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  • Abbey: Vielen Dank Probiere es jetzt mal aus war früher mal im darknet aber hatte absolut keine Ahnung mehr wie es...
  • c1ph4: @Unknownuser: Wo? Ist deine Version die neueste aus dem FDroid-Repository? Sehe hier keine. Versuch‘ mal...
  • c1ph4: @R2D2:Ist eine spezielle Firefox-Version für Orbot. Meine Präferenz im Tutorial hier war der übliche Firefox...
  • Unknownuser: Was ist die weltkugel in orbot?
  • R2D2: Brauche ich dringend Firefox oder geht es auch mit Chrome ?
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Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Chrome.

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Archiv für die Kategorie „Chrome“

tutorial: eigene website zu chrome web store hinzufuegen

Mitterweile ist ja der Chrome-Webbrowser aus dem Hause Google das Maß aller Dinge. Ein starkes Argument dafür ist der Chrome Web Store, den es seit Dezember 2010 gibt. In der Praxis eben der Play Store für diesen spezifischen Browser, mit dem man sich Spiele, Apps wie 500px oder Keep, aber eben auch Websites installieren kann.

Wenn ihr nun wie ich im Besitz einer schönen und/oder informativen Website seid und diese gerne als App für diesen Browser bereitstellen möchtet, müsst ihr ein wenig Arbeit investieren. Ferner braucht ihr einen Account bei Google Webmaster Tools, wenn ihr den nicht bereits habt und natürlich eine dort hinterlegte Website.

Was nun folgt ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung (Zeitaufwand ca. 15 Minuten), damit ihr im Chrome Web Store durchstarten könnt.

:: Vorbereitungen

1) Erstellt einen Account bei Google Webmaster Tools. Ihr müsst euch hierfür nur mit der EMail-Adresse anmelden
2) Erstellt ein Icon eurer Website.
Um einen Schnappschuss eurer Website zu machen gibt es diverse Plugins für Chrome, aber auch Firefox. Eines für Firefox wäre z.B. Screen Capture Elite, ein anderes Page2images.
Dieses Icon sollte die Größe 128×128 Pixel haben und im PNG-Format sein. Benennt es um in icon_128.png
3) Nutzt den Screenshot von vorhin, um einen weiteren im Format 1280×800 ODER 640×400 zu erstellen. Dazu skaliert ihr einfach das Bild, wie es euch gefällt. Das wird später euer Haupt-Präsentations-Screenshot sein.
4) Erstellt zwei weitere für die Kacheln: Einen im Format 440×280 Pixel und einen im Format 920×680 Pixel. Wieder einfach ein wenig eure Website im Screenshot skalieren. Format PNG, wie gehabt.
Optional: Wenn ihr eine Laufschrift-Kachel wollt, dann braucht ihr einen dritten Screenshot im Format 1400×560 Pixel.
5) Erstellt eine Datei manifest.json mit folgendem Inhalt:
{
"name": "NameDerDomain",
"description": "Eure Beschreibung, bis zu 132 Zeichen",
"version": "0.0.0.1",
"manifest_version": 2,
"icons": {
"128": "icon_128.png"
},
"app": {
"launch": {
"web_url": "http://euredomain.com/"
}
}
}

6) Erstellt eine ZIP-Datei, in der die manifest.json und die Grafikdatei icon_128.png drin sind. Wichtig: Benennt diese Datei um in myapp.zip

:: Eure Website als App zum Chrome Web Store hinzufügen

1) Besucht https://chrome.google.com/webstore/developer/dashboard und loggt euch mit eurem Google-Account ein
2) Klickt unten auf die Meldung und zahlt diese 5$ Gebühr. Dazu müsst ihr auch eine Kreditkarte in Google Wallet hinterlegen, von der der Betrag abgebucht wird
3) Sobald die Zahlung abgeschlossen ist, könnt ihr auf den Button „Neuen Artikel veröffentlichen“ klicken
4) Hier wählt ihr nun die ZIP-Datei von vorhin aus und ladet diese hoch
5) Was folgt ist ein Formular, welches euren Eintrag im Web Store repräsentiert. Ihr werdet gleich am Anfang merken, dass er das mit dem Icon nicht gecheckt hat. Das macht aber nichts, ladet einfach bei „Symbol“ die Datei icon_128.png hoch
6) Füllt das Feld aus „Detaillierte Beschreibung“. Ihr habt 16.000 Zeichen Platz hier
7) Den ersten Screenshot, den ihr hochladen müsst, ist der im Format 1280×800 ODER 640×400.
Optional könnt ihr hier noch eine YouTube-Adresse von euch bzw. eurer Website angeben
8. Nun kommen die Kacheln: Ladet die Grafikdateien im Format 440×280 und 920×680 Pixel einzeln hoch. Wenn ihr eines mit Laufschrift gemacht habt, ebenfalls hier
9) Die Website-URL ist bereits ausgefüllt, denn ihr habt diese Seite ja in den Webmaster Tools hinterlegt. Ihr könntet aber noch eine Kontakt-URL bei dem Fragezeichen hinterlegen, das kommt direkt darunter
10) Wählt die passende Kategorie für euch aus: Die Ober-Kategorien sind derzeit „Lernen“, „Lifestyle“, „News & Wetter“, „Produktivität“, „Serviceprogramme“, „Soziale Netze & Kommunikation“, „Spiele“, „Tools fürs Büro“ und „Unterhaltung“. Jede dieser Oberkategorien bringt weitere Unterkategorien mit sich, lest euch das durch und entscheidet euch für eine
11) Regionen könnt ihr so lassen
12) Sprache angeben
12a) Optional noch die ID von Google Analytics
13) Sichtbarkeitsoptionen noch auf „Öffentlich“, ihr wollt schließlich gefunden werden
14) nun auf „Änderungen veröffentlichen“ ganz unten rechts klicken und fertig! Ihr seid nun mit eurer Website als App(!) im Chrome Web Store präsent!

Wenn ihr noch an der Sinnhaftigkeit zweifeln solltet, schließlich ist das hier alles durchaus mit ein wenig Arbeit und ein paar Euro Investitionen verbunden: Bis Mitte 2012 wurden durch diesen Store 750 Millionen Apps verteilt. Und: Bei einem Marktanteil des Browsers am weltweiten Browser-Markt von fast 50% derzeit, sowie der Nutzung in den einzelnen Ländern des Erdballs geht faktisch kein Weg mehr daran vorbei, siehe diese Grafik. Chrome ist grün…

Wenn ihr noch ein Badge wollt, das gibt es dort: https://developer.chrome.com/webstore/branding. Richtig verlinkt sieht das dann so aus:

Gizmeo.com im Chrome Web Store

Noch ein letzter Hinweis: Chrome ist zwar bereits kostenlos, gibt es aber noch freier und zwar für Linux und heißt hier Chromium.

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chrome nutzt jetzt blink

Google verabschiedet sich von der Webkit-Engine, wie sie Apple in seinem Browser Safari nutzt.

Nun, so ganz stimmt das jetzt auch nicht. Man entwickelt einen eigenen Fork, so sieht es wohl aus. Das ist bei Open-Source-Software nichts Ungewöhnliches und passiert immer dann, wenn sich diverse Entwickler entscheiden andere Wege zu gehen. Die Gründe dafür können vielfältig sein, oft passiert so etwas aber, wenn man mit irgendwas nicht mehr einverstanden ist (Apple und Gedöns).

Jedenfalls, das ist eine sehr gute Meldung.

Zum einen traut wohl jeder Google zu seinen eigenen Browser-Kuchen zu backen. Dafür gibt es in dem Laden genug Können und Erfahrung. Zum anderen ist eine Diversifizerung prinzipiell nie etwas Schlechtes. Wenn viele Browser mit unterschiedlichen Engines betrieben werden, fördert das Innovation, Entwicklung und Vielfalt.

Und auch das Argument, die armen Web-Entwickler werden es zukünftig schwerer haben, ist völliger Schwachsinn. Wer nicht bereit ist seine erstellten Webseiten auf unterschiedlichen Browsern zu testen, der soll gefälligst etwas anderes machen. Je mehr Browser, desto besser. Sind die Webseiten richtig gestaltet, ist der Browser fast völlig egal. Es gibt diese (X)HTML-Konventionen nicht aus Jux.

Opera will ebenfalls Blink nutzen. Naja, erst entlassen sie Mitarbeiter, weil man Chrome folgen will und steigt auf Webkit um. Jetzt dieser Schritt. Mehr wie Mitlaufen ist in Norwegen wohl nicht drin…

Mir soll es recht sein. Ich war nie ein Fan von Webkit. Dass am Ende drei große Browser diese Engine benutzt haben fand ich sehr traurig. Und schwach. So wird das nichts. War jetzt besser mit dem Fork, wird sich für uns alle auszahlen.

Mehr zu Blink liefert diese Site:

http://chromium.org/blink.

Hoffen wir mal, dass die Entwickler dieses große Versprechen auch einlösen können:

„Blink’s Mission:
To improve the open web through
technical innovation and good citizenship“

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firefox 4 vorschau

Mozilla will „Firefox 4“ noch im November raushauen. Ein paar Einblicke in diese Version haben sie jetzt schon gegeben:

– das Interface erinnert leicht an Google Chrome, denn
– „je einfacher ein Interface aussieht, desto schneller scheint es“
– man denkt auch darüber nach, populäre Applikationen wie Twitter oder Gmail permanent einzubauen
– Dialog-Boxen erscheinen als Pop-Up-Blase
– Updates des Browsers im Hintergrund
– HTML5-Support
– Jetpack-API: damit können Entwickler Add-Ons erstellen, die HTML, CSS und Javascript unterstützen
– Multitouch-Support
– bessere Integration in Mac OS

[via]

Ich hoffe inständig, dass man ein paar dieser Dinge weg lässt: Ich will kein „einfacheres Interface“, vor allem, wenn es nur so „scheint, als sei es schnell“. „Bubbles“ will ich ebensowenig sehen; sind wir alle XP oder was!? Integration in Mac ist mir völlig egal. Und ich brauche auch keine permanenten Zugriffe auf Twitter.

Nun, bis November ist ja noch etwas Zeit. Mich wundert der Impact von Google Chrome; äusserlich sieht die 4er-Version fast gleich aus. Zum Glück ist es nur eine Preview und es ist ja auch in Ordnung, dass Mozilla die Pläne mit der Community teilt. Da werden noch ein paar Kämpfe stattfinden, wie mir scheint…

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nutzungs-nonsense

eine eula ist eine art vertrag zwischen einem software-hersteller und dem software-nutzer. zu deutsch sind das die nutzungsbedingungen oder auch der sogenannte endbenutzervertrag.

wir wären ohne diese texte ärmer, denn mal davon abgesehen, dass sich die endlos langen dokumente kaum jemand wirklich durchliest, sie enthalten manchmal wirklich nur schwachsinn.

valleywag.com hat fünf besonders lächerliche mal gesammelt:

google kopiert sehr gerne die eula der bereits existierenden eigenen dienste für neue produkte. das war auch beim aktuellen hauseigenen browser „chrome“ so. aber es kommt noch besser: momentan gehört nämlich google jeglicher inhalt, den ihr mit dem browser erstellt.
zudem kann der konzern je nach belieben nachrichten aus dem email-dienst gmail rausfiltern.

facebook, das nordamerikanische elite-netzwerk und der vorläufer des studivz, hat das exklusive recht alle hochgeladenen bilder als stockphotographie zu verticken. man hortet also bilder auf vorrat, um sie dann an kunden zu verkaufen, wenn es gerade passt.

youtube kann, laut nutzungsvertrag, auch dann videos „besitzen“, wenn sie komplett eigenproduziert und bereits gelöscht wurden. für immer und ewig.

aol, zu denen das time magazine, winamp und der aol instant messenger gehören, kann benutzer verbannen, wenn die vulgäre ausdrücke im messenger benutzen.

[via]

wären programme medikamente, so wäre die eula deren packungsbeilage. letztere lese ich schon, eulas nicht. wenn mir ein programm nicht gefällt, mache ich das an irgendetwas fest und lösche es einfach. äquivalent bei medikamenten geht das natürlich nicht.

[update I, 05.09.08]

zumindest google hat die eigene lächerlichkeit erkannt und die nutzungsbedinungen für chrome nachgebessert: ‚You retain copyright and any other rights you already hold in Content which you submit, post or display on or through, the Services.‘ laut dem konzern war das alles ein missverständnis.

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