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Archiv für Januar 2007

suedkorea: micro$ofts geisel

kafkaesk – ein unheimliches gefühl dunkler ungewissheit, einer rätselhaften unkonkreten bedrohung, eines ausgeliefertseins gegenüber schemenhaften dumpfen mächten.

südkorea ist ein hochtechnisiertes land mit einer sehr komplizierten sprache. im sommer kommt „granado espada“ nach europa, südkoreas bestes und schönstes online-rollenspiel. ausserdem haben sie das wörtchen „bweark!“ erfunden, welches alles merkwürdige im internetzeitalter definiert. hinzu kommt, dass sie das nachbarland eines der verrücktesten länder dieser welt sind. aber das ist noch nicht alles…

dank den deals der südkoreanischen regierung ist die einheimische technologie-szene dazu verdammt windows zu benutzen, weil proprietäre verschlüsselungssoftware der regierung auf dem format „active x“ der firma microsoft aufbaut. nunja, es ist einer der gründe, wieso die leute davon abgehalten werden linux und sogar firefox zu benutzen, hier steht warum:

„Remember how Active X controls were and continue to be a significant vector of viruses and malware because Microsoft originally architected Active X to run by default instead of with a user action? Maliciously programmed websites would be able to automatically install software on users‘ computers just by visiting a web page in IE 6. In IE 7 and in Vista, Microsoft has re-architected Active X controls in such a way to make them „more safe“ by requiring a user action for the control to run. This is obviously impacting every web site and company that uses active X controls on their websites, which include just about every website in Korea that handles any kind of secure transaction. Every online bank, every governmental agency, every ecommerce site. Without enough time to re-architect Korean websites, 3 S. Korean governmental ministries, the Ministry of Information and Communication, the Ministry of Government Administration and Home Affairs, and the Financial Supervisory Service, warned S. Korean users that upgrading to Vista would disable the user from making any secure transaction online. Can you imagine spending thousands of dollars on a new machine (because the requirements of Vista generally require new hardware) and a new OS from Redmond only to be locked out of any secure transaction online? It’s Kafkaesque.“

„To add insult to injury, the monopolist who absolutely controls the Korean market for computers won’t delay the launch of Vista to allow for Korean websites to re-code their sites. „We’ve been testing Vista with banks and other service providers since September, but we encountered more delays than we expected. We plan to release the product as scheduled.“ [via]

heisst im klartext: es geht micro$oft am arsch vorbei, eine anpassung des produkts „vi$ta“ an den südkoreanischen markt wird nicht für wichtig empfunden, das überarbeiten der websites ist „deren problem“, die blöden südkoreaner sollen das eben selber machen, so nach dem motto.

wer jetzt mit dieser meldung absolut gar nichts anfangen kann, hier der passende lesestoff zu „drm – digital rights management“, der stoff aus dem die redmonder träume sind und der, wenn richtig angewendet wie im obigen beispiel, komplette hochtechnisierte(!) nationen(!) geschwind als geisel nehmen kann:

31.05.06: drm eliminieren
01.09.06: fuck drm
25.09.06: fuck drm II
02.10.06: fuck drm III

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nanobot-studie

hier das design einer nanobot-studie:

nanobot-studie

[via]

solche fiesen maschinchen könnten schon bald zu abermilliarden die blutbahn bevölkern. anwendungsgebiete: zum beispiel in der medizin zur krebsbeseitigung, nachbau von knochen und organen oder in computernetzwerken, überwachung durch „intelligenten staub“ oder in millitärischen anwendungen. naniten könnten nicht nur zur überwachung und spionage bzw. als waffe eingesetzt werden, auch die herstellung von benötigten produkten wäre möglich.

das populärste negativszenario: grey goo/ grauer schleim, von eric drexler entwickelt, „myriaden von amoklaufenden und selbstvermehrenden, aggressiven nanobots hinterlassen reste der dinge der erdoberfläche“. prost mahlzeit.

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firefox: geheimnisse

firefox: geheimnisse

mein meistgenutztes gizmo auf jeglichem rechner ist der beste blätterer der milchstrasse: „firefox“. der geist der maschine hat mir gestern abend ein paar feuerfux-geheimnisse zugeflüstert, sechs an der zahl, hier die erhaltenen informationen:

(alles kursive einfach in die adressleiste eingeben)

about:buildconfig – naja, eher unwichtiges, technisches zeug. es zeigt euch an, worauf die firefox-plattform aufbaut

about:cache
– liefert informationen über eure daten im zwischenspeicher. weniger spannend

about:plugins
– welche plugins sind installiert? welche aktiv? usw. kann manchmal ganz nützlich sein

about:credits
– hier werden alle gelistet, die mitgearbeitet haben

about:config
– das wichtigste „geheimnis“: hier könnt ihr an all den kleinen rädchen drehen, die den feuerfux am leben halten. nicht empfehlenswert ohne tutorial oder ähnlichem daran rumzuspielen. (für firefox-tuning z.b. guckst du hier)

about:Mozilla – meiner meinung nach das interessanteste, „versteckte“ feature: firefox macht einen auf nostradamus und erzählt euch geschichten aus dem „book of mozilla“. bei mir steht:

and so at last the beast fell and the unbelievers rejoiced.
But all was not lost, for from the ash rose a great bird.
The bird gazed down upon the unbelievers and cast fire
and thunder upon them. For the beast had been
reborn with its strength renewed, and the
followers of Mammon cowered in horror. from The Book of Mozilla, 7:15

[via]

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kompakter stoersender

ein gizmo gegen die alltägliche abhör-paranoia:

rf jammer

der störsender „wave bubble“ passt problemlos in eine zigarettenschachtel, wenn man die antennen abnimmt. die betriebszeit liegt bei 2-4 stunden, aufgeladen und konfiguriert wird er mittels usb-anschluss.

für was es gut ist? nun, wenn man z.b. bei der mafia arbeitet, man aber nicht möchte, dass das handy abgehört werden kann, packt man dieses ding aus. es können auch schnurlostelefone, gps, wifi und bluetooth damit gestört werden. leider ist die nutzung nicht ganz koscher: es ist schlichtweg illegal. (jetzt dürft ihr dreimal raten, warum und wem das gegen den strich gehen könnte.)

[via]

die passende seite zum gerät:

http://www.ladyada.net/make/wavebubble/.

warten wir zwei wochen, dann gibt es den bauplan zum selberbasteln drüben bei make:. wetten?

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linux != windows

tux frags msn

für die, die es noch nicht wussten: linux ist nicht windows. und das ist auch gut so.

für alle linux-einsteiger, die probleme bei der migration auf ein lnx-system haben und die aus der windows-welt kommen, hat OneAndOneIs2 einen sehr guten text geschrieben, der zu folgendem schluss kommt:

„es dreht sich nicht um die frage: „warum sollte ich linux wollen?“ sondern eher: „warum sollte mich linux wollen?““

der kurzweilige artikel ist in englischer sprache verfasst, erschien bereits ende 2005, ist mir aber erst vor kurzem zugeflogen:

http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm.

prinzipiell gilt: nicht aufgeben! das kryptische für einen normalen user verschwindet mit der zeit (wie bei allem). ein internetanschluss ist essentiell, da linux ein kind dieses mediums ist. man findet zu allem irgendwie eine passende antwort. (es gibt aber verdammt viele wege nach rom…) wenn man sich erstmal an die macken gewöhnt hat (und die hat linux. aber die sind verkraftbar und wiegen nicht so schwer wie bei win), ist es ein sehr angenehmes, sicheres, vielseitiges und modernes betriebssystem. ein mini-stealth-bomber für den schreibtisch. äusserst empfehlenswert.

[update I]

der englische text erschien am 31.12.05. bereits am 12.01.06 hat sich ein netter mensch namens felix schwarz die mühe gemacht, den text aus dem englischen ins deutsche zu übersetzen. die letzten änderungen fanden am 28.11.06 statt, hier der link zum komplett deutschen text: „linux != windows“. dank geht raus an missi, von „entartete kunst“, für den nützlichen hinweis!

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packet garden

packet garden: screenshot
(oben: beispiel für einen „virtuellen garten“)

wenn man so den ganzen tag vor einer hohlköpfigen maschine sitzt, die sich „computer“ schimpft, kann man schon auf ideen kommen. oder aber man fragt sich, zu was so ein ding noch alles fähig ist und versucht die funktionen zu erweitern. man kann programmieren, texte schreiben, zocken… oder aber, man lässt den pc ganz einfach seine welten selber kreieren, automatisch, während man irgendetwas anderes macht.

so ein projekt gab es schon vor 1,5 jahren und man nannte es „electric sheep„. bei „electric sheep“ konnte man sich ein programm runterladen, dass in einen bildschirmschoner integriert war und dann einen server auf port 8090 kontaktiert hat, um computergenerierte fraktale zu berechnen (siehe hier).

„packet garden“ funktioniert wohl nach dem selben prinzip.

anstatt der fraktale gibt es allerdings bei „packet garden“ eine virtuelle landschaft als output. das programm analysiert, wie man das internet nutzt und speichert die information, erstellt eine virtuelle welt, die man später, am abend, erkunden kann. dazu werden die geografischen daten der server benutzt, uploads generieren hügel und downloads täler, die grösse der landschaften richtet sich nach den ausgetauschten datenmengen. wenn man webseiten besucht, wächst eine „http-pflanze“, bei filesharing kommt eine „p2p-pflanze“ raus usw. die daten werden natürlich nicht irgendwie weitergegeben oder sonstwo veröffentlicht. so entsteht ein ziemlich spannendes „netzwerk-tagebuch“, mit vielen individuellen seiten und welten.

„packet garden“ ist erhältlich für linux, mac und win, hier der link zur site:

http://packetgarden.com/. [via]

coole idee. die software befindet sich derzeit im beta-stadium, euer feedback ist also erwünscht.

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iphony

ja, ganz toll: apple vertickt jetzt auch handys. sie haben es iphone getauft und es wird nicht vor juli in den läden stehen. im moment ist es also nichts weiter als ein hirngespinst auf powerpoint-folie gebannt, mit imaginären spezifikationen, die meiner meinung nach alles andere als revolutionär anmuten: 2-megapixel-kamera (wahnsinn!), quad-band (langweilig), 4gb oder 8gb INTERNER speicher, wifi und bluetooth (kann die psp auch), fünf stunden labern/video/browsen oder 16 stunden audio-wiedergabe (whatever). die pluspunkte: mac os x als handy-betriebssystem (frisst alleine schon ca. 500mb) und natürlich das berührungssensitive display, das von der deutschen firma balda stammt. die kosten: 500$ für die 4gb-version und 600$ für 8gb. da das fon erst im zweiten halbjahr diesen jahres erhältlich sein wird, werden sich in der zwischenzeit die handy-hersteller dieses planeten wohl schlappgelacht haben, weil ihr billigstes handy wahrscheinlich ausser dem eleganten äusseren so ziemlich alles des „iphone“ locker in den schatten stellen wird. das „iphone“ wird aber trotzdem ein erfolg werden, weil apple sowas wie eine religion der neuzeit geworden ist und seine streng gläubigen jünger hat, die einfach alles kaufen, wo ein abgebissener apfel drauf ist; koste es, was es wolle.

aber dieses geld könnte apple eventuell sehr gut gebrauchen: cisco hat sich nämlich bereits zu wort gemeldet und sagt, die marke „iphone“ sei bereits ihr eigentum und apple solle lizenzgebühren zahlen. laut meinem rechenschieber kämen dann auf apple 325 millionen dollar jährlich lizenzgebühren zu, optimistische 6,5 milliarden dollar einnahmen 2008 durch das iphone mal vorrausgesetzt. das sind 15% der netto-einkommen aus 2006. autsch.

um dem bereits im vorfeld vorzubeugen und soviele geldquellen wie möglich abzustauben werden schonmal unschuldige blogger von apples anwälten angeschrieben, weil die es nicht so gerne möchten, dass man sich das grafische interface des „iphone“ schon jetzt auf seinen palm oder ähnliches gerät laden kann. der name dieser oberflächlichen anwendung passt: „iphony“ (hier erhältlich). apple und seine beziehung zu bloggern könnte schlechter nicht sein: sie sind in der vergangenheit schon öfters gescheitert, weil sie nicht durchsetzen konnten, dass blogger keine journalistischen grundrechte geniessen.

ach so: apple hat das „computer“ aus seinem namen gestrichen. aus „apple computer inc“. wurde „apple inc“, eine massnahme, die zeigen soll, dass apple sich mehr der unterhaltungsindustrie zugewandt hat. ein hieb in richtung sony und co.? mit sicherheit. aber so genau weiss wohl nur der guru höchstselbst, mr. jobs, was seine firma zukünftig repräsentieren bzw. produzieren soll.

der ipod war ja ganz cool und dass das unternehmen dadurch erst gerettet wurde war eine schöne nachricht. apple ist aber zunehmend arroganter geworden. manchmal rächt sich sowas, viel wichtiger aber ist, dass wirkliche innovationen keine seltenheit bleiben. das „iphone“ ist ein schritt in die richtige richtung, aber es ist weder „revolutionär“, noch unentbehrlich. ich glaube nicht, dass man mit diesem gerät auf dem schwer umkämpften und schnellebigen markt für mobiltelefone lange freude haben wird. aber das ist schliesslich nur meine meinung.

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kanadische spionagemuenzen

wie es scheint sind im zeitraum oktober 2005 bis januar 2006 in den usa kanadische münzen aufgetaucht, die mit rfid-transmittern verwanzt waren. die münzen wurden bei mehr oder minder hochrangingen mitarbeitern des us-verteidigungsministeriums gefunden, an drei unterschiedlichen orten und immer bei leuten, die erst kürzlich in kanada waren. bisher wird allerdings geschwiegen, wer und warum die mitarbeiter „verseucht“ haben könnte, auch wie sie entdeckt wurden und bei welchen münzen dies genau der fall war wurde nicht öffentlich gemacht. (der artikel)

es ist nicht das erste mal, dass rfid-geld in den medien auftaucht: bereits 2001 wollte die europäische zentralbank rfid in seinen neuen banknoten unterbringen (siehe hier). leider weiss ich nicht, was aus diesen plänen geworden ist.

naja, gut, die münzen/scheine kurz in die mikrowelle und gut is‘. wie das dann aussieht kann hier begutachtet werden: „20$-scheine explodieren in der mikrowelle“.

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stellarium

stellarium

der französische programmierer fabien chéreau hat wohl das imposanteste, detailreichste, schönste und beste planetarium für den eigenen pc kreiert: stellarium.

aktuell erscheint „stellarium“ in über 40 sprachen, für win, ebenso wie für mac und linux, es ist freeware und somit kostenlos, die features:

  • 120000+ sterne aus dem hipparcos-stern-katalog
  • wunderschöne sternbild-illustrationen
  • nebulae können angezeigt werden
  • realistische abbildung der milchstrasse
  • realistische atmosphäre, sonnenauf- und untergang
  • alle planeten und deren trabanten
  • nützliche zoom-funktion
  • zeitkontrolle
  • mehrsprachige oberfläche
  • scripting-funktion, für eigene kleine sequenzen
  • virtuelles fischauge für ein echtes planetarium-feeling
  • grafische oberfläche und umfangreiche tastaturfunktionen
  • äquatoriale und scheitelwinklige anzeige
  • funkelnde sterne
  • sternschnuppen
  • sonnenfinsternis- bzw. mondfinsternis-simulation möglich
  • verschiedene landschaften wählbar

die seite zum projekt, mit weiterführenden informationen zum programm und natürlich auch der möglichkeit zum download für alle systeme:

http://www.stellarium.org/.

die aktuelle version für suse-nutzer:

stellarium@rpm.pbone.net.

ich habe auf all meinen drei linux-systemen die software am laufen und sie liess sich nicht nur problemlos installieren, sondern läuft wie ein schweizer uhrwerk.

egal, welches system ihr nutzt: „stellarium“ ist sehr empfehlenswert und eine referenz für alle sternengucker in virtualia.

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windows vista: geheimdienst-edition

ungewöhnlich ehrlich: micro$oft hat zugegeben, bei der entwicklung des „neuen“ betriebssystems „windows vista“ mit dem über-geheimdienst dieser welt, der nsa („national security agency“), zusammengearbeitet zu haben. der bericht dazu erschien in der „washington post„. micro$oft selber hielt es allerdings nicht für nötig klarzustellen, warum und in welchem bereich genau dies der fall gewesen ist. die „nsa“ hingegen meint, sie hätte mitgeholfen, „schutzmechanismen gegen viren, würmer und trojanische pferde“ zu entwickeln. das ist aber noch nicht alles: die redmonder gaben ferner zu, auch gerne mit „anderen behörden“ zusammenzuarbeiten, namentlich wurde die „na(h)to(d)“ genannt, weitere wurden nicht öffentlich gemacht. auch bei „xp“ und „windows 2003 server“ soll die „nsa“ ihre finger im spiel gehabt haben. [via]

alles klar. natürlich hatten alle leute, die in der vergangenheit behauptet haben, micro$oft und die geheimdienste stecken irgendwie unter einer decke, einen gewaltig an der klatsche. ihr dummen ignoranten: ihr hättet nur mehr lesen brauchen, was euch ja immer soo angestrengt hat. wir, die sich immer kritisch mit dem zeug, das aus (brain-)washington kommt auseinandersetzen, sind ja alle sowieso krude unglaubwürdige verschwörungstheoretiker und dümmliche spinner. fuck you! i shit on you.

es ist schon krass: in sachen „sicherheit“ holt sich m$ die „erfahrung“ eines geheimdienstes ins boot. wenn man jetzt bedenkt, wie unsicher eigentlich windows ist (ohne firewall und antivirus-software erst recht; es dauert keine fünf minuten, wenn man mit einem „xp“-rechner ohne schutz online ist), dann lässt das keine positiven rückschlüsse auf etwaige geheimdienste zu.

es ist wie es ist: „windows“ ist ein mächtiges instrument; nur nicht für diejenigen, die es nutzen, sondern für die, die es entwickelt und daran mitgearbeitet haben.

ein grund mehr alternative betriebssysteme wie linux zu nutzen. eine andere chance gibt es nämlich nicht. nutzt sie!

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