Eigentlich kann man es der ESA kaum übel nehmen: Inmitten weltweiter Krisenzeiten hatte man gestern um 17:00 die freudige Kunde verbreitet, dass die Sonde Philae auf dem Kometen Tschuri erfolgreich gelandet sei; trotz ausgefallener Düse übrigens.
Das war falsch. Das 2004 gestartete einmalige Menschheits-Projekt konnte seine zwei Harpunen nicht in dem Kometen unterbringen. Stattdessen ist die Sonde noch dreimal auf dem eisigen, stinkigen Felsbrocken rumgehüpft, bis sie dann am Ende mit einem Standbein in der Luft die ersten Bilder zurück zur Erde gefunkt hat.
Was aus diesem Teil jetzt wird weiß irgendwie niemand. Die Befürchtung ist, dass die tatsächliche Landestelle, die dadurch natürlich massig von den Plänen abwich, die Sonnenkollektoren nicht mit ausreichend Licht für den Betrieb versorgen wird.
So kann’s gehen.
10 Jahre war das Ding nun unterwegs. Kosten: Bisher 1 Milliarde Euro. Mal schauen, ob es die nächsten maximal 6 Wochen Laufzeit wert war.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Doch habe ich selbst oder meine Bekannten & Freunde etwas davon, was die ESA hier macht? Kann ich vielleicht dadurch endlich auch mal durch Zeit und Raum reisen? Was erwartet man genau, wenn man Eis-Scheiße anbohrt?
So ein Komet beherbergt keinerlei Leben. Das Einzige, was man vielleicht wird herausfinden können, solange die Gerätschaften nicht versagen, wird sein, wie lange es das Universum gibt (gähhhn, alt) und was so ein Komet auf seiner Reise alles an Gedönsen mit sich schleift. Vielleicht war das 2004 ja irgendwie wichtig. Heute definitiv nicht.
Die ESA träumt von ihrem Rendezvous mit einem Kometen: http://rosetta.esa.int/. Lassen wir sie träumen. Ich träume ja heute auch immer noch von einem militärisch unabhängigen Satelliten-Navigationssystem.
Cooler Fakt zum Schluss: Philae ist eine Insel im Nil. Hier wurde ein Obelisk und der Stein von Rosetta gefunden. Ohne diese altägyptischen Artefakte wüssten wir heute immer noch nicht, wie die damals drauf waren. Und wir wüssten auch sehr viel weniger über sehr viele schöne und mächtige Frauen. Am Namen lag es also definitiv nicht.
Im Herzen unserer Galaxie gibt es ein wenig hungriges und doch massives Schwarzes Loch namens Sagittarius A* (SgrA*). Dort in der Umgebung ist kürzlich etwas Merkwürdiges passiert, was so noch nie beobachtet wurde: Ein Objekt mit der Bezeichnung G2 passierte dieses Loch und kam lebend wieder heraus, als sei Nichts passiert.
Man beobachtete das sehr genau mit 10-Meter-Keck-Teleskopen auf Hawaii. Man nahm an, G2 sei eine Gaswolke. Da der Artikel, wo diese Geschichte vorkommt, aber sehr gut geschrieben ist, will ich hier nichts vorwegnehmen. Hier zum selbst Nachlesen:
http://heise.de/tp/artikel/43/43291/1.html.
Das war echt nett! Also von beiden, dem schwarzen Planetenfresser und diesem Dingens. Von so etwas träumen Astronomen nicht mal. Der Weltraum ist halt auch nicht immer und ausschließlich feindlich gesinnt.
Wisst ihr, es ist schon merkwürdig: Draußen kämpft die NATO mal wieder gegen Russland. Oder umgekehrt. Das Pentagon hat keinen Namen für die Operation, die sie gegen den IS gestartet hat. EBOLA. Aber wenn es um das TOR-Netzwerk geht, hey, da gibt es nicht nur einen Namen (siehe oben), plötzlich arbeiten ein halbes Dutzend Dienste über den gesamten Erdball verstreut an einer einzigen konzertierten Aktion!
DAS sind Prioritäten!1
Im Kern war es hier, wie es immer läuft:
Das DARKNET ist durch TOR bzw. die Onion-Dienste ein zum Großteil anonymes Netz. Und das geht eben für EUROPOL, das Bush-Ministerium „Department for Homeland Security“, European Cybercrime Centre (EC3), das FBI, die US-Zoll- und Einwanderungsbehörde und EUROJUST so überhaupt nicht klar.
Im Fernsehen läuft weiterhin „Breaking Bad“, wo ein Ex-Lehrer mit einem Schützling in Crystal Meth macht und alle finden es toll, die Serie räumt haufenweise Preise ab. In der Realität nimmt man aber Silk Road 2.0 oder wie die komische Drogenbörse hieß auseinander. Gelebte Schizophrenie, you name it.
Inzwischen haben sich auch die TOR-Leute, die sehr wenige sind, zu dem Vorgehen geäußert:
https://blog.torproject.org/blog/thoughts-and-concerns-about-operation-onymous.
Leider wissen sie selbst nicht, wie diese Dienste
410 Hidden Services
auf einmal abschalten konnten. Sie verweisen aber darauf, dass sie a) zu wenig menschliche und b) zu wenig finanzielle Ressourcen haben, sich dem entgegenzustellen. Hinzu kommt, dass man über die Vorgehensweise nur erfahren könne, solle das alles vor Gericht landen. Und auch hier werden „die Dienste“ ihr Nötiges dazu tun, dass möglichst wenige Informationen überhaupt öffentlich werden.
Dann sehe ich aber noch ein weiteres großes Problem und die liegt in der Geschichte des TOR-Netzwerks selbst: Das wurde nämlich u.a. von der NAVY entwickelt. Und es ist hier ähnlich wie bei GPS:
Das Militär macht keine dualen Erfindungen!
Zeit, dass es jeder blickt. Oder eben gleich lässt. Fakt nämlich ist: Nach Mitte 2013 bleibt den Netizens so etwas wie ein Darknet leider gar nichts anderes mehr übrig. Die Chance eines „für Alle freien und offenen Internets“ wurde mutwillig vertan.
Zu Beginn scheißen wir ein bisschen klug:
Panopticon: von griech. παν pān, ,alles’, und οπτικό optikó, ,zum Sehen gehörend’.
Eigentlich eine Art Gefängnis, laut Definition. Ein sehr besonderes. Aber heutzutage auch gerne als Allegorie, in was für einer Gesellschaft wir eigentlich tatsächlich leben.
Wer mal ein aktuelles in Aktion sehen will:
Diese Website stellt, automatisiert, Bilder von weltweiten Webcams auf einer Webseite aus.
Gut für Voyeure!1 Aber das Projekt ist durchaus erwähnenswert. Denn laut den Betreibern, die der Website „Motherboard“ jüngst Rede und Antwort standen, sind das alles nicht gesicherte Webcams. Die Webcam-Nutzer sind also selbst daran Schuld, dass diese Bilder online gestellt werden können.
Was denkt ihr, was die mit den ganzen Satelliten da oben jede Nacht und jeden Tag machen? Eben. Und, ganz ehrlich, die Idee ist nicht neu. Neu ist nur diese konsequente Umsetzung.
Und da werden Menschen für paranoid erklärt, die diese Dinger abkleben…
Sprechende Möbel!? Milliardär und Freizeit-Verleger Jeff Bezos hat da was für euch:
[via]
Die Idee ist so scheiße, dass das schon wieder cool ist. Ihr wisst schon, so wie dieses „It’s a hard knock life“ damals von Jay Z.
Freuen können wir uns auf eine Zukunft voller gehackter Echo-Lautsprecher, die permanent Gesabbel in die Umgebung absondern und so ihren Beitrag zur neuzeitlichen Kakophonie leisten können! Weil, wisst ihr: Wenn uns eines fehlt, dann noch mehr sinnloses Maschinen-Gebrabbel…
Ich esse eine meiner Caps, wenn das hier funktioniert am Ende:

Ist natürlich wieder ein Kickstarter-Projekt: https://kickstarter.com/projects/142464853/hendo-hoverboards-worlds-first-real-hoverboard.
Doch für so ein Projekt läuft es noch ewig: 53 Tage. Und die brauchen auch komischerweise relativ wenig Geld: 250.000$. Und da sind bereits über 230.000$ drin. o.O
Ich bin hier absolut nicht sicher. Die Concept-Zeichnungen sind überragend und auch die Idee, das pünktlich zum 21. Oktober 2015 anbieten zu können. Aber: Ich raffe das Prinzip nicht. Es funktioniert nicht mal in meinem Kopf. Ich traue diesen Sekunden-Videos nicht. Und das ist alles schon extrem heftig.
Nun gut, wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und hier werden wir mitbekommen, wann: http://hendohover.com/.
Hmmmm:
„Endrun is a project for secure digital communication without the internet. It can be used to create a disruption-tolerant, delay-tolerant, opsec-friendly communications network where data can be moved by any means available.“
Liebe Damen, werte Herren, nun haben Sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit!
Das Projekt findet sich hier:
https://github.com/grantdobbe/endrun. [via]
Passt auf einen Pi, die fertige kleine Kiste soll um die 60$ kosten. Stammt ganz frisch von der Black Hat Europe in Amsterdam.
Was ebenfalls interessant ist: „It’s built on not having a mesh network…“
Ja was denn dann, bitte!? Wizardry right here!!
Und die Zauberei dient einem guten Zweck:
„…its creators hope the delay-tolerant and disruption-tolerant system — which runs on Raspberry Pi — could be deployed everywhere from Ebola hot zones in Liberia, to war zones in Syria, to demonstrations in Ferguson“
Schön, dass wir darüber gesprochen haben! Bin mal gespannt, ob ein gewisser Herr Putin hierfür den Aus-Schalter findet…

Unwichtig ist dieses Kunstprojekt hier keinesfalls, doch am Ende hängt es doch an jedem Menschen selbst, was er aus seinen Möglichkeiten macht:
http://fubiz.net/2014/10/15/the-keyboard-of-isolation/.
Der Slogan erinnert so ein bisschen an Kriegszeiten: „Go online and family is isolated“. Wisst ihr, wie auf diesen Retro-Propaganda-Postern.
Die Beschreibung darunter lautet im Original:
„What you see is 36 real-life families isolated in 115 keys. In reality, there are many more isolated families. With half a billion netizens in China, many are unaware of how being online can alienate their family members. This installation features 115 9cm-tall human figurines – crafted in the likeness of 36 real-life families – each isolated in various glass jars arranged in the form of a keyboard. Through this installation, we encourage everyone to spend less online time and more family time.“
Leider wurzelt das Problem viel tiefer und ist nicht nur auf die eigene Familie beschränkt. Oder wann wart ihr das letzte Mal in einem Wald oder einem Museum? Eben.
Am Ende, da wiederhole ich mich gerne, macht es selbst besser! Denn:
„Do you wanna get isolated? Because that’s how you get isolated!“
Beweg‘ deinen Arsch, Nutte!
FUCK YEAH:

Ein Regenschirm, der nur mit Hilfe von Luft das Wasser abhält? Wird realisiert:
https://kickstarter.com/projects/1243275397/air-umbrella.
Läuft noch 8 Tage. Die Chinesen wollten 10.000$. Momentan stehen sie bei 33.630$. Yay!
Wird es in drei Ausführungen geben, darunter auch eine für die Damen dieser Welt. Dazu 18 Monate Garantie. Einziges Manko, was ich sehe: Eine Akkuladung hält nur 30 Minuten am Stück. -.- Nun ja…
DAS wäre die ultimative Requisite 1982 in „Blade Runner“ gewesen! Schade, dass damals niemand an so etwas gedacht hat. Es wird zumindest umgesetzt, was man hier sieht. Nix Film, nix Fantasie, wird gebaut. England* kann nun auch endlich am 21. Jahrhundert teilhaben!11
*Wir haben übrigens hierzulande mehr Regentage als die. But who cares, right!?
Feiern wir noch ein wenig die Modularität:

Es gibt da diesen pfiffigen Felix Luque Sanchez, von dem das Konzept der Rhombendodekaeder-Skulpturen stammt.
Er hat sich diesen Skulpturen aus einem bestimmten Antrieb gewidmet und der war folgender: Im Rahmen des Different-Ways-To-Infinity-Projekts.
Die untersuchten Konzepte um sich der Unendlichkeit zu nähern. Diese Rhombendodekaeder, eigentlich sind es Cyberpunk-Rhombendodekaeder, da sie vollgepackt mit Technik und LEDs sind, stehen für Strategie 1: Raumgeometrie (Space/Volume Geometry). Theoretisch lassen sich diese Skulpturen in unendlichen Formen anordnen; zusammengehalten werden diese durch Magnete.
Hier findet sich noch eine Einführung, dort ein Interview mit Felix Luque Sanchez. Bei beiden Links findet man auch Vimeo-Videos.
Faszinierend.
Ich persönlich denke wirklich bei Modularität handelt es sich um ein Zukunftskonzept. Und ausnahmsweise kann ich nichts Nachteiliges hier erkennen in dem was mir bisher begegnet ist. Das ist schön und macht Laune, bitte mehr davon!

Die Idee hierfür kommt aus dem schönen Hamburg, generell sollte jedoch jeder so ein Kit besitzen, der einen Arduino sein Eigen nennt:

Bilder Eigentum zoobotics, Hamburg
Das sind Roboter, modularer Natur (schöner Trend, übrigens), die Insekten nachempfunden sind und aus Pappe, Holz oder Plastik bestehen können. Auch sollen sie sehr einfach zusammenzubauen sein.
Ich kann gar nicht schnell genug aufzählen, was mir hier imponiert: Erstens ist das Cyberpunk par excellence. Zweitens würde ich solche Ideen natürlich sehr gerne häufiger aus unserem kleinen Land sehen, das würde sich nämlich viel mehr mit der Welt decken, in der ich leben will. Und auch zurande kommen würde. Drittens: Videospiel-Anleihen. Ich sehe „Metal Gear Solid“ hier, „Deus Ex“, denke an die Tachikomas aus G.I.T.S. und natürlich verbindet sich das mit einer genetisch hartverdrahteten Aversion vor allem Insektenartigem; was viele der kleinen Viecher aber gar nicht betreffen sollte, da sie auch oft für Menschen eher nützlich sind.
Wenn alles klappt, dann wird man Ende diesen Jahres an einer Crowdfunding-Aktion teilnehmen können, die das erste Kit mit Pappe realisiert und satte 300€ für den Verbraucher kosten soll: Den Zuri 01, oben abgebildet.
[via]
Zoobotics selbst hat noch keinerlei Ideen, was das praktisch bringen soll; die Kits sind primär zum Lernen und auch nur für den Inneneinsatz ab 14 Jahren gedacht. Ich jedenfalls werde mir eine Mecha-Insektenarmee damit aufbauen und nichts anderes als havoc wreaken!11
Wer des Englischen nicht mächtig ist, es gibt einen ausführlicheren Artikel drüben beim Golem: http://golem.de/news/zoobotics-vier-und-sechsbeinige-pappkameraden-1409-109229.html. Denen ist das Konzept bereits im Juli auf der Makerfaire in Hannover begegnet.
Ich habe mal seit Langem etwas sehr Gescheites bei boing² gefunden, bin da nur noch extrem selten unterwegs. Und zwar ist das ein aktuelles Interview mit keinem Geringeren als Syd Mead. Artwork-Genie und seines Zeichens für Konzeptkunst zu u.a. „Blade Runner“ verantwortlich.
Er lässt sich dort zu diversen Themen aus, aber ein entscheidender Teil dreht sich um „Wearables“ oder Konsumgüter dieser Technik. Kommt nicht gut weg bei ihm:
http://fastcodesign.com/3036532/wearables-week/the-problem-with-wearable-technology-according-to-blade-runner-designer-syd-m. [via]
Pflichtlektüre für Cyberpunks und Futuristen gleichermaßen.
Ich muss weg; keine Zeit, keine Zeit, der Kaninchenbau wartet…
Das war nicht schwer, heute was als Thema zu finden. Das CERN wird 60! Auf den Tag genau! Alles Gute!!
[via]
Für diejenigen Leserinnen/Leser, die nun überhaupt nichts mit dem CERN anfangen können, hier, das war März 1989:
So ähnlich jedenfalls.
Das Web war übrigens ein „Abfallprodukt“ von den Wissenschaftlern dort. Die ursprüngliche Forschung war der Atomphysik gedacht. Ist es eigentlich heute immer noch. Und der LHC wird wohl auch nicht mehr lange der größte Teilchenbeschleuniger der Welt bleiben: Da plant man für Jahrzehnte, nicht Jahre oder Monate. Und er wird wohl noch größer.
Für Europäer sollte heute eigentlich ein Feiertag sein.
Wer Linux nutzt, brauch‘ eine Konsole. Davon gibt es einige, meist mit Wurzeln in Unix: sh, dash, bash, busybox; da bash ein freier GNU-Rewrite der sh ist, kommt diese eben auf so ziemlich allen Linux-Systemen zum Zug.
Und da draußen Krieg herrscht, hat die Gute eine Kriegsneurose (shell shock) gekriegt:
„The vulnerability is present in Bash up to and including version 4.3, and was discovered by Stephane Chazelas. It puts Apache web servers, in particular, at risk of compromise: CGI scripts that use or invoke Bash in any way – including any child processes spawned by the scripts – are vulnerable to remote-code injection. OpenSSH and some DHCP clients are also affected on machines that use Bash“
[via]
Nee, das ist natürlich Quatsch. Ein bisschen. Der Bug scheint 22(!) Jahre alt zu sein und hängt damit zusammen, wie die bash mit Umgebungsvariablen agiert. Ach so: Der Bug hier ist eventuell sogar schlimmer als „Heartbleed“. o.O
Ob die eigene Maschine betroffen ist, lässt sich herausfinden, indem man die folgende Zeile in seiner/ihrer Konsole ausführt:
env x='() { :;}; echo mich hats erwischt T_T' bash -c "echo dies ist ein Test"
Wenn eure Konsole nun sagt, „mich hats erwischt T_T“, dann habt ihr diese Neurose.
In dem Fall hilft nur: Rechner umgehend aus dem Fenster werfen!11 Oder Updates einspielen. Sofern es welche gibt.
Da Linux das bevorzugte Betriebssystem von Servern ist, dürfte das komplette Internet betroffen sein. Tut man nichts hiergegen, können, theoretisch, Programmcodes ausgeführt werden, die nicht von einem selbst stammen. Klingt lustig, ist es aber nicht. Da das einfach zu exploiten ist, freut euch die nächsten Wochen über Copy&Paste-Script-Kiddies an jeder Ecke des Web.
Übrigens sind auch Apple-Systeme von diesem Bug betroffen: Warum die die bash nutzen kann ich nicht sagen, ist aber so. Auch hier müsste direkt Apple aktiv werden, also checkt eure Updates.
Arme bash! Gute Besserung an dieser Stelle! Scheiß Kriege immer…
[Update I, 18:32]
Bei mir war auch ohne Update nichts zu holen:
bash: Warnung: x: ignoring function definition attempt
bash: Fehler beim Importieren der Funktionsdefinition für `x‘.
dies ist ein Test
Gut, Rechner von mir sind meine Kriege mit ihnen gewohnt. O.O
[Update II, 26.09.14]
Heute morgen in der Bahn bei Slashdot gelesen, die ersten Opfer waren das Werbenetzwerk Akamai und das Verteidigungsministerium der USA. Ja, warum klein anfangen, ne!?
[Update III, 29.09.14]
Nutzte man Canonical/Ubuntu-Derivate hatte man bisher geschissen: Wie viele Updates waren das bis jetzt, 3? 4? Nun ja. Toll ist dies nicht. Einer meiner Uralt-Rechner nutzt Mint. Der war von dem Test betroffen, das Loch wurde aber kurz danach gefixt. Anschließend kamen mindestens zwei weitere Updates.
Ich denke, da wird schon noch was kommen. Die Community arbeitet hart und das ist ein sehr gutes Zeichen. Danke mal an dieser Stelle!
Die Schweiz. Unendlicher Reichtum. Und lecker Schoki machen sie auch. Und da war dieser eine Sonntag, erst kürzlich. Da konnten sie den neuen Rekord in Quanten-Teleportation aufstellen: 25. Kilometer.
[via]
Schweizer Forscher haben den Zustand eines Photons, also eines Lichtteilchens, das zur selben Zeit auch eine Welle ist, an einen Kristall teleportieren können. Das geschah an der Universität Genf, über Glasfaserkabel, und sie konnten ihren eigenen Rekord aus 2003 um 19 zusätzliche Kilometer brechen.
Vom Beamen sind wir hier zwar auch noch weit entfernt. Aber eben nicht von Quantenkryptografie: Würde man an einem der Zustände eines solchen Photons herumspielen, der Ausgang wäre verfälscht, die Information nicht mehr die selbe, wie als sie abgesendet wurde. Das ist cool und macht Verschlüsselung, zumindest nach derzeitiger Theorie, wenn sie nach diesem Prinzip genutzt werden kann, unknackbar.
Für die Freunde von wahrhaftiger Teleportation gibt es am Ende des Artikels noch einen optimistischen Ausblick:
„The quantum state of the two elements of light, […], is a channel that empowers the teleportation from light into matter,“ said Felix Bussieres, lead author of the work
I ♥ it.