Hammers:

Macoto Murayama ist 29 und erstellt nun schon seit 2007 mit einem CAD-Programm technische Zeichnungen von Blumen. Ich weiß nicht, wie ich das bisher übersehen konnte. Japan ist so fürchterlich weit weg, leider.
Er verbindet hier gleich zwei Berufe: Zum einen ist er natürlich Botaniker, das erkennt man gleich. Doch auf der anderen Seite hat er jetzt seit nunmehr 20 Jahren Zeit gehabt sich an das Programm zu gewöhnen und dementsprechend sind seine neueren Werke durchgestylte Kunstobjekte, die eher wie aus einem guten Videospiel anmuten.
Deutlich zu sehen ist dieser Prozess in seinem Portfolio:
http://frantic.jp/en/artist/artist-murayama.html. [via]
Seine Arbeitsabläufe schauen im Detail so aus:
„First, he chooses the plant and finds the real flower, for example the exquisite Lathyrus odoratus L.
Second, he dissects the flower cutting the petal and ovary with scalpel and observes it with magnifying glass.
Third, he makes sketches and photographs the parts of dissected flower.
Forth, he models its form and structure using 3ds Max (3DCG software).
Fifth, he renders separate parts and creates a composition using Adobe Photoshop. Sixth, he imposes admeasurements, parts names, scale, scientific name etc. Seventh, he prints out Lathirus odoratus L. at large scale printer and frames it…
Here it is, The Flower of Totalitarian Scientific Conscious!“
Einfach nur gut.
Amüsant, dass sich Leute heute noch darüber aufregen: Die Google-Datenbrille wird keine Schimpfwörter und ähnliches Getier kennen. [via] Es gibt keine Möglichkeit das abzustellen. Und da Sprache die einzige Option sein wird dieses Gerät zu steuern, muss man sich auf den Konzern Google verlassen, was gesagt werden darf.
Neu ist das nicht, Google führt ja schließlich auch eine Blacklist. Wer sich die aber genauer anschaut, der wird erkennen müssen, dass das für eine so umfangreiche Suchmaschine doch eher wenige sind.
Ich sehe hier als Anwender eigentlich nur ein Problem, wenn man die Brille mit dem System in Betrieb nimmt, die mitkommt. Alle anderen werden schon Mods im Laufe der Zeit dafür finden, die nicht nur lächerliche Schimpfwörter zulassen, sondern dieses Gerät weiter erweitern und Funktionen hinzufügen werden. Hier gilt wie immer der moderne Leitspruch:
„Wer muss den Kraken fürchten, wenn er Kratos mit im Boot hat?“
Und dennoch: Hier sieht man wieder die US-amerikanische Masche allen anderen Nationen die eigenen (oft und gerne völlig verkorksten) Werte und Sichtweisen aufzudrängen. Es gibt nämlich Länder, in denen das Fluchen so alltäglich wie üblich ist, z.B. Russland.
Danke Onkel Sam, dass du uns das immer wieder abnimmst! Wo wären wir nur ohne dich!? Fuck. Shit.
Jetzt bin ich von den Chinesen auch mal richtig geleimt worden.
Ich habe mir ein paar Android-Figuren bestellt. Und zwar hier: http://cect-shop.com/de/gadgets/android-figuren.
Heute habe ich sie abgeholt, die lagen natürlich beim Zoll.
Meine Freude währte aber nicht lange: Die fünf waren alle Fälschungen. Großartig!
Bei einem brach sofort der Arm ab, obwohl der eigentlich beweglich sein sollte. Bei einem anderen war der Rotor im Eimer. Wieder ein anderer hatte keine Antennen mehr. Oder Ohren. Wasauchimmer.
Jedenfalls, kauft niemals bei diesem CECT-Shop etwas! Das sind die übelsten Betrüger dort.
Jetzt hoffe ich auf PayPal und dass ich mein Geld wieder bekomme. Doch sicher ist das, natürlich, nicht.
Au weia, da kackt der Chinamann aber böse ab. I’m really pissed. Fuck you, CECT!.
Von den Fake-Figuren werde ich Bilder machen und sie hier reinstellen. Man sieht gleich, dass die billig kopiert sind. Katastrophe.
Tipp: Man kann die Echtheit ganz leicht nachprüfen, das geht mit diesem Guide hier („Field guide to spotting fake Android mini collectibles!“). Pech für mich, aber nicht zwangsläufig für euch.
[Update, 01.05.13]
Wie versprochen hier die Galerie mit den Fake-Figuren:
Die erste, die ich ausgepackt hatte, war die mit dem „APK 2008“-Schriftzug. Da bin ich schon stutzig geworden, weil die so schlecht bemalt war. Der Blick auf die Packung und der Vergleich mit den Photos vom Link oben hat dann gezeigt, dass dieses erste Ei vom Start weg ein faules war. Da hat man schon keinen Bock mehr die anderen zu öffnen.
Insgesamt kann man festhalten, dass bei allen Figuren:
– das Plastik stinkt, sobald man sie aus der Packung nimmt
– keine Beipackzettel dabei waren
– Arme und der Kopf sehr schwer beweglich sind und leicht brechen
– die Kolorierung nicht durchgängig deckend ist
– der „Android“-Schriftzug auf der Rückseite unterschiedlich große Buchstaben hat
– das Finish zu matt ist und sich die Figur zu rau anfühlt
Wir reden hier von einem Warenwert von 40€. Ich kläre das gerade über PayPal, doch mehr wie 10€ Erstattung habe ich nicht angeboten gekriegt. Zu hart, die Leute von CECT…
War eigentlich die logischste aller Konsequenzen:

Vor dem PI war Arduino das Maß aller Dinge für jeden Freizeit-Hacker und -Modder. Das MAKE-Magazine hat früher, ist aber auch schon paar Jahre her, sogar Festivals dazu veranstaltet. Kleine Hacker-Camps, aber auch mit vielen Elektronik-Begeisterten und Elektro-Freaks aller Altersklassen.
Jedenfalls, mit dem UDOO werden der Raspberry Pi und Arduino quasi zwangsverheiratet. Das habe ich mich immer gefragt, wo diese Umsetzung eigentlich bleibt. Allerdings bin ich nicht davon ausgegangen, dass sich das auch andere fragen und erst recht hatte ich keinen Schimmer, dass man sowas ernsthaft umsetzen können soll.
Echt gut.
Die lächerlichen 27.000$ sind schon drin: 51 Tage läuft das Projekt noch bei Kickstarter und es sind derzeit 204.000$.
Das Endprodukt wird eher mächtig für so ein Einplatinen-Ding: Man kann den UDOO als Dual-Core- oder Quad-Core-Platine bekommen. Die vielen Schnittstellen wurden einfach vom Raspberry übernommen (HDMI und dergleichen), alles andere ist vom Arduino, hier sieht man das Board mit vielen Steckplätzen im Detail.
Angedacht ist mal Android 4.x und Ubuntu Linaro als Betriebssystem. Das zeigt auch, in welche Richtung sich die Power bewegt: das Brett wird locker mit aktuellen Mittelklasse-Smartphones mithalten können.
Am Ende kommt es, wie es kommen sollte: Ohne Arduino-Hype wohl kein großes Interesse am PI. Durch den wieder viel Entwicklung in Einplatinen-PCs ansich floß, auch damit Schüler damit arbeiten können. Und jetzt bringt man beide erfolgreichen und sympathischen Projekte mit dem UDOO zusammen und es schließt sich der Kreis. Sehr sauber, no strings attached; zumal die UDOO-Hardware später unter einer CC-Lizenz zur Verfügung gestellt werden soll.
Ab September werden die erste UDOOs ausgeliefert. Preis dann: 109$/84€ für die Doppelkern-, 129$/99€ für die Vierkern-Version. Nice to have!
Die aktuelle Werbung in der allseits unnützlichen Glotze zu den lächerlich teuren Kopfhörern von (dem eigentlich eher mal anspruchsvoll gewesenen) dr. dre ist, was wir in Good’Ol Germany sagen: revealing!
Endlich wird mit offenen Karten gespielt und man zeigt, wer die Zielgruppe wirklich ist: blutjunge Menschen, die weder eine Ahnung von Musik mitbringen, noch wie ein guter Kopfhörer sich anzuhören hat. Aber dafür viel, viel (zu viel) Geld, das sie nicht verdient haben und von Eltern oder Großeltern in den viel zu kleinen Arsch geblasen kriegen.
Never had a pair, never will buy one, even if they would send me one as a gift: I would destroy it. With a chainsaw and a blender. Thanks for nothing.
Wie immer: nie etwas kaufen, was in der Braunschen Röhre angepriesen wird. Wahre Qualität hat Werbung nicht nötig. Schon gar nicht über dieses verkackteste Medium der Lüge & des Verrats. Aller Zeiten und bis in Ewigkeit. Maktub.
Spirograph war früher mal Etwas, womit man die Kiddies bei der Arbeit gehalten hat. Das wird heute kaum noch jemand kennen, doch werbegeschädigt, wie unsere Generation nun mal ist, kenne ich sogar noch deren Slogan: „Malen was du willst!“.
Irgendwie ad absurdum führt PG52 das ganze Prinzip mit seiner Erfindung: dem LEGO-Spirograph. Kleine Menschen sind hier nutzlos.
Den Kindern sollte durch Spirograph, das irgendwann 1965 in England erfunden wurde, Mathematik und vor allem geometrische Formen nähergebracht werden. Nicht jeder konnte damit etwas anfangen, doch jeder hatte so ein Ding. Irgendwann mal. Weil es eben jeder hatte. Musste man auch haben. Kinder sind da unbarmherzig und können sonst sehr, sehr laut werden.
Die gepimpte Version von den Ergebnissen sind eigentlich echte Mandalas, die im Buddhismus und Hinduismus auch heute noch Verwendung finden.
Wie bei jeder Erfindung so gibt es auch hier wahrscheinlich jemanden, der den Spirograph schon viel früher erfunden hat: Bruno Abdank-Abakanowicz, sein Patent auf dieses Prinzip ist aus 1885. Und ehrlich würde es mich wundern, wenn nicht die alten Ägypter oder Babylonier schon ein ähnliches Spiel gehabt hätten.
Das Spielzeug wird heute noch produziert, allerdings oftmals in Wischiwaschi-Ausführungen. Die ECHTEN Ausgaben findet man aber noch zahlreich im Internet bei irgendwelchen Auktionshäusern. Vielleicht spuckt YouTube ja sogar noch das eine oder andere Werbevideo aus der Vergangenheit dazu aus. „Malen was du willst!“ Wie das Müsli von Seitenbacher ein Gehirnkrampf-Slogan, den man nie mehr los wird.
Fuck, ich muss jetzt so ein Spiel kaufen! Und danach Müsli! Ich. Muss weg.
Für solche Projekte ist das Ding ja eigentlich gedacht:

Der „AirPi“ wurde von 16-18-Jährigen entwickelt und zwar an der Westminster School in London.
Deren Interpretation ging eben in die Richtung, dass Luftverschmutzung uns alle tangiert. Und da fanden sie den 40€-Rechner eben optimal dafür. Ich auch. Hier das Projekt:
Richtig sauber gemacht diese Website.
Mit allem Hardware-Krimskrams kommt man am Ende auf ca. 60€. Dafür sind dann folgende Funktionen gegeben, die übrigens automatisch auf einer Website dargestellt werden können:
– Temperatur
– Luftfeuchtigkeit
– Luftdruck
– Licht- und UV-Strahlung
– Luftverschmutzung durch Kohlenmonoxid, Stickstoff und Smog
Wer das nachbauen will, kein Problem: Die Schüler haben alle Quellcodes kostenfrei auf ihrer Seite zur Verfügung gestellt.
Fazit: Erinnert stark an KNUT, kann man aber a) selber nachbauen und b) auch noch seine eigenen Daten hochladen. Derzeit werden neben dem englischen Standort noch die Werte der indischen Stadt Mumbai gemessen. Thumbs up!
LXDE ist wirklich keine tolle Option (sprich: pain in the ass), wenn man auf dem Raspberry mit einer schönen Desktop-Umgebung arbeiten möchte. Aber zum Glück gibt es ja noch Xfce oder einfach „X-Face“.
Diese Desktop-Umgebung basiert auf GTK+, wie auch Gnome, und ist lockere zehn Jahre älter als LXDE.
Hinzu kommt, dass Xfce an verschiedenen Stellen im Web geradezu empfohlen wird, für ARM-Hardware und dergleichen. Ein Versuch lohnt sich in jedem Fall, zumal der Umstieg in Raspbian einfacher ist, als man sich das vorstellt.
Hier die nötigen Schritte im Überblick:
1. sudo apt-get install xfce4 xfce4-goodies
2. sudo dpkg --get-selections
Sobald diese wenigen Schritte abgeschlossen sind, ist Xfce bereits in Raspbian verfügbar.
Danach sollte man die alten LXDE-Pakete deinstallieren. Manuell einzugeben:
3. sudo apt-get remove lxde lxappearance lxde-common lxde-core lxde-icon-theme lxinput lxmenu-data lxpanellxpolkit lxrandr lxsession lxsession-edit lxshortcut lxtasklxterminal
Hier kann jetzt sein, dass man selbst ein paar genannte Pakete gar nicht auf seinem System hatte. Raspbian sagt einem das dann, diese einfach aus der Liste löschen.
Jetzt noch ein einfaches
4. sudo reboot
und euer Raspberry Pi sollte Xfce nutzen.
Optional: openbox und Xscreensaver noch löschen. Spart ein paar wichtige Ressourcen und openbox wird eh nur von LXDE genutzt.
Dass es tatsächlich funktioniert kann ich bestätigen. Der Franzose, der mir das angeraten hat, hat auch einen Screenshot gemacht, den gebe ich gerne weiter:
Fazit:
Es war einfacher als gedacht die komplette Desktop-Umgebung auf dem Raspberry Pi umzustellen. Mit Debian habe ich mich inzwischen abgefunden, ist gar nicht so schlecht. LXDE war mir jedoch von Anfang an ein Dorn im Auge.
Xfce bringt hier viel mehr Einstellungen mit, es sieht grandios aus und läuft genauso stabil. Es braucht ein paar mehr Ressourcen, that’s it. Die sollte euer Modell B allerdings von Haus aus mitbringen.
Tipp: Probiert mal Compositing, wenn ihr euch traut. 😉
Kann nicht genau sagen, ob diese Idee echt und umsetzbar ist, aber trotzdem interessant:

Was wir hier sehen ist der „Orcasub“.
Kurz gesagt ist das ein Uboot für Privatleute. Es sieht aber eher wie ein Unterwasser-Jet aus. Oder ein Ding aus einem James Bond.
Insgesamt nur 6,70m lang, wiegt 4 Tonnen und taucht bis in 300 Meter Tiefe. Kostenpunkt: 2 Millionen US-Dollar, das sind ca. 1,5 Millionen Euro.
[via]
Gesteuert wird wie in einem Flugzeug: Joystick und Pedale sorgen für schnelle Kurven, man gleitet tief oder hoch, usw. Mit der mitgelieferten Batterie soll der Orcasub 80 Stunden unter Wasser bleiben können, die LEDs liefern satte 60.000 Lumen und ein eingebautes Sonar schützt vor Kollisionen.
Es gibt Bilder von dem Ding, aber wohl nur als Modell bisher:
9 screens, das „Orcasub“-Mini-Uboot, via pocket-lint.com.
In dem Preis ist übrigens auch ein 5-Tage-Training mit drin, wie man den Orcasub zu bedienen hat. Na dann.
Die EGO! Smartmouse in mal wieder so ein cooles Kickstarter-Projekt.
Sie soll 8GB internen Speicher und Bluetooth mitbringen, läuft mit einem ARM9-400MHz-Prozessor und Linux. Außerdem kann sie dank diverser Sensoren als 3D-Controller eingesetzt werden.
Derzeit sind ca. 16.000£ von den angestrebten 25.000£ die benötigt werden drin. Prototypen existieren auch schon. Wenn alles klappt, wird die 2GB-Variante ca. 80€ und die für 8GB 140€ kosten.
Tja, was ich aber nicht verstehe: Die Meilensteine sehen diese Hardware ab Juni für Windows-Rechner, ab Juli für Mac-Maschinen vor. Ja und Linux selbst? Hallo!?
Ah ja, der gute Pi.
Und das gute Raspbian.
Eigentlich zwei, die sich gefunden haben sollten, dabei liegen sie andauernd im Ehe-Krach.
Jedenfalls, gestern um 23:43 und ein paar zerquetschte Sekunden konnte ich endlich mein Sound-Problem lösen.
Zum einen lag es wohl an meinem bescheuerten HDMI-Kabel, dass ich zumindest hierüber keine Soundausgabe hatte. Aber primär liegen meine Ambitionen eh bei dem Lautsprecher-Ausgang, wegen dem Kabel zu meiner Anlage.
Also alles mögliche durchprobiert, softwareseitig sah das echt gut aus, in jedem Programm. Nur gab ein
aplay /usr/share/sounds/alsa/Front_Center.wav
keinerlei Pieps von sich.
Also weiter recherchiert. Das Problem scheint v.a. beim neueren Raspbian bekannt zu sein. Jedenfalls wird empfohlen den Output manuell zuzuweisen. Das geht dann so:
amixer cset numid=3 n.
Wobei hier n für 0 (auto), 1 (Kopfhörer-Ausgang) und 2 (HDMI) stehen kann. Von Haus aus hat das mein Pi nicht geblickt. :-/
Hat mich jetzt mehr oder weniger 5 Tage beschäftigt. Alles mögliche verglichen, ALSA-Pakete und Pulseaudio-Pakete und whatnot.
Wenigstens DAS jetzt erledigt.
Weiter geht’s! Aber nicht mehr dieses Wochenende. War mir jetzt doch zu stressig. Eine kleine Diva, das Teil, WTF.
Das ist es nun, das allererste Firefox-Phone der Welt vom China-Hersteller ZTE:

Das wird ein reines Budget-Phone, wahrscheinlich anfangs in erster Linie für weniger entwickelte Länder. Es wird einen Cortex A5-Prozessor und ein 3,5“-Display mitbringen.
Vor 2014 wird man das jedoch nicht kaufen können.
Auf dem Mobile World Congress konnte man das System in Aktion sehen, hier ein Video davon:
HTML5 wie es sein sollte.
Auch Alcatel wird in diesem Segment mit einem Modell einsteigen: Mit gleich großem Display, 1GHz-Prozessor, 512MB internem Speicher und 3,2-Megapixel-Kamera.
Das kam vielleicht bei meinem letzten Bericht zu diesem OS falsch rüber: Ich bin nicht gegen dieses Smartphone. Ich denke nur, es kommt viel zu spät. Außerdem sind wir gerade dabei uns mit Linux auf Smartphones einzuschießen, da könnte so eine Ambition am Ende kontraproduktiv sein, überhaupt im Kampf mit Cupertino.
Und, naja, der „gute“ ARM-Prozessor. Legt mir im Raspberry Pi schon schöne Beschränkungen in den Weg.
Aber auch Firefox auf solchen Geräten soll natürlich seine Berechtigung haben. Mal schauen, was da noch kommt. In jedem Fall wäre ein Highend-Modell überaus von Vorteil.
Nach drei Wochen Wartezeit kam das Teil dann doch noch:

Hier in seinem neuen Heim:

Jetzt noch Debian mit KDE installieren und los geht’s! 🙂
Bin mal gespannt, ob die mickrigen 700MHz ausreichen dafür. Aber laut Wikipedia ist die Übertaktung bis auf maximal 1GHz sogar noch im Rahmen der Garantie.
Der Rechner war nicht sehr teuer, selbst mit Gehäuse nicht. Aber man benötigt dafür auch die richtige Peripherie: Der PI kommt nackt. Netzteil, HDMI-Kabel, Tastaturen und dergleichen muss man alles separat kaufen, sofern man das nicht daheim rumliegen hat. In meinem Fall kamen so fast 70€ zusammen. Muss man eben einplanen irgendwie.
Hier noch eine Übersicht der erhältlichen Betriebssysteme:
http://en.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi#Operating_systems.
Have fun!
Ein bisschen Grafikkarten-Fetisch muss manchmal auch sein:

(oben: Die Spezifikationen der GEFORCE TITAN, klicken zum Vergrößern)
Nvidia wird ab dem 25. Februar die teuerste und schnellste Grafikkarte der Welt verkaufen.
Die mit 7,1 Milliarden Transistoren und 2.688 CUDA-Cores ausgestattete DirectX-11-Karte wird dann 1071€ kosten. w00t.
Die teuerste Karte ist auch gleichzeitig wohl die größte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Das liegt an der Kepler-Architektur. Die 4,5 Teraflops müssen ja schließlich irgendwo herkommen…
Das Teil ist auch so frisch, es gibt noch gar keine Benchmarks. Die Pornobranche muss sich also noch gedulden. Drei(!) dieser Geräte sollen aber anscheinend die einzige Möglichkeit sein Crysis 3 ruckelfrei auf drei(!) Monitoren mit einer Auflösung von 5.760×1.080px(!) zu zocken. Phew, das wird langsam anstrengend.
Als Netzteil empfiehlt Nvidia ein übliches mit 600W. Na wenigstens etwas, was man weiter benutzen kann.
Zum Glück bin ich aus dem Alter raus. Alles, was im PC-Bereich mehr als 90 Watt braucht wird von mir nicht mehr genutzt, die Zeiten sind endgültig vorbei. Aber das heißt nicht, dass ich noch was gegen den guten alten Desktoprechner hätte: So Klassiker sind mir immer noch lieber als dieser ganze Tablet-Scheiß. So richtig schöne Stromsauger mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke; hach, das hat schon was. These were the times…