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Archiv für die Kategorie „Zukunft“

lotus c-01

lotus c-01

Würde ich ein britisches Fahrzeug fahren, es wäre ein Lotus. Und Daniel Simon ist für mich ein alter Bekannter. Insofern war der Beitrag hier zur Lotus C-01 ein absoluter No-Brainer.

Was als aufregendes Konzept gedacht war, und Simon ist Experte in solchen Dingen, schließlich hat er auch das neuere Bike von Tron designt, wird Realität. Die Maschine soll 181kg wiegen, 151kw mitbringen, die Hülle besteht aus Monocoque-Karbon; aber eigentlich können wir den offiziellen Leitspruch hier nehmen, der lautet:

„la science-fiction rejoint la réalité“

Die offizielle Galerie schauen wir uns bei Lotus diesmal ganz offiziell an:

http://lotus-motorcycles.com/gallery-lotus-c01/.

Tausende Vorbestellungen sprechen eine eindeutige Sprache. Lotus hat es sich verdient! Ich kann kaum erwarten das Monster auf den Straßen zu sehen. So geht Motorrad! Zumindest für mich.

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beam me up, beam me down IV

Die Schweiz. Unendlicher Reichtum. Und lecker Schoki machen sie auch. Und da war dieser eine Sonntag, erst kürzlich. Da konnten sie den neuen Rekord in Quanten-Teleportation aufstellen: 25. Kilometer.

[via]

Schweizer Forscher haben den Zustand eines Photons, also eines Lichtteilchens, das zur selben Zeit auch eine Welle ist, an einen Kristall teleportieren können. Das geschah an der Universität Genf, über Glasfaserkabel, und sie konnten ihren eigenen Rekord aus 2003 um 19 zusätzliche Kilometer brechen.

Vom Beamen sind wir hier zwar auch noch weit entfernt. Aber eben nicht von Quantenkryptografie: Würde man an einem der Zustände eines solchen Photons herumspielen, der Ausgang wäre verfälscht, die Information nicht mehr die selbe, wie als sie abgesendet wurde. Das ist cool und macht Verschlüsselung, zumindest nach derzeitiger Theorie, wenn sie nach diesem Prinzip genutzt werden kann, unknackbar.

Für die Freunde von wahrhaftiger Teleportation gibt es am Ende des Artikels noch einen optimistischen Ausblick:

„The quantum state of the two elements of light, […], is a channel that empowers the teleportation from light into matter,“ said Felix Bussieres, lead author of the work

I ♥ it.

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aphex twin > syro

Jap. Ich glaube das wichtigste Electronica-Album 2014 hätten wir dann auch gefunden:

aphex twin - syro tracklist

Bei mir läuft seit 8:30 nichts mehr anderes. Auf das schwarze Gold muss ich wohl noch eine Woche warten, kommt direkt von Bleep aus UK.

Persönliche Lieblings-Tracks bislang:

* XMAS_EVET10 [120][thanaton3 mix]
* 4 bit 9d api+e+6 [126.26]
* PAPAT4 [155][pineal mix]
* aisatsana [102]

Aber eigentlich kannst du das komplett durchlaufen lassen, lässt sich wunderbarstens nebenher arbeiten.

Nicht ganz so verschoben die LP, wie man das nach 14 Jahren Abstinenz von dem sympathischen Iren vielleicht angenommen hätte. Ist verdammt rund geworden! Wundervoll.

aisatsana werdet ihr übrigens auf sämtlichen Hed Kandi-Chillout-Compilations der nächsten 2 Jahre hören. Darauf wette ich. Lässt den Höllenritt formidabel ausklingen, Respekt Herr James!

Nun gut, Deutschland mach‘ mal Aktion! In den Dance-Charts gibt es hierzulande eh nur Scheißdreck bis zum Würgen. Da tut so ein Lichtblick ganz ganz gut.

Persönliche Randnotiz: Windowlicker hat für mich in den 90ern MTV gefickt. Danach waren Musikvideos nicht mehr das Selbe. Von Dance-Tracks für die Masse ganz zu schweigen. Revolutionary. Stuff und so.

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das fuenfte icon

Bei den Massenmedien im Web; und mit „Massenmedien“ klassifizieren wir jetzt mal, was „von der Masse konsumiert“ wird, ohne jegliche qualitative Wertung, hat sich eine Unsitte breit gemacht. Diese Unsitte besteht aus einem Zuklatschen wertvollen Bildschirmplatzes mit sogenannten „sozialen Icons“. Dies sind (Reihenfolge beliebig):

* ein marineblaues Icon
* ein babyblaues Icon
* ein rötliches Icon
* ein orangenes Icon

Eines davon ist relevant und richtig. Die anderen nicht.

Es ist nicht absehbar, welche dümmlichen Farben noch kommen werden. Ebenfalls sieht es derzeit nicht so aus, als verfügen diese „Medien“ über technische Kompetenz, denn diese Icons sind in 99% der Fälle einfach durch Copy&Paste als Code-Snippet von irgendwelchen noch dümmeren Quellen eingefügt worden. Man macht sich also nicht einmal die Mühe den Hauch von technischer Kompetenz vorzutäuschen. Schließlich liegt ein Hauptanliegen von „Massenmedien“ ja im Erreichen von „Massen“. Und diese „Massen“ sollen vorrangig einfach konsumieren und sich nicht irgendwelche, vielleicht sogar halbwegs intelligente (man stelle sich dies nur vor!), Fragen stellen.

Um dem Abhilfe zu schaffen, denn leider leider haben mittlerweile auch kleinere Medien vor diesem Vorgehen kapituliert (mich selbst als Medium eingeschlossen. Der Ironie bin ich mir durchaus bewusst, danke der Nachfrage), schlage ich vor, einfach mehr in die Richtung des relevanten, richtigen, orangenen Icons zu gehen. Sprich, was wir brauchen ist:

* mehr technische Kompetenz
* mehr Coding
* mehr Meta
* mehr INTELLIGENZ

im Web.

Dafür habe ich eigens eine Petition gestartet: http://open.petition.net/FuckDemSocialIcons.

Bitte unterstützt mein Vorhaben dieses Anliegen umzusetzen. Ab 1 Milliarde Unterschriften haben wir eine Chance!11 Glaubt daran!

Um meiner Vorreiterrolle in diesem Bereich gerecht zu werden, habe ich

das fünfte Icon

bereits eingefügt. Hint: Es ist grün und zeigt einen kleinen Roboter.

Bitte schauen Sie dieses in meiner Seitenleiste nach und kopieren Sie dieses! Ihnen sei allerherzlichst gedankt! Es geht schließlich um. Die Zukunft.

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bitcoins minen? absurd.

Seit Ende November mine ich selbst Bitcoins. Hardwareseitig regeln das diverse USB-ASICs und ein Raspberry Pi, betriebssystemtechnisch von Anfang an minepeon, das auf Arch Linux basiert. Leider ist das minen in der Freizeit mittlerweile absolut absurd geworden.

Die letzte Runde meines Bitcoin-Pools hat über 1483 Stunden gedauert. Das sind

volle. 2. Monate.

Dafür habe ich jüngst 0.00252 Bitcoins gekriegt. W.T.F.

Mir war von vornherein klar, dass ich niemals die Hardwarekosten wieder reinbekomme, ich mache das wirklich nur als Hobby. Und mit insgesamt 7GH/s bin ich jetzt auch nicht die absolute Schürf-Superlative in diesem Bereich. Doch das Ergebnis jetzt, und vor allem wie lange es gedauert hat, bis etwas gefunden wurde, grenzt an Verarsche.

In der Zeit hat sich mein Payout dermaßen verschlechtert, dass ich wahrscheinlich besser bedient gewesen wäre, den Pool mehrfach zu wechseln. Doch sowas weiß natürlich keiner vorher. Ist echt mies. Das macht keinen Spaß mehr.

Überhaupt scheint ja auch hier der Hype ziemlich abgeflaut zu sein. Zum einen das Desaster mit Mt. Gox, das wog schwer, aber ehrlich weiß ich auch nicht, wie man seine Bitcoins bei denen lagern wollen würde. Zum anderen eben das mit den ASICs: Wer viel Geld auf Tasche hat, der kauft sich gleich ein TH/s-Rig, ist doch scheißegal. Und so kleine Sammler wie ich schauen dann eben in die Röhre.

Nun gut. Dass Bitcoins eine Supersache für Digitalien sind ist weiterhin unbestritten. Doch man sollte sich wirklich überlegen, ob es noch Sinn macht selbst zu minen. Jetzt, wo ich _das_ hier mitgekriegt habe, lautet meine Empfehlung:

Let. It. Be.

Seid langweilig, seid unkreativ und tauscht Geld gegen Bitcoins. Habt’s mehr davon. Schade war’s. Mal wieder.

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schwimmende solarkraftwerke

Zwischenzeitlich in Japan:

worlds largest floating power plant

Während sich ganze Nationen gegenseitig die Visagen polieren sagen sich die Japaner: „Hey, lass uns doch die größte schwimmende Solaranlage der Welt bauen!“ So sind’s halt. Und dafür ♥ wir sie.

Es wird eine Kooperation zwischen Kyocera, Century Tokyo Leasing und Ciel et Terre International. Am Ende dürfen sich die Japaner über „the world’s largest solar power generating system installed on water“ freuen. Und wenn das Projekt Schule macht, holla die WaldSeefee.

[via]

Die zwei Prototyp-Installationen in Kato City, Hyogo, bringen insgesamt 2,9MW. Ein MW sind eine Million Watt. Und wenn das so fortgesetzt wird, was die Bebauung betrifft, werden diese Plattform bis Ende März 2015 bereits auf 60MW kommen.

Zum Vergleich: Das leistungsstärkste AKW in Deutschland steht in Grohne und liefert seit 1996 1360MW. Es ist also noch ein bisschen Weg, bis man mit dieser Idee in solche Dimensionen vorstößt.

Am Ende ist es doch so: Jeder kleine Schritt weg von dieser vernichtenden Atom- bzw. Kernenergie ist ein richtiger und auch wichtiger Schritt. Fragt eure Enkel in 50 Jahren!

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hawking: „vakuumzerfall des universums“

Ach, das muss ja als Statement eigentlich nicht sein:

„The Higgs potential has the worrisome feature that it might become metastable at energies above 100bn gigaelectronvolts,” Hawking writes. “This could mean that the universe could undergo catastrophic vacuum decay, with a bubble of the true vacuum expanding at the speed of light.“

[via]

Das ist viel zu viel wertvolles, gesundes, gutes Wasser auf die Mühlen von den komplett falschen Leuten. Ich weiß nicht, was manchmal mit dem Typen los ist. Das ist keine seriöse Wissenschaft, die der gute Mann hier betreibt.

Zwar schwächt er das am Ende noch selbst etwas ab:

„A particle accelerator that reaches 100bn GeV would be larger than Earth, and is unlikely to be funded in the present economic climate“

Doch da hat er den Bock bereits geschossen. Und warum? Um „Starmus“ zu promoten, sein neuestes Buch.

Nah, wird Zeit für ihn. Was ein Schwachsinn.

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gehirn-zu-gehirn-kommunikation

Yo. Ehhhh:

gehirn-zu-gehirn-kommunikation wird real
Quelle

Vor Neurowissenschaftlern muss man sich wohl in Acht nehmen, nicht nur wegen dem hier:

„For the first time ever, neuroscientists have demonstrated the viability of direct — and completely non-invasive — brain-to-brain communication in humans. Remarkably, the experiment allowed subjects to exchange mentally-conjured words despite being 5,000 miles apart.“

[via]

Zugegeben, in dem Fall war das wohl Cheating mit Technikhilfe: Auf der einen Seite einen mit dem Internet verbundenes EEG. Auf der anderen transkranielle Magnetstimulation (TMS), durch Roboter/Maschinen unterstützt. Das Ergebnis: Man tauscht so „hola“ und „ciao“ über eine Entfernung von 8000+ Kilometern aus.

Was ich hier fühle deckt sich mit dem „LO“, was damals bei der ersten Internetübertragung aus dem „LOGIN“ übrig geblieben ist, bevor der Rechner abschmierte. Könnte was Nützliches werden, nun ja, solange es keine Hacker dafür gibt…

„Egal wie weit ein Esel auch reisen mag, er wird nicht als Pferd zurückkommen.“ – aus „Ghost in the Shell: Innocence“ (2004)

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mobiler foobar2000

Ich persönlich halte ja den

foobar2000 logo

für den besten Audio-Player unter diesem dreckigen Windoze.

Was mir am meisten gefällt ist diese „Dark Souls“-Denke:

„Was ihr wollt einen neuen Haupt-Release!? Seid froh, dass es mich überhaupt gibt! Wer braucht schon eine integrierte Hilfe!? Fickt euch! Plugins über das Interface einbinden!? Wer hat dir denn ins Gehirn geschissen!? Geh‘ erst einmal in dieses Kack-Internet und lies dich durch diverse FAQs, Nutte! Wofür sind die sonst da!?“

Herr-lich.

Dass es ihn eben nur für Windoze gab war bisher mein Ich-geb-dann-nen-Fick-zurück-Credo. Doch das ändert sich zu 100%, denn 75.000€ wurden bereits reingeholt(!) und es wird eine mobile Version für iOS, Android und Windows Phone geben.

Man kann übrigens immer noch pledgen, ob einem die soziale (151.000€) oder Cloud-Komponente (227.000€) wichtig genug dafür ist muss jeder selbst wissen:

http://mobile.foobar2000.com/.

Bereits ab 4€ ist man dabei, ab 18€ bekommt man am Ende die mobile Version umsonst.

Zu spät ich gesehen das habe, ich sonst hätte früher berichtet.

Einfach wird der mobile foobar2000 es nicht haben: Ich nutze nach wie vor immer noch PowerAmp, schon alleine wegen dem vorzüglichen Bass. Und es gibt massenhaft sympathische kleine Player, die man im Audiobereich unterstützen kann: Einen, den ich immer gerne mochte und den ich auch heute noch installiert habe ist z.B. der Hiki.

Über den Release-Termin schweigt man sich nach wie vor aus; das scheint so foobar2000-Politik zu sein. ^^ Jedenfalls konnte ich nirgends etwas finden. Hinweise diesbezüglich sind wie immer gernstens gesehen!

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vlhc@home (test4theory) mit eigenem pc betreiben

Ich hatte ja vor längerer Zeit mal erwähnt, dass ich es gut finde, durch Distributed-Computing-Projekte mehr für Europa rechnen zu lassen. Mit BOINC geht das ja mittlerweile extrem gut, man muss sich eben ein bisschen einlesen und die Institutionen finden.

Von unserer Primus-Foschungsstätte CERN gibt es sogar zwei Projekte, wo man selbst mit seinem Rechner mitmachen kann: Eines ist das SIXTRACK, es ist das einfacher einzurichtende der beiden und wird wie die meisten BOINC-Projekte direkt über den Client hinzugefügt, wenn man vorher eine EMail-Adresse und ein Passwort hinterlegt hat. Das war’s auch schon! Happy crunching!!

Die Krönung ist aber vLHC@home, auch bekannt unter dem alten Namen Test4Theory, wo man mit Hilfe von VirtualBox (zwingend notwendig hier) auf dem eigenen Rechner quasi seinen eigenen Teilchenbeschleuniger betreibt.

Fassen wir nun kurz zusammen, was man braucht, um vLCH@home zu betreiben:

1. einen vLHC@home-Account, hier klicken, um diesen zu erstellen
2. den BOINC-Client natürlich
3. einen PC (Betriebssystem egal) mit mindestens 512MB RAM, Internetverbindung und mindestens 9GB(!) freiem Speicherplatz, den das Projekt benötigt
4a. VirtualBox ist ein Muss
4b. eventuell noch das VirtualBox Extension Pack, hier der Link, wo ihr euch das passende zu eurer VirtualBox-Version aussuchen müsst

Dieses Pack hat in meinem Fall dazu geführt, dass der BOINC-Client, und damit auch vLHC@home, eine eigene virtuelle Maschine anlegen kann. Diese heißt etwa boinc_30b2eng324h oder so ähnlich und taucht auch in eurer Liste bei den anderen virtuellen Maschinen auf.

Das sind alles schon mehr Vorbereitungen, als einem lieb sein kann, aber nun verfügt ihr über die Voraussetzungen für vLHC@home.

Ihr fügt nun am Ende nur noch das Projekt über BOINC hinzu, füllt Email und Passwort aus und es passiert Magisches: Denn ab jetzt legt der Client die virtuelle Maschine automatisch an und der Rechner cruncht nun für das CERN! 🙂

Eine „Installationsanleitung“ findet man noch hier: http://lhcathome.web.cern.ch/test4theory/join-us. Ist die offizielle, aber leider wurde nichts von dem Extension Pack erwähnt. Das war bei mir ziemliches Try&Error und recht uncool am Anfang.

Das Projekt selbst ist erst 3 Jahre alt und da es etwas aufwendiger aufzusetzen ist, machen leider bisher nur wenige mit. Das führt aber dazu, dass man schnell Badges holt, ich bin innerhalb kürzester Zeit in die „Top 25%“ aufgestiegen und habe eine Anfrage aus Südkorea für Team-Crunching angenommen. Pretty cool, don’t you think?

Und bevor ich es vergesse: Wozu braucht man Teilchenbeschleuniger überhaupt und was macht so ein Ding!? Weißte Bescheid.

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falsche richtung??

2014. Sollten wir nicht längst auf dem Mars sein? Ferne Sternsysteme erkunden und so Kram? Nach außen wenden, anstatt nach innen?

Stattdessen sitzen wir fast 24 Stunden vor schwarzen Bildschirmen. Wir wenden uns einer Welt zu, die rein künstlich ist und von fragwürdigen Firmen regiert wird, die aus wenigen Menschlein bestehen und exorbitante Summen „wert“ sind. Worin liegt eigentlich dieser „Wert“? Warum machen Facebook und Uber „Gewinne“? Mit _was_ genau!? Wieso brauchen wir sowas wie eine Oculus, wo doch fremde Planeten, in echt, so viel spannender sind?

Ich habe das ausprobiert, diese Oculus. Nicht nur die Bildschirme sind shitty, die Software ist es bisher auch. Was sollen erwachsene Menschen mit so einer Sache anfangen, die langsam merken, dass man sie 20 Jahre ab-ge-zockt hat, weil sie in ein Beuteschema, die sogenannte Alters- bzw. Zielgruppe passten? Auf Kickstarter sammelt eine deutsche Firma Geld für „Cyberith“, weil das mit den Augen und Ohren in dem künstlichen Quark nicht reicht, der ganze Körper soll da rein. Möglichst immer, möglichst schnell. Wofür? Wem nützt dies!?

Beispiel NASA: Sie betreibt lieber und mit viel mehr Enthusiasmus einen dieser eminent wichtigen ROOT-Server für das Inter- pardon, Dragnet, statt den Job zu machen, für den sie eigentlich gedacht war: Menschen ins Weltall zu bringen. Sorry, Thema verfehlt, nicht nur „Setzen, 6!“, wieso dieser Wechsel? Wieso darf ich eine 1000GB/s-Standleitung in der hintersten Wüste betreiben, bekomme aber keinen Bausatz für einen eigenen Satelliten angeboten!? Warum soll ich für virtuellen, nicht real existierenden Kram wie Webspace, auch bekannt als „die supertolle neue Cloud!11“, Geld bezahlen, wo es diesen „Platz“ doch überhaupt nicht gibt?

In der Ukraine geht die Bombe hoch wegen Russland (oder umgekehrt). Der Irak brennt wegen ISIL und den USA (oder umgekehrt). Der israelische Iron Dome jagt die Raketen der Hamas (oder umgekehrt). Stattdessen könnte jeder von den Hornochsen die paar lockere Euros, die sie haben, zusammenlegen und ein System bauen, dass komplexer und langlebiger im All stationiert sein würde, als diese bisher völlig nutzlose ISS. Was bringt mir diese ISS? Warum darf ich nicht wissen, was die machen? Wieso hat sogar dieses teure Scheißding erst seit 2010 Internet!?

Beispiel CERN: Ist ja schön, dass wir die komplexeste Maschine der Welt gebaut haben. Noch schöner, dass das Teil in Europa steht. Doch arg viel mehr als „nur“ das Standardmodell der Physik bestätigt hat dieses Ding auch nicht. Auch hier dreht sich alles wieder um irgendwelche Grafiken auf Bildschirmen, die dermaßen viel Rechenkraft benötigen, dass man das auslagern und weltweit auf Privatrechner verteilen muss. Irgendwie ist das ja ganz cool, aber ich weiß dadurch immer noch nicht, ob unterhalb der Eisschicht des Jupitermondes Europa nun Leben existiert oder nicht. Schön war auch die Geschichte mit dem Higgs-Boson. Auch diese Entdeckung hat, bisher zumindest, lediglich eines gemacht: Dieses Standardmodell bestätigt. Ich habe kein Warp, Beamen ist dadurch wahrscheinlich nicht möglich und Zeitreisen wird sowieso nie funktionieren, stattdessen suchen sie tatsächlich nach der einen „Weltformel“, wie in so einem Dürrenmatt-Drama, oder aus den erkrankten Gehirnwindungen eines Dr. Faustus, oder aus diesen doppeldeutigen Pseudo-Meta-B-Movies, die man aus der Jugend noch kennt.

Ganz schwere Kost so kurz vor den „Hundstagen“, ich weiß. Die Welt, in der wir jetzt leben, ist denke ich nicht die Welt, in die man Kinder setzen sollte. Zukünftige Generationen werden Schwierigkeiten haben über eine Aufmerksamkeitsspanne zu verfügen, die über 5-10 Minuten reicht. Und wir werden an allem Schuld sein, aber wahrscheinlich sogar wirklich(!). Und wir werden dann immer noch nicht wissen, ob es Leben auf dem Mond Europa gibt. Wir werden vielleicht nicht mal mehr wissen, dass es den Mond Europa gibt, weil uns die künstliche Welt mit ihren Bildern und unerträglichen Informationen und der Fülle dessen erschlagen hat, weil keiner mehr den Ausgang findet, der nie da und nie geplant war. Aber vorher soll bitte China noch seinen Beschleuniger bauen. Vielleicht merken sie ja dann auch endlich, dass es nichts bringt einer komplexen und desaströsen Erfindung eine weitere, noch komplexere, noch desaströsere Erfindung anzuhängen, dass das immer so weiter geht und am Ende keiner. Mehr. Etwas. Peilt.

Einen schönen Sommer wünsche ich! Soll heiß werden. Ich bin draußen.

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schwaerzer als schwarz

„If you gaze long enough into the abyss…“

das tiefste schwarz

„…the abyss gazes right back into you.“.

Glückwunsch! Die Menschheit ist nun im Besitz eines Materials, dass der Schwärze eines Schwarzen Lochs am Nächsten kommt!

Das hier nennt sich Vantablack und steht für Vertically Aligned NanoTube Arrays. Erfunden hat das eine Firma und zwar Surrey Nanosystems aus Großbritannien, der wir auch das Photo oben zu verdanken haben.

Vantablack absorbiert

99,965%

des Lichts und ist somit das schwärzeste je von Menschenhand hergestellte Material.

Mir gefällt es, ich bin ein Riesenfan von Schwarz. Anwendungsmöglichkeiten hier sind z.B. Teleskope oder Infrarotkameras sowohl hier auf dem Planeten Erde, als auch im Weltraum.

Und wer denkt, dass sei alles sehr giftig: Ist es zum Glück nicht. Die Herstellung ist hier bereits ab 400° möglich, was 300° unter dem NASA-Gedöns liegt. Und auch die Gase, die bei der Herstellung entstehen, sowie der Restmüll sollen extrem niedrig sein.

Lasst mich wissen, wann ich das kaufen kann! Ich brauche das, einfach so.

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raspberry pi b+

Heimlich still und sehr leise haben die Macher des Raspberry Pi eine überarbeitete Platine ihres sehr erfolgreichen Modell B veröffentlicht. Das nennt sich nun Raspberry Pi B+ und so sieht das Schmuckstück(chen) aus:

raspberry pi b+

An der CPU und am RAM ändert sich rein gar nichts, auch ist das hier explizit kein „Raspberry 2“. Was sich geändert hat ist das Folgende:

  • – mehr GPIO: jetzt mit 40, statt mit nur 26 Pins
  • – 4-fach-USB: das sind zwei mehr wie beim Vorgänger. Das ist nicht schlecht, viel besser ist aber, dass sie laut eigenen Angaben a) Hotplugging und b) Überspannungsprobleme behoben haben
  • – Micro SD-Steckplatz: besser war’s!
  • – verbraucht zwischen 0,5 und 1 Watt weniger Strom
  • – Audio wurde verbessert

Wem das alles nicht reicht: Die Platine ist keinen Cent teurer geworden und wird ebenfalls 35$ kosten!

Einziger Wermutstropfen: Aufgrund des veränderten Formfaktors, schön zu sehen bei den USB-Anschlüssen, werden eure alten Gehäuse natürlich nicht mehr passen. Bisschen Geld wollen die halt auch verdienen, wer gönnt es ihnen nicht!

Das alles, sowie ein Video und derzeit 246 Kommentare zu diesem Ereignis findet ihr direkt bei den Machern: http://raspberrypi.org/introducing-raspberry-pi-model-b-plus/.

Happy hacking!

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cho-mini bonsai

Hey hey:

cho-mini bonsai

Bonsai ist eine japanische Kunstform Miniatur-Bäume in Miniaturgefäßen zu züchten. Doch in den letzten Jahren hat sich das in eine weitere Extreme entwickelt: Cho-Mini-Bonsai, oder Ultra-Mini-Mini-Bonsai.

In der Industrie gilt das Kreieren von Bonsai unter 3cm als extremst schwierig. Deshalb bleibt das, was wir hier sehen, meist talentierten Künstlern überlassen. Die haben eben dafür die nötige Zeit…

Viele weitere Bilder finden sich hier:

11 Photos von Cho-Mini-Bonsai-Kreationen, via thisiscolossal.com.

Auch wenn das jetzt auf den ersten Blick neuzeitlich und hipster-like anmuten mag, das ist es gar nicht: Die Japaner lieben die kleinen Dinge, das beweist schon das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shōnagon aus dem Jahr 1000.

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superfluessige realitaet, holmes

Seit einem Jahrhundert oder so geht man davon aus, dass Realität erst besteht, wenn sie beobachtet wird. Nun, so oder so ähnlich erklärt man das durch die Quantentheorie, das populärste Beispiel ist dem Schrödinger seine Katze: Eingesperrt in einen Kasten mit einer zufällig zerfallenden radioaktiven Substanz, ist die Katze, solange die Kiste nicht geöffnet wird, gleichzeitig lebendig und tot.

Diese Vorstellung hat dazu geführt, dass konservative Ansichten, und nichts anderes ist es eigentlich, wenn man davon ausgeht „ein Tisch ist halt ein Tisch!“, ins Hintertreffen geraten sind. In Wirklichkeit wurden sie gar nicht mehr diskutiert, weil so Intelligenzbestien (die sie auch sind…) wie Einstein und Bohr und etc. _müssen_ einfach Recht haben.

Nun, das Ganze wandelt sich, wenigstens ein ganz klein bisschen, und der Grund nennt sich pilot wave theory. Es gibt keinen deutschsprachigen Eintrag dafür, daher ist die Zusammenfassung von Wikipedia in englischer Sprache das bisher Einzige gewesen.

Bis sich die Wired dem angenommen und einen reißerischen Titel dazu gepappt hat:

http://wired.com/2014/06/the-new-quantum-reality/.

Vielleicht trägt eben dieser Titel auch dazu bei, dass alleine der Artikel bereits 8.000 Likes hat; man wüsste es nicht.

Nun, durch diese Flüssigkeiten-Experimente fahren wir wieder in Richtung Determinismus. Und das kann in keinem Interesse eines denkenden Individuums sein. Doch es gibt ein paar Argumente, die eben zum Denken anregen:

* erklärt (einfache) Interaktionen zwischen Materie und elektromagnetischen Feldern
* _könnte_ endlich den Konflikt zwischen der Quantenmechanik und Einsteins Theorie der Gravitation unter einen(!) Hut bringen
Ergebnis: das „Superflüssigkeiten-Modell der Realität“ (“superfluid model of reality”)

Wie gesagt, alles nur in den Kinderschuhen und krass „under-researched“. Und für Letzteres gibt es mehr als genügend Gründe. Aber eben nicht ausgeschlossen, fragt sich nur, ob das hier die Zeit wert ist.

Einen positiven Effekt hat das Ganze aber schon:

„I think the experiments are very clever and mind-expanding,“ said Frank Wilczek, a professor of physics at MIT and a Nobel laureate

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