zufällig gegebenen Umstände, eine Hackerin aus Finnland, die genau hinhört, das globale Überwachungssystem GPS. Zum anderen hat sie das ja mit einem Video auf YouTube gemacht. Das wird nicht das einzige Video sein, wo dies funktioniert. Was ist praktisch durch solche Hacks sonst noch herausfilterbar?? No one knows.

Ich habe ja bereits ein paar Einträge zu 3D-Druckern gemacht. Der erste Beitrag von mir persönlich dazu stammt vom Oktober 2007. Darin führe ich bereits aus, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Autos ausdrucken können wird.
Nicht mal 7 Jahre später ist der Gedanke mit Hilfe des japanischen Herstellers Honda Realität geworden:

Was wir hier in klein sehen ist eine dreidimensionale Ansicht eines Honda NSX-Supercar-Konzepts vom letzten Jahr. Der steht euch/uns ab jetzt kostenlos zum Ausdruck zur Verfügung.
Honda kommt dabei der Community und dem Opensource-Gedanken entgegen: Die Designs stehen alle unter einer CC-4.0-Lizenz. Offener geht nicht, man kann Konzepte weiterreichen und sogar modifizieren(!). Das Format ist *.stl. Diese Dateien gibt es bereits seit 1989 und dient hauptsächlich Rapid Prototyping, dem Grundgedanken also heutiger 3D-Drucker.
[via]
Insgesamt hat Honda Modelle der letzten 20(!) Jahre ins Netz gestellt. Schaut es euch an, lohnt sich auch wenn ihr bisher keinen solchen Drucker habt, steht viel Wissenswertes dabei und wie die Grafik oben beweist kann man sich die Modelle auch einfach so mal schnell im Browser ansehen:
Das Honda 3D Design Archive – eine Downloadarchiv für Fahrzeugmodelle von Honda für den eigenen 3D-Drucker.
Sind auch knuffige Konzepte darunter, Honda versteht den Spaß dabei jetzt schon, wie es aussieht.
Anhand dieser Aktion lässt sich mittlerweile ganz gut nachvollziehen, was uns mit der 3D-Drucker-Technik bevorsteht. Das haben manche mehr, manche weniger verstanden. Ich selbst habe auch bereits im Artikel Ende 2007 beschrieben, dass man dies ebenfalls mit Möbeln machen können wird. Wir dürfen also gespannt sein, wer hier als erstes vorprescht.
Ja, ich weiß. Google ist nicht mehr das, was es mal war. Und LEGO verklagt dauernd alle, die Bilder im Internet weiterreichen.
Aber das Projekt ist bei eigenem LEGO-Hintergrund einfach zu reizvoll:
http://buildwithchrome.com/. [via]
Sind eben richtige LEGO-Steine, keine billigen Kopien oder ähnliches.
War in Australien bereits seit 2012 online und wurde auch von Google-Mitarbeitern dort entworfen. Bei uns erhältlich erst seit vorgestern.
Wie immer, wenn man sich eine Weile damit befasst: Suchtgefahr!
Ist ein Paradebeispiel, wie „Don’t be evil“ auch heute noch gültig sein könnte. Schön war’s.
Vorhersehbar gewesen seit 252 Tagen:

Hat sich den Scheiß jemand ganz durchgelesen? Wieso sagt mir mein Gefühl, dass es hier drin nichts gibt, was für uns seit der Übernahme von tumblr durch Yahoo zum Besseren gewendet wurde?
Ganz nett sind auch die „Features“, wenn man diese Bedingungen ablehnt:

Vielleicht rege ich mich auch umsonst auf. Ich habe das nämlich nicht gelesen und werde es auch nicht. Wer weiß ob ich übermorgen noch Lust habe, dort was zu posten. Es lohnt sich immer etwas Eigenes aufzuziehen, sieht man ja jetzt wieder. Mich kotzt schon so eine Meldung an.
Für mich war tumblr New York, jetzt ist es nur noch ein Teil einer aufgeblähten hochgebuzzten New-Economy-US-Mega-Corporation, die seit Jahren jegliche Existenzberechtigung verloren hat. Und wer das nicht versteht, schaut euch bitte die Folien aus dem Fundus von Edward Snowden an und dann lasst uns nochmal über Yahoo diskutieren.
Gute Nacht.