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Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Fahrzeuge.

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Archiv für die Kategorie „Fahrzeuge“

biomimetischer fisch 1.0

Wir präsentieren stolz:

Aus den Kategorien „Unnützes Wissen am Abend“ und „Was macht eigentlich die 1. Welt so, wenn ihr langweilig ist?“, der biomimetische Fisch, der von echten Fischen akzeptiert wurde, wie er ist und sogar als Anführer respektiert wurde:

biomemetic fish

Wir verneigen uns, vor der polytechnischen Universität New Yorks und bedanken uns artig, unsere Welt ist wieder einen entscheidenden Schritt heraus aus der ewigen Verdammnis getreten!

Quelle: www.fuck.this.shit.com.

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lotus c-01

lotus c-01

Würde ich ein britisches Fahrzeug fahren, es wäre ein Lotus. Und Daniel Simon ist für mich ein alter Bekannter. Insofern war der Beitrag hier zur Lotus C-01 ein absoluter No-Brainer.

Was als aufregendes Konzept gedacht war, und Simon ist Experte in solchen Dingen, schließlich hat er auch das neuere Bike von Tron designt, wird Realität. Die Maschine soll 181kg wiegen, 151kw mitbringen, die Hülle besteht aus Monocoque-Karbon; aber eigentlich können wir den offiziellen Leitspruch hier nehmen, der lautet:

„la science-fiction rejoint la réalité“

Die offizielle Galerie schauen wir uns bei Lotus diesmal ganz offiziell an:

http://lotus-motorcycles.com/gallery-lotus-c01/.

Tausende Vorbestellungen sprechen eine eindeutige Sprache. Lotus hat es sich verdient! Ich kann kaum erwarten das Monster auf den Straßen zu sehen. So geht Motorrad! Zumindest für mich.

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oculus rift fuer panzerfahrer

Perfekt! Wir sind dem Krieg als Videospiel wieder ein entscheidendes Stück näher gekommen! What a wonderful fucked up world

Und diesmal sind es nicht die üblichen Verdächtigen, sondern mit Norwegen sogar ein europäischer Staat. Ein Kontinent der sich gerne als „Friedensmacht“ sieht, was aber in aktueller Hinsicht auch vom letzten Trottel als Heuchelei interpretiert werden wird, wenn sich die Geschichtler in 100 Jahren die Krisen der Gegenwart näher zu Gemüte führen. Wenn sie es denn noch können vorausgesetzt, natürlichst.

Fakt ist: Die norwegische Armee bekommt die Oculus Rift. So ein Panzer ist schweres Gerät und auch gefährlich, aber man sieht halt schlecht. Also packen die 4 VR-Kameras auf dieses Teil und sorgen so für eine 360-Grad-Rundumsicht. Das wirklich Abgefahrene kommt aber erst: Diese Kameras ermöglichen wohl auch eine Art „Röntgenblick“, also man wird in das Innere von Fahrzeugen mit diesen Kameras schauen können. Seriously: W.T.F.

[via]

Solche Systeme sind beim Militär eigentlich nichts Neues: Der US-Kriegskonzern Lockheed Martin benutzt ein ähnliches System in seinen F35-Helmen. Nur kosten die Tausende, während eine gebrauchte Oculus Rift derzeit schon für 275€ weg geht.

Die Entwicklung mit den Panzern wird aber hier natürlich _nicht_ stoppen. Wenn einer mal anfängt, andere sind schnell dabei, Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Doch man darf nie vergessen: Erstens war die Rift ein Community-Projekt (Kickstarter). Zweitens war sie für Videospiele gedacht, das sieht man auch an den Ambitionen von ID-Head John Carmack. Drittens, das war schon extrem schlimm für alle Fans und Nerds, sie gehört nicht nur Facebook, der Vollhorst dort wird sie primär wohl vollpumpen mit degenerierten „Social Games“ und massenhaft stupider Werbung. Viertens: GAME OVER. Es gibt hier nichts mehr zu tun, die Oculus Rift wird am Ende als eine Erfindung dastehen, die man lieber nicht gemacht hätte. Dieses Teil hat Potenzial die neue Trinity zu werden. EOL.

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conceptart: obisidan reverie

conceptart: obisidian reverie

Bradley Wright aus Nordirland ist der Mensch hinter dem Animations-Projekt „Obsidian Reverie“.

Seine persönliche Website ist definitiv einen Besuch wert: http://bradleywright.wordpress.com/. Dort findet sich nicht nur Konzeptkunst zu Fahrzeugen, sondern auch zu Charakteren, Umgebungen und vielen Sketchbook-Eskapaden.

Der Link ist für den Einstieg mehr als ausreichend: Links im Menü findet man sein Tumblr-Blog, seinen Facebook- und LinkedIn-Account, sowie ihn bei CGHub.

Was aus dem Filmprojekt geworden ist lässt sich nicht sagen: Es war mir nicht möglich diesen irgendwo zu finden. Da er zwischenzeitlich auch an anderen Projekten (mit)arbeitet und auch sonst nicht sehr redselig ist, wird das wohl so schnell nichts werden. Leider, leider.

P.S.: Ich weiß nicht wie er das gemacht hat, aber viele Teile des oben eingebundenen Enforcement Vehicles gibt es schon „in echt“. Mich würde wirklich interessieren, was der genau vor hat.

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dmc-mashup

Weil wir es doch gestern von „Zurück in die Zukunft“ hatten:

ash thorpe: dmc-mashup-project

Dieses DMC-Mashup genannte Projekt stammt von Ash Thorpe.

Ich bin ja normalerweise ein Gegner von animierten GIFs, aber in seinem Fall macht das Sinn: http://ashthorp.tumblr.com/. Er stellt dort dank diesem Grafikformat seine Arbeitsfortschritte aus. Er hat weitere Werke zu Comics, Videogames (u.a. „Metal Gear Solid“) oder noch mehr Fahrzeugen im Angebot. Tumblr ist so sein Ecstasy-Medium…

…, auf seiner persönlichen Homepage geht es wesentlich ruhiger zu: http://ashthorp.com/ALT-CREATIVE-INC-ASH-THORP-CONTACT-INFO. Dieser Link im Speziellen stellt viele Infos zur Person zur Verfügung und auch insgesamt 12 Links zu Interviews bzw. Medien.

Gefällt mir natürlich wieder sehr. Ein Cyberpunk durch und durch, unsere Interessen überschneiden sich in vielerlei Hinsicht. Nur dass ich nicht über solch überirdische Stile verfüge. -.-

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luke robus

luke robus fahrzeug-konzeptkunst

Luke Robus studiert noch und zwar in Coventry (UK) Transportation Design.

Sein Traum ist es mal Konzeptkünstler für Fahrzeuge zu werden. Kann ich nicht nachvollziehen, denn wie sich aus seiner Galerie leicht entnehmen lässt ist er das schon:

http://luke-robus.deviantart.com/gallery/. [via]

Zu sehen sind 78 Werke, hauptsächlich futuristische Automobile, aber auch Motorräder. So zum Spaß sind nebenher ebenfalls ganz wenige Porträts und ein paar gerenderte Fantasy-Umgebungen zu sehen.

Im Web finden sich noch weitere Profile von ihm: Etwa bei Coroflot, Tumblr oder ein Design-Wettbewerb aus 2012, wo er sich durch einen Entwurf eines abgefahrenen Ultra.Large.Scientific.Exploration.Vehicle (U.L.S.E.V.) durchgesetzt hat.

Alles sehr feines Zeugs, hoffentlich verdient der Mann bald Geld damit.

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the tantrum project

W.T.F.:

the tantrum project

Das freut mich natürlich besonders: The Tantrum Project stammt von Dennis A. Hoppe und ist hier erreichbar: http://the-tantrum-project.de/. Also eine hiesige Domain. Und dennoch: Mehr als diese Grafik gibt es (oberflächlich) dort nicht. Mit einem Verweis „under construction“, der dort schon Jahre angebracht sein muss.

Mich würde zu gerne interessieren, was er sich bei dem Ungetüm oben gedacht hat. Das sieht fies aus, aber so richtig. Ich hoffe, der kocht nur Kaffee.

Wenngleich zu diesem Mecha/Kriegsgerät keinerlei weitere Informationen zu finden sind, Dennis ist ein Member der CGSociety. Und als solcher kündigt er unter dem Alias Banshee Fortschritte seiner Arbeiten auch gerne über diese Plattform an. Es findet sich ein Thread mit weiteren Werken im Archiv aus 2010:

http://forums.cgsociety.org/archive/index.php/t-851078.html.

Mit Fahrzeugen hat er’s, die sind allerdings nicht von dieser Welt.

Der Begriff Tantrum bezeichnet eigentlich einen Wutanfall. Aber einen ziemlich ordentlichen. Inwieweit das nun auf das konkrete dargestellte Gefährt zutrifft lässt sich nicht sagen. Aber man will das lieber nicht beim Ausrasten beobachten.

Wer noch mehr Material findet, v.a. Informationen zu Werken & Künstler, einfach kurz melden, ich würde das gerne hier mit rein nehmen. Ich bin hier leider recht pessimisitsch, habe aber nur die ersten Suchergebnisse überhaupt abgesurft. Meinen verbindlichsten Dank im Voraus.

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toyota ed2

Hier erneut ein Web-Fund, bei dem man erst keinerlei Plan hat, um was es sich handelt:

toyota ed2 designstudie

Toyota ED² ist die Bezeichnung für das europäische Entwicklungszentrum von, eben, Toyota.

Warum die ihren Gesichtsbuch-Account als Blog deklarieren weiß wohl niemand: Toyota ED2 design blog, via facebook.com. Jedenfalls drehen sich die Einträge dort nicht nur um Fahrzeuge, da sind auch abgespacte Sachen zu finden.

Einen Kurzüberblick auf Französisch gibt es offiziell hier: http://fr.toyota.be/innovation/design/ed2/index.tmex.

Hier ein relativ wichtiges Video des Studios, mit echten Arbeiten und einem Konzept-Auto in Kooperation mit Jean-Marie Massaud, einem Kreativ-Designer: https://youtube.com/watch?v=XpGmoUMbNXA.

Was sie völlig abseits so treiben, wie weiter oben bereits erwähnt, sieht man bei dieser Ausstellung: http://deri-design.com/web/exhibit/ed2-area.html.

Gegründet wurde das ED² bereits 1989 in Brüssel, so um 2000 sind sie umgezogen nach Sophia Antipolis, einem Technologiepark in der Nähe von Nizza. Das erste Design, das man auch auf die Straße bekommen hat, war der Yaris. Ein paar neue Generationen des Avensis wurden ebenfalls dort entwickelt und das Aussehen des iQ, der 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Lasst euch von diesen realen Releases nicht täuschen: Eines der Hauptthemen, die von denen beackert werden, ist die Urbanisation. Es wundert daher nicht, dass es, bisher leider, nur diese eher praktischen Stadt-Fahrzeuge in die reale Welt geschafft haben.

Das war: Die Geschichte hinter einem coolen Tumblr-Bild. Die dort in fast keinem Fall jemals erzählt wird.

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motorradfahrer-schutz: 21.-century-edition

Was wir hier sehen ist eine Art Schutzpanzer für den Rücken und das Rückgrat von Motorradfahrern. Für das 21. Jahrhundert, so wie es sein soll:

poc motorcycle body armor

Ich habe das auf Tumblr entdeckt und dachte, es sei Konzeptkunst. Ich möchte weiterhin in dieser Illusion leben, es ist mein Leben. Aber mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es nicht nur POC tatsächlich gibt, sondern man diesen Schutz sogar kaufen kann.

Wenn es Motorradfahrer unter den Lesern gibt, würde ich gerne wissen, ob POC eine entsprechend gute Firma ist. Ich habe hier leider keinen Plan: Wenn die mir erzählen das Teil verfüge über einen „Honigwaben-Energie-Shock-Absorber“, dann kann das natürlich stimmen. Ich bin jedoch bei solchen Ankündigungen immer sehr skeptisch.

Soll uns jetzt nicht weiter kümmern, vom Style passt das Ding hier rein. Mich erinnerte das ganz stark an die Welt und das Inventar aus „Remember Me“. Dabei dachte ich eben immer, das sei nur ein Videogame. Bitte mehr davon.

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autos hacken fuer 20 euro

Die beiden Forscher Javier Vazquez-Vidal und Alberto Garcia Illera haben in Heimarbeit dieses CAN Hacking Tool (CHT) gebaut:

can hacking-tool

Es hat nicht mehr als 20€ gekostet und soll einem Angreifer die volle Kontrolle über das KFZ geben, von Licht über Fenster, Gangschaltung, Bremsen, etc..

Die CAN-Busse wurden 1983 von BOSCH entwickelt und 1987 zusammen mit Intel vorgestellt. Sie dienen der „Vernetzung unterschiedlicher Steuergeräte, Sensoreinheiten und sogar Multimediaeinheiten“. Die Anwendung erfolgt übrigens nicht nur in Autos, sondern CAN findet man laut Wikipedia auch bei:

* Automatisierungstechnik (zeitkritische Sensoren im Feld, Überwachungstechnische Einrichtungen)
* Aufzugsanlagen (Vernetzung der Steuerung mit verschiedenen Sensoren, Aktoren und Aufzugsanlagen untereinander innerhalb einer Aufzugsgruppe)
* Medizintechnik (Magnetresonanz- und Computertomographen, Blutgewinnungsmaschinen, Laborgeräte, Elektro-Rollstühle, Herzlungen-Maschinen)[5]
* Flugzeugtechnik (Vernetzung innerhalb von Kabinen- und Flugführungssystemen)
* Raumfahrttechnik (vermehrte Verwendung in parallelen Busarchitekturen)
* Beschallungsanlage (wird für die Steuerung von digitalen Endstufen verwendet)
* Schienenfahrzeuge
* Schiffbau (Die DGzRS lässt in die neue Generation ihrer Seenotrettungskreuzer Bus-Systeme einbauen.)

Es ist also schwer absehbar, welche Dinge mit diesem Tool ebenfalls gehackt werden könnten in der nahen Zukunft.

Durch das Einspielen von schädlichem Code über diese Busse ist es möglich drahtlos Befehle an die Steuerelektronik der Fahrzeuge zu geben. Das dauere wohl keine 5 Minuten. Man muss dann auch nicht zwingend sofort mit der Übernahme der Elektronik beginnen, wie die Entwickler anmerken:

„We could wait one minute or one year, and then trigger it to do whatever we have programmed it to do.“

Klingt schon hart. Einziger Trost für alle Luxuskarossenbesitzer: Funktionieren tut das alles bisher nur über Bluetooth, ist also räumlich auf die 10 Meter maximum begrenzt. Was nahe liegen würde wäre natürlich GPS, aber selbst darauf will man verzichten. Stattdessen ist wohl eine Art GSM-Funktion in der Mache, das geht mehr in Richtung Handytechnik.

Laut Garcia Illera sind scheinbar die Autobauer selbst schuld, dass diese Hacks funktionieren: „A car is a mini network. And right now there’s no security implemented.“. Na dann: Happy hacking vom Porsche des Nachbarn!

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opensource-auto tabby

Auto-Freaks müssen jetzt stark sein:

Ich bin nämlich nicht sicher, ob man das hier als KFZ bezeichnen kann. Es hat ein Chassis, zwei Sitze, vier Reifen und ein Lenkrad; das war’s dann.

Gut, der Tabby ist tatsächlich ein Opensource-Car, zusammenbaubar in unter einer Stunde. Und ich musste erst mal nachschauen, die Idee ist gar nicht so neu und es gibt bereits ein paar: https://en.wikipedia.org/wiki/Open-source_car.

Also hier wird die Community vor massive Herausforderungen gestellt werden. Ich bin gespannt, ob hierauf jemand anspringt.

Das Chassis alleine soll 500€ kosten. Rechnet man jedoch den Elektromotor und das ganze andere Zeugs hinzu, kommt man auch auf fast 4.000€. Das ist überhaupt nicht billig für ein Maschinchen, das so unsexy ist. -.-

An dem Konzept alleine zweifle ich hingegen nicht, dem gehört die Zukunft. Aber das muss zwingend nach was aussehen, diese Arbeit wird es nicht reißen. Und wir reden hier nicht von einem Lamborghini, Jungs. Trotzdem Respekt für den Mut, war ein netter Versuch.

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honda stellt designs fuer 3d-drucker ins netz

Ich habe ja bereits ein paar Einträge zu 3D-Druckern gemacht. Der erste Beitrag von mir persönlich dazu stammt vom Oktober 2007. Darin führe ich bereits aus, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Autos ausdrucken können wird.

Nicht mal 7 Jahre später ist der Gedanke mit Hilfe des japanischen Herstellers Honda Realität geworden:

honda nsx concept: 3d druckvorlage fuer eure drucker!

Was wir hier in klein sehen ist eine dreidimensionale Ansicht eines Honda NSX-Supercar-Konzepts vom letzten Jahr. Der steht euch/uns ab jetzt kostenlos zum Ausdruck zur Verfügung.

Honda kommt dabei der Community und dem Opensource-Gedanken entgegen: Die Designs stehen alle unter einer CC-4.0-Lizenz. Offener geht nicht, man kann Konzepte weiterreichen und sogar modifizieren(!). Das Format ist *.stl. Diese Dateien gibt es bereits seit 1989 und dient hauptsächlich Rapid Prototyping, dem Grundgedanken also heutiger 3D-Drucker.

[via]

Insgesamt hat Honda Modelle der letzten 20(!) Jahre ins Netz gestellt. Schaut es euch an, lohnt sich auch wenn ihr bisher keinen solchen Drucker habt, steht viel Wissenswertes dabei und wie die Grafik oben beweist kann man sich die Modelle auch einfach so mal schnell im Browser ansehen:

Das Honda 3D Design Archive – eine Downloadarchiv für Fahrzeugmodelle von Honda für den eigenen 3D-Drucker.

Sind auch knuffige Konzepte darunter, Honda versteht den Spaß dabei jetzt schon, wie es aussieht.

Anhand dieser Aktion lässt sich mittlerweile ganz gut nachvollziehen, was uns mit der 3D-Drucker-Technik bevorsteht. Das haben manche mehr, manche weniger verstanden. Ich selbst habe auch bereits im Artikel Ende 2007 beschrieben, dass man dies ebenfalls mit Möbeln machen können wird. Wir dürfen also gespannt sein, wer hier als erstes vorprescht.

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drohnen ueber alle

Es liegt in der Natur des Menschen, schleichenden Misständen zunächst mit Humor zu begegnen. Ebenfalls seiner Natur entspricht, dass ihn diese anfängliche Leichtsinnigkeit, sei es aufgrund technischen Unverständnisses, Abarbeiten strikter Befehlsketten ihm aufgezwungener Interessenvertreter, ob eigener Faulheit, kaum verfügbarer zeitlicher Ressourcen, einfach aus Dummheit, schneller in ärgste Bedrängnis bringen kann, als ursprünglich beabsichtigt war. Ein Beispiel:

kommentar zu amazon-drohnen
(Quelle)

Beim Thema Drohnen, einem der wichtigsten der momentanen Dekade, und wahrscheinlich auch weiterer, die kommen, findet derzeit ein Prozess statt, der von zahlreichen Medien und sonstigen Vertretern anderer Couleur gnadenlos heruntergespielt wird. Als Leser kann man sich nun aussuchen, welchem der oben aufgeführten Gründe dies entsprechen mag. Das fällt mal mehr, mal weniger schwer.

Neben den technisch (noch) völlig unmöglichen und rein aus Spaß heraus erdachten Plänen eines weltweit agierenden Internetversandhändlers, zukünftig Pakete seiner Kunden mit Drohnen zuzustellen, sofern diese in einem Umkreis von höchstens 16km entfernten Versandzentren wohnen [via], hat es sich auch die Deutsche Post nicht nehmen lassen hier herumzu-spin-nen: Sie testete vor zwei Tagen erst einen sogenannten „Paketkopter“, der medienwirksam mit einem kleinen Päckchen 50 Meter weit fliegen konnte.

Anhand des Post-Drohnen-Beispiels kurz, schließlich fand der „Spaß“ hierzulande unter Verwendung der deutschen Sprache statt, was man unter einem beispielhaften Spin versteht:

* Einladungen an diverse Medienvertreter, vornehmlich mit Kameras (am besten die größten Idioten in dem Feld, technische Kompetenz ist nicht erwünscht)
* dem Platzieren eines „Publikums“ (kann, muss nicht mal echt sein. Ebenfalls bloß keine Technik-Freaks!)
* das „Publikum“ sollte durch die größte Kleinigkeit begeistert werden können (ausgiebiges Lachen, Klatschen, etc.; Vorhandensein von Intelligenz nicht erwünscht)
* deutliches Ansagen diverser populärer Claims, z.B. aus dem militärischen Bereich, wie:
„Der Adler ist gelandet!“
„Lufthoheit!“
„Forschungsprojekt!“
„Spannende Technologie!“
„Deutliche Vorteile!“
„Weiterentwicklung der Technik!“
„Wird nie krank!“
„Arbeitet immer!“
* dem Herunterspielen für das Umsetzen tatsächlicher Pläne, wie
„Noch lange hin!“
„Noch gar nicht gesetzlich geregelt!“
„Braucht Weiterentwicklung!“
„Viel zu teuer!“
„Akku zu schwach!“

Das Schlimme bei Drohnen ist, das war aber bereits bei GPS und dem frühen Internet beobachtbar: Es wird erst militärisch entwickelt und eingesetzt, danach in der freien Wirtschaft, und am Ende verkauft man es als die totale Befreiung und etwas tatsächlich Gutes. In Wirklichkeit aber wird es permanent missbraucht, es lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ist zeitweise unkontrollierbar und es schadet dem Individuum.

Der Unterschied: Wir können mittlerweile selbst diesen Prozess verfolgen. Bei Drohnen noch viel besser wie bei GPS und Internet/ARPANET, denn wir haben plötzlich die Werkzeuge dafür.

Die Geschichte der Drohnen ist eng mit militärischen Zwecken verknüpft. Das ist kein Geheimnis, die Idee gibt es, seit der Mensch sich aufgemacht hat die Lüfte zu erobern. Dass es bisher einfach nicht beachtet wurde ist das Besorgniserregende. Und derzeit, das ist noch viel besorgniserregender, gibt es ernsthafte und konsequente Bemühungen von unterschiedlichsten Seiten das herunterzuspielen.

Bereits damals gab es massenhaft Überlegungen und Fragen, die heute einfach nicht mehr gestellt werden:
– wer steuert die Drohnen?
– wem steht eine Lizenz dafür zu?
– mit welcher Technik werden diese Dinger genau ausgestattet sein?
– Konsequenzen für Mensch und Tier?
– was genau soll dadurch eigentlich „besser“ werden?

Dass es eben _nicht_ gut ist, was in dem Bereich derzeit passiert, habe ich kürzlich erst verlinkt: Der Proxykrieg: Hipster-Version.

Schon alleine die Bezeichnung des seit 2002 (spätestens!) stattfindenden Krieges mit dieser Technik lässt aufhorchen: Unter normalen Umständen sollte der Begriff seit dem Ende des Kalten Krieges keine reale Anwendung mit militärischen Mitteln mehr darstellen. Stellvertreterkrieg hat es danach in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft. In Bezug auf diesen Artikel von mir bedeutet das, es ist ein Krieg der

I) in den Medien nicht erwähnt und/oder verarbeitet wird
II) weitestgehend im Verborgenen stattfindet und das auch bleiben soll
III) aus der Ferne geführt wird, als wäre Krieg ein Videospiel
IV) aus der Ferne geführt wird, als wäre Krieg rein virtuell und es gäbe keine realen Menschenverluste
V) ein, wenn nicht das Paradebeispiel eines asymmetrischen Krieges

Überlegen ist in diesem Krieg der, der die bessere Technik besitzt. Soziale Kompetenzen sind hier unnötig. Ebenso legt man außer auf die Reaktionszeit keinerlei Wert auf irgendwelche menschlichen Fähigkeiten. Das nächste Ziel, so kann man es aus Artikeln lesen, ist noch nicht einmal mehr das Vorhandensein eines menschlichen Operators, sondern autarke Tötungsmaschinen. Denkbar sind sprach- oder gestengesteuerte Computerprogramme, die messerscharfe Algorithmen ausführen, überall auf dem Planeten und wohl auch im Weltall, und sich sogar durch eigenes Handeln und Erfahrung selbstständig weiterentwickeln können.

Das 21. Jahrhundert wird nicht witzig, lasst euch hier bloß keinen Scheiß erzählen. Es gibt nach wie vor akute „alte“ Bedrohungen wie Kernwaffen, Überbevölkerung, Klimawandel, die angepackt werden müssen, soll es die nachfolgenden Jahrhunderte weiterhin einen Planeten Erde im Sonnensystem geben. Drohnen so zu sehen als wären es irgendwelche Spielzeuge, lustige Robotniks, die man sich gegenseitig unter den Weihnachtsbaum legen kann, ist schon aufgrund der Geschichte dieser Technik nicht nur gefährlich, sondern saudumm. Und wer es noch nicht wusste, großes Sorry: MacGyver wird es _nicht_ regeln. Für vieles ist es, leider, leider, bereits zu spät. Wer das noch nicht verstanden hat, der soll halt einfach Kuchen kaufen, wenn es kein Brot mehr gibt.

„And I can see them in my eyes when they’re closed, I can feel them at night/
I can feel them plot a course through the sky, I believe in their flight/
Drones over Brooklyn/
Dr-Drones over Brooklyn/“ – El-P, Cancer 4 Cure LP, Track #4, 2012

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kfz-engine-jammer: made by nato

Yo. Wer sich wirklich fragt, in was für einer verkackten Welt wir leben, der braucht sich nur bewusst machen, dass die NATOOTAN einen eigenen YouTube-Kanal für ihre Propaganda-Videos hat.

Dort kann man dann jüngst bestaunen, dass in Norwegen ein KFZ-Jammer getestet wird. [via] Später auch für Jetskis, Drohnen, Boote, usw. Grandios.

Natürlich alles nur und ausschließlich zu unserem Besten: Auf deutschen und europäischen Straßen sind tagtäglich Selbstmordattentäter in ihren VWs und Audis unterwegs. Of course.

Ideen legendärer Super-Deppen, dann kommen die Mörder zukünftig eben mit dem Fahrrad. Zudem ist mir jetzt schon klar, dass auch die Herren von der Pozilei solche Jammer bekommen werden. Für den Hacker & Normalverbraucher werden die Teile natürlich verboten, versteht sich von selbst.

Es ist ein Trugschluss zu denken, dass damit die Problematik von Suizidbombern aus der Welt geschafft ist. Das Problem hier ist rein psychologischer Natur, wo bisher weder die Medien, noch die Wissenschaft Anstalten gemacht hätten das zum Besseren zu wenden.

Aber wem erzähle ich das: Die NATO hat bereits in der Vergangenheit sehr viel zum Frieden in der Welt beigetragen, war permanent transparent und hat nur Gutes bewirkt!1 Siehe Gladio, war ja nur lächerliches Paramilitär, das in deren Auftrag Leute ermordet hat. Und schon gar nicht werden dadurch im Ausland wirtschaftliche und strategische Interessen durchgesetzt. Ach komm, leckt mich.

Im Kern ist dieser Jammer eine Erfindung, die niemand braucht. Und sie wird mit ziemlicher Sicherheit _nicht_ zu unserer Sicherheit eingesetzt. Wirklich revolutionär wäre eine Art Interceptor gewesen, der diesen Bombengürtel am Hochgehen hindert. Dann hätte so ein Attentäter auch mit der Titanic anrollen können, es wäre egal gewesen. Stellt euch vor, die statten Drohnen mit diesen Jammern aus. Wo KFZs gestoppt werden können, ist es mit ähnlicher Elektronik auch nicht weit. Ganze Gebiete eleganter offline zu kriegen als mit diesem auffälligen EMP; das ist ein Ziel, das ich denen vollauf zutrauen würde. BNW(O).

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mercedes vs. adolf

Mindfuck at its best:

MCP from dath – Tobias Haase on Vimeo.

[via]

Erstellt haben ihn Studenten für eine Abschlussarbeit an der Filmakademie Ludwigsburg. In nur 3 Tagen erreichten sie damit eine Million Views.

Solche Projekte sind sehr zu begrüßen. Zumal mit _dieser_ Detaildichte. Und auch wenn dieses „Collision-Prevent-Assist-System“ von Mercedes stammt und eine Marke ist, die juristisch betrachtet zu einem Nachspiel führen könnte, bewundere ich den Mut, so etwas bis zum Ende durchzuziehen. Also auch aus studentischer Sicht, im Vorfeld und an der Uni und mit allem, was zu so einem professionellen Clip dazugehört.

Ja. Da fühlt man sich Baden-Württemberg doch wieder sehr verbunden. Ist seltener geworden die letzten Jahre. Schade eigentlich.

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