Die aktuelle Werbung in der allseits unnützlichen Glotze zu den lächerlich teuren Kopfhörern von (dem eigentlich eher mal anspruchsvoll gewesenen) dr. dre ist, was wir in Good’Ol Germany sagen: revealing!
Endlich wird mit offenen Karten gespielt und man zeigt, wer die Zielgruppe wirklich ist: blutjunge Menschen, die weder eine Ahnung von Musik mitbringen, noch wie ein guter Kopfhörer sich anzuhören hat. Aber dafür viel, viel (zu viel) Geld, das sie nicht verdient haben und von Eltern oder Großeltern in den viel zu kleinen Arsch geblasen kriegen.
Never had a pair, never will buy one, even if they would send me one as a gift: I would destroy it. With a chainsaw and a blender. Thanks for nothing.
Wie immer: nie etwas kaufen, was in der Braunschen Röhre angepriesen wird. Wahre Qualität hat Werbung nicht nötig. Schon gar nicht über dieses verkackteste Medium der Lüge & des Verrats. Aller Zeiten und bis in Ewigkeit. Maktub.
Spirograph war früher mal Etwas, womit man die Kiddies bei der Arbeit gehalten hat. Das wird heute kaum noch jemand kennen, doch werbegeschädigt, wie unsere Generation nun mal ist, kenne ich sogar noch deren Slogan: „Malen was du willst!“.
Irgendwie ad absurdum führt PG52 das ganze Prinzip mit seiner Erfindung: dem LEGO-Spirograph. Kleine Menschen sind hier nutzlos.
Den Kindern sollte durch Spirograph, das irgendwann 1965 in England erfunden wurde, Mathematik und vor allem geometrische Formen nähergebracht werden. Nicht jeder konnte damit etwas anfangen, doch jeder hatte so ein Ding. Irgendwann mal. Weil es eben jeder hatte. Musste man auch haben. Kinder sind da unbarmherzig und können sonst sehr, sehr laut werden.
Die gepimpte Version von den Ergebnissen sind eigentlich echte Mandalas, die im Buddhismus und Hinduismus auch heute noch Verwendung finden.
Wie bei jeder Erfindung so gibt es auch hier wahrscheinlich jemanden, der den Spirograph schon viel früher erfunden hat: Bruno Abdank-Abakanowicz, sein Patent auf dieses Prinzip ist aus 1885. Und ehrlich würde es mich wundern, wenn nicht die alten Ägypter oder Babylonier schon ein ähnliches Spiel gehabt hätten.
Das Spielzeug wird heute noch produziert, allerdings oftmals in Wischiwaschi-Ausführungen. Die ECHTEN Ausgaben findet man aber noch zahlreich im Internet bei irgendwelchen Auktionshäusern. Vielleicht spuckt YouTube ja sogar noch das eine oder andere Werbevideo aus der Vergangenheit dazu aus. „Malen was du willst!“ Wie das Müsli von Seitenbacher ein Gehirnkrampf-Slogan, den man nie mehr los wird.
Fuck, ich muss jetzt so ein Spiel kaufen! Und danach Müsli! Ich. Muss weg.
Für solche Projekte ist das Ding ja eigentlich gedacht:

Der „AirPi“ wurde von 16-18-Jährigen entwickelt und zwar an der Westminster School in London.
Deren Interpretation ging eben in die Richtung, dass Luftverschmutzung uns alle tangiert. Und da fanden sie den 40€-Rechner eben optimal dafür. Ich auch. Hier das Projekt:
Richtig sauber gemacht diese Website.
Mit allem Hardware-Krimskrams kommt man am Ende auf ca. 60€. Dafür sind dann folgende Funktionen gegeben, die übrigens automatisch auf einer Website dargestellt werden können:
– Temperatur
– Luftfeuchtigkeit
– Luftdruck
– Licht- und UV-Strahlung
– Luftverschmutzung durch Kohlenmonoxid, Stickstoff und Smog
Wer das nachbauen will, kein Problem: Die Schüler haben alle Quellcodes kostenfrei auf ihrer Seite zur Verfügung gestellt.
Fazit: Erinnert stark an KNUT, kann man aber a) selber nachbauen und b) auch noch seine eigenen Daten hochladen. Derzeit werden neben dem englischen Standort noch die Werte der indischen Stadt Mumbai gemessen. Thumbs up!
Funktioniert scheinbar auch bei uns:
Ist übrigens das einzige Video seiner Art, das bisher live gefilmt werden konnte und passierte erst letztes Jahr in Rumänien.
Jüngst auch auf der A7 in Niedersachsen.
Vorfälle bereits in NRW, betroffen sind vor allem Paketunternehmen wie DPD, UPS, etc.
Und ich will mal nicht so sein, für Trucker gibt es bereits ein offizielles polizeiliches Merkblatt: „Diebstahl von der Ladefläche während der Fahrt auf Bundesautobahnen“.
Shit is crazy. „Fast and the Furios“ in Echt; Hollywood macht’s mal wieder möglich…
So sieht es halt aus:
Eine Art Comic zu Facebook Home, wie sich das die Leute drüben bei JoyOfTech vorstellen.
Da steckt schon Wahrheit drin. Von links oben nach rechts unten:
– Speicher ist voll von App-Entwicklern, die nur darauf warten zum Kühlschrank schleichen zu können
– QR-Codes auf dem Dach, die an Werbeagenturen vermietet werden
– ein Bad voll mit Toiletten, die einen ermuntern sollen haufenweise Dreck zu posten
– Rolläden sind innen versteckt
– durchsichtige Wände, um die Nachbarn mit „Social Media“-Nahrung zu versorgen
– Tischleuchte mit Instagram, die jede Mahlzeit fotografiert
– Facebook-Pinnwand an jeder Wand
– Hintertür bleibt offen, damit Facebook jederzeit rein kann um zu schauen, was man so treibt
– jedes Haus wird auf Stabilität durch Sheryl Sandberg überprüft, die sich an eine Tür lehnt
– die Treppe ist am Eingang rückwärts angebracht, so dass man nie mehr aus dem Haus kommt (oder nur sehr schwer)
– Zwischenraum zum Boden (nur kniehoch) prall gefüllt mit Kommentartrollen
– Heizungspumpe, die heiße Luft aus Kommentaren produziert
– Waschmaschine, die die dreckige Wäsche nur nach draußen bläst und dort liegt sie dann
– Tunnel verbinden einen zu den Nachbarhäusern
– Grundstein von anderen Bauarbeitern „geborgt“, v.a. den Winkelvoss-Zwillingen
– baut auf Android auf
– zweitklassig erbaut durch HTC, dem achtbesten Bauunternehmen der Welt
– MySpace-Grab irgendwo in der Erde
– Bonus: jedes Haus kommt mit einem Eichhörnchen, das im Vorgarten stirbt (Hinweis: nach „squirrel dying in front of your house“ googlen)
Mal sehen, aber es kommt definitiv eine Welt nach Facebook. Vielleicht schon früher, als Lobo so denkt. Überhaupt, wenn die Kids mit Smartphones aufwachsen und irgendwann erwachsen sind, ist das, was Lobo heute revolutionär findet (ahahaha! „Socialphone“) die lächerlichste Scheiße, die es gibt.
Das Gesichtsbuch will mit „Facebook Home“ die Android-Landschaft übernehmen.
So ein größenwahnsinniger Bullshit kann sich auch nur eine nordamerikanische Firma einfallen lassen.
Nee, ist klar: 1 Milliarde Nutzer reichen natürlich nicht. Da müssen in jedem Fall die 800 Millionen Android-Geräte weltweit (Stand: März 2013) auch noch erfasst werden.
Die US-Börse, wie sie halt ist, Größenwahnsinn und auch andere Arten davon werden immer belohnt und so, schickt die Facebook-Aktie daraufhin erst einmal 3,6% nach oben. THE SYSTEM WORKS!1!
Jetzt ist es natürlich so, dass Android Jedem offen steht, dass man so eine Idee durchaus umsetzen kann. Die Frage ist: Sollte man das machen? Sollte man eine App entwickeln, die das komplette Betriebssystem in den Hintergrund stellt? Und vor allem zu welchem Zweck? Um was genau geht es hier überhaupt?
Dieses „Facebook Home“ wird nicht dazu betragen, dass Android besser wird. Es wird auch nicht dazu betragen, dass sich die Leute mit der Technik auseinandersetzen, die sie täglich benutzen. Im Gegenteil: Dadurch, dass sich dieser Quatsch über das Betriebssystem „stülpt“, wie sie es ja in der Präsentation beschrieben haben, wird man aus den Augen verlieren, was dieses System stark macht: Die fast perfekte Individualisierung, die hohe Modifizierbarkeit, das (Fein-)Tuning, diese völlig neue Art Linux im Alltag zu verwenden.
Nun gut.
Man muss es den Nutzern überlassen. Am Ende entscheiden die über Erfolg und Misserfolg dieses Unterfangens. Man kann den Leuten nicht vorschreiben, was sie mit ihrem Eigentum machen sollen. Facebook nimmt euch das jetzt ab! Viel Spaß!
P.S.: Ich habe inzwischen Zuckerbergs erste Website gesehen. Sieht fantastisch aus! Der Typ hatte es echt drauf 1999! Was ein Scheiß.
Google verabschiedet sich von der Webkit-Engine, wie sie Apple in seinem Browser Safari nutzt.
Nun, so ganz stimmt das jetzt auch nicht. Man entwickelt einen eigenen Fork, so sieht es wohl aus. Das ist bei Open-Source-Software nichts Ungewöhnliches und passiert immer dann, wenn sich diverse Entwickler entscheiden andere Wege zu gehen. Die Gründe dafür können vielfältig sein, oft passiert so etwas aber, wenn man mit irgendwas nicht mehr einverstanden ist (Apple und Gedöns).
Jedenfalls, das ist eine sehr gute Meldung.
Zum einen traut wohl jeder Google zu seinen eigenen Browser-Kuchen zu backen. Dafür gibt es in dem Laden genug Können und Erfahrung. Zum anderen ist eine Diversifizerung prinzipiell nie etwas Schlechtes. Wenn viele Browser mit unterschiedlichen Engines betrieben werden, fördert das Innovation, Entwicklung und Vielfalt.
Und auch das Argument, die armen Web-Entwickler werden es zukünftig schwerer haben, ist völliger Schwachsinn. Wer nicht bereit ist seine erstellten Webseiten auf unterschiedlichen Browsern zu testen, der soll gefälligst etwas anderes machen. Je mehr Browser, desto besser. Sind die Webseiten richtig gestaltet, ist der Browser fast völlig egal. Es gibt diese (X)HTML-Konventionen nicht aus Jux.
Opera will ebenfalls Blink nutzen. Naja, erst entlassen sie Mitarbeiter, weil man Chrome folgen will und steigt auf Webkit um. Jetzt dieser Schritt. Mehr wie Mitlaufen ist in Norwegen wohl nicht drin…
Mir soll es recht sein. Ich war nie ein Fan von Webkit. Dass am Ende drei große Browser diese Engine benutzt haben fand ich sehr traurig. Und schwach. So wird das nichts. War jetzt besser mit dem Fork, wird sich für uns alle auszahlen.
Mehr zu Blink liefert diese Site:
Hoffen wir mal, dass die Entwickler dieses große Versprechen auch einlösen können:
„Blink’s Mission:
To improve the open web through
technical innovation and good citizenship“
Das hier war mein erstes Handy, ein Ericsson A1018s. Übrigens genau in dieser Farbkombination:

Es wurde 1999 eingeführt. So um den Dreh habe ich es auch gekauft, mit einer E-Plus-Prepaidkarte. Es war recht teuer zur damaligen Zeit und kam in einem riesigen Pappkarton. Für eine einzelne SMS musste man 39 Pfennig berappen.
Hier mal eine Auflistung, was es „kann“:
Dualband, SMS, monophone Klingeltöne, monochromes LCD-Display mit 3 Reihen a 12 Zeichen, „Empfangsverbesserung durch EFR-Sprachkodierung“ (Enhanced Full Rate), Uhr & Wecker, 80 Stunden Standby und 265 Minuten Sprechzeit, sowie austauschbare Gehäuseschablonen.
Hier, was es nicht kann:
Kein Lautsprecher, kein Klinkenanschluss, kein Radio, keine Spiele, kein MMS und natürlich kein GPRS/GPS/Bluetooth/WLAN/etc.
Außerdem war es unfassbar klobig: Der Akku war so groß wie das Gerät selbst und nahm ca. ein Drittel der Gesamtmaße ein. Die betrugen 13cm (Länge), 5cm (Breite) und fast 3cm Dicke. Heute untragbar. Damals auch.
Lang hatte ich es nicht: Es wurde Ende 2000 auf einer Sylvesterparty geklaut. Kein Plan wieso, es war weder gut, noch sah es gut aus. Und irgendwie war ich am Ende fast froh.
We’ve come a long way. Zu hart was man heute, nur 13 Jahre später, mit diesen Knochen alles machen kann. Mind the roots!

Ich befürworte so einen Quatsch wie Excel natürlich nicht. Doch ein Jeder kennt es noch aus der Schule oder zumindest von den ersten digitalen Gehversuchen mit Office-Programmen. Daher finde ich die Idee, was der Kanadier Cary Walkin daraus gemacht hat, sehr genial: Das Excel-Rollenspiel.
Darin enthalten:
[via]
Das funktioniert mit 100% Wahrscheinlichkeit bei Excel 2007 und 2010. Bei 2013 weiß man nicht so recht, kann aber versucht werden. Hier ist der Direktlink, die Datei ist nur 1MB groß.
Sorry, meine Pinguin-Freunde, aber dieses Ding war einfach zu krass.
Vor allem wenn man bedenkt, was er in der Zeit hätte mit der Tabellenkalkulation arbeiten sollen. Zocken selbst dürfte auf die Art auch eine gute Tarnung sein…
Jetzt bitte für LibreOffice und alle sind zufrieden. Wobei: Für MAC funktioniert dieses Game leider auch nicht.
Für irgendwas muss dieser Schrott ja gut sein:

[via]
Zur Erinnerung: Der iMac G3 wurde 1998 eingeführt. Das Teil war mega-klobig, sah aus wie ein Ei, doch es war ein einziges Gerät für Rechner und Monitor und zusätzlich am Ende in 13 verschiedenen Farben erhältlich.
Als CPU wurde ein PowerPC-Prozessor verbaut. In den ersten Modellen hatte der nur 233MHz.
Ein großer Negativfaktor war auch das Gewicht: Satte 17kg brachte der iMac auf die Waage, am Ende der Produktionslinie 2003 waren es nur 2kg weniger.
Und trotzdem: Dank unfassbar vieler amerikanischer TV-Serien, sowie diverser Hollywood-Großproduktionen war der iMac in den frühen 2000er-Jahren fester Bestandteil der US-Popkultur.
21 Nachrichten finde ich in meinem Feed-Reader seit Mitte Oktober zum Thema Secure Boot. Und das sind nur zwei Quellen. Macht im Schnitt runde vier Beiträge pro Monat. Also jede Woche mindestens ein Mal eine Meldung zu diesem Bullshit. Es reicht!
Das denkt sich endlich auch mal eine Gruppe von Leuten (8.000 insgesamt) und will dagegen etwas machen: Hispalinux hat gegen Micro$oft Klage bei der EU-Kommission eingereicht. 14 Seiten stark. Danke!
Ich nenne das Secure-Boot-Verfahren eine Seuche. Hispalinux drückt das eloquenter aus:
„Secure Boot mitsamt Microsofts Schlüssel [ist] „de facto ein technologisches Gefängnis für Computersysteme.“ Die Windows-Plattform sei damit so wenig neutral wie noch nie und verhindere fairen Wettbewerb.“
Meins ist besser. Aber so sieht es halt aus.
Dieses Verfahren, das derzeit eh nur von Windows 8 und Windows 2012 Server verwendet wird, ist nur ein weiterer Versuch der Redmond-Sklavenhalter euch eure Hardware wegzunehmen. Das Gerät wird hier nur als Teil der Software betrachtet, was ein Schlag ins Gesicht eines jeden Ingenieurs ist.
Überhaupt EFI: Selbst der Vorgänger von UEFI, entwickelt von Intel, spiegelt diese Windows-Techniken nur. Das war nie eine Weiterentwicklung des good old BIOS, sondern eine Remote-Schnittstelle für ein strauchelndes Software-Unternehmen. UEFI mit seinen elf „Partnern“, die sich „Promoter“ schimpfen: AMD, American Megatrends, Apple, Dell, HP, IBM, Insyde Software, Intel, Lenovo, Microsoft und Phoenix Technologies. Logo.
Denkt was ihr wollt. Ich will Micro$oft tot sehen. Für immer.
Android als neues Betriebssystem macht ja eigentlich von Haus aus schon vieles richtig. Doch entgegen einer üblichen Linux-Distribution ist man hier durch die Benutzung eng an ein Unternehmen gebunden: das große Google. Und die haben in jüngerer Zeit schwer von sich reden gemacht, aber immer öfter auch im negativen Sinne.
Was genau, das würde hier jetzt zu weit gehen (Stichwort Streetview-Kameras, Stichwort Privatsphärenverletzung durch Google Glass, etc.), ist auch nicht das Thema. Vielmehr geht es mir darum zu zeigen, was genau in Android so zwischendurch und ohne es groß zu merken Fragwürdiges abläuft.

Dann lass‘ mal anfangen!
—
1. ohne eine Email-Adresse von Google (deren Dienst heißt Gmail) ist es nicht möglich Apps zu installieren. Zwar gibt es die Möglichkeit Apps unbekannter Herkunft zu installieren, das sollte jedoch tunlichst vermieden werden und gilt als Sicherheitsrisiko
2. Google loggt mit, welche Apps installiert werden
3. Google loggt auch mit, welche Apps deinstalliert werden
4. die Telefonkontakte werden (zumindest in Jelly Bean) auch automatisch auf Servern von Google gespeichert
5. Manche Apps sind auf den WLAN- und Mobilfunkstandort angewiesen. Das ist bei einem Smartphone nichts Ungewöhnliches und macht sogar Sinn bei vielen Programmen. Doch diese Daten werden auch anonymisiert zurück an Google gesendet
6. App-Daten, WLAN-Passwörter und „andere Einstellungen“ (was auch immer das ist), können auf Google-Servern gespeichert werden. Ich kann nicht empfehlen den Haken hier drin zu lassen
7. kauft man ein im Google Play Store, dann werden Kreditkarten-Daten in Google Wallet hinterlegt; das ist deren elektronische Brieftasche
8. Google macht neuerdings auch Spiele. „Ingress“ ist so ein Beispiel. Irgendwie schaffen sie es aber nicht, dass man hier keine negativen Hintergedanken hegt, wenn man ein wenig Wert auf Sicherheit legt: Das Spiel erstellt permanent Bewegungsprofile. Was genau mit diesen Daten passiert ist unklar
9. viele nützliche Google-Apps (Bsp. die Suche, der hauseigene Browser) sind standardmäßig installiert und können ohne Weiteres nicht vom Telefon entfernt werden
10. [Ich habe mit Sicherheit etwas vergessen. Hier soll auch Platz für eure Beobachtung bleiben. Die dann einfach in die Comments. Danke im Voraus!]
Jetzt ist es natürlich so, dass man wenigstens bei Android zumindest teilweise die Möglichkeit bekommt, diese Schnüffeleien auszustellen. Apple bietet so etwas meiner Meinung nach nicht an. Doch Android als Betriebssystem ist so heftig vom großen G abhängig, dass man selbst bei Custom ROMs merkt, dass die Entwickler hier an Grenzen stoßen.
Ganz zu schweigen von den Programmierern, die sich ja auch in Googles Hände begeben, weil sie auf das Millionen-Publikum angewiesen sind und natürlich, auch berechtigterweise, von diesem wachsenden Markt profitieren wollen.
Nur, Problem „Patriot Act„: Seit dieser Maßnahme ist einfach nichts mehr wie es war. Alles, was irgendwie in den USA gehostet wird, egal ob Google, Facebook, Microsoft, Skype, whatnot, die Daten sind immer abgreifbar. Wenn man in der EU lebt, sollten diese Daten einfach auch durch EU-Rechte gebackupt sein. Alles andere ist Wischiwaschi und macht keinen Sinn.
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Fazit: Ich will das noch junge Android auf gar keinen Fall schlecht machen. Mir gefällt vieles dort. Und auch Google gehört nun wirklich zu den moderateren Firmen in den Staaten, selbst heute noch. Nicht mehr so krass wie als sie nur eine coole Suchmaschine waren. Aber immerhin.
Ich beginne nur langsam zu verstehen, wieso es so etwas wie Firefox OS braucht. Und auch die Replicant-Bewegung kommt mir mittlerweile nicht mehr spanisch vor.
Alles in allem hat man derzeit nur die eine Wahl: Apfel oder Roboter? Beides kommt aus den USA. So choose wisely.

Grafikkarten-Hack, l33t only:
Mit einem Profi-Lötkolben, Geduld, ein paar SMD-Bauteilen und dieser Anleitung wird aus einer Geforce GTX-690 eine Quadro K5000. Preisersparnis: schlappe 900€. Risiko: hoch.
Golem hat dazu ein Video gemacht, für welche Einsatzzwecke diese teuren Quadros vorgesehen sind:
Nivida hat darauf bisher nicht geantwortet. Doch der Thread war auch im offiziellen Forum zu haben, wurde dann aber gelöscht. Auch eine Art von Reaktion…
Wer lieber eine Tesla braucht: Soll mit der selben Anleitung möglich sein. Man benötigt jedoch andere Widerstände.
Cool! Und irgendwie ver-rückt.
So setzt sich also nun unser Universum zusammen:

Laut dieser Grafik befinden wir uns in einer 4,9%-Anomalie.
95,1% des gesamten Universums ist also komplett gegen uns. Dort haben wir nicht das Geringste zu melden. Naja, vielleicht auch besser so. -.-
Der Artikel ist ganz interessant:
„Spuren des Urknalls: „Planck“-Daten geben Kosmologen Rätsel auf“, via SPON.
Besonders diese Stelle ist für mich bemerkenswert:
„Lehners liebäugelt wie einige andere Kollegen mit der Idee eines zyklischen Universums. Das All würde demnach immer wieder entstehen und vergehen.“
Es gibt also demnach eine wissenschaftliche Strömung, die behauptet, alles passiert immer und immer wieder. Und wir können nichts dagegen machen. Mal ehrlich: so dumm soll das Universum sein? Bitch, please.
Ich finde auch immer wieder krass, wie Milliarden in solche Projekte fließen und am Ende wirft das ganze Unternehmen noch mehr Fragen anstatt Antworten auf. Das ist nicht besonders effizient, oder?
Das war beim Higgs-Teilchen so und auch hier. Laut dem Higgs macht unser Universum in 30 Milliarden Jahren Platz für etwas „Neues“. Es macht einfach die Biege. „Das“ soll dann „langweiliger“ sein als unser jetziges Universum und man würde es nicht mitkriegen, weil dieser Prozess „in Lichtgeschwindigkeit abläuft“. Also erstmal: Was versteht man hier unter dem Begriff „langweilig“? Das wird in solchen Artikeln nie erklärt. Auch WAS genau nach dem jetzigen Universum kommt, keiner weiß das. WTF.
Kann man diese dumme dunkle Energie eigentlich nicht irgendwie anzapfen? Ich meine, es ist „Energie“, oder? Das muss doch in irgendeiner Form nutzbar sein. Und bitte lasst diesmal Halliburton da raus, die fraggen auch noch die wichtigen 4,9% am Schluss.
Nun gut.
Die ESA hat heute erst die Planck-Teleskop-Daten veröffentlicht. Da war vorher schwere Geheimhaltung angesagt. Es geht um das tatsächliche Alter unseres Universums (13,82 Milliarden), dass es sich nicht gleichmäßig ausdehnt, um Asymmetrie bei den Temperaturen in den verschiedenen Himmelsrichtungen. Schwere Kost, aber nichts, was unsere Vorstellung nun komplett auf den Kopf stellen würde. Zumindest wurde so etwas nicht veröffentlicht. Natürlich.
Die Daten sind online einsehbar: http://sciops.esa.int/index.php?project=PLANCK&page=Planck_Published_Papers.
Viel Spaß beim Durchforsten und ihr wisst ja: Nichts, aber auch gar nichts ist so wie es scheint. See through it.