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Archiv für die Kategorie „Handy & Smartphone“

impressionen eines androiden

Seit genau acht Wochen habe ich nun ein Smartphone. Natürlich ist es ein

android user banner

geworden. Ich unterstütze alles, was irgendwie mit Linux arbeitet.

Bereits nach zwei Tagen war meine Garantie futsch: Bootloader freigeschaltet, um mit beliebigen Kerneln und Custom ROMs experimentieren zu können.

Inzwischen bin ich bei der siebten ROM und beim dritten Kernel. Und erst jetzt, also zwei Monate nach dem Kauf, kann ich sagen, dass ich wirklich das Letzte aus meiner Hardware rausgeholt habe.

Mein Smartphone war preislich irgendwo in der Mittelklasse angesiedelt und hat knapp über 200€ gekostet. Zum Einstieg sollte das reichen, aber hardwaretechnisch tut es das ja nie.

Was mir sauer aufstösst sind diese Anforderungen an die Hardware von Android. Das bin ich von Linux nicht gewohnt, die PC-Version ist hier sehr genügsam.

Außerdem hat Google es verpeilt nach der Honeycomb-Ausgabe, die nur für Tablets war, eine gute neue Smartphone-Version zu programmieren. ICS kann man getrost vergessen, selbst als Custom ROM, hier empfiehlt es sich wirklich bei Gingerbread zu bleiben oder gleich JellyBean zu benutzen. Das macht vielleicht nicht jede Hardware mit, ihr würdet aber überrascht sein, mit wie wenig eine Custom ROM so auskommt…

Ja, gut, wie sind jetzt meine Eindrücke?

Insgesamt: Genial!

Wenn man sich einmal anschaut, wie groß die Community jetzt schon ist, die fleißig Custom ROMs und Apps und whatnot entwickelt, dann bekommt man einen Eindruck von der Power von Open Source. Das ist genau das, wovon wir seit vielen Jahren reden. Technisch gibt es einfach nichts besseres als Linux. Es ist das fortschrittlichste und sicherste, was wir zur Verfügung haben und mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen. Nicht mehr.

Das, was Google hier gemacht hat, hätte jedem Unternehmen einfallen können. Linux steht ja jedem zur Verfügung, auch Unternehmen. Das vergisst man leicht.

Was ich auch ziemlich irritierend finde: Anwendungen, die man bereits von Linux kennt, finde ich für Android nicht. Also Audacious, Amarok, Pidgin, LibreOffice, die Liste ließe sich jetzt beliebig fortsetzen, einfach Programme, mit denen man bereits seit Jahren arbeitet, findet man nicht als App.

Gut, eine App ist kein PC-Programm in dem Sinn. Aber ein abgespecktes Audacious wäre jetzt ja nicht zuviel verlangt. Es gibt echt wenige taugbare MP3-Player für Android, das würde schon Sinn machen.

Krass sind eben einfach diese vielen Funktionen vereint in einem Gerät. Egal ob GPS, Wifi, Musik & Videos, Photographie; wenn der interne Speicher reicht gibt es faktisch keine Grenzen. Das habe ich jetzt so noch nirgends gesehen. Mir fällt dann immer ein, wenn ich daran rumwerkele: Ach ja, cool, ich kann damit ja auch telefonieren!1!

Hier noch ein paar Anwendungen, die ich empfehle:

Titanium Backup – unerlässlich, wenn man viele ROMs durchprobiert und seine Apps und Einstellungen behalten möchte. Die Vollversion kostet 5€, ist das Geld am Ende des Flash-Tages aber wert

AnTuTu Benchmark – eigentlich eine unnütze App und die sagt auch nichts darüber aus, wie ein Smartphone im täglichen Gebrauch arbeitet. Wenn man ROMs allerdings vergleichen will ist sie wirklich wertvoll

Super GNES – für mich der beste SNES-Emulator für Android. Kostet ein paar Euro, ist das Geld aber wert. Die „Lite“-Version gibt es sogar umsonst

Bard’s Tale – eines der lustigsten und besten Rollenspiele überhaupt, plattformübergreifend

IMO – momentan für mich der beste Multimessenger

Root Browser Lite – kleiner, nützlicher und genialer Dateimanager. Lässt einen auch apks von der SD-Karte installieren

Hinzu kommen natürlich ein paar Evergreens, die jeder kennt und die nie verkehrt sind: LastFM, Instagram, die Google Apps (besonders Maps, Sky und Earth), Whatsapp, etc.

Wer Android nutzen will, der sollte etwas experimentierfreudig sein. Das OS ist jetzt gerade mal vier Jahre jung, klar funktioniert hier nicht alles. Insgesamt aber ist dieses Linux auf einem guten Weg und in vier Jahren dürfte die Verschmelzung mit dem „normalen“ Linux-Kernel vollzogen sein. Spätestens dann geht’s richtig ab.

So, ich hau‘ dann mal weiter darauf rum. Bin mal gespannt, wie oft man dieses Ding flashen kann, bis es unbenutzbar ist…

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„von allen PCs verabschieden“

In wenigen Tagen steht uns Windows 8 ins Haus. Es ist auch gleichzeitig der Schlusspunkt von Windows wie wir es kennen: Die Oberfläche wird in etwa so aussehen, was AOL Ende der 90er probiert hat und grandios gescheitert ist. Außerdem soll eine Verschmelzung zwischen Windows Mobile, der XBox und Windows selbst stattfinden. Am Ende läuft alles nur noch über Apps auf einem Dashboard mit unterschiedlichen Panelen. Das kann also eigentlich nur schiefgehen.

Manch einer sieht in der neuen Version gar das Ende von Windows überhaupt. Aber solche Statements gab es in der Vergangenheit schon öfter und die Redmonder haben es trotz allem immer wieder geschafft das Ruder herumzureißen.

Zu diesen Pessimisten gehört auch Marc Benioff. Den muss man jetzt nicht kennen, er ist Betreiber eines Cloud-Computing-Dienstes. Er hat also auch geschäftlich Interesse daran, dass M$ mit Windows 8 scheitert. Das bringt ihm neue Kunden für seinen Dienst und eine klingelnde Kasse.

Anyway, seine Argumente sind trotzdem interessant.

Zwar will er nicht „aggressiv Stimmung gegen Microsoft machen“. Doch im Gegenzug haut er drauf: Wie bereits erwähnt sei Windows 8 „das Ende“. Das liege auch an den Smartphones und Tablets von Apple und Google. Diese Auswahl und diese Möglichkeiten hätte es vor 48 Monaten nicht gegeben, da war Windows 7 gerade mal ein Jahr jung.

Auch das Ziel der Vernetzung, seit XP immer mal wieder einer der Knackpunkte der Redmonder und bislang kaum überzeugend realisiert, sei verfehlt worden. Windows sei hier schlicht „irrelevant“.

[via]

In der Industrie macht sich zudem ein Trend breit, der den IT-Dinosaurier nicht weiterbringt: „Bring your own device„. Vielleicht das Buzzword der letzten paar Jahre, mindestens seit es Smartphones gibt. Entgegen vieler anderer Trends, die sich auf private Bereiche beschränken, hat es diese Sache sogar in die Unternehmen geschafft, große wie kleine.

Fakt ist: Es ist einiges in Bewegung gekommen die letzten Jahre. Mitte August wurden jeden Tag 900.000 Android-Geräte aktiviert. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Windows-Install-Base (also sämtliche Windows-Versionen des Planeten, egal ob mobil oder PC) im ersten Quartal 2014 überholt sein dürfte. Das macht dieses „spezielle Linux“ zum erfolgreichsten des Planeten (ich sage deshalb „speziell“, da es laut den Kernel-Entwicklern noch etwa vier Jahre dauert, bis sich hier beide Systeme ausreichend angenähert haben und man von Linux wieder als Ganzes reden kann).

Und auch gegen Apple kann man sagen was man will, aber die Grenze ist hier noch lange nicht erreicht. Im zweiten Quartal 2012 gab es 200 Millionen mobile iOS-Geräte, machte damals einen Marktanteil von satten 20%. Zum Vergleich: Windows Phone und Windows Mobile kommen auf 27 Millionen Geräte und insgesamt 2% Marktanteil.

Fazit: Micro$oft hat noch einiges vor. Zur Stabilisierung wird auch nicht beitragen, dass man nach nur drei Jahren wieder ein komplett „neues“ Betriebssystem auf den Markt wirft. Viele Unternehmen dürften sich noch gar nicht richtig an Windows 7 gewöhnt haben oder nutzen bis 2014 sogar noch XP, da erscheint schon wieder ein Nachfolger. Eine Art Game Over wäre zwar schön, doch die Realität sieht meistens anders aus.

Das wird aber auch davon abhängen, wie Google und Apple ihre eigenen Pläne weiter vorantreiben können. Am Ende entscheidet der Nutzer. Und dank „Bring your own device“, oder wie man es jetzt auch nennen möge, hat man hier viele Möglichkeiten und damit auch handfeste Alternativen parat, von denen man früher nur träumen konnte. Und mit „früher“ meine ich die letzten fünf Jahre, nicht 10, 20, auch keine 50. Das wird noch ziemlich interessant.

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die simulierte android-grosstadt

cluster_lab
(David Fritz vor seinem MegaDroid-Cluster)

In Kalifornien steht bei Sandia Labs ein Cluster aus 500 handelsüblichen Desktop-PCs. Die haben nur einen Zweck: Die Simulation einer ganzen Stadt mit 300.000 Android-Smartphone-Geräten. Der Name: MegaDroid.

Das cyber-potemkinsche Dorf erfüllt mehrere Zwecke. Zum einen wird getestet, wie sich Geräte bei regem Datenverkehr von SMS, Wireless, Telefongesprächen usw. verhalten. Was auffällt kann so feiner analysiert und korrigiert werden. Zweitens, der wichtige Part: Simulation von Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben), Hacking-Angriffen oder verheerenden Software-Bugs.

Man wird als Anwender direkt später von dieser Forschung profitieren können. Geplant ist nämlich eine Open-Source-Software, die bestimmten Gruppen bei der Erstellung von Social-Media-Anwendungen helfen soll. Auch Hacker werden explizit eingeladen: Zum Aufbau eines WLAN-Meshs beispielsweise, etwa um Internetzugang in autoritären Regimen gewährleisten zu können. Wettersimulationsexperten und (leider auch) Militärplaner sind ebenso mit von der Partie.

Ein buntes Potpourri.

[via]

Diese Werkzeugpalette wird man zukünftig auch brauchen. Experten prophezeien, dass sich die Desktop-PC-Welt immer mehr in Richtung Mobile verlagert. Das führt auch zu steigenden Gefahren für die entsprechenden Endgeräte. Momentan sind Android-Smartphones (und auch iPhones) relativ sicher vor Angriffen. Doch das wird mit zunehmender Nutzerzahl und weiteren Apps sich drastisch ändern.

Ein Beispiel liefert der Artikel gleich mit:

„In 1988 a Cornell graduate student brought much of the Internet to a standstill — it was composed of about 50,000 computers at the time — when he unleashed a program known as a worm that was intended to live in the network as a bit of digital graffiti — in effect, the cyber-equivalent of writing “Kilroy was here.” However, because of an error in coding that caused the software to rapidly replicate, a vast number of copies spread through the network, overwhelming it.“

„The researchers said they were concerned about such issues of network resilience, but they also saw the possibility that MegaDroid might be used to build new kinds of distributed applications.“

In diesem Sinne: Happy testing!

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skype ist tot

Skype war mal echt cool. Doch das ist jetzt schon eine Weile her.

Seit Ende 2011 gehört Skype zu Microsoft. Mit 8,5 Milliarden US-Dollar war das die teuerste Übernahme der Firmengeschichte. Der Deal wurde im Oktober letzten Jahres abgeschlossen, Skype ist nun eine 100%ige M$-Tochter.

Diese Hure.

Es war klar, dass nun alles schiefgehen muss. Doch auch in der Vergangenheit war nicht alles rosig mit Skype, dazu später mehr.

Jedenfalls, Microsoft hat ein Patent zum Ausspionieren von Skype angemeldet (Link). Hallo Big Brother und Auf Nimmerwiedersehen, Privatsphäre!

Dabei war Skype überhaupt zu keiner Zeit abhörsicher.

In Österreich werden die Gespräche bereits seit 2008 von der Polizei mitgeschnitten. Rein aus den AGBs geht eine Erlaubnis dafür jedoch nicht hervor, Skype räumt sich selbst das Recht ein.

Seit 2010 sind auch Fälle bekannt, wo Skype-Protokolle vor Gericht verwendet wurden. Skype ist seitdem genau so unsicher wie das normale Telefon.

Im Oktober 2010 wurde ferner bekannt, dass der Zoll noch vor dem Verschlüsseln von Gesprächen die Daten auf einen eigenen Server umleiten kann. Eine Fake-Signatur umgeht zudem die „erhöhte Sicherheit“ in 64Bit-Windows-Systemen.

Und wenn das alles nicht reicht: Dann bringt man eben wieder das Kinderficker-Argument (zieht immer) und versichert, man müsse uns ja irgendwie beschützen und das geht nur mit diesem M$-Patent. Of course.

Dann sind da noch viele kleine kritische Details.

Manche beziehen sich auf offene Standards (Skype unterstützt SIP und H.323 nicht), andere auf Open-Source-Lizenzen (Verletzung der GPL) oder die Einschränkung auf Intel-Hardware (ein dummer Marketing-Trick).

Am 10. September wurde die Marke von 43 Millionen gleichzeitiger Skype-Nutzer erreicht [via]. Das sind ca. 22 Millionen potenziell abhörbare Gespräche. Na dann: Viel Spaß noch!

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iphony V

Bald neu auf dem Markt, das revolutionäre iPhone Tall (und was man damit machen kann):

Sucht mal spasshalber nach „IOS 6“ und „Probleme“. Klickt dann auf „News“. Der verbuggte Kartendienst ist nicht das einzige Problem im Moment, wenngleich es wohl das populärste zu sein scheint und gerne & oft von den Massenmedien aufgegriffen wird.

Innovation up my a$$.

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absolute idiotie III

Die neuen Prototyp-Idioten des 21. Jahrhunderts:

iphone idiot prototyp 2012

Wahrlich, wir sind weit gekommen, seitdem wir das Feuer entdeckten.

Was kann man vom neuen iPhone 5 erwarten? Ein größeres Display und einen neuen Stecker, der kein Video mehr vernünftig übertragen kann. Große Sache!

One more thing: Fuck you Apple.

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apple vs. braun

Ohne Worte:

apple vs. braun

So ganz unkommentiert kann ich das aber trotzdem nicht stehen lassen.

Der ganze Patente-Wahnsinn im aktuellen Apple vs. Samsung-Verfahren ist doch sowas von lächerlich. 1 Milliarde Dollar Schadenersatz? Für was?? Für Innovationen? Was ist da bitte los, Apple? Noch ganz dicht!?

Dass das Urteil nur Amerika tangiert und in Europa keinerlei Auswirkungen haben soll kann ich so auch nicht ganz abnicken. Schließlich muss jeder, der Smartphones entwickelt, diesen lukrativen und anspruchsvollen US-Markt auch abdecken können.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hersteller und Programmierer ihre Hard- und Software „verkrüppeln“, nur um am Ende es allen recht machen zu können. Der Leidtragende ist der Verbraucher, auf dessen Rücken dieser „Krieg“ ausgetragen wird.

Schöne neue Technik-Welt.

Lesen Sie nächste Woche: APPLE VS. DAS GESAMTE UNIVERSUM! Der Prozess findet in den USA statt; wo sonst. Und es ist jetzt schon klar, wer gewinnt.

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knut

Das ist Knut:

Das ist, was Knut kann:

  • Temperatur im Haus, Weinkeller und Aquarium gleichzeitig messen
  • Luftfeuchtigkeit messen
  • Überwachung von Türen, z.B. des Kühlschranks
  • Gießen von Pflanzen überwachen
  • Weitere 100+ Sachen messen, die einem so im Alltag einfallen

Knut wird über eine App kontrolliert, die auf PC oder Handy/Smartphone läuft. Damit ist es möglich

  • Alarm zu bekommen
  • Nette Tabellen als Grafiken zur Auswertung
  • Datensammlungen zum Weiterverarbeiten

Außerdem kann man Knut einen Namen geben, ihm eine Email-Adresse zuweisen, das Intervall der Checks setzen, usw.

Wie man sieht hat sich das Projekt bereits jetzt praktisch von selbst finanziert, obwohl das Geldsammeln noch sechs Tage andauert. Es sieht also ganz gut aus, dass es Knut auch real zu kaufen geben wird.

Wenn man dem Link oben folgt, findet man noch allerlei nette Videos und viele Specs. Insgesamt hat die Entwicklung dieses Gadgets drei Jahre gedauert.

Leider ist noch nicht klar, was das Ding kosten soll. Ich würde jedoch nicht mehr wie zwischen 50-100$ zahlen. Ins Weltall bringt mich Knut nämlich auch nicht.

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die instagram-kamera

Leider(?) nur ein Konzept:

die instagram-kamera

Gäbe es diese Instagram-Kamera wirklich, es wäre etwas verständlicher gewesen, wieso Facebook eine Milliarde Dollar für eine Übernahme locker gemmacht hätte.

Das Design selber stammt von ADR Studio: Eine Kamera mit eingebautem Drucker, Touchscreen, social-network-fähig und 16GB Speicher. Die Photos sollen zusätzlich mit einem QR-Code auf polaroidartige Medien gedruckt werden, damit man mit einem Smartphone dem Photgraphen/Künstler folgen kann.

Nettes Spielzeug, doch völlig überflüssig. Manchmal sind aber gerade solche Ideen auch die erfolgreichsten.

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der android-app-inventor

MIT App-Inventor

Das MIT hat einen Android-App-Inventor veröffentlicht, wenn auch vorerst in einer Beta-Phase, mit der es spielend gelingen soll Android-Apps zu entwickeln. Es richtet sich explizit an Anfänger in dem Bereich und setzt keine Programmierfertigkeiten voraus.

Ähnlich wie bei LEGO setzt man die Apps aus Blöcken zusammen. Man startet im Browser, wie diese App aussehen soll. Anschließend legt man dessen Verhalten fest. Das passiert live, während das Smartphone mit dem Computer verbunden ist und erscheint sofort auf dem mobilen Gerät.

Was man dazu benötigt ist lediglich eine Google-ID; die bekommt man aber automatisch, wenn man dort einen Service nutzt, etwa eine Email-Adresse.

Schaut mal rein, das lohnt sich wirklich und riecht nach Zukunft:

http://appinventor.mit.edu/.

Da es eine offene Beta ist nicht wundern, wenn irgendwas noch nicht funktioniert. Die Fehler sollen jedoch in den folgenden Wochen behoben werden. Mitarbeit lohnt sich also!

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audi connect

Erst letztes Jahr hat Audi eine Partnerschaft mit NVidia beschlossen, damit das Audi Connect Infotainment System mit deren Tegra-Prozessor läuft. In dem kurzen Video oben sieht man das Ergebnis und das System in Aktion.

2013 wird das alles im A3 zu haben sein. Mit dem drehbaren Knopf können Benutzer zudem Ortsdaten eingeben oder im Web suchen. Das Sieben-Zoll-LCD-Display rendert 3D-Animationen ohne Mühe und bietet auch Google Earth oder Google Street View-Spielereien.

Alles schön und gut: Mit Android wäre da wohl mehr drinne gewesen…

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druiden vs. autounfaelle

Also keine Ahnung, ob das jetzt eine Ente ist, aber die Geschichte konnte ich einfach nicht ignorieren: In Österreich werden Druiden(!) eingesetzt, um „schlechte Schwingungen“ abseits von Schnellstrassen zu beseitigen. Dazu vergraben sie Schieferplatten mit Magneten im Erdboden.

Ein Beispiel: Auf einer Schnellstrasse nahe Salzburg kam der Druide Ilmar Tessmann zum Einsatz, nachdem sich auf einem Teilstück fatale Unfälle erreignet hatten. Der sagt, die Unfälle rührten von einem nahegelegenen Mobilfunkmasten her, der die „Erdschwingungen“ an dieser Stelle durcheinander brächte. Durch die ungewöhnlichen Monolithen seien diese Störungen nun beseitigt. Na dann!

Die österreichische Schnellstrassenbehörde ASFINAG war erst skeptisch und hat das Projekt geheimgehalten. Nachdem allerdings innerhalb von nur zwei Jahren die Unfälle auf 0 zurückgingen, ist man frohen Mutes und zufrieden mit der Arbeit der Druiden.

Wissenschaftler sind weiterhin skeptisch:

„These energy lines and their flow cannot be grasped or measured therefore their existence is rejected by scientists.“

Da sagt dann der Druide:

„If you ask me to give you a scientific explanation, I can’t, I just know it works, and even critics can’t argue with our success rate“

[via]

Da ist was dran: You can’t fuck with success!

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die cpu der zukunft

graphen cpus

Ihr kennt Graphen, jeder kennt Graphen, manch einer benutzt es jeden Tag. Es ist das graue Zeug, das von einem Bleistift auf einem Blatt Papier zurückbleibt. Ein Stoff der Zukunft.

Graphen kann Elektrizität leiten, mit einem viel geringeren Widerstand als Kupfer. Man kann aus ihnen auch „Nano-Rippen“ bauen, wie man oben sieht. Wenn man zufällig ein Atom aus diesen Rippen entfernt, dann hat Graphen auch magnetische Eigenschaften. Das macht es interessant für die Mikro-Elektronik.

IBM hat aus Graphen bereits Transistoren gemacht [via]. Sie haben das Graphen „gepimpt“. Kombiniert mit den Eigenschaften oben wird aus dem Zeug ein schneller Prozessor. Wirklich schnell: Das Potenziel liegt zwischen dem 100- bis 1000-fachen herkömmlicher, heute erhältlicher Prozessoren. Im Prinzip könnte man das Silizium einfach durch gepimptes Graphen ersetzen und man hätte Hyperspeed-CPUs, die nicht mehr Leistung brauchen als die CPUs von heute und auch nicht wärmer sind.

„Let’s think about that for a moment. That’s 300GHz to 3000GHz or 3Terahertz.“

„That’s a jump of two or three orders of magnitude up the exponential curve, my friends, especially when you combine it with the advances in multi-core technology and parallel computing.“

„We’re talking about that smartphone in your pocket having a thousand times the computing power of your desktop PC, but using no more power than it does right now. The resistance of graphene at room temperature is so much lower than copper and silicon that even though it’s running at 1000 times the speed, it’s not using any more current, or wasting any more energy as heat than an identical silicon device, and that’s without considering any other possible advances in the field of electronics design.“

[via]

Man stelle sich das mal für SETI oder andere ähnliche Projekte vor, die ihre Power von Millionen CPUs bekommen, durch Leute, die ihre Rechenkraft zur Verfügung stellen. Doch die Wissenschaft ist nicht der einzige Nutzniesser dieser Technik.

Augmented Reality. Virtual Reality. Der Sprung von 2D- in 3D-Avatar-Welten auf Handys, Spielkonsolen, wasweissich.

Okay, okay. Bleiben wir mal auf dem Teppich. Doch die Sichtweise auf einen simplen Bleistift hat sich für mich gerade grundlegend verändert. Wieviele Bleistifte brauche ich denn für so eine CPU? Mein Laptop ist jetzt fünf Jahre alt, der könnte mal wieder ein Update vertragen.

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recognizr

Die schwedische Firma TAT bringt augmented reality auf das Handy: Mit „recognizr“ stellen sie eine Smartphone-Applikation zur Verfügung, die Gesichter scannt und das ganze als 3D-Version auf einen Server hochlädt.

Der Sinn & Zweck dieser Prozedur: Irgendwie soll die Anwendung durch diverse Social-Media-Webseiten wie flickr, facebook oder yahoo crawlen und dann Icons anzeigen, wenn ein Treffer erzielt wurde. [via]

Willkommen im 21. Jahrhundert, ihr Stalker!

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googles intelligenz

:: intro

Die Suchmaschine google hat nicht nur die Art & Weise verändert, wie Menschen im Web etwas suchen. Sie ist über die Zeit auch intelligenter und besser geworden durch die Menschen, die sie benutzen.

:: geschichtliches

Angefangen hat alles 1997 mit dem pagerank-System. Dieser Algorithmus wertet die Suche nach der Qualität und Anzahl der Links, die auf eine Webseite verweisen. Daran änderte sich erst einmal nichts mehr bis 2001, als diese Ranking-Kriterien erweitert und verfeinert wurden. Im Frühjahr 2003 dann wurde die local connectivity analysis implementiert, die vertrauenswürdigen Seiten mehr Gewicht zuschreibt. Die fritz-Initiative im Sommer des selben Jahres liess konstante Updates des google-Index in kürzeren Abständen zu. Kontrovers wurde es spätestens 2005: Ab diesem Jahr war die personalisierte Suche möglich, die das Suchverhalten des Anwenders analysierte und entsprechende Ergebnisse liefern konnte. Im Mai 2007 wurde die google-Suche universal: man konnte zeitgleich in Bildern, Büchern und/oder Nachrichten suchen. Und seit Dezember 2009 zeigt google die Suchergebnisse in Echtzeit an, also wann diese z.b. in Blogs oder twitter gepostet werden. Soviel zur Vorgeschichte und den Neuerungen, die öffentlich bekannt sind.

:: funktion

Die Websuche von google funktioniert ungefähr so:

Zuerst durchkrabbeln die Spinnen von google das Web und schaufeln die Daten in einen index. Das sieht ähnlich aus wie die Inhaltsseite eines Buches, denn das alles wird nach Wörtern geordnet. Ab diesem Zeitpunkt dreht sich alles um den Kontext: was steht im Titel der Webseite? Was wird untereinander verlinkt? Ist der Inhalt der Seite aktuell oder schon Jahre alt? In welchem Land sitzt derjenige, der sucht? usw. usf. Von diesen „signals“ gibt es über 200, nach denen die Seiten „gerankt“ werden. Das alles macht die Maschine, ab dann kommen die Menschen ins Spiel.

google hat begriffen, dass die hunderte Millionen Menschen selbst Daten generieren, wenn sie etwas suchen. Auf was sie klicken; welche Wörter sie ersetzen, wenn sie Suchbegriffe eingeben; was sie sich durch personalisiertes Suchen vorschlagen lassen. Das alles fliesst ein in den Algorithmus und ermöglicht so ein maschinelles Tiefenwissen, das in der Lage ist, selbst komplexe und kryptische Suchanfragen auszuwerten. Ab hier wird es spannend:

Beispiel Synonyme.

„Take, for instance, the way Google’s engine learns which words are synonyms. “We discovered a nifty thing very early on,” Singhal says. “People change words in their queries. So someone would say, ‘pictures of dogs,’ and then they’d say, ‘pictures of puppies.’ So that told us that maybe ‘dogs’ and ‘puppies’ were interchangeable. We also learned that when you boil water, it’s hot water. We were relearning semantics from humans, and that was a great advance.“

„But there were obstacles. Google’s synonym system understood that a dog was similar to a puppy and that boiling water was hot. But it also concluded that a hot dog was the same as a boiling puppy. The problem was fixed in late 2002 by a breakthrough based on philosopher Ludwig Wittgenstein’s theories about how words are defined by context. As Google crawled and archived billions of documents and Web pages, it analyzed what words were close to each other. “Hot dog” would be found in searches that also contained “bread” and “mustard” and “baseball games” — not poached pooches. That helped the algorithm understand what “hot dog” — and millions of other terms — meant. “Today, if you type ‘Gandhi bio,’ we know that bio means biography,” Singhal says. “And if you type ‘bio warfare,’ it means biological.“

Das Problem mit den „hot dogs“ und den „gekochten Hunden“ wurde erst 2002 gelöst und zwar durch das Konzept des Philosophen Ludwig Wittgenstein, der Wörter ins Verhältnis zum Kontext gesetzt hat, in welchem sie erscheinen. Ein „Stein“ ist also ein „Stein“, egal ob er „Stien“ oder „Stteeiinn“ geschrieben wird. Das kann aber auch ein Nachname sein oder ein Ort. google wird versuchen herauszufinden, dank Herrn Wittgen-stein, ob ein Stein nur ein Stein oder ein Name oder ein Ort ist!

So „pimpt“ google seine Suchmaschine, ohne dass die User grossartig etwas davon mitbekommen oder bei ihrer Suche gestört werden. Alle paar Jahre ändert sich der Motor des Flugzeugs komplett:

„Our job is to basically change the engines on a plane that is flying at 1,000 kilometers an hour, 30,000 feet above Earth.“

Hunderte von Leuten auf der ganzen Welt arbeiten auch von zu Hause aus, um verschiedene Ergebnisse ihrer Suchanfragen auszuwerten und ob die Ergebnisse besser oder schlechter geworden sind. Im prinzip hilft jedoch jeder User, google verfügt über Milliarden passive Tester. Einfach jeder, der die Maschine benutzt.

Das macht die Suchmaschine sehr flexibel. Neue Signale werden hinzugefügt, der Code wird angepasst, die Ergebnisse werden getestet und das Ganze geht von vorne los. Dadurch werden Wettbewerber wie bing oder twitter ausgestochen. Alleine in den letzten sechs Monaten gab es über 200 neue Funktionen, manche einfach übernommen von der Feature-Liste der Konkurrenten. Das, was wir heute bei google sehen, sind zehn Jahre Erfahrung und Fortschritt im Suchmaschinenbereich.

:: die zukunft

In welche Richtung steuert google? Alles in Echtzeit. Die Ergebnisse liefern das bereits seit Dezember. Erweitert wird das bald auf Bilder, die Nutzer mit ihren Handys gemacht haben. Irgendwann soll das auch für Kameras und Sprache gelten. google will allgegenwärtig und immer angeschaltet sein. Über die Infrastruktur verfügt der Konzern bereits. Das selbe gilt für die Ingenieure. Das macht konkurrenten Angst:

„Even if there is a paradigm shift, Google’s algorithms will probably be able to incorporate that, too. That’s why Google is such a fearsome competitor; it has built a machine nimble enough to absorb almost any approach that threatens it — all while returning high-quality results that its competitors can’t match.“

[via]

Die Zukunft ist google everywhere.

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