
Der Italiener Francesco Morackini hat dieses Design einer portablen Schnaps-Brennerei entwickelt, die auseinandergebaut sich nahtlos in eine Küchenumgebung integriert.
Da das Brennen von Hochprozentigem in vielen Ländern eigentlich verboten ist, transformieren sich eine Obstschale, eine Gießkanne, ein kleiner Fondue-Herd und ein Topf in wenigen Sekunden in einen Kessel, Brenner, Kühlerblock und Auffangschale.
Clever, hier stellt er sein Design vor, dass er einfach „Prohibitions-Kit“ nennt:
http://cargocollective.com/morackini/Prohibition-kit. [via]
So ganz ernst gemeint ist das allerdings wahrscheinlich nicht.
Morackini ist in erster Linie ein Designer, der Spaß an seiner Arbeit hat, das sieht man schon an der Bebilderung.
Zum anderen hat er auch einen „Dildo-Maker“ im Angebot, der wie ein Tisch-Anspitzer aussieht und jeglichen(!) Gegenstand in ein Sex-Spielzeug verwandeln soll. Voraussetzung: Vorher sollte frau das Objekt bzw. Nahrungsmittel eingefroren haben.
Na dann: Have fun.

Der größte Mittelfinger, in diesem Ausnahmefall sogar mit Substanz dahinter, entgegen Instabook, Verzeihung, Facegram, Sorry, Instagram-Facebook, Facebook-Instagram, ach, drauf geschissen jetzt, kommt aus:
Berlin.
HaRdCoRe.
Substanz deshalb, weil: Es gibt hier nicht nur 14 Filter derzeit, die man seinen Bildern hinzufügen kann. Es gibt auch zwölf Rahmen. Das mag jetzt ein Begriff aus der Vergangenheit sein, aber es gab tatsächlich mal eine Zeit, da hatten Bilder einfach Rahmen, in die sie eingefasst wurden. Das sah nicht nur schön aus (im besten Fall), sondern erfüllte auch Zwecke, wie z.B., dass man diese an die Wand hängen oder sie aufstellen konnte, wo man wollte.
[EDIT, 22.03.13: Im Prinzip hat Instagram ja auch Rahmen, nur gehören die bei denen direkt zum Filter dazu. Man kann hier nichts anpassen, was die Individualisierung natürlich einschränkt. Zu behaupten, Instagram hat keine Rahmen stimmt also nicht. Wollte das nur etxra klarstellen, ist mir erst später aufgefallen.]
Naja, jedenfalls: Instagram ist nach dem AGB-Desaster vom Januar kein Dienst mehr, den man benutzen sollte.
Oha, es gibt sogar viele Gründe dagegen. Facebook ist der größte.
Und auch dass man zurückgerudert hat, aber erst, nachdem ein Riesen-Affentheater im Web veranstaltet wurde, von dem sogar der Mainstream erfasst wurde, hat seine Wirkung verfehlt.
Instabook war zu keiner Zeit ein Projekt, dem man eine Zukunft zugestehen sollte. Instagram hingegen schon. Doch das ist Vergangenheit.
Nun, zurück zu EyeEm.
Über solche Apps lässt sich vortrefflich streiten. Ich persönlich finde, dass es SEHR GUT ist, dass sich Lieschen Müller und Hermann Muster mit der Präsentation der eignen gemachten Bilder auseinandersetzen.
Ich meine: Digital-Photos hatten nie einen guten Ruf. Es reicht einfach nicht, den Leuten mehr Megapixel zu verkaufen. Es sollte immer auch bei den eigenen Photos eine individuelle Komponente geben. Und hier kommen Dienste wie Instagram oder eben EyeEm ins Spiel.
Hinzu kommt, dass „soziale Dienste“ wie Twitter, oder eben Facebook, Flickr (gut, aber Yahoo), Tumblr (noch besser) einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen und man dafür eben auch etwas Besonderes braucht.
Eine 240-Megapixel-Kamera habe ich schnell gekauft, interessant wird die Soße erst, wenn ich damit auch etwas erschaffen kann, was keiner von den Vollhonks macht, die die Kamera ebenfalls gekauft haben.
Lange Rede, kurzer Sinn (oder so ähnlich): Nutzt bitte mehr EyeEm! Die Firma ist faktisch genauso „alt“ wie die aus San Francisco, die App bietet wesentlich mehr Funktionen (siehe Beispiel Tagging) und auch vom Datenschutz her gibt es kein
spießigeres Land als Deutschland
in der Welt; der Scheiß, den ihr dort publiziert, gehört garantiert euch.
Die *.com-Domain läuft auf Irland, nix blöd USA. Und die haben schließlich auch Linux Mint erfunden, die populärste Linux-Distribution auf Distrowatch. Sollte daran etwas verkehrt sein; dann habe ich eindeutig meine Passion verfehlt. Und das wäre, naja, für euch vielleicht weniger, aber für mich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes.

Die Uni Cambridge hat, scheinbar, den ersten 3D-Mikrochip der Welt gebaut.
Informationen von links nach rechts und nach vorne und hinten zu bewegen ist so dermaßen 2012, dieser Chip kann auch hoch und runter.
Dr. Reinoud Lavrijsen arbeitet dort und meint, heutige Chips seien wie Bungalows, wo alles auf einer einzigen Etage passiert. Neuerdings besitzt dieser Bungalow einen Fahrstuhl.
Für dieses kleine Wunder kommt die Spintronik zum Zug, ein nagelneues Forschungsgebiet der Nanoelektronik.
[via]
Wie immer stellt sich mir die Frage, was das jetzt alles bringt. Doch es könnte ein Zwischenschritt zu echten Quantencomputern sein, auch wenn beide Technologien jetzt nicht verwandt sind. Jedenfalls hofft man in Cambridge, dass diese 3D-Dinger die derzeitigen CPUs ablösen. Dann heißt es auf dem Campus: Ka-ching! Oder eben nicht; hängt davon ab, wie sie sich anstellen.
Die Technik bringt aber wohl auch in Festplatten was: durch die magnetischen Effekte lassen sich deren Kapazitäten steigern. Und: Erst 2007 gab es für die Entdeckung des zugrundeliegenden Effekts einen Friedensnobelpreis; der ging aber nicht nach Cambridge, sondern an zwei ältere Forscher-Pioniere.
Ich jedenfalls will so ein Dingens. Am besten verbaut im Raspberry Pi, die 700MHz dort sind jetzt nicht der Reißer. Aber für 30€ will ich nicht weiter meckern.
Weitermachen! Danke für’s Gespräch.
Meine ersten Internet-Erfahrungen habe ich vor 13 langen Jahren mit einem popligen Einwahl-Modem gemacht. Das konnte maximal 5,6KB/Sekunde leisten, hatte aber in der Regel einen Durchsatz von 3-4KB pro Sekunde.
Erzählt das mal den ganzen verwöhnten iPhone- und iPad-Kids. Verkommene Subjekte.
Jedenfalls, die Geräusche, die dieses Teil gemacht hat waren schon krass. Das hat sich im Laufe der Nutzungszeit ins Gehirn gebrannt.
Doch was passiert eigentlich während dieser Piep- und Fiep-Sequenzen?
Diese Frage hat sich Oona Räisänen auch gestellt. Er kam auf die ziemlich clevere Idee das zu visualisieren.
Oben ist das Bild in einer viel zu kleinen Ansicht eingefügt, mit einem Klick erscheint daher die Originalgröße.
Man wird mir zustimmen müssen, dass beim Vorgang des MFV (DTMF) des Modems gleich zu Anfang die Sequenz exakt so aussieht, wie uns die Wachowski-Brüder damals die „Matrix“ visualisiert haben. Man kann jetzt darüber streiten, wer hier wen imitiert hat…
Anyway, natürlich endet die komplette Sequenz nicht einfach, wenn eine Einwahlnummer gewählt wird. Das ganze „magische“ Zeug passiert eigentlich erst danach, das wird unfassbar kompliziert und ist in englischer Sprache schwer zu begreifen.
Da Räisanen das Werk allerdings mit einer Creative Commons-Lizenz versehen hat steht natürlich jedem offen das in die eigene Sprache zu übersetzen. Also hopp, hopp!
[via]
Irgendwie vermisse ich diese „alten Zeiten“. Webseiten waren nicht so bloated wie heute, es gab weniger Vollidioten online und auch keine Pseudos mit iPhone und iPad in Bus & Bahn. Auf der anderen Seite würde ich alleine schon vom Wissens- und Erfahrungsstand mit meiner 2000er-Version definitiv nicht tauschen wollen.

Die ESA hat da was vor, was ebenso vielversprechend wie ehrgeizig ist: Und zwar am Südpol des Mondes eine Basis zu bauen, die nur aus Mondgestein besteht. Mit einem Drucker.
Zitat:
„Der 3D-Druck stellt eine potenzielle Möglichkeit dar, die von der Erde aus notwendige Logistik zu reduzieren und die Besiedlung des Mondes damit zu erleichtern“, sagt Esa-Mitarbeiter Scott Hovland
Die Hülle hat man sich bei den Inuit abgeschaut, der Wohnraum wird einfach aufgeblasen und der Entwurf stammt von Baron Foster höchstselbst, der auch schon mit dem Querkopf Buckminster Fuller gemeinsame Sache gemacht hat und um die Häuser gezogen ist.
Alles also hervorragende Voraussetzungen.
Folgender Drucker wird verwendet: D-Shape. Dieses Gerät kann 3D-Strukturen aus Sandstein bauen und wurde von dem Italiener Enrico Dini entwickelt. 2 Meter pro Stunde schafft das Ding, eine neue Version soll 3,5 leisten.
Der Ort, wo dieses Basis stehen soll, wurde leicht gewählt: Zum einen wird am Südpol gefrorenes Wasser vermutet. Zum anderen scheint die Sonne dort 24 Stunden am Tag; das bedeutet weniger Temperatur-Turbulenzen und man kann Energie mit Solarzellen erzeugen.
Ob es jemals so weit kommt ist jedoch ungewiss: Erst 2018 will man mit einer unbemannten Mission den Pol auskundschaften. Was dann danach kommt, nobody knows.

Die „MiniDisc“ war schon eine geile Erfindung damals: Sah brachial gut aus, neueste Technik & Gedöns, aber von Anfang an komplett überflüssig. Eigentlich wie die 90er an sich, vielleicht stand dieses Format sogar stellvertretend für die damalige Generation.
Die MiniDisc ist nun, nach jahrelangem Gezerre, ob es jetzt offiziell fest steht oder nicht, toter als tot. Das hat Sony mittlerweile bestätigt.
Die Player werden aber tatsächlich auch noch dieses Jahr produziert und zwar bis März.
An der Technik lag es wohl am Ende gar nicht, dass dieses Format keinen Fuß fassen konnte: Die Discs und v.a. die Player waren einfach viel zu teuer. Weder Musiker, noch andere Künstler konnten oder wollten so ihre Musik unters Volk bringen. Vielleicht war die MiniDisc ein kleines Stück 90er-Dekadenz, als Sony noch ein globaler Player mit sicherer Zukunft war und 100% im Trend lag; oder, wie in diesem Fall, sogar einen erfinden wollte.
21 Jahre ist trotz CD, MP3, DVD und BluRay jetzt nicht soo schlecht. Und ehrlich gesagt hätte ich auch gerne gesehen, wenn die MiniDisc im PC ihren Dienst als Datenträger verrichtet hätte. Schade war’s.
Viel Style, wenig Substanz: R.I.P.!

Da kommt mal wieder Major-League-Bullshit aus Good’Ol USA zu uns.
Die neue Smartphone-App von Twitter nennt sich Vine.
Was ich von Twitter halte habe ich bereits an anderer Stelle ausführlichst erläutert: Tzwitter I und Tzwitter II. Und bestimmt noch irgendwo anders, kein Plan gerade.
Vine wird ein ähnlicher Schwachsinn.
Das Prinzip: Mit Vine lädt man Kurzvideos direkt in den Twitter-Feed hoch. Revolutionär!
Das Problem: Die Clips dürfen MAXIMAL 6 SEKUNDEN LANG sein. Hell, no.
Den gleichen Scheiß, den sie schon mit Blogs gemacht haben, machen sie jetzt mit Videos: Die digitale Profit-Verwertung für die eierlegende Wollmilchsau GENERATION FASTFOOD. Ohne Gnade.
Der „Dienst“ ist nicht mal eine Woche alt, bislang auch nur für iPhone zu haben und es kotzt mich schon jetzt an.
Es gibt auch schon erste Probleme: Da die Amerikaner sehr sehr prüde sind und sich lieber gegenseitig ins Gesicht schießen als zu vögeln, ist Porno dort natürlich verboten. Das ist auf Tzwitter auch nicht erlaubt, klar. Aber ein Mini-Porno-Clip landete sogar in den „Empfehlungen der Redaktion“, ein furchtbarer menschlicher Fehler, wie Tzwitter sagt.
Au weia.
Ihr seid vorgewarnt. Der Dienst ist DRECK. Doch genau solche Ideen kommen immer gut an, siehe Twitter selbst, WhatsApp, etc. pp.
Sechs Sekunden. Grandios.

dna_knarre
Immer wenn man denkt, die Realität kann nicht weirder werden biegt ein Vollpfosten um die Ecke und toppt das Ganze.
So auch hier:
Bei der DNA-Knarre denkt man zu allererst an die gute alte durchgeknallte DARPA. In diesem Fall aber wurde das Gerät von der britischen Waffenfirma Selectamark entwickelt; wer auch immer das ist.
Die Waffe feuert grüne Orbs. Nicht tödlich. Doch sie hinterlassen „biologische Markierungen“, künstliche DNS. Theoretisch hält das dann „mehrere Wochen“ an. So kann man verdächtigen Personen auch noch nach einer gewissen Zeit nachweisen, wann sie wo etwas verbrochen haben.
[via]
Die Bullen in UK spielen also zukünftig Paintball während der Arbeitszeit. Auch nicht schlecht, wenn man dafür bezahlt wird.
„Je höher das Datenschutzniveau ist, desto teurer werden die Produkte, was der Nutzer bezahlen muss“, sagte Microsoft-Managerin Tanja Böhm in Berlin.
[via]
Einstiegspreis Windows 7: 150-300€ (Stand Dezember 2010)
Einstiegspreis Windows 8 Pro: 30-60€ (Stand Oktober 2012)
Ähm. Was bedeutet das jetzt für das Datenschutzniveau vom neuen Windows 8? LOL?!?
Bill Gates war in der Zwischenzeit zu Besuch bei der SPD(!). Ähm. Warum nicht CDU!? Und seit wann genau gilt jetzt Bill Gates als Philanthrop, also als „Menschenfreund“? Realität, anyone???
So sieht also das erste Firefox-Smartphone aus:

firefox_phone
Nun, vielleicht dann doch nicht ganz. Das ist vorläufig, mit was die Entwickler arbeiten müssen.
Die CPU gibt nicht wirklich viel her: hier drin ist ein 1GHz-Snapdragon-S1 am Werk. Da hat Qualcomm wesentlich bessere im Angebot. Single-Core ist so 2007.
Auch die 512MB RAM und 4GB interer Speicher können nicht wirklich überzeugen.
Sollten nicht normalerweise gerade Entwickler-Versionen von Hardware einiges aushalten können? Das geht so natürlich nicht. Hat schon mal jemand den Firefox-Browser auf einem ähnlichen Setup in Android probiert? Der versteht annähernd, was ich hier meine.
[via]
Erscheinen soll es nächsten Monat. Gibt’s auch in weiß.
Also ich schätze Mozilla und ihre Datenschutzbemühungen. Und auch den Firefox nutze ich seit Version 1. Aber was soll solch ein Smartphone nochmal für einen Sinn haben? Dann doch lieber Replicant.

Ich bin dann mal draußen. Gizmeo hat jetzt Winterpause. Muss auch mal sein.
Es war eigentlich ein recht erfolgreiches Jahr: Gizmeo ist bereits jetzt ein Top500-Technologie-Blog. Und das nach nicht mal zwei Jahren, ohne Werbung oder sonstige anderweitige Aufwendungen.
Im Schnitt erreicht dieses Medium derzeit 60 Besucher pro Tag. Das ist wirklich gut. Für Underground sowieso. Da kann man darauf aufbauen. Danke dafür.
Mittlerweile fasst das Archiv auch schon 650 Einträge, doch da sind die alten von cipha.net importierten bereits mit eingerechnet.
So kann’s weitergehen.
Frohe Festtage und rutscht mir gut rein!
Man liest sich Ende Januar.
STAY L33T.
„Droplets“ sind kleine Roboter-Helfer, die mit einer Schwarmintelligenz ausgestattet allerlei Aufgaben erledigen können.
Die in dem Video gezeigten wurden in Colorado entwickelt. Sie sind so groß wie Tischtennisbälle und können über eine „denkende Flüssigkeit“ (was auch immer das heißt) kommunizieren.
Mögliche Aufgaben: Satelliten bauen, Ölpest eindämmen.
Problem: Die Dinger funktionieren noch nicht, mehr wie experimentieren ist derzeit leider nicht drin.
Schön, dass hier auch außerhalb des Militärs geforscht wird. Ob die am Ende jedoch mit solchen Standards mithalten können ist mindestens fraglich.

Die Bezeichnung ist so auch nicht ganz richtig, denn eigentlich ist das hier ein Hardcore-Retro-Rucksack.
Mit den mitgelieferten Pixeln aus Silikon lässt sich nämlich so ziemlich jedes Retro-Game wieder zum Leben erwecken und das trägt man dann mit sich rum. Das funktioniert natürlich erst recht bei Super Mario, Donkey Kong oder auch Zelda.
Leider ist nicht bekannt, wieviele Pixel mitgeliefert werden. Zudem besteht natürlich immer die Gefahr des Diebstahls oder dass sie abfliegen, wenn man damit rumhantiert.
Für 80$/60€ ist das Teil auch nicht ganz billig.
Kann hier bestellt werden:
Retro-Rucksack, Tetris-Style, via thinkgeek.com.
Geduld beim Entwerfen ist eine unabdingbare Voraussetzung.
Kommt auch mit Laptop-Abteil. Für das moderne Kind von heute…
Gnadenlos, schnell und richtig gut gemacht:
Diese Film-Montage stammt von Genevieve Ip. Aber vorsicht: Es gibt natürlich Spoiler, in visueller und auditiver Hinsicht.
Interessierte bekommen die komplette Liste mit allen 300 verwendeten Filmen (plus Soundtrack übrigens) dort: http://filmographile.tumblr.com/post/37702403344/filmography-2012.
Har: Und der Pirat freut sich, da er nun weiß, was er noch downloaden muss, har.
Inzwischen ist wieder mehr als ein Monat vergangen, inzwischen gibt es wieder mehr Erfahrungen mit dem kleinen Androiden.
Diesmal habe ich erneut eine Liste gemacht mit Apps, die meiner Meinung nach Must-Haves sind.
Allerdings wird man am Ende des Artikels auch Applikationen finden, die ich nicht empfehlen kann und von denen man besser die Finger lassen sollte.

Fangen wir an!
—
[Apps]
Poweramp – auf der langen und beschwerlichen Suche nach einem guten MP3-Player bin ich schließlich bei Poweramp hängengeblieben. Das Teil wird bereits seit drei Jahren entwickelt und stellt DAS Nonplusultra im Musikspieler-Bereich dar. Viele sagen, das Programm sei sogar besser als jeder iPod. Hinzu kommt ein komplexer und voll funktionsfähiger Equalizer. Es gibt kaum Störungen, selbst wenn man die App nur von einer SD-Karte aus betreibt. Und: Einen fetteren Bass findet ihr nirgends! Fazit: Kaufen! Kostet maximal 4€, die Testversion ist voll funktionsfähig und läuft 15 Tage.
Redphone (Beta) – diese App ist eine kleine Revolution: Nach dem Installieren lassen sich verschlüsselte Gespräche zwischen Androidnutzern führen. Die Qualität dieser Gespräche ist klar und deutlich, mit einem kleinen Echo im Hintegrund, das jedoch nicht weiter stört. Die App ist umsonst, aber noch in der Beta. Sollte man im Auge behalten, das.
Taptu – eine ziemlich geniale App. Wird vermarktet als „Nachrichten-DJ“ und genau das ist es auch. Im Prinzip ist es ein Feedreader, jedoch weniger minimalistisch und mit mehr Bildern und Farben. Trotzdem recht schnell, auch wenn man mobil unterwegs ist. Sind eine Menge gute Ansätze, Zeitungen sind damit überflüssig.
Pixlr Express – von allen kleinen Bildbearbeitungen für das Android-Gerät, gefällt mir das hier am besten. Pixlr Express macht verdammt viel richtig und nur wenig falsch. Außerdem sieht die App richtig gut aus. Empfehlung!
TuneIn Radio – schon die Webseite ist ziemlich gut: Streaming ohne Ende, mit so gut wie keinen Aussetzern. Wer 0,70€ für die Pro-Version berappen kann, der kann alle Radio-Apps getrost von seinem Handy schmeißen. Außerdem bietet das Programm noch eine Aufnahme-Funktion, was ein ziemliches Killer-Feature ist.
[Spiele]
Scarface – braucht man jetzt nicht unbedingt, aber man kann einfach nicht viel falsch machen, wenn man Tony Montana sein kann. Die Grafik ist das einzige, wo man meckern kann: Die ist doch recht mickrig…
[Sonstiges]
Dark Horse Comics – vergesst Marvel, DC und Co., Dark Horse ist der krasseste Comicbuch-Verlag des Planeten. Hier gibt es auch manches Comicheft umsonst, nur sind die nicht immer so komfortabel auf dem Handydisplay zu lesen. Sollte man trotzdem mal ausprobiert haben.
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Nun zu den weniger erfreulichen Apps, die man tunlichst nicht installieren sollte:
WhatsApp – reißt alle paar Wochen Lücken ins Sicherheitskonzept des Betriebssystem. Die werden aber weder offiziell bestätigt, noch schnell gestopft. Den Dienst braucht man eh nicht wirklich: SMS ist selbst sicherer(!!), aber es gibt noch Messenger wie IMO, die diese App komplett obsolet machen.
HD Widgets – war eine meiner ersten Apps, für die ich bezahlt habe. Bereue es bis heute. Funktionen: Wetter und eine rieseige hässliche Uhrzeitanzeige, mehr nicht. Für diesen Blödsinn ist die App viel zu groß. Auf gar keinen Fall kaufen, Uhrzeit hat jedes Android-Gerät und dazu noch cooler. Wetter gibt es kostenlos über Internetdienste wie Yahoo! oder wetter.com. Fazit: Ich weiß nicht, wo die Bewertungen herkommen, aber diese App ist bullshit.
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Das soll es dann mal gewesen sein mit Ausgabe #2. Ist auch der letzte Androiden-Impressions-Beitrag in diesem Jahr.
Mal sehen, mittlerweile bin ich wohl auch angekommen. Vielleicht Ende Januar oder Ende Februar wieder ein neuer Post zum Thema. Oder auch gar nicht, wer weiß.
Bis dahin, frohes Rumprobieren! Und ihr wisst ja, am besten Bescheid wissen immer noch die Jungs & Mädels drüben bei XDA. Cheers!