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Archiv für Mai 2014

ideen fuer arduino gesucht

arduino community logo

Flattert bald bei mir rein: Arduino Workship Kit, via farnell.com. Werde irgendwann auch eine Review dazu machen.

Jetzt ist es so, ich bin kein Elektroniker, habe aber schon seit einiger Zeit Interesse an diesen Boards. Ich habe bisher auch nur Gutes darüber gelesen, denke hier kann man nichts falsch machen.

Habt ihr Ideen für mich, was ich als Erstes damit machen bzw. ausprobieren soll?

Für einen meterhohen Mecha wird das erstmal nicht reichen, aber ich bin bereit mich in diese Richtung vorzuarbeiten. ^^

Sofern ihr vielleicht dieses Kit sogar selbst habt, was habt ihr damit gemacht oder wo seid ihr am Ende gelandet? Würde mich brennend interessieren. Und ab dafür in die Comments oder einfach an cipha[at]cipha.net schreiben. Euch sei gedankt!

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r.i.p. haarp

Ihr habt es vielleicht mitgekriegt: Das mysteriöse HAARP wird abgeschaltet. Der Grund lässt hellhörig werden:

„…inject energy into the ionosphere to be able to actually control it. But that work has been completed.“

Ergo wurde mittlerweile mit diesen Antennen „genug Energie“ in unsere gute Ionosphäre „injiziert“, so dass man diese „tatsächlich kontrollieren“ kann und „die Arbeit abgeschlossen“ ist.

Aha.

Und wie hilft das mir jetzt weiter?

Obwohl die Universität von Alaska von Anfang an da mit drin hing, hat man übrigens keinerlei Interesse das Projekt der Forschung zur Verfügung zu stellen:

„…the school has not volunteered to pay $5 million a year to run HAARP.“

Keiner der Eskimos sah sich genötigt dafür Spenden zu sammeln. Somit werden wir nie wissen, was dieses Ding genau gemacht hat und wozu.

Aber was soll es denn!? Es hat Spaß gemacht! Ohne Ende. Egal was war mit dem Wetter, HAARP war schuld. Es waren g u t e Geschichten dabei, WTF. Ehrlich gesagt war mir das sogar viel lieber, als was sie dort wirklich gemacht haben. Respekt und auf Nimmerwiedersehen!

Zum Abschluss noch ein guter Bericht (der ist wirklich gut, viele Infos und noch viel mehr Wissen) zu HAARP:

http://io9.com/the-military-is-shutting-down-its-weather-controlling-1580112806.

R.I.P. HAARP! Verfickte Drecks-Antennen.

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tutorial: eigene website zu chrome web store hinzufuegen

Mitterweile ist ja der Chrome-Webbrowser aus dem Hause Google das Maß aller Dinge. Ein starkes Argument dafür ist der Chrome Web Store, den es seit Dezember 2010 gibt. In der Praxis eben der Play Store für diesen spezifischen Browser, mit dem man sich Spiele, Apps wie 500px oder Keep, aber eben auch Websites installieren kann.

Wenn ihr nun wie ich im Besitz einer schönen und/oder informativen Website seid und diese gerne als App für diesen Browser bereitstellen möchtet, müsst ihr ein wenig Arbeit investieren. Ferner braucht ihr einen Account bei Google Webmaster Tools, wenn ihr den nicht bereits habt und natürlich eine dort hinterlegte Website.

Was nun folgt ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung (Zeitaufwand ca. 15 Minuten), damit ihr im Chrome Web Store durchstarten könnt.

:: Vorbereitungen

1) Erstellt einen Account bei Google Webmaster Tools. Ihr müsst euch hierfür nur mit der EMail-Adresse anmelden
2) Erstellt ein Icon eurer Website.
Um einen Schnappschuss eurer Website zu machen gibt es diverse Plugins für Chrome, aber auch Firefox. Eines für Firefox wäre z.B. Screen Capture Elite, ein anderes Page2images.
Dieses Icon sollte die Größe 128×128 Pixel haben und im PNG-Format sein. Benennt es um in icon_128.png
3) Nutzt den Screenshot von vorhin, um einen weiteren im Format 1280×800 ODER 640×400 zu erstellen. Dazu skaliert ihr einfach das Bild, wie es euch gefällt. Das wird später euer Haupt-Präsentations-Screenshot sein.
4) Erstellt zwei weitere für die Kacheln: Einen im Format 440×280 Pixel und einen im Format 920×680 Pixel. Wieder einfach ein wenig eure Website im Screenshot skalieren. Format PNG, wie gehabt.
Optional: Wenn ihr eine Laufschrift-Kachel wollt, dann braucht ihr einen dritten Screenshot im Format 1400×560 Pixel.
5) Erstellt eine Datei manifest.json mit folgendem Inhalt:
{
"name": "NameDerDomain",
"description": "Eure Beschreibung, bis zu 132 Zeichen",
"version": "0.0.0.1",
"manifest_version": 2,
"icons": {
"128": "icon_128.png"
},
"app": {
"launch": {
"web_url": "http://euredomain.com/"
}
}
}

6) Erstellt eine ZIP-Datei, in der die manifest.json und die Grafikdatei icon_128.png drin sind. Wichtig: Benennt diese Datei um in myapp.zip

:: Eure Website als App zum Chrome Web Store hinzufügen

1) Besucht https://chrome.google.com/webstore/developer/dashboard und loggt euch mit eurem Google-Account ein
2) Klickt unten auf die Meldung und zahlt diese 5$ Gebühr. Dazu müsst ihr auch eine Kreditkarte in Google Wallet hinterlegen, von der der Betrag abgebucht wird
3) Sobald die Zahlung abgeschlossen ist, könnt ihr auf den Button „Neuen Artikel veröffentlichen“ klicken
4) Hier wählt ihr nun die ZIP-Datei von vorhin aus und ladet diese hoch
5) Was folgt ist ein Formular, welches euren Eintrag im Web Store repräsentiert. Ihr werdet gleich am Anfang merken, dass er das mit dem Icon nicht gecheckt hat. Das macht aber nichts, ladet einfach bei „Symbol“ die Datei icon_128.png hoch
6) Füllt das Feld aus „Detaillierte Beschreibung“. Ihr habt 16.000 Zeichen Platz hier
7) Den ersten Screenshot, den ihr hochladen müsst, ist der im Format 1280×800 ODER 640×400.
Optional könnt ihr hier noch eine YouTube-Adresse von euch bzw. eurer Website angeben
8. Nun kommen die Kacheln: Ladet die Grafikdateien im Format 440×280 und 920×680 Pixel einzeln hoch. Wenn ihr eines mit Laufschrift gemacht habt, ebenfalls hier
9) Die Website-URL ist bereits ausgefüllt, denn ihr habt diese Seite ja in den Webmaster Tools hinterlegt. Ihr könntet aber noch eine Kontakt-URL bei dem Fragezeichen hinterlegen, das kommt direkt darunter
10) Wählt die passende Kategorie für euch aus: Die Ober-Kategorien sind derzeit „Lernen“, „Lifestyle“, „News & Wetter“, „Produktivität“, „Serviceprogramme“, „Soziale Netze & Kommunikation“, „Spiele“, „Tools fürs Büro“ und „Unterhaltung“. Jede dieser Oberkategorien bringt weitere Unterkategorien mit sich, lest euch das durch und entscheidet euch für eine
11) Regionen könnt ihr so lassen
12) Sprache angeben
12a) Optional noch die ID von Google Analytics
13) Sichtbarkeitsoptionen noch auf „Öffentlich“, ihr wollt schließlich gefunden werden
14) nun auf „Änderungen veröffentlichen“ ganz unten rechts klicken und fertig! Ihr seid nun mit eurer Website als App(!) im Chrome Web Store präsent!

Wenn ihr noch an der Sinnhaftigkeit zweifeln solltet, schließlich ist das hier alles durchaus mit ein wenig Arbeit und ein paar Euro Investitionen verbunden: Bis Mitte 2012 wurden durch diesen Store 750 Millionen Apps verteilt. Und: Bei einem Marktanteil des Browsers am weltweiten Browser-Markt von fast 50% derzeit, sowie der Nutzung in den einzelnen Ländern des Erdballs geht faktisch kein Weg mehr daran vorbei, siehe diese Grafik. Chrome ist grün…

Wenn ihr noch ein Badge wollt, das gibt es dort: https://developer.chrome.com/webstore/branding. Richtig verlinkt sieht das dann so aus:

Gizmeo.com im Chrome Web Store

Noch ein letzter Hinweis: Chrome ist zwar bereits kostenlos, gibt es aber noch freier und zwar für Linux und heißt hier Chromium.

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spiegel.de hostet in den usa??

Könnte mir das hier mal jemand erklären, bitte:

spiegel.de aus usa

Die laut diesem dummen Alexa-Ranking auf Platz 8 stehende meistbesuchte Seite in Deutschland wird in den USA gehostet? O’rly!? o.O

Der Screenshot oben wurde mit Flagfox gemacht. Laut Geotool steht der Server von Spiegel Online im Heimatland von Jeb Bush, dem Bruder von George W(ar) Bush aus Texas, der heute Hunde-Aquarell-Bilder malt und diese stolz im TV präsentiert:

Hostname www.spiegel.de
Internetdienstanbieter Prolexic Technologies, Inc. (AS32787)
Kontinent Nordamerika
Nationalflagge US
Land Vereinigte Staaten von Amerika
Ländercode US (USA)
Region Florida
Lokale Zeit 26 May 2014 12:28 EDT
Metropole* Miami-Ft. Lauderdale
Postleitzahl 33020
Stadt Hollywood
Breitengrad 26.022
IP-Adresse 72.52.9.240

Ich dachte eigentlich erst, dass mein Plugin spinnt. Aber egal ob utrace, ip-adresse-ermitteln.de, http://whois.domaintools.com/72.52.9.240; liefern _alle_ ausnahmslos das selbe Ergebnis:

Der Server von Spiegel Online steht, so scheint es, in den USA.

Nun, seit wann ist dies so? Und warum? Während Unternehmen wie die Telekom, GMX und wie sie alle heißen Schritte unternehmen, den ganzen Kram zurück nach Europa zu holen (wir erinnern uns: da war doch letztes Jahr mal was mit einem gewissen Herrn Snowden…) hostet man bei SPON sein Zeug einfach in dem Land und alles ist wieder in Ordnung? Wie kann man das verstehen??

Ich weiß, also mit 100% Sicherheit, dass dort oben bis vor kurzem die BRD-Flagge zu sehen war. Hier ist übrigens der Wikipedia-Eintrag zu Prolexic Technologies, einer vollwertigen Tochter von Akamai. Die sind letztens erst in den Schlagzeilen gewesen, weil deren Heartbleed-Patch nur 3 von 6 kritischen Verschlüsselungs-Werten abgedeckt hat. Safe, eh!?

Fazit: Denkt das nächste Mal etwas genauer darüber nach, ob ihr noch etwas über spiegel.de absetzen möchtet; das könnte ja ein Kommentar, ein Facebook-Like oder ein Tweet sein. Die sind nicht mal so integer ihren Scheiß in DE zu hosten! Und das nach dem NSA-Skandal, der seit fast einem Jahr brodelt!

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quantencomputer-spielplatz

…vom großen Google erdacht, für uns zum Ausprobieren, läuft im Browser:

ein quantencomputer-spielplatz

Da hatte wohl jemand zu viel Freizeit.

Was er kann: Wird mit der GPU betrieben, es sollen so 22 Qubits zum Schreiben, Debuggen und Teilen von eigenen Programmen zur Verfügung stehen.

Probiert es aus, hier hat noch niemand einen Plan, vielleicht habt ihr ja einen Geistesblitz:

http://chromeexperiments.com/detail/quantum-computing-playground/. [via]

Nehmt das mit dem „Experiment“ dort bitte wörtlich, mehr ist es leider nicht.

Eye-Candy gibt es aber umsonst: Es stehen Visualisierungen für eure Berechnungen in 2D und sogar 3D zur Verfügung. Das hat sich mit der GPU also bezahlt gemacht.

Und das Coolste, wovon ich bisher nie etwas gehört habe: Führt euren Code rückwärts aus! Yeah, githcir neseleg. I like!

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die cipha.net-chroniken I-VI

Für mich ging eine lange und oftmals auch unstete Reise zu Ende. Und als Autor dieser Werke muss ich einfach explizit darauf hinweisen: Meine Hexalogie ist fertig.

Ein paar werden es vielleicht wissen: Ich war von November 2001 bis Ende Oktober 2010 der einzige Hardcore-„Blogger“ drüben beim cipha.net*.

Ich betone auch so ein bisschen diesen merkwürdigen Begriff, da es zu der Zeit einfach noch nicht die Regel war Internet-Autoren so zu nennen. Der Hype brach hier „erst“ ab 2003 über uns herein. Und leider, meiner bescheidenen Meinung nach, hat sich das bis heute so gehalten. Es ist halt mittlerweile auch international gegangen, vielleicht war das am Ende einfach nötig. Ich will das so jedoch nicht unterschreiben. Egal jetzt.

Ich habe das in der 13. Klasse gestartet. Auf einem 133MHz-PC im hintersten Kuhkaff Baden-Württembergs. Zum einen war daran dieser ominöse Tag in jenem September des selben Jahres Schuld. Zum anderen war ich durch HipHop und PlayStation dermaßen medial geprägt, dass ich einfach was machen musste. Mir gefiel auch TV nie wirklich. Und das Web hatte damals auch noch Potenzial und wurde nicht durch bescheuerte Hashtags und Fischkopf-Selfies überflutet.

Und, vielleicht der wichtigste Punkt: Ich lese und schreibe sehr viel und sehr gerne seit ich denken kann.

Das war’s eigentlich, cipha.de war am Start. Der Rest ist Geschichte. Geschriebene Geschichte in dem Fall.

Wir hatten mal einen Englisch-Lehrer, der Herr Iwan hieß. Dieser Mensch kam in der 5. in der ersten Stunde zu uns rein und rief in den Raum „Ich bin Iwan, der Schreckliche!“ Alle haben herzlich gelacht. Er hatte aber noch einen anderen Lieblingsspruch: „Wer schreibt, der bleibt!“ Bis heute weiß ich nicht zu 100%, was das bedeutet hat. Ich habe das umgemünzt, Nas hatte da schon länger die LP „It was written“ draußen. Das gilt also ebenso für viele wichtige Bücher und sind wir mal ehrlich: Was überdauern wird, ist die Schrift.

Das beste Beispiel hierfür ist wohl der Stein von Rosetta. Ohne Klugscheißen zu wollen: Wir könnten eine der ältesten Schriften der Menschheit, die Hieroglyphen, ohne die drei dort angebrachten Texte in drei unterschiedlichen Sprachen bis heute nicht lesen.

Okay, also habe ich alles richtig gemacht? Mitnichten. Es war ehrlich gesagt nicht von Anfang an so ausgelegt, dass nur ich dafür Texte bereitstelle. Aber in DE funktionieren neue Medienideen nicht richtig. Das wusste ich damals nicht. Und: Im Laufe der Zeit ist mir bestimmt das Eine oder Andere dort daneben gegangen. Aber soll ich euch was sagen?

Wenn ich so 60 bin. Und ich denke so über meinen kleines verkorkstes Leben nach. Und was ich so getan habe (Stichwort Kreativität). Und was ich so während einer der größten Krisen der Moderne so getrieben habe (dagegen angeschrieben). Und wie durch und aktiv ich in meinen Zwanzigern war, während alle anderen nur damit beschäftigt waren panisch durch die Gegend zu rennen und ihr extrem kurzes Leben zu verplanen, damit alles wieder so schön 0815 abläuft, wie sie es von irgendeinem degenerierten Scheißdreck vorgekaut gekriegt haben. Dann werde ich mit dem Spliff in der Hand an irgendeinem Sandstrand stehen. Und mir ganz laut in die Faust lachen. Posers.

R.I.P. cipha.net.

*Die Bücher, sowie rudimentäre Informationen zu den einzelnen Bänden sind direkt dort erhältlich

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die chinesische oculus

Es gibt zwei gute Gründe für eine Oculus „Made in China“:

1) Die Specs sind allgemein bekannt für so ein Gerät und es existiert bereits. Ergo: Man kann es sehr gut nachbauen.
2) Ca$h.

Auch die Plattform, um das nötige Geld einzutreiben ist, wie könnte es anders sein, die selbe:

https://kickstarter.com/projects/805968217/antvr-kit-all-in-one-universal-virtual-reality-kit?ref=discovery.

Für die Backer steht eine Summe von nur 200.000$ zum Pledgen aus, das sind 50.000$ weniger, die die Oculus Rift damals nötig hatte. Und: Am Ende konnte man 91 _Millionen_ US-Dollar einfahren, zumindest ist es der Betrag, den Oculus VR eingenommen hat, als man noch eine unabhängige und sympathische Klitsche mit Vision war. Ka-Ching! Ca$h!

Für die Chinaschnitzel-Version sind bereits jetzt 166.000$ drin. Und die Aktion läuft noch 33(!) Tage. Das zeigt, welcher Buzz in dem ganzen Thema VR neuerdings liegt. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich vor dem Facebook-Deal keine Sau für so eine Brille interessiert hat; außer die, die ein wenig Ahnung von der Materie haben versteht sich.

Der Name der „Firma“ nennt sich ANTVR. Ihr dürft nun Wetten abschließen, welche Vollidioten-Company sich die unter den Nagel reißen wird.

Ich tippe auf: Academi, ehemals Blackwater. Warum? Ganz einfach: Um chinesische VR-Cyber-Soldaten zu verhindern! Und: Weil das eine Firma ist, die mit der Materie so viel am Hut hat wie Facebook mit Oculus.

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wie man primzahlen findet

Hat mich auch mal eine Weile beschäftigt, weiß aber nicht mehr genau wieso, ist schon e w i g her:

primzahlen selbst finden

[via]

Irgendein Muster musste erkennbar sein, daran ging kein Weg vorbei.

Dieses Sieb des Eratosthenes genannte Verfahren ist sogar schon sehr alt: Es wurde nach Eratosthenes von Kyrene benannt, der im 3. Jahrhundert vor Christus gelebt hat. Der wiederum hat das Verfahren allerdings nicht erfunden, er nannte die Prozedur dafür einfach „Sieb“ und das ist auch überliefert durch Nikomachos von Gerasa.

Was wir hier sehen ist vielleicht das effizienteste Verfahren diese ausgefuchsten Zahlen zu finden, das die Menschheit zur Verfügung hat. Das geht wohl locker bis 10 Millionen, so schätzt man.

Hier gibt es noch den Pseudo-Code, um den Algorithmus in eigene Programme einbauen zu können.

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giger-tarot online selbst legen

Ich war gestern wie sehr viele ein paar Mal drüben beim HR Giger Museum unterwegs, einfach, um zu schauen, was dort an Gelegenheiten angeboten werden. Der Shop war verständlicherweise fast nie erreichbar und wenn man sich mal eine schöne Kategorie ausgesucht hatte, brach wieder alles zusammen.

Es gibt legendäres Zeug dort, allerdings auch zu legendären Preisen versteht sich. Das fiel für mich flach, ich fand dann allerdings was Mega-Interessantes, das sich umsonst dort online spielen lässt:

„Das Baphomet-Tarot von HR Giger (Bild) und Akron (Text) wurde erstmals 1992 vom Urania Verlag veröffentlicht und erschien im Jahr 2000 beim Taschen Verlag.
Albert America, ein guter Freund von uns, kreierte und schenkte uns 1999 das Computer-Tarot-Spiel“

Man kann sofort loslegen, einfach auf die Grafik klicken:

giger-tarot online legen

Komplett auf Deutsch übrigens, auch das Interface.

Eine Kurzanleitung findet sich ebenso:

„Schreibe Deine Frage ins untere Feld. Enter.
Klicke auf ‚Eingabe’ unten links.
Klicke auf ‚Karten mischen’ im selben Feld.
Wenn fertig gemischt, klicke nochmals.
Ziehe eine Karte nach der anderen und führe sie ins blaue Kartenfeld.
Auswertung: Klicke auf die gezogenen Karten, um die Texte zu lesen.“

[via]

Gezockt wird mit den 22 großen Arkana, die Giger Anfang der 90er extra für dieses Deck ausgesucht hat.

Das Original ist unter normalen Umständen nicht mehr erhältlich, bei ebay sah ich ein gebrauchtes Deck für 60€, und bei Abebooks hier gibt es drei Angebote, die mit 28$ starten. Da ist dann auch ein Buch dabei, die Karten haben übrigens Übergröße.

Schöner Zeitvertreib, ein paar der Regeln des Tarot sollte man aber bereits kennen. Eine sehr informative Seite zum Thema hat z.B. Susanne Schöfer im Angebot: http://tarotwelten.de/index.html.

[Update I, 22.05.14]

Die Angebote sind alle von der „Neuauflage“ aus dem Jahr 2000. Das Buch hier hat nur 200 Seiten, während das Original von 1993 500 Seiten hat. An den Karten selbst hat sich nichts geändert, doch die erste Auflage ist mittlerweile wohl 90€ wert. Gebraucht. Wenn ihr es noch findet.

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r.i.p. h.r. giger!

Mia Bonzanigo - HR Giger at Work, 1978
(HR Giger at Work, 1978; Photo credit: Mia Bonzanigo | HR Giger 2011)

Der Schweizer Maler und Alien-Erfinder Hansruedi Giger ist leider gestern verstorben.

Hier der Bericht direkt aus der Schweiz: http://srf.ch/news/schweiz/alien-schoepfer-hr-giger-ist-tot.

R.I.P. H.R. Giger, * 5. Februar 1940 – † 12. Mai 2014!

Die Welt ist nun wieder um einen wahrhaftigen Genius ärmer.

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bike-borg

Dieser Borg war mal ein Fahrrad:

bike-borg
Oben: Jesse Meyer – „The Sprinter“

Das Ganze fand statt im Rahmen des pART PROJECT letztes Jahr. Künstler wurden beauftragt Fahrradteile in Kunstwerke umzuformen und die Ergebnisse wurden versteigert.

Da ist Einiges zusammengekommen, siehe:

http://sram.com/partproject/art.php. [via]

Hier eine Ziege, ein Stück betitelt Schwarze Madonna, dort ein Eisläufer.

Leider lädt die Seite mit den Ergebnissen nicht vollständig. Trotzdem: Hut ab! Kein Plan, wie man auf solche Ideen kommt. Sehr liebenswert und wahrscheinlich auch sehr anstrengend gewesen das zusammenzubauen.

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scheiss auf gizmodo

Laut Gizmodo gehört Russland zu Europa, die Erschaffung einer künstlichen DNS ist plötzlich „Alien-DNS“, echte News ist wie ein Oktopus eine Dose öffnet, obwohl das GIF schon Monate alt ist und natürlich ist es zu begrüßen, dass es immer noch Menschen gibt, die an Zeitmaschinen glauben, auch wenn die Kausalität diese Idee in die Welt des Schwachsinns verbannt.

Das war das Letzte, was ich mir jetzt von denen in meinem Feed-Reader gegeben habe: FEED. DELETED.

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kuenstliche dns: done

Verabschieden wir uns von der Einzigartigkeit des DNS-Code:

kuenstliche dns: done

Die Moleküle, die Leben erschaffen, sind nun nichts Besonderes mehr.

Erschien in meinem Lieblings-Blatt: http://theguardian.com/world/2014/may/07/living-organism-pass-down-artificial-dna-us-scientists.

Die zwei Basenpaare die das Leben ausmachen sind im Normalfall G-C und T-A. Dann kommen ein paar Amerikaner und klatschen X und Y dazu, 100% synthetisch, die auch vererbt werden. Funktion: Derzeit? Überhaupt. Keine.

War bestimmt superst wichtig, dieser Job, gerade in der heutigen Zeit. Ich sehe ein paar Skelette in die Hände klatschen.

Auch interessant ist, was es für Anwendungsgebiete geben _soll_, wenn dieses X-Y Basenpaar doch mal mit Funktion(en) gefüttert wird:

DRUGS.

Drugs, drugs, drugs, all we need is drugs! More of them! Now! Die Pharmaindustrie braucht Geld, nein, G.e.l.d., noch mehr, noch viel mehr!! Yeah, wer würde diese Vorstellung nicht lieben!? Ernsthaft: In dem Artikel kommt _kein einziges_ weiteres Anwendungsgebiet mehr vor. Kein. Einziges.

Dafür, es ist der Guardian, wenigstens kritische Stimmen:

„…concerns that scientists could create artificial organisms which could then escape from laboratories and spark an environmental or health disaster

Halb so wild! Oder:

„…organisms carrying his „unnatural“ DNA code had a built-in safety mechanism. The modified bugs could only survive if they were fed the chemicals they needed to replicate the synthetic DNA…“

Die Gesellschaft ist gefordert, aber wie immer wahrscheinlich komplett über-fordert:

„Society needs to understand what it is [synthetic biology] and make rational decisions about what it wants.“

Nett: Geht auf die Straße und fragt die Leute, für was die Abkürzung DNS steht! Es wird ein trauriges Umfrageergebnis geben.

Die dümmste Idee, die die Natur je gemacht hat? Der Mensch. Da fällt mir noch ein Zitat von Neil deGrasse Tyson ein:

„One of the best pieces of evidence for why we haven’t been visited by aliens is that they have actually observed us and concluded there is no intelligent sign of life on earth.“

Der Punkt ist, man bräuchte keinerlei synthetischen Schwachsinn, nicht mal die Vorstellung davon, wenn wir im Einklang mit der Natur leben würden und/oder diese wirklich verstanden hätten.

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oculus rift fuer panzerfahrer

Perfekt! Wir sind dem Krieg als Videospiel wieder ein entscheidendes Stück näher gekommen! What a wonderful fucked up world

Und diesmal sind es nicht die üblichen Verdächtigen, sondern mit Norwegen sogar ein europäischer Staat. Ein Kontinent der sich gerne als „Friedensmacht“ sieht, was aber in aktueller Hinsicht auch vom letzten Trottel als Heuchelei interpretiert werden wird, wenn sich die Geschichtler in 100 Jahren die Krisen der Gegenwart näher zu Gemüte führen. Wenn sie es denn noch können vorausgesetzt, natürlichst.

Fakt ist: Die norwegische Armee bekommt die Oculus Rift. So ein Panzer ist schweres Gerät und auch gefährlich, aber man sieht halt schlecht. Also packen die 4 VR-Kameras auf dieses Teil und sorgen so für eine 360-Grad-Rundumsicht. Das wirklich Abgefahrene kommt aber erst: Diese Kameras ermöglichen wohl auch eine Art „Röntgenblick“, also man wird in das Innere von Fahrzeugen mit diesen Kameras schauen können. Seriously: W.T.F.

[via]

Solche Systeme sind beim Militär eigentlich nichts Neues: Der US-Kriegskonzern Lockheed Martin benutzt ein ähnliches System in seinen F35-Helmen. Nur kosten die Tausende, während eine gebrauchte Oculus Rift derzeit schon für 275€ weg geht.

Die Entwicklung mit den Panzern wird aber hier natürlich _nicht_ stoppen. Wenn einer mal anfängt, andere sind schnell dabei, Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Doch man darf nie vergessen: Erstens war die Rift ein Community-Projekt (Kickstarter). Zweitens war sie für Videospiele gedacht, das sieht man auch an den Ambitionen von ID-Head John Carmack. Drittens, das war schon extrem schlimm für alle Fans und Nerds, sie gehört nicht nur Facebook, der Vollhorst dort wird sie primär wohl vollpumpen mit degenerierten „Social Games“ und massenhaft stupider Werbung. Viertens: GAME OVER. Es gibt hier nichts mehr zu tun, die Oculus Rift wird am Ende als eine Erfindung dastehen, die man lieber nicht gemacht hätte. Dieses Teil hat Potenzial die neue Trinity zu werden. EOL.

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bitcoins als terroristische bedrohung -.-

Nehmen wir an du arbeitest an einem heißen Thema und willst wissen wie heiß es ist. Das geht dann eine Weile lang gut, bis sich irgendjemand bei dir meldet. In diesem Fall ist es dann von Vorteil, wenn sich das Gegenüber auch zu erkennen gibt.

Nehmen wir an, du arbeitest mit Bitcoins. Spätestens seit Mitte 2013 ist die Kryptowährung heißer Scheiß. Doch ab jetzt ist die Schwelle der anonymen Coolness endgültig vorbei:

„The US Department of Defense is investigating whether Bitcoin and other virtual currencies are a potential terrorist threat.“

OF COURSE!

Der Artikel erschien u.a. hier: „Bitcoin A Terrorist Threat? Counterterrorism Program Names Virtual Currencies As Area Of Interest“, via ibtimes.com.

Wer sich ein wenig mit Spins auskennt, der sollte hellhörig werden. Hier sind auf kompakteste Weise, das ist schon mehr als bedenklich, Schlüsselwörter verbaut worden, die in gefährliche Kombination gebracht wurden:

1) US Department of Defense -> Pentagon
2) Bitcoin
3) Terrorist Threat
4) Counterterrorism Program

Das war klar, dass Bitcoins irgendwann so betrachtet werden, es ist aber mehr als bedenklich, in welcher Intensität dies nun geschieht.

Machen wir uns nichts draus, es war absehbar. Vier Jahre lang ohne jegliche Regulierung sind einfach zu lang. Wo kommen wir auch hin mit dieser Anonymität überall!1 Un-mög-lich!

„Go back to bed, America. Your government is in control again. Watch this, shut up. You are free to do what we tell you! You are free to do what we tell you!“ – Bill Hicks

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