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die entdeckung der welle


~ Lesezeit: 2 Minuten

Auch wenn die Menschheit subjektiv an einem „Wendepunkt“ steht, alles nur noch schlechter werden wird, die EU bald explodiert und sich heraus stellt, dass Angela Merkel gar nicht wirklich existiert, sondern eine russische Matroschka ist, für die Physik war es ein Super-Jahr!

Da bestätigte sich nämlich im Januar, was seit September letzten Jahres für heiße Gerüchte aus der Wissenschafts-Küche sorgte: Gravitationswellen gibt es wirklich!

Das Thema ist dermaßen komplex und wurde von Albert Einstein bereits vorhergesagt, doch es nachzuweisen beschäftigte die Wissenschaftler fast ein gesamtes Jahrhundert lang. Wenn es einen Nobelpreis 2017 zu vergeben gibt, die Bestätigung vom Januar durch LIGO wird schwer zu toppen sein.

Beispiel:

Vor 1,3 Milliarden Jahren verschmelzen zwei schwarze Löcher. Im September 2015 fängt man auf dem kleinen Planeten Erde Mini-Mini-Mini-Mini-Zeichen dieses eruptiven Vorgangs auf. Man nennt dieses Signal GW150914 und macht im Februar 2016 kund, dass dies die erste Gravitationswelle ist, die jemals von Menschen nachgewiesen werden konnte.

Neben Licht ist dies nun eine weitere Möglichkeit, dem Universum seine letzten Geheimnisse zu entlocken. Wer weiter nach dem Urknall forschen will, der kann dies hiermit tun, wer die Geheimnisse der dunklen Materie näher beleuchten will, wird mit dieser Methodik derzeit gute bis sehr gute Karten haben. Und das sind nur zwei der vielen Wege, die sich ab hier der Menschheit öffnen.

Manche sehen in der Entdeckung von tatsächlich existierenden Gravitationswellen die größte wissenschaftliche Sensation nach Entdeckung des Higgs-Boson. Doch weil wir wissenschaftlich bleiben wollen, soll auch ein Wissenschaftler zu Wort kommen:

Der erste offizielle Brief von MIT-Präsident L. Rafael Reif vom Februar zu Gravitationswellen.

Wenn man das gelesen hat, wird einem viel Schönes wieder vor Augen geführt: warum man stolz darauf sein kann, ein Mensch zu sein. Welchen Sinn Wissenschaft hat. Warum es sich lohnt, dieses Feld weiter zu beackern. Dass es doch auch Lichtblicke gibt, egal wie schrecklich Jahre sein mögen, die hoffen lassen. Warum es sinnvoll ist, in Maschinen zu investieren, wo auch über Dekaden nicht fest steht, ob sich der Nutzen lohnt. Ist ja auch in Europa mit dem LHC oft ein riesiges, zeit- und nervenaufreibendes Thema.

Für den Fortschritt der Menschheit ist am Ende doch nichts dienlicher, als die wissenschaftliche Basis von Fakten, aufgrund dessen man mehr und mehr aufhören kann zu raten und man so nicht dauernd das Gefühl hat am Rande eines Wasserbeckens zu stehen, bei dem man an einem unerträglich heißen Tag nicht reinspringen kann.

Wie man sieht: die Wissenschaft selbst schaffte 2016 Fakten, die die Zukunft eben nicht schlechter, sondern besser machen wird. In your face für alle „Postfaktischen“!

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