Lasst uns das neue Jahr mit ein bisschen Seele beginnen!
Wir widmen uns heute dem Jazz. 🙂
Sagt jedem was und zum Einstieg auch nie verkehrt: Miles Davis. Je nachdem, welche Epoche, bekommt man hier automatisch auch diverse Stile mit. Bebop (40er Jahre), Cool Jazz (50er), Electric Fusion (60er und darüber hinaus). Ein Meisterwerk von ihm aus 1959 ist „Kind of Blue“. Allgemein hinterließ er der Welt einen Riesenkatalog, immer einen Besuch wert.
Laut Kanon hier weitere Namen dieser schönen Musikrichtung: Louis Armstrong, Billie Holiday, Duke Ellington, Coltrane, Parker. Der Soundtrack zur zehnteiligen Dokumentation „Jazz“ von Ken Burk bietet die weiterführenden Künstler hier: https://music.apple.com/us/album/ken-burns-jazz-the-story-of-americas-music/646198625.
Ein sehr gutes Buch stammt von Ben Ratliff aus 2002: https://goodreads.com/book/show/565741.The_New_York_Times_Essential_Library_Jazz. Hier wird versucht die 100 wichtigsten Jazz-Aufnahmen zu listen.
Ähnlich die Jazz-Website des Lincoln-Center: hier werden „10 essentielle Jazz-Alben“ gelistet.
Die NYT hat dazu auch ein Archiv für den Start von Playlisten: https://nytimes.com/interactive/2023/04/07/arts/music/jazz-fivemins-collection.html.
Folgt man hier den Verzweigungen, landet man automatisch bei den wichtigsten Personen, wie bei einem Baum. Etwa Don Perry (Trompete), Mal Waldron (Pianist), eventuell landet man auch am Ende bei den Labels selbst, z.B. Blue Note oder Impulse.
Zeiten kommen und gehen, Jazz überdauert: sei es bei Kamasi Washington auf Kendrick Lamar; eventuell bei Norah Jones; der Anime-Serie Cowboy Bebop; oder Videogames wie L.A. Noire.
Jazz ist smooth, beruhigt und macht extrem gute Laune. Viel Spaß beim Stöbern und Genießen – frohes neues Jahr!