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Archiv für April 2017

die macht der satelliten

Sie sind wichtig für die Wissenschaft, Telekommunikation und das Fernsehen: Satelliten. Der erste wurde bekanntlich Sputnik genannt und wurde von der UDSSR ins All geschossen. Worauf die USA entsprechend schockiert das Internet erfinden mussten.

Doch was können Satelliten eigentlich und was nicht? Seit Oktober 1957 eine wichtige Frage der Technologie.

Hier findet sich ein guter Startpunkt, wo das seit kurzem diskutiert wird.

Man liest von einer Auflösung von bis zu vier Zentimetern maximal, mit einem Hubble-ähnlichen Spiegel, in 200km Höhe und bei besten(!) atmosphärischen Bedingungen.

Oder dass es bereits seit den 60er- und 70er-Jahren wichtiger ist, vom Himmel per Infrarot, Ultraviolett oder per Funk zu scannen.

Auch dass heute Satelliten gar nicht mehr so wichtig sind, Drohnen das besser und schärfer übernehmen können. Sie sind auch sehr viel günstiger.

Man lernt den Molnija-Orbit kennen.

41cm/Pixel macht der kommerzielle GeoEye-1 möglich, 31cm/Pixel der WorldView-4. Diese nutzt z.B. Google.

Man kann noch weiter im Text stöbern und findet allerhand interessante Informationen und Links.

Wer danach immer noch nicht genug hat, der kann sich ja dann einen Satelliten selber bauen, wie z.B. hier: http://pocketqubeshop.com/unicorn-1/. Oder man geht in die andere Richtung und importiert einen GPS-Blocker. Für welchen Weg man sich auch immer entscheidet, Satelliten werden uns beschäftigen, solange es die Menschheit gibt. Besser, wenn man sich ein wenig in der Materie auskennt.

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ssl ftw!

Von mir, für euch*:

ssl quality result

Happy secure surfing on gizm{e}o.eu!

Und: damit Google endlich das Maul hält. 😀

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eine schrottreise zur erde

Schaut’s, unseren Schrott dort draußen:

Eine Art Hochtechnologie-Käfig.

In ein paar Jahrzehnten wird gar nichts mehr weiter als low orbit kommen. Disgusting.

Fängt ganz harmlos an, mit der Voyager-Sonde, die sich bereits im interstellaren Raum befindet. Auch eine Art von „Weltraumschrott“, wenn man so will. Ist aber hier gar nicht Thema, ganz starkes Video der ESA! Nebenher lernt man sogar die Lagrange-Punkte!

Am Ende bin ich irgendwie froh, nie an Satelliten-Technologie beteiligt gewesen zu sein. Vieles davon schwirrt dort e-w-i-g. Und dafür wollte ich nicht verantwortlich sein.

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anbox: android in a box

Viele Versuche Android mit Linux zu verheiraten gab es bisher nicht, umgekehrt sieht es noch viel schlimmer aus. Ich warte immer noch auf Apps wie Amarok oder Audacious oder GIMP. Auch einfach, weil diese Programme (wie viele andere von Linux auch) viel mehr Publikum verdient hätten und davon gäbe es auf Android mehr als genug.

Vielleicht ist das aber auch bald völlig egal, denn da ist etwas in Alpha, was zumindest die eine Richtung abdecken würde:

Anbox steht einfach für Android in einer Box und läuft, ohne Emulation übrigens, in einem Linux Container (LXC) auf (jedem?) Desktop-Linux.

Der Clou ist, diese Alpha läuft jetzt schon mit dem neuesten Android 7.1.1 (Nougat), wie man oben sehen kann.

Mehr dazu: http://anbox.io/. [via]

Den Play Store findet man erst einmal nicht, stattdessen werden Apps mit

adb install /path/to/.apk

installiert.

Um Anbox selbst auf Linux zu installieren wird die Nutzung von Snaps vorausgesetzt, das geht dann ganz einfach mit:

sudo snap install --classic anbox-installer && anbox-installer

Das Anbox-Projekt ist öffentlich und jeder kann mitmischen: Anbox auf GitHub. Auf IRC reicht #anbox zum Mitreden.

Have fun! <3

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app-leaky-leaky

Was sehr gerne und oft gemacht wird, wenn es um das Thema IT-Sicherheit geht, ist Programme genauer zu untersuchen, was die irgendwo hin senden. Das wird seit Jahrzehnten bei den Redmonder „Expertenprogrammen“ sehr gerne praktiziert und führt dann immer wieder zu irgendwelchen „Enthüllungen“.

Das sind nette Pausenfüller und sorgt auf jeder Konferenz für Gelächter, in Zeiten von halbintelligenten Telefonen mit der Power von Super-Computern und zig Lokalisierungsdiensten, die wir täglich in den Hosentaschen mitführen, aber mittlerweile Kindergeburtstag.

In einer Studie von letzter Woche haben es sich eine Handvoll Forscher der Virginia Tech nicht ganz so einfach gemacht. Die haben 100.000 Android-Apps genauer untersucht und fanden dass 23.500 davon Daten leaken. Aber nicht irgendwohin, sondern untereinander. Was selbstredend so gut wie überhaupt nicht kontrollierbar ist von den Usern.

Ihr System nennt sich DIALDroid, wenn das mal jemand googlen will.

Viele Daten-Deals sind auch gar nicht böswillig oder so vorgesehen, wie das bei Software oft ist, sondern einfach schlecht entwickelt. Übrigens ist auf Platz 1 die Verortung des Smartphones gelandet, was bedeutet dass entweder das Mobilnetz, WLAN, GPS, NFC oder einfach alles gleichzeitig dran Schuld ist.

Die Information, wo ihr euch gerade in Echtzeit(!) befindet ist also nicht nur die Information, die am einfachsten, sondern auch am häufigsten geleakt wird. In Zeiten von Meta-Informationen und was Geheimdienste damit so machen und wie sie diese priorisieren, kann man sich selbst fragen, ob man hier noch gut schlafen können wird.

Weitere Leaks fanden dann entweder üblich über das Internet oder gleich per SMS statt. [via]

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libreboot

Da brennt der Hirsch:

libreboot logo

Libreboot will _die_ Open-Source-Alternative zum schlimmen BIOS und noch schlimmeren UEFI sein.

Hier kann man es downloaden. Dort findet sich eine Liste der kompatiblen Hardware. Ferner noch die AutorInnen des charmanten Ersatzes.

Fröhliches Hirschen!

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a cyborg gone wrong

Dieser adrett gekleidete junge Herr ist der Brite Neil Harbisson:

neil harbisson: cyborg

Neil Harbisson wird von der britischen Regierung als Cyborg anerkannt, da er ein Passfoto mit seiner Antenne in seinem Personalausweis abbilden lassen darf.

Neil hatte zu Lebzeiten ein Problem, denn er konnte nur schwarzweiß sehen. Das hatte einige Vorteile, denn Schwarzweiß-Kopien und -Fotos sind einfach günstiger. Aber das war auf Dauer doch irgendwie uncool.

Also beschloss Neil, es war ein selten sonniger Tag im April 2003, er will UV-Licht sehen und pflanzte sich diese Antenne in den Schädel. Damit läuft er jetzt rum, weiß wann er Sonnencreme auftragen muss, wo im Wald die lautesten Blumen stehen, wird manchmal von jungen Leuten für ein Pokemon gehalten (oder für einen Selfie-Stick-Süchtigen, von den älteren) oder wird in Italien auch gerne mal von Einheimischen gefragt, ob er damit Cappuccini zubereiten kann.

Das Meiste davon ist kein Witz, die Story geistert schon ein paar Jahre durch’s Internet, hier findet man ein Interview mit ihm:

https://medium.com/startup-grind/a-talk-with-cyborg-activists-neil-harbisson-and-moon-ribas-790845008629:

Davon abgesehen, dass er nun seit Jahren wie ein Trottel aussieht, ist Moon Ribas eine ziemlich geile Sau. Aber lassen wir den Spaß mal kurz beiseite.

Tatsächlich ist Neil nämlich ein Cyborg per definitionem:

„…they posited the importance of adapting ourselves via technology, so we could not only explore space, but make it possible to live there. A combination of the words cybernetic and organism, these cyborgs would replicate animals’ abilities, organs, and senses to compensate for our biological limitations instead of interfering in the alien biome“

So formuliert in dem legendären Artikel aus den 1960er-Jahren des vorherigen Äons in „Cyborgs and Space“.

Soll also heißen: um hier weg zu kommen, raus zu kommen ins All, oder uns auch nur an eine sich verändernde Umwelt anzupassen, sollte man Technologie nutzen, die uns selbst modifiziert. Die berüchtigte „nächste Stufe der Evolution“. Wo sich Transhumanisten wie Neil mit KI-Entwicklern streiten, was sich wohl am Ende durchsetzen wird. Wer ab und zu IRC-Chats verfolgt, wird davon ein (Antennen-)Liedchen singen können.

Ich sehe hier mehrere Probleme, was Neil betrifft, die sollen und können aber nicht Teil dieses Artikels sein.

Was ich festhalten möchte ist, Neil ist sicher nicht der einzige Mensch der Welt (oder gar der erste), der sich auf diese Weise modifiziert (hat).

Und hier wird ferner ein zwischenmenschliches Problem stark: wer das erste Bild in dem Interview sieht, der weiß anhand der Gesichter der Teilnehmer im Raum, was sie von dieser Modifizierung halten. Da ist eher Mitleid, Unverständnis, Angst zu sehen. Weniger Bewunderung, Spaß, Zustimmung.

Ich selbst bin eher der Meinung, „es ist dein Körper, mach‘ was du willst!“. Aber werdet weniger wie Neil. Werdet bitte mehr wie Motoko. Und damit ist eigentlich a-l-l-e-s zusammengefasst, was ich zu diesem Thema sagen möchte. Ist doch auch mal geil!

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