S{o}cial
Gizmeo.eu RSS-Feed c1 auf LinkedIn c1 auf Google+ c1 bei YouTube Gizmeo.eu als Android-App
Komm{e}ntare
  • Borno: interessant! danke
  • Abbey: Vielen Dank Probiere es jetzt mal aus war früher mal im darknet aber hatte absolut keine Ahnung mehr wie es...
  • c1ph4: @Unknownuser: Wo? Ist deine Version die neueste aus dem FDroid-Repository? Sehe hier keine. Versuch‘ mal...
  • c1ph4: @R2D2:Ist eine spezielle Firefox-Version für Orbot. Meine Präferenz im Tutorial hier war der übliche Firefox...
  • Unknownuser: Was ist die weltkugel in orbot?
Archi{v}

Sie sind momentan im Archiv der Kategorie iPhone.

{L}eftovers
GET FIREFOX!
GET THUNDERBIRD!
www . cipha . net

www . cipha . net
Please use an AMD CPU!
cell processor rox, fuck INTEL
KDE - the Ueber-Desktop-Environment!
STOP FACEBOOK!
msn user die!
aol sucks cock!
FUCK MYSPACE!
explicit content
NEIN zu Softwarepatenten
save the net! net-neutrality is important!
Aktion UBERWACH!
Credit{s}
Created, Made & Maintained by AETHYX.EU

Archiv für die Kategorie „iPhone“

die frau, die siri ist

Seit dem iPhone 4S, das ab dem 14. Oktober 2011 erhältlich war, gibt es die persönliche virtuelle Assistentin Siri. So eine Assistentin stellt man sich immer als heißer Feger vor. Leider wurden diese Träume durch die echte Frau hinter Siri jüngst zerschmettert wie ein Sportwagen in dem Spiel „Street Fighter“:

‚I’m the original voice of Siri‘, via cnn.com. [via]

Uärghhh.

Klar, das bezieht sich vorläufig nur auf die englischsprachige Version.

Was ich jetzt aber noch viel heftiger finde als diesen oberflächlichen Quatsch ist der Fakt, dass eine Edel-High-Tech-Firma wie Apple es _nicht_ auf die Reihe kriegt, einen elektronischen Assistenten so zu implementieren, dass der auch elektronisch bleibt.

Ernsthaft: Das Erste, an das ich damals gedacht habe, als ich Siri das erste Mal durch Werbung hörte, war, dass man an der Maschine wohl noch ein Weilchen was drehen muss, damit das nicht so schrecklich abgehackt klingt. Ich bin davon ausgegangen, haja gut, Apple wird das ja wohl hinkriegen. Und wenn es nur ein Synthesizer aus den 80ern für die erste Version war. Denkste.

Der komplette Gehirnfick zum Schluss: Siri ist norwegisch. Der Name bedeutet: „wunderschöne Frau, die dich zum Sieg führt“ („beautiful woman who leads you to victory“). System fucked.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

iphony VII

Die neue Slow-Motion-Funktion der degenerierten iPhone 5S-Kamera ist ja doch zu etwas gut:

Stress-Test nicht bestanden. EPIC FAIL.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

iphony VI

iOS7 macht eure alten iPhones wasserdicht:

iOS7 macht iPhones wasserdicht!1
(Klicken zum Vergrößern)

Ist sogar durch Apple garantiert (steht ganz unten)! Probiert es gleich mal aus! Und am besten teilt ihr eure Erfahrungen dann über einen Kurznachrichtendienst, dessen Gründer eine Ausbildung zum Masseur hat!1 Mehr Hightech geht nicht.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

review: taptu

Eigentlich seit ich Android nutze nutze ich auch Taptu. Vermarktet wird diese über 2MB große App als Nachrichten DJ. Und im Kern macht sie das auch, ziemlich gut sogar.

Das größte Problem hat Taptu allerdings beim Parsen von Bildern. So ist laut Taptu Angela Merkel an der Insolvenz von Praktiker schuld:

taptu: merkel ist schuld an praktiker insolvenz

Oder Jean-Claude Juncker, der beschuldigt wird halb Luxemburg durch den Geheimdienst in die Luft sprengen zu lassen, ist extrem jung:

taptu: juncker ist seeeehr jung

Außerdem führt Dan Brown, Autor von „Das Sakrileg“, ab und zu Razzien in Hessen durch:

taptu: dan brown fuehrt jetzt razzien durch. in hessen.

Das Widget selbst, von dem auch diese Schnappschüsse stammen, ist einfach einzurichten, übersichtlich und merkt sich sogar, welche Quellen man häufiger besucht. Auch das ist gut gemacht.

Leider ist die Statusleiste sehr sehr klein, was dazu führt, dass man bei kleineren Geräten mit hoher Auflösung kaum manuell aktualisieren kann.

Ähnlich schwer wie der Bilder-Parsing-Bug wiegt auch der Fakt, dass sich die App nicht merkt bei welcher Schlagzeile ich war, sobald ich mir den dahinterliegenden Artikel durchgelesen habe. Taptu fängt in der Liste im Widget wieder ganz oben an. Man muss jedes Mal mühsam den Eintrag suchen und finden; wenn man ihn sich denn gemerkt hat.

Ansonsten lässt sich jede Feed-Quelle zusätzlich zu den bereits vorgeschlagenen einrichten, die man braucht. Das funktioniert ähnlich wie bei einem ausführlicheren Feed-Reader für den PC. Wer also immer noch keine Alternative zu Google Reader finden konnte, der sollte sich Taptu mal näher ansehen.

Der interne Browser wurde von Nutzern oft bemängelt. Für mich hat er bisher aber ordentlich seinen Zweck erfüllt. Es war daher nicht nachvollziehbar in der Praxis, woran das liegt. Wer damit auch nicht spielen will, jeder installierte Browser lässt sich extern öffnen. Was bei dem großen Angebot einer regulären Website nicht ungünstig ist. In manchen Fällen jedenfalls.

Die Firma hinter der App kommt aus Cambridge UK, exisitert seit 2007 und beschäftigt heute fast 50 Mitarbeiter.

Fazit: Innerhalb sehr kurzer Zeit hat Taptu meine Gewohnheit mich über Nachrichten informieren zu lassen stark verändert. Die normalen Browser wie Firefox, Dolphin, Chrome fristen diesbezüglich ein Schattendasein und einen Feed-Reader braucht man in dem Fall auch nicht. Der Bug mit dem Parsen ist peinlich, bei dem Merken der Leseposition muss man dringend nachbessern. Ansonsten wüsste ich jetzt nicht, was man noch kritisieren könnte. Als ich las „Der Nachrichten-DJ“ dachte ich erst an einen Scherz. Da ich diese App aber immer noch nutze und es schnell geht hat sich das durchaus bewahrheitet. Kommt nicht oft vor sowas, soll es aber geben.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

das smartphone in der mikrowelle

Glaubt man der Quelle http://didyouknowblog.com/, dann reicht es ein Smartphone für eine Minute in eine Mikrowelle zu legen, um den Akku wieder auf 100% zu bringen [via].

Glaubt man dieser Quelle weiter, dann hat Apple 2005 eine Kampagne gegen die Maßnahme geführt, da sie auf diese Weise kaum noch Ladegeräte verkauft hätten.

Außerdem ist es diese Art des Ladens „laut Wissenschaft sicherer“ als die herkömmliche, da die Fluktuationen in der Stromleitung die Batterie beschädigen können.

Und da sind sie wieder: Urban Myths. Manch einer sieht in ihnen schon die neuzeitliche Form von Märchen. Wer braucht noch Alice, Rotkäppchen, Schneewittchen und Co., wenn er solche Geschichten zu erzählen hat?

Könnt ihr ja gerne selber mal ausprobieren, diese Art des Ladens. Am besten mit einem nagelneuen 600€-Smartphone! Weil, nämlich, die Batterie und so wird doch geschädigt durch das Ladegerät!

Das Did you know blog-Projekt ist übrigens eine Supersache um seine Zeit zu verschwenden. Der Tumblr-Blogger lebt von diesem Ding, früher hat dieser wohl als Berater in einem Unternehmen gearbeitet. Heute hat er 1,5 Millionen Likes beim Gesichtsbuch, Apps für Android und iPhone und lebt von dem Zeug. I have no idea how this should work.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

m.gizmeo.com

Seit heute gibt es auch eine mobile Version von Gizmeo für Handys & Smartphones:

http://m.gizmeo.com.

Einfach, oder?

Da stecken drei Tage Arbeit drin, damit das so funktioniert wie es soll. Ich bin froh, dass diese Arbeit endlich abgeschlossen ist.

Die Designs unterscheiden sich kaum voneinander, der mobilen Ansicht fehlt die Sidebar und ein paar Icons, außerdem besitzt sie einen kleineren Header.

Die Adresse könnt ihr euch jetzt entweder so merken: Das m vor dem Domain-Namen steht für Mobile, oder aber ihr schaut jeweils in die Footer der Versionen, dort findet ihr den Direktlink.

Ich habe bewusst auf QR-Codes oder so Gedöns verzichtet, da diese Codes eigentlich dafür gedacht sind „Print-to-online“ zu überbrücken. Das andersherum zu machen ist schlichtweg sinnlos. Außerdem wird euer Gerät in jedem Fall Probleme bekommen diesen Code zu scannen; das liegt an der Auflösung eines Computer-Bildschirms und auch an der Wiederholungsrate. Könnt ihr den Leuten online gerne mal sagen, wenn ihr die QRs irgendwo seht. 😉

Ferner wurde auch auf Plugins wie WP Touch, WP Mobile Detector und so verzichtet. Wenn ich das alleine schaffen kann, dann mache ich das auch. Das hat jetzt zwar mehrere Tage gedauert, inklusive Tests, aber ich bin sicher, das selber gemacht zu haben.
Außerdem muss man teilweise 50$ oder so für die „Premium“-Version solcher Plugins zahlen, was für mich natürlich überhaupt nicht in Frage kommt. Das Projekt als solches ist schon teuer genug. Ganz zu schweigen, dass mobile Templates noch extra Geld kosten. Die mitgelieferten sind alles andere als sexy.

Tipp: Ich empfehle den Dolphin-Browser für mobile Endgeräte. Die Mobilversion von Firefox rendert mir nicht gut genug. Auf dem Stock-Browser von Android oder iPhone sollten auch schöne Ergebnisse kommen.

Der Android-Launcher von Gizmeo wird dieser Tage auch noch einem Update unterzogen. Dort wird man direkt aus dem Menü heraus die Möglichkeit haben zwischen den Ansichten zu wechseln. Sollte jemand bereits den Launcher auf seinem Smartphone oder Tablet haben, no Problemo, das Update bringt automatisch die neue Android-App auf das Gerät.

Trotzdem: Ich bin ein großer Fan von Desktop-Versionen auf Smartphones. Da steckt schließlich auch die meiste Arbeit drin. Dass ich das jetzt trotzdem gemacht habe liegt zum einen an meinen eigenen Android-Apps, die das auch anbieten sollten. Zum anderen wollte ich auch eine Gizmeo-Version für Geräte machen, die eben keine großen Displays mitbringen. Soll ja niemand benachteiligt werden hier zu lesen, nur weil er ein Gerät aus 2010 oder so hat.

Wie immer: Have fun! Und bitte melden, wenn es irgendwo hängt. Nur so kann ich Fehler finden und verbessern.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

gaybar eyeem

EyeEm entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Desaster. Ich kann Follower dort nicht entfernen. Das hat zur Folge, dass irgendwelche Schwulinskis plötzlich an meinem Arsch hängen, die nicht viel mehr in ihrem Profil haben, als Selfies zusammen mit ihrem iPhone.

Kann man jetzt drüber lachen, ich bin kurz vor dem Absprung dort.

Es gibt darüberhinaus derbe Probleme mit EyeEm. Von mir wurden zwei Emails bereits abgesetzt nach Berlin, keine einzige Antwort kam zurück. Das ist jetzt über vier Wochen her. So here we go again…

Die Probleme in der Übersicht:

1) Über die Android-App ist es während des Verfassens eines Beitrags
nicht möglich, mehrere Tags zu vergeben -> UNSINN
2) Ich kann nicht Leute davon abhalten mir zu folgen, ich will die auch
löschen können -> sollte eigentlich selbstverständlich sein
3) Ich will nicht wegen jedem Bild getrackt werden, wo ich mich gerade
aufhalte -> NICHT ABSTELLBAR
4) Bildunterschriften werden in der Android-App NICHT gespeichert

Also so viel zu diesen tollen Hipster-Apps. Wurde bis heute irgendetwas von diesen Anmerkungen umgesetzt!? Nope.

Ich schaue mir das jetzt noch zwei Wochen oder so an. Danach bin ich weg.

FICK. DICH. EYEEM. Schwüle Grüße nach Berlin!

[Update I, 10.07.13]

Harhar! So ein paar Sachen haben sie sich tatsächlich angenommen. So ist es jetzt möglich mehrere Tags pro Bild zu vergeben. Wenngleich das jetzt mit Hashtags funktioniert (oh well…) finde ich das natürlich gut, dass man endlich daran gedacht hat. Der eigene Standort wird zwar immer noch erfasst, es gibt jedoch die Möglichkeit den direkt mit dem Button „Überspringen“ eben zu, ja, überspringen.
Das mit den Untertiteln und dem Follower-Bug konnte ich noch nicht testen, werde aber berichten, wenn das verfügbar ist. Sofern das von dem Startup aus Berlin überhaupt angedacht ist, natürellemont.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

twitter killt posterous

Posterous ist eigentlich ein YABP: Yet Another Blogging Platform. Die gibt es auch noch nicht sehr lange, erst seit 2008. Trotzdem haben (oder besser gesagt hatten) sie aktuell 15 Millionen User monatlich. Das ist beachtlich, mit Tumblr aber nicht vergleichbar, die es im gleichen Zeitraum auf 110 Millionen bringen.

Jedenfalls, im März 2012 wurde Posterous von Twitter übernommen. Damals (was eigentlich der Witz ist, es ist ja nicht mal ein Jahr her) war der Dienst als Erweiterung gedacht für Leute, die mehr zu sagen hatten als die lächerlichen 140 Zeichen.

Das war „damals“.

Inzwischen hat man sich dort genauer umgesehen und festgestellt, „wir brauchen eigentlich nur das KnowHow, scheiß‘ doch auf die Firma!“ Ergo: Posterous muss am 30. April dichtmachen. Twitter will es so.

Posterous war 2011 sogar für einen „Webby“-Award nominiert. Die Nutzer sind heute verloren. Dienste wie WordPress.com müssen in die Bresche springen, damit die wenigstens ihre Backups behalten dürfen.

Großartig. Twitter als Heuschrecke. Hätte mich persönlich auch gewundert, wenn von den Idioten aus San Francisco etwas Sinnvolles gekommen wäre.

Posterous ist tot, so läuft das im Biz. Zwar will man mit Posthaven einen Bezahldienst ins Leben rufen, doch der Erfolg ist jetzt schon fraglich. Schließlich gibt es noch das kostenlose Blogger, oder eben WordPress.com.

Anyway. Die Stärke von Posterous lag beim mobilen Client. Den gibt’s seit 2009 für iPhone und erst seit 2011 für Android. Das ist auch wohl die Technik, auf die es Twitter abgesehen hat.

Ich würde ja jetzt sagen, R.I.P., doch dann habe ich das hier gesehen:

„Posterous is Joining the Flock at Twitter, Big news: Posterous has been acquired by Twitter!“.

Zitat:

„The opportunities in front of Twitter are exciting, and we couldn’t be happier about bringing our team’s expertise to a product that reaches hundreds of millions of users around the globe. Plus, the people at Twitter are genuinely nice folks who share our vision for making sharing simpler.“

LOL!? Einen Scheißdreck. Selbst schuld.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

eyeem vs. instagram

eyeem logo

Der größte Mittelfinger, in diesem Ausnahmefall sogar mit Substanz dahinter, entgegen Instabook, Verzeihung, Facegram, Sorry, Instagram-Facebook, Facebook-Instagram, ach, drauf geschissen jetzt, kommt aus:

Berlin.

HaRdCoRe.

Substanz deshalb, weil: Es gibt hier nicht nur 14 Filter derzeit, die man seinen Bildern hinzufügen kann. Es gibt auch zwölf Rahmen. Das mag jetzt ein Begriff aus der Vergangenheit sein, aber es gab tatsächlich mal eine Zeit, da hatten Bilder einfach Rahmen, in die sie eingefasst wurden. Das sah nicht nur schön aus (im besten Fall), sondern erfüllte auch Zwecke, wie z.B., dass man diese an die Wand hängen oder sie aufstellen konnte, wo man wollte.

[EDIT, 22.03.13: Im Prinzip hat Instagram ja auch Rahmen, nur gehören die bei denen direkt zum Filter dazu. Man kann hier nichts anpassen, was die Individualisierung natürlich einschränkt. Zu behaupten, Instagram hat keine Rahmen stimmt also nicht. Wollte das nur etxra klarstellen, ist mir erst später aufgefallen.]

Naja, jedenfalls: Instagram ist nach dem AGB-Desaster vom Januar kein Dienst mehr, den man benutzen sollte.

Oha, es gibt sogar viele Gründe dagegen. Facebook ist der größte.

Und auch dass man zurückgerudert hat, aber erst, nachdem ein Riesen-Affentheater im Web veranstaltet wurde, von dem sogar der Mainstream erfasst wurde, hat seine Wirkung verfehlt.

Instabook war zu keiner Zeit ein Projekt, dem man eine Zukunft zugestehen sollte. Instagram hingegen schon. Doch das ist Vergangenheit.

Nun, zurück zu EyeEm.

Über solche Apps lässt sich vortrefflich streiten. Ich persönlich finde, dass es SEHR GUT ist, dass sich Lieschen Müller und Hermann Muster mit der Präsentation der eignen gemachten Bilder auseinandersetzen.

Ich meine: Digital-Photos hatten nie einen guten Ruf. Es reicht einfach nicht, den Leuten mehr Megapixel zu verkaufen. Es sollte immer auch bei den eigenen Photos eine individuelle Komponente geben. Und hier kommen Dienste wie Instagram oder eben EyeEm ins Spiel.

Hinzu kommt, dass „soziale Dienste“ wie Twitter, oder eben Facebook, Flickr (gut, aber Yahoo), Tumblr (noch besser) einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen und man dafür eben auch etwas Besonderes braucht.

Eine 240-Megapixel-Kamera habe ich schnell gekauft, interessant wird die Soße erst, wenn ich damit auch etwas erschaffen kann, was keiner von den Vollhonks macht, die die Kamera ebenfalls gekauft haben.

Lange Rede, kurzer Sinn (oder so ähnlich): Nutzt bitte mehr EyeEm! Die Firma ist faktisch genauso „alt“ wie die aus San Francisco, die App bietet wesentlich mehr Funktionen (siehe Beispiel Tagging) und auch vom Datenschutz her gibt es kein

spießigeres Land als Deutschland

in der Welt; der Scheiß, den ihr dort publiziert, gehört garantiert euch.

Die *.com-Domain läuft auf Irland, nix blöd USA. Und die haben schließlich auch Linux Mint erfunden, die populärste Linux-Distribution auf Distrowatch. Sollte daran etwas verkehrt sein; dann habe ich eindeutig meine Passion verfehlt. Und das wäre, naja, für euch vielleicht weniger, aber für mich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

achtung, vine

vine_sucks

Da kommt mal wieder Major-League-Bullshit aus Good’Ol USA zu uns.

Die neue Smartphone-App von Twitter nennt sich Vine.

Was ich von Twitter halte habe ich bereits an anderer Stelle ausführlichst erläutert: Tzwitter I und Tzwitter II. Und bestimmt noch irgendwo anders, kein Plan gerade.

Vine wird ein ähnlicher Schwachsinn.

Das Prinzip: Mit Vine lädt man Kurzvideos direkt in den Twitter-Feed hoch. Revolutionär!

Das Problem: Die Clips dürfen MAXIMAL 6 SEKUNDEN LANG sein. Hell, no.

Den gleichen Scheiß, den sie schon mit Blogs gemacht haben, machen sie jetzt mit Videos: Die digitale Profit-Verwertung für die eierlegende Wollmilchsau GENERATION FASTFOOD. Ohne Gnade.

Der „Dienst“ ist nicht mal eine Woche alt, bislang auch nur für iPhone zu haben und es kotzt mich schon jetzt an.

Es gibt auch schon erste Probleme: Da die Amerikaner sehr sehr prüde sind und sich lieber gegenseitig ins Gesicht schießen als zu vögeln, ist Porno dort natürlich verboten. Das ist auf Tzwitter auch nicht erlaubt, klar. Aber ein Mini-Porno-Clip landete sogar in den „Empfehlungen der Redaktion“, ein furchtbarer menschlicher Fehler, wie Tzwitter sagt.

Au weia.

Ihr seid vorgewarnt. Der Dienst ist DRECK. Doch genau solche Ideen kommen immer gut an, siehe Twitter selbst, WhatsApp, etc. pp.

Sechs Sekunden. Grandios.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

handy-evolution von 1987 bis heute

Zum 20. Geburtstag hat NTT Docomo eine Ausstellung veranstaltet, die die Evolution des Handys von 1987 bis heute zeigt.

Im Web gibt es alle ausgestellten Geräte in einer einzigen Grafik, die hier einzubinden würde aber zu weit gehen: Sie ist 818px breit und 4.380px hoch. Deshalb gibt es oben ein Zeitraffer-Video, quasi als kleine Entschädigung.

Unerschrockene können sich die Chronologie gerne genauer ansehen, hier der Link: Handy-Timeline 1987 – heute, via designboom.com.

Die Ausstellung auf der Tokyo Designers Week läuft noch, es lohnt sich also dort vorbeizuschauen, sollte man Handy-Junkie und gerade in Japan unterwegs sein.

Krasser geht’s kaum. Die Teile sehen aber mit zunehmendem Alter fast alle gleich aus. Schade eigentlich.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

die simulierte android-grosstadt

cluster_lab
(David Fritz vor seinem MegaDroid-Cluster)

In Kalifornien steht bei Sandia Labs ein Cluster aus 500 handelsüblichen Desktop-PCs. Die haben nur einen Zweck: Die Simulation einer ganzen Stadt mit 300.000 Android-Smartphone-Geräten. Der Name: MegaDroid.

Das cyber-potemkinsche Dorf erfüllt mehrere Zwecke. Zum einen wird getestet, wie sich Geräte bei regem Datenverkehr von SMS, Wireless, Telefongesprächen usw. verhalten. Was auffällt kann so feiner analysiert und korrigiert werden. Zweitens, der wichtige Part: Simulation von Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben), Hacking-Angriffen oder verheerenden Software-Bugs.

Man wird als Anwender direkt später von dieser Forschung profitieren können. Geplant ist nämlich eine Open-Source-Software, die bestimmten Gruppen bei der Erstellung von Social-Media-Anwendungen helfen soll. Auch Hacker werden explizit eingeladen: Zum Aufbau eines WLAN-Meshs beispielsweise, etwa um Internetzugang in autoritären Regimen gewährleisten zu können. Wettersimulationsexperten und (leider auch) Militärplaner sind ebenso mit von der Partie.

Ein buntes Potpourri.

[via]

Diese Werkzeugpalette wird man zukünftig auch brauchen. Experten prophezeien, dass sich die Desktop-PC-Welt immer mehr in Richtung Mobile verlagert. Das führt auch zu steigenden Gefahren für die entsprechenden Endgeräte. Momentan sind Android-Smartphones (und auch iPhones) relativ sicher vor Angriffen. Doch das wird mit zunehmender Nutzerzahl und weiteren Apps sich drastisch ändern.

Ein Beispiel liefert der Artikel gleich mit:

„In 1988 a Cornell graduate student brought much of the Internet to a standstill — it was composed of about 50,000 computers at the time — when he unleashed a program known as a worm that was intended to live in the network as a bit of digital graffiti — in effect, the cyber-equivalent of writing “Kilroy was here.” However, because of an error in coding that caused the software to rapidly replicate, a vast number of copies spread through the network, overwhelming it.“

„The researchers said they were concerned about such issues of network resilience, but they also saw the possibility that MegaDroid might be used to build new kinds of distributed applications.“

In diesem Sinne: Happy testing!

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

iphony V

Bald neu auf dem Markt, das revolutionäre iPhone Tall (und was man damit machen kann):

Sucht mal spasshalber nach „IOS 6“ und „Probleme“. Klickt dann auf „News“. Der verbuggte Kartendienst ist nicht das einzige Problem im Moment, wenngleich es wohl das populärste zu sein scheint und gerne & oft von den Massenmedien aufgegriffen wird.

Innovation up my a$$.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

absolute idiotie III

Die neuen Prototyp-Idioten des 21. Jahrhunderts:

iphone idiot prototyp 2012

Wahrlich, wir sind weit gekommen, seitdem wir das Feuer entdeckten.

Was kann man vom neuen iPhone 5 erwarten? Ein größeres Display und einen neuen Stecker, der kein Video mehr vernünftig übertragen kann. Große Sache!

One more thing: Fuck you Apple.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^

china dreht durch

china dreht durch

In Peking sollte im Apple-Flagschiff-Laden das iPhone 4S verkauft werden und die Chinesen drehten durch. Viele standen draußen bei weit unter 0°, stundenlang, doch aufgrund von gewalttätigen Exzessen blieb der Laden gleich zu. Die Chinesen nahmen dann Eier (wer bringt bitte Eier zu einer Ladeneröffnung mit?) und bewarfen den Store damit. Apple entschied sich daraufhin, um seine Mitarbeiter zu schützen, die Türen komplett geschlossen zu halten und den Verkauf des Geräts einzustellen.

Schlecht für den Schwarzmarkt: Für einen Platz in der Warteschlange werden 11 Euro fällig, die Geräte selbst, von denen nur maximal zwei Stück pro Kunde gekauft werden dürfen, erzielen höhere Preise auf der Straße, als wenn man sie im Internet bestellt.

Schön blöd: Da bringen sich die Chinesen schon um, um die Dinger am Fließband herzustellen und wenn sie dann verkauft werden, dann gibt es Straßenkriege. Und alles nur wegen einem dummen Apfel! WTF.

Flattr this!
Ether spenden // Donate Ether
Bitcoin-Spenden hier akzeptiert ^^