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Archiv für die Kategorie „Photo“

gaybar eyeem

EyeEm entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Desaster. Ich kann Follower dort nicht entfernen. Das hat zur Folge, dass irgendwelche Schwulinskis plötzlich an meinem Arsch hängen, die nicht viel mehr in ihrem Profil haben, als Selfies zusammen mit ihrem iPhone.

Kann man jetzt drüber lachen, ich bin kurz vor dem Absprung dort.

Es gibt darüberhinaus derbe Probleme mit EyeEm. Von mir wurden zwei Emails bereits abgesetzt nach Berlin, keine einzige Antwort kam zurück. Das ist jetzt über vier Wochen her. So here we go again…

Die Probleme in der Übersicht:

1) Über die Android-App ist es während des Verfassens eines Beitrags
nicht möglich, mehrere Tags zu vergeben -> UNSINN
2) Ich kann nicht Leute davon abhalten mir zu folgen, ich will die auch
löschen können -> sollte eigentlich selbstverständlich sein
3) Ich will nicht wegen jedem Bild getrackt werden, wo ich mich gerade
aufhalte -> NICHT ABSTELLBAR
4) Bildunterschriften werden in der Android-App NICHT gespeichert

Also so viel zu diesen tollen Hipster-Apps. Wurde bis heute irgendetwas von diesen Anmerkungen umgesetzt!? Nope.

Ich schaue mir das jetzt noch zwei Wochen oder so an. Danach bin ich weg.

FICK. DICH. EYEEM. Schwüle Grüße nach Berlin!

[Update I, 10.07.13]

Harhar! So ein paar Sachen haben sie sich tatsächlich angenommen. So ist es jetzt möglich mehrere Tags pro Bild zu vergeben. Wenngleich das jetzt mit Hashtags funktioniert (oh well…) finde ich das natürlich gut, dass man endlich daran gedacht hat. Der eigene Standort wird zwar immer noch erfasst, es gibt jedoch die Möglichkeit den direkt mit dem Button „Überspringen“ eben zu, ja, überspringen.
Das mit den Untertiteln und dem Follower-Bug konnte ich noch nicht testen, werde aber berichten, wenn das verfügbar ist. Sofern das von dem Startup aus Berlin überhaupt angedacht ist, natürellemont.

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imac-lampen

Für irgendwas muss dieser Schrott ja gut sein:

[via]

Zur Erinnerung: Der iMac G3 wurde 1998 eingeführt. Das Teil war mega-klobig, sah aus wie ein Ei, doch es war ein einziges Gerät für Rechner und Monitor und zusätzlich am Ende in 13 verschiedenen Farben erhältlich.

Als CPU wurde ein PowerPC-Prozessor verbaut. In den ersten Modellen hatte der nur 233MHz.

Ein großer Negativfaktor war auch das Gewicht: Satte 17kg brachte der iMac auf die Waage, am Ende der Produktionslinie 2003 waren es nur 2kg weniger.

Und trotzdem: Dank unfassbar vieler amerikanischer TV-Serien, sowie diverser Hollywood-Großproduktionen war der iMac in den frühen 2000er-Jahren fester Bestandteil der US-Popkultur.

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kompaktkassettenhandwerk

Benoit Jammes kommt aus Frankreich und macht gerne in Kunst, wobei er hier den Fokus mehr auf das reine Handwerk legt. So kann er sehr gut mit Papier und auch Photographie umgehen.

Legendär aber ist sein Modding von Kompaktkassetten. Die wurden 1963 vom niederländischen Unternehmen Philips eingeführt und finden v.a. in Schwellenländern heute noch viele Nutzer.

Er kann Homer Simpson auf diese Weise darstellen oder auch das Poster von „Kill Bill“ und vieles weitere mehr.

Die neusten stehen immer ganz oben in seinem Flickr-Stream:

http://flickr.com/photos/sisimissa/. [via]

Ich habe diese Dinger heute auch noch. In meinem ersten Auto habe ich sogar bewusst auf einen CD-Spieler oder ähnliches verzichtet, das war so von 2000-2004. Meine Sammlung gibt es immerhin auch noch, das dürften so um die 35 Tapes sein. Da ist auch das ein oder andere Promo-Tape dabei; die gibt es glaub‘ ich heute noch. v.a. im Rap/Hiphop-Bereich. Die sind schön billig und können auch aus Kofferräumen verkauft werden.

Jaja, die gute alte Zeit…

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eyeem vs. instagram

eyeem logo

Der größte Mittelfinger, in diesem Ausnahmefall sogar mit Substanz dahinter, entgegen Instabook, Verzeihung, Facegram, Sorry, Instagram-Facebook, Facebook-Instagram, ach, drauf geschissen jetzt, kommt aus:

Berlin.

HaRdCoRe.

Substanz deshalb, weil: Es gibt hier nicht nur 14 Filter derzeit, die man seinen Bildern hinzufügen kann. Es gibt auch zwölf Rahmen. Das mag jetzt ein Begriff aus der Vergangenheit sein, aber es gab tatsächlich mal eine Zeit, da hatten Bilder einfach Rahmen, in die sie eingefasst wurden. Das sah nicht nur schön aus (im besten Fall), sondern erfüllte auch Zwecke, wie z.B., dass man diese an die Wand hängen oder sie aufstellen konnte, wo man wollte.

[EDIT, 22.03.13: Im Prinzip hat Instagram ja auch Rahmen, nur gehören die bei denen direkt zum Filter dazu. Man kann hier nichts anpassen, was die Individualisierung natürlich einschränkt. Zu behaupten, Instagram hat keine Rahmen stimmt also nicht. Wollte das nur etxra klarstellen, ist mir erst später aufgefallen.]

Naja, jedenfalls: Instagram ist nach dem AGB-Desaster vom Januar kein Dienst mehr, den man benutzen sollte.

Oha, es gibt sogar viele Gründe dagegen. Facebook ist der größte.

Und auch dass man zurückgerudert hat, aber erst, nachdem ein Riesen-Affentheater im Web veranstaltet wurde, von dem sogar der Mainstream erfasst wurde, hat seine Wirkung verfehlt.

Instabook war zu keiner Zeit ein Projekt, dem man eine Zukunft zugestehen sollte. Instagram hingegen schon. Doch das ist Vergangenheit.

Nun, zurück zu EyeEm.

Über solche Apps lässt sich vortrefflich streiten. Ich persönlich finde, dass es SEHR GUT ist, dass sich Lieschen Müller und Hermann Muster mit der Präsentation der eignen gemachten Bilder auseinandersetzen.

Ich meine: Digital-Photos hatten nie einen guten Ruf. Es reicht einfach nicht, den Leuten mehr Megapixel zu verkaufen. Es sollte immer auch bei den eigenen Photos eine individuelle Komponente geben. Und hier kommen Dienste wie Instagram oder eben EyeEm ins Spiel.

Hinzu kommt, dass „soziale Dienste“ wie Twitter, oder eben Facebook, Flickr (gut, aber Yahoo), Tumblr (noch besser) einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen und man dafür eben auch etwas Besonderes braucht.

Eine 240-Megapixel-Kamera habe ich schnell gekauft, interessant wird die Soße erst, wenn ich damit auch etwas erschaffen kann, was keiner von den Vollhonks macht, die die Kamera ebenfalls gekauft haben.

Lange Rede, kurzer Sinn (oder so ähnlich): Nutzt bitte mehr EyeEm! Die Firma ist faktisch genauso „alt“ wie die aus San Francisco, die App bietet wesentlich mehr Funktionen (siehe Beispiel Tagging) und auch vom Datenschutz her gibt es kein

spießigeres Land als Deutschland

in der Welt; der Scheiß, den ihr dort publiziert, gehört garantiert euch.

Die *.com-Domain läuft auf Irland, nix blöd USA. Und die haben schließlich auch Linux Mint erfunden, die populärste Linux-Distribution auf Distrowatch. Sollte daran etwas verkehrt sein; dann habe ich eindeutig meine Passion verfehlt. Und das wäre, naja, für euch vielleicht weniger, aber für mich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes.

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photos von geheimen militaerbasen

Trevor Paglen kommt aus New York und er benutzt für seine Photographien eine ungewöhnliche Technik. Bei seinem Projekt Limit Telephotography nutzt er mächtige Teleskope, die normalerweise bei der Astrophotographie Verwendung finden. Astronomen benutzen diese Geräte, um Objekte zu photographieren, die Milliarden Kilometer weit weg sind.

Anstatt aber nach fernen Planeten & Sternen zu suchen, sucht Paglen nach Stützpunkten des militärisch-industriellen Komplexes. Das ist nämlich wesentlich schwerer: Zwischen Erde und Jupiter beispielsweise liegen lediglich fünf Meilen Atmosphäre, und das, obwohl beide Objekte 500 Millionen Meilen voneinander entfernt sind. Zwischen einem Beobachter, der diese geheimen Militärstützpunkte sehen möchte und diesen Orten liegen 40+ Meilen Atmosphäre.

Area 51 ist natürlich dabei. Bei Nacht. Außerdem zwei Stützpunkte aus New Mexico und Nevada.

Man kann aktuelles Photomaterial von ihm, auch zu anderen Themen, hier finden: http://metropicturesgallery.com/artists/trevor-paglen/.

Manche sagen, er habe mit dieser Arbeit Kunst, Wissenschaft und Journalismus vereint. In jedem Fall spielt er den Aufklärer, das ist definitiv mutig.

Paglen ist außerdem kein Unbekannter: Mir kam der Name irgendwie bekannt vor, also habe ich mal ins Archiv geschaut. Und siehe da: Bereits 2008 habe ich ihn erwähnt, bei einem Projekt, wo er 189 Spionagesatelliten auf ihren Umlaufbahnen photographiert hat.

Ich bin gespannt, wann wir wieder von ihm hören werden.

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slow-motion-skateboarding

Wer selbst mal Skateboarder war, der weiß, dass bestimmte Tricks richtig schwer sein können.

Adam Shomsky hat viele dieser ungewöhnlichen Tricks in einem Video eingefangen. Das Besondere dabei: Er hat eine N3-High-Speed-Kamera von Redlake benutzt, die es ihm erlaubt, das Ganze in 1000(!) Frames pro Sekunde aufzunehmen. Das Ergebnis könnt ihr oben sehen; es ist ein gediegenes, cooles, smoothes Video.

Hier die Liste der Fahrer und die Namen der gezeigten Tricks:

Kyle McPherson — nollie dolphin flip (AKA nollie forward flip)
Cameron Carmichael — backside 180 casper flip (or bs 180 hospital flip)
Jerrod Skorupski — nollie heelflip bs body varial
David Case – nollie 360 shuv underflip (AKA nerd flip)
David Case – frontside shuv underflip (AKA kiwi flip)
Dustin Blauvelt – hardflip pretzel
Dustin Blauvelt – Merlin twist (switch front foot impossible fs 180)
Dustin Blauvelt – nollie heelflip indy grab
Shane Anderson – early grab frontside 180 fingerflip
Jovan Pierson – pressure hardflip
Jovan Pierson – I don’t know what this is, I just call it a Jovan flip
Erick Schaefer – backside pop shuv underflip
Tim Hamp – Nollie pressure hardflip

Selbst für erfahrene Skater dürften manche dieser Styles vollkommen neu sein.

Die sehr geile Musik steuert übrigens „Funky Notes“ bei. Der smoothe Hiphop-Beat mit Jazz-Einlagen nennt sich „Never Knew“.

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die instagram-kamera

Leider(?) nur ein Konzept:

die instagram-kamera

Gäbe es diese Instagram-Kamera wirklich, es wäre etwas verständlicher gewesen, wieso Facebook eine Milliarde Dollar für eine Übernahme locker gemmacht hätte.

Das Design selber stammt von ADR Studio: Eine Kamera mit eingebautem Drucker, Touchscreen, social-network-fähig und 16GB Speicher. Die Photos sollen zusätzlich mit einem QR-Code auf polaroidartige Medien gedruckt werden, damit man mit einem Smartphone dem Photgraphen/Künstler folgen kann.

Nettes Spielzeug, doch völlig überflüssig. Manchmal sind aber gerade solche Ideen auch die erfolgreichsten.

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descriptive camera

Matt Richardson hat eine ungewöhnliche Kamera entwickelt: Anstatt Bilder gibt sie Begleittexte aus, was auf diesen Bildern zu sehen ist. Das sieht dann so aus:

descriptive camera

Solche Inhalte bleiben bei Digitalkameras nämlich immer auf der Strecke, wenngleich viele Daten wie z.B. Kameratyp, Ort, Datum, etc. gespeichert werden.

Mit diesen Metadaten in Textform kann man viel mehr machen:

„Imagine if descriptive metadata about each photo could be appended to the image on the fly—information about who is in each photo, what they’re doing, and their environment could become incredibly useful in being able to search, filter, and cross-reference our photo collections.“

Der Kern dieser Technologie, die Richardson Descriptive Camera nennt, basiert auf der Amazon-API des „Mechanical Turk“, wo man online nach Leuten sucht, die spezielle Aufträge komplettieren.

Den gesamten Arbeitsablauf, sowie viele weitere Details finden sich dort:

http://mattrichardson.com/Descriptive-Camera/.

Zu finden ist dort auch ein zehnminütiges Video, in dem das System präsentiert wird.

Leider ist das alles noch Zukunftsmusik mit dem Archivieren und Filtern und dergleichen, da bisher noch nicht sehr viele Daten zur Verfügung stehen. Spannend wird auch, ob sich das auf andere Sprachen aufsetzen lässt. Anyway: Wenn Photos sprechen lernen, dann kann man das schon als Innovation bezeichnen.

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perpetual ocean

Ihr kennt Van Gogh, richtig? Der verrückte Maler, der sich mal im Absinth-Wahn ein Ohr abgeschnitten haben soll.

Jedenfalls, das oben eingebundene Video sieht nach seinem Werk aus. Richtig großes Kino, aber eigentlich ein Zeitraffervideo der NASA, das den Ozean und dessen Bewegungen über einen Zeitraum von 30 Monaten zeigt (Juni 2005 bis Dezember 2007).

Nicht verpassen!

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die blade-runner-kamera

cornar kamera

Das M.I.T. hat eine Kamera entwickelt, die um die Ecke sehen kann, ähnlich dem Esper-Photo-Analyse-System, das von Rick Deckard im Science-Fiction-Klassiker „Blade Runner“ verwendet wird.

Informationen zum als „Cornar“ bezeichneten System findet man dort: http://web.media.mit.edu/~raskar/cornar/.

Die Kamera selbst hat eine sehr geringe Belichtungszeit und kann eine Billion Bilder pro Sekunde aufnehmen. Das Umgebungslicht wird jedoch nicht genutzt, sondern ein Laser, „der gepulstes Licht abgibt, das reflektiert auf eine Wand und dann teilweise auf das Objekt fällt und von diesem wiederum zurückgeworfen wird, bis es in das Objektiv der Kamera fällt.“ Dadurch wird wie bei Ultraschall ein 3D-Objekt erstellt.

[via]

Die Ergebnisse sind jedoch sehr ernüchternd: Nicht nur dauert das Erstellen eines Bildes mit dieser Methode sehr lange (bessere Algorithmen und schnellere Kameraelektronik sollen das künftig regeln), sondern das fotografierte Objekt ist nicht hundertprozentig und perfekt zu erkennen.

Tja, was soll man sagen. In Filmen sieht das alles immer einfacher aus. Trotzdem, nette Idee mit Zukunftspotenzial.

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kopierer-geheimnisse

Seit 2002 haben Photokopierer eingebaute Festplatten. Auf diesen Platten wird alles gespeichert, egal ob kopiert, gescannt oder per Email weiterversendet wurde. Selbstredend eine digitale Zeitbombe. Ein CBS-Mann hat das mal genauer untersucht:

„Digital Photocopiers Loaded With Secrets“, via cbsnews.com.

John Juntunen hat eine eigene Firma, die eine Software namens „INFOSWEEP“ entwickelt hat. Mit dieser Software ist es möglich sämtliche Daten auf diesen Festplatten abzugreifen.

Juntunen liess es sich nicht nehmen ein Experiment zu starten und hat 4 Photokopierer für 1200$/916€ gekauft. Er fand zehntausende Dokumente in weniger als 12 Stunden:

– Aufzeichnungen von Sexual-Verbrechen
– Ziele einer Drogenfahndung
– Baupläne für eine neues Gebäude in New York City
– 95 Seiten Gehaltszettel mit Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern
– 40.000$ in kopierten Schecks
– 300 Seiten ärztliche vertrauliche Dokumente mit Bluttestwerten, Medikamenten-Verschreibungen und Krebs-Diagnose

Alles Daten, um jemanden komplett zu ruinieren und/oder zu brandmarken.

Der Hardware-Hersteller Sharp hat 2008 eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, ob die Menschen wussten, dass Festplatten in den Kopierern installiert sind. 60% der Befragten wussten dies nicht. Daraufhin versuchte Sharp die Leute zu warnen, doch es scheint nicht viel gebracht zu haben.

Das Problem: Sicherheit kostet extra. Es gibt z.B. Verschlüsselungs-Pakete, die man zum Kopierer dazukaufen kann. Doch kaum jemand will Geld dafür ausgeben.

An dem Tag, als die CBS-Leute in dem Warenhaus die Kopierer mit Juntunen gekauft haben, gingen Pakete mit gebrauchten Kopierern nach Argentinien oder Singapur.

Heureka! Die USA sind weit offen wie der Grand Canyon! China müsste nur mal ein paar dieser Photokopierer ordern, am besten von der NASA…

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recognizr

Die schwedische Firma TAT bringt augmented reality auf das Handy: Mit „recognizr“ stellen sie eine Smartphone-Applikation zur Verfügung, die Gesichter scannt und das ganze als 3D-Version auf einen Server hochlädt.

Der Sinn & Zweck dieser Prozedur: Irgendwie soll die Anwendung durch diverse Social-Media-Webseiten wie flickr, facebook oder yahoo crawlen und dann Icons anzeigen, wenn ein Treffer erzielt wurde. [via]

Willkommen im 21. Jahrhundert, ihr Stalker!

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cipha.net quickies

Schnaps für alle!

Der Eine oder die Andere wird es schon bemerkt haben – mein kleines feines Untergrund-Netzwerk hat eine spritzige Erweiterung erfahren:

http://ciphanet.tumblr.com.

Einen Teaser hierfür habe ich bereits am Wochenende links in die Sidebar eingefügt. Dort werden immer die aktuellsten vier tumblr-Posts erscheinen.

Der größte Unterschied zu dem Zeugs hier: Kein Text. Einfach nur

#bild/zitat/grafik/photo
#quelle
#tags

Über die Zeit wird das sowas wie eine geistige Essenz werden. Destillierte web-shots von mir, für euch.

Ich musste einfach die letzten Jahre die Erfahrung machen, dass zuviel krasses, vor allem aus dem visuellen Bereich, bei meinen täglichen Informations-Verarbeitungs-Prozeduren unerwähnt geblieben ist. Damit soll jetzt Schluss sein.

Meine Gedanken zu tumblr aus dem Jahr 2007 gibt es hier: https://cipha.net/2007/11/30/tumblr/. Der positive Gesamteindruck ist nämlich hängengeblieben.

Und last but not least: Scheiß auf twitter. Period. Wenn schon micro-blogging, dann richtig.

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mtv buzz

Es gab Zeiten, da war MTV noch cool:

1990 wagte MTV ein außergewöhnliches TV-Experiment namens „buzz“, das Avantgarde-Kunst, Untergrund-Kino, (Früh-)Cyberpunk, Industrienation-Kultur, Sampling und postmoderne Literatur zusammenbringen sollte. Mark Pellington war der Erfinder und auch Regisseur, den man vielleicht von den „mothman prophecies“ kennt.

Das war genau die Art von Fernsehen, das viva zwei in der Bundesrepublik so visionär vertreten konnte, wenige wenige Jahre, bis dann ein gewisser Dieter-horny-Gorny kam und alles des schnöden Mammons wegen zerstört hat.

Zu sehen ist die erste von 13 Folgen, die ein User namens blackflagparty auf einer alten VHS-Kassette fand, digitalisiert und dann auf youtube hochgeladen hat. Leider können wir nicht davon ausgehen, dass es die anderen 12 jemals zu sehen geben wird. Das war wohl alles Zufall.

Ja, in einer etwas besseren Welt hätte es tatsächlich intellektuelles Musikfernsehen gegeben, buzz und viva zwei waren der beste Beweis. Allerdings sollte es ganz anders kommen und das traurige Ergebnis sehen wir heute tagtäglich: Gegenwärtiges Musikfernsehen kann man sich nicht mehr ernsthaft geben, es sei denn man lässt sich das Gehirn amputieren oder schluckt wirklich wirklich harte drogen, was im Endeffekt auf das selbe hinausläuft.

Ein Toast auf die gute alte Zeit! In den 90ern war nicht wirklich alles scheiße.

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steampunk-zeugs

steampunk-zeugs

Eigentlich ist Steampunk eine literarische Gattung mit Ursprüngen bei H.G. Wells und Jules Verne, doch die neuere Zeit hat das Thema immer mal wieder in den Kontext von Videogames oder Science-Fiction gebracht. Das ist auch ganz gut so, denn Steampunk sieht nicht nur ziemlich geil aus, wenn es gut gemacht wird, es fasziniert einfach.

Dank des Internets hat sich die Modifizierung von alltäglichen Gadgets wie Computern oder Handys rasant entwickelt, wie der folgende Beitrag zeigt:

26 sexy Steampunk-Gadgets & Hitech-Hacks, via weburbanist.com.

Auf lange Sicht wird sich das wohl durchsetzen, momentan sind solche Geräte noch sehr teuer und aufwendig in der Herstellung. Wenn es erstmal den 3D-Drucker für jedermann gibt, kann man das auch alleine am Rechner machen. Bis dahin bleiben uns nur die Visionen der Modder und viele viele abgefahrene Entwürfe & Photos.

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