bei dem ganzen theater, das youtube durch die entscheidung eines 81-jährigen richters in den usa blüht, von wegen und so das aushändigen von 12 terabyte(!) daten, bzgl. wer, was, wie, wann und unter welcher ip-adresse gemacht hat, ist es an der zeit, selbst aktiv zu werden.
die revolution ist jetzt und youtube hat in den kurzen drei jahren, seit es diese seite gibt, schon entscheidend dazu beigetragen, immer auf deren schwerpunkt-sektor: videos. viacom, denen in deutschland mtv und seit einigen monaten auch viva gehört, kann man allerdings ganz einfach mit ihren eigenen waffen schlagen. hier eine kurzanleitung, was ihr dafür tun müsst:
1) besorgt euch musikvideos! soviele wie irgend möglich und egal woher!
2) erstellt euch einen youtube-account.
3) ladet die musikvideos hoch! unter windows geht das besser mit dem internet explorer, weil es dafür ein werkzeug namens „multi-video upload PC client“ gibt. der lässt euch 20 oder 30 videos sauber hintereinander hochladen. unter anderen betriebssystemen mit anderen browsern geht das leider noch nicht.
4) es gibt nun drei fälle, die eintreten können:
a) erstens (schlechtestes szenario): euer video verletzt irgendwelche urheberrechte und wird nicht „live“ und „online“ gestellt („rejected“). hier könnt ihr leider nix machen, aber ihr habt es wenigstens versucht.
b) zweitens (bestes szenario): euer video geht „live“, ohne dass es irgendjemanden juckt.
c) drittens (interessantester fall): euer video geht „live“, läuft aber unter „third party content“. das ist ziemlich lässig, weil youtube zusammen mit ein paar partnern verträge geschlossen hat, die euch explizit erlauben, das video online zu stellen! lediglich die „views“, also wieviel mal das video angeschaut wurde werden denen übermittelt und es gibt eine erlaubnis, vor euren videos werbung zu schalten. das gute hierbei: euer video bleibt IMMER online! das ist vorbildlich und schön wäre natürlich, wenn das alle firmen so sehen würden, denn schliesslich sind wir fans von den künstlern, deren video wir hochladen.
in meinem fall darf ich euch nun eine handvoll musikvideos vorstellen, die unter „4c“ verwendet werden dürfen:
– linkin park – points of authority (reanimation remix) http://youtube.com/watch?v=PEmvCrLffEU
– kanye west feat. mos def – two words http://youtube.com/watch?v=d5-_pvEtB6E
– jurassic 5 – what’s golden http://youtube.com/watch?v=ZNvSWzs56LM
– jurassic 5 – quality control http://youtube.com/watch?v=HpGRV4OYhAE
– del the funky homosapien – mistadobalina http://youtube.com/watch?v=gtZBHUv5qPo
ihr seht nun hoffentlich, worauf ich hinaus will: macht doch einfach einen eigenen musikvideo-sender! wer braucht eigentlich noch viacom, geschweige denn mtv oder viva!? es kommt doch so oder so nur müll auf diesen fernsehsendern. nehmt es einfach selber in die hand!

gizmo-news: die neueste version des feurigen fuxes ist ab dem 17. juni erhältlich. insgesamt stecken 34 monate entwicklung in dieser veröffentlichung. mozilla, die macher hinter dem projekt, laden auch zum „download day 2008“ ein, an welchem ein neuer weltrekord erzielt werden soll, was downloads an einem tag betrifft. mitmachen! spread firefox!
[update I, 17.06.08]
also: der neueste stand sieht so aus, dass der download-day für deutschland heute ab 19uhr beginnt. seid dabei! den link, den ihr braucht, bekommt ihr weiter oben. ihr könnt euch dort auch anmelden und euch erinnern lassen, bzw. ihr bekommt zusätzlich neuigkeiten zum weltrekordversuch per mail.
[update II, 17.06.08]
auf gehts, leute, downloaden und weltrekord klarmachen! hier der link für windows, dort der für linux und hier gibts den link für osx. alle drei versionen sind auf deutsch (wer die englische version braucht: jeweils das „de“ am ende durch ein „en-GB“ ersetzen). ihr habt noch zeit bis morgen, den 18.06.08, 17uhr!
[update III, 18.06.08]
die artwork-roboter mit den offiziellen verkündigungen zu firefox 3 gibt es in diesem flickr-album.
[update IV, 19.06.08]
na das hat doch formidabel gepasst: 8.290.908 downloads brachte der „download day“. deutschland lag mit 651.000 downloads auf platz zwei, wobei mir diese zahl etwas gering vorkommt. wer hat denn wieder nicht runtergeladen!? ihr schlafhauben. da wäre klar mehr drin gewesen.
im grossen und ganzen gibt es nichts in der proprietären welt, das nicht durch open-source-alternativen ersetzt werden könnte. aber man braucht einfach eine gewisse zeit dafür, die niemand hat. aus diesem grund bietet lifehacker eine übersichtliche liste für den schnellen ein- und umstieg:
„alternativen zu beschissener windows-software“
– adobe reader -> alternative: foxit reader oder sumatra pdf.
– aol- und msn-messenger -> alternative: digsby, pidgin, miranda, trillian.
– browser toolbars -> alternative: eingebaute suchbox im browser und ein paar gute lesezeichen
– internet explorer -> alternative: firefox.
– itunes -> alternative: foobar200, songbird.
– java runtime environment -> alternative: keine.
– limewire -> alternative: frostwire.
– ahead nero -> alternative: cdburnerxp.
– mcafee/norton/symantec anti-virus -> alternative: avg oder avast.
– quicktime -> alternative: quicktime alternative.
– realplayer -> alternative: real alternative.
– windows media player -> alternative: vlc.
– winzip -> alternative: 7-zip.
[via]
auf der englischsprachigen website findet sich zudem zu jedem angesprochenen programm der grund, wieso die proprietäre lösung nichts taugt:
http://lifehacker.com/384545/.
wer zum ersten mal von open-source hören sollte:
was mir noch auf die schnelle einfällt:
– outlook -> alternative: thunderbird.
– photoshop -> alternative: gimp.
– winamp/itunes -> alternative: amarok (linux).
– nero -> alternative k3b (linux).
– mcafee/norton/symantec anti-virus -> alternative: avira.
– microsoft office -> alternative: openoffice.
viel spass beim ausprobieren!


ich verfluche zwar den tag, als man bei o’reilly den begriff „web 2.0“ erfand, die reihe kurz und gut hat jedoch seinen stammplatz in meiner kleinen haus-bibliothek.
wer einen grafischen überblick zur geschichte der programmiersprachen möchte, hier ein wunderbares pdf: oreilly.com/news/graphics/prog_lang_poster.pdf. [via]
mehr geschichtliches, denn mittlerweile ist einiges zusammengekommen:
geschichte des web-browsers, geschichte des computers, das erste buch librarius ex horadrim, geschichte des laptops, geschichte des batmobils, die ursprünge des heiligen grals, shakespeare-chroniken, die geschichte der drei reiche und gelöschte geschichte.

john h. sawyer hat einen kurzen artikel [via] gemacht, wie man den feuerfux ein wenig listiger werden lässt. es werden diverse extensions/erweiterungen vorgestellt, als da wären:
– tamper data: ohne irgendwelche proxy-einstellungen zu konfigurieren erlaubt dieses add-on die anfrage an einen web-server abzufangen, bevor diese das ziel erreicht. dadurch lassen sich die anfragen modifizieren. auch umgekehrt funktioniert das: man kann die antwort des browsers ändern, wenn der web-server danach fragt
– web developer: kommt wahrscheinlich der eigentlichen idee von tim berners-lee am nächsten, den browser auch zum editieren und nicht nur zum betrachten von webseiten zu verwenden. (amaya habe ich schonmal ausprobiert. leider kann man das komplett vergessen.)
– user agent switcher: man kennt vielleicht von opera, dass der sich „umpolen“ lässt, also sich wahlweise als iexplorer oder sonstwelcher browser ausgeben kann. mit diesem add-on kann das der fux auch, plus: auch die angaben zum betriebssystem lassen sich ändern. ein must-have.
was offensiv möglich ist, geht natürlich auch defensiv:
– no script: dieses plugin lässt einen javascript, java, flash, silverlight, xss und andere blocken, damit man etwas schneller im web unterwegs ist. dadurch werden viele webseiten unbrauchbar (u.a. auch das ciphanet), aber mit einem einzigen mausklick auf „allow…“ geht das dann wieder.
– adblock plus: der name sagt es schon – damit lässt sich lästige werbung blocken, was euch schneller macht und schadhafte cookies oder tracker vom leib hält (malo liefert zusätzlich in einem kommentar den hinweis auf das elemhidehelper-plugin, welches auch die fenster blockt, die beim adblocker durchrutschen. thx!)
– passwordmaker: optimal, wenn man dem eingebauten passwortschutz nicht traut, denn hiermit lässt sich ein masterpasswort erstellen, das mit teilen der web-adresse der seite bei jedem login generiert wird. der vorteil: kein passwort wird mehr auf irgendwelchem rechner gespeichert, sondern das passwort immer „on the fly“ generiert und somit es egal ist, wenn ihr für mehrere websites das selbe login-passwort benutzt.
viel spass!
erst letztens habe ich irgendwo gelesen, dass sich jemand beschwert hat, es gäbe kaum brauchbare informationen zum thema „bundestrojaner“. auch ich frage mich beizeiten, wie das denn überhaupt funktionieren soll und ob es drei verschiedene versionen davon gibt, für win, mac und linux.
die chip (pc-magazin) jedoch hat (extrem lustige!?) informationen (ausgabe september 2007) und zeigt, dass es sich weniger um einen wirklichen trojaner handelt, also weniger virtuell und online abläuft, als man sich das bei dem begriff eigentlich vorstellt, sondern es hohe physische anstrengungen erfordert. das folgende skript stammt von einem gewissen jörg ziercke, chef des bundeskriminalamts und noch diverser anderer „experten“, ziehts euch rein:
– das ganze startet mit „umfeld-analysen“: wo wohnst du? wann bist du nicht zuhause? wer sind deine freunde? was ist deine lieblings-pizza? und: wie und wann können wir (bka) da v-leute installieren?
– dann kommen die cracks vom bka, brechen in eure wohnungen ein und „ziehen kopien von allen festplatten“(!). der software-entwickler des bka baut dann ein werkzeug, das auf euer system zugeschnitten ist(!).
– dann kommen sie einfach nochmal(!) und schleusen ihre version des tools auf die rechner: tada! aus dem bundestrojaner ist eine bundeswanze geworden!
– eure firewall wird dann von den über-checkern vom bka auch noch so eingestellt(!), damit die natürlich nicht merkt, dass da eine bundeswanze daten an das amt schickt
– wenn ihr dann eure daten verschlüsselt, z.b. in emails, schaltet sich die bundeswanze dazwischen und loggt das mit, bevor es verschlüsselt wird (siehe keylogger)
– dieses gesamte prozedere nennt sich „rfs – remote forensic software“
– hersteller von betriebssystemen und sicherheitssoftware sollen nicht zu einer zusammenarbeit mit dem bka gezwungen werden
– aufgrund des massiven aufwands liege die zahl der tatsächlichen fälle im einstelligen(!) bereich
[via]
gut, dass soviel wind gemacht wurde, von den „fällen im einstelligen bereich“ werden bestimmt ALLE ausnahmslos erfolgreich sein. ich hoffe auch, dass genügend linux- und mac-experten beim bka arbeiten, das amt war ja bisher immer für seine über-hacker europaweit bekannt. komplette kopien der festplatten, ah ja, komm, geh nach hause und iss nen glückskeks.
und für die dauer-paranoiden: traue niemandem, installiere webcams, die bilder deines zimmers an einen browser übertragen können und verschlüssle deine festplatten! vielleicht tuts aber auch schon, wenn du bachel mal deine tür abschliessen würdest, bevor du dein haus verlässt.
wenn man einem bericht der russischen hacker-truppe „web-Hack“ trauen kann, dann enthält das über-über-über-hypte iphone eine art spyware, die informationen über einträge aus dem adressbuch, sms, geführte telefonate und die chronik des safari-browsers an einen bestimmten web-server sendet. man fand das heraus, als man diverse features des iphone via reverse engineering näher untersuchen konnte. [via]
wer weiteren entwicklungen in diesem bereich folgen möchte, sollte diesen link im auge behalten. in den kommentaren wird spekuliert, dass zum einen at&t, sowie auch motorola hinter diesem „feature“ stecken könnten. at&t fiel erst kürzlich negativ auf, weil man auf die frage im zuge einer studie zur provider-spionage, ob man daten an die regierung weitergeben würde, nicht antworten wollte. und bei motorola hängt u.a. donald rumsfeld mit drin, platz für „ideen“ gibt es also genug.
sollte sich das bewahrheiten, was solls, dass man herkömmliche handys als wanzen nutzen kann dürfte spätestens seit dem hype vor wenigen wochen klar sein.
iphony wurde zum ersten mal dort festgestellt, wer wissen will, was ich von apple im allgemeinen halte, hier, hier und hier gibt es eindrücke.
vielleicht ist auch alles nur ein neuer usa-vs-russland-beef.
browser sind relativ junge software-werkzeuge. den ersten browser erfand tim berners-lee persönlich, nannte ihn „nexus“ und war nur auf next-maschinen lauffähig. das war natürlich nicht so toll. robert cailliau, das zweite mastermind hinter dem web am cern, wollte einen für macs schreiben; der durchbruch kam aber 1991, mit violawww, einem browser von pei yuan-wei, der auf x-window (unix) lief. leider starb viola wegen netscape, ausserdem kam 1992 mosaic, der dann alles in den schatten stellte.
einen überblick über sämtliche browser und wer von wem abstammt findet man dort. [via] die zeitleiste startet aber erst 1993, mit mosaic natürlich und reicht bis in das aktuelle jahr 2007.
wie sie sich immer einen keulen, wenn apple mal wieder eine seiner stell-dich-eins gibt, um über kommende „neuerungen“ zu berichten. so auch gestern und spiegelonline ist schon vorher gekommen:
„Doch dann kam der Hammer: Apple hat den Webbrowser Safari für Windows-PCs umgeschrieben…“ [via]
echt DER wahnsinn und dinge die die welt nicht braucht: apples proprietärer browser „safari“ basiert auf der freien browser-alternative „konqueror“, der mit jedem kde-linux-desktop mitinstalliert wird. damit können die win-user jetzt nichts anfangen, weil es „konqueror“ nicht für windows gibt; aber das ist auch nicht nötig, weil ich „konqueror“ für keinen ersatz zu „firefox“ oder „opera“ halte. wichtig könnte „safari“ auf windows für „programmierer“ des „iphone“ werden: mehr als diese schnittstelle stellt apple anderen nicht zur verfügung, also dann schon mal viel spass!
eine notiz am rande: mein ipod ist zum dritten mal in reparatur, diesmal war es ein „wackelkontakt auf der hauptplatine“. damit summieren sich die gesamtkosten, die mein ipod seit november 2004 gelöhnt hat, als ich ihn bekommen habe, auf irrsinnige 500€. tolles gerät! für meine odyssee mit diesem hurenklump, liest du hier: „apple $uck$ II„.
wired-news hat in einer aktuellen studie mit seinen lesern zusammengearbeitet, um herauszufinden, welcher isp (internet service provider, z.b. aol, t-online, …) seinen usern „nachspioniert“.
befragt wurden die grössten isps der usa:
was für informationen der internetnutzung werden über die kunden gesammelt?
wie lange werden ip-adressen, emails und browser-aktivitäten gespeichert?
was wird genau verlangt, um sensible daten an behörden rauszugeben?
werden die daten weiterverkauft?
über einen befragungszeitraum von zwei monaten antworteten lediglich vier der acht grössten isps zu der 10 fragen umfassenden studie, manche antworteten nur den kunden, nachdem diese explizit nachgefragt hatten. die gesprächigen provider waren: aol, qwest, cox und at&t.
cox war der einzige provider, der auf die frage antwortete, wie lange er die ip-adressen seiner kunden speichert. antwort: sechs monate. aol meinte dazu: „eine begrenzte zeit“, at&t sagte: alles liege im „bereich des industrie-standards“. comcast, earthlink, verizon und time warner schwiegen.
die adressen, die von den kunden angesurft werden, werden „clickstream-data“ genannt. diese daten beinhalten jede adresse, die ein kunde besucht hat, suchergebnisse eingeschlossen, ebenso der suchbegriff. es wurde nachgefragt, welcher provider diese daten speichert. comcast, earthlink, verizon und time warner blieben erneut stumm, aol, at&t und cox meinten, sie würden nichts speichern, qwest wich aus.
welcher provider wohl diese daten der vermarktung zugänglich macht, anonymisiert oder teilweise anonymisiert, versprachen aol, at&t und cox, dass sie dies nicht unterstützen würden. qwest wollte sich auch nach wiederholter nachfrage nicht genau äussern, und, man ahnt es vielleicht: keine angaben von comcast, earthlink, verizon und time warner.
schliesslich wollte man noch wissen, welche firma in kontakt mit der regierung steht, wie lange man die daten als vorrat speichern soll. das us-justizministerium zusammen mit dem us-kongress wünscht sich ein europäisches pendant, die daten für monate, eventuell sogar jahre zu speichern. so ziemlich alle provider waren nicht willens, hier exakte angaben zu machen. aol schwieg, qwest wich zum zweiten mal aus, at&t wollte nichts dazu sagen, bestätigte aber, diese diskussion würde industrieweit geführt. cox antwortete als einziger, nicht kontaktiert worden zu sein.
alles in allem nicht uninteressant, sowas würde ich mir auch mal für deutschland wünschen.
eine firefox-extension namens „addart“ soll die webeanzeigen von webseiten in eurem firefox-browser in kleine kunstwerke verwandeln. dafür wird auf eine spezielle datenbank zugegriffen, die die arbeiten diverser zeitgenössischer künstler enthält. ein prototyp dieses werkzeugs existiert bereits, hier das projekt:
http://www.addart.eyebeam.org/ [via]
darüberhinaus soll die fertige version auch ein zuverlässiger ad-blocker im allgemeinen werden, entwickelt wird es von den eyebeam-research-labs.
für alle internet-video-junkies dürfte folgende applikation interessant sein: mit
ist es nämlich möglich, ohne grosse umwege die filme, die z.b. bei google video, youtube, myspace, revver, putfile, break.com etc. gezeigt werden, online in ein beliebiges format (z.b. 3gp, aac, ac3, amr, avi, flac, gif, gvi, ipod, mov, mp3, mp4, mpg, ogg, psp, wav, wmv etc.) umzuwandeln und sie sich anschliessend an eine passende email-adresse schicken zu lassen. das ganze funktioniert auch mit audio- oder dokument-dateien.
per browser-plugin geht alles noch schneller: http://www.zamzar.com/tools/. [via]
viel spass beim rippen!

mein meistgenutztes gizmo auf jeglichem rechner ist der beste blätterer der milchstrasse: „firefox“. der geist der maschine hat mir gestern abend ein paar feuerfux-geheimnisse zugeflüstert, sechs an der zahl, hier die erhaltenen informationen:
(alles kursive einfach in die adressleiste eingeben)
about:buildconfig – naja, eher unwichtiges, technisches zeug. es zeigt euch an, worauf die firefox-plattform aufbaut
about:cache – liefert informationen über eure daten im zwischenspeicher. weniger spannend
about:plugins – welche plugins sind installiert? welche aktiv? usw. kann manchmal ganz nützlich sein
about:credits – hier werden alle gelistet, die mitgearbeitet haben
about:config – das wichtigste „geheimnis“: hier könnt ihr an all den kleinen rädchen drehen, die den feuerfux am leben halten. nicht empfehlenswert ohne tutorial oder ähnlichem daran rumzuspielen. (für firefox-tuning z.b. guckst du hier)
about:Mozilla – meiner meinung nach das interessanteste, „versteckte“ feature: firefox macht einen auf nostradamus und erzählt euch geschichten aus dem „book of mozilla“. bei mir steht:
and so at last the beast fell and the unbelievers rejoiced.
But all was not lost, for from the ash rose a great bird.
The bird gazed down upon the unbelievers and cast fire
and thunder upon them. For the beast had been
reborn with its strength renewed, and the
followers of Mammon cowered in horror. from The Book of Mozilla, 7:15
[via]
inveneo ist eine non-profit-organisation, die es sich zum ziel gesetzt hat, wenig entwickelten ländern zu helfen. so wird z.b. der aufbau digitaler schulen in afrika in angriff genommen oder die technische ausrüstung von lehrer-schulungen.
ein weiteres projekt nennt sich „thumb drive drive“: während sich die industrienationen mit günstigen usb-sticks mit viel speicherkapazität eindecken dürfen, ist man in einem entwicklungsland froh, überhaupt welche zur nutzung zu haben. die projekt-verantwortlichen bitten nun alle, die noch alte usb-wechselmedien irgendwo ungenutzt rumliegen haben, ihnen diese zu schicken, damit bedürftige organisationen und menschen diese nutzen können. hier gibts mehr informationen zu dieser idee. [via]
wer des öfteren diese wechselspeichermedien nutzt, weiss, wie sinnvoll diese sein können: inzwischen lassen sich nicht nur sichere browser direkt von usb-disks starten (wie z.b. firefox oder das anonyme torpark), sondern man kann ganze betriebssysteme (linux) darauf unterbringen und sie überall mitnehmen. im endeffekt ist eine solche aktion wohl effektiver, als die illusion, jedes entwicklungsland mit kostengünstigen laptops ausstatten zu können (siehe „100$-laptop“), denn wo wenige rechner überhaupt zur verfügung stehen, ist ein wechseldatenträger im usb-format gold wert.
wer schon mal den cyberspace-roman „snow crash“ gelesen hat, der weiss, was ein „metaversum“ ist. aber prinzipiell weiss man es als internet-user auch so, denn es ist lediglich eine andere bezeichnung des autors neal stephenson für „cyberspace“. stephenson war es auch, der den begriff „avatar“ erfand; ehre, wem ehre gebürt.
bei „snow crash“ ist der cyberspace, wie wir ihn heute kennen, allerdings etwas „ausgebaut“ worden. also es ähnelt wohl eher der „matrix“, die ja inzwischen jedem kind bekannt sein dürfte. nur nicht ganz so negativ, aber ähnlich komplex.
es gibt da dieses projekt, das sich „croquet“ nennt. eigentlich ist „krocket“ ein passpiel mit holzschlägern, kleinen toren und mini-bällen; aber eben auch die software.
„croquet“ verfolgt ein ähnliches ziel wie stephenson bei seinem metaversum: 3d, virtuelle realität (hier wörtlich gemeint!), dezentrales netzwerk, p2p, multi-user, erweiterbar und, last but of course not least, OPEN-SOURCE! wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es für eine welt gedacht, die sich nicht mehr an computer, browser und das internet festklammert, sondern für die welt danach, also quasi „post-internet“.
das klingt alles sehr interessant und das tolle ist: es gibt bereits eine veröffentlichung (auf sdk-basis)! surft bei der website vorbei (englisch!) um mehr über das neue metaversum zu erfahren:
[via]
es könnte durchaus eine killer-applikation werden, die specs sind sehr vielversprechend. lasst mich wissen, wenn ihr bereits erfahrung damit gemacht habt oder mehr darüber wisst! c-o-m-m-e-n-t! thanx.