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Archiv für die Kategorie „Handy & Smartphone“

promi.cloud.apokalypse

„Und ab dem heutigen Tag werde ich Bar Rafaeli Goatse Rafaeli nennen!11“

31. August 2014. Der Tag, an dem das Ereignis namens „The Fappening“ im webweiten Kollektivgedächtnis hängen bleiben wird. Zumindest im männlichen. Und auch dem lesbischen. Und so eine klitzekleine Affinität zu White Trash gehört wohl auch dazu.

Erste Quellen sprudelten an jenem Tage (oder der Nacht, je nachdem auf welcher Seite des Erdballs man(n) sich befand) die News an die Oberfläche, ein „Hacker namens 4 chan“ (sic!) habe Dutzonde (sic!) Nacktphotos von weiblichen A/B/C/D/E-Sternchen ins Internet gestellt.

In der Realität war der „Hacker 4 chan“ das Gore- und Goatse-Zum-Kotzen-Forum 4chan, wo ein Standard-Nutzer namens Anonymous Links gepostet hat, und die Nacktphotos waren durchgängig Selfies; ergo: von diesen „Sternchen“ selbst geschossene oder im Wissen(!) von jemand Nahestehendem geschossene Photos mit der, nun ja, es war wohl die iPhone-Kamera.

Glückwunsch!

Fehler #1: Mach‘ keine Nacktphotos von dir mit deinem Handy
Fehler #2: Wenn du dieses Risiko schon eingehst, sorge dafür, dass sie nicht im Nachhinein in einer Cloud landen. Am besten nicht in einer Apple-Cloud (Konsequenz: siehe oben)

Es gibt keine Beschränkung für die menschliche Dummheit. Und nur weil _du_ denkst, du bist ein Star, bist du noch längst keiner. Mich juckt das nicht die Bohne, wer von diesem Hack betroffen war, das ist so ziemlich alles Trash. In meinen Augen gibt es nur ein wirkliches Opfer hier und das war Mary Elizabeth Winstead (u.a. auf „Deltron 3030 – Event II“ zu Gast). Darum muss ich mich im Namen des „Hackers 4 chan“ bei ihr entschuldigen. Und gebe ihr gerne das mit auf den Weg:

"Hey! Mary! Honey! Check mich aus! Wenn du eine Schulter zum Anlehnen brauchst, ich bin immer für dich da! Komm schon, Kopf hoch! Du bist im Vergleich zu den anderen arroganten Muschis doch noch ganz gut weggekommen. Hier, ich lasse dir erst mal ein Bad ein. Und massiere dich. Ich kippe Rosenblütenblätter ins Wasser für dich. Morgen ist der Scheiß wieder vergessen, das verspreche ich!"

Technisch affin, wie ich eben bin, interessiert mich natürlich auch hier der entsprechende Aspekt.

Also zum einen hat Apple „alte“ Kunden nicht darauf hingewiesen, dass diese für ihre Cloud ein zu kurzes oder zu dummes Passwort hatten. Und dann gab es eben die Applikation iBrute, die den Rest erledigt hat [via].

Das ist nicht die feine Kunst des Hackings; Brute-Forcing ist in etwa so, wie wenn ich mit dem Schädel so viele Wände versuche durchzustoßen, bis es eben ir-gend-wann mal klappt. Und es muss oft geklappt haben, entgegen der Regel hier, die besagt: „Wenn ich 10 Loginversuche hintereinander machen kann, bevor mich das System [in dem Fall Apple] aussperrt, bleiben mir nur 1 Million Passwort-Knackversuche am Tag“. Das ist extrem wenig und man kann sich vorstellen, wie lange es hier jemand versucht haben muss, bis so viele Nacktphotos der „weiblichen US-VIPs“ zusammen kamen.

Wir sehen hier, und das erwähnt wieder niemand, die Probleme, die durch dieses Cloud-System verursacht werden. Ja, man könnte schon fast sagen, werden sollen. Denn wie oft habe ich selbst mein Android-Gerät dabei ertappt, dass es, einfach so, z.B. durch die Installation einer neuen App, anfing, Photos irgendwo hochzuladen. Und als User muss man eben selbst aktiv werden (im Zweifel: Gehirn benutzen!), um das bemerken zu können. Und man muss es auch selbst abstellen.

Allerdings: Ich gehe in _keinem_ Fall hier speziell davon aus, dass das Hochladen nicht gewollt war(!). Bis auf Winstead und, naja, vielleicht ein wenig Lawrence, hätte man im Nachhinein sogar davon ausgehen können, dass es ein PR-Stunt war. Beweise? Keine, nur so ein Gefühl. Aber gibt es ernsthaft jemanden da draußen, der Kirstin Dunst oder Selena Gomez nackt sehen will? Oder igendwas Produktives von denen in der letzten Zeit gehört/gesehen hat? Serious.

Am Ende, und das ist mal ein Trost für alle komplexbehafteten jungen Mädchen da draußen: Wer Kate Upton auf diesen Photos ohne Makeup gesehen hat, der weiß spätestens jetzt: Realität kann ganz schön hässlich sein. Sind alles doch nur Menschen. Das unterscheidet sich in keiner Weise von was man auf der Straße sieht. Gut so!

Also rafft euch, lehnt euch zurück und genießt die Show! Denn: Zum einen sind viele dieser „Sternchen“ noch zusätzlich so behämmert und labern die Community über Twitter voll! Immer noch. Zum anderen ermittelt auch das FBI. Have fun!

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mobiler foobar2000

Ich persönlich halte ja den

foobar2000 logo

für den besten Audio-Player unter diesem dreckigen Windoze.

Was mir am meisten gefällt ist diese „Dark Souls“-Denke:

„Was ihr wollt einen neuen Haupt-Release!? Seid froh, dass es mich überhaupt gibt! Wer braucht schon eine integrierte Hilfe!? Fickt euch! Plugins über das Interface einbinden!? Wer hat dir denn ins Gehirn geschissen!? Geh‘ erst einmal in dieses Kack-Internet und lies dich durch diverse FAQs, Nutte! Wofür sind die sonst da!?“

Herr-lich.

Dass es ihn eben nur für Windoze gab war bisher mein Ich-geb-dann-nen-Fick-zurück-Credo. Doch das ändert sich zu 100%, denn 75.000€ wurden bereits reingeholt(!) und es wird eine mobile Version für iOS, Android und Windows Phone geben.

Man kann übrigens immer noch pledgen, ob einem die soziale (151.000€) oder Cloud-Komponente (227.000€) wichtig genug dafür ist muss jeder selbst wissen:

http://mobile.foobar2000.com/.

Bereits ab 4€ ist man dabei, ab 18€ bekommt man am Ende die mobile Version umsonst.

Zu spät ich gesehen das habe, ich sonst hätte früher berichtet.

Einfach wird der mobile foobar2000 es nicht haben: Ich nutze nach wie vor immer noch PowerAmp, schon alleine wegen dem vorzüglichen Bass. Und es gibt massenhaft sympathische kleine Player, die man im Audiobereich unterstützen kann: Einen, den ich immer gerne mochte und den ich auch heute noch installiert habe ist z.B. der Hiki.

Über den Release-Termin schweigt man sich nach wie vor aus; das scheint so foobar2000-Politik zu sein. ^^ Jedenfalls konnte ich nirgends etwas finden. Hinweise diesbezüglich sind wie immer gernstens gesehen!

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i created an instagram account!

„Follow me here: [link]!“

O RLY!? Go fuck yourself! You’re welcome.

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hartz-IV-virtual-reality

Nett:

google cardboard: vr-brille

Nee, jetzt wirklich!

Nur leider braucht man ein Smartphone dafür, was den netten Menschen in „weniger entwickelten Ländern“ nicht so ganz in ihr finanzielles Konzept passen dürfte. :-/

Baut euch das Teil selbst: Google Project Cardboard Vorlage, via chip.de.

Die Jungs hier drüben sagen, es gäbe sogar Pläne das aus Aluminium zu machen. Und hier wünscht sich irgendein Trottel das Teil aus Plastik; wo doch das mit der Pappe die legendäre Idee schlechthin ist. USA nowadays, WTF…

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uberhypet

Am 11. Juni 2014 geschah in Europa etwas höchst Merkwürdiges. In den Hauptstädten(!) London, Madrid, Paris und Berlin fing plötzlich eine bisher eigentlich unauffällige Berufsgruppe an am Zeiger zu drehen und blockierte Brücken: Taxifahrer. Der Grund: Eine Smartphone-App, die auch noch völlig falsch geschrieben wurde. „Uber“.

Doch was ist dieses „Uber“ überhaupt?

„Uber“ ist eine Chauffeur-App. Und das war’s! Nicht mehr und nicht weniger, und trotzdem ist dieses kleine, von dubiosen Wagniskapitalgebern wie Goldman Sachs unterstützte und erst im Jahr 2009 in San Francisco gegründete Pimmel-Firmchen derzeit

18,2 Milliarden US-Dollar (Stand Juni 2014)

wert.

„Uber“ kann exemplarisch für ALLES genommen werden, was mit New Economy derzeit wieder komplett schief läuft und wo wir alle nur noch auf den GROSSEN KNALL warten, der garantiert kommen wird:

* dubiose Wagniskapitalgeber im Hintergrund (u.a. Goldman Sachs)
* ein Service, der sich nur für Reiche rentiert (Fahrzeuge z.B. Lincoln Town Cars, Cadillac Escalades, BMW 7 Series, Mercedes-Benz S550)
* ein behämmerter, aber einprägsamer Name für den Dienst, der nur oft genug wiedergekäut werden muss, damit sich auch der letzte Idiot das merken kann (sind nur vier Buchstaben. Schaffste, oder!?)
* ein behämmerter, aber einprägsamer Name, der auch nur in den USA als hipp gilt („Über“ ist bekannt dort, als „above“, „over“, „across“ or „about“. Also im Kern wie bei uns, nur dass sich die Amerikaner einen Dreck um Konventionen scheren und: es ist bei uns ein stinknormales Wort. Mit echtem Umlaut.)

„Uber“ ist das MiniCar der Modekiddies des 21. Jahrhunderts, wohlbehütet und ohne echter Probleme aufgewachsen in einer pseudoelitären Wohlstandsgesellschaft, vollgepumpt mit Kohle vom Daddy, um sich immer das neueste iPhone kaufen zu können, sich dann regelmäßig an den Wochenenden ins Koma zu saufen, in die nächstbesten Hecken zu reihern, das photographieren zu können, als Selfie mit einem Hashtag ins Internet zu stellen und eben danach irgendwie nach Hause kommen muss. Meine beiden Mittelfinger weltweit ins Gesicht von euch Spasten!!

Hey! Yanks! USE AN UMLAUT NEXT TIME IF YOU PLAN TO FUCK UP OUR WORDS AND EARN BILLIONS WITH THEM, M’KAY!! Stupid fucks.

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die komplette geschichte von android

Das ist nicht ganz unwichtig, was Ars Technica hier gemacht hat:

Die komplette Geschichte von Android, via arstechnica.com.

26 Seiten bzw. 40.000 Worte zur Geschichte von Android, angefangen bei Version 0.5 bis zu 4.4.

Und zwar gibt es Gründe, warum das so wichtig ist:

„Almost a billion total devices have been sold, and 1.5 million devices are activated per day—but how did Google get here? With this level of scale and success, you would think there would be tons of coverage of Android’s rise from zero to hero. However, there just isn’t. Android wasn’t very popular in the early days, and until Android 4.0, screenshots could only be taken with the developer kit

Und:

„The problem now with the lack of early coverage is that early versions of Android are dying. (…) Android could be considered the first cloud-based operating system. Many features are heavily reliant on Google’s servers to function. With fewer and fewer people using old versions of Android, those servers are being shut down“

Das ist auch die Crux, wenn man Android-Apps entwickelt: Sofern man seinen Quellcode nicht dauernd irgendwie sichert, sind alte APKs eigener Programme nicht mehr erhältlich und auch nicht mehr zugänglich(!). Wenn die APK-Namen ebenfalls nicht geändert werden, das geschieht eh meist selten, da man dann den kompletten Play Store-Eintrag neu erstellen müsste, gibt es alte Programme einfach nicht mehr. Mir ist bisher nichts bekannt, wo das so war und das hat nicht wirklich nur Vorteile…

Ich bin nicht mit jedem Satz konform gewesen in dem Text, aber das muss ich auch nicht. Insgesamt ist der Eindruck hängengeblieben, dass man als Leser & Technik-Freak froh sein kann, dass dieser Job das mal festzuhalten von Ars Technica und nicht jemand anderem übernommen wurde. Sollte jedoch ähnliches Material bekannt sein, bitte ich darum mir die Links zu senden, damit ich das hier miteinfügen kann.

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das echte und das falsche idroid

Für meine vielen iPhone-Freundinnen da draußen:

iphone zu idroid aus metal gear solid V

Im Prolog zu „Metal Gear Solid V“, „Ground Zeroes“, ist das iDroid-Gadget eine Art Schlüsselgegenstand im Spiel. Snake nutzt dieses Gizmo um einen Hind-D herbeizurufen, sich Zugang zu Kartenmaterial zu verschaffen oder Missionsziele anzusehen. Eine genauere Beschreibung des Ingame-Items findet sich im „Metal Gear Wiki“: http://metalgear.wikia.com/wiki/IDroid.

Zumindest rein äußerlich ist dieses Gadget nun Realität: Kojima höchstselbst hat dieses Photo vor zwei Tagen gepostet. Das Case stellt die japanische Firma Sentinel nun für iPhones her. Hier finden sich noch mehr Bilder. Kommen wird auch eine entsprechende App, aber natürlich ohne Holographie (das coole Zeug) aus dem Game.

Wie der Name bereits andeutet, so gibt es aber noch ein anderes iDroid (iPhone+Android=idroid): http://idroidproject.org/. Hier steht, Tatsache, die Umsetzung im Vordergrund, den Linux-Kernel, also den Betriebssystem-Kern, zusammen mit Android auf Apple-Geräte zu portieren. Das ist natürlich ungleich schwieriger als so eine Outdoor-Hülle zu bauen.

So, hätten wir das wieder geklärt.

Ihr könnt sehr gut auf euren (Techie-)Charakter schließen, wenn ihr eure persönlichen Bewertungen beider Projekte genauer betrachtet und vergleicht. Viel Spaß dabei!

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wardroning

Beim Wardriving fährt man mit einem Auto durch die Gegend und snifft sich durch WLAN-Netzwerke, in der Hoffnung, irgendwo Zugangsdaten oder vielleicht sogar Inhalte abgreifen zu können.

Das ist so von gestern. Willkommen Wardroning!

Es gibt da eine clevere Firma aus London namens Sensepoint. Deren Drohne nennt sich ganz harmlos Snoopy, wie dieser nutzlose Köter. Snoopy fliegt durch die Luft und gibt sich als Fake-WLAN-Zugriffspunkt aus. Das Ziel sind alle Smartphones in Snoopys Reichweite, wo die Drohne erstmal checken soll, mit welchen Netzwerken sich die Geräte in der Vergangenheit verbunden haben. Danach geht es ans Eingemachte: Evil Twin-Angriffe, bis die Antenne raucht.

Im Kern ist es die selbe Crux die bei offenen WLAN-Netzwerken auch lauert: Wer garantiert euch, dass hinter dem Netzwerk namens Telekom auch wirklich das Unternehmen und nicht irgendein Hacker oder, noch schlimmer, ein Skript-Kid steht? Eben. Und wer dann anfängt hier herumzuspielen und das „ans Laufen zu bekommen“ schadet sich wahrscheinlich noch mehr und gibt Daten preis, die er eigentlich nicht wollte. Aber es gibt hier ganz viele schlechte Szenarien, der Link zu Wikipedia oben beschreibt Evil twin noch etwas ausführlicher.

Die Forscher/Hacker von Sensepoint wollen die Technik heute auf der Black Hat Asia in Singapur präsentieren. Zumindest oberflächlich scheinen sie recht weit gekommen zu sein, es gibt ein Video, wo sie Snoopy durch Londons Lüfte fliegen lassen: https://youtube.com/watch?v=SWt484AC4E8.

Und Glück haben sie dazu noch: Metadaten und Geräte-IDs zu sniffen ist in UK scheinbar nicht mal illegal. Lediglich das Abgreifen persönlicher Daten; für Amateure natürlich, Profis wie das GCHQ mit Regierungserlaubnis haben es da leichter.

Hilft aber am Ende alles nichts, selbst wenn sich die Hacker der Ethik verpflichtet sehen: In dieser Session bekamen sie auf die Art GPS-Koordinaten und Netzwerknamen von 150 Geräten, konnten Passwörter für PayPal-, Amazon– und Yahoo-Konten stehlen.

Drohnen, Baby: Das Riesenproblem fängt gerade erst an.

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eyeem market: do nots

Hahaha!

Yeah, auf EyeEm kann man bald seine eigenen Bilder verticken. Das wäre von meiner Seite jetzt nicht eine Meldung wert.

Aber hier ist eine Auflistung, was vermieden werden sollte und ich ♥ das zu 100%:

…these are the ones you should avoid:
* Pets
* Plants in pots
* Selfies (at least the standard ones)

Was noch fehlt sind Photos vom Lunch! Also zumindest die „standard ones“.

Nee, also Selfies geht mal gar nicht, egal was hier jetzt unter „standard“ verstanden wird.

Berliner Schnauze, eh!? Props nach oben, ihr Piefkes. Echt jetzt.

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warum aosp rockt. aber echt jetzt.

Läuft:

jelly bean laeuft schon ueber 1000 stunden...

Der Screenshot ist von heute morgen.

Ich persönlich kann mich an keines meiner Geräte erinnern, das diese lange Laufzeit ohne Reboot oder Abstürze fertiggebracht hat.

Mein Smartphone liegt ja nicht nur herum, sondern führe ich jeden Tag mit mir und nutze ich dementsprechend. In Benutzung ist bei mir nach wie vor der letzte stabile Jelly-Bean-Release, also 4.3.1. Kernel: 3.4.

Was vielleicht auch noch interessant ist, in diesem Zusammenhang: Es handelt sich um eine Custom ROM. Also das Argument, die seien nicht stabil, ist einfach komplett. Falsch.

Solange man sich an einen Milestone hält dürfte das mittlerweile für den Großteil der AOSP-ROMs gelten. Sofern diese nicht nur von einem Menschen stammen, sondern von Teams erstellt werden: Siehe AOKP, Paranoid Android, CyanFox & Co.

Danke! Bitte weitermachen.

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imo messenger: suizid

Ich hatte vor langem, vielleicht 1,5 Jahren mal erwähnt, dass ich IMO ganz cool fand als Multi-Messenger und auch eine Empfehlung ausgesprochen. Ich revidiere dies hiermit, denn ich bekam wie viele andere am 1. März Post:

We originally launched imo as a browser based messaging service to manage all of your IM accounts. Since then we have also developed apps for Android, iPhone, iPad and Amazon.
To provide the best and most reliable service for our users, we need to focus on the areas we feel we can make the biggest impact. We are now going to concentrate on building out our own communications platform to help people easily connect in their everyday lives. Our goal is to create the fastest and most reliable messaging, voice and video call service in the world.
On March 3, 2014, we will start discontinuing support for all third-party instant messaging networks. We know change isn’t always easy, but we hope our users will trust that this will make imo an even better service.
You will be able to download your chat history on o.imo.im from third-party networks until March 7, 2014.
To download your history:
1. Visit o.imo.im
2. Click the gear in the top right
3. Select Preferences
4. Select the Export chat history option
Thank you to all of our loyal users.

Sprach’s und begab sich in den Suizid.

Der Messenger hat jegliche Existenzberechtigung dadurch verloren.

Was aber hart ist für die Vielnutzer: Ihr habt nur noch bis 7. März, also Freitag Zeit, eure Chat-Logs zu sichern.

Das geht so:
1) o.imo.im aufrufen
2) mit Email-Adresse und Passwort einloggen
3) das Zahnrad oben rechts klicken
4) auf der rechten Seite den Link „Chat Logs exportieren“ klicken
5) Konten einzeln(!) auswählen und die ZIP-Dateien auf dem Rechner speichern
6) da ihr gerade dabei seid: sobald dies abgeschlossen ist, löscht auch euren Chatverlauf! Der Link ist gleich links davon
7) löscht am besten nun auch euer IMO-Konto
8) löscht die App

IMO wird zukünftig nur noch Text- und Videokommunikation über seine App anbieten. Es wird spekuliert, dass dieser harte Einschnitt mit der WhatsApp-Fratzenbuch-Übernahme zusammenhängt; IMO hatte neben Google+, Skype, Steam, ICQ auch Facebook-Messenger supportet.

Dass man so auf diese Aktion reagiert ist definitiv Kindergarten. So richtig trotzig und eben mit diesen wenigen Zeilen, immerhin wurde IMO auf 1.000.000-5.000.000 Geräten heruntergeladen.

Und was noch viel mieser ist, ist eben die kurze Zeit, eigene Chats zu sichern. Das werden viele aufgrund des Wochenendes überhaupt nicht gecheckt haben. Das wirkt unseriös, sowas braucht niemand.

IMO ist tot! Wird es jemand vermissen??

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nokia lumia spyphones

Mag jetzt nicht allzu sehr überraschen: Die Lumia-Smartphones von Microsoft-Nokia telefonieren eure privaten Daten zurück an die Firmenzentrale.

Zu diesen Daten gehört:

* Angaben zum Aufenthaltsort
* SMS-Nachrichten
* Identifikation eures Browsers

[via]

Bei proprietären Systemen grenzt es an ein Ding der technischen Unmöglichkeit, so etwas herauszufinden und sicher bestätigen zu können. Bei Lumia-Geräten ist das insofern interessant, als dass diese Privatsphären-Einschnitte bekannt sind seit es diese Teile gibt, also seit 2011.

Und: Frühjahr 2013, als erste Gerüchte über den Deal mit M$ auftauchten, hat sogar die finnische Regierung(!) ihnen vorgeschrieben, diesen Dreck gefälligst zu unterlassen. Ging Nokia wohl am A$$ vorbei.

Übrigens folgt euch Micro$oft wohl auch innerhalb eurer Lumia-Benutzer-Accounts: Es gab diesen Fall von einem Elternpaar, das gesperrt wurde, nachdem es Bilder ihrer nackigen spielenden Kinder während der Sommerferien gepostet hatte. BNW.

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blackphone bestellbar

Multiple Orgasmen für 460€:

blackphone nun vorbestellbar

Gestern war ja diese ganz tolle Mobilfunk-Messe im schönen Barcelona. Dort wurde das Blackphone, das wahrscheinlich sicherste Smartphone der Welt im Moment, erstmals öffentlich vorgeführt.

Nicht nur die optische Sexyness überzeugt, auch die Specs:

* 4.7″ HD IPS Screen
* >2 GHz Quad Core CPU
* 2 GB RAM
* 16 GB Storage
* LTE
* HSPA+
* Front camera >8Mpx with flash, plus rear camera

Hinzu kommen dann ja noch eine Reihe ausgewählter sicherer Apps, die extra für das Teil entwickelt wurden: Silent Circle Apps, Silent Phone, Silent Text, Silent Contacts, Blackphone-built apps und Blackphone Firewall.

An der Adresse des Schweizer Shops änderte sich nichts: https://store.blackphone.ch/.

Rechnet mit Auslieferungen um den Juni rum.

Ihr sucht ein neues Smartphone? Verzichtet doch auf den Fingerabdruck-Wahnsinn, den das Samsung Galaxy S5 ebenfalls bringen soll und unterstützt eine kleine aber feine Hardware-Schmiede mit Potenzial und massenhaft fachlicher Kompetenz! Tut es! Tut es jetzt!

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apple: goto fail;

Programmierer und Menschen mit Ahnung vom Coden müssen jetzt sehr stark sein.

Es folgt der betroffene Code, der diese „ganz schlimme Sicherheitslücke“ in Apple-Betriebssystemen verursacht hat:

apple goto fail;
Bildquelle

Das ist nicht euer Ernst, oder!?

Das erklärt auch, warum Apple das anfangs nicht publik machen wollte. Dieser Fehler ist dermaßen bescheuert und dürfte in seriösem Code in keinem Falle auftauchen. Nie. Niemals. Wer „programmiert“ dort in Cupertino, bitte!?

goto sind immer Sprungmarken. Man „spart“ sich einfach Schleifencode, man spart sich Code überhaupt, goto gilt als Spaghetti-Code, jeder Berufsanfänger lernt, dass man hierauf verzichtet, es gibt dafür sogar Abzüge in der Note, es ist großer Unsinn. In Java war man sogar so clever und verzichtete bei der Umsetzung der Sprache komplett auf diese Sprungmarke.

Ganz ehrlich: Das ist degenerierte Scheiße. Sowas dürfte nie und nimmer durch die Apple-Qualitätssicherung gelangen. Es dürfte einfach nicht existieren bei Apple, nicht mit dem Image und dieser Milliarden-Kriegskasse, die waren Pioniere, Alter, in welcher Welt leben wir eigentlich??

Wer die Grafik checkt, dem wird ebenfalls auffallen, dass zwar goto implementiert wurde, die Prüfabfrage durch das if darüber aber fehlt. Oder, das wäre noch viel einfacher: Die Prüfabfragen sind alle drin, aber man implementierte ein goto zu viel. Wie man es dreht und wendet, der Schwachsinn ist eben drin geblieben.

Dieses „Wissen“ um goto und dass es Schwachsinn ist, ist übrigens schon sehr alt. Da möchte ich einfach einen Leser zitieren, der sich Wladimir_M_B nennt:

2. aber uns alten 68er Säcken glaubt ja keiner was
gestern, 12:36 Uhr
Go To Statement Considered Harmful Edsger W. Dijkstra. Communications of the ACM, Vol. 11, No. 3, March 1968, pp. 147-148. R.S. [via]

Man beachte das Datum der Publikation.

Mit Glauben hat das übrigens gar nichts zu tun, es ist Standardwissen, so in etwa wie es bei uns im Deutschen am Satzende einen Punkt gibt.

Wer weiterhin, trotz dieser Idiotie, die nicht von der Hand zu weisen ist, weiter auf Apple setzen will, tut euch selbst einen Gefallen und spielt das Update ein. Der Code ist nun öffentlich und wird entsprechend Hacker anziehen.

Und wenn man bedenkt, woran es nun wirklich gehapert hat, einem goto, gefolgt von einem fail; nee, ehrlich jetzt. Das war Schicksal. Das wird genügend zum Kotzen bringen. Das gibt Myriaden neue Meme. Wir sind es nicht schuld. Wäre ich religiös, würde ich sagen: ein Wink von Gott. o.O

[Update I, 18:34]

Bei mir war der Schock groß, dass bei Apple, also DEM Apple, überhaupt mit goto gearbeitet wird. Das kann man auch dem Artikel sehr gut entnehmen.

Viel schwerer wiegt natürlich der Fakt, dass goto bei SSL-Abfragen eingesetzt wird. Security my a$$, wie es scheint in Cupertino. Hier wäre richtiger Code ratsam gewesen und nicht dieser Kindergarten-Müll; erinnert sich schon niemand mehr an PRISM & Co.?

Zum jetzigen Zeitpunkt sind durch das Update übrigens nur die OS-Versionen für Smartphones und Tablets abgedeckt. Der Fehler ist aber eben auch im Desktop-Bereich zu finden. Wann es hier ein Update gibt weiß momentan niemand. WTF.

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android iphone

Ich kann den Apple-Sauhaufen nicht leiden. Aber Wozniak schätze ich wie Sau. Er ist ein sehr kluger Kopf mit oft sehr sympathischen Kommentaren. Und auch Spieleprogrammierer. Ein lustiger Mensch.

Jedenfalls kann ich dieses Statement von ihm nicht so ganz ernst nehmen:

„There’s nothing to keep Apple out of the Android market as a secondary phone market.“ [via]

Aha. Hää?? WTF.

Er hat das irgendwie bei der Apps World conference in San Francisco anklingen lassen. Primär ging es um das Schicksal von Blackberry, dass er es „schade“ fände, dass es sie nicht mehr gibt (ich persönlich übrigens nicht, es gab nichts Nutzloseres) und dass die eben „den Android-Zug verpasst“ hätten.

Ja, das mag schon sein, aber ich frage mich wie das mit Apple und Android zusammenpassen soll. Ein Großteil der Apps für Android würden im Apple-App-Store gar keine Zulassung bekommen, siehe das Schicksal der letzten Bitcoin-Börse „Blockchain“. Oder auch das Schicksal von Firefox, das keine Chance mehr gegen den dort bevorzugten Safari sah. Oder, oder, oder. Es könnte endlos so weitergehen.

Apple wäre strunzdumm, Teile seines iOS offenzulegen, was im Falle einer Android-Unterstützung passieren _müsste_. Dann würde die Fachwelt mal sehen, wie grundstupide und unausgegoren das unter der Oberfläche alles ist. Was bei Apple zählt ist der Look, Technik interessiert die einen Scheißdreck.

Und das mit dem „sekundären Markt“ raffe ich nicht: Damit man sich Android-Gebiet erschließt? Oder damit man auch ärmere Länder bedienen kann? Das Letzteres überhaupt nicht in den Cupertino-Masterplan passt hat man ja mit dem iPhone 5c gesehen, das hoffnungslos zu teuer für solche Märkte war/ist.

Ich weiß nicht genau, was mit dem Ticket von Wozniak an dem Tag nicht gestimmt hat, aber okay. Ist sein Leben. Und im Gegensatz zum anderen Steve lebt er ja noch und lacht viel, da kann er bislang nicht so dermaßen viel falsch gemacht haben…

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