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Archiv für September 2013

quanten-computing III

Quanten-Computer sind kompliziert und keiner rafft die Programmierung. Doch die Universtät Bristol (UK) hat vor jedem interessierten Menschen mit einem Webbrowser Zugriff darauf zu geben, über das Internet (der berüchtigten Cloud in diesem Fall), um eigene Algorithmen testen zu können. Hier der Bericht:

http://bristol.ac.uk/physics/research/quantum/qcloud/computer/. [via]

Das Problem hierbei war eigentlich immer: Firmen wie Google oder auch die NASA-Organisation forschen mit diesen komplizierten Maschinen, wo es keine Bits mehr sondern Quantenbits (qubits) gibt, die den Zustand 0 und 1 zur selben Zeit annehmen können, diese Ergebnisse aber nicht an die Öffentlichkeit lassen. Doch wenn das niemand wirklich testen kann/darf/soll, wie soll diese Quantenrevolution dann ohne erfahrene Coder stattfinden?

Der Clou ist, dass der Simulator für die Neuzeit-Programmierer bereits online ist: http://cnotmz.appspot.com/.

Lediglich die Verbindung zum Photonen-Chip fehlt noch, die wird am 20. September stattfinden.

Leider kann dieser Simulator nur ein 2-Qubit-Gerät abbilden. Der bringt nicht viel mehr als der eigene PC derzeit. Die Entwicklungen mit 6 oder auch 8 Qubits ist noch nicht sehr weit, sobald man das jedoch zum Laufen gebracht hat sollen diese Simulatoren ebenfalls online verfügbar gemacht werden.

Und keine Panik, wer hier jetzt nur Bahnhof versteht: Geht mir genauso. Eminent wichtig ist einfach der Ansatz, jedem Zugriff auf diese Technik zu geben. Am Ende kommt wahrscheinlich genau dadurch etwas Gutes & Nützliches dabei heraus.

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arpanet: 1969-1989

Ich bin normalerweise überhaupt kein Fan von animierten GIFs, sondern ein entschiedener Gegner. Doch hier steckt viel Arbeit alleine vom Smithsonian drin. Und nicht nur deswegen kann man mal eine Ausnahme machen:

arpanet: 1969-1989

Zu sehen ist die Geburt und auch der Tod des ARPANET, ohne das wir heute kein Internet (und wohl auch keine totale NSA- und GCHQ-Überwachung) hätten.

Der Start war im Oktober 1969 mit den berühmten vier Knoten.

Das Smithsonian-Magazine hat aber nur bis zum Jahr 1977 sich die Mühe gemacht, das zusammenzufassen. Der eigentliche Tod kündigte sich aber erst 1984 an, als das MILNET (militärisches Kommunikationsnetz der US-Streitkräfte) daraus extrahiert wurde. Die Knoten nehmen schlagartig ab, lediglich Emails wurden noch über das Arpanet abgewickelt. 1990 erfüllte es keinen Sinn mehr, ab Juli gilt es offiziell als offline. Aus und vorbei.

Ich konnte das nie wirklich glauben, in ganz alten Logfiles aus 2001-2003 waren immer noch Einträge aus dem ARPANET verzeichnet. Ich weiß aber hier leider nicht, wie das möglich sein konnte oder wo die herkamen. Ich denke nicht, dass das damals ausschließlich Spoofs waren. Es waren auch nur sehr wenige Zugriffe von dort.

Quellen Bildmaterial:
Images: early maps (1969-77) from Heart, F., McKenzie, A., McQuillian, J., and Walden, D., ARPANET Completion Report, Bolt, Beranek and Newman, Burlington, MA, January 4, 1978 and later maps (1978-89) scanned from the paper „Selected ARPANET Maps“ published in the October 1990 issue of Computer Communications Review,
GIF erstellt von: Nick Stango

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kabutom rx-03

Jeepers:

17-Tonnen Insektenmech

Der Japaner Hitoshi Takahashi hat 11 Jahre seines Lebens damit zugebracht diesen 17-Tonnen-Hirschkäfer-Mecha zu bauen.

Seinen Kabutom RX-01 („kabutomushi“ bedeutet „Bohrkäfer“) hat er mit 50 Jahren 1998 begonnen, da war das Gerüst noch so groß wie ein Kleinwagen. Seinen ersten Hirschkäfer-Mecha hatte er dann 2000 fertig, den Kabutom RX-02. Sah wie ein Panzer mit sechs Beinen aus. Und 2009 vollendete er sein Werk, er rollte mit dem Kabutom RX-03 (siehe oben) durch die Präfekturen und verblüffte so ziemlich jeden Passanten.

Die verschiedenen Entwicklungsstufen, sowie ein GIF des insektoiden Mechs in Aktion sind hier zu finden:

10 Bilder vom Kabutom RX-03, via kotaku.com.

Das „Gefährt“ bietet Platz für sechs Passagiere und wird derzeit auf der 2ch vorgeführt, die größte Messe in Japan zu solchen Themen.

Von dem, was man bisher sieht, kommt dieser Mech den in Animes gezeigten wohl am nächsten, vor allem wegen dem Aussehen und wie er sich fortbewegt. Die Entwicklungen hier sind aber jetzt auch schon jahrzehntealt, was man vielleicht nicht gleich weiß: So um 1970 wurde der „Walking Truck“ von General Electric entwickelt. Und der kam nur deshalb nicht zum Einsatz, weil er von fähigeren, großen Transporthubschraubern ersetzt werden konnte.

Praktisch sind diese Maschinen im Übrigen bereits Realität: Sie werden hauptsächlich in der Wald- und Forstwirtschaft eingesetzt.

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android: der anfang vom ende

Das Ende für SD-Karten bei aktuellen Android-Versionen war etwas, was mir überhaupt nicht passte. Dieses Problem ließ sich nicht mit einem offenen Bootloader und einer Custom ROM beheben. Meine Befürchtungen, dass nun reihenweise Apps in diesem Bereich für den A**** sind, hat sich komplett bestätigt. Das ist asoziales Verhalten. Entwicklung braucht oft Geld und noch viel mehr Zeit. Einfach dieses Feature zu streichen, dass man Apps komplett auf eine SD-Karte verschieben kann, hat das eigentliche Problem _nicht_ gelöst. Dümmer kann man nicht agieren.

Aber es kommt noch dicker.

Seit gestern ist klar:

1) es wird kein neues Android in der Version 5 kommen
2) stattdessen kommt eine, in meinen Augen unnötige, Version 4.4
3) und: sie trägt den Codenamen „KitKat“

Ich kann gar nicht aufhören aufzuzählen in wie vielen Punkten gleichzeitig das totaler Bullshit ist.

KitKat ist eine Marke von Nestlé. Und es gibt Myriaden Gründe, warum die eine üble Firma sind. Hier nur ein paar:

1) Es gibt beispielsweise Indizien, dass Nestlé Schuld am frühen Tod von Kindern in Entwicklungsländern war (Quelle). Auch der Guardian, eine meiner besten, liebsten & seriösesten Quellen, hat 2007 einen Artikel gemacht, der die Geschichte des Unternehmens dazu zusammenfasst: „Milking it“, via theguardian.com. Hier werden bis zum Verfassen des Artikels auch genügend Gründe geliefert.

2) Es existieren Theorien, dass Nestlé sogar noch mieser ist als Monsanto. Der Grund: Entwicklungsländer um ihr Wasser bringen. Die Technik: Eine wirtschaftlich schwache Region finden, hier die Wasserquellen abzapfen, politisch Druck machen, zur Not das mit aller Macht vor Gericht ausfechten und das Geld in die Schweiz schaffen (Quelle). Zurück bleibt eine desillusionierte und völlig verarmte Bevölkerung, sowie kaum mehr nutzbare Landflächen. Die selbe Masche hat übrigens schon in den USA in Denver, Sacramento, Fryeburg und Mecosta funktioniert.

3) Nestlé ist ein Quasi-Monopolist, der im Bereich von Nahrungsmitteln (nicht nur Süßwaren!) fast überall seine Finger im Spiel hat. Er gehört zu einer ganzen Reihe von schwarzgelisteten Unternehmen, wie die üblichen Verdächtigen Coca-Cola & McDonalds auch, die man hier einsehen kann.

Seit 2009 stattet Google seine Android-Versionen mit süßen Codenamen aus. Es begann mit Cupcake, ging dann weiter über Donut, Eclair, Frozen Yogurt, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich und Jelly Bean. In vier Jahren wurde kein, ich wiederhole, kein einziger Markenname benutzt. Das war nicht nur sehr sympathisch, sondern machte auch Sinn, denn was sollte ein neues innovatives Smartphone-Betriebssystem mit altbackenen Produkten zu tun haben? Das war Entwicklern und ich denke auch den meisten Anwendern recht so und bescherte wohl rückblickend auch eine gewisse Bindung an Android selbst. Es machte einfach Laune.

Damit hat es sich jetzt.

KitKat ist der komplette Bruch mit dieser offenen, frei interpretierbaren Philosophie. Stattdessen wird mit 4.4 das Crosspromoting großgeschrieben: Beide Unternehmen versichern, sich gegenseitig kein Geld zustecken zu wollen. Stattdessen werden künftig alle KitKat-Packungen mit kleinen Androiden ausgestattet. One hate.

Bisher waren durchgängig alle Androiden frei, wenn sie vor die Firmenzentrale von Google aufgestellt wurden. Diese Süßigkeiten waren generalisiert und somit unabhängig assoziierbar. Für jeden. Mit KitKat sieht der Androide aus wie die Riegel selbst. Das ist komplett whack und wird von mir nicht supportet. Was kommt als nächstes? Lila Pause, Mars, Nutella und dann Orio? Habt ihr toll gemacht. Idioten.

[Update I, 06.09.13]

Dass es erst mit der 4.2-Version und dem App2SD-Verbot anfing ist auch Blödsinn, aber da habe ich mich erst noch wieder erinnern müssen: Beispielsweise sind Ad-Blocker seit März bereits verboten. Die Richtung VOLLKOMMERZ war also vorhersehbar. So einen Move hat sich nicht mal Microsoft mit Windows erlaubt. …

Dabei will die Ironie der Geschichte es, dass die beiden Gründer das am Anfang ihrer Arbeit noch völlig anders sahen: „Wir gehen davon aus, dass eine werbefinanzierte Suchmaschine sich vor allem an den Wünschen ihrer Kunden orientieren wird – und nicht an denen ihrer Nutzer.“ – zitiert aus dem entsprechenden Stanford-Papier. Alles Lüge. Alles Täuschung. Alles Illusion. – Afrob 2001 auf „Kopfnicker Records: Das Album“

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das f-droid-paralleloversum

Bei Android ist standardmäßig der Play Store aus dem Hause Google installiert. Per manueller Installation (sideloading) sind jedoch auch andere Paketquellen einbindbar. Android ist modular aufgebaut, dort ist irgendwie alles in *.apks auffind- bzw. löschbar. Das wohl interessanteste davon nennt sich einfach nur F-Droid. Es ist wohl auch das wichtigste alternative Repository.

f-droid logo

Denn wo andere Quellen wieder nur an andere Firmen gebunden sind, vertreibt F-Droid _ausschließlich_ freie und Open-Source-Software. Über eine Website sind diese Quellcodes zudem jedem Interessierten frei zugänglich.

Mangels Zeit konnte ich mich bisher nicht 100% damit auseinandersetzen. Man findet beispielsweise nativ auch den Firefox hier oder Xabber, das von prism-break.org als Alternative z.B. für das komplett unsichere WhatsApp empfohlen wird.

Visuell muss man auf allerlei Schmackhaftes verzichten: Es gibt keine Vorschau von Apps, lediglich ein kleiner Infotext. Das führt aber wohl dazu, dass man die Apps bei Interesse lieber schnell lädt und ausprobiert, als sich durch bunte Bildchen zu scrollen.

Als Kategorien gibt es derzeit:
Entwicklung (Development), Games (Spiele), Internet, Multimedia, Navigation, Office, Telefon & SMS, Reading, Wissenschaft & Bildung, sowie System und Wallpaper. Wer Linux kennt, der wird nach einiger Zeit bemerken, dass F-Droid den gewohnten Repositories üblicher Distributionen ähnelt. Wer also hier bereits Erfahrung hat, der wird sich schnell zurechtfinden.

Der Untergrund-Charakter von F-Droid und auch das noch junge Alter (gibt es erst seit 2010) ist leider bislang auch noch ein Manko: Vielleicht jetzt nicht für mich, doch stehen über 800.000 Apps aus dem Play Store gerade mal 743 Apps (Stand September 2013) in F-Droid gegenüber.

Hoffnung gibt es insofern, dass durch eine interne Initiative unfreie Apps auch „befreit“ werden sollen. Informationen dazu, als auch wenn man selbst Apps hinzufügen möchte, findet man hier: https://fsfe.org/campaigns/android/help.de.html. Hier ist was in Bewegung, es dauert aber noch etwas.

Probiert es mal aus: Besucht https://f-droid.org/ oder nutzt diesen APK-Direktlink!

Übrigens hat es F-Droid bei der komplett freien Initiative Replicant zum Standard-App-Store geschafft. Allerdings gibt es dieses OS bisher nur für eine Handvoll Geräte und basiert ohnehin, wie viele viele ROMs, auf Cyanogenmod.

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unsigned mirror

„Unsigned Mirror“ ist irgendwie komplett durch und leicht gehirnschädigend:

unsigned mirror

Im Kern ist es ein kleines Programm, das beliebige Bilder durch einen virtuellen Spiegel schnitzelt. Was am Ende herauskommt sieht wie ein einziger Windows-Bug aus und das kennt man irgendwo her. Die Version 0.98 gibt es ausschließlich für Windows und Mac als Download:

http://unsignedlonglong.com/works/ul2_mirror. [via]

Das ist schon brutal: Der Spiegel schreddert das Bild komplett und verzerrt es in die Unendlichkeit. Es ist auch möglich sich das Ergebnis in 3D anzusehen, sofern man noch ein paar funktionierende Synapsen nach diesem Vorgang übrig hat.

Wie immer erschließt sich mir der Sinn von solchen Projekten nicht so ganz. Aber Unsigned Long Long versteht sich als Künstlerkollektiv und Kunst ist eben manchmal so. In den meisten Fällen ist das auch gut.

Diese Warnung bitte ernst nehmen: NICHT auf Droge benutzen oder wenn ihr unter epileptischen Anfällen leidet!

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