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micro$ofts spyware

es ist kein geheimnis, dass windows von haus aus die möglichkeit bereithält, nach redmond (washington) zurückzufunken, wann immer mal ein windows-rechner online ist. die tägliche kommunikation des windows-telefoniert-nach-hause-prinzips wird sogar in der eula, in der einwilligungserklärung zur windows-nutzung „enthüllt“, man hätte also früher schon mal auf die idee kommen können.

die version xp ist bereits seit 2001 auf dem markt und erst jetzt, am 7ten juni 2006, ist in den mainstream-medien die rede davon, dass sich eben jene windows-spyware in der „WGA“ versteckt hält; also in dem „tool“, das dafür zuständig ist, zu prüfen, ob es sich bei der xp-version, die da updates anfordert, um ein legales oder illegales stück software handelt. die „WGA“ wird mehr oder weniger heimlich auf die windows-rechner geschleust, mit keiner möglichkeit zum uninstall, keiner wirklichen deklaration (es handelt sich nur um ein „kritisches sicherheitsupdate“) und kann von microsoft per fernsteuerung(!) zum shutdown(!) gebracht werden, wenn es mal „amok laufen“, sprich, nicht richtig funktionieren sollte. noch besser: schädlicher code, als „wga update“ verkleidet, kann auf jede windows-maschine übertragen werden, auf der wga installiert ist. [via]

die spyware in der „wga“, die nach hause telefoniert ist eines, welches aufgeflogen ist. es ist ein bekanntes. bekannt ist aber auch, dass es sich mit sehr hoher wahrscheinlichkeit nicht um das einzige handelt, das zurückfunkt. micro$oft kann noch so beteuern, es handele sich um „anonymisierte informationen“, die da zurückgeschickt werden, die wahrscheinlichkeit, sich solche (korrupten) programmteile einzufangen dürfte proportional steigen, je mehr software aus redmond man sonst noch installiert hat (z.b. office, iexplorer, win-mediaplayer, etc…). jeder kann das locker testen, indem er eine gute firewall installiert hat, die darauf aufmerksam macht, wann welches programm verbindung ins internet will. und: nicht nur programme von m$ sind an einem teleföngespräch „nach draussen“ interessiert; der test mit der firewall lässt sich ja mit jedem programm machen. da fällt auf, dass adobe auch gerne (unverständlicherweise) das internet sucht, was aber genau es da will, bisher leider wenig bekant ist.

ein wenig (gesunde) paranoia schadet ohnehin nie, wenn man oft mit software arbeitet: je elektronischer heisst auch, desto manipulierbarer.

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