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old economy vs. new economy II


~ Lesezeit: 3 Minuten

es herrscht erneut goldgräberstimmung: new-economy-start-ups schiessen überall aus dem boden, viele sabern, wenn sie den begriff „web 2.0“ hören, weil er begehrlichkeiten weckt und erinnerungen an gute alte dotcom-zeiten. (einen überblick über die coolsten services derzeit findet man hier; dort durfte man nämlich abstimmen.) natürlich finde ich das nicht verkehrt und manche sachen sind auch wirklich der wahnsinn, obwohl die idee dahinter recht simpel ist (z.b. youtube – geiles projekt, einfache idee; flickr – dito; skype – idee simpel, umsetzung genial; usw.) was mir aber nicht gefällt ist dieses verkaufs-ding: anstatt die stellung auszunutzen, die einem mit seiner idee/erfindung gegeben sind, werden die sachen einfach höchstbietend weiterverkauft. (skype->ebay; lastfm->cbs; suse->novell; flickr->yahoo; etc.) weniger schlimm ist das bei technologie: wenn z.b. blogger von google gekauft wird, kann man davon ausgehen, dass geblickt wird, worum es geht. bei lastfm und cbs wiederum ist es anders: die „old economy“ schluckt die „new economy“. dabei sollte aber gerade letztere wissen, dass sich rein gar nichts ändert, wenn man blowjobs in anspruch nimmt, die von einer verseuchten dreckigen nutte stammen, anstatt auf nette mädels aus einer ähnlichen liga zu warten. naja, es ist ziemlich heiss heute, aber ihr versteht sicher, worauf ich hinaus will. selbstverständlich würde ich bei einer angemessenen summe wohl ähnlich erigiert reagieren, wie das die youtube-jungs gemacht haben; die aussicht, innerhalb kürzester zeit multi-multi-millionär zu sein ist einfach zu verlockend. obwohl, wie gesagt, vielleicht ist die tube hier ein weniger gutes beispiel, weil es ja quasi „in der familie“ bleibt.

ich selber bin eher so der competition-tüp. ich finde nicht, dass man mit etablierten medien flirten sollte, weil die nichts neues machen und ideen dort sehr rar sind. ich mag myspace nicht, aber die knapp 600 millionen dollar, die rupert murdoch für das portal hingeblättert hat, zeigen, dass da einem die düse geht. bei cbs wird das ähnlich gewesen sein: „whoa! was soll das heissen!? social-music-revolution!? fuck, schnell, scheckbuch, die kaufen wir!“ alle sind in panik, weil keiner von denen so recht weiss, wie es weitergeht, sie aber selber das ganze ding nicht mehr stoppen können. also drehen sie am zeiger. wenn man die leute schon nicht verklagen kann, dann kaufen wir sie einfach. die, von denen die dienste eigentlich leben, ihre nutzer, fragt man nicht, ob sie nun plötzlich über nacht zu einem „alten“ unternehmen gehören möchten. sie fanden das angebot cool, vielleicht war es sogar umsonst; und schneller, als sie bis drei zählen können, wurden sie verkauft und nichts gibts mehr für umme. ende der geschichte, na-na-nana-na! selber blöd! naja, so ähnlich jedenfalls.

ja, schon klar: meine romantische vision hat rein gar nichts mit der kalten, grausamen welt der industrie zu tun. „eat or die“, die devise, alles andere wäre ja verblendung. trotzdem fände ich es doch mal echt erfrischend, wenn nicht immer gleich alle „neuen“ sternchen am horizont in sekundenschnelle verglühen, weil das dollar-zeichen in ihren augen ihre augenfarbe längst verdrängt hat. facebook wäre ein beispiel (auch wenn ich der meinung bin, dass das dort auch nicht mehr lange dauert.), es braucht aber intensivere, eventuell auch mal aggressivere statements. sonst ändert sich auf kurz oder lang nämlich überhaupt nichts und aus einer grossartigen idee und einer tollen umsetzung wird im ende genau der graue brei, der sich zuvor überall durchgefressen hat und den man eigenlich immer meiden und bekämpfen wollte.

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