Ohne Worte:

So ganz unkommentiert kann ich das aber trotzdem nicht stehen lassen.
Der ganze Patente-Wahnsinn im aktuellen Apple vs. Samsung-Verfahren ist doch sowas von lächerlich. 1 Milliarde Dollar Schadenersatz? Für was?? Für Innovationen? Was ist da bitte los, Apple? Noch ganz dicht!?
Dass das Urteil nur Amerika tangiert und in Europa keinerlei Auswirkungen haben soll kann ich so auch nicht ganz abnicken. Schließlich muss jeder, der Smartphones entwickelt, diesen lukrativen und anspruchsvollen US-Markt auch abdecken können.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hersteller und Programmierer ihre Hard- und Software „verkrüppeln“, nur um am Ende es allen recht machen zu können. Der Leidtragende ist der Verbraucher, auf dessen Rücken dieser „Krieg“ ausgetragen wird.
Schöne neue Technik-Welt.
Lesen Sie nächste Woche: APPLE VS. DAS GESAMTE UNIVERSUM! Der Prozess findet in den USA statt; wo sonst. Und es ist jetzt schon klar, wer gewinnt.
Geil aussehen tut das Teil ja:

Was wir hier sehen ist die BMW-Gaming-Maus, die der bayerische Autohersteller in Zusammenarbeit mit Thermaltake entworfen hat.
Fünf Tasten lassen sich hier programmieren, es gibt eine „Z-Taste“, die durch die vorprogrammierten Befehle schalten soll, etwa beim Gaming. Von Haus aus tastet der Laser mit 5.000 DPI, er soll sich aber auf 8.200 DPI hochschrauben lassen.
[via]
Angekündigt wurde die Studie im Januar. Mittlerweile soll man aber eine tatsächliche Maus auch kaufen können: 100$/80€ wird man dafür auf den Tisch legen müssen.
Ich habe mir mal von AKG einen faltbaren Kopfhörer gekauft. Die Modellbezeichnung war K27i. Vom Style her ein Top-Produkt und nicht ganz billig: 2005 hat dieses Teil 50€ gekostet!
Jedenfalls, das Ding hat kein Jahr durchgehalten, da versagte der rechte Ohrhörer. Zum Glück war da noch Garantie drauf und die Jungs und Mädels von Hirsch & Ille waren so freundlich mir einen neuen zu schicken, originalverpackt und das selbe Modell.
Tja, ihr könnt euch sicher denken, was jetzt kommt: Kein Jahr vorbei, Ohrhörer defekt, keine Garantie mehr.
Was jetzt machen? 50€ zum Fenster rausgeworfen? Ja und nein.
Die Jungs und Mädels von Hirsch & Ille waren erneut freundlich: Sie sendeten mir das Nachfolge-Modell den AKG K 430 (siehe hier bei Amazon). Neu, OVP. Super-Sache.
Nun, heute war auch Ende mit diesem Kopfhörer. Das selbe Problem, rechter Ohrhörer defekt, kein Sound mehr.
Und ich entschied: JETZT REICHT ES!
Also Kopfhörer genommen, zusammengefaltet und mit voller Wucht auf den harten Betonboden geworfen. Ein Ohrhörer flog gleich ab, das Teil nochmal genommen, zusammengefaltet, Betonboden. Dann mit dem Fahrrad drübergefahren. Zum Schluss, ich hatte wirklich einen Hass, die Überreste genommen und auf die Bahngleise gelegt.
NIE WIEDER AKG! STECKT EUCH EURE CHINA-KOPFHÖRER SONSTWO HIN! Enough.

Das sind schon tapfere Leute bei Kickstarter und Indiegogo. Besonders, wenn für die geniale Idee kein Geld rüberkommt.
In manchen Fällen funktioniert das Prinzip allerdings blendend und dann kommt irgendwann auch ein fertiges Produkt dabei raus. Outgrow.me verkauft diese Produkte.
Wahrscheinlich der ungewöhnlichste Webshop überhaupt. Manche Erfindungen sind auch nur als Vorbestellung zu haben, doch bereits jetzt gibt es massenhaft Kategorien, da ist man eine Weile mit Stöbern beschäftigt.
Meine Lieblingskategorie: „Everything but Apple“. Der coole Mecha-Comic dort wird wohl das erste sein, was ich dort kaufe. Und die Videogames sind auch interessant.
Eine Website mit Potenzial.
Aha, die Japaner wieder, wie krass:

Dieses „Car Kit“ zum Selberbauen(!) gibt es Frühjahr 2013 in Nippon zu kaufen. Das Fahrzeug ist allerdings dann nur 88,5cm hoch (also nichts für große Menschen), 123cm breit und 250cm lang. Mit einer vollen Ladung des Akkus kann man maximal 25 Kilometer weit fahren, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35km/h. Für den Alltag ist das Teil also überhaupt nicht geeignet.
[via]
Scheinbar war das auch nicht das offizielle Ziel: Mit diesem Modell sollen Colleges oder andere Schulen sich mit dem Mechanismus elektrischer Fahrzeuge vertraut machen. Wenn man oben mal Punkt 4) betrachtet, merkt man, dass man mit diesem Mini-Auto sich auch nicht draußen blicken lassen kann; das sieht dann doch eher nach Spielzeug aus.
Und trotzdem: Die Idee, ein eigenes elektrisches Auto zusammenzubauen ist ja nicht schlecht. Wenn die Leistung stimmt und das erheblich billiger wäre wie die üblichen Dreckschleudern, sicher auch eine Alternative. Doch bis dahin, naja, ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg.
Seit Windows Vista gibt es Microsoft Gadgets. Das sind kleine Mini-Programme für den Desktop, die diverse Informationen bereitstellen, etwa zum Wetter, über Aktien oder zur CPU-Auslastung. Programmiert werden diese Dinger mit Javascript und HTML. Und genau hier liegt anscheinend das Problem.
In seinem neuesten Security-Update-Bulletin warnt Microsoft eindringlich vor weiterer Verwendung dieser Gadgets. Angreifer könnten so bösartigen Schadcode in das System einschleusen. Diese Lücken werden allerdings nicht gestopft, was nur logisch und erwartbar gewesen wäre, sondern: Man soll die Gadgets und die Sidebar selbst deaktivieren(!). Außerdem gibt es keine Sicherheitsupdates und Aktualisierungen mehr.
Aha. Als „Update“ wird hier also die Entfernung eines Features vorgeschlagen!? Klingt. absolut. logisch.
Das neue Windows 8 steht vor der Tür, da ist für so einen Update-Blödsinn keine Zeit mehr. Super Support! Behindert, Altah.
Non capisco niente. Zum Glück bin ich seit 7 Jahren nicht mehr auf M$ angewiesen. WTF.
Gestatten, das hier ist die Ouya, eine Android-Spielekonsole für nur 99$:

Designt wurde das Teil von Yves Behar.
Der Clou: Das Entwicklungssystem gibt es gleich mit, damit jeder Spiele erstellen kann, die dann kostenlos gespielt werden sollen. Eine Konsole, die von Anfang an gehackt werden will!
Yves Behar hat bereits bei dem Projekt One Laptop per Child mitgewirkt und bringt entsprechende Erfahrungen mit. Zudem sind Xbox-Guru Ed Fries und IGN-Urgestein Julie Uhrman mit an Bord.
[via]
Coole Idee, die Sache hat nur einen Haken: Wer will gute Spiele dafür entwickeln, wenn er kein Geld dafür kassieren kann?
Wann das Gerät rauskommen soll ist derzeit noch unklar.
Ich als Person, Autor von gizmeo.com und Chef des Online-Verlages aethyx.com unterstütze natürlich die seit heute bestehende Internet-Freiheits-Erklärung (Declaration of Internet Freedom):

Eine allgemeine Diskussions-Seite zum Thema findet man bei: http://techdirt.com/netdeclaration, wo über Prinzipien abgestimmt & diskutiert werden und wo man auch eigene Ideen einbringen kann.
Es gibt auch Seiten drüben bei reddit und Cheezburger, wenn man mitmachen will.
Auch bekannte Organisationen wie EFF, Free Press und Access sind an Bord.
Man kann auf sowas gar nicht eindringlich genug hinweisen. Ob das jetzt mit dieser Erklärung etwas wird steht auf einem anderen Blatt, wenn man mal das ganze Gedöns mit ACTA, Cispa, u.ä. bedenkt. Aber es ist eine durch und durch noble und sinnvolle Sache.
Das ist Knut:
Das ist, was Knut kann:
Knut wird über eine App kontrolliert, die auf PC oder Handy/Smartphone läuft. Damit ist es möglich
Außerdem kann man Knut einen Namen geben, ihm eine Email-Adresse zuweisen, das Intervall der Checks setzen, usw.
Wie man sieht hat sich das Projekt bereits jetzt praktisch von selbst finanziert, obwohl das Geldsammeln noch sechs Tage andauert. Es sieht also ganz gut aus, dass es Knut auch real zu kaufen geben wird.
Wenn man dem Link oben folgt, findet man noch allerlei nette Videos und viele Specs. Insgesamt hat die Entwicklung dieses Gadgets drei Jahre gedauert.
Leider ist noch nicht klar, was das Ding kosten soll. Ich würde jedoch nicht mehr wie zwischen 50-100$ zahlen. Ins Weltall bringt mich Knut nämlich auch nicht.

Hier die Kurzfassung, was das neue Microsoft Surface können soll:
Microsoft Surface ist eine Familie von Tablet-PCs der Firma Microsoft, die am 18. Juni 2012 von Steve Ballmer vorgestellt wurde. Es gibt zwei Versionen mit den Namen Surface und Surface Pro.
Beide Geräte besitzen ein multi-touch-fähiges 10,6-Zoll-Display mit Seitenverhältnis 16:9. Das Gehäuse mit ausklappbarem Ständer besteht aus einer „VaporMG“ genannten Magnesiumlegierung und enthält je zwei Mikrofone und Lautsprecher sowie je eine Kamera an der Vorder- und Rückseite. Der Bildschirm ist mit Corning Gorilla Glass 2.0 verglast. Auch haben beide Versionen die Zwei-Antennen-Konfiguration für W-LAN nach den Standards 802.11 a/b/g/n gemeinsam.
Hier, was es tatsächlich macht:
WIN!
Gestatten – Der Reebok Pump Fury zur legendären Anime-Serie „Ghost in the Shell: Stand Alone Complex“:

Mega-abgefahren.
Reebok kooperiert hier mit dem japanischen Figurenhersteller Megahouse. Der Sneaker ist eine Hommage an die Tachikoma-Kampfroboter der Serie.
Limitiert auf 500 Stück (weltweit!), kosten die Teile ein kleines Vermögen: ¥21.000/US$263, das sind 212€.
Hier gibt’s noch mehr Photos: http://megahobby.jp/event/tachikoma_pump_fury/. Man beachte auch die Sohle!
Klasse:
Dieses Video zeigt uns ein paar der Hauptereignisse der Jahre 2010 bis 2019 in chronologischer Abfolge. Die verwendeten Materialien stammen alle von YouTube oder der Bildersuche von Google. Die verarbeiteten Informationen hingegen alle von http://futuretimeline.net/.
Achtung: Das Video verwendet als Hintegrundmusik die Tracks „Keep Hope Alive“ / Crystal Method und „Brainchild“ / Symmetry C (Lange Breakbeat Remix). Dadurch kommt es wieder zu dieser üblen und nervigen GEMA-Warnung. Benutzt hier bitte https://proxtube.com/, das legendäre Browser-Plugin des 17-jährigen Programmierers Malte!

Jacques Cousteau war gestern: Mit dem Open-Source-Mini-Uboot openROV kann sehr bald praktisch jeder auf Unterwasser-Erkundungs-Fahrt gehen. Die ersten Bausätze dieses Geräts werden am Ende dieses Sommers für 750$/602€ zu haben sein.
[via]
Eric Stackpole war eigentlich mal Ingenieur bei der NASA, doch er ist einer der Initiatoren dieses Projekts. Der Rover selbst kann in Tiefen von bis zu 100m vordringen, läuft mit Batterien circa 1,5 Stunden und bringt eine HD-Webcam, sowie LED-Lichter mit. Das Gewicht beträgt fast drei Kilogramm. Gesteuert wird das Teil später ganz einfach über einen Browser und einen Video-Feed.
Natürlich ist es von Vorteil in der Nähe eines großen Sees oder gar Meeres zu wohnen. Für die eigene Badewanne oder den Pool sind 600€-Tauch-Spielzeuge wohl kaum zu rechtfertigen. Trotzdem: Nette Idee, erneut mal wieder über Kickstarter finanziert.

Die Firma Urbio hat eine kluge und innovative Erfindung gemacht: Panele, die man an die Wand heften kann, um sich einen Indoor-Garten selbst zu schaffen.
Das ganze Projekt hat sich, mal wieder, durch Kickstarter finanziert. So kann man das Zubehör inzwischen auch real kaufen: http://myurbio.com/collections/all.
Ein Panel kostet da nur 10$. Die Halterungen dafür, maximal vier kann man auf einem Panel anbringen, kosten zwischen 5$ und 35$, je nach Größe und Pflanzenart. Natürlich gibt es auch eine Art Rundum-Sorglos-Paket: Das teuerste Angebot, sechs Panele mit sechs unterschiedlich großen Halterungen, kostet 175$.
Die Halterungen selbst sind aus Polypropylen, die Dinger haften mit speziellen Neodym-Magneten.
Wirklich nett gemacht und modern, das sollte in jeden gegenwärtigen Haushalt passen. Wer nicht so auf Pflanzen steht, der kann die Hüllen auch mit anderem befüllen, etwa Stiften oder Heften. Doch ein richtiger kleiner Garten an der Wand macht natürlich einiges mehr her.

Hier ist ein Design-Konzept, das rohe Eier in leckere Schlemmereien verwandeln soll und zwar in einer Art Eier-Granate aus Pappe.
Tatsächlich hat dieses Konzept den Design-Wettbewerb zum 20-jährigen Bestehen der EPDA (European Packaging Design Association) gewonnen.
Doch wie funktioniert das?
In dem Eierkarton sind mehrere Schichten eines speziellen Materials auf der Hülle angebracht. Die chemische Reaktion findet statt, wenn man an dem braunen Band zieht. Und so soll nach wenigen Minuten ein perfekt gekochtes Ei dabei herauskommen.
Die Idee stammt von einer russischen Agentur namens Kian. Der ungewöhnliche Name, „Gogol Mogol“ stammt auch aus Russland und bezeichnet ein Eier-Menü mit diversen Eier-Variationen.
[via]
Ob dieses Konzept jemals in der Realität existieren wird ist ungewiss. Auch nicht sicher ist, ob bei der berüchtigten chemischen Reaktion nicht irgendwelche Rückstände bleiben, die die Gesundheit gefährden. Hey, das Ding kommt aus Russland, man kann also gar nicht vorsichtig genug sein…