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Sie sind momentan im Archiv der Kategorie PC.

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Archiv für die Kategorie „PC“

platinen-spuelmaschine

Wie geil:

platinen in der spuelmaschine

Schon mal Platinen in der Spülmaschine gereinigt!? Nein? Probiert es mal aus! o.O

Von allen Ideen, die es für dreckige Platinen gibt, ist das vielleicht die unglaublichste. Also zumindest für mich.

Und dennoch: Der Gerät wurde genau hierfür konzipiert. Ich wusste das auch nicht, doch die kommen wohl regelmäßig in der Pharmaindustrie zum Einsatz. Die machen Geschirr nicht sauber, dafür wurde nicht nur das Pumpsystem verändert.

Das Bild stammt vom CERN:

http://cds.cern.ch/journal/CERNBulletin/2014/49/News%20Articles/1971984.

Dort wird auch erklärt, welche besondere Mischung für das Reinigungsmittel zum Zug kommt.

Ich kann mir nicht helfen, doch ich hätte so etwas gerne für mich in klein. Können wir nicht ein Kickstarter– oder Indiegogo-Projekt aufmachen?

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raspberry-pi-laptop selber bauen

Nett, cool, kreativ:

raspberry-pi-laptop selber bauen

Mit Pi-Top bauen wir uns einen Raspberry-Pi-Laptop einfach selbst!

Wie man oben unschwer erkennen kann ist das Gehäuse aus einem 3D-Drucker. Da sind grobe Linien zu sehen, das Plastik aus 3D-Druckern ist derzeit in fast keinem Falle glatt. Die Baupläne gibt es obendrauf bei diesem Projekt:

Raspberry-Pi-Laptop, via indiegogo.com.

Man kann übrigens noch mitmachen das zu finanzieren und zwar bis Mitte November:

Vom Design her muss man fast keine Abstriche machen, doch die Unterseite ist nach hinten erhöht. Anders würde man den Raspberry-Pi-Mini-Computer auch gar nicht unterbringen. Auch soll er am Ende in mehr Farben erhältlich sein; das Photo oben erinnert ein wenig an den 100$-Laptop aus 2005. Der wenig vorzuweisen hatte am Ende leider.

Man kann es auch gut meinen mit Technik. Das hier ist mal wieder ein erfrischender Beweis. ACK.

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project christine

Hardware-Modularität ist das Konzept der Stunde. Das sieht dann im besten Fall so aus wie Project Ara von Google. Doch hier ist noch ein Spieler, der weiß, wie es richtig geht:

razer project christine

Christine bezieht sich auf das hebräische Wort Messias. Und nichts anderes braucht es eigentlich, will der PC-Markt noch gerettet werden. Denn die Masse hat sich von ihm abgewendet und kleineren, handlicheren Geräten mit oft fragwürdiger Software zugewandt, die ähnlich leistungsfähig sind.

Razer kennt sich aus mit PC-Hardware, da wird man nicht zweifeln müssen. Und auch das Versprechen alles so einfach wie möglich zu halten, man brauche keinerlei Plan von Computern; das ist jetzt nicht, was ich hören will. Doch man könnte, tatsächlich, durch diesen Ansatz ein paar sinkende Schiffe retten.

Leider, mehr als ein schnittiges Konzept isses bisher nicht:

http://razerzone.com/christine.

Und trotzdem sieht es geil aus! Und trotzdem will ich es haben! Und doch interessiert es mich morgen schon nicht mehr.

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mobiler foobar2000

Ich persönlich halte ja den

foobar2000 logo

für den besten Audio-Player unter diesem dreckigen Windoze.

Was mir am meisten gefällt ist diese „Dark Souls“-Denke:

„Was ihr wollt einen neuen Haupt-Release!? Seid froh, dass es mich überhaupt gibt! Wer braucht schon eine integrierte Hilfe!? Fickt euch! Plugins über das Interface einbinden!? Wer hat dir denn ins Gehirn geschissen!? Geh‘ erst einmal in dieses Kack-Internet und lies dich durch diverse FAQs, Nutte! Wofür sind die sonst da!?“

Herr-lich.

Dass es ihn eben nur für Windoze gab war bisher mein Ich-geb-dann-nen-Fick-zurück-Credo. Doch das ändert sich zu 100%, denn 75.000€ wurden bereits reingeholt(!) und es wird eine mobile Version für iOS, Android und Windows Phone geben.

Man kann übrigens immer noch pledgen, ob einem die soziale (151.000€) oder Cloud-Komponente (227.000€) wichtig genug dafür ist muss jeder selbst wissen:

http://mobile.foobar2000.com/.

Bereits ab 4€ ist man dabei, ab 18€ bekommt man am Ende die mobile Version umsonst.

Zu spät ich gesehen das habe, ich sonst hätte früher berichtet.

Einfach wird der mobile foobar2000 es nicht haben: Ich nutze nach wie vor immer noch PowerAmp, schon alleine wegen dem vorzüglichen Bass. Und es gibt massenhaft sympathische kleine Player, die man im Audiobereich unterstützen kann: Einen, den ich immer gerne mochte und den ich auch heute noch installiert habe ist z.B. der Hiki.

Über den Release-Termin schweigt man sich nach wie vor aus; das scheint so foobar2000-Politik zu sein. ^^ Jedenfalls konnte ich nirgends etwas finden. Hinweise diesbezüglich sind wie immer gernstens gesehen!

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vlhc@home (test4theory) mit eigenem pc betreiben

Ich hatte ja vor längerer Zeit mal erwähnt, dass ich es gut finde, durch Distributed-Computing-Projekte mehr für Europa rechnen zu lassen. Mit BOINC geht das ja mittlerweile extrem gut, man muss sich eben ein bisschen einlesen und die Institutionen finden.

Von unserer Primus-Foschungsstätte CERN gibt es sogar zwei Projekte, wo man selbst mit seinem Rechner mitmachen kann: Eines ist das SIXTRACK, es ist das einfacher einzurichtende der beiden und wird wie die meisten BOINC-Projekte direkt über den Client hinzugefügt, wenn man vorher eine EMail-Adresse und ein Passwort hinterlegt hat. Das war’s auch schon! Happy crunching!!

Die Krönung ist aber vLHC@home, auch bekannt unter dem alten Namen Test4Theory, wo man mit Hilfe von VirtualBox (zwingend notwendig hier) auf dem eigenen Rechner quasi seinen eigenen Teilchenbeschleuniger betreibt.

Fassen wir nun kurz zusammen, was man braucht, um vLCH@home zu betreiben:

1. einen vLHC@home-Account, hier klicken, um diesen zu erstellen
2. den BOINC-Client natürlich
3. einen PC (Betriebssystem egal) mit mindestens 512MB RAM, Internetverbindung und mindestens 9GB(!) freiem Speicherplatz, den das Projekt benötigt
4a. VirtualBox ist ein Muss
4b. eventuell noch das VirtualBox Extension Pack, hier der Link, wo ihr euch das passende zu eurer VirtualBox-Version aussuchen müsst

Dieses Pack hat in meinem Fall dazu geführt, dass der BOINC-Client, und damit auch vLHC@home, eine eigene virtuelle Maschine anlegen kann. Diese heißt etwa boinc_30b2eng324h oder so ähnlich und taucht auch in eurer Liste bei den anderen virtuellen Maschinen auf.

Das sind alles schon mehr Vorbereitungen, als einem lieb sein kann, aber nun verfügt ihr über die Voraussetzungen für vLHC@home.

Ihr fügt nun am Ende nur noch das Projekt über BOINC hinzu, füllt Email und Passwort aus und es passiert Magisches: Denn ab jetzt legt der Client die virtuelle Maschine automatisch an und der Rechner cruncht nun für das CERN! 🙂

Eine „Installationsanleitung“ findet man noch hier: http://lhcathome.web.cern.ch/test4theory/join-us. Ist die offizielle, aber leider wurde nichts von dem Extension Pack erwähnt. Das war bei mir ziemliches Try&Error und recht uncool am Anfang.

Das Projekt selbst ist erst 3 Jahre alt und da es etwas aufwendiger aufzusetzen ist, machen leider bisher nur wenige mit. Das führt aber dazu, dass man schnell Badges holt, ich bin innerhalb kürzester Zeit in die „Top 25%“ aufgestiegen und habe eine Anfrage aus Südkorea für Team-Crunching angenommen. Pretty cool, don’t you think?

Und bevor ich es vergesse: Wozu braucht man Teilchenbeschleuniger überhaupt und was macht so ein Ding!? Weißte Bescheid.

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close windows, open doors

„Microsoft gab 1,8 Milliarden US-Dollar aus, um die Öffentlichkeit von Windows 8 zu „überzeugen“. Warum? Um zu verschleiern was es wirklich ist: Ein Produkt voller Fehler, das Ihre Freiheiten einschränkt, Ihre Privatsphäre infiltriert und die Kontrolle über Ihre Daten übernimmt.“

Hier sind eine Reihe von „Features“, über die euch Microsoft nichts erzählt:

Close Windows, Open Doors
Diverse Sprachen und Details, einfach auf die Grafik klicken

Do it. Do it n o w!

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android-x86

Haha! Ja, warum eigentlich nicht:

android x86 auf distrowatch

Man muss auch schauen, wo das derzeit steht: Auf Platz 13(!) bei Distrowatch. Kennt jeder schon vom Namen her, leuchtet ein. ^^

Realistisch betrachtet wird es für den Großteil der Menschen durch Android das erste Mal überhaupt gewesen sein, mit Linux in Berührung zu kommen. Und da der Quelltext eben auch wie das wichtige und einprägsame Logo frei verwendet werden dürfen; why the heck not.

Sehe das zum ersten Mal. Das Projekt startete aber eigentlich früh, bereits 2009, und bestand anfangs nur aus Patches(!), um Android auf Netbooks und dergleichen zum Laufen zu bekommen.

Friss das, Chrome OS! xD

Nee, sieht nach einer Menge Spaß aus. Ob das funktioniert, kein Plan, nutze ein handelsübliches Gerätchen (sprich ARM) für diesen grünen Roboter. Auf lange Sicht werden die Entwickler aber um eine x86_64-Version nicht umhin kommen…

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sketchup: rendering-buch

„Rendering in SketchUp“ ist ein Buch von Daniel Tal. Er zeigt darin wie man mit dem 3D-Programm SketchUp atemberaubende und photorealistische Architektur erstellen kann:

CHONGQING | Urban Forest | MAD Studio

Das Buch zählt zum einen als Wegweiser für Einsteiger, kann aber auch beim Arbeiten, wie jedes andere Buch auch, als Referenz hinzugezogen werden. Es finden sich darin ebenfalls zahlreiche Anleitungen. Hier sind einige der Schwerpunkte:

* Rendering process: Learn a step-by-step process focused on workflow within SketchUp’s familiar workspace.
* Universal method: Understand how the process can be used to work with a variety of different integrated rendering programs, including Shaderlight, SU Podium and Twilight Render**. These programs are easy to learn and function in SketchUp.
* Textures and materials: Discover how to obtain, apply and edit texture images representing surfaces.
* Component details: Learn how to acquire and organize model details to allow for rich, expressive settings while maintaining computer and SketchUp performance.
* Exterior and simulated lighting: Learn to set exterior lighting with the SketchUp’s Shadow menu or illuminate a scene with simulated lights, lamps, and bulbs.
* Render settings: Use specific settings for various rendering programs to quickly set texture character, image quality, and graphic output.
* Computer specifications: Find out how computers produce renders and the type of computer hardware required to streamline the process.
* Photoshop post-processing: Learn how to further refine rendered images in Photoshop.
* Free online chapters: The book reviews specific settings for SketchUp and the rendering plug-in Shaderlight. Given the ever-changing nature of technology, free, online accompanying chapters detail settings for additional integrated rendering programs including SU Podium, Twilight Render, and more.

SketchUp ist proprietär und leider nicht ganz billig: Die aktuelle Pro-Version kostet 451€, ein Update ~87€. Die besten Chancen hat man als Student, hier zahlt man ca. 45€. Die Software ist für Windows und Mac erhältlich.

Mit dem Buch hat man es hingegen leichter: Da es schon ein paar Monate auf dem Markt ist findet man es im Internet bereits ab 25€. Hinzu kommen 3€ Versand und eine Wartezeit von 7 oder mehr Tagen; bisher wurde diese Edition auschließlich für den englischsprachigen Raum veröffentlicht.

Eine Kaufempfehlung gibt es dennoch: Laut den bisherigen Rezensionen gibt es keinen schnelleren Weg zu professionellen Ergebnissen im Architektur-Bereich zu kommen. Da auch Innenarchitektur damit abgedeckt wird, lohnt sich eine Anschaffung für Interessierte ebenso. Und nicht zuletzt kann man es auch einfach kaufen, wenn man ein Artwork-Freund ist.

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windows-xp-alternativen

Ich hoffe XP-Nutzer werden am 8. April nicht den Fehler machen und sich wieder in die Abhängigkeit des selben alten verratzten Software-Anbieters stürzen, indem sie einfach ein neuer bedatetes Betriebssystem aus dem selben Haus kaufen. Oder noch schlimmer: Einfach weiter XP benutzen, das ist nämlich noch viel weniger empfehlenswert.

Leute, bitte, wir sind 2014, es gibt l-ä-n-g-s-t zuverlässige Alternativen:

* Für Mobile: Android
* Für Mobile mit Technikerfahrung: Cyanogenmod (oder Derivate davon wie AOKP, Paranoid Android, etc.)
* Für paranoide* Mobile, die keinen Wert auf viel Software-Auswahl, dafür aber auf die Privatsphäre legen: Replicant
* Für komplett Paranoide*: OpenBSD
* Für Technikbegeisterte, weniger paranoid*, dafür das Modernste(!) & Freieste an Software, das die Menschheit zur Verfügung hat: Linux
* Für die, die nach XP überhaupt keine Lust mehr auf PCs und diesen Kram haben (we hear you): Der Wald

Es gibt Linux für jeden Geschmack:

* Für die Ethiker: Debian
* Für die Hacker: Arch Linux/Gentoo/etc.
* Für die blutigen Anfänger: openSuSE
* Für die Mode-Kiddies: Ubuntu
* Für die Minimalisten: LXLE

Einen Überblick gibt es dort, sucht euch doch einfach eines aus oder werft ’ne Münze.

Euren Rechner plattmachen müsst ihr so oder so, also wieso benutzt ihr nicht gleich was Richtiges!? Eben!

Have fun! Und nie vergessen: Bei _allen_ Fragen, das Web ist dein Freund.

*der Begriff ist in meinen Schriften niemals abwertend gemeint, ganz im Gegensatz zur Medien-Polonaise in diesem großartigen hiesigen Land: Paranoia ist einfach eine feinere Abstufung der Realität

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eine lego-tastatur

…die funktioniert:

eine tastatur aus LEGO, die funktioniert

Hat neun Jahre gedauert, das Projekt durchzudrücken. War aber eh nur ein Hobby von Jason Allemann, da ist das nichts Ungewöhnliches.

Das Härteste war wohl den Tastatur-Rahmen bereitzustellen, der die Tasten direkt oberhalb der Membrane aufnehmen sollte. Das Problem hat er mit speziellen LEGO-Technik-Teilen gelöst.

Das zweite war offensichtlich: Woher die ganzen Tasten nehmen? Tatsächlich hat die dänische Firma mittlerweile die meisten davon bereits selbst herausgebracht, inklusive Einige der Spezialtasten. Andere wiederum hat er improvisiert und das mit Augenzwinkern gelöst. Das sieht man auch hier und da.

Er präsentiert euch sein Werk gerne selbst in einem fast vierminütigen Video:

http://jkbrickworks.com/lego-computer-keyboard/.

Ist auch gleichzeitig die Quelle für das Vorschaubild oben.

Hat er fein gemacht. Und das Wichtigste: Sie lässt sich genauso komfortabel nutzen wie eine normale Tastatur. Nice!

Übrigens kann man den guten Herrn Allemann auch direkt unterstützen. Er präsentiert öfter mal eigene Ideen bei Cuusoo, das ist sowas wie Kickstarter für eigene LEGO-Projekte: http://lego.cuusoo.com/profile/JKBrickworks.

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die geschlechtskrankheit HTML

Die Los Angeles Times ist doch noch eine angesehene Zeitung drüben, oder? Naja jedenfalls, zur Abwechslung mal was zum Schmunzeln, die Raketen draußen fliegen so oder so:

* 1 von 10 US-Amerikanern denken, bei HTML handele es sich um eine Geschlechtskrankheit
* 77% dieser Studie konnten mit dem Begriff SEO nichts anfangen (ehrlich: absolut nicht schlimm)
* 27% halten Gigabyte für ein Insekt aus Südamerika
* 42% denken Motherboard sei die Kommandozentrale eines Schiffes
* 23% meinen, MP3 sei ein Roboter aus „Star Wars“
* 18% denken, Blu-Ray sei dann doch ein Tier, das im Meer lebt
* 15% finden Software sei besonders angenehme Kleidung
* und 12% meinen bei USB handele es sich um einen Staat aus Europa

[via]

Fast 2.400 Männer und Frauen ab 18 Jahren wurden befragt. Be-ängst-igend.

Wobei: Ich verwette mein Pausenbrot, dass so eine Befragung hierzulande auch nicht viel bessere Ergebnisse liefern würde. USB ist dann die Abkürzung für eine bayerische Weißwurst und Gigabyte ein neuer Fernsehsender. Und wer MP3 nicht kennt, das wird pikant, denn das hat bekanntlich der Karlheinz erfunden…

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willkommen bei uns, nullsoft!

Das Lama gehört nun nach Europa! 😀

winamp mp3 lama
Hier gibt’s Winamp-Icon-Packs

Willkommen bei uns!

Die Belgier von Radionomy haben sich erbarmt und das Gesamtpaket von AOL gekauft. Ich habe das gestern erst zufällig gesehen, dass die Shoutcast-Seite (Musik-Streaming im Browser) unter französischer Flagge läuft und nicht mehr so unübersichtlich aussieht.

Ist schon krass: Letztes Jahr hat der gesammte Tech-Planet mitgekriegt, dass die AOL-Pfosten Winamp loswerden wollen, entsprechend waren die Meldungen überall, sogar bei Nicht-Tech-Seiten wie SPON und dergleichen. Gerüchte schossen daraufhin ins Kraut, Microsoft hätte Interesse; der Bullshit der eben immer verzapft wird. Und die richtige Story, dass das 90er-Musik-Gadget schlechthin nach Europa kommt, interessiert sie wieder einen Dreck.

Über den Preis wollen beide Unternehmen „Stillschweigen bewahren“. Was bekannt ist: dass die Amerikaner etwa 10-12% an Aktien von Radionomy abgenommen haben. Auch da könnte man jetzt eventuell hochrechnen, mache ich aber nicht. Man kann sich jedoch leicht vorstellen, dass es nur ein Bruchteil von den 80 Millionen Dollar ist, die AOL 1999 für Nullsoft bezahlt hat. Har.

Jedenfalls, Winamp hat zwar heute nur noch nostalgischen Wert. Für Windows-Plattformen gibt es ja z.B. auch Foobar. Doch genau deswegen durfte man die nicht einfach sterben lassen.

Mit dem nötigen Kleingeld hätte ich sogar persönlich Nullsoft übernommen. Shoutcast wird noch heute von mir genutzt. Und zusammen mit Winamp war das so die Mutter aller Musik-Applikationen im PC-Bereich.

Ye good ol‘ days! Und sorry für die verspätete Meldung: Linux braucht kein Winamp. Und Shoutcast gibt es auch verbaut in diversen Clients. Fnord.

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brave new world VII

„Be an ally. If you understand and care enough to have read this far, we need your help. To really challenge the surveillance state, you need to teach others what you’ve learned, and explain to them why it’s important“

Also gut. Dann helfe ich der EFF mal das Wort zu verbreiten: https://eff.org/deeplinks/2013/10/ten-steps-against-surveillance.

Schließlich profitiere ich unmittelbar von diesem ganzen NSA-Skandal.

:: prolog

Zum einen erscheinen viele Texte von mir heute wohl in einem etwas anderen Licht. Und obwohl ich mir manchmal selbst wünsche, es wären reine dunkle Fantasien gewesen, bin ich doch ganz froh, dass sich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet haben. Es trägt zu meiner Glaubwürdigkeit bei und auch zu meiner Weitsicht. Hätte sich manch einer aus meinem „Freundeskreis“ bzw. „Familie“ lieber mal zu Herzen genommen. Willkommen im Club! Zweitens: Das Interesse an den Themen schlägt sich ganz konkret auch in den Besucherzahlen nieder. Seit den Enthüllungen im Juni sehe ich Zuwachsraten von 70%. Ende nicht in Sicht. Trotzdem bleibt das hier ein kleines Projekt mit dreistelligen Besucherzahlen im unteren Bereich. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Nun zu den…

:: tools

In dem Artikel finde ich eine NSA-Präsentation besonders interessant: „TOR stinks“, 23 Folien, via theguardian.com. Darin echauffieren sich die Dienste aus den USA und UK, dass man überhaupt nicht „alle TOR-User jederzeit“ identifizieren könne. Echt schade.

Naja, das führt uns zum allerersten Schritt: Nutzt TOR! Das Browser-Bundle ist schnell entpackt und sofort einsatzbereit. Es frisst aber Ressourcen, eine taugbare PC-Maschine mit entsprechenden Specs ist also von Vorteil.

Zweitens: Email-Verschlüsselung benutzen. In dem Artikel wird natürlich wieder PGP erwähnt. Auch steht da, es sei „tricky to use“. Das lese ich immer wieder, es stimmt aber nicht. Nicht wirklich: Das Einrichten ist tricky. Hat man das gemacht, etwa mit Thunderbird und Enigmail, ist das Benutzen kinderleicht. Es gibt einfach Probleme bei den Nutzern selbst: Entweder die sind zu faul oder zu leichtsinnig oder zu starrsinnig oder wasauchimmer. Auch diese Schlüsselaustauscherei ist ein riesen Problem. Das ist das Einzige, was ich an Cryptopartys gut finde. Die finden oft und gerne zu politischen Zwecken statt. Aber man findet schnell Gleichgesinnte, um Schlüssel austauschen zu können.

Drittens, auch sehr nageliegend: HTTPS Everywhere benutzen. Und VPN (Virtual Private Network), wenn an öffentlichen Plätzen gesurft wird. Besonders VPN ist nicht immer einfach einzurichten auf mobilen Geräten. Viel Spaß hier!

Viertens: Passwort-Management-Software benutzen. Und Passwörter wählen, die _nicht_ zu merken sind. Ist aber ein Extraaufwand und fast untauglich im täglichen Umgang. Selber mal probieren, schadet ja nicht.

Fünftes: Festplatten verschlüsseln, wo es eben geht. Nachträglich fast unmöglich…

:: eigene erfahrungen

Naja, es gibt so viel, was ich im Laufe der Zeit selbst gemacht habe. Ein wichtiger Punkt war, aus der Abhängigkeit von Microsoft auszubrechen. Das war irgendwann Mitte der letzten Dekade und das Ziel wurde mit einer Vehemenz verfolgt, die mir heute unheimlich ist. Es war aber verdammt wichtig. Auch für mich persönlich. Sieht man ja jetzt. Daher ist der erste Schritt immer: Ein offenes Betriebssystem wählen! Eine Übersicht findet man hier ganz oben: http://prism-break.org/#de. Generell muss man sein Linux erst finden. Das dauert, aber eine ausführlichere Übersicht findet sich hier: Distrowatch, sortiert nach Popularität. Übrigens ist BSD natürlich genauso wichtig. Muss jeder selbst wissen.

Das darf aber bei dem PC nicht aufhören. Das sieht man mit den Smartphones: Zwar ist Android ein Produkt von Google, wird aber streng kontrolliert und Mechanismen implementiert, die nicht zum Vorteil der Nutzer sind. Doch es gibt weiterhin AOSP und Cyanogenmod, die, je weiter die Zeit voranschreitet, unverzichtbar sein werden.

Dann gibt es mittlerweile Hardware, die ganz speziell den offenen Charakter würdigt. Die PlayStation 3 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung, wenngleich die Möglichkeit Linux auf der Konsole zu installieren durch paranoide Sony-Manager irgendwann gekappt wurde. Es gibt Drucker die von Haus Linux unterstützen, siehe die Liste hier. Und der gute Raspberry Pi aus England darf ebenso nicht fehlen.

Mehr fällt mir selbst gerade fast nicht ein. Denn: Weitere Ideen werden ja weiterhin gesammelt und stehen zur freien Verfügung, http://prism-break.org/#de. Das betrifft soziale Netzwerke, Plattformen für die eigenen Photos, eigene Texte, etc. Manche Dinge wurden seit Sommer auch hier ausführlichst präsentiert.

:: ausblick

Ich habe erst heute morgen wieder einen Text gelesen und das ist beunruhigend. Da muss man sich selbst einen Reim darauf machen und schauen, wie ernst man das nimmt:

1. „Hackers are seen not as mere miscreants, but as dangerous enemies of the fundamental established order of society.“
2. „just the first salvo in the war on general-purpose computing“ -> „buckle your seat belt. Because if I’m right, then this next decade is going to be an awfully bumpy ride“

[via]

Das sieht schwer nach Krieg aus. Problem: Der läuft bestimmt nicht erst seit diesen Sommer. Zeit, dass es endlich ankommt.

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ssd aus alten microsd-karten

Es gibt Ideen, die sind so naheliegend, man muss sich an den Kopf fassen:

ssd aus alten flashspeichern

Der Ausschuss an MicroSD-Karten wird eher zunehmen, deshalb ist dieses Zubehör wohl mit einer sicheren Zukunft bedacht.

Hier passen vier MicroSD-Karten mit einer maximalen Kapazität von jeweils 32GB rein, macht also am Ende eine (fast) nagelneue & schlanke SATA-Festplatte mit 128GB.

Die Kapazität wissen wir, was mir noch wichtig gewesen wäre ist der Speed. Auf der Website steht zwar, dass „Windows Experience Index“ diesem Werk dann eine 3,6 vergibt; was nicht sonderlich viel ist und zum anderen interessiert mich einen Dreck, was Windows über meine Hardware denkt.

Preis liegt bei ca. 80$, das sind runde 60€. Kann man lassen:

http://geekstuff4u.com/microsd-ssd-creator-kit.html#.UkSJumRxtpg. [via]

Dafür 5 Tage direkt aus Japan ist nicht übel. Nettes Gadget.

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baumkartenkunst

Prof. Ben Shneiderman hat in den 90ern Baumkarten zur Visualisierung von Daten erfunden. Eigentlich aus einer Not heraus. Inzwischen lässt er aber auch Schmückendes aus diesen Visualisierungen herstellen:

baumkarten-manschettenknoepfe
(oben: Baumkarten-Manschettenknöpfe(!))

Er hofft immer noch darauf, dass der Aspekt der Kunst hier durchscheinen möge. So sieht er seine Op-Art-Einflüsse aus den 60er- und 70er-Jahren hier drin, außerdem findet er, dass jeder Betrachter die Anordnungen anders sehen kann. Und schließlich vergleicht er die zukünftigen Bestrebungen in diesem Bereich mit populären Künstlerideen:

„Colored rectangular regions have been a popular theme in 20th century art, most notably in the work of Piet Mondrian, whose work was often suggested to have close affinity with treemaps. Not all his designs are treemaps, but many are. His choice of colors, aspect ratios, and layout are distinctive, so simulating them with a treemap is not as trivial as you might think. Gene Davis’ large horizontal paintings with vertical stripes of many colors were more easily generated with treemap layouts. The rectangles in Josef Albers “Homage to the Square” or Mark Rothko’s imposing paintings are not treemaps, but generating treemap variants triggered further artistic explorations. Other modern artists such as Kenneth Noland, Barnett Newman, and Hans Hofmann gave further provocations to the images in this collection.“

[via]

Also, was in dem Textauszug oben steht ist eben, dass bekannte Künstler aus dem vorigen Jahrhundert* sich bereits mit Formen dieser Baumkarten beschäftigt haben, ohne dass es zu einer konkreten Bezeichnung kam. Das läuft ja oft so in der Kunst, dass sie revolutionär wirkt, visionär und ihrer Zeit voraus, es aber niemand rafft (außer vielleicht die Künstler selber, doch selbst die hellsten Köpfe waren dazu oft nicht in der Lage). Sowas muss eben auch irgendwann mal artikuliert werden, etc.

Wen die Zukunft von Baumkarten und auch deren künstlerische Interpretation interessiert, der sollte den VIA-Link also im Auge behalten. Sind so oder so sehr viele interessante Verknüpfungen verbaut.

Wen die Kunst jetzt nicht interessiert, der kann sich das Tool, um Baumkarten von Datenbeständen zu machen, auch herunterladen: http://cs.umd.edu/hcil/treemap. Es ist kostenlos, steht jedem zur Verfügung und ist ein klasse Einstieg.

Die Galerie bereits erstellter Grafiken: http://treemapart.wordpress.com/category/draft-designs/.

*Erwähnte Künstler: Piet Mondrian (netter Bart…), Gene Davis, Josef Albers, Mark Rothko, Kenneth Noland, Barnett Newman, Hans Hofmann.

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