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Archiv für Mai 2020

coronarchiv

„A Journal of the Plague Year: an Archive of CoVid19“

Seit knapp zwei Monaten gibt es ein von den Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen initiiertes einzigartiges Public-History-OpenSource-Webprojekt, das cornonarchiv.

coronarchiv: Logo und Inhalte

Auch wenn Public History schwer zu definieren ist, lässt sich der Sinn des coronarchiv wie folgt zusammenfassen: was digital vorhanden ist und während der Coronavirus-Pandemie an Inhalten erstellt wurde, kann jederzeit von uns in das Onlineportal hochgeladen werden.

Beispiele für solche Inhalte: Texte, Tagebücher, „Corona-Collagen“, Briefe, E-Mails, Gedichte, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Einkaufszettel, Einladungen (bspw. zu „Corona-Partys“), Einsatzberichte, Aushänge, Warnhinweise (bspw. zur räumlichen Distanzierung), Verordnungen sowie Fotos, Zeichnungen, Bilder, Videos, Aushänge, Speisekarten, Chats, Social-Media-Posts bis hin zu Sprachnachrichten, Songs und Lesungen, etc. pp.

Ziel: eine möglichst vielfältige Dokumentation, sowie Gewährleistung von Pluralität und Diversität zukünftiger Erinnerungen. Oder: einfach als Individuum auch mal Teil der Geschichte werden, während sie ums uns herum passiert.

Ich bin starker Befürworter dieses Projekts und kann nur eindringlich hinweisen: beteiligt euch vielfältig und zahlreich! Gewünscht hätte ich mir diese Art von Onlineprojekt allerdings schon viel früher, etwa zum NSA-Skandal (2014), zur Finanzkrise (2008/2009), 9/11 (2001), BSE-Skandal (90er Jahre); Themen hätte es mehr als genügend gegeben und die Technologien standen uns in diesen Jahren auch schon zur Verfügung. Verpasste Chancen, wenn ihr mich fragt.

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href.ninja wird 5.000

Und noch ein internes Mega-Jubiläum dieses Jahr: meine Linkschleuder href.ninja wird 5.000!

href.ninja logo banner

Genauer scheint das bereits seit längerem der Fall zu sein, denn aktuell zählt die Sammlung meiner |)i3 @L73RN/-\7Ive pr€$$€/-\G3nt|_|R 5.108 Hyperlinks inklusive kurzen eigenen Beiträgen zu Lesenswertem. Zeitlich liegen wir hier also irgendwo bei Anfang April 2020, wann dieser Meilenstein geknackt wurde.

Witziger Zufall ist, dass es für href.ninja am 8. April 2012 online los ging. Also weiß ich ziemlich genau die Zeitspanne, wann die 10.000 geknackt sein werden: irgendwann April 2028 herum.

Nicht witzig war, dass viele Links und Hinweise meines virtuellen Kurzzeitgedächtnisses für immer verloren sind: meine Anmeldung bei del.icio.us war am 21.09.06 schon, ab diesem Datum sollten Daten vorhanden sein. Die zahlreichen Verkäufe der damals sehr beliebten „Web 2.0“-Plattform und andere Schwierigkeiten mit dem Management, hatten mein Ursprungsarchiv irgendwann für immer zerstört. Ich tippe, dass rund 500-1.000 gesammelte Links so im Datennirwana landeten.

Das, und der Umstand, ein eigenes Konkurrenzprodukt zum Kurznachrichten-Masseur-Webdienst Twitter anbieten zu können, führten irgendwann 2012 dazu, ein eigenes System auf meinem Server für mein Gehirn-RAM aufzuziehen.

Bis heute läuft es mit dem datenbanklosen Unterbau Shaarli, initiiert von dem Franzosen Valentin CARRUESCO aka Idleman. Nur fragt mich nicht, in welcher Version: der Code wird schon seit Jahren von der Community über GitHub weiterentwickelt. Und von mir zu selten abgerufen und geupdatet…

Solche autarken Systeme wären nicht nur im Krisenjahr 2020 wichtig gewesen. Mich schaudert nach wie vor, wenn ich von „offiziellen“ Meldungen von Politikern oder Behörden über Twitter höre, das sollte meiner Meinung nach verboten werden. Genauso wenig kann ich ein Onlinemagazin ernst nehmen, das permanente Verweise in eigenen(!) Artikeln zu Twitter oder Instagram oder sonstigem Webschundrotz „einbettet“. Das ist nicht unabhängig, sondern faul und eklig und gehört ebenso verboten. Von dem Cookie-Dreck und Werbe-IDs, die man mitliefert, ganz zu schweigen.

Baut euren eigenen Webdienst auf! Eine Domain mit eigenem Webspace (heute Neusprech „Cloudspace“) kostet heute keine 10€ mehr im Jahr, ein System wie Shaarli ist in 5-10 Minuten aufgezogen und betriebsbereit. Das sage und schreibe ich bereits seit 20 Jahren, sehe dagegen weiterhin nur Dreck und die Leute konsumieren oder produzieren es doch weg.

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google aphex twin

Logo von Aphex Twin (populärer irischer Electronica-Musikant) seit 1991:

Aphex Twin Logo

Logo von Google Ads (vormals Adwords) seit 2018:

Google Ads Logo

Can’t be the only one seeing this. o.O

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eric geusz

Eric Geusz ist ein Fuchs! Seine Kunst besteht in dem Erstellen von sagenhafter Space Art aus ordinären Alltagsgegenständen:

Eric Geusz: Spaceart aus Alltagsgegenstaenden

Wie oben zu sehen die zwei Beispiele, ein Schneebesen und ein Eisportionierer. 🙂

Er hat noch sehr viele Dinge mehr so abgespacet verwandelt, orientiert sich dabei gerne an Künstlern wie Moebius, Peter Elson und Chris Foss. Und 50er-/60er-Spaceart, natürlich. Eine große Auswahl findet sich hier:

https://mymodernmet.com/digital-art-spaceship-designs-eric-geusz/.

Ein elektronischer Rasierer, Controller der PS4, alten Xbox und Dreamcast, Eierbecher, Chillisaucenspender, Fieberthermometer, Würfel, Schampusflaschen, Radierer, Allzweckwerkzeug, Shampooflaschen, Kugelschreiber. Hammers!

Ganz ehrlich: würde man die Vorbilder nicht sehen, man würde glauben, man hätte es mit Konzeptkunst einer neuen Zeichentrickserie zu tun. Ein unfassbares Ausnahmetalent! Mit eigenem T-Shirt-Shop!

„Sometimes the object instantly screams an idea.“ – Eric Geusz

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stop plastic pollution

Zum Tode von Florian Schneider-Esleben, einer der zwei Gründer der Musikgruppe Organisation, aus der zwei Jahre später die legendäre Elektro-Band Kraftwerk hervor ging, hier sein letztes Stück, das er 2015 veröffentlicht hat:

Mach‘ es gut, Florian, alter Haudegen weltweit agierender Elektro-Kamikaze-Avantgarde ausgehend von der Düsseldorfer Schule!

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fuzzing windoze

Der Begriff fuzzing entstand 1988 an der Universität von Wisconsin. Die Studierenden wurden aufgefordert ein UNIX-Werkzeug einem fuzz test zu unterziehen: so sollten diese mit zufällig generierten Daten und Kommandozeilenparametern das Programm an den Rand des Wahnsinns und damit zum Absturz bringen. Nebenbei half das Projekt bei der Entwicklung von Debugging-Tools, um die aufgetretenen Fehler aufzuspüren und zu kategorisieren.

Und da wir aktuell alle viel zu viel Zeit wegen Corona haben, machen wir heute mal zur Abwechslung etwas Sinnvolles:

Do I Have To Sacrifce A Virgin To Install Windows Software?

Wir fuzzen den Windows-Kernel! Yay!

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