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Archiv für die Kategorie „Microsoft“

nokia lumia spyphones

Mag jetzt nicht allzu sehr überraschen: Die Lumia-Smartphones von Microsoft-Nokia telefonieren eure privaten Daten zurück an die Firmenzentrale.

Zu diesen Daten gehört:

* Angaben zum Aufenthaltsort
* SMS-Nachrichten
* Identifikation eures Browsers

[via]

Bei proprietären Systemen grenzt es an ein Ding der technischen Unmöglichkeit, so etwas herauszufinden und sicher bestätigen zu können. Bei Lumia-Geräten ist das insofern interessant, als dass diese Privatsphären-Einschnitte bekannt sind seit es diese Teile gibt, also seit 2011.

Und: Frühjahr 2013, als erste Gerüchte über den Deal mit M$ auftauchten, hat sogar die finnische Regierung(!) ihnen vorgeschrieben, diesen Dreck gefälligst zu unterlassen. Ging Nokia wohl am A$$ vorbei.

Übrigens folgt euch Micro$oft wohl auch innerhalb eurer Lumia-Benutzer-Accounts: Es gab diesen Fall von einem Elternpaar, das gesperrt wurde, nachdem es Bilder ihrer nackigen spielenden Kinder während der Sommerferien gepostet hatte. BNW.

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nokias normandie

Einen habe ich noch, dann bin ich mal draußen und genieße meinen Winter.

Nokia, die gekauft wurden von IhrWisstSchonWer(R), arbeitet unter dem Schreibtisch weiterhin an einem Android-Smartphone, Codename Normandy.

Das Betriebssystem wird „schwer modifiziert“ sein, auch existieren noch überhaupt keine Screenshots davon. Aber, scheinbar, eben bereits Bilder eines Geräts, wahrscheinlich ein Prototyp und entsprechend zu betrachten: „A real Asha. Or Lumia? The Nokia Normandy“.

Die Quelle, die das behauptet sind die üblichen Verdächtigen hier, die ebenfalls meinen zu wissen, dass das Abenteuer nicht auf Highend-Geräte ausgerichtet ist. Vielmehr gibt es bei den Finnen wohl eine eigene Abteilung, die sich ausschließlich mit Lowend-Smartphones befasst und eben die führen dieses Projekt an.

Aufgrund der erst kürzlich durchgeführten Aquirierung durch IhrWisstSchonWer(TM), steht dieses Unterfangen jedoch mehr als in den Sternen. Schließlich hat man dort bekanntlich kein Interesse harte Konkurrenzprodukte eines Unternehmens zu unterstützen, die mit kleinen grünen Robotern zu tun haben.

Es gibt aber einen entscheidenden Punkt, den man beachten sollte, bevor man dieses Projekt als bloßes Hirngespinst auf die Wartebank schiebt: Und zwar verdient der Käufer von Nokia nämlich ein stattliches Sümmchen an jedem verkauften grünen Roboter-Produkt. Das liegt an bestimmten Patenten und einer Art Erpressung für Smartphone-Hersteller: Entweder ihr schiebt uns das Geld für die Patente rüber und dürft weiter Roboter-Handys verkaufen. Oder aber ihr zahlt nicht und werdet dann durch unsere Anwälte begraben. „R.I.P, war schön, mit euch Geschäfte zu machen!“, so nach dem Motto.

Es geht sogar das Gerücht um, IhrWisstSchonWer(C) verdient mittlerweile an diesen Patenten mehr, als an Smartphones aus dem eigenen Hause. Was aber auch nicht sonderlich schwer sein dürfte. Die Frage ist, ob sie sich eben aufstrebende Märkte wie Afrika entgehen lassen wollen. Holla for the Dolla, aber eben wahrscheinlich nicht mit Hilfe von Roboterchen.

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microsofts buestenhalter™

Oha: Microsoft will an die Brüste der Damen dieser Welt.

Dafür haben eine Handvoll Entwickler in deren Research-Team einen BH entwickelt, der mit Sensoren ausgestattet ist, um allerlei Zeug zu messen:

* Herzschlag(!)
* Atmung(!)
* Hautleitfähigkeit(?)
* Bewegung allgemein

Diese Indikatoren sind, scheinbar, zuständig dafür, wie gestresst frau heute ist. Und deshalb, offizieller Grund aus dem Hause Microsoft, ich habe nichts damit zu tun, überfressen sich (over-eating) viele Damen. Das will man dort durch einen „smarten BH“ nun verhindern.

Der schickt einen Tweet(!) auf das Smartphone, sobald „Gefahr“ besteht; eine Gefahr, die ein zweifelhaftes Software-Unternehmen aus Seattle dann vorgibt. [via] Hauptproblem noch derzeit: Der Akku hält „nur“ 4 Stunden.

Für die Männer war ebenfalls sowas angedacht: Die passende Unterhose. Doch da das Herz physikalisch zu weit von dieser Stelle ist(!), hat man die Pläne wieder fallengelassen. o.O

Die Geschichte ist dermaßen abgefahren, man hätte sie gar nicht erfinden können. Meine Dichtung ist das nicht, steht alles im Artikel.

Fassen wir zusammen: Microsoft will, offizieller Grund, das Problem der Fettleibigkeit mit Chips in Unterwäsche ein für allemal aus der Welt schaffen. Doch da man beim Schwanz den Herzschlag nicht richtig messen kann, gibt es diese Version vorerst nur für die Frauen. W.T.F.

Vielleicht ist man einfach nur neidisch auf Apple: Ohne das iPhone gäbe es keine Milliarden Selfies von knackigen splitterfasernackten blutjungen Mädels und auch nicht dieses dumme twerking. Da wollten die Redmonder eben mitmischen. Welche Idee nun die teuflischere ist, es sei dem Leser/der Leserin überlassen. In jedem Fall möchte ich mit keiner Frau Sex haben oder auch nur zusammenleben, die ihre BHs mit Sensoren von Microsoft ausstatten lässt.

Ladiez: Bitte lasst euch keinen Quatsch erzählen. BHs werden ohnehin völlig überschätzt.

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reactos

Eine Handvoll verrückter Russen plant den Windows-Komplett-Ersatz:

reactos zu windows und linux

Vorbild ist Windows selbst. o.O

Der Name für diese Alternative: ReactOS.

Seit 2004 ist Alex Ionescu der Hauptverantwortliche für die Kernelentwicklung und in dem Video hier bringt er alle Interessierten auf den neuesten Stand. Bisher wurde der Film von über 21.000 Menschen angeschaut.

Wer den Artikel bei Wikipedia durchliest, bemerkt eine sehr bewegte Geschichte, die tatsächlich bis 1996 zurückreicht. Damals war man noch an einem Reverse Engineering von Windows 95 interessiert, was komplett verrückt erscheint heute. ReactOS selbst ist allerdings erst seit 2003 zu haben.

Wer das bereits heute ausprobieren möchte (es sollen ja Windows-Programme schon jetzt zum Teil lauffähig sein), hier die Hauptseite des Projekts: http://reactos.org/de.

Gut, ich will aber das Negative auch nicht unerwähnt lassen:

1) Angesichts bereits erhältlicher echter freier Alternativen ist die Entwicklung eines solchen Betriebssystems unsinnig
2) sollte ReactOS mal durch die Decke gehen, was eher unwahrscheinlich erscheint, werden es sich die Redmonder nicht nehmen lassen auf ihre unvergleichliche Weise dagegen vorzugehen
3) Nicht nur Microsoft wird dann der Feind sein: Adobe, Oracle, SAP und viele weitere Unternehmen mehr profitieren direkt davon, dass sie auf einem geschlossenen Betriebssystem laufen. Sobald man „von unten her“ verfolgen können wird, was deren Programme mit dem Betriebssystem machen (und umgekehrt), wird sich da etwas Dunkles zusammenbrauen
4) ReactOS ist unnötig politisch: Als Dmitri Medwedew 2011 Präsident von Russland war, wurde ihm das Projekt persönlich vorgestellt. Im selben Jahr wurden 100.000 Rubel ausgeschüttet. Und seit 2012 weiß auch der gute Putin davon: Die Präsentation beim Seliger Youth Forum wurde von Marat Karatov durchgeführt

Also im Kern sieht es doch schwer danach aus, dass der ehemalige Ostblock mit Russland zusammen nach einer effektiven Waffe gegen die Dominanz von Windows auf handelsüblichen PCs sucht. Aus Europa stammt immerhin Linux, wir haben so etwas nicht nötig. Und Putin ist auch bekannt dafür, genau solche Richtungen zu verfolgen. Habe ich persönlich kein Problem damit, sollen sie machen, mal schauen wie es ausgeht. Der Sinn davon erschließt sich mir nicht. Die Windows-Architektur zu klonen, mit Werkzeugen von hier und Gedöns von da, erscheint mir nicht wirklich originell.

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kitkat vs. paranoid

Wer bei Android auf 2D-Effekte und auch Schaltflächen abfuhr, der konnte beherzt zur Custom-ROM Paranoid Android greifen. Doch laut den ersten Vorschaubildern von Android 4.4 (Codename: Nestlé Corrupt Corp.) wird dieser Effekt sogar systemweit zu einem Standard:

android kitkat: erste vorschau

Muss man nicht gut finden, erinnert eher an den neuen Windows-Anstrich. Da diese 2D-Philosophie allerdings von Google momentan für so ziemlich alles durchgezogen wird, ist es nur konsequent.

Nicht vergessen sollte man: _Vorschau_. Nichts anderes, wer weiß, wo diese Screenshots herkommen. Doch dieser 2D-Hype ist meiner Meinung nach genauso unnötig wie jegliche News zu „Breaking Bad“. Es nervt einfach. Hört auf damit. Traut euch was. Seid nicht langweilig. Und vor allem: For God’s sake, don’t imitate Micro$oft!

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unsigned mirror

„Unsigned Mirror“ ist irgendwie komplett durch und leicht gehirnschädigend:

unsigned mirror

Im Kern ist es ein kleines Programm, das beliebige Bilder durch einen virtuellen Spiegel schnitzelt. Was am Ende herauskommt sieht wie ein einziger Windows-Bug aus und das kennt man irgendwo her. Die Version 0.98 gibt es ausschließlich für Windows und Mac als Download:

http://unsignedlonglong.com/works/ul2_mirror. [via]

Das ist schon brutal: Der Spiegel schreddert das Bild komplett und verzerrt es in die Unendlichkeit. Es ist auch möglich sich das Ergebnis in 3D anzusehen, sofern man noch ein paar funktionierende Synapsen nach diesem Vorgang übrig hat.

Wie immer erschließt sich mir der Sinn von solchen Projekten nicht so ganz. Aber Unsigned Long Long versteht sich als Künstlerkollektiv und Kunst ist eben manchmal so. In den meisten Fällen ist das auch gut.

Diese Warnung bitte ernst nehmen: NICHT auf Droge benutzen oder wenn ihr unter epileptischen Anfällen leidet!

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die excel-kunst des horiuchi tatsuo

Lernt Horiuchi Tatsuo kennen:

horiuchi tatsuo excel art

Er hat mit 60 Jahren angefangen zu malen. Mit Excel.

So vor 13 Jahren kam ihm die Idee, er könne das Programm nutzen, um Kunst damit zu erschaffen. An der normalen Arbeit mit Excel war er hingegen nie interessiert:

„I never used Excel at work but I saw other people making pretty graphs and thought, ‘I could probably draw with that,’”

Und da man das Programm (leider) auf fast jedem gekauften Rechner der letzten 20 Jahre vorinstalliert mitgeliefert bekam, hat er sich, als er in Rente ging, einen PC nur für diesen einen Zweck gekauft.

Kaum zu glauben? Selber ausprobieren! Die Excel-Sheets sind in ZIPs im Internet erhältlich:

Cherry Blossoms at Jogo Castle (2006) oder
Kegon Falls (2007)

Der Ruhm & Respekt kam bei ihm relativ spät: Erst 2006 hat er sich spaßeshalber entschieden bei einem Wettbewerb mitzumachen. Und die Jury fiel vom Stuhl. Heute hängen seine Gemälde im lokalen Museum: Gunma Museum of Art.

[via]

Mit 66 noch zum respektablen Künstler werden? Priceless.

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microsoft moodscope

Microsoft Research Asia will wohl in Zukunft über Smartphones die Stimmung des Nutzers auslesen können. Dafür wurde die entsprechende Software als ersten Prototypen entwickelt, der, scheinbar, 66% Genauigkeit aufweisen soll. Durch zwei Monate Training dieses Tools durch einen einzelnen Benutzer soll die Genauigkeit sogar auf 93% steigen, bei einer hybriden Herangehensweise inklusive Daten von anderen Usern liegt man nach 10 Tagen immerhin bei 72%.

[via]

Typisch für solche Entwicklungen der Redmonder: Anstatt ein Beispiel zu geben, was man damit sinnvoll anstellen könnte, will man erstmal Diensten wie Netflix die Möglichkeit geben das zu nutzen. Und zwar für „Kommunikation in sozialen Netzwerken“ und das sharen von Stimmungen. Ohne jegliche Überlegungen zur Privatsphäre. Oh my…

Dass die Forschung durchaus seriös ablief bei diesem Projekt zeigt diese Grafik:

stimmungsanalyse (C) microsoft

Die stammt von den involvierten Experten Robert LiKamWa, Nicholas D. Lane, beide Rice University, und Yunxin Liu, sowie Lin Zhong von Microsoft Research Asia. Wenn man sich das genauer anschaut kann man den Ergebnissen aufgrund seiner persönlichen Erfahrungswerte durchaus zustimmen. Klar, es ist heruntergebrochen, aber damit kann man arbeiten.

In der zweimonatigen Teststudie lieferten nur 32 Personen 10.000de Datensätze: App-Nutzung, Telefonanrufe, Emails, Textnachrichten, Browser-Historie und Aufenthalt der Person, persönliche Kontakte.

Mittlerweile soll die Entwicklung sogar so weit sein, dass bereits iOS- und Android-Geräte angesprochen werden können. Auch eine entsprechende API für externe Entwickler gibt es.

Fazit: Wenngleich dieser Ansatz ein vielversprechender ist und sinnvolle bis spannende Anwendungen dafür entwickelt werden könnten, dass dieses Werkzeug von Microsoft stammt hat einen sehr bitteren Geschmack, nicht nur in Bezug auf die neuen PRISM-Enthüllungen. Dass kein anderes Beispiel gewählt wurde als das des unnützen US-Streaming-Dienstes Netflix untermauert das nur noch. Darüberhinaus werden hier sämtliche Probleme, die sich in Bezug auf die Privatsphäre ergeben, komplett wissentlich und willentlich außer Acht gelassen. Und letztlich, aber das steht in dem Bericht auch selbst, sind 32 Personen einfach zu wenig.

P.S.: Das wird eine schöne Schlacht mit dem Webdienst moodscope.com, der diesen Service bereits in ähnlicher Form anbietet. Die Anwälte in Redmond dürfen sich also bereits in Stellung bringen und sich über ein paar zusätzliche Schecks freuen…

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tablet fuer absurdistan

Glückwunsch, inzwischen sind wir e-n-d-l-i-c-h in Absurdistan angekommen:

lenova baut absurde scheisse
(oben: die Frau und die Kinder können nichts dafür)

Hmmm, Tablets sind seit nur drei Jahren erst richtig populär, wieso hat das so lange gedauert??

Was. soll. das. sein.

Dieses hässliche Klump kostet 1.800€.

Verbaut ist jedoch ein stinknormaler PC, was dieses Teil unfassbar dick macht (auf dem Foto oben jetzt nicht zu sehen). Da es einen Touchscreen hat, soll man es auch als Tisch benutzen können. Hier gibt es nur Probleme: Es gibt keine Tischbeine. Und mit 69cm-Bildschirm darf das eigentlich nicht unter Tisch laufen. Es sei denn, man ist ein Kobold und stammt aus einer entsprechenden Familie.

Hersteller dieses Undings ist Lenovo. Da es kein beschisseneres Betriebssystem als Windows 8 gibt liefert man das gleich mit. Und Apps bekommt man aus dem Lenovo-App-Store, wo das Sortiment so riesig ist, dass man auf 5.000 Programme kommt. Sensationell.

Und die fast 9kg machen das Teil natürlich noch zusätzlich ultra-portabel. WTF.

[via]

Wo soll das noch hinführen, bitte? Fehlt nur, dass man mit diesem Ungetüm noch telefonieren können soll. Das wird super aussehen und wahrscheinlich stundenlang Spaß machen.

Ernsthaft: Es ist eine Sache solche Dinger als Konzept zu präsentieren. Spinnereien sind hier sogar erlaubt. Doch das potenziellen Kunden als etwas anzubieten, das auch im Alltag Nutzen bringen soll; das ist Komplettverarsche und gehört verboten. Schöne neue Technikwelt…

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datenanfragen: neugieriges deutschland

Wir sind schlimmer als die USA:

top 10: data requests 2012
(Klicken zum Vergrößern)

Die USA kommen auf 316 Millionen Einwohner und 2012 wurden von der Regierung dort über 30.100 Daten-Anfragen an Unternehmen gestellt. Deutschland hat 80 Millionen Einwohner und hier wurden ca. 12.000 Anfragen im selben Zeitraum gestellt.

Wäre die Regierung hierzulande gleich neugierig wie die der USA, dann müssten wir hier auf ca. 7620 Anfragen kommen. DAS wäre schon massiv, liebe Kolleginnen und Kollegen! Diese Zahl wurde aber um fast 5.000 Anfragen überschritten. Das ist eine Überschreitung von mehr, als komplette Länder insgesamt anfragen, etwa aus Italien oder Australien.

Die Daten wurden in einem Blog der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlicht.

Das ist einfach nur noch schrecklich. Doch wo bleibt der Aufstand? Oh Mann, was eine Bananenrepublik.

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firefox 21: wo isch plugins?

Oh Mann, Mozilla: Weil eine Metro-Version für das beknackte Windows 8 es für die Entwickler dort nötig macht, das Browser-Programm in Module aufzuteilen, dass diese separat geladen werden können, haben sich die Orte gleich mehrerer Verzeichnisse geändert. Die Folge: Ich konnte in Linux weder Flash, noch Java, noch sonstwas nutzen. Was ein Dreck.

Hier eine Liste, wo diese wichtigen Ordner nun zu finden sind:

defaults/preferences -> browser/defaults/preferences
defaults/profile -> browser/defaults/profile
extensions -> browser/extensions
plugins -> browser/plugins
searchplugins -> browser/searchplugins
override.ini -> browser/override.ini

Auf meinem System hat es nun gereicht den Plugin-Ordner nach browser zu verschieben. Vielleicht hilft euch das ja weiter.

So etwas darf eigentlich nicht sein. Die Version 21 von Firefox ist jetzt gerade mal 6 lächerliche Tage alt. Und von Mozillas Seite gibt es nicht mal ein kleines Update deswegen.

Bei dem Browserkrieg, der in jüngerer Zeit da draußen tobt, kann so etwas schnell gefährlich werden. Unternehmen, die Firefox auf verschiedenen Plattformen einsetzen und auch dafür entwickeln, werden von diesem Bug schnell betroffen gewesen sein.

Den technischen Firlefanz zu diesem Problem kann man hier nachverfolgen: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=755724.

Windows 8, eh? „Modulare Metro-Version“!? Zum Glück muss ich solch einen Blödsinn gar nicht erst mitmachen. Betroffen war ich trotzdem.

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geheimdienste sind so 20. jahrhundert

Die Geheimdienste im 21. Jahrhundert sind obsolet. Die nächsten 50-100 Jahre wird es eine Bewegung geben weg von diesen starren, technologisch unterbelichteten, langsamen Regierungs-Institutionen hin zu privaten Datenverarbeitungsmaschinerien in Echtzeit, die neben dem genauen Aufenthaltsort einer Person Zugriff haben auf die Struktur der persönlichen Verbindungen, Vorlieben, Abneigungen, sowie die jeweilige Infrastruktur, technologisch gesehen, die sie brauchen, um das publik zu machen.

Vergesst CIA, NSA, BND oder MI6, willkommen Apple, Facebook, Google und Co.! Und vor allem darf man Microsoft nicht vergessen, die diesen Job bisher übernommen haben und eigentlich grandios waren in Bezug auf die Ausführung; weil es keiner merkt (niemand kennt den Code) und irgendwie ja jeder Vollhonk braucht.

Ernsthaft: Was unterscheidet einen Konzern wie Apple eigentlich in Bezug auf z.B. die CIA!? Die sind doch mittlerweile genauso mächtig oder bewegen sich zumindest auf Augenhöhe. Ich warte auf den Tag, an dem die das erste Land infiltrieren, mit einer Apple-Armee ausgestattet mit militärischen iPhones, iPads, iTanks, iB52s, iFlugzeugträgern. Die können das schneller, effektiver und v.a. heiliger: Der einstige Heiland ist ja schon tot, fehlt nur noch ein entsprechender Gedenktag oder die Zeitrechnung 1,2,3,etc. nach Jobs. Und es geht weiter, immer weiter…

Google hingegen treibt die transhumanistische Bewegung dieses Planeten voran, geht ja alles nicht schnell genug. Dafür gibt es eine Kurzweil-Universität, die wahr machen muss, was der Guru sagt. Google Glass ist der Anfang. Innerhalb der nächsten 10 Jahre wird es Google-Satelliten geben, Google-Marsrover, Google-Fernseher, -Uhren, -Autos, etc. Und natürlich, was Kurzweil über die nächsten 20 bis 50 Jahre gesagt hat. Muss so.

Und Facebook, tja, ist halt das neue Microsoft. Darf keiner durchblicken, aber jeder hängt am Zipfel. Muss auch jeder drin sein, weil es macht ja durchaus Sinn über Foursquare zu teilen, wo man sich gerade aufhält und es ist auch ungemein wichtig, jedes Frühstück und jeden Fliegenschiss über Instagram zu sharen. Dass dadurch Standortdaten und eigene Bilder in den Besitz von Facebook übergehen wird entweder vergessen oder ignoriert; die Scheiß-Welt da draußen ist kompliziert genug, who cares!?

Au weia, das ist der Westen, aber China macht das genauso und wird die nächsten 10-20 Jahre so richtig starten, siehe Huawei. Ein Konzept, das sich weltweit durchsetzt! Grandios.

Moment, Moment. Ich bin Technikbegeisterter und stehe auch zu meiner Nerdhaftigkeit, da ist nichts verkehrt dabei. Ich bin auch nicht die 1,11 Milliarden, ich bin kein Windows-User und Apple schon gar nicht. Doch ich habe gelernt, dass don’t be evil einen Scheißdreck bedeutet, wenn man erst einmal anfängt sich mit WERBUNG einzulassen. Da kann ich meine Seele auch gleich für 5€ dem Teufel persönlich verkaufen, da habe ich mehr davon.

Fazit: Sobald der Rubel rollt wird alles über Bord geworfen. Da wird aus einem Hippie-Hightech-Unternehmen im Handumdrehen der größte Schlachter der Welt (siehe Foxconn), aus einer einfach zu benutzenden Suchmaschine mit Killeralgorithmus wird ein Daten-Kraken, der alles frisst, was er vor das Maul geworfen kriegt, da wird aus einem „I’m CEO, Bitch!“ ein Börsenmilliardär, der behauptet, verreckende Eichhörnchen vor der eigenen Tür wären wichtiger als verhungernde Kinder in Afrika.

Kann ich, bitte, erfahren, wie man hier aussteigt!? Wie man den ganzen Scheiß ab 2000 rückgängig macht?? Ihr Vollpfosten: Für sowas wurde das Web nicht erfunden. Trotz dass es von Anfang an als offenes System gedacht war steuern wir genau in die Richtung, die Unternehmen uns diktiert hätten, hätte es damals Robert und Tim nicht gegeben. Es ist doch scheißegal was man macht, die finden immer einen Weg es in die Richtung zu lenken, die sie gerade brauchen. Und wenn der ganze Zug, mit dem ganzen Gedöns und Blabla gegen eine Wand steuert. Viel Spaß beim Aufprall!

[Update I, 25.06.13]

Auch wenn es der Titel erst einmal nicht durchblicken lässt: Die jüngsten Enthüllungen im Fall PRISM bestätigen meine Theorie. Warum sollten sich Nachrichtendienste die Mühe machen spezielle Werkzeuge zu entwickeln, wenn die großen Konzerne diese bereits haben und man die Inhalte, Daten, etc. „nur“ noch abgreifen muss? Neben Google, Microsoft, Apple, Facebook ist das noch Yahoo, die ich nicht mal auf der Rechnung hatte. Und natürlich AOL, wie könnte es anders sein.

Das, was sie jetzt alle machen, ist so nulpenmäßig: Die Konzerne heulen herum, es gäbe diese Gesetze (von einem Geheimgericht!), sie müssten sich daran halten. Wenn das jetzt zu einem Killer-Argument avanciert, und danach sieht es politisch aus, dann muss ich leider sagen: Scheiß auf den Rechtsstaat! Und, wenn man dieses Spiel weitertreiben möchte, dann scheiß, wirklich, es reicht, auch auf das, was diese Leute als „Demokratie“ bezeichnen! Dieses System hätte vollends versagt (es wird von unten nach oben regiert, nicht andersherum) und ist nicht mehr zukunftsfähig, geschweige denn repräsentabel. Punkt aus.

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microsofts weltsicht IV

Ah ja, die Redmonder. Dieser Move war auch wieder unfassbar vorhersehbar, doch irgendwie muss ich immer grinsen, wenn sowas an die Öffentlichkeit weitergegeben wird:

„Microsoft macht den Nutzern von Windows XP Angst. Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher, mahnt das Unternehmen.“ [via]

Logo, müssen sie sagen. Man will dieses Jahr ja auch 500 Millionen(!) Windows 8-Kopien unter das gemeine Volk bringen.

Im Juni letztes Jahr lag die Install-Base bei ca. 1,4 Milliarden Windows-Systemen. Geschätzt. Derzeit sieht die Versionsverteilung so aus:

Windows 7 44.55%
Windows XP 38.99%
Windows Vista 5.17%
Windows 8 2.79%
Windows 2000 0.06%
Windows NT 4.0 0.06%
Windows 98 0.01%

In dem Artikel steht, „Windows-XP-Rechner [sind] mehr als 56-mal häufiger Opfer von Malware und schädlicher Software, Tendenz steigend“ als andere Versionen von Windows. Außer die Ausgabe Nummer 7 sind jedoch alle Prozentzahlen für diesen Vergleich Kokolores. Also überhaupt nicht oder nur sehr wenig relevant.

XP rockt halt (immer noch), ob M$ das nun will oder nicht. Aber klar passt ihnen das nicht, klar wird so kein frisches Geld verdient und klar bringt man so die ganzen DAUs nicht dazu sich noch ein unnützes Windows-Phone und ein noch unnützeres Surface-Tablet dazuzukaufen.

Am 8. April 2014 endet der Lebenszyklus von XP. Und damit der Zyklus des wahrscheinlich besten Betriebssystems aus dem Hause Microsoft. Bis heute übrigens.

Vista war vom Start weg ein einziges Desaster und das zu recht. 7 ist bis heute das vielleicht fähigste OS nach XP, aber viel zu viel wurde vor dem Nutzer versteckt oder gar nicht mehr angeboten (siehe die Daten für z.B. Netzwerkverbindungen, wieder wurde das Rechtemanagement nicht weiterentwickelt, eigene Anpassungen, sogenanntes Desktop-Modding, wurde wieder erneut erschwert oder ist gar nicht mehr vorgesehen, das Theater mit den Widgets, die eigentlich eine kreative Idee, aber nie wirklich sicher waren, etc. pp.). Und jetzt Windows 8, oder das „AOL-Windows“, wie wir von der Front es gerne nennen, mit seinem degenerierten Kachelkonzept; are you serious!?

Sicher ist: nach dem 8. April sollte man XP NICHT mehr benutzen. Und wer denkt, mit einem Umstieg auf eine neuere Windows-Version sei man aus dem Schneider, der irrt gewaltig: Vieles wird NICHT mehr funktionieren in neueren Versionen, an die man sich in XP gewöhnt und eventuell lieb gewonnen hat. Da kommen Probleme mit Druckern, Scannern, Netzwerkkarten, Grafikkarten, Festplatten, Smartphones, Digitalkameras, und, und, und, sowie natürlich der Umstieg auf komplett neue Lizenzen für Programme, wenn man denn alles wieder up2date haben will. Nochmal: Vieles wird NICHT mehr funktionieren. Period.

Na dann viel Spaß! Das Jahr ist schneller rum, als XP-Normalverbraucher denkt.

Eine einfache Lösung gibt es für das Problem, die intern bestimmt in einem Microsoft-Regelwerk steht: Neuen Rechner kaufen! Natürlich mit: Windows 8! Und den alten mitsamt Hard- und Software wegwerfen. So wird das gemacht in turbokapitalistischen Systemen des 21. Jahrhunderts, ihr zurückgebliebenen Technik-Nixblicker.

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excel-rpg

Ich befürworte so einen Quatsch wie Excel natürlich nicht. Doch ein Jeder kennt es noch aus der Schule oder zumindest von den ersten digitalen Gehversuchen mit Office-Programmen. Daher finde ich die Idee, was der Kanadier Cary Walkin daraus gemacht hat, sehr genial: Das Excel-Rollenspiel.

Darin enthalten:

  • über 2.000 KI-Gegner mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • 1.000 verschiedene Attribute für Gegenstände
  • 4 unterschiedliche Endings
  • 8 Endgegner
  • 4 Arenen
  • 31 Zaubersprüche
  • 15 einzigartige Gegenstände
  • 36 Errungenschaften

[via]

Das funktioniert mit 100% Wahrscheinlichkeit bei Excel 2007 und 2010. Bei 2013 weiß man nicht so recht, kann aber versucht werden. Hier ist der Direktlink, die Datei ist nur 1MB groß.

Sorry, meine Pinguin-Freunde, aber dieses Ding war einfach zu krass.

Vor allem wenn man bedenkt, was er in der Zeit hätte mit der Tabellenkalkulation arbeiten sollen. Zocken selbst dürfte auf die Art auch eine gute Tarnung sein…

Jetzt bitte für LibreOffice und alle sind zufrieden. Wobei: Für MAC funktioniert dieses Game leider auch nicht.

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die secure-boot-seuche II

21 Nachrichten finde ich in meinem Feed-Reader seit Mitte Oktober zum Thema Secure Boot. Und das sind nur zwei Quellen. Macht im Schnitt runde vier Beiträge pro Monat. Also jede Woche mindestens ein Mal eine Meldung zu diesem Bullshit. Es reicht!

Das denkt sich endlich auch mal eine Gruppe von Leuten (8.000 insgesamt) und will dagegen etwas machen: Hispalinux hat gegen Micro$oft Klage bei der EU-Kommission eingereicht. 14 Seiten stark. Danke!

Ich nenne das Secure-Boot-Verfahren eine Seuche. Hispalinux drückt das eloquenter aus:

„Secure Boot mitsamt Microsofts Schlüssel [ist] „de facto ein technologisches Gefängnis für Computersysteme.“ Die Windows-Plattform sei damit so wenig neutral wie noch nie und verhindere fairen Wettbewerb.“

Meins ist besser. Aber so sieht es halt aus.

Dieses Verfahren, das derzeit eh nur von Windows 8 und Windows 2012 Server verwendet wird, ist nur ein weiterer Versuch der Redmond-Sklavenhalter euch eure Hardware wegzunehmen. Das Gerät wird hier nur als Teil der Software betrachtet, was ein Schlag ins Gesicht eines jeden Ingenieurs ist.

Überhaupt EFI: Selbst der Vorgänger von UEFI, entwickelt von Intel, spiegelt diese Windows-Techniken nur. Das war nie eine Weiterentwicklung des good old BIOS, sondern eine Remote-Schnittstelle für ein strauchelndes Software-Unternehmen. UEFI mit seinen elf „Partnern“, die sich „Promoter“ schimpfen: AMD, American Megatrends, Apple, Dell, HP, IBM, Insyde Software, Intel, Lenovo, Microsoft und Phoenix Technologies. Logo.

Denkt was ihr wollt. Ich will Micro$oft tot sehen. Für immer.

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